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Stichprobe für die Befragung von Aussiedlerinnen

Stichprobe für die Befragung von Aussiedlerinnen. Kurzbeitrag bei der Abschlusskonferenz zum Projekt „Bewertung der Auswirkungen des Wohnortzuweisungsgesetzes“ im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg am 29. 11. 2007 Utz Lindemann, Statistisches Amt der Stadt Stuttgart.

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Stichprobe für die Befragung von Aussiedlerinnen

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  1. Stichprobe für die Befragung von Aussiedlerinnen Kurzbeitrag bei der Abschlusskonferenz zum Projekt „Bewertung der Auswirkungen des Wohnortzuweisungsgesetzes“ im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg am 29. 11. 2007 Utz Lindemann, Statistisches Amt der Stadt Stuttgart

  2. Stichproben aus dem Einwohnermelderegister • Zunächst muss ich klarstellen, dass die Statistik keinen direkten Zugriff auf das Einwohnermelderegister hat. • Die (abgeschottete) Statistik hat einen Abzug der Einzeldaten – aber keine Namen. • Die Statistik kann aber komplexe Stichprobe einfacher vorbereiten und in Zusammenarbeit mit der Meldebehörde die auszuwählenden Personen ermitteln. • Handelt es sich um Personen mit Zuwanderungshintergrund, kann die Statistik diesen Personenkreis leichter und exakter abgrenzen als die Meldebehörde. • Dazu ist einiges an Vorarbeit nötig …

  3. Daten aus dem Einwohnermelderegister Mit der Anmeldung erhält die Statistik Zugriff auf ausgewählte Daten der Einwohner. Dazu gehören: • Erste Staatsangehörigkeit • Zweite Staatsangehörigkeit • Zuzugsherkunft • Art der deutschen Staatsangehörigkeit • Geburtsort Diese können genutzt werden, um Zuwanderer zu erkennen.

  4. Zuwanderungshintergrund - Leistung einzelner Komponenten Aus der Kombination aller möglichen Datenfelder ergeben sich die besten Resultate. In Stuttgart haben 2007 208 655 Personen einen eigenen Zuwanderungshintergrund - oder 35% der Einwohner. Ergänzt um 17 096 Kinder in Zuwandererfamilien ohne eigenen Zuwanderungshintergrundergibt dies 225 751 Personen mit Zuwanderungshintergrund - oder 38% der Einwohner. Darunter sind 37 238 (Spät)Aussiedler.

  5. Zuwanderungshintergrund Komponente Geburtsort – Geburtsland Grafik hat gezeigt, dass der Geburtsort den besten „Ertrag“ bei der Typisierung bringt . Das Merkmal wird im Melderegister im Klartext und als Gebietsschlüssel gespeichert. Der Gebietsschlüssels ist allerdings nur für Geburtsorte im Ausland und noch nicht für alle Ausländer vorhanden. In Stuttgart ist ein Programm entwickelt worden, das in der Statistikdatei die Geburtsorte in leicht auswertbare (Gebiets-)Schlüssel umsetzt. Im ersten Schritt beträchtlicher Aufwand beim Aufbau einer Referenzdatei zur Verschlüsselung der Klartextangaben. In Stuttgart vorhandene Referenzdatei kann zur Verfügung gestellt werden.

  6. Programm „MigraPro“ minimiert Bearbeitungsaufwand Programm • Verschlüsselt Geburtsorte • Unterstützt die Bearbeitung der Referenzdatei • Leitet den Migrationshintergrund ab • Leitet ein Bezugsland ab

  7. MigraPro - Zuwanderungshintergrund Das abgeleitet Merkmal „Migrationshintergrund“ wird in die Einwohnerbestandsdatei zurückgeschrieben und kann somit mit allen vorhandenen Merkmalen der Statistik kombiniert werden. Das neue Merkmal hat folgende Ausprägungen: • Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit • Deutsch Einbürgerung • Deutsch Aussiedler • Deutsch ohne (erkennbaren) Migrationshintergrund Kinder mit deutscher Staatsangehörigkeit, die selbst nicht als Zuwanderer erkannt werden können, übernehmen den Migrationhintergrund von ihren Eltern. Bedingung dafür ist, dass mindestens ein Elternteil Migrationshintergrund hat (analog zum Mikrozensus).

  8. MigraPro - Bezugsland Zur Ermittlung des Migrationshintergrunds reicht es, bei den Geburtsorten zwischen der Lage im Inland oder im Ausland zu unterscheiden. Hat man die Geburtsorte aber länderspezifisch verschlüsselt, kann man einerseits Aussiedler ermitteln und andererseits ergänzend das neue Merkmal „Bezugsland“ ableiten. Im Einwohnerbestand ist bei den meisten Einbürgerungen die ehemalige Staatsangehörigkeit nicht mehr erkennbar. Aus den vorhandenen Angaben lässt sich diese jedoch reproduzieren und das Bezugsland ermitteln. Mit diesem Merkmal kann man einerseits auswerten, wie viele eingebürgerte Deutsche früher welche Staatsangehörigkeit hatten oder man kann die Einwohner mit Migrationshintergrund in ethnische Gruppen einteilen. In Verbindung mit der Lage des Geburtsortes können weitere Typisierungen wie z.B. „Einwohner im Ausland geboren“ erfolgen…

  9. MigraPro – Mögliche Auswertungen mit Bezugsland Aussiedler Einbürgerungen

  10. Zuwanderungshintergrund - Migrationshintergrund Die gelbe und hellgrüne Kontur zeigt die Verteilung der Deutschen mit Zuwanderungshintergrund nach Alter. Einen Zuwanderungshintergrund haben in Stuttgart 38% der Einwohner. Bei den Kindern unter 15 Jahren haben fast die Hälfte einen Zuwanderungshintergrund.

  11. Stichproben aus dem Einwohnermelderegister Nach dieser Vorarbeit ist es einfach, Stichproben für den gewünschten Personenkreis zu ziehen. • Zunächst ermittelt man alle Personen, die zu der ausgewählten Personengruppe gehören – in einem Fall waren es Aussiedlerinnen aus der ehem. SU im gebärfähigen Alter. – im anderen Fall Kinder von Aussiedlern aus der ehem. SU. Da man Kinder nicht selbst befragen kann, werden in diesem Fall die verknüpften Eltern ausgewählt und angeschrieben. • Nach Feststellung der Gesamtzahl wird der Auswahlsatz ermittelt und die eigentliche Stichprobe gezogen.

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