zensur l.
Download
Skip this Video
Loading SlideShow in 5 Seconds..
Zensur PowerPoint Presentation
Download Presentation
Zensur

Loading in 2 Seconds...

play fullscreen
1 / 18

Zensur - PowerPoint PPT Presentation


  • 303 Views
  • Uploaded on

Zensur Zentrale Aspekte des islamischen Cyberspace – ein Überblick Internetcafés Monitore für den Betreiber sichtbar oder nicht ( Whitaker: Islam at the electronic frontier, Guardian, 11.8.2003 ) Betreiber wird gegebenenfalls für unerlaubten Inhalt zur Verantwortung gezogen

loader
I am the owner, or an agent authorized to act on behalf of the owner, of the copyrighted work described.
capcha
Download Presentation

PowerPoint Slideshow about 'Zensur' - paul2


An Image/Link below is provided (as is) to download presentation

Download Policy: Content on the Website is provided to you AS IS for your information and personal use and may not be sold / licensed / shared on other websites without getting consent from its author.While downloading, if for some reason you are not able to download a presentation, the publisher may have deleted the file from their server.


- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - E N D - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Presentation Transcript
zensur

Zensur

Zentrale Aspekte des islamischen Cyberspace – ein Überblick

internetcaf s
Internetcafés
  • Monitore für den Betreiber sichtbar oder nicht (Whitaker: Islam at the electronic frontier, Guardian, 11.8.2003)
  • Betreiber wird gegebenenfalls für unerlaubten Inhalt zur Verantwortung gezogen

Aspekte des islamischen Cyberspace

Matthias Brückner, M. A. Ref. jur.

tunesien internetverordnung 1997
Tunesien: Internetverordnung 1997
  • jeder ISP muss monatlich eine Liste seiner Kunden an den öffentlichen Anbieter schicken
  • bei Schließung eines ISPs ist das komplette Archiv unverzüglich zu übermitteln
  • ISP ist für die Websites verantwortlich, die er hostet
  • E-Mailverschlüsselung ohne behördliche Erlaubnis verboten (The Internet in Middle East and North Africa 1999)

Aspekte des islamischen Cyberspace

Matthias Brückner, M. A. Ref. jur.

tunesien die praxis
Tunesien: die Praxis
  • Internetmonopol einer staatlichen Firma (ATI)
  • die zwei größten ISPs werden von Vertrauenspersonen des Präsidenten Ben Ali geleitet
  • zahlreiche Websites gebannt (u.a. Hotmail)
  • 20.6.2002 Verurteilung von Zouhair al Yahiawy, Chefeditor von TUNeZINE zu 2 Jahren und 4 Monaten wegen Verbreitung falscher Nachrichten (Human Rights Watch, 6.6.2002)
  • in den ersten Monaten 2003 mindestens 40 Verhaftungen wegen Besuchs „terroristischer“ Websites

Aspekte des islamischen Cyberspace

Matthias Brückner, M. A. Ref. jur.

libyen
Libyen
  • kein Monopol
  • Internetgebühren um die Hälfte gesenkt
  • Oppositionelle Websites werden überwacht und blockiert
  • Internetcafés müssen Aufkleber an den PCs anbringen, die vor dem Besuch oppositioneller Seiten warnen

Aspekte des islamischen Cyberspace

Matthias Brückner, M. A. Ref. jur.

gypten
Ägypten
  • fast 50% Analphabetismus
  • Ende 2003 Strafverfolgung wegen falscher Internetbenutzung, insbesondere Homosexuelle (Human Rights Watch, 21.2.2003)
  • Department of Combat Crimes of Computers and Internet (Internetpolizei) gegründet

Aspekte des islamischen Cyberspace

Matthias Brückner, M. A. Ref. jur.

jordanien
Jordanien
  • hohe Preise
  • Arab Times website vom Premierminister Ali Abu Ragheb gebannt
  • Alter zum Besuch eines Internetcafés ohne Erlaubnis der Familie von 16 auf 13 gesenkt
  • Gesetzesentwurf: wer ein Gedicht oder ein Lied ohne vorherige Erlaubnis in das Internet einstellt wird bestraft

Aspekte des islamischen Cyberspace

Matthias Brückner, M. A. Ref. jur.

syrien
Syrien
  • hohe Kosten, nur 2 ISPs
  • etwa 137 blockierte „feindliche Websites“ (ohne Pornografie)
  • Software zur Umgehung für 1$, andere Zugänge (Links)
  • Inhaftierungen wegen Verbreitung falscher Nachrichten über das Internet (Syrian jailed for internet usage, BBC, 21.6.2004)

Aspekte des islamischen Cyberspace

Matthias Brückner, M. A. Ref. jur.

slide9
Irak
  • bis Ende 1999 Modems verboten
  • hohe Preise
  • Monopol der General Company of Internet and Information Services (GCIIS)
  • alle Webmailprovider blockiert, E-Mail durch die Zensurbehörde überwacht
  • User hatten zu unterzeichnen, dass sie jede „feindliche“ Website zu melden haben, Monitor Richtung Tür des Internetcafés zu richten, verboten Verlauf zu löschen
  • in Kurdistan keine Überwachung

Aspekte des islamischen Cyberspace

Matthias Brückner, M. A. Ref. jur.

kuwait
Kuwait
  • Schließung von 50 von ungefähr 300 Internetcafés, weil sie Zugang zu pornografischen Seiten angeboten hätten
  • Kuwait shuts porn internet cafes, BBC 14.5.2002

Aspekte des islamischen Cyberspace

Matthias Brückner, M. A. Ref. jur.

saudi arabien
Saudi-Arabien
  • Internetmonopol der King Abdel Aziz City for Science and Technology (KACST)
  • gebannte Websites: 200.000 (2001), 400.000 (2004), u.a. Yahoo
  • eines der größten Filtersysteme des Internets
  • saudische Nutzer weichen über ISPs in Bahrain, Internet per Satellit oder Mirrorsites aus
  • Sicherheitskräfte verlangen von den Internetcafés die Namen ihrer Kunden und die Nutzungszeiten aufzunehmen und 6 Monate vorzuhalten
  • unter 18 darf man nur in Begleitung in ein Internetcafé

Aspekte des islamischen Cyberspace

Matthias Brückner, M. A. Ref. jur.

bahrain
Bahrain
  • Bahraini Communications Company hat Monopol über Internetservice
  • Sayyid 'Alawi Sayyid Sharaf wird im März 97 für fast 2 Jahre inhaftiert, weil er Informationen über das Internet an Oppositionsgruppen geschickt habe (The Internet in the Mideast and North Africa 1999)
  • Regierung lässt Ahrar Al-Bahrain, Bahrain online (zuletzt am 7.4.2004), Montadayat Al-Bahrain und A.O.L. bannen (BBC, 26.3.2002)
  • Proteste vor dem Monopolisten (BBC, 4.5.2002)

Aspekte des islamischen Cyberspace

Matthias Brückner, M. A. Ref. jur.

qatar
Qatar
  • 15jähriges Monopol für die staatliche Telekommunikationsgesellschaft
  • nur ein paar pornografische Seiten gebannt

Aspekte des islamischen Cyberspace

Matthias Brückner, M. A. Ref. jur.

vereinigte arabische emirate
Vereinigte Arabische Emirate
  • Emirates Company for Internet and Multimedia einziger ISP, der proxy Filterung vornimmt
  • Boykott hoher Verbindungspreise durch die User

Aspekte des islamischen Cyberspace

Matthias Brückner, M. A. Ref. jur.

jemen
Jemen
  • Kommunikations- und Kultusministerium überwachen und bannen zahlreiche Seiten
  • seit 6/03 müssen Internetcafés Trennwände entfernen, die Monitore sichtbar plazieren und moralische Instruktionen für Internetnutzung an die Wände hängen, was zu vielen Schließungen führte
  • dagegen Proteste, dass es Frauen ausschließe

Aspekte des islamischen Cyberspace

Matthias Brückner, M. A. Ref. jur.

slide16
Iran
  • blockiert nur 240 unmoralische Websites (Khatami), wirklich mehr als 10.000
  • Strafen für ISPs, die nicht ihre Liste unerwünschter Websites sperren (Iran‘s president defends web control, BBC 12.12.2003)
  • inhaftiert Webautoren und Blogger (Human Rights Watch, 9.11.2004)

Aspekte des islamischen Cyberspace

Matthias Brückner, M. A. Ref. jur.

turkmenistan
Turkmenistan
  • Mai 2000: Lizenzen für alle privaten ISPs widerrufen
  • Network Startup Resource Center und Law and Environment Eurasiat Partnership

Aspekte des islamischen Cyberspace

Matthias Brückner, M. A. Ref. jur.

malaysia
Malaysia
  • bis zu 3 Jahren Gefängnis für Muslime, die den Islam im Internet verunglimpfen (z.B. durch persönliche religiöse Interpretationen)
  • online Pornografie wird toleriert
  • Malysian Gov. Assures Net freedom – for some, 14.12.2000

Aspekte des islamischen Cyberspace

Matthias Brückner, M. A. Ref. jur.