slide1 n.
Download
Skip this Video
Loading SlideShow in 5 Seconds..
weiterentwickelter Zeigertelegraph (1846) PowerPoint Presentation
Download Presentation
weiterentwickelter Zeigertelegraph (1846)

Loading in 2 Seconds...

play fullscreen
1 / 25

weiterentwickelter Zeigertelegraph (1846) - PowerPoint PPT Presentation


  • 71 Views
  • Uploaded on

weiterentwickelter Zeigertelegraph (1846). Guttaperchapresse (1847). Zeigertelegraph mit Doppel-T-Anker (1856). Dynamomaschine (1866). Die wichtigsten Erfindungen. Quelle: Siemens Archiv. Unternehmer. Wissen-schaftler. Erfinder. Das Erfolgsrezept von Werner von Siemens.

loader
I am the owner, or an agent authorized to act on behalf of the owner, of the copyrighted work described.
capcha
Download Presentation

PowerPoint Slideshow about 'weiterentwickelter Zeigertelegraph (1846)' - sezja


An Image/Link below is provided (as is) to download presentation

Download Policy: Content on the Website is provided to you AS IS for your information and personal use and may not be sold / licensed / shared on other websites without getting consent from its author.While downloading, if for some reason you are not able to download a presentation, the publisher may have deleted the file from their server.


- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - E N D - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Presentation Transcript
slide1

weiterentwickelter Zeigertelegraph (1846)

Guttaperchapresse (1847)

Zeigertelegraph mit Doppel-T-Anker (1856)

Dynamomaschine (1866)

Die wichtigsten Erfindungen

Quelle: Siemens Archiv.

slide2

Unternehmer

Wissen-schaftler

Erfinder

Das Erfolgsrezept von Werner von Siemens

„Eine wesentliche Ursache für das schnelle Aufblühen unserer Fabriken sehe ich darin, daß die Gegenstände unserer Fabrikation zum großen Teil auf eigenen Erfindungen beruhten. Waren diese auch in den meisten Fällen nicht durch Patente geschützt, so gaben sie uns doch immer einen Vorsprung vor unseren Konkurrenten, der dann gewöhnlich solange anhielt, bis wir durch neue Verbesserungen abermals einen Vorsprung gewannen.“

Werner von Siemens

Quelle Zitat: Feldenkirchen, 1997: S. 80.

Quelle: Tobias Krehan

slide3

Die internationale Ausrichtung

  • Weltgeschäft à la Fugger
  • Beziehungen zum Ausland seit Bestehen der Telegraphen-Bauanstalt
  • Gründe:

 Entzug aller Anschlussaufträge durch Nottebohm

 mangelnder Patenschutz

 Überzeugung der Brüder Werner, William und Carl

  • Erfolge in:

 Großbritannien

 Russland

 Österreich

  • Probleme in:

 Frankreich

 Vereinigte Staaten

Quelle: Tobias Krehan

slide4

im Inland beschäftigt

im Ausland beschäftigt

Die Entwicklung der Mitarbeiterzahlen bis 1892

Quelle: Tobias Krehan (in Anlehnung an: Feldenkirchen, 1995: S. 677f.

slide5

Soziale Entrepreneure

Portfolio unternehmerischen Denkens

hoch

Intrapreneur

(z. B. Pionier

für Innovationen

in der Abteilung)

Entrepreneure

(Schumpeter:

„Entwickler und Durchsetzer neuer Ideen“)

Atypisch

Beschäftigte

(Freie Dienstnehmer,

Werkvertragsnehmer)

Arbeitskraftunternehmer

unternehmerisches Denken

Existenzgründer

(z.B. Ich-AG)

„ Klassischer“

Arbeitnehmer

(z. B. “den Job

machen“)

Formale Unternehmer

(Unternehmer weil Eigentümer des

Betriebes, jedoch geringe

Innovationsbereitschaft)

niedrig

Arbeitnehmer

Unternehmer

Graubereich

(atypische Beschäftigungen)

slide6

Unternehmer:

Eigentum am Unternehmen, leitet dieses verantwortlich

Entrepreneur

Manager/

Mitarbeiter(AN)

von Betrieben und „Nonprofit-

Organisationen“

Existenzgründer

(„Nutzung der Förderprogramme“)

(„Ich-AG“)

Was ist ein Entrepreneur?

Entwickler und „Durchsetzer“

(Schumpeter)

„Intrapreneur“ - Schaffung

von Werten und

“opportunities”

Eigenständige Geschäfts-

idee („dynamisch

Suchender“)

slide7

Unternehmerische Selbständigkeit

Berufliche Selbständigkeit

Entrepreneurship im engeren Sinn=

Unternehmensgründungslehre

Entrepreneurship im weiteren Sinn

=

Intrapreneurship

Entrepreneurship als Teilbereich

der BWL

Enterpreneurship als Teil

der sozialwissen-

schaftlichen Managementlehre

z.B. Spezielle BWL

„Entrepreneurship und Gründunglehre“

an Universitäten

Unternehmensphilosophie:

Mitarbeiter als Mitunternehmer

Betriebswirtschaftliche Ansätze von Entrepreneurship

Volkswirtschaftslehre

(zentrale theoretische und historische „Wurzel“)

Ökonomen wie Schumpeter beschäftigten sich mit der Bedeutung schöpferischer Unternehmer für eine dynamische Wirtschaft

Theoretische Wurzeln und Varianten von Entrepreneurship

slide8

Ebene III: Förderung einer Kultur der Mündigkeit, Autonomie,

Ebene II: Förderung einer Kultur unternehmerischen Denkens

Ebene I:unternehmerische Qualifikation im engeren Sinn

Unternehmerische

Selbstständigkeit

Berufliche

Selbstständigkeit

  • Unternehmensgründung
  • Existenzgründung
  • Arbeitskraftunternehmer
  • Mitunternehmer
  • Intrapreneur

Fokus: Vorgründungsphase

Fokus: Nachgründungsphase,

U-Entwicklung

und Handelns bei den Schüler/innen

Eigenverantwortung und Solidarität (Wertebasis)

für eine dynamische Zivilgesellschaft der Bürger/innen („Citoyens“)

Entrepreneurship Education zwischen unternehmerischer/

beruflicher Selbstständigkeit und Erziehung zum Citoyen

slide9

Wandel der Erwerbsarbeit – kein prinzipiell neues Phänomen:

„Es ist schlimm genug …, dass man jetzt nichts mehr für sein ganzes Leben

lernen kann. Unsere Vorfahren hielten sich an den Unterricht, den sie in

ihrer Jugend empfangen; wir aber müssen jetzt alle 5 Jahre umlernen“

(Goethe in „Wahlverwandtschaften“, 1809).

Einige Tendenzen am Arbeitsmarkt

(vgl. Vanselow 2003)

o Drastische Erweiterung der so genannten „sekundären Dienstleistungen“

(Forschung und Entwicklung, Beraten, Betreuen, Lehren, Organisation

und Management etc.) – bis 2010 ein Drittel der Gesamttätigkeiten!

Arbeitsmarkt im Wandel

Neu ist das Tempo sowie der tief greifende Umfang des Wandels

seit Ende der 80er-Jahre!!

o Steigende Bedeutung von nicht-normalen Arbeitsverhältnissen (Leiharbeit, Heimarbeit, Scheinselbstständigkeit etc.) – 1970: Verhältnis von normalen Arbeitsverhältnissen zu atypischen 5 : 1, 2010 1 : 1)

slide10

o Die neuen Selbstständigen insbesondere in Form der Ein-Personen- Unternehmen nehmen in Zukunft zu, jedoch bleiben sie – bezogen auf den gesamten Arbeitsmarkt – ein (wichtiges) Randphänomen.

Wichtig sind die Veränderungen innerhalb der abhängig Vollzeitbeschäftigten – auch hier gibt es eine Debatte über neue Selbstständigkeit, Stichwort „Arbeitskraftunternehmer“ (berufliche Selbstständigkeit). Eine Entrepreneurship-Education hat diese zentrale arbeitsmarktrelevante Realität angemessen zu berücksichtigen!!

Arbeitsmarkt im Wandel

o Anfang der 80er-Jahre taucht der Begriff der „neuen Selbstständigen“

auf. Die „neuen Selbstständigen“ unterscheiden sich von den Selbst- ständigen bisheriger Art (klassische Freiberufler, Landwirte, Hand- werker) durch ihre Ausgangssituation (schlechte Berufsaussichten,

„Aussteigen“ aus herkömmlichen Karrieremustern). Sie sind primär Unternehmer der eigenen Arbeitskraft („Ich-AG“, „Portfolio-Worker“).

slide11

Kritische Anmerkungen zu den Umbrüchen in der Arbeitswelt

(gewerkschaftliche Perspektive)

Der grundsätzlich positiv zu bewertende Zuwachs an Autonomie und individuellen

Freiheitsspielräumen in der Arbeit bedingt aber auch mehr Stress, eine partielle

Auflösung der Grenzen zwischen Arbeits- und Freizeit und damit subtile Formen

der Selbstausbeutung.

Diese Tendenz wird durch Telearbeit, Projektarbeit etc. verstärkt, weil diese neue Formen

der Erwerbsarbeit im Graubereich zwischen selbstständiger und unselbstständiger

Arbeit angesiedelt sind.

Dadurch nähern sich die berufliche Realität vieler Arbeitnehmer/innen jener der

Selbstständigen an. Der Zuwachs an Selbstständigkeit in der Arbeit erfolgt vielfach im

Rahmen atypischer Arbeitsverhältnisse (z.B. befristete Verträge), die u. a. durch einen

Abbau von Sozialstandards gekennzeichnet sind.

Besteht nun die didaktische Schlussfolgerung darin, dass über die

Metapher Entrepreneurship-Erziehung nun endgültig der neoliberale

Zeitgeist und damit ein ungehemmter Kapitalismus, der soziale und

ökologische Standards ignoriert, in den kaufmännischen Schulen

Österreichs per Lehrplan „verordnet“ wird?

slide12

Selbst-Kontrolle

Verstärkte selbstständige Planung, Steuerung und Überwachung

der eigenen Tätigkeit

Selbst-Ökonomisierung

Zunehmend aktiv zweckgerichtete „Produktion“ und „Vermarktung“

der eigenen Fähigkeiten und Leistungen – sowohl auf dem

Arbeitsmarkt wie innerhalb von Betrieben

Selbst-Rationalisierung

Wachsende bewusste Durchorganisation von Alltag und Lebens-

verlauf und Tendenzen zur Verbetrieblichung von Lebensführung

Merkmale des Typus des Arbeitskraftunternehmers

entnommen aus: H.J. Pongratz: Erwerbstätige als Unternehmer ihrer eigenen Arbeitskraft? In : Kuda, E., Strauß, J. (Hrsg):

Arbeitnehmer als Unternehmer. Hamburg 2002, S. 12

slide13

Die Grenze zwischen abhängigem Beschäftigungsverhältnis

und Selbstständigkeit wird fließend.

Ein größer werdendes Segment des gesellschaftlichen

Arbeitsvolumens wird sich nicht mehr im

Rahmen des Arbeitsvertragsverhältnisses bewegen. ….

Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nehmen den Strukturwandel

der Arbeitswelt sehr deutlich wahr und akzeptieren ihn auch weitgehend.

Dies gilt insbesondere für jüngere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Neue Anforderungen an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

verlangen, dass sie sich selbst um die Qualifikation ihrer Arbeitskraft

und damit ihre „employability“ (Arbeitsfähigkeit) selbst kümmern.

ihre Arbeit selbst organisieren und größere Verantwortung für die

Ergebnisse ihrer Arbeit übernehmen.

IG Metall – Zukunftsreport: „Zitatesteinbruch“

entnommen aus: Lang, K.: Zukunft der Arbeit und Arbeitskraftunternehmer. In : Kuda, E., Strauß, J. (Hrsg):

Arbeitnehmer als Unternehmer. Hamburg 2002, S. 24ff.

slide14

Es kann nicht sein, dass die Arbeits- und Bezahlungsbedingungen

der „alten“ Selbstständigen (Rechtsanwälte, Ärzte etc.) durch das Kammerwesen

hoch reguliert und geschützt sind, neue Selbständigkeit aber nur abhängige

Ausbeutung ermöglicht, ohne gesetzliche Mindestrechte und kollektiven

Schutz für die Betroffenen.

Für die Gewerkschaften ergeben sich daraus zunächst organisations-

politische Herausforderungen. Sie sollten sich für „Selbstständige“ öffnen.

Eine Kultur der „Selbstständigkeit“ mit Risikobereitschaft und hoher

Selbstmotivation darf in der Organisationskultur der Gewerkschaften nicht

diffamiert werden.

Schon heute organisiert die Gewerkschaft ver.di in der Tradition der

früheren IG Metall gerade im Medien- und Kulturbereich auch

Selbstständige.

entnommen aus: Lang, K.: Zukunft der Arbeit und Arbeitskraftunternehmer. In : Kuda, E., Strauß, J. (Hrsg):

Arbeitnehmer als Unternehmer. Hamburg 2002, S. 24ff.

definitions of entrepreneurship
Definitions of Entrepreneurship

Drucker1985

Entrepreneurship is an act of innovation that involves endowing existing resources with new

wealth-producing capacity.

Stevenson1985

Entrepreneurship is a process by which individuals pursueand exploit opportunities irrespective of the resources they currently control.

Gartner

1988

Entrepreneurship is the creation of organizations, the process by which new organizations come into existence.

Timmons

1997

Entrepreneurship is a way of thinking, reasoning, and actingthat is opportunity driven, holistic in approach, and

leadership balanced.

Venkataraman

1997

Entrepreneurship is about how, by whom, and with what

consequences opportunities to bring future goods & services into existence are discovered, created, and exploited.

Quelle: MEYER, 2002; nach: LANDSTRÖM, 2005: S. 11

die entwicklung des begriffs entrepreneur in der englischen sprache
Die Entwicklung des Begriffs Entrepreneur in der englischen Sprache

Undertaker

14. – 18. Jh.

One who undertakes a task of enterprise; one who takes a challenge; involving risk or danger.

Enterpriser

16. – 19. Jh.

One who attempts an undertaking; disposition or readiness to engage in undertaking of difficulty, risk or danger; daring spirit.

Entreprenour

18. – 19. Jh.

One who undertakes; manager; controller; champion.

Entrepreneur

19. Jh.

Director or manager of public musical institution.

Entrepreneur

20. Jh.

One who undertakes an enterprise; one who owns and manages a business; a person who takes the risk of profit or loss.

Quelle: eigene Darstellung (in Anlehnung an RIPSAS, 1997: S. 56)

Folie 16

slide17

Cantillon führt den Terminus Entrepreneur ein: „The entrepreneur is the

person, who assumes the risk associated with uncertainty“. Demnach ist

die zentale Funktion des Entrepreneurs die Übernahme des unter-

nehmerischen Risikos.

1755

Joseph Schumpeter veröffentlicht sein Werk: „Theorie der wirtschaftlichen Ent-

wicklung“ – zentrale Schlussfolgerung: Für die Dynamik einer Marktwirtschaft

sind vor allem innovative Pionierunternehmer (also endogene Faktoren) ver-

antwortlich. Diese zeichnen sich vor allem durch zwei Eigenschaften aus: Sie

sind Entwickler und Durchsetzer (z.B. neuer Produkte, neuer Absatzmärkte,

neuer Organisationen etc.).

1911

Knight betont wie Cantillon die Funktion des Unternehmers, Risiko zu übernehmen. Er unterscheidet jedoch zwischen Risiko und Unsicherheit. Im Gegensatz zum Risiko ist Unsicherheit nicht berechenbar. Der Unternehmer zeichnet sich lt. Knight dadurch aus, dass er komplexe Entscheidungen unter Unsicherheit zu treffen hat.

1921

Überblick über die Entwicklung der Unternehmerfunktionen

aus historischer Sicht

slide18

Der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Kirzner rückt den Aspekt

„Entdecken und Finden ungenutzter Gewinnchancen“ in den Mittelpunkt

unternehmerischen Handelns. Kennzeichnend für den Unternehmer ist

die Wachsamkeit in Verbindung mit der Fähigkeit, Gelegenheiten zu erkennen

und gewinnbringend zu verwerten.

„The entrepreneur is an arbitrageur, allocator of ressources among

alternatives uses“.

Entrepreneure sind auf der Suche nach kreativen und innovativen Neuem in

Ihren Handlungen, sie unterliegen bei ihren Entscheidungen einem hohen Maß

an Unsicherheit in einem unstrukturierten Problemfeld. Demnach stellt der

Entrepreneur eine Untermenge aus dem Oberbegriff Unternehmer dar.

Der Unternehmer muss Eigentum an Produktionsmitteln besitzen – dabei

kann (soll) er ein Entrepreneur sein, muss es jedoch nicht sein!!

slide19

Überblick über die Entwicklung der Funktionen

von Entrepreneuren (Unternehmern) aus historischer Sicht

Schumpeter

The entrepreneur is an innovator, industrial leader, organizer and coordinator of economic resources

Marshall

The entrepreneur is an

organizer and coordinator,

an arbitrageur, an innovator,

the person who assumes the

risk associated with

uncertainty

Ö k o n o m e n

Kirzner

The entrepreneur is an

arbitrageur, allocator of

resources among

alternativ uses

Cantillon

The entrepreneur

is the person

who assumes the risk

associated

with

uncertainty

Say

The entrepreneur is

an organizer and

coordinator of economic

resources, a manager

or super-intendent

Casson

The entrepreneur is an

organizer and coordinator of

economic resources, allo-

cator of resources among

alternativ uses

1950

2000

1900

1850

1800

1755

slide20

Psychologische Orientierung (Mikroebene) – personenbezogenes Verständnis (Traits-School):

Dieser Ansatz rückt die Fragestellung in den Mittelpunkt, welche Motive, Voraus-setzungen und Eigenschaften der Gründerperson ein erfolgreiches unternehmerisches Handeln begünstigen.

1

Soziologische Orientierung (Makroebene) – umfeldbezogenes Verständnis

(z.B. Industrieökonomik, Organisationsökologie):

Der Grundgedanke der umfeldbezogenen Theorieansätze besteht darin, die

Bedeutung des ökonomischen, sozialen und politischen Umfeldes für den

Erfolg einer Unternehmensgründung zu betonen (z.B. Bedeutung der

Branchenstruktur, regionale Netzwerke, Technologieparks, staatliche

Anreize, „Gründungsneigung der Bevölkerung“ etc.)

2

2

Entrepreneurship als unternehmerische

Selbstständigkeit („big ideas“)

Der Begriff „unternehmerische Selbständigkeit“ ist zumindest durch vier unter-

schiedliche theoretische Orientierungen charakterisiert:

slide21

Betriebswirtschaftliche Orientierung (Mesoebene) – unternehmensbezogenes

  • Verständnis (Gründungsmangement-Ansatz):
  • Dieser Ansatz betont die unternehmensspezifische Perspektive, vor allem rückt folgende Frage in den Mittelpunkt: Welche Ressourcen sind im Unternehmen vorhanden?
  • Forschungen in dieser Tradition beschäftigen sich mit Fragestellungen wie:
  • Welchen Einfluss hat eine konsequente Gründungsplanung (Business-Plan)
  • für den Erfolg einer neu gegründeten Unternehmung?
  • Wie wirkt sich branchenspezifisches Know-how, Finanzierungsmanagement
  • etc. auf den Erfolg der Unternehmensgründung aus?

3

2

Integrative Orientierung – prozessbezogenes Verständnis (Theorie des Gründens):

In den bisherigen Ansätzen wurden entweder der Person, der Umwelt oder den Ressourcen (Management, Kapital, Kunden etc.) besonderes Augenmerk geschenkt. Das prozessbezogene Verständnis betont die Dynamik der wechselseitigen Beziehungen zwischen Person, Umfeld und Unternehmen. Der Gründungsprozess wird als Zusammenspiel von fördernden und hemmenden Faktoren verstanden.

4

different approaches to describing the entrepreneur as an individual
Different approaches to describing the entrepreneur as an individual

„great person“school

The entrepreneur has an intuitive ability – a sixth sense – and inborn traits and instincts.

Entrepreneurs are driven by unique values, attitudes, and needs.

Psychologicalcharacteristicsschool

The central characteristics of entrepreneurial behavior is

innovation, and the entrepreneur is therefore creative and

discovers new opportunities.

Classicalschool

Managementschool

Entrepreneurs are organizers of an economic venture; entrepreneurs are people who organize, own, manage and assume the risk.

Leadershipschool

Entrepreneurs are leaders of people; entrepreneurs have theability to adapt their style to the needs of the people.

Entrepreneurship skills can be useful in complex organizations;

intrapreneurs who develop independent units to create markets and expand services.

Intrapreneurship

school

Folie 22

Quelle: CUNNINGHAM & LISCHERON, 1991; nach: LANDSTRÖM, 2005: S. 17

slide23

In der Managementliteratur steht berufliche Selbstständigkeit für eine Strategie, durch permanente Innovationen („small ideas“) Dynamik und Change Management im Unternehmen zu fördern. Laut Wunderer erfordert Mitunternehmertum langfristige, wechselseitige und vertrauensfundierte Kooperation zwischen Vorgesetzte und Mitarbeiter/innen. Wunderer geht davon aus, dass nicht alle Mitarbeiter/innen gleichermaßen zu einem kollektiven Mitunternehmertum geeignet sind (Portfolio-Ansatz).

1

2

Aus gewerkschaftlicher Sicht wird die Förderung beruflicher Selbstständigkeit unter dem Stichwort „Arbeitskraftunternehmer“ diskutiert. Es werden auch die Schattenseiten der Umbrüche auf dem Arbeitsmarkt und der Neuen Selbstständigkeit benannt. Lt. Kraft ist der Arbeitskraftunternehmer verdammt, die Kunst der individuellen Selbstvermarktung zu pflegen, zu dem nur wenige bereit und fähig sind.

2

Entrepreneurship als berufliche

Selbstständigkeit („small ideas“)

Im Rahmen der beruflichen Selbstständigkeit geht es primär um den Fokus:

„Erhöhung der Eigenverantwortung und (Mit-)Unternehmertum von Arbeitern,

Angestellten und Führungskräften in existenten Unternehmen – Revitalisierung

eingefahrener Strukturen und Handlungsmuster“.

Berufliche Selbstständigkeit wird vor dem Hintergrund von zwei Zielvorstellungen

diskutiert:

slide24

Entrepreneurship im engeren Sinn

Ebene 1

unternehmerische und berufliche Selbstständigkeit

Vermittlung der Kernkompetenzen unternehmerischer und beruflicher Selbstständigkeit

– vor allem in den ökonomischen Fächern!

Entrepreneurship im weiteren Sinn

Ebene 2

Förderung von Haltungen im Spektrum zwischen Eigeninitiative, Offenheit für Neuerungen und sozialer Sensibilität & Kompetenz, die Basis einer einer Kultur unternehmerischen Denkens und Handelns darstellen

Ebene 3

Förderung von Haltungen wie Eigenverantwortung und Verantwortung gegenüber den > Mitarbeiter/innen - soziale Sensibilität> Naturgrundlagen –ökologische Sensibilität> nachfolgenden Generationen – ethische Sensibilitätals „Basistugenden“einer dynamischen Zivilgesellschaft mündiger Bürger/innen (Citoyens)

Erläuterungen zum „Drei-Ebenen-Modell“ einer

wirtschaftsberuflich orientierten Entrepreneurship-Erziehung

Querschnittsqualifikation

„interdisziplinäre“ Herausforderung

slide25

Ebene 1: unternehmerische und berufliche Selbständigkeit

Segment I: Unternehmerische

Selbständigkeit

Segment II: Berufliche

Selbständigkeit

(Betonung der Nachgründungsphase -

Mitarbeiter als Mitunternehmer, Förderung

von Techniken wie Projektmanagement

zur Erhöhung der beruflichen

Handlungskompetenz)

(Betonung der Gründungsphase,

Förderung von BWL-Tools wie

z. B. Businessplan)

Ebene 2 und 3: Haltungen (Entreprenership im weiteren Sinn)

3

Segment III: Allgemeine

Haltung unternehmerischen

Denkens und Handelns

Segment IV: Eigenverantwortung

und Übernahme von Verantwortung

in der Gesellschaft

(Entrepreneurship als Unterrichts-

prinzip in allen Gegenständen)

(Entrepreneurship als Beitrag einer Er-

ziehung zur Demokratie)

Merkmale eines Entrepreneurs