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1. In welchen Bereichen bestätigen sich die Befunde in einem anderen System-Kontext – und wo widersprechen sie ihnen?

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1. In welchen Bereichen bestätigen sich die Befunde in einem anderen System-Kontext – und wo widersprechen sie ihnen? - PowerPoint PPT Presentation


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Im FuN-Projekt „Lehr- und Lernprozesse für die Ausbildung und Entwicklung der Lese- und Schreibfähigkeit in der Primarstufe“ sollten die Befunde aus LUSTin drei Perspektiven überprüft werden:.

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Presentation Transcript
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Im FuN-Projekt „Lehr- und Lernprozesse für die Ausbildung und Entwicklung der Lese- und Schreibfähigkeit in der Primarstufe“ sollten die Befunde aus LUSTin drei Perspektiven überprüft werden:

1. In welchen Bereichen bestätigen sich die Befunde in einem anderen System-Kontext – und wo widersprechen sie ihnen?

 deskriptiver Vergleich Baden-Württemberg vs. Nordrhein-Westfalen

2. Lässt sich der Karawanen-Effekt aus den „zusammengesetzten“ Querschnitten in einem echten Längsschnitt bestätigen?

 Wiederholungsstudie mit denselben Klassen von Januar bis Juli

3.Kann das Test-Format auch diagnostisch genutzt werden, indem die Aufgaben nach Teilleistungen differenziert werden?

 Entwicklung und Erprobung einer differenzierteren Testbatterie

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1. In welchen Bereichen bestätigen sich die Befunde in einem anderen System-Kontext – und wo widersprechen sie ihnen?

 deskriptiver Vergleich Baden-Württemberg vs. Nordrhein-Westfalen

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Bos u. a. (2004, 71-73) fanden bei IGLU,
  • dass in Deutschland die Differenz zwischen Mädchen und Jungen mit 13 Punkten deutlich geringer ausfällt als in den anderen Ländergruppen mit 16-20 Punkten;
  • dass innerhalb von Deutschland Nordrhein-Westfalen im Mittelfeld liegt, während in Baden-Württemberg der Rückstand der Jungen mit nur 5 Punkten kaum mehr auffällt und deutlich geringer als etwa in Bayern mit 16 Punkten;
  • dass der Rückstand der Jungen im informativen Lesen mit 10 Punkten geringer ausfällt als im literarischen Lesen mit 14 Punkten.
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Ende vierter Klasse finden wir im Stolperwörter-Lesetest und in den Naeslund-Textaufgaben gar keinen Unterschied und in der WLLP ebenfalls nur einen geringen Vorsprung der Mädchen vor den Jungen.
  • Interessant ist, dass die Mädchen dagegen im zweiten Jahrgang noch etwa 10-12% höhere Testwerte erreichen und in der dritten Klasse immerhin noch um etwa 5% besser abschneiden. Wir beobachten also einen deutlichen Angleichungsprozess.
  • In den zweiten Klassen ist der Vorsprung der Mädchen in den Textaufgaben am größten, in der vierten Klasse in der WLLP. Diese Unterschiede sollten aber wegen der kleineren Fallzahlen von rund 40-50 pro Klassenstufe und Geschlecht nicht überinterpretiert werden. Immerhin kann man mit Sicherheit sagen, dass der Vorsprung der Mädchen nicht aus besseren Leistungen bei höheren Anforderungen resultiert.
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2. Lässt sich der Karawanen-Effekt aus den „zusammengesetzten“ Querschnitten in einem echten Längsschnitt bestätigen?

Wiederholungsstudie

mit denselben Klassen von Februar bis Juli mit denselben Kindern

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Wie die folgende Übersicht zeigt, korrelieren die Leistungen der Kinder in allen eingesetzten Tests zwischen Februar und Juli hoch:
  • WLLP .78**
  • STOLPERW. .73**

(bisher nur 2. Klassen

  • SIEGEN_1_7 .87**
  • SIEGEN_1_10 .78**
  • NAESLUND .63**
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4. Kann das Test-Format auch diagnostisch genutzt werden, indem die Aufgaben nach Teilleistungen differenziert werden?

 Entwicklung und Erprobung einer differenzierteren Testbatterie

schriftgr e als beispiel f r einen der kontraste die wir in der erhebung gezielt eingesetzt haben
Schriftgröße als Beispiel für einen der Kontraste, die wir in der Erhebung gezielt eingesetzt haben:
  • Schon Ende erster Klasse hilft eine 28 große Schrift nicht mehr.
  • Mitte zweiter Klasse hilft eine große Schrift (18 P) selbst den schwächsten LeserInnen nicht mehr, im Stolperwörter-Lesetest besser abzuschneiden.
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In Lust-2 profitieren von einer kleineren Schrift (14 P) alle, allerdings vor allem die leistungsstärkeren SchülerInnen, so dass der Leistungsabstand bei kleinerer Schrift noch deutlicher wird. Es mag also sein, dass eine so große Schrift wie 18 P (fett) oder sogar 28 P nur im ersten Schuljahr wichtig ist, das wollen die Siegener in ihrer neuen Untersuchung LUST-3 genauer überprüfen.