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Einführung in die lyrische Form des Sonetts von Mathias Teroerde  2007 PowerPoint Presentation
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Einführung in die lyrische Form des Sonetts von Mathias Teroerde  2007

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Einführung in die lyrische Form des Sonetts von Mathias Teroerde  2007 - PowerPoint PPT Presentation


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Einführung in die lyrische Form des Sonetts von Mathias Teroerde  2007. Inhalt. Was ist das Sonett? Aufbau des Sonetts Reimschemen des Sonetts Sonettzyklen Der Poetische Inhalt eines Sonetts Beispielsonett: Thränen des Vaterlandes von Andreas Gryphius Quellen. Was ist das Sonett?.

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Presentation Transcript
inhalt
Inhalt
  • Was ist das Sonett?
  • Aufbau des Sonetts
  • Reimschemen des Sonetts
  • Sonettzyklen
  • Der Poetische Inhalt eines Sonetts
  • Beispielsonett: Thränen des Vaterlandes von Andreas Gryphius
  • Quellen
was ist das sonett
Was ist das Sonett?

Der Begriff „Sonett“ wurde ursprünglich in Italien im 13. Jahrhundert durch die Dichter Petrarca und Dantes geprägt (lat. sonare = tönen, klingen; auch Klanggedicht).

In Deutschland kam das Sonett gegen Ende des 16. Jahrhunderts an, wo die Autoren Martin Opitz und Georg Rudolf Weckherlin wesentlich an der Verbreitung beteiligt waren.

Auch für Andreas Gryphius war das Sonett sehr bedeutend, wenngleich er die französische Form des Sonetts bevorzugte.

aufbau des sonetts
Aufbau des Sonetts

Die Urform des Sonetts Sonett besteht aus 14 meist elfsilbigen Zeilen (im deutschen ein fünf-hebiger Jambus), die in vier Strophen unterteilt werden:

Zwei vierzeilige Strophen (Quartette) und zwei dreizeilige Strophen (Terzette).

In diesen Zeilen ist meist folgendes Reimschema anzutreffen:

abba-abba-cdc-dcd

oder

abba-cddc-eef-ggf

weitere reimschemata
Weitere Reimschemata
  • Die Reime in den Terzetten variierten in der Ausführung sehr stark:
    • abba – abba – ccd – eed
    • abba – abba – cde – cde
    • abba – abba – ccd – dee
  • Im Englischen, wo 3 statt 2 Quartette gedichtet wurden, war/ist folgendes Schema anzutreffen:
    • abab – cdcd – efef – gg
sonettzyklen
Sonettzyklen

Oft werden auch Sonette zu längeren sogenannten Zyklen aneinander gefügt:

Tenzone: Streitgespräch zwischen zwei Dichtern, wobei in einer strengen Form die Reim-Endungen des vorangehenden Sonetts aufgegriffen werden.

Sonettenkranz: Der Sonettenkranz ist gefügt aus 14 + 1 Einzelsonetten, wobei jedes Sonett in der Anfangszeile die Schlusszeile des vorangehenden aufnimmt. Aus den 14 Schlusszeilen ergibt sich in unveränderter Reihenfolge das 15te oder Meistersonett.

sonettzyklen1
Sonettzyklen

Das Sonettennetz:

Das Sonettennetz ist eine weiterentwickelte Form des Sonettenkranzes, in dem die 14 Basissonette aber nicht durch wieder aufge-nommene Zeilen verbunden sind. Dagegen werden aus den 14 vorhanden Sonetten Ableitungen gebildet, sodass man am Ende in der Summe 28 Sonette erhält. Das Reimschema abba–abba–ccd–eed wird aber auch bei den abgeleiteten Sonetten eingehalten.

der poetische inhalt eines sonetts
Der poetische Inhalt eines Sonetts
  • Ideale inhaltliche Strukturierungen sind:
  • Im italienischen Sonett:
  • These im 1. Quartett
  • Antithese im 2. Quartett
  • Synthese in den Terzetten
  • Alternativ ebenfalls im italienischen Sonett:
  • These in den Quartetten
  • Antithese in den Terzetten
der poetische inhalt eines sonetts1
Der poetische Inhalt eines Sonetts
  • Im englischen Sonett:
  • These in den ersten beiden Quartetten
  • Antithese im dritten Quartett
  • aphorismusartige Synthese im Couplet
thr nen des vaterlandes von andreas gryphius 1636
Thränen des Vaterlandes von Andreas Gryphius 1636

„Wir sind doch nunmehr gantz, ja mehr denn gantz verheeret!Der frechen Völcker Schar, die rasende PosaunDas vom Blutt fette Schwerdt, die donnernde CarthaunHat aller Schweiß und Fleiß und Vorrath auffgezehret.Die Türme stehn in Glutt, die Kirch ist umgekehret.Das Rathhauß ligt im Grauß, die Starcken sind zerhaun,Die Jungfern sind geschänd’t, und wo wir hin nur schaun,Ist Feuer, Pest, und Tod, der Hertz und Geist durchfähret.Hir durch die Schantz und Stadt rinnt allzeit frisches Blutt.Dreymal sind schon sechs Jahr, als unser Ströme Flutt,Von Leichen fast verstopfft, sich langsam fort gedrungen,Doch schweig ich noch von dem, was ärger als der Tod,Was grimmer denn die Pest und Glutt und Hungersnoth,Dass auch der Seelen Schatz so vielen abgezwungen.“

quellenangabe
Quellenangabe

- Wikipedia – Suchbegriff: Sonett vom 18.08.2007

http://de.wikipedia.org/wiki/Sonett#Ausbreitung_.C3.BCber_Europa_bis_zum_deutschen_Barock

- Brockhaus Enzyklopädie - Suchbegriff: Sonett

- Sonettarchiv vom 18.08.2007

http://www.sonett-archiv.com/index2.html