Does brain power make enigma spin i leviant 1996
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Does brain-power make Enigma spin? (I. Leviant, 1996). Referentin: Schott Sandra Seminar: Visuelle Wahrnehmung Dozent: Dipl. Psych. Kai Hamburger 14.06.2005. Gliederung. 1. Einführung 2. Drei Kategorien visueller Effekte -shimmer -moire -traffic illusion 3. Das Bild Enigma

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Does brain-power make Enigma spin? (I. Leviant, 1996)

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Presentation Transcript


Does brain power make enigma spin i leviant 1996

Does brain-power make Enigma spin?(I. Leviant, 1996)

Referentin: Schott Sandra

Seminar: Visuelle Wahrnehmung

Dozent: Dipl. Psych. Kai Hamburger

14.06.2005


Gliederung

Gliederung

  • 1. Einführung

  • 2. Drei Kategorien visueller Effekte-shimmer-moire-traffic illusion

  • 3. Das Bild Enigma

  • 4. Schlußfolgerung


1 einf hrung

1. Einführung

  • Enigma ist in einer kreativen Phase von Leviant entstanden (1981)


1 einf hrung1

1. Einführung


1 einf hrung2

1. Einführung

  • Bewegung der Ringe aufgrund kortikaler Aktivitäten, speziell im V5 (Zeki, 1993)

  • Bewegung Ergebnis von Veränderungen der Linse oder von kleinsten Bewegungen der Augen (Gregory, 1993)

  • Leviant wollte sich an Diskussion beteiligen


2 drei kategorien visueller effekte

2. Drei Kategorien visueller Effekte

  • Es gibt 3 Kategorien von visuellen Effekten:

    • shimmer

    • moire

    • traffic illusion


2 drei kategorien visueller effekte1

2. Drei Kategorien visueller Effekte

  • shimmer:

  • Def.: starke visuelle Bewegung, die über Gitter wahrgenommen wird

  • Monocular shimmer (heftiges Auftreten, breitet sich über gesamtes Gitter aus)

  • Binocular shimmer (ruhiges und scharfsinniges Auftreten, begrenzt auf das Zentrum des Gitters)

  • Shimmer in Nachbildern (dauert nur einige Sekunden an, nachdem man an das Gitter adaptiert wurde und auf eine glatte Oberfläche schaut)


2 drei kategorien visueller effekte2

2. Drei Kategorien visueller Effekte

  • moire:

  • moire-Effekte werden durch Saccaden erzeugt

  • Schneller Schatten, sprunghaft

  • Augen bewegen sich zwischen charakteristischen Fixationspunkten hin und her (Yarbus, 1967)

  • „phone-rings“ (Bild verursacht starke Augenbewegungen)

  • Weitere Theorie bezüglich der „phone-rings“: moire-Effekte aufgrund des Nystagmus


2 drei kategorien visueller effekte3

2. Drei Kategorien visueller Effekte

  • The phone-rings (von I. Leviant)


2 drei kategorien visueller effekte4

2. Drei Kategorien visueller Effekte


2 drei kategorien visueller effekte5

2. Drei Kategorien visueller Effekte

  • traffic illusion:

  • Regel 1: schwarze Linien 1,5 x so breit wie weiße Linien

  • Regel 2: Streifen senkrecht zum Gitter

  • Regel 3: Streifen nach unten hin breiter (3,2 x so breit)

  • Regel 4: das grau-reflektierende der schwarzen und weißen Streifen soll in etwa dem Durchschnitt des grau-reflektierenden des gesamten Gitters entsprechen; Farbe an sich ist nicht vorhanden, ist nur eine Empfindung

  • Regel 5: mehrere Streifen effektiver als einzelne


2 drei kategorien visueller effekte6

2. Drei Kategorien visueller Effekte

  • Forschung von San Francisco(„traffic illusion“)

  • Streifen im Bild können entweder gerade oder rund sein


3 das bild enigma

3. Das Bild Enigma


3 das bild enigma1

3. Das Bild Enigma

  • Enigma:

  • Platte mit 18 cm Durchmesser in der Mitte des Bildes

  • 3 konzentrische Ringe rund um die Platte

  • Ringe unterschiedlich breit

  • Schwarze Streifen breiter als weiße Streifen


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3. Das Bild Enigma

  • Merkmale:

  • Enigma verursachte keine shimmer- und moire-Effekte

  • Aktivität in den Ringen nimmt Form von sich drehenden Kreisen an

  • Jeder Ring besitzt maximale Distanz proportional zu seinem Durchmesser

  • Wichtig: Ringe erscheinen im Nachbild in Komplementärfarbenaber: Ringe bewegen sich im Nachbild nicht


3 das bild enigma3

3. Das Bild Enigma

  • Thorsten Wiesel:

  • Bewegung setzt nicht sofort ein (5 – 15 sec Verzögerung, sog. time-lag)

    • ruhende Synapsen werden reaktiviert

  • Bewegung wird beim 2. Mal sofort wahrgenommen

    • Synapsen bestehen fort

  • Gestreifte Areale zu beiden Seiten eines Ringes lösen intensive Aktivität der contour-signalling neurons im Kortex aus

  • 2. Aktivität der motion-signalling neurons im kortikalen Areal, welches für visuelle Infos zuständig ist (Areal R)

  • Diese Neuronen entstehen im Ring

  • Neuronen senden Signal „Bewegung“


3 das bild enigma4

3. Das Bild Enigma

  • Folgendes wurde über Enigma festgestellt:

  • Starker Anstieg des cerebralen Blutflusses in der Region V5 (zuständig für Bewegung) bei Betrachtung von Enigma

  • Zellen im V5 Komplex (in der Umgebung von V5) reagieren ebenfalls auf Rotationsbewegung

  • ...


3 das bild enigma5

3. Das Bild Enigma

  • Desweiteren:

  • Nachbildungen der schwarz-weißen Grenzen der Strahlen, die die Ringe begrenzen (im V1 zwischen den contour-signalling neurons)

  • Einige Dendriten dieser Neuronen (Dendriten 1. Art) breiten sich in Richtung V5 aus

  • Nachbildungen der 3 Ringe im V5 und in dessen Umgebung zwischen den motion-signalling neurons

  • Einige Dendriten dieser Neuronen (Dendriten 2. Art) breiten sich in Richtung V1 aus


3 das bild enigma6

3. Das Bild Enigma

  • Während der time-lag (Zeitspanne, in der noch keine Bewegung wahrgenommen wird) kommt es zu einer exzitatorischen Verbindung zwischen den Dendriten 1. Art und den Dendriten 2. Art

  • Folge: Enigma bewegt sich


4 schlu folgerung

4. Schlußfolgerung

  • Zeki hat dahingehend Recht behalten, dass die Bewegung der Ringe durch kortikale Aktivitäten zustande kommt

  • Das Bild wirft jedoch weitere Fragen auf, z. B. warum solche exitatorischen Verbindungen gebildet werden

  • Enigma ist und bleibt somit ein Rätsel!


Quelle

Quelle

  • I. Leviant, Proc. R. Soc. London B, 1996, S. 263, 997 - 1001


Does brain power make enigma spin i leviant 1996

  • Jetzt dürft ihr klatschen!

  • Vielen Dank fürs Zuhören!


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