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Patientengerechte Rettung

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Patientengerechte Rettung

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  1. PatientengerechteRettung

  2. Aus einem PKW

  3. Wirkungsbereich Airbag Unfallanalysen zeigen eindeutig, daß mehr als zwei Drittel aller Unfälle den Vorderwagen betreffen. Dabei wirken Belastungskräfte frontal oder schräg auf das Fahrzeug. Besonders bei höheren Geschwindigkeiten sind Fahrer und Beifahrer trotz angelegter Sicherheitsgurte vor einem Aufprall auf das Lenkrad oder die Armaturentafel nicht sicher. Das Airbagsystem ist so konzipiert, daß es bei einem Frontal - oder Schrägcrash in Abhängigkeit der Längsverzögerung ausgelöst wird. Die Airbagauslösung erfolgt nur, wenn sie tatsächlich nötig ist. Damit wird eine Fehlauslösung bei Bagatellunfällen oder extremen Fahrsituationen ausgeschlossen, wodurch hohe Reparaturkosten vermieden werden. Durch die Zusatzschutzwirkung des Airbagsystems werden schwere Schädelverletzungen vermieden und die Gefahr des Schleudertraumas wesentlich reduziert.

  4. Zeitlicher Ablauf • Als Beispiel für den zeitlichen Crashablauf wird hier ein Frontalcrash mit einer Geschwindigkeit von ca. 56 km/h auf eine Wand dargestellt. Im einzelnen läßt sich das Unfallgeschehen in folgende Vorgänge einteilen: • Zum Zeitpunkt ,,Null" berührt das Fahrzeug die Crashwand. • 25 ms später aktiviert der elektronische Sensor die Zündpille des Fahrermoduls. • nach 30 ms ist die Abdeckung des Fahrermoduls aufgerissen und der Airbag wird aufgeblasen. • die Zündpille auf der Beifahrerseite wird nach etwa 35 ms aktiviert. • der Fahrerairbag ist nach etwa 55 ms vollständig aufgeblasen und der Fahrer taucht ein. • nach ca. 65 ms ist auch der Beifahrerairbag vollständig entfaltet und der Beifahrer fällt ebenfalls in den Airbag. • nach etwa 85 ms ist der Fahrer maximal in den Airbag eingetaucht und bewegt sich wieder vom Lenkrad weg. • der Beifahrer taucht nach ca.100 ms maximal ein und bewegt sich dann ebenfalls zurück. • das gesamte Unfallgeschehen ist nach ca. 150 ms abgeschlossen, die Insassen befinden sich in ihrer Ausgangsposition und beide • Airbags sind weitgehend entleert.

  5. Begriffe C-Säule A-Säule B-Säule

  6. Zuerst wird der PKW durch unterschieben eines Holzbalkens unter der A-Säule für die weiteren Arbeiten stabilisiert und die noch nicht zerstörten Scheiben entfernt.

  7. Im zweitem Schritt wird die Fahrertür (oder auch Beifahrertür) durch Aufspreizen der Tür im Bereich der Schaniere entfernt.

  8. Nun werden je Seite zuerst die A-Säule und B-Säule mit der Rettungsschere durchtrennt, ...

  9. und das Dach vor der C-Säule mit 2 -3 Schitten in Richtung Dachmitte eingeschitten. Anschließen kann das Dach nach Hinten aufgeklappt werden. Es sollte auf jeden Fall durch Arbeitsleinen am zurückschnellen (Achtung! Unfallgefahr) gehindert werden.

  10. Nun werden mit der Rettungsschere mehrere Schnitte unterhalb der Armaturenbrettachse und am Übergang der A-Säule zum Schweller in Richtung Radkasten im Kotflügel geschnitten.

  11. Jetzt kann der komplette Kotflügel zwischen Radkasten und Ä-Säule weggespreizt werden. Zu diesem Zweck klemmt man den Kotflügel zwischen den beiden Schnitten ein und zieht, durch den so entstandenen Hebelarm, den Kotflügel ruckfrei nach vorne.

  12. Einen passenden Rettungszylinder zwischen Schweller und A-Säule einsetzten und ausgefahren. Dabei wird das Lenkrad und das gesamte Armaturenbrett gradlinig nach oben weggedrückt

  13. Aus einem LKW

  14. Rettung aus einem LKW • Kritisch: • Einsatzhöhe (um 1.80 m) • Verstärke Kabinenkonstruktion, da oft Frontlenker • keine „Knautschzone“

  15. Fahrerhauskonstruktion • Passive Sicherheit: • Airbag • Gurtstraffer • Sitzkonzeption • Crashelemente im Fahrerhaus • Fahrerhaus • Käfigbildung • eigenständiges Sicherheitselement

  16. Begriffe B-Säule A-Säule

  17. Arbeitsgrundlage für die Befreiungsöffnung kann unter anderem ein Schnellbaugerüst darstellen. Ist genügend Platz vorhanden kann dazu auch eine Drehleiter eingesetzt werde.

  18. Ansatz zum Herausspreizen der Fahrertür bei einem LKW

  19. Entlasgungsschnitte in der A - Säule, im Schweller unterhalb der Fahrertür und falls erforderlich auch in den Verstärkungselementen der Frontpartie oder Konsole

  20. Ansatzpunkte für den Rettungszylinder zum einseitigen Verschieben von Frontpartie, Lenkrad und Lenksäule

  21. Auswechseln der Rettungszylinder. Zur weiteren Stabilisierung kann ein weiterer Rettungszylinder zwischen oberen und unterem Fensterfalz eingebracht werden. Behindert der erste Zylinder die Personenrettung, kann dieser versetzt werden...

  22. ...oder ganz entfernt werden. Dies sollte jedoch nur dann durchgeführt werden, wenn die Befreiungsaktion erheblich behindert wird. Durch die zusätzliche Abstützung bleibt die nach vorne gebogene Fahrzeugpartie in ihrer Position