Inhalte modul c
This presentation is the property of its rightful owner.
Sponsored Links
1 / 137

Inhalte Modul C PowerPoint PPT Presentation


  • 157 Views
  • Uploaded on
  • Presentation posted in: General

Inhalte Modul C. D. Management erfolgreicher Innovationen Erfolgreich durch Marketing Betriebsorganisation Der Businessplan Rechtliche Grundlagen für Unternehmer Business Kommunikation. Kapitel 1. Von der Idee zur Marktchance - Das Management erfolgreicher Innovationen.

Download Presentation

Inhalte Modul C

An Image/Link below is provided (as is) to download presentation

Download Policy: Content on the Website is provided to you AS IS for your information and personal use and may not be sold / licensed / shared on other websites without getting consent from its author.While downloading, if for some reason you are not able to download a presentation, the publisher may have deleted the file from their server.


- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - E N D - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Presentation Transcript


Inhalte modul c

Inhalte Modul C

  • D. Management erfolgreicher Innovationen

  • Erfolgreich durch Marketing

  • Betriebsorganisation

  • Der Businessplan

  • Rechtliche Grundlagen für Unternehmer

  • Business Kommunikation


Kapitel 1

Kapitel 1

Von der Idee zur Marktchance - Das Management erfolgreicher Innovationen


Kapitel 1 befasst sich mit

Kapitel 1 befasst sich mit:

  • Formen wirtschaftlicher Aktivitäten (Folie)

    =>Unselbständige/Selbständige

    =>Österreichs Unternehmen

    =>Chancen + Risiken d. Selbständigkeit

  • Geschäftsideen finden und entwickeln (Folie)

    Wodurch beziehen Entrepreneure ihre Ideen?

    =>Invention

    =>Marktbeobachtung + Marktlücken

    =>Prognosetechniken

    =>Kreativitätstechniken

    =>Fremde Geschäftsideen übernehmen ( z. B. Franchising)

    .


Inhalte modul c

formal

funktional

Unternehmerbegriff

Eigentümer, Risikoträger

Entrepreneur

Der funktionale Unternehmerbegriff ist breiter als der formale; dafür wird auch der Begriff Entrepreneur geprägt. Ein Entrepreneur wird als dynamischer Gestalter verstanden, der wirtschaftlich etwas Neues schafft, und zwar im weitesten Sinn des Wortes, z.B. ein neues Produktionsverfahren entwickelt, neue Produkte auf den Markt bringt oder einen neuen Absatzweg erschließt. Dieser Unternehmerbegriff ist heute sehr modern. Er stellt nicht automatisch auf das Eigentum ab und zeigt, wie wichtig unternehmerische Eigenschaften auch für Mitarbeiter in Unternehmen sind. Für Arbeitnehmer als Entrepreneure wurde der Begriff Intrapreneur geprägt. Entrepreneurship ist das Erkennen von Marktchancen. Umsetzung d. Marktchancen erfolgt durch Unternehmensgründungen.

Der formale Unternehmerbegriff ist die traditionelle Definition für „Unternehmer“. Alle Arbeitnehmer haben etwas gemeinsam: Sie sind im Regelfall nicht Eigentümer des Unternehmens, sie arbeiten für andere, die das Unternehmen besitzen. Einige Leute gründen ihr eigenes Unternehmen und arbeiten für sich selbst. Sie heißen Selbständige oder Unternehmer, sie leiten das Unternehmen. Ein Unternehmer ist für den Erfolg oder das Scheitern seines Unternehmens verantwortlich, d.h er trägt das Risiko. Traditionell wird unter einem Unternehmer (formaler Unternehmerbegriff) der Risikoträger, Arbeitgeber oder jene Person verstanden, die Produktionsfaktoren (also Kapital, Boden, Arbeitskraft, unternehmerische Ideen) einsetzt.


Inhalte modul c

Entstehung von Geschäftsideen

intern

extern

Entstehen in der Person selbst,

z.B. aus einem Hobby wird eine Geschäfts-idee

Entsteht am Markt und wird aufgegriffen,

z.B. Erkennen einer Marktlücke

Visionen lebendig werden lassen

Vorhandenes

entdecken

Take a problem

Gegen den

Strich

Imitation

Turn fun

Into work

Kombination

Franchising


Inhalte modul c

  • Geschäftsideen umsetzen + ihre Chance bewerten

    • Mögliche Kriterien zur Überprüfung und Bewertung von Geschäftsideen

      =>Innovationsgrad-neue Ideen werden in die Praxis umgesetzt

      =>Marktgerechtheit-Nachfrage muß z.B. vorhanden sein

      =>Kostengerechtheit-Wirtschaftlichkeit muß gegeben sein

      =>Zeitgerechtheit-siehe Red Bull

      =>Technische Kriterien-Machbarkeit durch Prototypen /

      Markenschutz/Abstimmung auf rechtliche Bedingungen etc.


Inhalte modul c

Fließbandproduktion: Henry

Ford wurde damit zum Begründer

der modernen Automobilindustrie

Public Relations: Guter Ruf war schon

immer wichtig. Doch erst im 20. Jh. wurde

Lobbing zu einem lukrativen Geschäftszweig.

Selbstbedienungsläden: Schauen,

greifen, kaufen - der Tod der Greißler,

aber der Beginn der neuen Shoppingkultur

Buchklubs: Machten das Lesen

zum Massensport und Bertelsmann zum

größten Verlag.

Tupper-Partys: Die Urmütter

aller Systemvertriebe.

Fastfood: Packerlsuppe und

Pizzadienst führten zur Revolution

in den Familien. Mama lässt

heute kochen.

Erfolgreiche

Geschäftsideen

Franchising: Gleiche Läden, gleiche

Produkte, verschiedene Eigentümer. Über

Franchisenehmer lässt sich alles vertreiben,

von Hamburger bis Damenwäsche.

Versandhandel: Früher stand

die Shopping Mall bei Quellle & Co,

heute im Internet.

Do it yourself: War in der Stein-

Zeit schon sehr weit verbreitet, wurde

wieder gewinnbringend entdeckt.

Kreditkarte: Gleich kaufen, später

bezahlen wurde zum Konsum-Motto des

Jahrhundert


Inhalte modul c

Prinzipien zur Chancenfindung

Probleme

Änderungen

Erfindungen bzw. technologische Entwicklung

Wettbewerb

in Gesetzen, Gegeben-

heiten oder Trends,

durch Preis, die Qualität, u.a. besser sein als die Konkurrenten.

die ein Unternehmen für seine Kunden lösen könnte

völlig neues Produkt oder Dienstleistungen.


Kapitel 2

Kapitel 2

Erfolgreich durch Marketing


Kap 2 marketing

Kap.2 - Marketing

  • Wirtschaftlicher Erfolg ohne Marketing undenkbar!

  • Marketing ist mehr als nur Werbung!!! Statt Marketing besser Clienting! CRM

    • Der Kunde rückt in den Mittelpkt.

    • Umweltbedingungen werden berücksichtigt

    • Langfristige Planung

    • Kundenbedürfnisse werden durch Marktforschung eruiert und mit aufeinander abgestimmten Absatzinstrumenten (Produkt, Distribution, Preis + Kommunikation) befriedigt. Die 4 „Ps“ =>product, price, place + promotion => Marketingmix

    • Kundentreue wird aufgebaut und Kundenzufriedenheit.

  • Anbieter stellen durch Marketing ein Beziehung zum Markt und den Kunden her!

    • Das schaut in allen Bereichen anders aus => siehe Folie


Marketing in verschiedenen bereichen

Marketing in verschiedenen Bereichen

B-2-B Marketing

Quelle: Weis, Marketing


2 erfolgreich verantwortlich agieren in der umwelt

2. Erfolgreich + verantwortlich agieren in der Umwelt

Jedes Unternehmen ist in komplexes Umfeld eingebettet mit dem es in starker Wechselbeziehung steht!

  • Interne und externe Marketingumwelt

    • Interne: Mitarbeiter, Unternehmensleitung

    • Externe: untergliedert man in unmittelbare + weitere externe Umwelt.

    • Unmittelbare: Kunden, Lieferanten, Mitbewerber, Lieferanten, Kreditgeber, etc.

    • Weitere externe: Hier werden Entwicklungen im demografischen, soziokulturellen, wirtschaftlichen, politisch-rechtlichen, technologischen+ ökologischen Bereich erfaßt.

  • Wirkung d. Marketing auf die Gesellschaft. ( Ü )

    • Positive

    • Negative


3 das verhalten von k ufern verstehen

3. Das Verhalten von Käufern verstehen

  • Verschiedene Arten von Käufern:

    • Konsumenten: Durchlaufen beim Entscheidungsprozess verschiedene Stufen! (nächste Folie!)

    • Unternehmen, Staatliche Institutionen, „non profit“ Einrichtungen => Organisationen


Die phasen stufen des kaufprozesses beim konsumenten

Die Phasen (Stufen) des Kaufprozesses beim Konsumenten

Kaufabsicht

Einstellung anderer

Unvorhergesehen situative Faktoren

Quelle: Kotler/Bliemel, Marketing-Management


Arten der kaufentscheidung

Arten der Kaufentscheidung:

Nicht immer werden alle Stufen des Entscheidungsprozesses

durchlaufen. Hängt vom Produkt ab!

3 Arten der Kaufentscheidung:

  • Komplexe Kaufentscheidung: Alle Stufen werden durchlaufen! Meist bei Erstkauf eines Produktes ( Laptop, Mountainbike, Kleid f. Maturaball)

  • Vereinfachte KE: Bei teuren, aber nicht ganz so wichtigen Produkten wie z.B. Kühlschrank.

  • Routinekauf: Meist bei alltäglichen Produkten wie Lebensmitteln oder markentreuem Gewohnheitskauf (Kosmetika etc.). Keine Nachbewertung, da man die Produkte schon gut kennt!


Inhalte modul c

Individuelle Rahmenbedingungen

After-Sale Service

High- or Low-Involvement

Kundenzufriedenheit

Einflussfaktoren auf

das Kaufverhalten von

Konsumenten

Demografische Merkmale

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Kaufanlass

Andere Rahmenbedingungen

Kaufentscheidung

Spontankauf

Wiederholungskauf

Suchkauf

Erfahrungskauf

Vertrauenskauf

Einkaufsstättenwahl


Einfl sse auf die kaufentscheidung

Einflüsse auf die Kaufentscheidung:

  • Situative Faktoren: Verfügbarkeit d. Produkts zum Zeitpunkt, Dringlichkeit d. Kaufes.

  • Demografische Faktoren: Alter, Einkommen, Geschlecht, Bildung,…

  • Persönliche Faktoren: Kaufmotive, Einstellungen, Lebensstil…

  • Soziale Faktoren: Meinungsführer, Menschen, mit denen man sich identifiziert, Familie

  • Kulturelle Faktoren: Alle Kulturen haben unterschiedliche Denkmuster, Muster d. Fühlens und Handelns!

  • Marketing-Mix: Produkt, Distribution, Preis, Kommunikation.

    Im Gegensatz zum Marketingmix, können alle anderen Einflußfaktoren

    vom Anbieter nicht beeinflußt werden, müssen aber berücksichtigt

    werden


Einflussfaktoren auf das kaufverhalten

Einflussfaktoren auf das Kaufverhalten

Kulturelle Faktoren

Soziale Faktoren

Bezugsgruppen

Familie

Sozialer Status

Persönliche Faktoren

Soziodemograf.

- Alter

- Lebensabschnitt

- Beruf

- wirtschaftl. Situation

Psychograf.

- Einstellungen

- Erwartungen

- Charaktereigenschaften

- Verhaltensmerkmale/

Gewohnheiten

Kultur

Subkultur

Soziale Klassen

Quelle: Kotler/Bliemel, Marketing Management


Der kaufprozess von organisationen unternehmen staatl institutionen non profit

Der Kaufprozess von Organisationen=>Unternehmen, Staatl. Institutionen, Non Profit

Quelle: nach Kotler / Bliemel, Marketing Management


Die einflussfaktoren auf den organisationalen kaufprozess totalmodell nach webster wind

Die Einflussfaktoren auf den organisationalen Kaufprozess (Totalmodell nach Webster/Wind)

Umfeldbedingte

Faktoren

Nachfrageniveau

Konjunkturdaten

Zinsentwicklung

Technologischer

Wandel

Politische

Entwicklungen

Rechtliche

Situation

Wettbewerb

Soziale

Verantwortlichkeit

Interessens-

verbände

Lieferanten

Kunden

Organisations-

interne Faktoren

Organisations-

ziele

Grundsätze

Verfahren

Betriebliche

Strukturen

Systeme

Interpersonelle

Faktoren

Interessen

Autorität

Status

Einfühlungs-

vermögen

Überzeugungs-

kraft

Individuelle

Faktoren

(intrapersonale F.)

Demo-

grafische F.

Psychografische

F.

Verhaltensbez.

F.

Käufer

Quelle: Kotler/Bliemel, Marketing Management, Modell v. Webster/Wind


4 informationen ber den markt erheben

4. Informationen über den Markt erheben:

Dieser Teil nennt sich Marktforschung! (MF)

  • Problemdefinition! Genaue Beschreibung des Entscheidungsproblems, sowie d. Informationen, die zur Problemlösung im MF-Projekt gesammelt werden sollen. => Forschungsplan

  • Forschungsplan: Entscheidet über

    • Forschungsansatz – Primärforschung oder Sekundärforschung

    • Art der Datenerhebung – Beobachtung, Experiment oder Befragung

    • Auswahl der Stichprobe – Gruppe d. Personen, die für die Studie ausgewählt wird. Entweder Auswahl aufs Geradewohl, Quotenauswahl oder Zufallsauswahl.

  • Daten erheben + Auswerten + Ergebnisse darstellen


Inhalte modul c

Zielgruppe

Unternehmensziele

Marktforschung

„Das Marketinghaus“ bzw. die

Bestandteile des Marketings

Marktforschung

Vertrieb

Preise & Konditionen

Preise & Konditionen

Unternehmensziele


Inhalte modul c

Bestandteile des Marketings am Beispiel eines Mini-HiFi-Systems

Marktforschung

Leicht schrumpfender Markt für Mini-Hifi-Systeme, steigender Anteil an „No Name“ Produkten => genaue Beobachtung des Preisentwicklung

Käuferverhalten Entscheidungsträger sind meist die Jugendlichen, Finanzierung erfolgt durch die Eltern; wenig Internetkäufe wegen fehlender Testmöglichkeit

Vertrieb und Logistik (Place)

Verkauf über Handelsketten z.B. Cosmos und Einkaufsgenosen-schaften z.B. Red Zack

Marktkommunikation

(Promotion)

Werbung über verschiedene Medien; Sponsoring für eine Musikband; Musikclub für Käufer

Preismanagement (Price)

Einkaufspreis für Händler: ca. € 350,-

Verkaufspreis für Händler: ca. € 400,-

Mittleres Preissegment

Produktmanagement (Product)

Daten: 3fach CD-Wechsler

Farben: schwarz, silber

Zielfestlegung

Erhöhung des Marktanteils des Produktes; Umsatzsteigerung

Zielgruppe

Käufer: Jugendliche,

Junge Familien


Marktdaten

Quantitative Daten

(Ermittlung numerischer Werte für den Markt)

Marktgröße

Marktanteile

Struktur der Abnehmer

Qualitative Daten

(Aufzeigen bestimmter Verhaltens-weisen, Erwartungen und Einstellungen)

Produkteigenschaften

Firmen- und Produktimage

Käuferverhalten

Marktdaten


Marktforschungsverfahren

Qualitative

Exploratisches Interview

Tiefeninterview

Fokussiertes Interview

Gruppendiskussion

Gelenkte Kreativ-Gruppen

Projektive Verfahren

Assoziative Verfahren

Qualitative Beobachtung

Quantitative

Mündliche Befragung

Schriftliche Befragung

Telefonische Befragung

Quantitative Befragung

Panel

Internetauswertung

Kauftest

Apparative Erhebung

Marktforschungsverfahren


Sekund rerhebung

Sekundärerhebung

= Auswertungen bereits vorhandener Daten, die ursprünglich für andere Zwecke erhoben wurden

Vorteile:

  • Probleme vor Primärerhebung

  • Kosten deutlich niedriger

  • helfen bei Problemdefinition und Planung für Primärerhebung und bei Stichprobenauswahl


Betriebsinterne quellen

Marketing-Datenbank

Anfragen- und Angebotsdaten

Auftragseingangs- und Umsatzdaten

Daten über die Außendiensttätigkeit

Reklamationsdaten

Marketing-Kosten

Aufgaben:

Ergebnis pro Absatzsegment

marketingpolitische Instrumente

Informationen:

Marketingfunktionen

Kosten

Betriebsinterne Quellen

Nr. 7 / 621


Betriebsexterne quellen

Betriebsexterne Quellen

= außerhalb des Unternehmens

  • Veröffentlichungen supranationaler Behörden und internationaler Organisationen

  • Amtliche Statistiken

  • Statistiken der wirtschaftswissenschaftlichen Institute

  • Marktforschungsinstitute

  • Veröffentlichungen der Verlage

  • Veröffentlichungen von Werbeträgern und Werbemittelhersteller

  • Veröffentlichungen anderer Unternehmen

  • Veröffentlichungen von Beratungsgesellschaften

  • Internet, v.a. Suchmaschinen (google, alltheweb, altavista, lycos, teoma)


Prim rerhebung

Primärerhebung

= können als Befragung oder Beobachtung durchgeführt werden und sich an Produzenten, den Handel oder Verbraucher richten

  • Vollerhebung (alle infrage kommenden Personen)

  • Teilerhebung (nur bestimmter Prozentsatz)

    Gerechtfertigt, wenn

  • Sekundärerhebungen nicht in Frage kommen oder keine brauchbaren Ergebnisse erbringen

  • Die höheren Kosten durch die Bedeutung der zu treffenden Entscheidung gewährleistet ist


Vollerhebung

Vollerhebung

= Einbeziehung aller Erhebungsobjekte der Grundgesamtheit

Vorteil: Genauigkeit

Nachteile: hohe Kosten und Zeitaufwand


Teilerhebung

Teilerhebung

= nur bestimmter Prozentsatz der Grundgesamtheit wird befragt. Ausgewählte Elemente müssen im Hinblick auf die zu untersuchenden Merkmale repräsentativ für die Grundgesamtheit sein.

  • Zufallsauswahlverfahren

  • Quotenauswahlverfahren

  • Konzentrationsauswahlverfahren

  • „Teilerhebungsverfahren“ (nicht repräsentativ)


Erhebungsmethoden

Erhebungsmethoden

  • Befragung

  • Beobachtung

  • Experiment


Inhalte modul c

Befragung

Mündlich (Interview)

schriftlich

Telefonische Befragung

Persönliche Befragung

Panel-erhebung

Fragebogen-befragung

Online-Befragung


Befragung

Befragung


Kriterien verschiedener befragungsarten

Kriterien verschiedener Befragungsarten


Einteilung nach der antwortm glichkeit

Offene Fragen

Satzergänzungstest

Normalform

Geschlossene Fragen

Alternativfragen:

Ja/Nein-Fragen

Neutrale Fassung

Dialogfrage

Selektivfragen:

Intensitätsskala

unbegrenzte Nennung.

begrenzte Nennungen

Einteilung nach der Antwortmöglichkeit


Schriftliche befragungen

Schriftliche Befragungen

Festlegung der Untersuchungsziele, -aufgaben und Programmfragen.

Programmfragen sind Fragen, die Untersuchungsaufgaben lösen, aber nicht immer im Hinblick auf das Unternehmensziel in der beabsichtigten Form gestellt werden können. Derartige Programmfragen müssen deshalb in Textfragen übersetzt werden, um den objektiven Sachverhalt feststellen zu können.


Gr nde f r bersetzung

Gründe für Übersetzung

  • Sprachliche Verständnisschwierigkeiten

  • Abstrakte Art  Intelligenz

  • Fehlende Beobachtungsgabe

  • Erinnerung fehlt

  • Ermüdung der Aussagefähigkeit

  • Sponsorship-effect

  • Angst wirtschaftlicher, politischer, religiöser und gesellschaftlicher Art

  • Prestige-Bedürfnis

  • Persönliche, private Frage


Aufbau eines fragebogens

Aufbau eines Fragebogens

  • Notwendigkeit, den Befragten zu motivieren

  • Absicht, Auskunftsfähigkeit zu optimieren

  • Einsicht, dass das Interview störanfällig ist

  • Versuch, möglichst große Einheitlichkeit im Ablauf der Befragung zu erreichen


Psychologische fragen

Psychologische Fragen

  • Kontakt- und Eisbrecherfragen

  • Übergangs- und Vorbereitungsfragen

  • Ablenkungs- und Pufferfragen

  • Motivationsfragen

  • Kontrollfragen

  • Fragen zur Person

Ablauf der Befragung: S 175 / Kopie


Arbeitsaufgabe

Arbeitsaufgabe

Gruppenarbeit (4er Gruppe):

Entwerfen eines Fragebogens zum Thema Schule:

Untersuchungsziele:

  • Gründe für die Wahl HLW Ried/W.

  • Was gefällt mir an der HLW Ried/W.

  • Was gefällt mir nicht an der HLW Ried/W.

    Vorstellung der Fragebogen mit Feedback der Klasse (in 2 Wochen)


M ndliche befragung

Mündliche Befragung

  • Interviews

  • Telefonische Befragungen

  • Gruppeninterviews

    =größten Anteil an allen Befragungen (75%)

    Inhouse-Befragungen: max. 30 Minuten

    Outdoor-Befragungen: 5-6 Minuten

    VT: komplexe Fragen und Verständnis

    Wichtig Schulungen der Interviewer

    NT: Verzerrungen durch Interviewereinfluss

    NT: lange Zeitdauer, hohe Kosten

    VT: hohe Antwortquote


Internetbasierte erhebungen

Internetbasierte Erhebungen

  • Auf dem Server des Forschungsinstitutes mittels Internet online ausfüllen

  • Vom Server mittels Internet herunterladen und per E-Mail beantworten

  • In ein E-Mail integriert zugeschickt bekommen und auf die gleiche Weise zurücksenden


Zufallsorientierte verfahren

Einfaches Stichprobenverfahren

Umfang der

Stichprobe

Auswahl der

Elemente

Verläßlichkeit der

Ergebnisse

Umfang der Stichprobe

n= (z²*p*q)/e²

n…Stichprobenumfang

z…Sicherheitsfaktor

p…Anteilsmerkmal 1

der Stichprobe

q…Anteilsmerkmal 2

der Stichprobe

e…Fehlertoleranz

Stichproben auswählen!

Zufallsorientierte Verfahren


Umfang der stichprobe

Umfang der Stichprobe


Auswahl der elemente i d stichprobe

Auswahl der Elemente i.d. Stichprobe

  • Auswahl nach den Urnen-Modell

  • Auswahl nach Zufallszahlentabellen

  • Systematisches Auswahlverfahren

  • Schlussziffernverfahren

Nr. 8/9 / S. 621


Geschichtetes zufallsgesteuertes auswahlverfahren

Geschichtetes zufallsgesteuertes Auswahlverfahren

= Grundgesamtheit ist heterogen

Man teilt die Grundgesamtheit in eine Reihe von Untergruppen auf und zieht aus jeder homogenen Untergruppe zufallsgesteuerte Stichproben. Bei der Ermittlung des Endergebnisses werden die Ergebnisse der einzelnen Schichten nach dem Verhältnis der Schichten gewichtet.


Fl chenstichprobenverfahren

Flächenstichprobenverfahren

= Markt wird anhand Landkarte in kleine Flächen unterteilt. Anhand der Flächen können nun zufallsgesteuerte Stichproben entnommen werden.


Quotenauswahlverfahren

Quotenauswahlverfahren

= häufigstes Verfahren

Sein Wesen besteht darin, dass entsprechend der schon vor der Durchführung bekannten Verteilung der Merkmale in der Grundgesamtheit den Interviewern Quoten vorgegeben werden, nach denen sie sich bei der Auwahl der zu Befragenden zu richten haben.


5 planung des marketing

5. Planung des Marketing

  • Strategische Planung oder strategisches Marketing.

    • Kernaufgabe festlegen + Zielvorgaben bestimmen.

    • Auswahl der Zielgruppen + Märkte: Marktpotenzial – Marktvolumen – Marktanteil geben Auskunft über die Größe des Marktes, Einteilung in Marktsegmente, nach verschiedenen Merkmalen.( Teile d. Gesamtmarkts, die Kunden mit ähnlichen Bedürfnissen und Wünschen umfassen!)

      Merkmale, nach denen ein Markt in Segmente eingeteilt werden kann: geografische, demografische, psychograf., verhaltensbezogene, etc.

    • Positionierung bei der Zielgruppe: Das ist die gedankliche Vorstellung, die ein Anbieter mit seinem Produkt bei seinen Kunden schaffen möchte.Leistungsangebot muss zielgruppenorientiert sein, durch Kommunikation so am Markt präsentiert werden, dass es sich von den Konkurrenzprodukten abhebt!!

      Beim strategischen Marketing wird ein Weg festgelegt, der durch das

      taktische Marketing realisiert wird


Inhalte modul c

Marktgrößen

Umsatz

Absatzmenge

Marktpotenzial

Explodierende/boomende Märkte

Überproportional hohes Wachstum, meistens verursacht durch eine Produktinnovation oder Trends

Steigende Märkte

Märkte mit wachsender Entwicklung

Gesättigte/Stagnierende Märkte

Das Marktvolumen bleibt stabil. Kein Wachstum. Hoher Sättigungsgrad des Marktes.

Rückläufiger Märkte

Das Marktvolumen, d.h. die Umsätze und Absatzmengen gehen zurück.

stellt die maximale Aufnahmefähigkeit eines Marktes dar, es ist eine theoretische Größe.

Zeit

Marktvolumen

ist der erreichte bzw. voraus-berechnete tatsächliche Umsatz (bzw. Absatzmenge) eines Gutes oder einer Dienstleitung pro Periode auf einem bestimmten Markt (geographisch begrenzt bzw. in einer Branche).

Marktanteil

ist der prozentuelle Anteil eines Unternehmens am Marktvolumen (Umsatz bzw. Absatzmenge) eines Marktes.


Inhalte modul c

Regionale Gliederung

Marktsegmentierung

Bezirk/Region Bundesland Österreich Ausland

Zielmarktauswahl

am Beispiel

einer Tischlerei

Ladenbau

Büroeinrichtung

Privat

Märkte (Kundengruppen)

Familieneinkommen

€ 15.000,-

€ 30.000,-

€ 30.000,-

€ 60.000,-

über

€ 60.000,-

Untersegmentierung

> € 15.000,-

Kinderzimmer

Wohnzimmer

Küchen

Sortimentsschwerpunkt

Q.: vgl. Ingrid Schiefer: Marketing,

Wien 2003, S. 12


Inhalte modul c

Zielgruppe: Die wichtigste Zielgruppe für Herrn Melzer ist die in seiner Datenbank gespeicherte „Community“. Es erfolgt eine Segmentierung durch das Interesse an Kunstveranstaltungen. Herr Melzer versucht, eine emotionale Bindung der Community zu Kunstcocktail aufzubauen (persönliche Anrede in den Newslettern, Mitgliedschaft, Forum, Feedbackmöglichkeit nach Veranstaltungen, persönlicher Kontakt bei der Bar). Die folgenden Grafiken zeigen die Zusammensetzung der Zielgruppe:


Inhalte modul c

ist die Aufteilung eines Marktes in klar abgegrenzte Untergruppen von Kunden = Zielgruppe

Marktsegmentierung

personen/unternehmens-

bezogene Merkmale

Geographische

Merkmale

Merkmale des

Kaufverhaltens

Persönliche Merkmale

Region (Land, Ort) Siedlungs-

größe …

Leistungsmotivation,

Geselligkeitsstreben,

Innovationsbereit-schaft, Risiko- …

Alter, Geschlecht, Beruf,

Einkommen, Ausbildung,

Nationalität, Religion …

Rechtsform, Branche,

Größe, Umsatz …

Kaufkraft, Qualitäts-, Preisebewusstsein, Markentreue, Werbe-empfänglichkeit …


Der strategische planungsprozess im marketing

Der strategische Planungsprozess im Marketing

Analyse der

Marketingchancen

Untersuchung

und Auswahl der

Zielmärkte + -gruppe

Formulierung

von Zielen

und

Planung

von

Marketing-

strategien

Organisatorische

Umsetzung

und Steuerung

von

Marketing-

programmen

Planung

von

Marketing-

programmen

Quelle: Kotler / Bliemel, Marketing-Management


Produktorientierte marktorientierte gf definitionen

Produktorientierte – marktorientierte GF-Definitionen

Quelle: Kotler / Bliemel, Marketingmanagement


Inhalte modul c

Der Marketing-Mix/ die 4 Ps/taktisches Marketing

Promotion

Product

Product /

Angebot

Personnel /

Mitarbeiter

Promotion /

Kommunikation

Place

Price /

Preis

Physical

Facilities /

Ausstattung

Place /

Distribution

Price

Process

Management /

Abläufe

4 P´s des klassischen

Konsumgütermarketing

7 P´s des

Dienstleistungsmarketing

Quelle: Meffert/Bruhn, Dienstleistungsmarketing


Die 4 p s im marketing mix

Die 4 P´s im Marketing - Mix

= die Kombination der Marketinginstrumente zur Erreichung der Marketingziele (abgestimmt aufeinander und auf die Unternehmensziele!)

ProductPricePlacePromotion

(Produktpolitik)(Kontrahierungspolitik)(Distributionspolitik)(Kommunikationspolitik)

Angebot + Aus-zu zahlender Geldbetrag Verfügbarmachen fürVorzüge des Produkts

stattung + Dienst- + Konditionenden Kunden:vermitteln (Kaufanreize)

leistungen:

QualitätPreise i.e.S.Distribution i.e.S.Werbung

DesignPreisstrategie (z.B:StandortDirect Marketing

NamePenetration oder Ab-NiederlassungenVerkaufsförderung

Markenschöpfung)Logistikpersönlicher Verkauf

VerpackungAktionspreiseAbsatzwegeÖffentlichkeitsarbiet

P-VeränderungenRabatteAbsatzmittlerSponsoring

VariantenKrediteHandelspolitikEvents

SortimentLiefer- und Zahlungs-U.a.Product Placement

KundendienstbedingungenInternet-Auftritt

U.a.U.a.U.a.


Inhalte modul c

6. Das Leistungsangebot – Jeder Anbieter muß im Rahmen seiner Produkt-, Preis- und Distributionspolitik überdas Leistungsangebot entscheiden, mit dem er sich an d. Zielgruppe wendet. Produktpolitik ( oder Sortimentspolitik)

  • Unter Produkten versteht man alle Güter, alle Dienstleistungen und sonstige Angebote: Dabei unterscheiden wir nur unter Konsumprodukten(Gebrauchs-, Verbrauchsgüter + Dienstleistungen) und Industrieprodukten.

    Güter => greifbar, können vor dem Kauf bewertet und verglichen werden

    Dienstleistungen=> nicht greifbar, werden bei der Erstellung bereits konsumiert, können nicht auf Vorrat produziert werden, nicht gelagert werden und können vor dem Kauf nicht bewertet werden

    Außerdem können Produkte eingeteilt werden nach: Kunden, Verwendungszweck und Greifbarkeit.

  • Die Gestaltung von Produkten: Umfaßt 3 Aspekte: Festlegung des Kernnutzen, FL des Zusatznutzen und die Umsetzung bei der konkreten Ausgestaltung des Produktes


Inhalte modul c

Individuelle Rahmenbedingungen

After-Sale Service

High- or Low-Involvement

Kundenzufriedenheit

Einflussfaktoren auf

das Kaufverhalten von

Konsumenten

Demografische Merkmale

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Kaufanlass

Andere Rahmenbedingungen

Kaufentscheidung

Spontankauf

Wiederholungskauf

Suchkauf

Erfahrungskauf

Vertrauenskauf

Einkaufsstättenwahl


Inhalte modul c

Beispiel: Der Verkaufserfolg eines PKWs hängt u.a.

von einer gelungenen Kombination folgender produktbezogenen Einflussgrößen ab:

Farbe bzw. Farbkombinationen

Auswahl an Modellen

Motorleistung

Zusatzausstattung

Umweltfreundlichkeit

Marke

Garantie

Prestige

Wettbewerbsvorteil


Inhalte modul c

Nutzentheorie

Produkt (Bsp.)GrundnutzenZusatznutzenPsychologischen (Zusatz-

Erlebnis-) Nutzen

Radio-Recordertragbar Musik hörenSuper Sound Gefühl, das Topmodell

ähnlich wie HIFIunter den Tragbaren zu haben

Müsli-Riegelessengesünder ernährenbewusst leben „Ich bin ich“

Coke-GetränkDurst löschenschmackhaftjung zu sein und zur neuen

Generation zu gehören

AutofahrensportlichGefühl, elegant und innovativ zu sein, zur Elite zu gehören

Q.: Ingrid Schiefer: Marketing, Wien 2003, S. 7


Inhalte modul c

Möglichkeiten zur Verbesserung des Produktangebotes

Neue Produkte entwickeln

Bestehende Produkte weiterentwickeln

Lizenzen bzw. Patente erwerben

Unternehmen aufkaufen

in einer eigenen Forschungs-

& Entwicklungsabteilung

Beauftragung einer Produkt-

entwicklungsfirma

Bsp. www.futurelab.ch

bzw. abändern

z.B. Erhöhung der

Produktvielfalt

z.B. eine chinesische Firma erwirbt bei einem Motoren-entwickler in der Steiermark das Recht die Motoren in China nachbauen zu können, er bezahlt dafür im Gegenzug eine Lizenzgebühr

Beim Kauf eines Unter-

nehmens gehen auch alle

Produkte und Patente auf

den Käufer über z.B. in der

Chemiebranche


Inhalte modul c

Gestaltungsmöglichkeiten

der Produktpalette bzw. des Sortiments

am Bsp.

Beeinflussung

des Produkt-

lebenszyklusses

Sortiments-

ausweitung

Erhöhung der

Sortimentsbreite

Erhöhung der

Sortimentstiefe

Solarauto

Autos, Motorräder,

Rasenmäher

Motorräder mit

unterschiedlicher

Motorleistung

Motorrad mit

neuem Design


Produktpolitik die marke als m glichkeit zur produktdifferenzierung

Unter Produktdifferenzierung versteht man alle Maßnahmen eines Anbieters, die darauf ausgerichtet sind, sein Produkt auf die spezifischen Bedürfnisse und Wünsche der Zielgruppe abzustimmen und von den Angeboten der Mitbewerber unterscheidbar zu machen!

Vorteile einer Marke: siehe nächste Folie

Auswahl des Namen:

Unverwechselbarkeit

Rasch zu merken, gut auszusprechen

Aussagekräftig

Soll international ev. In andere Sprachen übertragbar sein

Wir unterscheiden 2 Arten von Marken:

Wortmarken ( mit + ohne Sinn)

Bildmarken

Dazu gibt es mehrere Markentypen:

Einzelmarke ( Coca Cola, Persil )

Dachmarke (Beiersdorf, z.B.)

Markenfamilie ( Nivea Body, Nivea Vital..)

Handelsmarke ( Spar Eigenmarken, oder Metro Eigenm.)

Produktpolitik – Die Marke als Möglichkeit zur Produktdifferenzierung


Die marke und ihre bedeutung f r den kunden

Die Marke und ihre Bedeutung für den Kunden

- Vertrauen

- vereinfachtes Entscheidungsverhalten

- Selbstdarstellung

- Problemlösung

durch:

- Assoziationen mit bestimmten Eigenschaften

- Nutzen (funktional und emotional)

- Werte

- Kultur

- Persönlichkeit

- Identifizierung Marke - Nutzer

Quelle: Kotler/Bliemel, Marketingmanagement


Die marke und ihre bedeutung f r den anbieter

Die Marke und ihre Bedeutung für denAnbieter

- der Markeninhaber verspricht mit dem Markennamen,

- Produkte konstanter Qualität

- in einheitlicher Verpackung

- mit hoher Verkehrsgeltung zu liefern.

- seine potenziellen Vorteile:

- Loyalität der Kunden

- Erweiterungspotenzial

- Verbindung zum Handel

- geringerer Preisverfall

- Lebensdauer

- zweite Chance bei Fehlern

Quelle: Kotler/Bliemel, Marketingmanagement


Das produktmanagement im zeitablauf

Das Produktmanagement im Zeitablauf

  • Ein erfolgreiches Produkt muß nicht nur den Bedürfnissen und Erwartungen der Kunden entsprechend gestaltet sein, es muß sich auch den wechselnden Lebensgewohnheiten, neuen Mitbewerbern etc. anpassen, bzw. angepasst werden.

    • Der Produktlebenszyklus kann zur Planung des Produktmanagements herangezogen werden! Er beschreibt die Entwicklung von Umsatz und Gewinn eines Produktes im Zeitablauf und bietet damit Anhaltspunkte für die Entscheidung betreffend Produkt und Preisgestaltung sowie Distribution und Kommunikation => siehe nächste Folie!

  • Zusammenstellung und Abstimmung der angebotenen Produkte: Soll aufeinander abgestimmt und kundenorientiert sein. Produkte, Produktlinien und Produktgruppen nennt man beim Erzeuger Produktmix und beim Händler als Sortiment


Merkmale marketingziele und strategien in den phasen des produktlebenszyklus plz

Merkmale, Marketingziele und –strategien in den Phasen des Produktlebenszyklus (PLZ)

Merkmale

Ziele

Strategien im Marketing-Mix

Quelle: Kotler, Bliemel, Marketingmanagement


Distributionspolitik

Distributionspolitik

-> Entscheidungen im Zusammenhang mit dem Weg des Produktes vom Produzenten zum Endverbraucher /-verwender:

- im richtigen Zustand

- in der erforderlichen Menge

- zur richtigen Zeit

- am richtigen Ort.

2 Hauptaufgaben:

- Festlegung der Absatzwege

- Festlegung der physischen Verteilung (Lieferservice, Lagerhaltung, etc.)

Kriterien:

- Besonderheiten des Produktes

- Umfang und Art des Verkaufsprogramms

- Größe eines Unternehmens (Finanzkraft)

- Konkurrenzsituation

- Anzahl und Struktur der Abnehmer

- Kosten- und Erlössituation

Quelle: Weis, Marketing


Inhalte modul c

Vertriebsmöglichkeiten

Direkter Vertrieb

Indirekter Vertrieb

  • Direktmarketing: Kontaktaufnahme und Kaufvertragsabschluss über Telefon, Post, Internet, e-mail oder Fax. Die bestellte Ware wird per Post oder durch private Transportunternehmen geliefert.

  • Außendienstmitarbeiter (Reisender): angestellt, Entlohnung über ein Fixum und eine Provision

  • Handelsvertreter: selbstständig, oft für mehrere Anbieter tätig, vermittelt Geschäfte nur, erhält Provision (z.B. 3% der Auftragssumme)

  • Eigene Verkaufsfilialen z.B. Steffner (Textilien), Wallner (Holzprodukte)

  • Werbefahrten mit Produktpräsentationen

  • Hersteller – Großhandel – Einzelhandel – Kunde

  • Hersteller – Einzelhandel – Kunde

  • Hersteller – Einkaufsgemeinschaft - Kunde


Preispolitik

Preispolitik

Ziel:

richtige Kombination von Preis und Qualität (Preis-Leistungsverhältnis aus Konsumentensicht!!)

Womit sich das Marketingmanagement im Rahmen der Preisp. beschäftigt:

  • Den Bestimmungsgrössen d. Produktpreise (

  • Der Entscheidung über den konkreten Kaufpreis f. ein Produkt

  • Preisstrategien bei d. Einführung und im Laufe des Produkt-Lebenszyklus

    Häufige Fehler:

    - zu kostenbezogene Preisfestsetzung

    - zu seltene Anpassung an geänderte Marktverhältnisse

    - mangelnder Bezug zu den übrigen Marketing-Mix-Elementen

    - Positionierungsstrategie zu wenig berücksichtigt

    - ungenügende Abstufung von Produktvarianten und Marktsegmenten

    - Preisspirale (immer und „unendlich“ nach unten)


6 phasen der preisbildung

6 Phasen der Preisbildung

1. Preispolitische Ziele bestimmen

2. Nachfrage ermitteln (Preiselastizität?)

3. Kosten abschätzen (Preisuntergrenze?)

4. Analyse der Konkurrenzpreise und –angebote

5. Preisbildungsverfahren auswählen

- Zuschlagsverfahren

- Kapitalrendite-Verfahren

- Perceived-Value-Pricing

- nach den Leitpreisen der Konkurrenz

6. Preisentscheidung treffen

(Achtung: preispolitische Grundsätze des Unternehmens, Einfluss auf übrigen Marketing-Mix)


Inhalte modul c

Abstimmung auf die Preise der Mitbewerber

Abstimmung mit den Produktpreisen aus gleicher Produktlinie

Einflussfaktoren auf

die Preisfestlegung

Berücksichtigung der Nachfrage

Herstell- bzw. Selbstkosten

Einschätzung des Kundennutzen bzw. Mehrnutzen


Inhalte modul c

Preismanagement

Preisfestlegung unter Berücksichtigung der:

Preisausrichtung-strategie

Preisdifferen-zierung

Konditionen

  • Herstell- bzw. Selbstkosten

  • Mitbewerberpreise

  • Nachfrage

  • Produktlinie

  • Einschätzung des Kundennutzen

  • Hoch- vs. Niedrigpreisstrategie

  • Abschöpfungs- vs. Penetrationsstrategie

  • nach Käufer

  • zeitlich

  • geografisch

  • nach Abnahmemenge

  • nach Vertriebsart

  • Zahlungsbedingungen

  • Rabatte

  • Teilzahlung/ Ratengeschäft

  • Sonstige Kaufanreize

  • Finanzierungs-angebote, Leasing

  • Sicherstellungen


Skimming penetration

Skimming & Penetration

Absatzförderung

gering

umfangreich

Schnelle Marktabschöpfung

(Skimming)

- unbekanntes Produkt/Konzept

- sehr attraktives Produkt

- hoher Preis wird akzeptiert

- Aufbau von Markenpräferenz

- voraussichtliche Mitbewerber

Langsame Marktabschöpfung

- kleiner, begrenzter Markt

- bekanntes Produkt/Konzept

- hoher Preis wird akzeptiert

- voraussichtlich keine

unmittelbare Konkurrenz

hoch

Preis

Schnelle Marktdurchdringung

(Penetration)

- großer Markt

- unbekanntes Produkt/Konzept

- hohe Preiselastizität

- starkes Wettbewerbspotential

- economies of scale

Langsame Marktdurchdringung

- großer Markt

- bekanntes Produkt/Konzept

- hohe Preiselastizität

- niedriges Wettbewerbspotential

niedrig


Kommunikationspolitik

Kommunikationspolitik

5 wesentliche Instrumente in Kombination:

Werbung DirektmarketingVerkaufsförderung Public Relations Persönlicher

Verkauf

Anzeigen KatalogePreisausschreiben Pressemitteilungen Verkaufspräsen-

in Print, tationen

RF, TV, etc. HandzettelGewinnspiele Reden / Vorträge

Telefonverkauf

Produkt- PostwurfsendungenZugaben Seminare

Verpackung Bemusterung

Direktverkauf perMuster und Lobbying

Packungs- TVKostproben Fachmessen

Beilagen Geschäftsberichte und

Etc.Vorführungen Veranstal-

Plakate Spenden für tungen

Gutscheine /Coupons wohltätige Zwecke

Display-

Material amRabatt- und Sponsoring

POSSammelmarken

So. Öffentlichkeitsarbeit

Etc.Verbundangebote

Etc.

Etc.

AIDA-Methode: Attention/Interest/Desire/Action! Besagt, dass beim Kunden durch Kommunikation schrittweise diese Kommunikationsziele erreicht werden sollten!!!!


Inhalte modul c

Möglichkeiten der Kommunikation am Markt

Öffentlichkeits-arbeit (PR)

Direkt-marketing

Verkaufs-förderung

Werbung

M-Marketing

z.B. Presse-konferenzen

z.B. Directmailings

z.B. Kostproben

Offline:

z.B. Plakate, TV-Spot

Online:

z.B. Banner, Pop-Ups

z.B. Informationen an Kunden via SMS

Sponsoring

Persönlicher Verkauf

Product Placement

Branding

Event-marketing

z.B. Sponsoring von Spitzensportler

z.B. kompetente Beratung

z.B. Auto einer be-stimmten Marke in einem Kinofilm

z.B. leicht erkennbares Logo

z.B. Veranstaltung von Sportevents

PermissionMarketing

Werbe-kooperationen


Kapitel 3

Kapitel 3

Ein Unternehmen organisieren und mit anderen zusammenarbeiten


Ein unternehmen organisieren mit anderen zusammenarbeiten

Ein Unternehmen organisieren – mit anderen zusammenarbeiten.

  • Wenn ein Unternehmensablauf optimal organisiert ist, verringern sich die Kosten, die Kundenzufriedenheit steigt und damit auch der Umsatz. Damit kann man ein mögliches Unternehmensziel, nämlich die Gewinnmaximierung erreichen! Organisationsarbeit alleine reicht aber nicht. Veränderung in der Unternehmens-Umwelt zwingen zu flexiblen Reaktionen und geplante und angewandte Abläufe müssen neu überdacht und angepasst werden. In schlecht organisierten Unternehmen sind „ Negative Ursache-Wirkungsketten“ die Folge! => siehe Folie!


Negative ursache wirkung kette

Negative Ursache-Wirkung-Kette

Schlechte Leistungsqualität/Mangelhafte Produktion

lange Entwicklungsphasen

lange Produktionsphasen

viele Fehler

mangelhafte Lieferfähigkeit

spät am Markt

schwierige Produktein-führung

viele Kunden-reklamationen

Keine zuverlässigeLiefertreue

hohe Bestände

viele Änderungen

unflexibel

geringe Durchsetzungschancen am Markt

hohe Produktionskosten

unzufriedeneKunden


Ein unternehmen organisieren mit anderen zusammenarbeiten1

Ein Unternehmen organisieren – mit anderen zusammenarbeiten

  • Unternehmen sind ein auf Gewinn ausgerichtetes soziales System, das Leistungen ( Güter + Dienstleistungen für Kunden erbringt ).

  • Wir kennen viele verschiedene Unternehmen. Ich - Ag`s, wo einer alles alleine macht, aber auch Unternehmen mit mehreren Mitarbeitern, die sich die Aufgaben untereinander teilen.

  • Arbeitsteilung ist Gewinn bringend!! Wenn sich mehrere Personen die Arbeit teilen, können sie sich auf ihre Aufgaben spezialisieren.

  • 2 Arten von Arbeitsteilung:

    • Horizontale Arbeitsteilung: Zerlegung d. Aufgaben in einem Unternehmen in verschiedene Teilaufgaben

    • Vertikale Arbeitsteilung: Gliederung in Leitungsaufgaben ( Management )und operative Aufgaben ( ausführende Tätigkeiten).

  • Arbeitsteilung erhöht die Effizienz der Aufgabenverrichtung


Inhalte modul c

Wertschöpfung

durch Einsatz von

Boden, Arbeit

und Kapital

Wertschöpfung am Beispiel Pralinen

Beschaffungs-

markt

Absatzmarkt

Input

Einkäufe

Output

Verkäufe

Produktion

Unternehmen

(Lieferanten,

Arbeitsmarkt)

Unternehmen (B2B)

Konsumenten (B2C)

Bezahlung

der

Einkäufe

Verkaufs-

erlöse


Inhalte modul c

Der Leistungs-erstellungsprozess

benötigt Input von Ressourcen=

Wertschöpfungsprozess

Aufgeteilt in Teilprozesse

Erwartungen,

Anforderungen

und Bedürfnisse

des Kunden

Ergebnis des

Wertschöpfungs-

prozesses

=

Kundennutzen

Im Transformations-prozess entsteht eine Differenz zwischen dem Wert der eingesetzten Güter/Dienstleistungen und dem Ertrag der erstellten und

verkauften Leistungen.


Ein unternehmen organisieren mit anderen zusammenarbeiten2

Ein Unternehmen organisieren – mit anderen zusammenarbeiten

  • Effizienz ist ein Maß der Wirtschaftlichkeit und ist das Verhältnis von Input zu Output

  • Das Verhältnis von Output zu Input ist umso besser, je weniger Input ( Geld, Material, Zeit, etc.) man benötigt, um möglichst viel Output ( Prod, Umsatz, Gewinn ) zu erreichen, bzw. zu schaffen

  • Um bei der Arbeitsteilung die Vorteile der Spezialisierung wirklich zu realisieren, bedarf es einer guten Betriebsorganisation, dann können auch wichtige Fragen d. Zusammenarbeit gelöst werden

    • Wie können Aufgaben sinnvoll gegliedert werden?

    • Wie können diese sinnvoll zu Stellen zusammengefasst werden?

    • Wer ist wofür zuständig?

    • Wer darf wem Anweisungen geben?

    • In welcher Reihenfolge sollen Aufgaben erfüllt werden?

    • Wie können Personen, die zusammenarbeiten, aufeinander abgestimmt werden?

    • Wie können Informations- und Kommunikationsprozesse zw. Personen optimal gestaltet werden?

    • Wie kann das Verhalten von Personen auf das Unternehmensziel ausgerichtet werden?


Inhalte modul c

Was muss im Unternehmen organisiert werden?

Wie soll das Unternehmen

aufgebaut sein?

Wie werden die Arbeitsprozesse

zusammengefügt und so gestaltet,

dass ein möglichst reibungsloser

Ablauf gewährleistet ist?

Aufbauorganisation

Ablauforganisation

Wer ist wem über-/untergeordnet?

Wer darf wem Weisungen geben?

Wer muss von wem Weisungen

entgegennehmen?

Wer ist wofür verantwortlich?

Wer übt eine Kontrollfunktion aus?

usw.

Was muss wann begonnen werden,

damit eine rechtzeitige Fertigstellung

gewährleistet ist?

Wie ist die zeitliche Abfolge von

Arbeitsvorgängen?

Gibt es die Möglichkeit von Stillständen?

Was passiert, wenn ein Arbeitsschritt

nicht zum erwarteten Zeitpunkt abgeschlossen

werden kann?

usw.


2 aufbauorganisation

2. Aufbauorganisation

  • Elemente der Aufbauorganisation: Aufgaben, Stellen, Abteilungen, Instanzen ( Leitungsstellen).

  • Festlegung der Aufbauorganisation gliedert sich in 3 Schritte:

    • Aufgabenanalyse: Legt fest, wie Aufgaben sinnvoll in Teilaufgaben zerlegt werden können! Z.B. nach Verrichtungen oder nach dem Objekt.

    • Aufgabensynthese: Sie hilft Teilaufgaben sinnvoll in eine Stelle umzuwandeln! Führt zur Spezialisierung.

    • Abteilungsbildung: Fasst mehrere Stellen zu Abteilungen zusammen, die dann einer Instanz untergeordnet werden. Z.B. Einkauf – Produktion – Vertrieb.

      Abteilungen können wiederum nach Verrichtungen ( Einkauf, Produktion, Vertrieb), oder nach Objekten ( Produkt A, Produkt B etc.)

      Nach Verrichtungen nennt man Funktionalorganisation ( meist bei KMUs )

      Nach Objekten nennt man es Divisionalorganisation ( sinnvoll, wenn verschiedene Produkte oder Dienstleistungen erzeugt werden.

  • Das Ergebnis der Aufgabensynthese und der Abteilungsbildung wird meist in Stellenbeschreibungen und in einem Organigramm festgehalten

    • Stellenbeschreibung soll beinhalten: Einordnung i. die Hierarchie, Zielsetzung, Aufgaben, Verantwortung, Kompetenzen, Anforderungen an den Stelleninhaber =>Qualifikationen,

      Zusammenarbeit mit anderen Stellen!!!!

    • Inhalte d. Organigramms: Stellen- und Abteilungsbildung laut Aufgabenverteilung, horizontale und vertikale Verknüpfungen von Stellen und Abteilungen, die Struktur der Informations- und Dienstwege!


3 die ablauforganisation

3. Die Ablauforganisation

Sie beschäftigt sich mit der Frage, wie Ziele am besten erreicht werden können! Sie koordiniert Geschäftsprozesse.

  • Business Process Reengeneering: Setzt sich mit der Gestaltung v. Geschäftsprozessen auseinander.

    • Geschäftsprozess: Beinhaltet sämtliche Aktivitäten, die zur Erstellung eines Produktes (Wertschöpfungskette ) notwendig sind. Wir unterscheiden zwischen Kernprozessen ( für externe Kunden) und Unterstützungsprozessen ( für interne Kunden wie Personalabteilung). Schritte bei d. Gestaltung v. Geschäftsprozessen: Was will der Kunde? – Welche Aktivitäten sind für die Leistungserstellung benötigt? – Welche Inputs (Rohstoffe, Arbeitskräfte oder sonstige zugekaufte Leistungen) werden benötigt?

    • Arbeitsabläufe darstellen: Stellt Arbeitsabläufe übersichtlich dar! Jeder Arbeitsschritt wird verbal beschrieben, welche Arbeitsmittel benötigt werden, von welcher Stelle die einzelnen Arbeitsschritte durchgeführt werden.

    • Geschäftsprozesse gestalten: D. Gestaltung der Arbeitsabläufe kann an bestimmte Abfolgen gebunden sein. Je mehr d. Aufgabe in Teilaufgaben zerlegt ist, umso stärker ist die Auftragserfüllung an einen bestimmten Ablauf gebunden. Übergänge werden als Schnittstellen bezeichnet! Schnittstellen sind zeitintensiv und anfällig für Fehler. Anzahl der Schnittstellen sollte so gering wie möglich gehalten werden. Wichtig bei der Optimierung von Geschäftsprozessen ist die Beibehaltung einer Informationstechnik!


4 ziele setzen planen und umsetzen

4. Ziele setzen, planen und umsetzen

Wie können durch Arbeitsteilung entstandene Strukturen durch den Unternehmer gesteuert werden. Zur Unternehmenssteuerung werden Instrumente der Koordination eingesetzt. Die wichtigsten sind:

Ziele – Planung – Information – Kommunikation.

  • Ziele: Die Erreichung eines Unternehmenszieles ist nur durch d. Beteiligung der Mitarbeiter erreichbar. Unternehmensziel muss in Bereichssziele zerlegt werden! Also in Oberziele und Unterziele. Zielorientierte Unternehmensführung nennt sich Management by objectives. Ziele müssen klar definiert sein

    • Kriterien für gut formulierte Ziele: Was soll erreicht werden.

      Wie ist d. Zielerreichung erkennbar oder messbar?

      Bis wann soll das Ziel erreicht sein?

      Welche Mittel brauche ich zur Zielerreichg.?

      Was sind die nächsten Schritte?


Inhalte modul c

Management...

...by Objectives

...by Communication

...by Delegation

...by Motivation

...by Exception


Inhalte modul c

Management by Objectives

Führung durch Zielvereinbarung, mehrdimensionales Führungskonzept mit Betonung von Bedeutsamkeit gemeinsamer Zielvereinbarungen mit den Mitarbeitern, weitgehender Delegation von Entscheidungsbefugnissen an die Mitarbeiter, regelmäßiger Rückkopplung zum Grad der Zielerreichung sowie der Kopplung von Belohnungen an den Grad der Zielerreichung u. a. – Vgl. auch Management-by-Techniken.


4 ziele setzen planen und umsetzen1

4. Ziele setzen, planen und umsetzen

  • Planung: Planungsprozess arbeitet an der konkreten Umsetzung der Ziele!

  • Information und Kommunikation im Unternehmen: Wichtiges Instrument der Koordination und der Motivation! Der Informationsbedarf und das Informationsangebotkönnen durch Stellenanalyse oder durch Befragung der Mitarbeiter erhoben werden. Für die Informationsverarbeitung wurden hilfreiche Informations- und Kommunikationssysteme entwickelt.

    • Operative Systeme: Lagerhaltungssysteme

    • Kostenrechnungs- oder Finanzbuchhaltungssysteme: Kostenrechnung, etc.

    • Berichtsysteme: Fassen Daten zusammen und erstellen Berichte.

    • Planungs- und Entscheidungssysteme: Bieten Erstellung von Unternehmensplänen an.

    • Integrierte Systeme: Zum Bsp. SAP! Vereint alle 4 vorherigen Systeme.

      Nicht nur höhere Effizienz sondern auch höhere Mobilität wird durch die

      neuen Informations- und Kommunikationstechnologien erreicht => Telearbeit


5 die steuerung d unternehmens

5. Die Steuerung d. Unternehmens

  • Selbstorganisation: Alpen – Methode

    • A Auflisten d. Tätigkeiten ( To Do-Liste!)

    • L Länge d. Tätigkeiten schätzen

    • P Pufferzeiten reservieren ( 60% verplanen, 40% reservieren)

    • E Entscheidung über Reihenfolge, Delegation, Kürzung.

    • N Nachkontrolle, Unerledigtes Übertragen.

      Die Prioritätensetzung hilft eine sinnvolle Reihenfolge in die zu erledigenden

      Aufgaben zu bringen. Mittels ABC-Analyse, bei der die Aufgaben nach ihrer

      Bedeutsamkeit eingeteilt werden.

      Kriterien f. d. Bedeutsamkeit einer Aufgabe sind Wichtigkeit und Dringlichkeit!

      Siehe Kapitel 3/S.42 + 43


5 die steuerung d unternehmens1

5. Die Steuerung d. Unternehmens

  • Mitarbeiterführung: Führung ist d. bewußte und zielbezogene Einflussnahme auf Menschen!

    Führungsverhalten können Mitarbeiterorientiert oder aber Aufgabenorientiert sein.

    Aus diesen beiden Dimensionen ergeben sich 4 Führungsstile! (Kap.3/ S.44)

    • Beziehungsorientierter Führungsstil

    • Kooperativer Führungsstil

    • Laisser faire – Stil

    • Aufgabenorientierter Führungsstil

      Es gibt keinen optimalen Führungsstil! Er muß immer an den jeweiligen

      Mitarbeiter, oder die jeweilige Situation angepasst werden!

      Ein wichtiges Instrument der Führung ist das Mitarbeitergespräch!

  • Seine Mitarbeiter motivieren: Motivation durch Anreize wie mehr Gehalt oder höhere Position, oder Weiterbildungsmöglichkeit.


Inhalte modul c

Führungsstile

Autoritärer

Führungsstil

...machen Sie

das so...!!!

Kooperativer

Führungsstil

...was halten Sie

davon?

Laisser-faire

Stil

...achten Sie

darauf, dass

Sie das Ziel

erreichen...


Inhalte modul c

Führungsstile und ihre Auswirkungen auf Mitarbeiter

Motivation

Mitsprache

Verantwortung

Kontrolle

Autoritärer F-Stil

Kooperativer F-Stil

Laisser Faire Stil


Kapitel 4

Kapitel 4

Der Businessplan – Die Grundlage für die Finanzierung


Bausteine eines business plans

Finanzplan

Person/

Team

Marketing-

plan

Geschäftsidee

Unter-

nehmens-

organisation

Ziele

Zusammenfassung

Bausteine eines Business-Plans


Business plan was ist das

Schriftliche Aufbereitung der gesamten Aktivitäten zur Realisierung einer Geschäftsidee

unterschiedliche funktionale Überlegungen (Personen, Ziele, Marketing, Finanzplan, Unternehmensorganisation) abstimmen

Zeitplanung

Stärken erkennen

Schwächen lösen

Business Plan? Was ist das?


1 warum ist ein businessplan wichtig

1.Warum ist ein Businessplan wichtig?

Folgende Gründe:

  • Geldbedarf, bzw. Kapitalbedarf!

    • Eigenkapital: Entweder selbst, oder von Gesellschaftern eingebracht => kein Anspruch auf feste Verzinsung und Rückzahlung! Aber Firmenbeteiligung

    • Fremdkapital: Von Bank oder anderen Investoren! Wird zurückgezahlt!

  • Informationsbedarf der Kapitalgeber:

    • Finanzplanung

    • Plan-Gewinn-und-Verlustrechnung

    • Plan-Bilanzen für die nächsten 5 Jahre

      Ein guter Businessplan zeichnet sich durch Klarheit aus. Soll zwar detailliert,

      aber doch übersichtlich sein!


Worauf baut ein business plan auf

Worauf baut ein Business Plan auf?

Die Geschäftsidee

  • Geschäftsidee als Grundlage des Business Planes

  • Grundzüge formulieren und niederschreiben

  • Überprüfung der Idee auf Stärken und Schwächen – Es werden Chancen und Risiken bewusst

  • Gute Planung ist Basis, Interesse bei möglichen Partnern zu wecken


2 der businessplan seine bausteine

2. Der Businessplan + seine Bausteine

  • Executive Summary ( Zusammenfassung d. Businessplans)

  • Geschäftsidee und Unternehmen

    • Unternehmensstruktur

    • Unternehmensentwicklung

    • Unternehmensleitbild und –strategie

  • Produkte

    • Bestehende P.

    • Vorteile gegenüber Wettbewerbsprodukten

    • Künftige Produkte

  • Markt

    • Abgrenzung + Beschreibung des relevanten Marktes

    • Wesentliche Einflussfaktoren + zukünftige Marktentwicklung

  • Marketing

    • Strategie, Vertrieb + Logistik

    • Positionierung der Produkte oder Dienstleistungen.

  • Produktion, Forschung + Entwicklung ( F&E, nur dann, wenn auch wirklich vorhanden!)

  • Management + Mitarbeiter ( Qualifikation d. 1. + 2. Führungsebene!)

  • Finanzierung

    • Geplante Finanzierungsstrategie

    • Einsatz von Finanzierungsmitteln

    • Einflussfaktoren für die Unternehmensfinanzierung

  • Finanzplanung

    • Ist – Zahlen

    • Planannahmen

    • Plan-Gewinn-und-Verlustrechnung inkl. Kapitalbedarf

    • Plan-Bilanz

    • Finanzplan

  • Bausteine 1 -7 sind qualitativer, Bausteine 8 + 9 sind quantitativer Natur!


Inhalte modul c

Die Meilensteinliste für den Core Business Plan

Anm.: Bitte durch ein X kennzeichnen, wenn der Punkt erfüllt ist!


Inhalte modul c

Gründungskosten sind die

erstmaligen Kosten für den

Aufbau des Unternehmens

z.B. Kauf eines Geschäfts-

lokals, von Büroeinrichtung

Gründungskosten

Sind jene Kosten, die im Zuge der unternehmerischen Tätigkeit entstehen

Laufende Kosten

für … Monate

Fixe Kosten bleiben gleich, egal ob viel oder wenig verkauft wird.

Monatliche Fixkosten

Variable Kosten steigen und fallen mit dem Umsatz.

Monatliche variable Kosten

Zusätzlich zu den Kosten des Unternehmens ist auch die private Lebensführung zu berücksichtigen.

Private Lebensführung

für … Monate

Umfasst die Gründungs-

kosten, lfd. Betriebsaus-

gaben (und auch die private Lebensführung)

Summe Kapitalbedarf:

Welcher Kapitalbedarf wird ermittelt?


Inhalte modul c

Max kauft für den Start des Unter-

nehmens u.a. Kletterausrüstung.

Weitere Gründungskosten fallen

nicht an, da z.B. die Beratung

kostenfrei ist.

Kletterausrüstung€ 5.000,-

Computer inkl. Drucker und Modem€ 5.000,-

Autoreparatur€ 2.000,-

€ 12.000,-

Die fixe Kosten umfassen einen Teil der Miete (er arbeitet von zu Hause), Strom, Heizung, sowie Kranken- und Pensions-

versicherung.

€ 400,-

Die variablen Kosten enthalten u.a.

Telefon, Internet, Werbung, Porto, Büromaterial und Benzin.

€ 200,-

€ 7.200,-

Welcher Kapitalbedarf wird ermittelt?

Gründungskosten sind die

erstmaligen Kosten für den

Aufbau des Unternehmens

z.B. Kauf eines Geschäfts-

lokals, von Büroeinrichtung

Gründungskosten

Sind jene Kosten, die im Zuge der unternehmerischen Tätigkeit entstehen

Laufende Kosten

für 12 Monate

Fixe Kosten bleiben gleich, egal ob viel oder wenig verkauft wird.

Monatliche Fixkosten

Variable Kosten steigen und fallen mit dem Umsatz.

Monatliche variable Kosten

Laufende Kosten für 12 Monate

Zusätzlich zu den Kosten des Unternehmens ist auch die private Lebensführung zu berücksichtigen.

Private Lebensführung

für 12 Monate

Umfasst die Gründungs-

kosten, lfd. Betriebsaus-

gaben (und auch die private Lebensführung)

Summe Kapitalbedarf:


Inhalte modul c

Erfolgt durch Beteiligung, d.h. es wird durch die Eigentümer am Unternehmen Kapital eingebracht bzw. Gewinn wird in das Unternehmen investiert.

Erfolgt durch Fremde (Gläubiger), damit entsteht ein Kreditverhältnis.

Umsatz sind die Erlöse aus der Erfüllung von Aufträgen

Umfasst das Kapital mit dem Investitionen durchgeführt werden können.

Wie kann der Kapitalbedarf aufgebracht werden?

Eigenfinanzierung

Fremdfinanzierung

Erste Umsatzerlöse

für … Monate

Summe Finanzmittel:


Inhalte modul c

Wie kann der Kapitalbedarf aufgebracht werden?

Max hat es geschafft

die Gründungskosten

zu finanzieren.

Erfolgt durch Beteiligung, d.h. es wird durch die Eigentümer am Unternehmen Kapital eingebracht bzw. Gewinn wird in das Unternehmen investiert.

Eigenfinanzierung

Spar- und Girokonto€ 5.000,-

Verkauf von Vermögensgegenständen€ 5.000,-

Erfolgt durch Fremde (Gläubiger), damit entsteht ein Kreditverhältnis.

Fremdfinanzierung

Kredit der Bank € 2.000,-

Summe Finanzmittel:

Umfasst das Kapital mit dem Investitionen durchgeführt werden können.

€ 12.000,-


Inhalte modul c

Der Finanzplan


Kapitel 5

Kapitel 5

Rechtliche Grundlagen für Unternehmen


Die eigene gesch ftsidee sch tzen

Die eigene Geschäftsidee schützen

  • Markenschutz: Eintragung ins Markenregister im Patentamt; bei Verletzung des Markenschutzes kann Schadenersatz gefordert werden.

  • Musterschutz: Vorstufe zum Patent

  • Patentgesetz: Rechtlicher Schutz für Erfindungen.

  • Urheberrechtsgesetz: Bei Kunst, Kultur, Musik etc.


Inhalte modul c

Unternehmensgründung :


Ein unternehmen gr nden

Ein Unternehmen gründen

  • Ein Unternehmen ist eine auf Dauer angelegte Organisation selbständiger wirtschaftlicher Tätigkeit – egal, ob sie auf Gewinn ausgelegt ist oder nicht!!!

  • Vom Unternehmensbegriff unterscheidet sich der Kaufmannsbegriff, den es aber ab 1.1.2007 nicht mehr gibt! Handelsgesetzbuch wird zum Unternehmensgesetzbuch.

  • Wer darf als Unternehmer tätig werden? – Jeder, der die gewerberechtlichen Voraussetzungen erfüllt. => Gewerbeordnung ( sie regelt den Antritt und die Ausübung einer Erwerbstätigkeit!) Gewerbsmäßig ausgeübt ist eine Tätigkeit, wenn sie regelmäßig, selbständig und in Gewinnabsicht ausgeführt wird.


Inhalte modul c

Voraussetzungen, um unter die

Gewerbeordnung zu fallen.

Die Tätigkeit wird:

1

Selbständig (auf eigene Rechnung und Gefahr) ausgeübt

2

Wiederholt oder nimmt einen längeren Zeitraum in Anspruch (Regelmäßigkeit)

3

Mit Ertragsabsicht ausgeübt (es soll ein Gewinn erzielt werden)

4

Ausgeübt, ohne Gesetze zu verletzen (Erlaubtheit)


Inhalte modul c

Gewerbearten

Befähigungsnachweis erforderlich

reglementierte Gewerbe

kein Befähigungs-

nachweis erforderlich

freie Gewerbe

zB Animateur,

Babysitten,

Bräunungsstudio,

Handelsgewerbe,

PR-Berater,

Werbeagentur,

Würstelstand

ohne Zuverlässig-

keitsprüfung

zB Handwerk (Bäcker, Uhrmacher),

verbundene Gewerbe (Schlosser),

sonstige (zB Gastgewerbe,

Kosmetik)

mit Zuverlässig-

keitsprüfung

(sensible Gewerbe)

zB Baumeister,

Reisebüros,

Vermögensberatung,

Waffengewerbe


Inhalte modul c

Allgemeine Voraussetzungen für den

Erhalt des Gewerbescheins

1

Österr. Staatsbürgerschaft oder EWR/EU-Bürger bzw. Gleichstellung

2

Eigenberechtigung (vollendetes 18. Lebensjahr)

3

Vorliegen keiner Ausschließungsgründe (z.B. Finanzstrafdelikt, gerichtliche Verurteilung)

4

Geeigneter Standort (Betriebsanlagengenehmigung)


Inhalte modul c

Besondere Voraussetzungen für den Erhalt des

Gewerbescheins => Befähigungsnachweis

*

erfolgreichabgelegte Prüfung (z.B. Meisterprüfung, Unternehmerprüfung)

*

Abschluss einer Studienrichtung an einer Universität bzw. Fachhochschule

*

Der erfolgreiche Besuch einer Schule bzw. eines Lehrgangs

*

Erfolgreich abgelegte Lehrabschlussprüfung

*

Fachliche Tätigkeit (Berufspraxis)


Rechtsformen von unternehmen

Rechtsformen von Unternehmen

Die Rechtsform ist das „juristische Kleid“ der Unternehmung.


Kriterien f r die rechtsformenwahl

Kriterien für die Rechtsformenwahl

  • Mindestkapital

  • Kapitalbeschaffungsmöglichkeit

  • Haftungsbeschränkung

  • Entscheidungsspielraum

  • Gute Kreditwürdigkeit, hohes Ansehen

  • Geringe Formalitäten

  • Eintragung ins Firmenbuch


Inhalte modul c

Rechts-

formen

Wirtschaftsformen

der öffentlichen

Hand

Genossen-

schaften

Private, kaufmännische Unternehmen

Einzelunternehmen

Gesellschaftsunternehmen

Personen-

gesellschaften

Kapital-

gesellschaften

1 GesbR

2 Erwerbsgesellschaften

3 Offene Handelsgesellschaft

4 Kommanditgesellschaft

5 Stille Gesellschaft

1 AG

2 GmbH


Personengesellschaften

Personengesellschaften

Die ersten Schritte bei der Bildung einer Gesellschaft sind der Abschluss eines

Gesellschaftsvertrages und die Eintragung ins Firmenbuch.

  • OHG: Gesellschafter führen Geschäfte selbst. Haften persönlich und unbeschränkt. Gesellschafter nennen sich Komplementäre! Gesellschaftsvermögen gehört den Komplementären gemeinsam. Bei Beschlüssen muss Einstimmigkeit sein! Gewinne + Verluste werden den einzelnen Gesellschaftern zugeordnet!

  • KG: Oder Kommanditgesellschaft: Sonderform der OHG => Hat neben den Komplementären noch Kommandidisten, die nur beschränkt für Schulden des Unternehmens haften. D. Haftungsbetrag ist im Firmenbuch eingetragen. Gewinne + Verluste werden den einzelnen Gesellschaftern zugeordnet!

  • GesmbH + Co KG: Kombination aus GesmbH und KG! Die GesmbH ist der einzige Komplementär in dieser Form und haftet uneingeschränkt! Da d. einzelnen Gesellschafter der GesmbH als Personen aber bei Schulden auch nicht voll haften, kann das Risiko der Schuldenhaftung stark reduziert werden! => Beliebteste österreichische Gesellschaftsform!

  • KEG/OEG: Sind Erwerbsgesellschaften! Besonders für den Betrieb kleinerer Unternehmen, besonders für die freien Berufe, wie Rechtsanwälte, Notare etc., oder für alle Kleingewerbetreibenden. Unterliegt auch nicht dem Rechnungslegungsgesetz


Firmenbuch

Firmenbuch

  • öffentliches Verzeichnis

  • geführt von Firmenbuchgerichten

  • eingetragen werden:

    • Einzelunternehmen mit Kaufmannseigenschaft

    • Personen- und Kapitalgesellschaften (OHG, OEG, KG, KEG; GesmbH, AG)

  • Eintragungen werden im Amtsblatt zur Wiener Zeitung und im Internet veröffentlicht


Firma

Firma

  • Name, den ein Vollkaufmann im geschäftlichen Verkehr anstatt seines bürgerlichen Namens verwendet

  • Zusammensetzung hängt von der Rechtsform ab

  • Firma muss sich von bestehenden Firmen deutlich unterscheiden

  • Firmenname darf zu keinen Täuschungen führen


Kapitalgesellschaften

Kapitalgesellschaften:

Sind Gesellschaften mit eigener Rechtspersönlichkeit!

  • GesmbH: Ca. 97.000 in Österr.! Stammkapital zur Gründung => € 35.000.- Gesellschafter haften nicht persönlich f. d. Schulden der Ges. Sie haften nur mit ihrem Anteil am Stammkapital, den sie eingebracht haben (können auch Sacheinlagen sein!). Gesellschaftsvertrag muss in Form v. Notariatsakt erreichtet werden! Bestellung der Geschäftsführer erfolgt durch Beschluss der Gesellschaftsgründer. Geschäftsführer melden die GesmbH zur Eintragung ins Firmenbuch; Entstehung der GesmbH erst mit Eintragung ins Firmenbuch!!!!

    GesmbH ist rechtsfähig, aber nicht handlungsfähig! Wird im Wirtschaftsleben durch Geschäftsführer vertreten. Organe der GesmbH sind :

    • Geschäftsführer: können mehrere sein. Verantwortlich f. Rechnungswesen und zeitgerechten Konkursantrag! Haftet b. Pflichtverletzung f. d. Schaden.

    • Generalversammlung: Alle Gesellschafter! Versammlung mind. 1 x jährl.!Prüfung + Genehmigung d. Jahresabschlusses; Prüfung + Überwachung d. Geschäftsführers; Änderungen d. Gesellschaftsvertrages.

    • Aufsichtsrat: Erst ab € 70.000.- Stammkapital, oder mehr als 50 Gesellschaftern nötig. 2/3 sind Gesellschafter, 1/3 vom Betriebsrat entsandt. Überwachung des Geschäftsführers, der bei grossen Geschäften Zustimmung einholen muss.

      Steuerrechtlich zahlt die GesmbH 25% Körperschaftssteuer und sie muss 25% d.

      ausgeschütteten Gewinns an Kapitalertragssteuer einbehalten + an d. Finanzamt

      abliefern.


Kapitalgesellschaften1

Kapitalgesellschaften:

Sind Gesellschaften mit eigener Rechtspersönlichkeit!

  • AG: Gesellschafter sind durch Aktien am Unternehmen beteiligt. Grundkapital mind. € 70.000.-. Grundkapital wird in Aktien eingeteilt. Summe d. Aktiennennbeträge ergibt das Grundkapital. Grundlage d. Gesellschaft ist d. Abschluss eines Gesellschaftsvertrages unter d. Gründern d. Gesellschaft. Gesellschaftsvertrag wird vom Notar notariell beurkundet. Organe der AG sind:

    • Vorstand: Führt d. Geschäfte + wird vom Aufsichtsrat auf 5 Jahre bestimmt. Bei mehreren Vorständen, muss bei Beschlüssen Einstimmigkeit herrschen. Braucht nur in seltenen Fällen Zustimmung vom Aufsichtsrat.

    • Aufsichtsrat: 2/3 Aktionäre und 1/3 Dienstnehmervertreter. Zuständig bei größeren Investitionen oder Entscheidungen oder bei größerem Erwerb von Beteiligungen. Zuständig f. d. Einberufung der Hauptversammlung.

    • Hauptversammlung: Versammlung aller Aktionäre! Wird v. Vorsitzenden d. Aufsichtsrates geleitet. Ist zuständig für Wahl + Abberufung des Aufsichtsrates, Wahl des Abschlussprüfers und beschließt die Gewinnverteilung.

      Steuerrechtlich gleich wie bei der GesmbH!


Rechtsformen europa ag

Rechtsformen - „Europa AG“

  • Die Europa-AG (Europäische Aktiengesellschaft, abgekürzt SE = societas europaea) ist eine neue Rechtsform für Unternehmen, die in verschiedenen Mitgliedstaaten der Europäischen Union tätig sind oder tätig werden wollen.

  • Die Europa-AG soll nicht die herkömmlichen Aktiengesellschaften ersetzen oder verdrängen. Sie stellt eine Option für grenzüberschreitend tätige Gesellschaften dar, sich in einer Rechtsform als Europa-AG zusammenzuschließen.

  • Es gibt vier Möglichkeiten, eine Europa-AG zu gründen:

    • Zunächst jeweils durch Gründung einer Holdinggesellschaft

    • oder einer gemeinsamen Tochtergesellschaft,

    • daneben durch Verschmelzung von Aktiengesellschaften aus mindestens zwei Mitgliedstaaten

    • oder schließlich durch Umwandlung einer nationalen Gesellschaft in eine Europa-AG.

  • Das Mindestkapital der Europa-AG beträgt 120.000 Euro.

  • Die Gründung einer Europa-AG steht nicht nur Aktiengesellschaften, sondern ebenso Gesellschaften mit beschränkter Haftung offen. Allerdings gilt dies nur für die Fälle der Gründung einer Holdinggesellschaft oder einer gemeinsamen Tochtergesellschaft in Form einer Europa-AG.


Rechtsformen zusammenfassung privatrechtlicher formen

Personengesellschaften

Persönlichkeit des Unternehmers steht im Vordergrund

die Leistungsfunktion (kaufmännische und technische Geschäfts-führung) ist mit der Kapitalfunktion ver-knüpft

finanzielles Risiko bzw. volle Haftung für Verbindlichkeiten

Rechtsformen - Zusammenfassung privatrechtlicher Formen

  • Kapitalgesellschaften

    • Grundsatz: Trennung von Kapital- und Leistungs-funktion

    • Unternehmensleitung hat weitgehend freie Hand

    • dafür haftet der Kapitalgeber nur mit seiner Einlage


Betriebsanlagerecht

Betriebsanlagerecht

Regelt die rechtlichen Voraussetzungen unter denen Betriebsanlagen errichtet werden dürfen! Z.B. Discos, Gasthäuser, Fabriken, etc.

ES versucht die Anliegen der Anrainer und die Interessen der Unternehmen zu regeln! Soll aber auch den Industriestandort Österrreich nicht unatraktiv machen, wenn die Regeln zu strikt sind.


Arbeitsrecht

Arbeitsrecht

Ist vom Prinzip d. Arbeitnehmerschutzes geprägt! Der Arbeitnehmer hat 2-fachen Schutz: 1. Individualarbeitsrecht und 2. Kollektivarbeitsrecht!

Individualarbeitsrecht:

Bestandsschutz des Arbeitsvertrages: Kündigungsfristen, einseitige Kündigung dr. den Arbeitgeber, Anfechtungsmöglichkeiten, Entlassung und besonderer Bestandsschutz!

Begrenzung des Arbeitsumfanges: Regelt die Arbeitszeiten + Ruhezeiten aber auch die Beschäftigungsverbote, bzw. Karenzansprüche.

Kollektivarbeitsrecht: Wird von den Interessensvertretern der Arbeitnehmer

( Gewerkschaft + Kammer d. Arbeiter + Angestellten) und den Interessensvertretern der Arbeitgeber ( WKÖ ) ausgehandelt. Vereinbarungen sind branchenübergreifend und betriebsübergreifend!


Sozialversicherungsrecht

Sozialversicherungsrecht

Arten der Sozialversicherung:

  • Krankenversicherung:

  • Unfallversicherung

  • Pensionsversicherung

  • Arbeitslosenversicherung

    Sozialversicherung ist verpflichtend in Österreich. Der Dienstgeber ist Beitragsschuldner. Ihm obliegt die Meldepflicht (unverzüglich) und die Abmeldepflicht ( innerhalb von 7 Tagen nach Beendigung d. Arbeitsverhältnisses!)


Kapitel 6

Kapitel 6

Business Kommunikation

Verständigung und Auftreten im Geschäftsleben

Siehe Skriptum S.7 - 18


Inhalte modul c

1967 Ariel Markteinführung

1986 Ariel Flüssig

1989 Ariel Ultra

1994 Ariel Futur

1929 Tempo Markteinführung

1967 Aufbau der Tempo-Produktfamilie

1975 Z-Faltung

1988 Wiederverschließbare Packung

1991 Duo-Faser-System

1995 Tempo Plus (Aloe) und Tempo Atemfrei (Menthol)

1998 Tempo-Box

1997 Pringles Markteinführung

1932 Blendax Markteinführung

1951 blend-a-med Markteinführung

1966 Produktverbesserung: Zahnfleischschutz

1976 Produktverbesserung: Parodontoseschutz

1990 Einführung neuer Produktvarianten

1993 Produktverbesserung: Kariesschutz

1995 blend-a-med Sensitiv

1996 blend-a-med Zeitaktiv

1998 blend-a-med Complete

1973 Pampers Markteinführung

1987 Ultra-Technologie

1989 Boy/Girl

1992 Phases

1994 Baby Dry, Ultra Thin Stretch

1995 Baby-Wipes

1996 Premiums

1998 Unisex, Lotion Care


Inhalte modul c

1994

1967

1999

1963

1994

1997


Inhalte modul c

Brainstorming

Thema:

Wie kann die Schule spannender

gemacht werden?

Regeln:

- 15 Minuten

- alle Einfälle werden festgehalten

- keine Urteile

- Weiterentwicklung von genannten Ideen


Inhalte modul c

www.kuco.at


  • Login