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Diebstahlpräventionsmaßnahmen – Ein internationaler Überblick

Diebstahlpräventionsmaßnahmen – Ein internationaler Überblick. „Bike theft: impact and solutions“, Velo-City 2007. Diebstahlpräventionsmaßnahmen – Ein internationaler Überblick. Belgien: Codiersystem wurde von der belgischen Bundesregierung initiiert.

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Diebstahlpräventionsmaßnahmen – Ein internationaler Überblick

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  1. Diebstahlpräventionsmaßnahmen – Ein internationaler Überblick „Bike theft: impact and solutions“, Velo-City 2007

  2. Diebstahlpräventionsmaßnahmen – Ein internationaler Überblick • Belgien: • Codiersystem wurde von der belgischen Bundesregierung initiiert. • Die 11stellige ID- Nummer des Radbesitzers/ der Radbesitzerin wird auf das Rad eingraviert. • Daher wird die Nummer nutzlos, wenn das Fahrrad verkauft wird. • Außerdem wird mit der ID-Nummer eine sehr wichtige und sehr persönliche Information auf das Rad kodiert, die niemanden sonst bekannt sein sollte! • Daten über die Aufklärungsquote sind kaum bekannt, im allgemeinen sind die Ergebnisse allerdings NICHT zufrieden stellend

  3. Diebstahlpräventionsmaßnahmen – Ein internationaler Überblick • Niederlande • Amsterdam: Schwerpunkt 2002 -2006 „Integriertes Programm zur Prävention von Fahrraddiebstahl“ • Hintergrund: 2001 wurden 16% der Fahrräder gestohlen • Programm besteht aus zwei Säulen: • Beobachtung von so genannten Hot Spots • -Erreichung einer flächendeckenden Fahrradregistrierung • Amsterdamer Fundamt richtete Website ein – vermisste Fahrräder konnten so selbst gesucht werden. • Testbetrieb von Chips zur Fahrradcodierung • Handelinitiative: Fahrradhandel verpflichtete sich, keine „dubiosen“ Fahrräder mehr zu kaufen

  4. Diebstahlpräventionsmaßnahmen – Ein internationaler Überblick • Niederlande • Es existieren mehrere Raderfassungssysteme parallel zu einander: • Codierung (neunstellige Gravur) • Registrierung • Chips • Moderne Varianten, das Rad abzusperren: „Bellock“ – Rad absperren mit dem Handy • Nicht unbedingt besser, aber „trendig“ www.eltis.org/show_news.phtml?newsid=1158&mainID=461

  5. Diebstahlpräventionsmaßnahmen – Ein internationaler Überblick • Dänemark • Radcodierung ist verpflichtend – Hersteller und Importeure müssen das Rad bereits codieren, bevor es verkauft wird! • Vorteile: Code hat keinen Bezug zum/zur FahrradbesitzerIn • Zentrale Datenbank notwendig, aber dafür gibt es keine Probleme beim Fahrradverkauf • Datenbank wird von der Polizei überwacht, Versicherungsgesellschaften zahlen eine Zugangsgebühr • Second Hand – KäuferInnen haben keine Zugang zu dieser Datenbank • Aufklärungsquote: 40%

  6. Diebstahlpräventionsmaßnahmen – Ein internationaler Überblick • Deutschland • 2005: rund 400.000 Fahrraddiebstähle • Geschätzter Schaden: 100 Mio. €/ Jahr • Aufklärungsquote 2005: 9,6% • Phänomenbeschreibung: • Bandbreite reicht von Beschaffungskriminalität bis zur Bandenkriminalität • In 2/3 der Fälle: überwiegend männliche Täter stehlen Räder mittlerer Qualität für den Eigengebrauch • Jedes 6. gestohlene Rad war ungesichert, Diebstähle aus verschlossenen Räumen sind dagegen selten www.zefes.de

  7. Diebstahlpräventionsmaßnahmen – Ein internationaler Überblick • Deutschland • Fahrradcodierung durch ADFC, Polizei und Händler • Code ähnlich dem in Österreich verwendeten System, keine zentrale Datenbank notwendig • Umzug erschwert die Nachforschungen • Bei Verkauf wird der Code obsolet

  8. Diebstahlpräventionsmaßnahmen – Ein internationaler Überblick • Deutschland • Fahrradregistrierung – ZeFes • Registrierung von zu Hause aus über Internet möglich • Bundeseinheitliche Registrierung der Fahrräder • Vom Bund deutscher Radfahrer e.V. und vielen Versicherungen unterstützt • ZeFes – Fahrradpass in Scheckkartenformat, Sicherheitsetiketten • Zentrale Datenbank notwendig • Keine Probleme bei Verkauf und Umzug • Daten werden einfach in der Datenbank geändert, Registriernummer wird auf den neuen Besitzer übertragen • Registrierungsgebühr: 19,90 € www.zefes.de

  9. Diebstahlpräventionsmaßnahmen – Ein internationaler Überblick • Deutschland • Fazit: • Es werden verschiedene Systeme parallel verwendet • Sogar die Polizei bietet Codierung und Registrierung gleichzeitig an – siehe Beispiel Münster • Aufklärungsquote variiert von Bundesland zu Bundesland

  10. Diebstahlpräventionsmaßnahmen – Ein internationaler Überblick • Frankreich • 2004 wurde ein neues Codiersystem von FUBicy, einer französischen Radlobby, entwickelt. • Dafür wurden die Systeme anderer europäischer Länder analysiert und auf ihre Umsetzbarkeit hin überprüft. • Schließlich wurde das System Bicycode entworfen!

  11. Diebstahlpräventionsmaßnahmen – Ein internationaler Überblick • Frankreich • Bicycode – die Ideen: • Registrierungsnummer hat keinen persönlichen Bezug zum / zur KäuferIn • Alle Nummern werden zuerst von der zentralen Datenbank registriert, bevor sie eingraviert werden. • Fahrradpass! • BesitzerIn kann Daten des Fahrrads mit Passwort ändern • BesitzerIn muss den Status des Fahrrads aktuell halten • Datenbank gibt allen Personen Auskunft über den Status des Fahrrads • Zuständige Polizeikontaktstelle wird angezeigt

  12. Diebstahlpräventionsmaßnahmen – Ein internationaler Überblick • Frankreich • Bicycode – Resultate: • 22.000 codierte Fahrräder in den ersten 2 Jahren • Verbesserungen notwendig: • Stärkere Einbindung der Polizei • Höhere Anzahl an codierten Fahrrädern • Weitere Zahlen sind noch nicht aussagekräftig genug „Bike theft: impact and solutions“, Velo-City 2007

  13. Codierungs-Systeme in Europa N&A Fahrradnummer basiert auf Name und Adresse des Eigentümers NID Nationale Identifikations-Nummer SN Serien-Nummer des Herstellers Chip RFID-Chip eN systemgenerierte, einzigartige Nummer

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