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toya
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Ist es möglich…….

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Presentation Transcript

  1. Ist es möglich……. • …in einem ganz normalen Berliner Stadtteil viele Jugendliche für Konfirmandenarbeit und Kirche zu begeistern? • Ja, es ist möglich: In unserer kleinen Gemeinde (zur Zeit 2981 Gemeindeglieder, kleinste im Kirchenkreis Tempelhof) • unterrichten wir 92 Konfirmanden/innen • mit 46 Ehrenamtlichen, den Konfirmanden - und Projektteamern • in 2 Jahrgängen jeweils fast 2 Jahre lang.

  2. Dies ist der ältere Jahrgang 2007/09 (48 Konfis)…

  3. …und dies ist der jüngere Jahrgang 2008/10 (44 Konfis)

  4. Konfirmandenarbeit in Mariendorf-SüdSo wirbt ein Konfirmand für die Konfirmandenarbeit: „Langeweile?! Zuviel Freizeit?! Aber keine Ahnung wohin? - Wie wär’s mit ein bisschen singen, über „Gott und die Welt“ reden, ein paar neue Freunde kennen lernen? Interessiert? Dann meldet Euch doch einfach mal zum Konfirmandenunterricht an. Dort gibt’s auch Feten, Fahrten und jede Menge Spaß! Es ist hier nie langweilig. Du machst gleich am Anfang eine lange „Freizeit“, so heißen hier die Fahrten. Wir waren in Wünsdorf, Ihr fahrt auch dorthin. Und Ihr werdet noch öfter verreisen, garantiert! Manche denken ja, dass Kirche langweilig ist. Das dachte ich früher auch, aber seit ich den Konfirunterricht in Mariendorf-Süd kenne, denke ich das Gegenteil! Kirche ist cool ! Also überleg es Dir! Verschimmle zu Hause oder gönne Dir zwei schöne und interessante Jahre! Also, warum noch länger vorm Fernseher hocken oder das gleiche Computerspiel zum x-ten mal durchspielen, los zur Gemeinde und die Anmeldung ausfüllen! Wir freuen uns auf Dich! Deine Konfis von Mariendorf-Süd“

  5. Unser Konzept • Hohe zeitliche „Messlatte“ mit 2 Jahren • hohe Standards • Wir erwarten: • kooperative Mitarbeit und regelmäßige Teilnahme • den Besuch des Religionsunterrichts • mindestens 30 Gottesdienstbesuche

  6. Unser Konzept • zum Abschluss: • ein eigenes Glaubensbekenntnis • Einzelgespräch mit einem Teamer • Der Gewinn ist garantiert, hier findet man: • eine Vergewisserung über seinen Platz im Leben • das Angebot nicht nur eines geistigen Zuhauses • und natürlich auch viel Spaß

  7. Die Vorbereitung eines Jahrgangs • Bis zum Januar: Aufstellung eines Zweijahresplanes mit allen Terminen, Themen, Orten, Buchung der Freizeitheime usw. • Februar: Ausführliche Ausschreibung im Gemeindebrief • März: Anschreiben an alle in Frage kommenden Jugendlichen im Gemeindebereich • April bis Mai: Vorstellung des Projektes gemeinsam mit Teamern im Religionsunterricht der 6.Klassen umliegender Grundschulen und in 7.Klassen von Gymnasien („Werbung“) • Juni bis Juli: Zusammenstellung des neuen Konfirteams und vorbereitende Sitzungen und Schulungen • Nach dem Ende der Sommerferien: Beginn des Projektes

  8. Der Einführungsabend • Treffen mit Eltern und Konfis • Vorstellung des Teams • Erläuterung der Themen • Erklärung unseres Konzepts • Informationen zur ersten Fahrt • Erste Gespräche in Kleingruppen • Das Team moderiert und leitet

  9. Unsere Methode • kein Schulunterricht • von großem Team begleitet • Arbeit in Groß -und Kleingruppen • aufgelockert durch Musik, Filme, Workshops, Ausflüge und spannende Unternehmungen. • Ein Gemeindepraktikum in drei frei wählbaren Blöcken (z.B. Basare, St.Martinstag, Seniorenadventsnachmittage, Suppenküche, Gemeindefeste)

  10. Kennenlernen – Das bin ich – das ist meine Gruppe Konfirmandenunterricht: Warum? Was erwarte ich? Wozu ist die Gemeinde (Kirche) da? Und sonntags in den Gottesdienst Kirchenjahrsprojekt Weihnachten Kann man glauben, was in der Bibel steht? Die Bibel – ein Handbuch Andere Religionen (vor allem Islam, eventuell: Moscheebesuch) Judentum – wir feiern Sabbat Synagogenbesuch Besuch des Jüdischen Museums Passion – Umgang mit dem Leid Jenseits der Tür: Tod und Leben nach dem Tod Ostern Friedhofsbesuche Mit dem Tod ist nicht alles aus! Hat Beten Sinn ? Das Vater Unser Behindert? Was geht mich das an? (Roller und Latscher) Diakonie: Ich und Nächstenliebe? Besuch des Diakoniezentrums Besuch eines Obdachlosenzentrums Wenn alles erlaubt wäre – Werte in unserer Gesellschaft Zehn Gebote - Woran man sich halten kann? Gewalt lässt keinen kalt – das 5. Gebot: - Jahrmarkt der Gewalt - Fremdenhass Muss ich immer die Wahrheit sagen – das 8.Gebot Besuch der Jugendarrestanstalt Der Traum von Frieden und Gerechtigkeit - Martin Luther King Der Pakt mit dem Teufel – Satanismus und die Folgen Horoskope - Okkultismus und Spiritismus Sekten und Jugendreligionen Was kann ich glauben ?... Glaube und Zweifel - Glaubensbekenntnis Gott in meinem Leben ... Mein Glaubensbekenntnis Komm, Herr, segne uns - Konfirmation Die Themen (1. und 2. Jahr)

  11. Die Konfirnachmittage • alle 14 Tage von 17-19 Uhr • pro Jahrgang ca. 35 solcher Nachmittage • Beginn im Plenum • Begrüßung, Lied und variierender Einstieg ins Thema • Teilung und Weiterarbeit in 5-7 Kleingruppen, geleitet von Teamern • Abschlussplenum • kurzes Teamfeedback und Aufräumen

  12. Besondere Projekte • Workshops und überraschende Aktionen: • Rollstuhlstunde • Besuch in der Jugendarrestanstalt • Besuch des Obdachlosencafes der Stadtmission, • Aufgaben auf Friedhöfen, im Jüdischen Museum, in verschiedenen diakonischen und sozialen Einrichtungen, • begleitendes Programm in der Gemeinde (Filmabende, thematische Abende, Feten usw.)

  13. Die Fahrten • Drei Konfirmandenfahrten: • zu Beginn, in den Herbstferien eine Woche Konfirfreizeit • Thema: „Freundschaft und Liebe“ • meistens in Wünsdorf oder Zingst • 2 Wochenendfahrten: • Tauffahrt • Abendmahlsfahrt • Fahrten sind die Highlights und unvergessliche Gruppenerlebnisse

  14. Mit Spaß, Action und Besinnung…

  15. …werden wir zu einer Gruppe, • die sich aufeinander freut • die nicht nur miteinander feiern kann, sondern nun „durch Dick und Dünn“ geht • die ihr Team anerkennt und seine Leistung bewundert • die sich auf jeden Konfirnachmittag und auf Gottesdienste freut • und die in der Gemeinde zunehmend ihren Platz und ihre Heimat findet.

  16. Die Gottesdienste • mindestens 30 Gottesdienste • Teamer begleiten die Konfis auch hier • Konfis nehmen am Abendmahl teil • Gottesdienst dadurch verändert: • kürzere Predigt, höheres Tempo, Einsatz von Medien, mehr Freude • 5 selbstgestaltete Gottesdienste im Jahr • Jugendgottesdienste • Konfirmationsgottesdienste • Church-Band

  17. Was ist nun das Besondere an uns? • Arbeit mit Teamern „perfektioniert“ • Jugendliche unterrichten Jugendliche • Team begleitet Konfirjahrgang in 2-Jahresbindung, ca. 3-4 Std. die Woche • „Bewerbungsgespräche“ • schriftlicher Kontrakt • Team in Gottesdienst eingeführt • Versprechen • Segen • selbstständiges Unterrichten • Leitung von Groß- und Kleingruppen und als Tagesteamer ein Plenum

  18. Die ideale Zusammensetzung eines Konfirteams Die ideale Zusammensetzung besteht aus sogenannten • Jungteamern (gleich nach der Konfirmation) • Altteamern (schon 2 Jahre dabei) • Uraltteamern (über 4 Jahre dabei und deshalb in der Regel über 18 Jahre alt) in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander. Die Leitung hat der Pfarrer und in seiner Abwesenheit ein Uraltteamer.

  19. Das Projektteam • Konfirteams von Projektteam ergänzt • Auch Jugendliche, die nicht jede Woche für die Gemeinde Zeit haben • Aufgaben des Projektteams: • Vorbereitung und Durchführung von Jugendgottesdiensten, • Feten, sportlichen Aktivitäten, Ausflügen usw. • Kontrakt • Gottesdienst

  20. Konfirteamer sind Beziehungsmitarbeitende • Gesprächspartner und keine Besserwisser • Bezugs- und Ansprechpersonen • Vorbilder • keine „Berufschristen“ wie der Pfarrer • dadurch für Konfis überzeugender • näher an den Konfis dran • können so deren Potential eher entdecken, wecken und verstehen • verstehen die Lebenswelt der Konfis besser als Erwachsene

  21. Konfirteamer sind unverzichtbare „Facharbeiter“ der Gemeinde • Teamer stehen für Gemeinde und den Lernort Gemeinde • Folgendes erst durch Team möglich: • Jugendgemäßer Zugang zur Bibel und zu den Inhalten des Katechismus • Jugendgemäße Spiritualität • Medienkompetenz • Kenntnisse der Lebens- und Musikwelt der Konfis • Alltagserfahrungen vom Glauben • Erfahrungen aus der eigenen Konfirzeit

  22. Die Begleitung der Konfirteams In 14tägigen Teamsitzungen von 1-2 Std. : • Entwicklung, Bearbeitung und Festlegung des Stundenkonzeptes des nächsten Konfirnachmittags mit allen methodischen und didaktischen Schritten • Klärung des Inhalts und thematischer Probleme • Verteilung der Aufgaben und Einteilung der Gruppen • Feedback der letzten Stunde • Basisschulung • Nach Möglichkeit Zeit zum gemeinsamen Essen

  23. Teamerweiterbildung • zwei Teamerweiterbildung • Hier werden die Teamer inhaltlich, methodisch und didaktisch am jeweiligen Konfirmationsthema geschult. • Die verschiedenen Konfirteams kommen hier zusammen und arbeiten und feiern gemeinsam.

  24. Teamkultur • Pflege einer guten Teamatmosphäre • Freundschaftlicher und kollegialer Umgang des Pfarrers mit den Teamern • Gemeinsames Essen bei Sitzungen • Stets freie Getränke und Snacks • Essenseinladungen durch den Pfarrer zweimal im Jahr in ein Restaurant • Weihnachtsbriefe und Einladungen zum Ehrenamtlichentag der Gemeinde • Teamfeten und Feste • Anerkennung und Lob durch den GKR • Beihilfen und Preisabschläge bei Reisen • Zeugnisse und Beurteilungen für ehrenamtliche Tätigkeit

  25. Zur Konfirmation ist das Team mit Recht stolz auf seine Leistung