Silben phonologie
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Silben-Phonologie - PowerPoint PPT Presentation


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Silben-Phonologie. Sonoritätsskala. Plosivlaute, stimmlos / p t k / Plosivlaute, stimmhaft / b d g / Frikative, stimmlos / f T s C S x X / Frikative, stimmhaft / v D z Z Æ Ò / Nasale / m n N / Liquide / l, r, { / Gleitlaute (Halbvokale) / j w /

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- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - E N D - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Presentation Transcript

Sonorit tsskala l.jpg
Sonoritätsskala

  • Plosivlaute, stimmlos /p t k/

  • Plosivlaute, stimmhaft /b d g/

  • Frikative, stimmlos /f T s C S x X/

  • Frikative, stimmhaft /v D z Z Æ Ò/

  • Nasale /m n N/

  • Liquide /l, r, {/

  • Gleitlaute (Halbvokale) /j w/

  • Vokale (geschlossen)/i I y Y u U/

  • Vokale (halb-offen) /e E o  O ¿/

  • Vokale (offen) /Q a A/


Sonorit tsverlauf clamp l.jpg

Sonoritätsverlauf: clamp


Sonorit tsverlauf andrew l.jpg

Sonoritätsverlauf: Andrew


Sonorit tsverlauf lilt vs little l.jpg

Sonoritätsverlauf: lilt vs. little


Sonorit tsverlauf optimality l.jpg

Sonoritätsverlauf: optimality


Sonorit tsverlauf hiden aims l.jpg

Sonoritätsverlauf: hiden aims


Sonorit tsverlauf hid names l.jpg

Sonoritätsverlauf: hid names


Sonorit tsverlauf sticks l.jpg

Sonoritätsverlauf: sticks


Silbenstruktur flach oder hierarchisch l.jpg

Anlaut

Gipfel

Koda

/k

l

Q

m

p/

Silbenstruktur: flach oder hierarchisch?

Silbe

Silbe

/k l Q m p/


Silbenstruktur grundbegriffe l.jpg
Silbenstruktur: Grundbegriffe

Silbe

KernNukleusnucleus, peak

AnfangsrandKopfonset

Reim

AuslautEndrandcoda

Anlaut

Gipfel

Koda

/k

l

Q

m

p/


Silben anlaut l.jpg

Silbe

Silbe

Silbe

Reim

Anlaut

Reim

Anlaut

Reim

X

X

X

/iù

t/

/p

a

I/

/p

r

a

I/

Silben-Anlaut

eyeeatink

pieseatwink

prysleeveswing

*pfry*tsleeve*kswing

spystreetspring


Silben auslaut koda l.jpg

Silbe

Silbe

Silbe

Reim

Reim

Reim

Anlaut

Gipfel

Anlaut

Gipfel

Koda

Anlaut

Gipfel

Koda

X

X

X

/f

iù/

/f

l/

/f

I

l

m/

Silben-Auslaut (Koda)

piefreeflee

seatfeelfill

clampfilmclasp

*filmp*firlm*clamsp

clampsadzeact


Silben gipfel l.jpg

Silbe

Reim

Koda

Anlaut

Gipfel

X

X

X

X

X

Q

m

p/

/k

l

Silben-Gipfel


Silben gipfel15 l.jpg

Silbe

Silbe

Silbe

Reim

Reim

Reim

Anlaut

Gipfel

Anlaut

Gipfel

Koda

Anlaut

Gipfel

Koda

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

/p

a

I/

/f

I

l/

/f

l/

Silben-Gipfel


Silben reim l.jpg

*Silbe

Silbe

Silbe

Silbe

Reim

Reim

Reim

Reim

Gipfel

Anlaut

Gipfel

Koda

Anlaut

Gipfel

Koda

Gipfel

Koda

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

Silben-Reim

eyefree

seatpine

clampelm

*klaImp*si:lm

findsseals

Anlaut

/a

I/

/s

I

t/

/s

l/

/s

l

m/

Silben haben nicht mehr als 3 X-Positionen im Reim


Silben reim17 l.jpg

Silbe

Silbe

Silbe

Silbe

Reim

Reim

Reim

Reim

Anlaut

Gipfel

Anlaut

Gipfel

Anlaut

Gipfel

Anlaut

Gipfel

Koda

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

/b

iù/

/t

uù/

/t

U/

/b

I

t/

Silben-Reim

Betonte Silben haben mindestens 2 X-Positionen im Reim

Unbetonte Silben haben eine X-Position im Reim


Schwere und leichte silben l.jpg

Silbe

Silbe

(Anlaut)

Reim

(Anlaut)

Reim

X

X

X

Eine Silbe, deren Reim wenigstens zwei X-Positionen aufweist ist eine schwere Silbe

Eine Silbe, deren Reim nur eine X-Position hat, ist eine leichte Silbe

Schwere und leichte Silben


Die kernsilbe l.jpg
Die Kernsilbe

  • Jede Silbe hat einen Sonoritätsgipfel, den Silbengipfel (Nukleus, Kern).

  • Dieses Segment hat einen höheren Sonoritätsgrad als die Silbenschale (d.h. die linken und rechten Nachbarn).

  • Die dem Silbengipfel vorausgehenden Segmente bilden eine phonologische Einheit, den Silbenanlaut (Kopf, Anfangsrand).

  • Die Sonorität des Anlauts nimmt zum Gipfel hin zu.

  • Die maximale Zahl von X-Positionen im Anlaut ist 2.

  • Die auf den Gipfel folgenden Segmente bilden eine phonologische Einheit, die Koda (Auslaut, Endrand).

  • Die Sonorität der Koda nimmt vom Gipfel zum Rand hin ab.

  • Gipfel und Koda bilden zusammen eine phonologische Einheit, den Reim.

  • Die Minimalzahl der X-Positionen im Reim einer unbetonten Silbe ist eins, die einer betonten Silbe ist zwei. Die Maximalzahl beträgt drei.


Silbenpr ferenzen modifiziert nach vennemann l.jpg
Silbenpräferenzen (modifiziert nach Vennemann)

Silbenkopfgesetz:Der präferierte Silbenkopf (=Anlaut) hat folgende Eigenschaften:

  • er besteht aus möglichst nur einem Lautsegment

  • dieses weist den geringstmöglichen Sonoritätsgrad auf

  • die Sonorität zum folgenden Silbenkern nimmt möglichst schnell zu.

    Silbenkerngesetz:Der Silbenkern (Gipfel, Nukleus) hat folgende Eigenschaften:

  • er besteht aus einem möglichst konstanten Sprachlaut;

  • er weist eine möglichst hohe Sonorität auf.


Silbenpr ferenzen modifiziert nach vennemann21 l.jpg
Silbenpräferenzen (modifiziert nach Vennemann)

Silbenkodagesetz:Die präferierte Silbenkoda (=Anlaut) hat folgende Eigenschaften:

  • sie besteht aus möglichst wenigen Lautsegmenten

  • diese weisen den einen möglichst hohen Sonoritätsgrad auf

  • die Sonorität fällt vom Silbenkern her möglichst rasch ab

    Kontakgesetz:Ein Silbenkontakt A $ B ist um so präferierter, je größer die Sonorität des Silbenendes von A und je geringer die des folgenden Anfangsrandes (Anlautes, Kopfes) B.



Appendizes23 l.jpg

R

R

K

K

A

G

A

G

X

X

X

X

X

X

X

X

X

/m

a

I

n

d/

/f



k

s/

Appendizes

Verletzt Sonoritätsprinzip


Appendizes24 l.jpg
Appendizes

R

R

K

K

A

G

A

G

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

/m

a

I

n

d

z/

/t

E

k

s

t

s/


Appendix im silbenanlaut l.jpg
Appendix im Silbenanlaut

Silbe

Ein Kernsilbenanlaut kann von einem Appendix /s/ eingeleitet werden

Reim

Koda

Anlaut

Gipfel

X

X

X

X

X

X

I

n

t/

/s

p

r


Silbenstruktur englischer einsilber l.jpg
Silbenstruktur englischer Einsilber

Silbe

Reim

Koda

Anlaut

Gipfel

Xa

Xb

Xc

X1

X2

X3

X4

X5

X6

/s/

Bedingungen: (1) X1-2 sind obligatorisch (2) Xb-X3 sind mit nur einem Gipfel verbunden; Maximum: X1 (3) X2 ist entweder mit dem Gipfel oder mit der Koda verbunden


Sonorit tshierarchie merkmalbasiert l.jpg

[–sonorant]

[+sonorant]

[+okklusiv]

[–okklusiv]

[–lateral]

[+lateral]

[+konsonantisch]

[–konsonantisch]

[+hoch]

[–hoch]

p b f v ...

m n N ...

l

r

e a ...

j w i u ...

Sonoritätshierarchie – merkmalbasiert


Silbenstruktur englischer einsilber28 l.jpg
Silbenstruktur englischer Einsilber

Für unbetonte Silben gilt:(a) X1 kann jedes [+sonorant]-Segment sein(b) Nur X1 ist obligatorsich

Bedingungen: (1) X1-2 + 1 X>1 sind obligatorisch (2) X2 ist mit dem Gipfel verbunden, falls [-cons] sonst mit der Koda (3) X1-3 haben abnehmende Sonorität entsprechend der Sonoritätsskala

Silbe

Reim

Koda

Anlaut

Gipfel

Xa

Xb

Xc

X1

X2

X3

X4

X5

X6

/s/

[-son]

[+son]

[-kons]

[+son]

[+kons]


Silbenbildung in mehrsilbigen w rtern l.jpg
Silbenbildung in mehrsilbigen Wörtern

  • Es wurde definiert, was eine wohlgeformte Silbe ist.

  • Ein wohlgeformtes mehrsilbiges Wort ist eine Folge wohlgeformter Silben.

  • Welche Reguläritäten regeln die Position der Silbengrenze in mehrsilbigen Wörtern?

  • Silbengrenze liegen in der unmittelbaren Nachbarschaft von Silbenminima, aber wo genau?


Silbenbildung in mehrsilbigen w rtern30 l.jpg

Silbenbildung in mehrsilbigen Wörtern


Silbenbildung in mehrsilbigen w rtern31 l.jpg

ma.ri.na

a.ro.ma

pho.ne.mic

co.di.fy

(C)V.CV.CV(C)

al.ti.tude

nigh.tin.gale

a.gen.da

stan.dard

... VC.CV ...

Silbenbildung in mehrsilbigen Wörtern

  • a.pri.cot

  • al.ge.bra

  • Hum.phrey

  • ma.tron

  • ... V.CCV ...

Hypothese: Die Silbengrenzen werden so gelegt, dass jeder Anlaut soviele Konsonanten wie möglich ent- hält und jede Koda so wenige Konsonanten wie möglich


Silbenbildung in mehrsilbigen w rtern32 l.jpg

e.nig.ma /gm/

Ag.nes /gn/

Ed.na /dn/

ac.tive /kt/

at.las /tl/

hem.lock /ml/

ath.lete /Tl/

Silbenbildung in mehrsilbigen Wörtern

Silbengrenz-Regel: Die Silbengrenzen werden so gelegt, dass die Anlaute unter Beachtung der phonotaktischen Restriktionen maximiert werden.


Silbenbildung in mehrsilbigen w rtern33 l.jpg

R

R

R

R

A

G

A

G

K

G

K

A

G

K

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

/m

e

I

t

r

«

n/

Silbenbildung in mehrsilbigen Wörtern

/Q

t

l

«

s/


Silbenbildung in mehrsilbigen w rtern34 l.jpg

'apple

'petrol

'epic

'metric

'pedestal

'camera

'labrador

'Africa

Silbenbildung in mehrsilbigen Wörtern

  • ma'donna

  • ru'bella

  • con'fetti

  • in'tegrity

  • [ÈQ.pl]

  • [ÈpE.tr«l]

  • [ÈE.pIk]

  • [ÈmE.trIk]

  • [ÈpE.d«.st«l]

  • [ÈkQ.m«.r«]

  • [ÈlQ.br«.d]

  • [ÈQ.frI.k«]

  • [m«.Èd.n«]

  • [rU.ÈbE.l«]

  • [k«n.ÈfE.tI]

  • [In.ÈtE.grI.tI]

Problem: Die Silbengrenzregel steht im Konflikt mit der Restriktion für wohlgeformte Silben, nach der betonte Silben nicht leicht sein dürfen.

Lösung: Der erste Konsonant des Anlauts gehört auch zur Koda der Vorgängersilbe, er ist ambisyllabisch.


Silbengelenk ambisyllabisch l.jpg
Silbengelenk - ambisyllabisch

  • Ein Konsonant, der unmittelbar auf einen betonten ungespannten (kurzen) Vokal folgt, ist ambisyllabisch, wenn er ein zulässiger Anlaut oder Teil eines zulässigen Anlauts ist.

  • Ambisyllabische Konsonanten werden auch Silbengelenke genannt.


Silbengelenk l.jpg

R

R

R

R

R

A

G

K

A

G

K

A

G

A

G

K

A

G

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

[Èp

E

t

r

«

l]

[r

U

Èb

E

l

«]

Silbengelenk


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