1 / 22

10 Jahre nach dem Jahrhunderthochwasser in Sachsen-Anhalt -

10 Jahre nach dem Jahrhunderthochwasser in Sachsen-Anhalt - Von der Flut zum Hochwasserrisikomanagement. - seit 1995 wird DISMA (Disaster Management) im Landkreis verwendet - Förderung der Software 1995 durch das Land mit 75% der Gesamtkosten.

Download Presentation

10 Jahre nach dem Jahrhunderthochwasser in Sachsen-Anhalt -

An Image/Link below is provided (as is) to download presentation Download Policy: Content on the Website is provided to you AS IS for your information and personal use and may not be sold / licensed / shared on other websites without getting consent from its author. Content is provided to you AS IS for your information and personal use only. Download presentation by click this link. While downloading, if for some reason you are not able to download a presentation, the publisher may have deleted the file from their server. During download, if you can't get a presentation, the file might be deleted by the publisher.

E N D

Presentation Transcript


  1. 10 Jahre nach dem Jahrhunderthochwasser in Sachsen-Anhalt - Von der Flut zum Hochwasserrisikomanagement

  2. - seit 1995 wird DISMA (Disaster Management) im Landkreis verwendet- Förderung der Software 1995 durch das Land mit 75% der Gesamtkosten

  3. - Investitionssumme für technische Ausrüstung des Katastrophenschutzstabes seit 2002 ca. 120.000 Euro - Umsetzung des Runderlasses vom 21. Oktober 2008 des Ministeriums des Inneren, dass alle Katastrophenschutzbehörden DISMA verwenden sollen - Schaffung einer speziellen Planstelle zur Datenpflege von DISMA - Software unterstützt die Katastrophenschutzbehörden bei der Gefahrenanalyse und der Vorbereitung auf außergewöhnliche Ereignisse ebenso wie bei Eintritt eines solchen Ereignisses - "DISMA" wird auch bei Übungen oder anderen Ausbildungsmaßnahmen angewendet

  4. Stabsraum- jeder Sachgebietsleiter des Stabes hat einen eigenen PC- Arbeitsplatz (Laptop), dies unterstützt eine koordinierte Vorgehensweise durch definierte Aufgabenzuteilung

  5. - alle Entscheidungsträger haben die aktuelle Lage immer vor Augen- über Beamer können die verschiedensten Informationen dargestellt werden

  6. - Darstellung von z.B. Gefahrstoffausbreitung oder Überflutungsflächen sowie eingesetzte Kräfte und Mittel auf Lagekarte - Darstellung z.B. von Gefahrstoffausbreitung oder Überflutungsflächen sowie eingesetzten Kräften und Mitteln auf der Lagekarte

  7. - „Sichter„ nehmen alle eingehenden Informationen digital entgegen und leiten diese über DISMA an die jeweilige Stabsabteilung weiter- Einsparung der 4-Fachvordrucke- Nachrecherche besser möglich- Nachrecherche besser möglich- Nachrecherche besser möglich- Nachrecherche besser möglich - „Sichter“ prüfen alle Informationseingänge und leiten diese an die betreffenden Sachgebietsleiter des Stabes über DISMA weiter

  8. - alle Eingänge und Arbeitsaufträge werden chronologisch erfasst und der Abarbeitungsstand durch die Sachbearbeiter des Stabes wird farblich gekennzeichnet - wird auch als Einsatztagebuch verwendet

  9. - Arbeitsplatz der Sachbearbeiter ist räumlich von der Stabsleitung getrennt- dadurch höhere Effektivität der Arbeit, Stabsraum wird weniger frequentiert

  10. - wichtige Erfahrung aus dem Hochwasser 2002 ist eine funktionierende Bürgerinformation- um auf Nöte, Ängste und Anfragen der Bürger besser reagieren zu können- Einrichtung von 8 Bürgertelefonplätzen

  11. - Schaffung eines separaten Bereiches für Pressetermine und Öffentlichkeitsarbeit

  12. Fazit: - die Nutzung und Anwendung von DISMA erleichtert die Stabsarbeit - die unterschiedlichsten Informationen können jederzeit für die Stabsleitung visuell dargestellt werden - Wegfall der 4-fach Vordrucke - Informationsfluss wird elektronisch protokolliert, dadurch können Entscheidungen später besser nachvollzogen werden - Mitarbeiter des Stabes werden ¼ jährig in DISMA geschult - jährliche Stabsübungen um Anwendung von DISMA aufzufrischen und zu festigen Nachteil: intensive, kontinuierliche Datenpflege notwendig Wichtig: Rückfallebene muss vorhanden sein, d.h. sollte Technik ausfallen, müssen herkömmliche Informationswege bereitstehen

  13. Programm zur hydraulischen Modellierung von extremen Hochwasserereignissen in der vereinigten Mulde im Bereich Bitterfeld - zur Jahrhundertflut 2002 existierten nur Karten, die den Muldeverlauf darstellten und die täglich oder stündlich eintreffenden Hochwassermeldungen - gute Fachleute waren vorhanden - technische Möglichkeiten um Entscheidungen vernünftig vorzubereiten oder Simulationen vorzunehmen, wie sich das Wasser ausbreiten könnte, fehlten - Besonderheit in der Region um Bitterfeld ist die aus der Vergangenheit vorhandene Kontamination des Bodens durch die chemische Industrie - das neue Informationssystem ist kein reales Vorhersagesystem, eine zeitgleiche Simulation während eines Hochwassers ist aufgrund der Datenmenge nicht möglich * Es kann eine Entscheidungshilfe sein, um in der Krise gezielt materielle als auch menschliche Kräfte einzusetzen

  14. SARISK - Hochwassergefahren und -risikenInternetgestütztes Informations- und Entscheidungshilfesystem für Bitterfeld - Forschungsprojekt in den Jahren 2008 – 2010 - gefördert durch die Europäische Union mit 500.000 Euro - Projektpartner: * Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig-Halle GmbH (UFZ) * Martin Luther Universität Halle-Wittenberg * Universität Osnabrück * Leibnitz-Institut für ökologische Raumentwicklung e.V. * ehem. Landkreis Bitterfeld

  15. Aufbau und Datengrundlage des Modells Straßen und Gebäude Höhenmodell aus Laserscan-Befliegung Hochaufgelöste Infrarot-Luftbilder Biotoptypenkartierung Finite Element Netz

  16. Material und Methoden: Geometrie Abbildung von strömungsrelevanten DetailsDeich, Gräben, Straßen, Brückenbauwerke, Bruchkanten

  17. 17 Kalibrieren des Programms anhand von Hochwassermarken in Raguhn und Umgebung sowie durch Luftbilder

  18. Programmmaske für Anwender

  19. Darstellung verschiedener Ansichten Überschwemmungstiefe Fließgeschwindigkeit

  20. Praktische Erfahrung zum Januarhochwasser 2011 Jeßnitz-West, Unterpegel Muldestausee 78,6m ü NN 0,09m - Programm errechnete 0,09m Überflutungshöhe in Jeßnitz-West - aus diesem Grund wurde keine Evakuierung des Stadtteils angeordnet - tatsächlich stand wenige Stunden später wie berechnet das Wasser innerhalb der Bordsteinkanten auf den Straßen

  21. - das Programm kann auf jedem internetgestütztem PC genutzt werden * z.B. Einsatz vor Ort in den Wasserwehren - es wurden Szenarien vorberechnet, wobei diese Erkenntnisse als Datengrundlage dienen (z.B. HQ 10, HQ 100, HQ 200 mit und ohne Polder Rösa) - anhand der Szenarien kann errechnet werden, welche Verkehrswege bei welchem Pegelstand nicht mehr befahrbar sind bzw. welche Fließgeschwindigkeiten an bestimmten Stellen herrschen - ein realer Deichbruch kann aufgrund der Datenmengen nicht berechnet werden - das Programm dient als Vorwarnsystem und Entscheidungshilfe

More Related