Energieeinsparung am arbeitsplatz und daheim
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Energieeinsparung am Arbeitsplatz und daheim. Herzlich willkommen Harald Hentze Dipl. Ing. (BA) E-Technik. Neues aus dem Harald Hentze. Energiemanagement. Was hat die Energie mit mir zu tun?. Licht ?.

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Energieeinsparung am Arbeitsplatz und daheim

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Presentation Transcript


Energieeinsparung am arbeitsplatz und daheim

Energieeinsparung am Arbeitsplatz und daheim

Herzlich

willkommen

Harald Hentze

Dipl. Ing. (BA) E-Technik

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Energieeinsparung am arbeitsplatz und daheim

Neues aus dem

Harald Hentze

Energiemanagement

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Energieeinsparung am arbeitsplatz und daheim

Was hat die Energie

mit mir zu tun?

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Licht

Licht ?

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Licht schalter

Licht - Schalter

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Strom

Strom ?

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Strom1

Strom 

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Wasser

Wasser ?

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Wasser hahn

Wasser - Hahn

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Wasser hahn1

Wasser - Hahn

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Energieeinsparung am arbeitsplatz und daheim

… also …

Was hat die Energie

mit mir zu tun?

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Energieeinsparung am arbeitsplatz und daheim

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Energieeinsparung am arbeitsplatz und daheim

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Energieeinsparung am arbeitsplatz und daheim

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Energieeinsparung am arbeitsplatz und daheim

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Energieeinsparung am arbeitsplatz und daheim

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Energieeinsparung am arbeitsplatz und daheim

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Was ist denn energie

Was ist denn Energie ?

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Energieeinsparung am arbeitsplatz und daheim

  • Strom

  • Wärme

  • Kälte

  • Wasser

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Rohstoffe zur energieerzeugung

Rohstoffe zur Energieerzeugung ?

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Rohstoffe zur energieerzeugung1

Rohstoffe zur Energieerzeugung

Welche Rohstoffe

zur Energieerzeugung

kennen Sie?

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Rohstoffe zur energieerzeugung2

Rohstoffe zur Energieerzeugung

Kohle

Erdöl

Erdgas

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Rohstoffe zur energieerzeugung3

Rohstoffe zur Energieerzeugung

  • Kohle

  • Erdöl

  • Erdgas

    Woher kommen diese?

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Entstehung der rohstoffe

Entstehung der Rohstoffe

Unsere Sonne entstand vor 4,5 Mill. Jahren

und die Erde etwa 20 Mio. Jahre später

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Entstehung der rohstoffe1

Entstehung der Rohstoffe

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Entstehung der rohstoffe2

Entstehung der Rohstoffe

Kohle

Vor etwa 350 – 300 Mio. Jahren …

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Entstehung der rohstoffe3

Entstehung der Rohstoffe

Kohle

… entstand aus abgestorbenen Pflanzen Torf …

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Entstehung der rohstoffe4

Entstehung der Rohstoffe

Kohle

… in Mio. Jahren durch Druck daraus Braunkohle …

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Entstehung der rohstoffe5

Entstehung der Rohstoffe

Kohle

… und nach weiterer Verdichtung Steinkohle

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Entstehung der rohstoffe6

Entstehung der Rohstoffe

Erdöl und Erdgas

… parallel dazu entstand aus Meeresalgen Erdgas und Erdöl

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Abbau und umwandlung

Abbau und Umwandlung

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Weitere m glichkeiten der energieerzeugung

Weitere Möglichkeiten der Energieerzeugung ?

Kennen Sie

umweltfreundliche Möglichkeiten

der Energieerzeugung?

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Weitere m glichkeiten der energieerzeugung1

Weitere Möglichkeiten der Energieerzeugung

Wasserkraft

Bioenergie

Geothermie

Photovoltaik

Windkraft

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Energieeinsparung am arbeitsplatz und daheim

… aber …

Was hat die Energie

mit mir zu tun?

… ich bezahl hier doch nicht dafür …

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Erd lf rderung

Erdölförderung

  • jährliche Erdölfunde gehen zurück

  • … verteilt über die Länder

  • Erschließung und Förderung wird immer aufwendiger

  • Folge : jährliche Fördermengen gehen zurück.

  • weltweite Fördermengen für Öl …

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Erdgasf rderung

Erdgasförderung

  • Erdgasproduktion verteilt über die Länder

  • Im Vergleich dazu die Förderung von Erdgas.

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Preisentwicklung

Preisentwicklung

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Co2 aussto

CO2 - Ausstoß

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Co2 aussto1

CO2 - Ausstoß

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Was kann ich tun

Was kann ich tun?

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Heizung

Heizung

  • Fenster geschlossen halten

  • Lüften Sie kurz – “Stoßlüftung“

  • Büro- und Labortüren geschlossen halten

  • Raum nicht überheizen - 20°C ist ausreichend

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Strom2

Strom

  • Licht nur bei Bedarf einschalten und beim Verlassen des Raumes ausschalten

  • Computer und Bildschirm bei längeren Arbeitspausen ausschalten

  • Öffnen Sie die Verdunkelung, wenn sie nicht mehr gebraucht wird

  • Aufzugsnutzung minimieren, Treppenbenutzung hält Sie fit

  • Standby-Modus ist Tabu – Steckdosenleisten verwenden

  • Alle nicht benötigten elektrischen Geräte ausschalten

H. Hentze, Dez.VI, Referent


K hlung und l ftung

Kühlung und Lüftung

  • Alle Abzüge nötig?

  • Schließen Sie den Sonnenschutz

  • Kühlen Sie den Raum nur auf das Notwendigste

  • Abzüge bei Nichtbedarf auf reduzierten Betrieb oder ausschalten

  • Lüftungen in unbelegten Räume abschalten oder reduziert betreiben

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Wasser1

Wasser

  • Melden Sie tropfende Wasserhähne und Spülungen

  • Leitungswasser nicht als Kühlmittel für Versuche verwenden

  • Geschirrspüler und Waschmaschinen benötigen weniger Wasser, als die Handwäsche

  • ..

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Leistung und verbrauch watt und kilowattstunden

Leistung und Verbrauch: Watt und Kilowattstunden

  • Leistung wird in Watt (W) oder Kilowatt (kW) angegeben

  • Verbrauch = Leistung * Zeit (kWh)

  • Viele Geräte verbrauchen Strom auch im ausgeschalteten Zustand: der Standby

  • PC / Monitor / Videorecorder / SAT-Receiver / Fernseher / …

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Standby

Standby

  • Haben Sie eine Idee, wie viel PCs und Monitore im ‚ausgeschalteten‘ Zustand unnötig verbrauchen?

  • Bis zu 20 Watt !

  • Rechenbeispiel Uni : 10.000 PC im Standbyca. 10W (im Schnitt) / abzügl. 9h Betrieb am Tag ->

  • ((24-9)h*5d + 48h)*52,18 * 10W * 10.000PC = 642 MWh /a

  • das entspricht in etwa 1 % des gesamten Uni-Verbrauch’s im Jahr 2008. Das sollte uns zu denken geben.

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Standby1

Standby

  • Vergleich Heim-PC?

  • Heim-PC im Standby : ca. 10W (im Schnitt) / abzügl. 2h Betrieb am Tag ->

  • ((24-2)*7)*52,18 * 10W = ca. 80 kWh/a

  • Bei ca. 0,20€ / kWh sind das etwa 16 Euro /a

  • Hinzukommen dann noch Netzteile für USB- und Netzwerk-Hubs, DSL-Router, PC-Speaker, Drucker, und vieles mehr …

  • Tipp : Verwenden Sie doch einfach Schaltleisten.

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Eigendiagnose

Eigendiagnose

  • Zum Messen für Sie zuhause gibt es recht günstig, einfache Energiezähler im Handel -> Elektrozubehör.

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Standby tags ber im b ro

Standby tagsüber im Büro

  • Einsparpotential durch Verwendung des Standby?

  • Betrieb ca. 200W / Standby 10W / 9h-Tag mit 2h Betrieb ->

  • 220 AT * 7h * 190W * 10.000 PC = 2.926 MWh /a

  • Bei ca. 100€ / MWh sind das etwa 300.000 Euro /a

  • Dies entspricht einer CO2-Entlastung von1.726 To CO2 / a

  • Wie viel ist das denn??

  • 1.726 To / 1,977kg/m³ = 873.040 m³

  • Das ist ein Würfel mit etwa 95,6 m Kantenlänge !

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Monitor

Monitor

  • Röhrenmonitore benötigen besonders viel Strom.

  • Alternative : Flachbildschirme, auch TFT- oder LCD-Monitor genannt.

  • Flachbildschirme setzen sich verstärkt durch.

  • Günstiger Preis

  • Niedrigerer Verbrauch im Vergleich zum Röhrenbildschirm

  • bei gleicher Größe bis zu 75 Prozent des Stromverbrauchs

  • LCD (40-70W) Röhre (100-250W)

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Monitor1

Monitor

  • Wenn Sie sich einen neuen Monitor anschaffen, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass er einen Ausschalter besitzt, mit dem der Bildschirm vom Stromnetz getrennt werden kann.

  • Hat der Monitor keinen Ausschalter, verbraucht er auch dann weiterhin Strom, wenn er durch das Herunterfahren des Rechners vermeintlich ausgeschaltet ist.

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Monitor2

Monitor

  • Unabhängig von Ihrem Computer können Sie Ihren Bildschirm jederzeit ausschalten, ohne dem Rechner zu schaden.

  • Und auch dem Monitor machen diese Auszeiten nichts aus!

  • Vor dem Ausschalten des Monitors ist es nicht erforderlich, Daten zu speichern oder Anwendungen zu schließen.

  • Und das Abschalten lohnt sich schon bei Arbeitspausen von 10 Minuten.

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Bildschirmschoner

Bildschirmschoner

  • Bildschirmschoner sparen keine Energie

  • Bildschirmschoner reduzieren den Energieverbrauch von Monitoren nicht nennenswert

  • im Gegenteil: Grafisch aufwändige, animierte Bildschirmschoner verursachen sogar einen höheren Stromverbrauch als Textverarbeitungsprogramme, weil sie auch den Prozessor komplett auslasten können.

  • Bildschirmschoner wurden entwickelt, um das Einbrennen kontrastreicher Bilder auf der Mattscheibe zu verhindern – diese Gefahr besteht bei den heute üblichen Monitoren nicht mehr.

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Weitere energieverschwender

Weitere Energieverschwender

  • Nun zu einem der grössten Energieverbrater in Bezug auf den Wirkungsgrad. Können Sie sich vorstellen, wer das ist?

  • Ja, die Glühlampe.

  • Glühlampe = Heizung

  • Strom erhitzt Glühwendel auf 2.900 °C

  • Dadurch Aussendung von sichtbarem Licht

  • Wirkungsgrad : etwa 2%

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Alternativen

Alternativen

  • Halogenlampe

  • Energiesparlampe

  • Leuchtstoffröhre

  • LED-Lampe

  • Weitere :

    • Xenon-Lampe

    • Quecksilber-Hochdrucklampe

    • Halogen-Metalldampflampe

    • Natrium-Hoch/Niederdrucklampe

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Alternativen1

Alternativen

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Lichtl gen

Lichtlügen

  • Leuchtstofflampen und Energiesparlampen haben zahlreiche Vorteile, die jedoch weitgehend unbekannt sind. Das hängt mit verschiedenen "Lichtlügen" – Irrtümern und Fehlinformationen – zusammen, die zwar weit verbreitet, aber Ammenmärchen sind.

  • Können Sie sich einige davon vorstellen?

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Lichtl gen1

Lichtlügen

  • Lichtlüge 1: "Energiesparlampen sind teuer!„

  • Glühlampen in der Anschaffung deutlich billiger sind

  • Aus finanzieller Sicht spricht alles für Energiesparlampen

  • Denn, sie verursachen deutlich geringere Gesamtkosten.

  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtung mit Kaufpreis, Lebensdauer und Leistungsaufnahme berücksichtigen.

  • Lebensdauer :

    • Glühlampe : ca. 1.000h

    • Halogenlampe : ca. 2.000h

    • Energiesparlampe : ca. 8.000h

    • Leuchtstoffröhre : ca. 15.000h

    • LED-Lampe : ca. 30.000 – 50.000h

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Rechenbeispiel 60 watt gl hbirne ersetzt durch eine 12 watt energiesparlampe

Rechenbeispiel:60 Watt Glühbirne ersetzt durch eine 12 Watt Energiesparlampe

  • Angenommen, eine Kilowattstunde an elektrischer Energie kostet 0,20 Euro.

  • Eine herkömmliche Glühbirne hält etwa 1000 Stunden, eine gute Energiesparlampe ca. 10000 Stunden, die Energiesparlampe hält also 10 mal so lange!

  • Glühbirne mit 60 Watt (= 0,060 Kilowatt) bei 10000 Stunden Betrieb: Anschaffungskosten: 10 Glühbirnen x 1,50 Euro = 15,00 EuroStromkosten: 10000 Stunden x 0,06 kW x 0,20 Euro/kWh = 120 EuroGesamtkosten: 120 Euro + 15,00 Euro = 135,00 Euro

  • Energiesparlampe mit 12 Watt (= 0,012 Kilowatt) bei 10000 Stunden Betrieb:Anschaffungskosten: 1 hochwertige Energiesparlampe x 5,00 Euro = 5,00 EuroStromkosten: 10000 Stunden x 0,012 kW x 0,20 Euro/kWh = 24,00 EuroGesamtkosten: 24,00 Euro + 5,00 Euro = 29,00 Euro

  • In diesem Fall spart man über die gesamte Lebensdauer:135,00 Euro - 29,00 Euro = 106,00 Euro bei Nutzung einer EnergiesparlampeNimmt man zudem an, dass man die Lampe täglich 3 Stunden nutzt, so hält die Energiesparlampe ca. 7 Jahre, die Glühbirne nur ca. 11 Monate! Bemerkenswert ist auch, dass diese Energiesparlampe sogar billiger ist wie die 10 Glühbirnen.

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Rechenbeispiel umr stung von 3 x 60 watt gl hlampen auf eine hocheffiziente leuchtstofflampe

Rechenbeispiel:Umrüstung von 3 x 60 Watt Glühlampen auf eine hocheffiziente Leuchtstofflampe

  • Als 3-fach Lichtbalken o.ä. findet man diese in vielen Wohnbereichen: Kinderzimmer, Küchen, Arbeitszimmer, ...

  • Der Lichtstrom ist von Glühlampen ist gering und beträgt nur 720 Lumen bei einer 60 Watt Glühlampe. Entsprechend gilt für 180 Watt: 3 x 720 Lumen = 2160 Lumen

  • Eine 36 Watt Standard-Leuchtstofflampe (26 mm Durchmesser) mit EVG hat bereits zwischen 2800 und 3300 Lumen !Man spart in diesem Fall also gegenüber den 3 x 60 Watt Glühlampen: 180 Watt - 37 Watt (inkl. EVG) = 143 Watt

  • Effizienter, jedoch etwas teuerer als die 26 mm dicken Röhren sind Leuchtstofflampen mit nur 16 mm Durchmesser, auch unter "T5" bekannt. Hier hat eine 28 Watt Röhre schon unglaubliche 2600 Lumen.Dabei spart man sogar: 180 Watt - 30 Watt = 150 Watt

  • Möchte man nun die Ersparnis pro Jahr ausrechnen, so rechnet man einfach:(Eingesparte Leistung in Watt / 1000)xStromkosten pro kWh xAnzahl Stunden pro Tag xAnzahl der Nutztage pro Jahr = Ersparnis in EuroBeispielrechnung für die Ersparnis:( 150 Watt / 1000) x 0,20 Euro/kWh x 4 h täglich x 365 Tage/Jahr = 43,80 Euro pro Jahr

  • Übrigens kostet eine 36 Watt Spiegelrasterleuchte mit elektronischem Vorschaltgerät und Leuchtmittel ca. 60 Euro.In diesem Beispiel hätte sich die Anschaffung in weniger als 2 Jahren bezahlt gemacht!Nicht zu vergessen ist die eingesparte Energiemenge und der damit verbundene Umweltschutz.

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Lichtl gen2

Lichtlügen

  • Lichtlüge 2: "Häufiges Schalten schadet den Leuchtstofflampen!„

  • Ein verbreiteter Irrtum ist auch die Annahme, dass häufiges Schalten die Lebensdauer von (Kompakt-) Leuchtstofflampen deutlich verringert. Um ihnen nicht zu schaden, sei es daher besser, die Lampen brennen zu lassen, anstatt sie auszuschalten.

  • Aber das Gegenteil ist richtig. Qualitativ hochwertige Leuchtstoff- und Energiesparlampen haben ein elektronisches Vorschaltgerät und eine Vorheizfunktion. Das heißt, die Lampe braucht nach dem Anschalten ca. eine Sekunde, bevor sie flackerfrei startet.

  • Diese Lampen haben eine enorme Schaltfestigkeit: Wenn eine Leuchtstofflampe im Dauertest jeweils nach 5 Minuten für fünf Minuten aus und dann wieder für 15 Minuten eingeschaltet wird, liegt ihre Lebensdauer immer noch bei bis zu 15.000 Betriebsstunden.

  • Zum Vergleich: Die Glühlampe quittiert ihren Dienst schon nach etwa 1.000 Stunden.

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Lichtl gen3

Lichtlügen

  • Lichtlüge 3: "Es ist billiger, Leuchtstofflampen eine halbe Stunde brennen zu lassen, als sie auszuschalten!„

  • Diese Aussage ist schlichtweg falsch.

    • Leistungsaufnahme beim Einschalten etwa 10- bis 20-facher Wert im Vergleich zum Normalbetrieb

    • dies dauert jedoch nur 170 Millisekunden (Quelle: ETH Zürich).

    • Durch das Einschalten entsteht deshalb kein messbarer Mehrverbrauch.

  • Es ist also immer billiger, eine Lampe auszuschalten, denn jedes Ausschalten vermeidet Energieverbrauch. Diese Auszeit lohnt sich bereits ab zehn Minuten.

  • Übrigens: Der Einschaltstrom bei Glühlampen ist um einiges höher als bei Energiesparlampen. Daher brennen Glühlampen auch meist beim Einschalten durch.

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Lichtl gen4

Lichtlügen

  • Lichtlüge 4: "Das Licht von Leuchtstofflampen flimmert!„

  • Moderne Leuchten sind mit elektronischen Vorschaltgeräten ausgerüstet, die das Gas in der Röhre mit einer Frequenz von 40.000 Hertz zum Leuchten bringen.

  • Das menschliche Auge dagegen nimmt nur Schwingungen bis etwa 60 Hertz war.

  • Nur alte Röhren oder auch Fernsehgeräte werden mit einer Frequenz von 50 Hertz betrieben: Das liegt unterhalb der Empfindlichkeitsschwelle, deshalb nehmen wir bei alten Röhren ein Flimmern wahr.

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Lichtl gen5

Lichtlügen

  • Lichtlüge 5: "Das Licht von Energiesparlampen wirkt immer kalt und matt!„

  • Energiesparlampen sind nicht nur in unterschiedlichen Größen und Formen erhältlich, sondern auch mit Lichtfarben, die vom Glühlampenlicht nicht mehr zu unterscheiden sind.

  • In den ersten Jahren nach der Markteinführung von Energiesparlampen waren ihre Bauformen begrenzt, die Lampen relativ klobig – und die Lichtfarben vorwiegend grell und kalt.

  • Mittlerweile jedoch gibt es bei Energiesparlampen sowohl zahlreiche Bauformen und Größen als auch verschiedene Lichtfarben und Lichtspektren:

    • Klassische Form der Energiesparlampe

    • Form einer Glühlampe oder Strahler

    • Normale Fassungen (E27) und auch Kerzenglühlampen (E14)

    • auch 230V Halogenlampen können zwischenzeitlich ersetzt werden

    • die ESL’s sind auch hier in allen gängigen Halogen-Sockeln erhältlich.

    • Energiesparlampen mit der Lichtfarbe "warmweiß" oder "extra warmweiß" erzeugen Licht, das sich hinsichtlich der Farbwiedergabe nicht mehr vom Glühlampenlicht unterscheiden läßt.

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Lichtstrom

Lichtstrom

  • Der Lichtstrom Ф [lm] stellt die gesamte von einer Lichtquelle in den Raum abgegebene Strahlungsleistung dar, die mit der spektralen Augenempfindlichkeit Vl bewertet wird.

  • Wenn wir dies berücksichtigen, sind Strahler deutlich heller, da sie Ihr Licht nur in Nutzrichtung abgeben. Siehe Glühbirne und Leuchtstoffröhre, hier wird der Lichtstrom auf 360° verteilt.

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Lichtausbeute

Lichtausbeute

Die Lichtausbeute h (Lumen pro Watt [lm/W]) beschreibt, mit welcher Wirtschaftlichkeit die aufgenommene elektrische Leistung in Licht umgesetzt wird. Der theoretisch erreichbare Maximalwert bei völliger Umsetzung der Energie in sichtbares Licht beträgt 683 lm/W. Die in der Realität erreichten Werte sind allerdings sehr viel geringer und liegen zwischen 10 lm/W und 150 lm/W.

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Lampenvergleich

Lampenvergleich

Update :

Zwischenzeitlich sind auch schon LED-Leuchten mit 100-150 lm/W erhältlich.

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Richtwerte f r beleuchtungsst rken

Richtwerte für Beleuchtungsstärken

  • 1000 Lux

    Farbprüfung, Farbkontrollen, Warenprüfung

    Montage feiner Geräte (Elektro)

    Schmuckwarenherstellung, Retusche usw.

  • 750 Lux

    Technisches Zeichnen

    Anreiß- und Kontrollplätze

    Fehlerkontrolle

    Auswahl von Furnierhölzern

    Schleifen, Polieren von Glas, feine Montage

  • 500 Lux

    Büroräume, Datenverarbeitung, Besprechungsräume

    Montage

    Arbeiten an Holzbearbeitungsmaschinen

    Messstände, Steuerbühnen

    Kassenbereiche in Verkaufsräumen

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Richtwerte f r beleuchtungsst rken1

Richtwerte für Beleuchtungsstärken

  • 300 Lux

    Büroräume mit Arbeitsplätzen ausschließlich in Fensternähe

    Emaillieren, Glasblasen, Drehen, Bohren, Fräsen, mittelfeine Montage

    Verkaufsräume, Versand

  • 200 Lux

    Lagerräume mit Leseaufgabe

    Grobe Montagen, Gussputzerei, Gießhallen

    Räume mit Publikumsverkehr in Büro

    Archive

    Umkleide-, Wasch- und Toilettenräume

  • 100 Lux

    Lagerräume

    Verkehrswege in Gebäuden für Personen und Fahrzeuge

    Treppen, Fahrtreppen

    Kesselhaus

    Eingangshallen

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Energieeffizienz

Energieeffizienz

  • Woran erkenne ich energetisch sinnvolle Geräte und Lampen?

    • Das EU-Label: Energieeffizienzklassen A bis G

    • Energy Star

    • GEEA-Label

    • TCO-Label

  • Energie zeigt Etikette - ausgewählte EnergielabelIhrem eigenen Geldbeutel und der Umwelt zuliebe sollten Sie bei der Entscheidung für ein Neugerät gerade die Energieeffizienz zu einem Kaufkriterium machen.

  • Das EU-Label: Energieeffizienzklassen A bis G

    • EU-Energielabel ist für Geräte der "Weißen Ware" gesetzlich vorgeschriebene Verbraucherinformation, die seit Juli 2003 auch für Elektroöfen gilt.

    • "EU-Label" bei Haushaltsgroßgeräten das am weitesten verbreitete Energielabel

    • Einteilung in die Energieeffizienzklassen A bis G

    • das "A" (auf dem Etikett grün) kennzeichnet besonders sparsame Geräte

    • von B bis G (auf dem Etikett rot) nimmt die Effizienz stufenweise ab.

    • "A+" und "A++" für besonders effiziente Kühl- und Gefriergeräte

    • auch innerhalb der Effizienzklasse A empfiehlt es sich, auf die Verbrauchsunterschiede zu achten

    • Daher bei Kühl- und Gefriergeräten mindestens die Klasse A+ oder besser noch A++ kaufen.

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Energieeffizienz1

Energieeffizienz

  • Woran erkenne ich energetisch sinnvolle Geräte und Lampen?

    • Das EU-Label: Energieeffizienzklassen A bis G

    • Energy Star

    • GEEA-Label

    • TCO-Label

  • Energy StarDas bekannteste Energielabel im Bereich der Informationstechnik und Unterhaltungselektronik ist der Energy Star der US-amerikanischen Umweltbehörde EPA. Der Energy Star kennzeichnet Geräte, die hohen energetischen Anforderungen entsprechen.

  • GEEA-LabelEbenso strenge Anforderungen an die Energieeffizienz wie der Energy Star stellt das GEEA-Label.

    • Verliehen von der "Group for Energy Efficient Appliances" (GEEA.

    • orientiert sich auch am Stromverbrauch im Stand-by-Modus und im ausgeschalteten Zustand ("Scheinaus-Betrieb").

    • Die Grenzwerte werden jährlich der Marktentwicklung angepasst.

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Energieeffizienz2

Energieeffizienz

  • Woran erkenne ich energetisch sinnvolle Geräte und Lampen?

    • Das EU-Label: Energieeffizienzklassen A bis G

    • Energy Star

    • GEEA-Label

    • TCO-Label

  • TCO-LabelDas TCO-Label ist das Gütesiegel des Schwedischen Dachverbandes der Angestelltengewerkschaft (TCO). Mit ihm wird der Energieverbrauch der Geräte in den verschiedenen Betriebszuständen ausgezeichnet. Neben den Richtlinien für maximalen Stromverbrauch in bestimmten Betriebszuständen werden auch Gesichtspunkte des Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutzes bewertet.

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Energieeinsparung am arbeitsplatz und daheim

  • Nun haben wir den Büro-PC und das Licht betrachtet. Überlegen Sie mal, wo kann man noch Energiesparen?

    • Heizung,

    • Wasser,

    • Druckluft, …

  • Alles eine Frage der Einstellung: Heizenergie

  • Eine bestimmte Raumtemperatur wird nicht überall und nicht von jedem als gleich warm empfunden. Dennoch gibt es für die Innentemperaturen verschiedener Räume natürlich bestimmte Richtwerte.

  • Für Wohn- und Büroräume sind beispielsweise 20 bis 21 Grad Celsius zu empfehlen, nachts und bei Abwesenheit genügt eine Temperatur von 16 bis 18 °C.

  • Eine Erhöhung um ein Grad Celsius verursacht einen um etwa sechs Prozent höheren Heizenergieverbrauch. Das heißt, wenn beispielsweise die Raumtemperatur des privaten oder dienstlichen Büros bei 23 statt bei 20 Grad liegt, erhöht sich der Energieverbrauch um ganze 18 Prozent.

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Thermostatventil

Thermostatventil

  • Funktionsweise und Bedienung von Thermostatventilen

  • "Voll auf" heißt nicht: "Viel Warmwasser"! Das Drehen am Thermostatkopf hat keine direkte Auswirkung auf den Warmwasserzulauf, vielmehr wird mit dem Ventil nur die Raumtemperatur eingestellt.

  • Das Thermostatventil sollte deshalb immer auf, die gewünschte Temperaturstufe eingestellt werden, das Erreichen und Halten der Temperatur erfolgt dann automatisch. Die mittlere Stellung des Thermostaten, also 2-3, entspricht etwa 20°C.

  • Die Thermostatstellung dient nur der Voreinstellung eines Ausdehnungselementes im Kopf des Thermostatventils. Liegt die Raumtemperatur unter der voreingestellten Temperatur, zieht sich das Ausdehnungselement zusammen. Der Übertragungsstift schiebt sich über die Rückstellfeder in den Einstellknopf und öffnet den Ventilteller und den Warmwasserzufluss zum Heizkörper.

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Thermostatventil1

Thermostatventil

  • Je höher die Raumtemperatur steigt, desto mehr dehnt sich das Ausdehnungselement aus. Dabei wird der Übertragungsstift herausgedrückt, der auf den Ventilteller wirkt und den Zulauf zum Heizkörper schließt.

  • Optimal: freie Heizkörper

  • Heizkörper können nur dann ihre volle Wärme abgeben, wenn sie möglichst frei stehen und nicht zugestellt sind. Erst dann sind die Strahlungs- und Konvektionsanteile der Heizenergie optimal für den Raum verfügbar.

  • Die Heizkörper sollten daher nicht durch davor gestellte Schreibtische oder Regale, überlange Vorhänge, Schränke u.ä. verdeckt sein.

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Thermostatventil2

Thermostatventil

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Elektrische thermostate

Elektrische Thermostate

  • Interessante Alternative zu herkömmlichen Thermostaten

  • Energieeinsparungen bis zu 30%

  • Einfache Montage

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Rauml ftung

Raumlüftung

  • Ist die Luft schon raus? Richtig lüften

  • Die Kipplüftung in Kombination mit geöffneten Thermostatventilen ist sehr verbreitet.

  • In der Heizperiode besser die Stoßlüftung oder die Querlüftung durchführen,da auch lüftungstechnisch viel effektiver als die Kipplüftung.

  • Querlüftung nach DIN EN 12792:2003: freie Lüftung, infolge des Differenzdruckes, der durch Winddruck auf die Gebäudeaußenflächen entsteht und bei der thermischer Auftrieb im Gebäude von geringerer Bedeutung ist. Umgangssprachlich wird die Querlüftung auch Durchzug genannt.

  • Fensterkippen

  • Die Kippfunktion des Fensters nur in klimatisch warmen Zeiten verwenden,wenn die Innentemperatur gleich oder geringer als die Außentemperatur ist.

    • stetiger Luftaustausch kühlt die schweren, wärmespeichernden Bauteile wie Wände aus

    • Unnötiger Energieverlust

    • keine bessere Luft im Raum, als durch regelmäßiges Stoßlüften.

    • Infolge niedriger Temperaturen Schimmelbildung möglich.

H. Hentze, Dez.VI, Referent


Rauml ftung1

Raumlüftung

  • Stoßlüften

  • Als Stoßlüften bezeichnet man das kurzzeitige und vollständige Öffnen von mindestens zwei Fenstern oder Außentüren eines Raumes.

    • Schneller Luftaustausch zwischen den Fenstern

    • Möglichst diametral gegenüberliegende Fensterpaare öffnen

    • Im Falle nur eines Fensters, gegenüberliegende Räume öffnen

    • durch die geringe Lüftungsdauer das energieeffizienteste Lüftungsverfahren

    • die Stoßlüftung eignet sich auch bei starken Gerüchen (Bäder, Raucherhaushalte), mangelndem Sauerstoffgehalt der Luft oder zu hoher Luftfeuchtigkeit.

    • Lüftungsvorgang nur bis zu fünf Minuten

    • Auch im Winter die Fenster vollständig öffnen, nicht nur kippen.

    • im Idealfall drei- bis viermal täglich durchführen

    • Auch in sommerlichen Hitzeperioden (über 30°) soll zur Vermeidung einer Überhitzung von unklimatisierten Innenräumen die Stoßlüftung praktiziert werden

    • das Fenster tagsüber vollkommen geschlossen halten.

    • Zum Abkühlen dann in der Nacht das Fenster öffnen oder kippen.

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Rauml ftung2

Raumlüftung

  • Bei der Stoßlüftung, findet bereits nach etwa 20 Minuten ein kompletter Luftaustausch statt

  • Die Kipplüftung benötigt dafür bis zu 4 Stunden.

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Rauml ftung3

Raumlüftung

  • Thermostatventile der Heizkörper während dem Lüften schliessen

    • Ansonsten entweicht ein Großteil der aufsteigenden Warmluft ungenutzt nach außen

    • im Gegenzug fällt die einströmende Kaltluft direkt auf die Thermostatventile

    • Diese öffnen dann um so stärker, was den Energieverlust noch erhöht

  • Räume mit niedrigen Innentemperaturen sollten nicht durch geöffnete Türen zu beheizten Räumen "temperiert" werden.

    • Türen zu wenig beheizten Räumen geschlossen halten und nur bei einer Querlüftung öffnen.

  • Hohe Feuchtemengen nach dem Duschen, Kochen oder Bodenwischen sollten direkt weggelüftet werden (Stoßlüftung).

  • Kann das Bad nach dem morgendlichen Duschen erst mittags gelüftet werden, verdoppelt sich die Lüftungszeit – am Abend wird zum Lüften sogar die vierfache Zeit benötigt.

  • Wenn in Schlafräumen nachts die Fenster geschlossen bleiben, sollten die Räume zusätzlich zum morgendlichen Lüften mehrmals am Tag stoßgelüftet werden, um die Feuchtigkeit wegzulüften.

  • Wäsche sollte weder in der Wohnung noch in ungeheizten Kellerräumen getrocknet werden. Sinnvoll ist eine Wäscheleine im Freien oder ein gut belüfteter Trockenboden.

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Heizungsanlage optimieren

Heizungsanlage optimieren

  • Vorlauftemperaturen kontrollieren und anpassen

    • Fußbodenheizung : 22-35 °C

    • Niedertemperatur Heizkörper : 35-50 °C

    • Normale und alte Heizkörper : 50-70 °C

  • Zirkulationspumpen auf Min. stellen, bei Bedarf schrittweise erhöhen

  • Heizkurven in der Anlage prüfen

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Beispiel einer heizungssteuerung

Beispiel einer Heizungssteuerung

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Steilheit

Steilheit

Die Steilheit bestimmt, wie stark eine Änderung der Außentemperatur einen Anstieg der Vorlauftemperatur bewirkt.

Typische Werte bei einer konventionellen Heizung sind 1,4 … 1,6. Ein Wert von 1,5 bedeutet, dass eine Außentemperaturänderung von 1 °C im Mittel eine Änderung der Vorlauftemperatur von 1,5 °C bewirkt.

Die Steilheit hängt vom verwendeten Heizungssystem und dem Wärmebedarf der Räume ab. Ein flache Heizkurve mit Werten von 0,5 ist beispielsweise typisch für Fußboden- oder Wandheizungen.

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Parallelverschiebung

Parallelverschiebung

Mit der Parallelverschiebung lässt sich das Niveau der Vorlauftemperatur über den Verlauf der Heizkurve beeinflussen.

Die Nachtabsenkung bewirkt eine zusätzliche Parallelverschiebung nach unten. Typisch sind hier Werte von -4 °C. Die Einsparung liegt dabei nicht so hoch, wie bei einer Nachtabschaltung.

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Nachtabschaltung

Nachtabschaltung

  • Bei einer Nachtabschaltung ergibt sich die größte Energieeinsparung, da die Bereitstellungsverluste entfallen.

  • Die weit verbreitete Ansicht, dass das "Wiederaufheizen" mehr Energie verbrauchen würde, als das Durchheizen auf niedrigem Niveau lässt sich physikalisch nicht begründen.

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Energieeinsparung am arbeitsplatz und daheim

  • Manchmal wird es nicht richtig warm - Veränderungen der Einstellung der Heizkurve

  • Fall 1:An sehr kalten Tagen wird es nicht richtig warm, während in der Übergangszeit alles in Ordnung ist.

  • Dazu kommt es - einmal vorausgesetzt, dass Heizkörper- und Kesselleistung nicht zu knapp bemessen sind - wenn die bereitgestellte Vorlauftemperatur zur Deckung der Wärmeverluste (Heizlast) der Räume zu niedrig ist.

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Energieeinsparung am arbeitsplatz und daheim

1. In diesem Fall muss die Heizkurve etwas steiler eingestellt werden. Bei den meisten analogen Heizungsreglern wird dazu der Drehknopf für die Steilheit der Heizkurve auf einen etwas größeren Wert (z. B. von 1,2 auf 1,5) gedreht.

Der Regler für die sogenannte Parallelverschiebung (auch Niveauverschiebung genannt) kann dann auf einen etwas kleineren Wert eingestellt werden. Bei digitalen Reglern (Display) wird man ohne Programmierungsanleitung leider kaum weiterkommen. Hier empfiehlt sich ein Anruf beim Heizungsbauer oder beim Werkskundendienst des Heizkessel- bzw. Regelungsherstellers.

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Energieeinsparung am arbeitsplatz und daheim

  • Fall 2: In der Übergangszeit ist die Raumtemperatur zu gering, obwohl es an kälteren Tagen keine Probleme gibt.

  • In diesem Fall ist die Vorlauftemperatur in der Übergangszeit zu gering.

  • Aber eine Erhöhung der Steilheit der Heizkurve würde ja auch die Vorlauftemperatur in der kälteren Jahreszeit erhöhen, was nicht nötig ist.

  • Hier muss man zu einem Trick greifen.

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Energieeinsparung am arbeitsplatz und daheim

2. Dazu erhöht man zunächst den Einstellwert der Parallelverschiebung um ein oder zwei Punkte. Dieser Drehknopf ist bei analogen Reglern (ohne Display) meist mit einer Mittelstellung (0-Stellung) und plus 5 bzw. minus 5 Punkte versehen. Der Drehknopf ist also nach plus 1 bzw. 2 zu verstellen. Damit verschiebt man alle Vorlauftemperaturen bei jeder Außentemperatur um einige Grad nach oben.

Damit es jetzt an kalten Tagen nicht zu einem unnötigen Überangebot an Wärme kommt, verringert man die Steilheit der Heizkurve (siehe 1.) vom eingestellten Wert um einen oder zwei Skalenwerte.

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K chen tipps

Küchen - Tipps

  • Kühl- und Gefrierschränke abtauen bei Eisschicht-> Energieverluste

  • Essenzubereitung bis 400g Mikrowelle statt Backofen

  • 10 Tropfen pro Minute am Wasserhahn verbrauchtetwa 2000 Liter / Jahr

  • Topf nicht kleiner wählen, als die Herdplatte

  • Immer Topf mit Deckel verwenden.

  • Keine heißen Speisen in den Kühlschrank

  • Auftauen im Kühlschrank

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Quiz frage

Quiz – Frage ?

Wie hoch können Sie 1000 Liter Wasser mit 1 kWh heben ?

Wie viel Energie ist nötig um dieses Wasser um 1K zu erwärmen?

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Haben sie s gewusst

Haben Sie‘s gewusst ?

  • Wie hoch können Sie 1000 Liter Wasser mit 1 KWh heben ?

    1000l  1To bei 4° C

    F = m*g (g= 9,81m/s²)

    W = F*s (1Wh = Nm/s * h)

  • 367 m

  • Wie viel Energie ist nötig um dieses Wasser um 1K zu erwärmen?

    Q = m * c * Δδ

    c (wasser) = 1,163 Wh / kg K

  • 1,163 kWh

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Energieeinsparung am arbeitsplatz und daheim

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