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Klausur S 99 Strafrecht SS 2010. Friedrich Toepel. A. Trunkenheitsfahrt des B Strafbarkeit des B gemäß § 315c I Nr. 1a iVm III Nr. 1 StGB durch Heimfahrt mit dem PKW 1. Obj. Tb.: a) Führen eines Fahrzeugs im Straßenverkehr +

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Presentation Transcript
slide2
A. Trunkenheitsfahrt des B

Strafbarkeit des B gemäß § 315c I Nr. 1a iVm III Nr. 1 StGB durch Heimfahrt mit dem PKW

1. Obj. Tb.:

a) Führen eines Fahrzeugs im Straßenverkehr +

b) infolge Genusses alkoholischer Getränke nicht in der Lage, das Fahrzeug sicher zu führen:

BAK 1,5 o/oo, ab 1,1 o/oo absolute Fahruntüchtigkeit

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c) Gefahrerfolg:

aa) konkrete Gefahr für Leib und Leben ?

+, Tod/nicht unerhebliche Gefährdung von A und V (Beifahrerin ist unstr. von § 315c StGB mitgeschützt, wenn sie nicht Tatbeteiligte ist, bloßes Mitfahren nur in Ausnahmefällen schon Gefährdung, BGH NStZ 1996, 83 f.)

bb) Schaden für fremde Sache von bedeutendem Wert?

+, Wagen des A, ab Schaden von ca. EUR 1.000

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d) Kausalität und Zurechnungszusammenhang zwischen Handlung und Gefahrerfolg

+ (objektiv vorhersehbar und vermeidbar +)

2. Subj. Tb., Vorsatz bezüglich Tathandlung,§ 315c III Nr. 1 StGB :

+, B hielt für möglich, dass er fahruntüchtig war und handelte trotzdem, d. h. er nahm dies in Kauf, um den Wagen am nächsten Tage fertig vor der Haustür stehen zu haben

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3. Fahrlässige Folge, § 315c III Nr. 1 StGB:

Pflichtwidrig =

a) +, Fahren im Bewusstsein, möglicherweise fahruntüchtig zu sein

(Möglichkeit des Entstehens gefährlicher Situationen, in denen nicht adäquat reagiert werden kann)

b) Fahren auf der Gegenfahrbahn (§ 2 I 1 StVO)

4. Rw, Einwilligung bezüglich V? V ist bewusst mitgefahren

Problem: Frage der Disponibilität des Rechtsguts:

slide7

Rechtsgüter des § 315c StGB

a) Rspr./Teil der Lit. (u. a. Lackner/Kühl):

slide8

Rechtsgüter des § 315c StGB

a) Rspr./Teil der Lit. (u. a. Lackner/Kühl):

1.Sicherheit des Straßenver-kehrs

slide9

Rechtsgüter des § 315c StGB

a) Rspr./Teil der Lit. (u. a. Lackner/Kühl):

2. Einzelner, aber nur als Repräsentant der Allgemein-heit,

1.Sicherheit des Straßenver-kehrs

slide10

Rechtsgüter des § 315c StGB

a) Rspr./Teil der Lit. (u. a. Lackner/Kühl):

2. Einzelner, aber nur als Repräsentant der Allgemein-heit,

1.Sicherheit des Straßenver-kehrs

slide11

Rechtsgüter des § 315c StGB

b) Teil der Lit. (u. a. S/S/Sternberg-Lieben):

slide12

Rechtsgüter des § 315c StGB

b) Teil der Lit. (u. a. S/S/Sternberg-Lieben):

2. Individuum

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Rechtsgüter des § 315c StGB

b) Teil der Lit. (u. a. S/S/Sternberg-Lieben):

1.Sicherheit des Straßenver-kehrs

2. Individuum

slide14

Rechtsgüter des § 315c StGB

b) Teil der Lit. (u. a. S/S/Sternberg-Lieben):

1.Sicherheit des Straßenver-kehrs

2. Individuum

slide15

Rechtsgüter des § 315c StGB

b) Teil der Lit. (u. a. S/S/Sternberg-Lieben):

1.Sicherheit des Straßenver-kehrs

2. Individuum

slide16
Lit., die Disponibilität bejaht (Ansicht b),

Voraussetzungen bei konkreter Gefährdung:

Reicht Einwilligung in aus der Teilnahme an der Fahrt typischerweise resultierende Risiken; Einverstandensein mit der bestimmten konkreten Gefährdung ist nicht erforderlich. Hier daher insgesamt +

5. Sch: +, hinsichtlich Fahrlässigkeit subj. Vorhersehbarkeit und Vermeidbarkeit +;

kein Indiz, dass Alkoholisierung zu Schuldunfähigkeit gem. § 20 StGB führte, Strafbarkeit daher +

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B. Hauptverhandlung

I. Strafbarkeit des A

1. § 153 StGB durch Aussage, A habe sicher gesehen, B sei gefahren, und das Kennzeichen erkannt

a) obj. Tb.: Aussage falsch?

+, falsche Tatsachenbehauptung, gleich welcher Theorie man folgt

Aussagegegenstand = Wirklichkeit,

Aussagegegenstand = Vorstellungsbild

Aussagegegenstand = bei sorgfältigem Nachdenken reproduzierbares Erinnerungsbild (Pflichttheorie)

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stets stimmt das, was A behauptet, nicht mit dem Aussagegegenstand überein

Vollendung: Spätestens mit Entlassung als Zeuge (§ 248 StPO)

b) Subj.Tb.: Vorsatz + c) RW, Sch: +

d) Strafzumessung:

aa) Aussagenotstand, § 157 I StGB?

Handeln, um die Gefahr einer Bestrafung abzuwenden? +

Irrtum: A glaubte, sich bereits durch Aussage vor der Polizei strafbar gemacht zu haben/wiederholt die Aussage vor Gericht, um nicht eine Straftat aufzudecken.

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Vorstellung des Täters entscheidend

Also: Gericht kann gem. § 157 StGB von Strafe absehen oder mildern.

bb) Berichtigung, § 158 StGB?

Aussage rechtzeitig berichtigt? +,

Berichtigung konnte noch berücksichtigt werden (§ 158 II StGB) ,

noch kein Nachteil entstanden,

bei richtiger Stelle berichtigt (§ 158 III StGB)

Also: Gem. § 158 StGB kann Gericht von Strafe absehen oder mildern.

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2. § 164 I StGB aufgrund desselben Verhaltens

a) obj. Tb.:

aa) B einer rw Tat verdächtigt? +,

bb) vor einem Gericht (= Behörde iSd § 11 I Nr. 7 StGB) +

und dem Sitzungsvertreter der StA (= Amtsträger, § 11 I Nr. 2a StGB, Situation des § 158 StPO!) +

cc) Verdächtigung unrichtig? (folgt aus subj. Tatbestandsmerkmal „wider besseres Wissen“)

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a) nach h. L. (S/S/Lenckner, § 164 Rdnr. 16):

+, es kommt nicht darauf an, ob der Verdächtigte die Tat tatsächlich begangen hat.

Verdächtigung auch = unrichtig, wenn das gelieferte Tatsachenmaterial unrichtig ist.

Die gelieferten Tatsachenbehauptungen sind falsch, s. oben zu § 153 StGB, obj. Tb.

Behörde auch hier irregeleitet,

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b) nach BGHSt 35, 50:

§ 164 StGB Beschuldigungsdelikt,

keine Falschverdächtigung, wenn der Beschuldigte die Tat möglicherweise begangen hat,

danach hier obj. Tb.: -

b) subj.Tb.:

aa) Unwahrheit der Behauptungen nur mit direktem Vorsatz, nach h. L. +

bb) Absicht, behördliches Verfahren (= hier Strafverfahren) gegen B fortdauern zu lassen +

c) Rw +

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d) Sch: § 35 I StGB?

-, A droht nicht wegen Aussagen vor der Polizei eine Freiheitsstrafe,

außerdem § 35 I 2 StGB: eine Freiheitsstrafe müsste hingenommen werden

§ 35 II StGB: Irrtum, wegen der Aussage vor der Polizei bestraft zu werden, kann sich wegen Hinnahmepflicht nicht auf Umstände bezogen, die gem. § 35 II StGB entschuldigen würden.

slide24
e) Strafzumessung: § 158 StGB, Berichtigung der Aussage, analog?

Mindermeinung (S/S/Lenckner, § 164 Rdnr. 35), will § 158 StGB bei § 164 StGB analog anwenden

3. § 145d II Nr. 1 StGB durch dasselbe Verhalten

Erklärt sich für subsidiär, daher nicht näher darauf eingehen, falls § 164 StGB bejaht wurde.

Im übrigen:

slide25
Im übrigen:

Obj. Tb.:

nach h. M. Täuschung über den Beteiligten an einer rw Tat notwendig,

hier: B hat obj. § 315c I Nr. 1a StGB verwirklicht,

keine falsche Tatsachenbehauptung über den Tatbeteiligten, Tb. –

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4. §§ 187, 186, 185 StGB durch dasselbe Verhalten

Obj. Tb.:

herabsetzende Tatbehauptung gegenüber Dritten +, jedoch:

a)erweislich wahr (Bearbeitervermerk),

daher keine unberechtigte Herabsetzung,

b) Wahrheitsbeweis nicht ausgeschlossen durch § 190 S. 2 StGB:

B ist erst nach As Behauptung freigesprochen worden

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II. Strafbarkeit des B

1. § 164 StGB durch Aussage, V sei gefahren

a) Tb.: obj. und subj. (dazu oben B I 2) unproblematisch +

b) Rw, Einwilligung:

aa) h. M. (S/S/Lenckner, § 164 Rdnr. 1, 23):

Einwilligung –, Strafbarkeit +,

geschützte Rechtsgüter bei § 164 StGB:

1. Schutz der Rechtspflegeorgane 2. Schutz des Einzelnen vor ungerechtfertigten Maßnahmen

alternativ, nicht kumulativ zu verstehen,

slide29

Rechtsgüter des § 164 StGB

aa) h. M.: Rechtsgüter alternativ geschützt

slide30

Rechtsgüter des § 164 StGB

aa) h. M.: Rechtsgüter alternativ geschützt

1.Rechtspflegeor-gane

slide31

Rechtsgüter des § 164 StGB

aa) h. M.: Rechtsgüter alternativ geschützt

2. Individuum vor ungerechtfertig-ten Maßnahmen

1.Rechtspflegeor-gane

slide32

Rechtsgüter des § 164 StGB

aa) h. M.: Rechtsgüter alternativ geschützt

entweder oder

2. Individuum vor ungerechtfertig-ten Maßnahmen

1.Rechtspflegeor-gane

slide33

Rechtsgüter des § 164 StGB

aa) h. M.: Rechtsgüter alternativ geschützt

entweder oder

2. Individuum vor ungerechtfertig-ten Maßnahmen

1.Rechtspflegeor-gane

slide34

Rechtsgüter des § 164 StGB

aa) h. M.: Rechtsgüter alternativ geschützt

entweder oder

1.Rechtspflegeor-gane

slide35

Rechtsgüter des § 164 StGB

bb) Mindermeinung (Hirsch Schröder GS):

slide36

Rechtsgüter des § 164 StGB

bb) Mindermeinung (Hirsch Schröder GS):

  • Rechtspfle-georgane
slide37

Rechtsgüter des § 164 StGB

bb) Mindermeinung (Hirsch Schröder GS):

2. Individuum vor ungerechtfertig-ten Maßnahmen

  • Rechtspfle-georgane
slide38

Rechtsgüter des § 164 StGB

bb) Mindermeinung (Hirsch Schröder GS):

2. Individuum vor ungerechtfertig-ten Maßnahmen

  • Rechtspfle-georgane
  • nur Rechts-reflex des Indi-vidualrechts-guts
slide39

Rechtsgüter des § 164 StGB

bb) Mindermeinung (Hirsch Schröder GS):

2. Individuum vor ungerechtfertig-ten Maßnahmen

  • Rechtspfle-georgane
  • nur Rechts-reflex des Indi-vidualrechts-guts
slide40
2. § 145d II Nr. 1 StGB durch dasselbe Verhalten

Erklärt sich für subsidiär, nicht näher darauf einzugehen notwendig, falls § 164 StGB bejaht. Sonst:B

a) obj. Tb.:

B hat Tatverdacht auf V gelenkt,

nicht bloß den Verdacht von sich abgelenkt.

Daher Täuschung über Tatbeteiligten +,

Adressat war eine relevante Stelle iSd § 145d I StGB (§ 158 I 1 StPO)

slide41
b) subj.Tb.:

direkter Vorsatz + (Bewusstsein anzunehmen, dass StA auch zur Entgegennahme von Anzeigen zuständig)

c)Rw: keine Einwilligung, da reines Rechtspflegedelikt

d)Sch: § 35 I StGB wegen Vorstrafen -,

§ 35 I 1 StGB: die Gefahr der Strafbarkeit, auch Freiheitsstrafe muss B hinnehmen,

Strafbarkeit gem. § 145d II Nr. 1 StGB +

3. § 187 StGB durch dasselbe Verhalten

a) Tb.: obj. und subj. +

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b) Rw:Einwilligung

aa) +, § 187 StGB schützt ein Individualrechtsgut, und V war einverstanden, Strafbarkeit -.

bb) § 228 StGB analog,

Sittenwidrigkeit der Einwilligung, weil sie der Verdeckung der Straßenverkehrsgefährdung des B diente?

Nach h. M. ist § 228 StGB nur auf Körperverletzungen anwendbar, nicht analog auf andere Tatbestände.

Gegenteil nur bei guter Begründung vertretbar (Gefahr strafausdehnender Analogie)

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III. Strafbarkeit der V

1. § 153 I StGB durch Aussage vor Gericht, sie sei gefahren

Unproblematisch +

2. § 258 I StGB durch dasselbe Verhalten

a) obj. Tb.:

Vereitelung +, nach Bearbeitervermerk wäre B ohne V’s Aussage verurteilt worden.

b) subj. Tb.:

aa) Vorsatz hinsichtlich Vortat +,

bb) dolus directus bezüglich Vereitelungserfolgs: hier sogar 1. Grades +

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c) Rw, Sch: unproblematisch

d) aber Strafausschließungsgrund, § 258 VI StGB:

Tat zugunsten des Verlobten (= Angehöriger, § 11 I Nr. 1a StGB) begangen, daher Strafbarkeit –

3. § 145d Abs. 2 Nr. 1 StGB durch dasselbe Verhalten

a) Tb.:

Ist gegeben gegenüber der anwesenden StA, § 158 StPO, Vorsatz: dolus directus 2. Grades bezüglich Unrichtigkeit ihrer Angaben

slide45
b) Subsidiarität:

Subsidiaritätsklausel des Abs. 1 gilt auch für Abs. 2 („Ebenso“).

Hier aber:

keine Strafbarkeit gem. § 258 I StGB wegen § 258 VI StGB,

daher keine Subsidiarität,

Strafbarkeit +

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IV. Strafbarkeit des B

1. §§ 153, 26 StGB durch Bitte, die V möge die Tat auf sich nehmen

Unproblematisch +

2. §§ 258 I, 26 StGB durch dasselbe Verhalten

-, persönlicher Strafausschließungsgrund des

§ 258 V StGB:

B ist Vortäter, nach h. M. folgt Straflosigkeit aus § 258 V StGB,

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Es fehlt eine Regelung wie § 257 III 2 StGB für § 258 StGB

3. §§ 145d II Nr. 1, 26 StGB durch dasselbe Verhalten

Unproblematisch +, keine Subsidiarität mangels Strafbarkeit gem. § 258 StGB

[Ebenfalls verwirklichte Beihilfe zu §§ 153 und 145d II Nr. 1 StGB durch Benennen der V als Zeugin

= subsidiär zur Anstiftung, muss nicht gesondert angesprochen werden.]

slide49

§§ 315c I Nr. 1a, III Nr. 2;

164;

oder 145d II Nr. 1; 53;

slide50

§§ 315c I Nr. 1a, III Nr. 2;

164;

oder 145d II Nr. 1; 53;

[§§ 153, 26; 145d II Nr. 1, 26; 52]

slide51

§ 53

§§ 315c I Nr. 1a, III Nr. 2;

164;

oder 145d II Nr. 1; 53;

[§§ 153, 26; 145d II Nr. 1, 26; 52]

slide52
D. Prozessuale Zusatzfrage: Verstoß gegen § 81a I 2 StPO

I. Beweiserhebungsverbot verletzt:

+, nur Arzt darf Blutprobe abnehmen

II. Folgt aus dem Verstoß ein Beweisverwertungsverbot?

Kriterium: Schutzzweck der Norm,

nach h. M. (BGHSt 24, 125 ff.) –,

wenn nicht bewusst vom Handelnden gegen die Vorschrift des § 81a I 2 StPO verstoßen wurde

slide53
II. Strafbarkeit des A gem. §§ 153 (157, 158); 164 (evtl. § 158 StGB analog); 52 StGB

III. Strafbarkeit der V gem. §§ 153, 145d II Nr. 1, 52 StG

slide54
D. Prozessuale Zusatzfrage: Verstoß gegen § 81a I 2 StPO

I. Beweiserhebungsverbot verletzt:

+, nur Arzt darf Blutprobe abnehmen

II. Folgt aus dem Verstoß ein Beweisverwertungsverbot?

Kriterium: Schutzzweck der Norm,

nach h. M. (BGHSt 24, 125 ff.) –,

wenn nicht bewusst vom Handelnden gegen die Vorschrift des § 81a I 2 StPO verstoßen wurde

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(dann Verstoß gegen Grundsatz des Fairen Verfahrens,

hier aber nicht der Fall);

Schutzzweck des Verbots

= Schutz des Betroffenen vor gesundheitlichen Gefahren

¹ Zuverlässigkeit der Beweismittel

Mit dem Verstoß: gesundheitliche Gefahr kann nicht mehr rückgängig gemacht werden.

Sanktion: eingreifende Krankenschwester § 223 StGB!