CIDSE Discussion Paper: How to bring About Change - PowerPoint PPT Presentation

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Presentation Transcript

  1. CIDSE Discussion Paper: Howto bring About Change Präsentation zusammengestellt von Stefan Lumplecker ARGE Projekte der Dreikönigsaktion, Hilfswerk der Katholische Jungschar und der Katholischen Frauenbewegung Österreichs September 2012

  2. Der Entstehungsprozess – Vorgeschichte • Reaktion der CIDSE auf die Paris Declaration durch Erarbeitung des Papiers„Entwicklungszusammenarbeit: KompensationfürUnrechtoder InstrumentfürmehrGerechtigkeit?” - März 2008 WirkungsvolleEntwicklungszusammenarbeit ist eine Hilfe, die • positive Wirkungen erzielt, die im Leben der Menschen spürbar sind, • einer Rechenschaftspflicht unterliegt und das Lernen fördert, • einen Schwerpunkt auf Chancengleichheit und Gleichberechtigung legt und die am stärksten marginalisierten / ärmsten Bevölkerungsgruppen erreicht, • zu einer Stärkung der Fähigkeiten der benachteiligten Bevölkerungsgruppen zur Veränderung ihrer Situation führt (Empowerment), • zwischen allen Akteuren und Betroffenen (Stakeholdern) abgestimmt, und • nachhaltig ist. • CIDSE-Workshop zu Aid Effectiveness im Mai 2009 • Diskussion der 2008 / 2009 unter den Mitgliedern durchgeführten Studie • Einrichtung der „Impact Assessment Working Group“ www.dka.at

  3. Der Entstehungsprozess - Impact Assessment WG • Seit September 2009 • Austauschplattform der mit der Konzeption von Programmarbeit / Evaluierung befassten PersonenalsErgänzungzum HOP • Erarbeitung des Diskussionspapiers“How to bring about change” – Juli 2012(ZwischenergebnissewarenTeil des Open Forum CSO Dev. Eff. Prozessses) • Künftige Aufgaben • Diskussion und Vernetzung mit anderen Initiativen • Austausch und Erarbeitung von alternativen Methoden der Wirkungsmessung • Diskussion über die Verankerung von Wirkungsmessung in den jeweiligen CIDSE-Organisationen • Nächstes Treffen: 24. / 25. September 2012 in Brüssel www.dka.at

  4. Persönliche Einschätzung des CIDSE-Diskurses Unterschiedliche Kontexte und Strategien – Einigung auf ein Diskussionspapier Einige Argumente: • Betonung der politischen Aspekte unserer Arbeit (CCFD) • Betonung der Bewertung der Veränderungen durch die Partnerorganisationen und Zielgruppen (Misereor) • Betonung des wissenschaftlichen Nachweises der Wirksamkeit, Ausprobieren quantitativer Methoden (Trocaire, Cordaid) • Betonung der nun aktiveren Rolle der Nord-NGOs („Fund to Agency“, CAFOD) www.dka.at

  5. Inhalt CIDSE Diskussionspapier:Kritik am verkürzten Zugang zu Wirksamkeit Kritisiert wird an der herkömmlichen Betrachtung unter anderem • Vorzug für kurzfristig erreichbare und leicht quantitativ nachweisbare Resultate • hauptsächliche Orientierung am Preis-Leistungs-Verhältnis • stärkerer Einfluss des Nordens auf die Zielsetzungen • Rechenschaft / Nachweisbarkeit steht über der Qualität von Entwicklung • Entwicklung bleibt dem Wachstumsparadigma treu www.dka.at

  6. Inhalt CIDSE Diskussionspapier:Unsere Definition von Entwicklung „In this vision of human flourishing, rooted in Catholic Social Teaching, development is not only defined as aid transfer and characterised by the provision of basic services that are easily monetised and measured. It is seen instead as a process of human growth characterised by the permanent search for dignity, equality, mutual responsibility and the stewardship of our resources and of creation.” (Page 3) www.dka.at

  7. Inhalt CIDSE Diskussionspapier:Der Wandel, den wir als CIDSE anstreben “CIDSE agencies work to bring about a process of ‘civic-driven societal change’ – that is change in how society is organised, driven by the active action and commitment of citizens (as individuals- women and men - or collectively through small group or wider institutions). This civic-driven societal change has three underlying contentions: • Change is needed in power relations • Civil society organisations are key actors in the process of change • An ‘alliance of change’ is needed“ (Page 4) www.dka.at

  8. Inhalt CIDSE Diskussionspapier:Unser Ansatz zur Messung der Wirksamkeit • Grundsätzliches: • Ausgangspunkt müssen die Betroffenen selbst sein • Gesellschaftlicher Wandel vollzieht sich in komplexen Systemen, lineare Logik liefert nur Teilerklärungen • CIDSE konzentriert sich auf strukturelle Veränderungen • Die Ziele der Messung der Wirksamkeit sind: • Lernerfahrungen für unsere Partnerorganisationen und uns selbst • Rechenschaft gegenüber unseren Partnerorganisationen und unseren Geldgeber/innen • Stärkung von Empowerment und Ownership unserer Partnerorganisationen • Bei der Messung der Wirksamkeit sind unter anderem zu berücksichtigen: • Intendierte und nicht-intendierte Veränderungen • Unterscheidung Veränderungen bei den Partnerorganisation / bei den Zielgruppen • Materielle und immaterielle Veränderungen • Bedeutung der Veränderungen im gesellschaftlichen Kontext www.dka.at

  9. Persönlicher Ausblick auf den Diskurs „People apparentlyhavelittleappetiteforcomplexmessages. Consequentlydonorsandthosetheyfundhavebeencomplicit in pretendingdevelopmentis simple. Because NGOs arecompetingamongthemselvesforfinancingtheycomplywithdonorrequirementsandtherebyconfirmandreinforcethetrend. … Compliance isaccompaniedbysecretresistance.“ (Rosalind Eyben, The Big Push Back!) Die Herausforderung bleibt, entgegen dem Druck zur Quantifizierung und Monetarisierung weiterhin komplexe gesellschaftliche Prozesse zu unterstützen und Formen der Wirksamkeitsmessung zu finden, welche Lernerfahrungen, Rechenschaft und Empowerment ermöglichen. www.dka.at

  10. Der Ansatz der ARGE Projekte in der Internationalen Projekt- und Programmarbeit Präsentation zusammengestellt von Stefan Lumplecker ARGE Projekte der Dreikönigsaktion, Hilfswerk der Katholische Jungschar und der Katholischen Frauenbewegung Österreichs September 2012

  11. Charakteristika des Ansatzes der ARGE Projekte • Festlegung des groben thematischen und geografischen Fokus in den Länderstrategien (2014 – 2018) • Partnerorganisationen entstammen der Zivilgesellschaft, Langfristigkeit der Beziehung • Gesellschaftlicher Wandel ein wesentliches Ziel der meisten Projekte • Zielsetzung und Indikatoren der Zielerreichung werden durch Partnerorganisation auf Projektebene festgelegt – keine lineare Beziehung zu Zielen der DKA / kfb, Ownership für Projektplanung und Wirksamkeitsmessung bleibt vor Ort • „Programmatische Elemente“ als Testfelder und „Windows ofOpportunities“ für Allianzen des Wandels • Kooperationen zwischen mehreren Partnerorganisationen • Kooperationen zwischen Partnerorganisationen und anwaltschaftlicher Arbeit der DKA / kfb • Zielsetzungen und Indikatoren werden gemeinsam festgelegt www.dka.at