Immobilien- und Bauökonomie Sommersemester 2005 Einführung - PowerPoint PPT Presentation

immobilien und bau konomie sommersemester 2005 einf hrung n.
Download
Skip this Video
Loading SlideShow in 5 Seconds..
Immobilien- und Bauökonomie Sommersemester 2005 Einführung PowerPoint Presentation
Download Presentation
Immobilien- und Bauökonomie Sommersemester 2005 Einführung

play fullscreen
1 / 51
Immobilien- und Bauökonomie Sommersemester 2005 Einführung
210 Views
Download Presentation
thane
Download Presentation

Immobilien- und Bauökonomie Sommersemester 2005 Einführung

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - E N D - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Presentation Transcript

  1. Immobilien- und Bauökonomie Sommersemester 2005Einführung

  2. EinführungProgramm der VorlesungGrundlegende Eigenschaften und Besonderheiten desSchweizer ImmobilienmarktesAktuelle Situation und wichtige Trends in ZahlenMythen oder Fakten? 12 Aussagen zum Immobilienmarkt Lernziel der EinführungKenntnis der grundlegenden Eigenschaften des Immobilienmarktes und der aktuellen TrendsVerständnis der grundlegenden ProblemstellungenFacts and Figures

  3. Immobilien- und Bauökonomie Sommersemester 2005

  4. Immobilien- und Bauökonomie Sommersemester 2005Programm II

  5. Preise, Mieten und Renditen Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  6. Urban Economics • Die Stadtökonomie (urban economics) befasst sich mit der ökonomischen Analyse der urbanen Räume. • Die Stadt wird als räumlicher Ausdruck des Verhaltens von rational handelnden Individuen verstanden, welche auf Anreize reagieren. • Die Wahl des Wohnstandortes der Konsumenten (Mieter/Eigentümer) und des Produktionsstandortes von Investoren und Unternehmen steht dabei im Vordergrund. Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  7. Ein motivierendes Beispiel • Im Artikel "Why Do Gay Men Live in San Francisco?" (J Urban Econ, 2000) untersuchen Black. et al. die Wohnortwahl von homosexuellen Männern in den US. • "Gay friendliness" der Stadt als soziologische Erklärung. Hafen und Marinestützpunkt als historische Begründung. • Ökonomische (Gegen-)hypothese: Homosex. Männer haben tendenziell weniger Kinder als heterosex. und fragen ceteris paribus weniger Wohnfläche nach. Somit werden sie mehr für die Qualität der Lage ausgeben, wenn die Lage ein normales Gut ist. • Empirische Überprüfung Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  8. Überblick • Hedonische Immobilienbewertung - vom Wert der Sicht und anderer Dinge. • Wie lässt sich die Qualität einer Lage objektiv messen? • Urban Economics - Wie die Ökonomen die Stadt erklären. • Das monozentrische Modell der Stadt • Die Standortwahl - Banken in der City und Autohändler in Schlieren • "Jobs follow people" und umgekehrt • Städtische Dichte contra Zersiedlung der Landschaft • Braucht es die Raumplanung? Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  9. Grundlegende Eigenschaften und Besonderheiten des Schweizer Immobilienmarktes • Wertmässig wichtiger Vermögenswert der Volkswirtschaft • Grösster Teil der Immobilien ist in Privatbesitz • Illiquider Handel, wenig Informationen und Transparenz •  Träge Anpassung an Veränderungen und neue Informationen • Schweiz als Land der Mieter • Wohnen als Grundbedürfnis, Nichtvermehrbarkeit von Boden: Starke Verpolitisierung des Miet- und des Immobilienmarktes • Grosse regionale Disparitäten der Preise Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  10. Aktuelle Situation und wichtige Trends in Zahlen • Wiederentdeckung der Immobilien nach dem Platzen der New Economy Blase (Presse, Analysen, Banken, Anlagen) • Deutliche Zunahme des Wohneigentums seit der zweiten Hälfte der Neunziger Jahre • Schweizer Preise und Mieten von Wohnobjekten in sanftem Aufwärtstrend, weltweite Immobilienblase? • Deutliche Überkapazitäten bei den kommerziellen Flächen • Bautätigkeit lange auf tiefem Niveau, seit 2003 aber stark steigend • Bauwirtschaft in chronischer Strukturkrise (Margendruck) • Tendenz zur Professionalisierung und Spezialisierung in der Immobilienbranche Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  11. Wertmässig wichtiges Asset der Volkswirtschaft • Geschätzter Kapitalstock der Schweiz: ca. 10 Billionen Franken • davon zirka 5 Billionen Humankapital und 5 Billionen physisches Kapital • Der geschätzte Wert aller Immobilien in der Schweiz beträgt rund 2‘800 Mia Fr. (max. Substanzwert 2002) •  Gut die Hälfte des physischen Kapitals in der Schweiz besteht aus Immobilien und Boden • Zum Vergleich: Börsenkapitalisierung des Swiss Performance Index (SPI) Ende 2004: 830 Mia Fr. • Daraus wird deutlich, dass dem Immobilienmarkt eine grosse volkswirtschaftliche Bedeutung zukommt. Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  12. Substanz- und Versicherungswerte der Schweizer Immobilien nach Nutzungsart Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  13. Bestand an Wohnimmobilien Schweiz Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  14. Verteilung der Wohnungsgrössen 1990 - 2000 Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  15. Liquidität des Marktes • Im Vergleich mit Wertschriften (Aktien, Obligationen) sind Immobilien eine sehr illiquide Anlageklasse, d.h. nur ein kleiner Teil des Bestandes wird in einem bestimmten Zeitraum effektiv gehandelt. • Immobilienumsatz im Kanton Zürich 2001: 9.5 Mia Fr. bei ca. 750 Mia Fr. Marktwert (= ca. 1.2% pro Jahr) • Der Eigenheimmarkt ist vergleichsweise liquid, es werden im Kt. Zürich jährlich ca. 4% der bestehenden Objekte gehandelt. Ein grosser Teil davon sind Neubauten. • Im Vergleich dazu: Umsatz Swiss Market Index (SMI) 2001: 140% der Marktkapitalisierung Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  16. Marktliquidität Wohneigentum Kanton Zürich Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  17. Tiefe Transparenz des Marktes • Fehlende Liquidität bedeutet auch teure Marktinformation und damit wenig Transparenz. Dies wiederum behindert die Erhöhung der Liquidität. • Der Markt ist darum ein ausgeprägter Expertenmarkt (Treuhänder, Schätzer, Makler). • Steuerregime (v.a. Grundstücksgewinnsteuer, Handänderungssteuer ) behindert die Liquidität ebenfalls. • Mangelnde Liquidität hält Investoren vom Immobilienmarkt fern: • kleine Investoren infolge hoher Klumpenrisiken (Objekt, Wiederverkauf) • ausländische Investoren, da Informationen rar und teuer sind • Die Situation verbessert sich zusehends, der Immobilienmarkt ist zum Medienthema geworden Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  18. Träge Anpassung von Immobilienmärkten Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  19. Wohneigentum in der Schweiz • Schweiz als traditionelles Mieterland • Wohneigentumsquote ist in den letzten 10 Jahren deutlich gestiegen • Stockwerkeigentum stark im Vormarsch • Im internationalen Vergleich ist der Anteil der Wohneigentümer noch immer sehr tief • Eindeutige wissenschaftliche Erklärung steht bisher aus • Ansätze: • moderate Regulierung des Wohnungsmarktes • späte Einführung des Stockwerkeigentums (1970) • starke Urbanisierung • illiquider Markt und damit tiefe Mobilität der Eigentümer • absolut hohe Preise und damit Bindung eines (zu) grossen Teils des Vermögens in der Immobilie Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  20. Wohneigentümerquoten 1990 und 2000Schweiz Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  21. Wohneigentumsanteile im Vergleich Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  22. Starke Verpolitisierung des Miet- und Immobilienmarktes • Mieterschutz: Kostenmiete, Kündigungsschutz • Wohneigentumsförderung (WEF) • Lex Koller (eingeschränkter Grundstückerwerb für Ausländer) • Grundstücksgewinnsteuer, Handänderungssteuer • Raumplanung, Zonenplanung • Bauvorschriften • Heimatschutz Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  23. Starke regionale Preisdisparitäten Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  24. Preisatlas EinfamilienhäuserKanton Zürich Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  25. Preisentwicklung von Wohneigentum ZKB Immobilienpreisindex Kanton Zürich Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  26. Preisentwicklung WohneigentumSchweiz (SNB/Wüest&Partner) Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  27. Preise Renditeliegenschaften WohnenSchweiz Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  28. Mietmarkt Schweiz: Ausgeprägte Segmentierung Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  29. Wohnbautätigkeit, Leerziffern und ZinsenSchweiz Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  30. Bedeutung der Baubranche in der Gesamtwirtschaft Schweiz Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  31. Erosion der realen Baukosten Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  32. Wertschöpfung der Baubranche seit 1980Schweiz Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  33. Erwerbstätige in der BaubrancheSchweiz Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  34. Entwicklung der Produktivität in der Baubranche der Schweiz Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  35. Entwicklung der Rentabilität der Baubranche Schweiz Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  36. Rentabilität des Baus im Branchenvergleich Schweiz Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  37. Strukturprobleme der Baubranche • relativ hohe Umsatzschwankungen(=> Lücken werden mit Offerten zu Tiefstpreisen geschlossen) • Preisdruck von Seiten privater und öffentlicher Nachfrager, restriktivere Umweltvorschriften, höhere Lohnkosten (Sozialabgaben, Versicherungen), ausländische Konkurrenz • Branchenstruktur:=> sehr viele kleine Kleinstunternehmen (82% < 10 Mitarbeiter)=> Konzentration der mittleren und grossen U. auf riskantere Nischen • Zinsentwicklung: Gute aktuelle Finanzierungsbedingungen haben grosse Krise verhindert • langfristige demographische Entwicklung:Branche wächst langsamer als Gesamtwirtschaft Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  38. Tendenz zur Professionalisierung und Spezialisierung im Neubau und Eigentum • im Neubau wird die Wertschöpfungskette zunehmend in ihre einzelnen Teile und Funktionen aufgebrochen: • Auftraggeber Entwickler Finanzierer • Generalunternehmer Promotor (Vermarktung) • Immobilienbesitzer tendieren zum Outsourcing ihrer klassischen Funktionen: • Eigentümer • Verwaltung/Unterhalt Facility Manager Portfoliomanager • Neben dem Direktbesitz wird Eigentum in verbriefter Form immer wichtiger: Immobilienfonds, Immobiliengesellschaften, Anlagestiftungen Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  39. Mythen oder Fakten? • 12 Aussagen zu Immobilien Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  40. 1. Unikate • Immobilien sind Unikate und deshalb nicht vergleichbar. Jedes Objekt hat darum seinen eigenen Markt. Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  41. 2. Zinsen • Steigende Zinsen verursachen steigende Mieten. Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  42. 3. Inflation • Immobilien sind Realwerte und schützen darum vor Inflationsverlusten. Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  43. 4. Lage, Lage, Lage • Kaufe und baue ausschliesslich an guten Lagen, denn an guten Lagen ist das Risiko am tiefsten und die Gewinnchancen am besten. Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  44. 5. Immobilien als Anlageklasse • Das Risiko von Immobilienanlagen ist tiefer als dasjenige von Aktien und Obligationen. Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  45. 6. Teure Schweizer Immobilien • Immobilien sind in der Schweiz im Vergleich zum Ausland generell teuer. Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  46. 7. Immobilienpreisrisiko • Mit der richtigen Auswahl von guten Objekten lässt sich das Risiko allgemein sinkender Immobilienpreise vermeiden. Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  47. 8. Wohneigentum • Die Schweiz ist das Land der Mieter, weil Boden knapp und darum teuer ist. Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  48. 9. Verdichtung • Dichteres Bauen in den Zentren führt zu tieferen Mieten. Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  49. 10. Stadt Land • Wohnen in der Stadt ist zu teuer. Wer sich ein Haus im Grünen kauft, spart Geld. Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung

  50. 11. Steuern • Es lohnt sich auf jeden Fall, in eine steuergünstige Gemeinde zu ziehen. Immobilien- und Bauökonomie Schellenbauer/Salvi Einführung