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Fachspezifische und fachtypische Methoden der Arbeitslehre

Fachspezifische und fachtypische Methoden der Arbeitslehre. Das Projekt. Das Projekt. Historische Entwicklung der Methode:. PESTALOZZI (Kopf, Herz und Hand entsprechen Wissen, Wollen und Können; ihnen tragen intellektuelle, sittliche und körperliche Erziehung Rechnung… ) und.

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Fachspezifische und fachtypische Methoden der Arbeitslehre

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Presentation Transcript


  1. Fachspezifische und fachtypische Methoden der Arbeitslehre Das Projekt

  2. Das Projekt Historische Entwicklung der Methode: PESTALOZZI(Kopf, Herz und Hand entsprechen Wissen, Wollen und Können; ihnen tragen intellektuelle, sittliche und körperliche Erziehung Rechnung… ) und FRÖBEL (18.Jh. „Anstalt zur Pflege des Beschäftigungstriebes für Kindheit und Jugend“, Spielpädagogik, Selbsttätigkeit / Spielmaterial, Frühförderung) lieferten erste Ansatzpunkte für die Projektmethode als verbreitetes Unterrichtskonzept.

  3. Das Projekt Historische Entwicklung der Methode: In Frankreich (18.Jh.): Methode an den Hochschulen für Architektur, die man Projekt nannte: Studenten der Academie d´ Architecture in Paris beka-men die Aufgabe, größere Bauten selbst zu entwerfen und zu planen. Als „geistige Väter“ des Gedankens zur Umsetzung in der Schule gelten: DEWEY und dessen Schüler KILPATRICK (New York, Beginn 20.Jh.).

  4. Das Projekt Historische Entwicklung der Methode: „Learning by doing“ als Grundgedanke… Kilpatrick: Projekt ist „planvolles Handeln aus ganzem Herzen, das in einer sozialen Umwelt stattfindet“ (1935;zit. n. Gmelch in: Schweizer/Selzer (Hrsg.), 2001, S. 182) Dewey und Kilpatrick ordnen die Tätigkeit der Theorie über. Durch reale Handlungsabläufe und praktisches Tun sollen die Lernprozesse günstig beeinflusst werden.

  5. Das Projekt Historische Entwicklung der Methode: Intention von Dewey und Kilpatrick: Die Entwicklung einer politisch-philosophisch begründeten Verbesserung der Schule zur Befähigung der Schüler, demokratische Lebensverhältnisse zu praktizieren. Makarenko entwickelte ungefähr gleichzeitig in Russland ein Konzept der so genannten „Arbeitsschule“ mit starker sozia-listischer Ausrichtung. Intention: Die Schüler sind zu lehren, wie sie sich in die Ge-meinschaft einordnen können, um der Gruppe den größten Nutzen zu bringen.

  6. Das Projekt Historische Entwicklung der Methode: Kerschensteiner integrierte in Deutschland in sein Modell der Arbeitsschule die Projektmethode. Intention:Ganzheitlicher Lernprozess, der praktische und geistige Tätigkeiten vereint. „Hierbei entsteht der Begriff aus dem „Be-greifen“ - Wiederentdeckung des Projekts für die Schule in Deutschland: ab Ende der 1950er Jahre - „Sputnik-Schock“ und wirtsch.-techn. Fortschritt fordern Veränderungen der Anforderungen an die Schulausbil-dung

  7. Das Projekt Historische Entwicklung der Methode: Seit Beginn der 1960er Jahre: - Handlungsorientiertes Lernen als Paradigma für jegliche Unterrichtsfächer; - Gedanke einer "arbeitsorientierten Bildung" wurde wieder aufgegriffen

  8. Das Projekt Historische Entwicklung der Methode: Lehrplan von 1985 f. d. bayerische Hauptschule: Handlungsorientiertes Lernen im Projekt erstmals über 20 Jahre nach Beginn dieser Diskussion empfohlen; der Lehrplan von 1997verpflichtet die Lehrkräfte erstmals dazu, interfachlich zu kooperieren; Projekt wird als Methode vorgeschlagen, dies zu verwirklichen.

  9. Das Projekt Verankerung im aktuellen Lehrplan: Kapitel I. „Grundlagen und Leitlinien“, Punkt 4: „Unterricht in der Hauptschule“: 4.5 Fächerübergreifender Unterricht und fachliche Kooperation: „Drängende Aufgaben der Zeit, Anliegen und Probleme der Schüler sowie komplexe Unterrichtsinhalte (…) erfordern themenorientiertes Arbeiten im fächerübergreifenden Unterricht. Besondere Möglichkeiten dabei sind projekt-orientiertes Arbeiten und Projekte. In diesem Rahmen können auch Schülerfirmen gegründet werden. …

  10. Das Projekt Verankerung im aktuellen Lehrplan: Kapitel II: „Fachbezogene Unterrichts- und Erziehungsaufgaben“ /hier Fachprofil AWT (S.62 ff.): "Der Bildungs- und Erziehungsauftrag des Faches kann am besten erfüllt werden, wenn ausgewählte Lerninhalte in Kooperation mit anderen Fächern, vor allem den Fächern Werken/Textiles Gestalten, Gewerblich-technischer Bereich, Kommunikationstechnischer Bereich, Hauswirtschaftlich-sozialer Bereich und Buchführung erarbeitet werden. Besonders wirksam wird die Zusammenarbeit in Form der fächergruppenspezifischen Projekte“.

  11. Das Projekt Verankerung im aktuellen Lehrplan: Kapitel II: „Fachbezogene Unterrichts- und Erziehungsaufgaben“ /hier Fachprofil AWT (S.62 ff.): • Gefordert werden letztlich: • Zusammenarbeit und gemeinsame Projekte innerhalb des Lernfeldes Arbeitslehre ( = Arbeitslehre und arbeitspraktische Fächer), • Aber auch zu anderen Fächern wie Mathe, Deutsch, Geographie,... lassen sich während eines Projekts Verknüp-fungen herstellen. • (vgl. Gmelch/Dierl S.15, 1997)

  12. Das Projekt Zuordnung zu Unterrichtsprinzipien: • Projekte: • Hochform handlungsorientierten Unterrichts, • Methode des offenen Unterrichts • Simulationsverfahren • (Selbsttätigkeit, Eigenverantwortung, Lebensnähe / Lebensweltbezug, Schülerorientierung, Aktualität…

  13. Das Projekt Zielsetzung für Projektarbeit und Begründung: • Themen in ihrer Ganzheitlichkeit erfahren, erfassen und reflektieren, • Selbsterfahrung durch selbstständiges Bewältigen von Aufgaben und Situationen ermöglichen • Erwerb fachlicher und methodischer Kompetenzen ermöglichen

  14. Das Projekt 7 8 9 10 Arbeiten und wirtschaften für einen Markt Produkte für einen Markt herstellen mit Hilfe von tech-nischen Verfahren Wohnen – Wunsch und Wirklichkeit alternativ Dienst-leistungen oder Waren testen Eine Schüler-firma gründen KtB / HsB / GtB KtB / HsB KtB / HsB KtB / HsB / GtB

  15. Das Projekt Wesensmerkmale der Methode: a) Produkt und Handlungsorientierung / „Gebrauchswertorientierung“ b) Interdisziplinarität c) Schülerorientierung d) Situations- und Gesellschaftsbezug e) Gemeinsame Organisation von Lernprozessen Wechsel der Lehrerrolle: er ist nicht autoritäres Zentrum der Klasse, sondern er ist Berater / Lernberater und selbst auch Lernender.

  16. Das Projekt Leitziele für den Projekteinsatz: … die „Identifikation der Lernenden mit den Zielen ihres Lernhandelns durch unmittelbare Bedürfnis- und Lebensweltorientierung des Unterrichts.“ (Petri 1991, S.19) 1. Inhaltlich-Kognitiver Effekt 2. Funktional-Kognitiver Effekt 3. Selbstkompetenz 4. Sozialkompetenz 5. Verbesserung des Schulklimas

  17. Das Projekt Leitziele für den Projekteinsatz: Förderung der Entwicklung von SCHLÜSSELQUALIFIKATIONEN: Nach Mertens: „solche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fer-tigkeiten, welche nicht unmittelbaren und begrenzten Bezug zu bestimmten, disparaten praktischen Tätig-keiten erbringen.“ (zit. nach Gmelch/ Dierl 1997, S.67)

  18. Das Projekt Der Projektgedanke bei Karl Frey: • Die Phasen des Projekts: • Die ProjektinitiativeEntscheidend für die Projektmethode ist die Offenheit der Ausgangssituation. • Auseinandersetzung mit der Projektinitiative in einem vorher vereinbarten Rahmen  Ergebnis = Projektskizze • Entwicklung der Projektinitiative zum Betätigungsgebiet  Ergebnis = ProjektplanEs wird geklärt: (a) wer im weiteren Verlauf des Projektes welche Art von Tätigkeiten (b) wie intensiv (c) für eine längere Zeit (d) ausführen wird

  19. Das Projekt Der Projektgedanke bei Karl Frey: Die Phasen des Projekts: 4. (Verstärkte) Aktivität im Betätigungsgebiet / Projektdurchführung(Die verstärkte Aktivität nimmt in der Regel den zeitlich größten Teil des Projektes ein. Die Projekte werden von mehreren Fixpunkten und bis zu zwei Metainteraktionen unterbrochen.) 5. Beendigung des ProjektesEs gibt drei Abschlussvarianten:a) Bewusster Abschluss: b) Rückkopplung zur Projektinitiative c) Auslaufen lassen

  20. Das Projekt Der Projektgedanke bei Karl Frey: Die Phasen des Projekts: - Fixpunkte (ca. halbe Stunde)Fixpunkte sollte auch ohne konkrete Indikationen regelmäßig stattfinden! - Metainteraktion(ca. eine halbe Stunde, Reflexion der Kommunikations- und Interaktionsprozesse in den Gruppen) Ein weiteres Phasenmodell legt Gudjons vor: Gudjons, H. : Handlungsorientiert lehren und lernen. Bad Heilbrunn, z.B. 2001

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