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Körperschaftsteuer. Univ.-Doz. Mag. Dr. Tina Ehrke-Rabel Wintersemester 200 7 /0 8. Körperschaftsteuer. Rechtsgrundlagen Körperschaftsteuergesetz Verordnungen des Bundesministers für Finanzen. Körperschaftsteuer. Systematische Einordnung Gemeinschaftliche Bundesabgabe Direkte Steuer

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k rperschaftsteuer

Körperschaftsteuer

Univ.-Doz. Mag. Dr. Tina Ehrke-Rabel

Wintersemester 2007/08

k rperschaftsteuer2
Körperschaftsteuer
  • Rechtsgrundlagen
    • Körperschaftsteuergesetz
    • Verordnungen des Bundesministers für Finanzen

Tina Ehrke-Rabel

k rperschaftsteuer3
Körperschaftsteuer
  • Systematische Einordnung
    • Gemeinschaftliche Bundesabgabe
    • Direkte Steuer
    • Veranlagungsabgabe
    • „Einkommensteuer“ juristischer Personen

Tina Ehrke-Rabel

k rperschaftsteuer4
Körperschaftsteuer
  • Steuersubjekt
    • Unbeschränkte Steuerpflicht
      • Juristische Personen des privaten Rechts
      • Betriebe gewerblicher Art der Körperschaften öffentlichen Rechts
      • Nichtrechtsfähige Personenvereinigungen, Anstalten, Zweckvermögen, etc unter bestimmten Voraussetzungen

Tina Ehrke-Rabel

k rperschaftsteuer5
Körperschaftsteuer
  • Steuersubjekt - Unbeschränkte Steuerpflicht
      • Betriebe gewerblicher Art der Körperschaften öffentlichen Rechts (§ 2 KStG)
        • Wirtschaftlich selbständige Einrichtungen
        • Nachhaltige privatwirtschaftliche Tätigkeit
        • Von wirtschaftlichem Gewicht (Jahresumsatz > € 4.000,-)
        • Nicht Land- und Forstwirtschaft
        • Nicht Vermögensverwaltung
      • Stpfl ist der einzelne BgA
        • Ausnahme Versorgungsbetriebe

Tina Ehrke-Rabel

k rperschaftsteuer6
Körperschaftsteuer
  • Steuersubjekt
    • Beschränkte Steuerpflicht
      • Körperschaften, die im Inland weder Sitz noch Geschäftsleitung haben
        • Steuerpflicht erstreckt sich auf die Einkünfte des § 98 EStG
      • Körperschaften öffentlichen Rechts und an sich steuerbefreite Körperschaften mit Einkünften, von denen ein KESt-Abzug vorzunehmen ist
        • Vor allem kest-pflichtige Erträge
        • Ausgenommen sind Beteiligungserträge gem § 10 KStG

Tina Ehrke-Rabel

k rperschaftsteuer7
Körperschaftsteuer
  • Steuersubjekt
    • Persönliche Steuerbefreiungen
      • In § 5 KStG aufgezählt
      • zB Gemeinnützige Einrichtungen (§ 34 BAO)

Tina Ehrke-Rabel

k rperschaftsteuer8
Körperschaftsteuer
  • Steuerobjekt (§§ 7 und 8 KStG)
    • Einkommen iSd EStG
    • Kapitalgesellschaften haben immer Einkünfte aus Gewerbebetrieb und ermitteln ihren Gewinn nach § 5 EStG (§ 7 Abs 3 KStG).
    • Andere Körperschaften (zB Vereine) können alle 7 Einkunftsarten haben.

Tina Ehrke-Rabel

k rperschaftsteuer9
Körperschaftsteuer
  • Steuerobjekt (§§ 7 und 8 KStG)
    • Einlagen der Gesellschafter und Mitgliedsbeiträge
      • Werden nicht durch den Betrieb erwirtschaftet
      • Bei der Einkommensermittlung außer Ansatz (§ 8 Abs 1 KStG)
    • Ausschüttungen der Gesellschaft an die Gesellschafter
      • GS Einkommensverwendung, mindern den Gewinn nicht (§ 8 Abs 1 KStG)

Tina Ehrke-Rabel

k rperschaftsteuer10
Körperschaftsteuer
  • Gewinnermittlung
    • § 5 Abs 1 EStG
    • iZm §§ 11 und 12 KStG

Tina Ehrke-Rabel

k rperschaftsteuer11
Körperschaftsteuer
  • Gewinnermittlung
    • Abzugsfähige und nicht abzugsfähige Aufwendungen und Ausgaben
      • § 11 KStG sieht bestimmte Betriebsausgaben vor
      • § 12 KStG betrifft nichtabzugsfähige Aufwendungen und Ausgaben
        • Ausschüttungsbedingte TW-Abschreibungen v Beteiligungen verboten
        • Zulässige TW-Abschreibungen von Beteiligungen sind GS auf 7 Jahre zu verteilen

Tina Ehrke-Rabel

k rperschaftsteuer12
Körperschaftsteuer
  • Verluste der Körperschaft
    • Wie in der ESt grundsätzlich vortragsfähig und in den Folgejahren als Sonderausgaben abzugsfähig.
    • Verrechnungsgrenze und Vortragsgrenze von 75 % (wie EStG)
    • Einschränkung bei Mantelkauf (§ 8 Abs 4 Z 2 KStG)

Tina Ehrke-Rabel

k rperschaftsteuer13
Körperschaftsteuer
  • Einlagen und Einlagenrückzahlungen
    • Einlagen entgeltliches Rechtsgeschäft
      • Anschaffung von Gesellschaftsrechten durch Gesellschafter
      • Sacheinlage: Tausch von eingelegter Sache gegen Gesellschaftsrechte (§ 6 Z 14 lit b EStG)
    • Einlagenrückzahlungen  Veräußerungsgeschäft
      • § 4 Abs 12 EStG

Tina Ehrke-Rabel

k rperschaftsteuer14
Körperschaftsteuer
  • Einlagen und Einlagenrückzahlungen
    • Verdeckte Einlagen
      • Erhöhen Gewinn der Ges nicht
      • Beim Gesellschafter nachträgliche AK
    • Verdecktes Eigenkapital
      • Fall der verdeckten Einlage
    • Nutzungseinlage
      • Gelten nach hA nicht als Einlagen

Tina Ehrke-Rabel

k rperschaftsteuer15
Körperschaftsteuer
  • Ausschüttungen an die Gesellschafter
    • Folgen für die Körperschaft
      • Gewinn der Körperschaft ist köSt-pflichtig mit festem Satz von 25 %
      • Gewinnausschüttungen mindern Gewinn nicht
      • Zuführungen zu Rücklagen mindern Gewinn nicht
      • Trennungsprinzip!

Tina Ehrke-Rabel

k rperschaftsteuer16
Körperschaftsteuer
  • Ausschüttungen an die Gesellschafter
    • Folgen für den Gesellschafter als natürliche Person
      • Einkünfte aus Kapitalvermögen
      • KESt iHv 25 % oder halber Steuersatz (§§ 93, 97, 37 EStG)
    • Gesellschafter ist selbst Kapitalgesellschaft
      • Einkünfte aus Gewerbebetrieb
      • KESt, wenn nicht § 94a EStG

Tina Ehrke-Rabel

k rperschaftsteuer17
Körperschaftsteuer
  • Leistungsbeziehungen zw Gesellschaft u Gesellschafter
    • Trennungsprinzip
      • Leistungsbeziehungen werden anerkannt, wenn fremdüblich!
    • Nicht fremdüblich
      • Verdeckte Gewinnausschüttung
        • Zu behandeln wie offene Gewinnausschüttung
      • Rückgängigmachung von vGA: Einlage

Tina Ehrke-Rabel

k rperschaftsteuer18
Körperschaftsteuer
  • Behandlung von Konzernen
    • Beteiligungsertragsbefreiung (§ 10 Abs 1 KStG)
      • Beteiligung einer inländischen Kapitalgesellschaft an einer anderen inländischen Kapitalgesellschaft
        • Laufende Erträge sind von der KöSt befreit!
        • Veräußerungsgewinne steuerpflichtig

Tina Ehrke-Rabel

k rperschaftsteuer19
Körperschaftsteuer
  • Behandlung von Konzernen
    • Internationales Schachtelprivileg (§ 10 Abs 2 u 3 KStG)
      • Beteiligung einer inländ KapGes an ausländ KapGes
      • Beteiligung mindestens 10 %
      • Beteiligung seit mindestens 1 Jahr
      • Beteiligungserträge steuerfrei
        • Laufende Erträge
        • Gewinne, Verluste, sonstige Wertänderungen außer Ansatz
        • Ausnahme: Option auf Steuerpflicht

Tina Ehrke-Rabel

k rperschaftsteuer20
Körperschaftsteuer
  • Teilwertabschreibungen von Beteiligungen iSv § 10 KStG

Sonderregelungen in § 12 Abs 3 KStG

Tina Ehrke-Rabel

k rperschaftsteuer21
Körperschaftsteuer
  • Gruppenbesteuerung (§ 9 KStG)
    • Finanziell verbundene Körperschaften können eine Unternehmensgruppe bilden

 Gewinne und Verluste sämtlicher Gruppenmitglieder werden dem Gruppenträger zugerechnet

Tina Ehrke-Rabel

k rperschaftsteuer22
Körperschaftsteuer
  • Gruppenbesteuerung (§ 9 KStG)
    • Gruppenträger
      • Unbeschränkt steuerpflichtige KapGes, Genossenschaften, Versicherungsvereine, Kreditinstitute
      • Zweigniederlassungen beschränkt steuerpflichtiger EU-Kapitalgesellschaften
    • Gruppenmitglieder
      • Inländische KapGes oder Genossenschaften
      • Vglbare ausländ Körperschaften, die ausschließlich mit unbeschr stpfl Gruppenmitgliedern od dem Gruppenträger finanziell verbunden sind.

Tina Ehrke-Rabel

k rperschaftsteuer23
Körperschaftsteuer
  • Gruppenbesteuerung (§ 9 KStG)
    • Finanzielle Verbundenheit
      • Beteiligung iHv mehr als 50 % an Kapital und Stimmrechten
    • Ausländ Gruppenmitglied
      • Nur die Verluste sind steuerlich dem GT zuzurechnen
    • Formale Voraussetzung
      • Unterfertigung eines Gruppenantrages
    • Ergebniszurechnung außerbücherlich
      • Steuerausgleichsvereinbarung

Tina Ehrke-Rabel

k rperschaftsteuer24
Körperschaftsteuer
  • Beschränkte Steuerpflicht (§ 21 KStG)
    • Körperschaften ohne Sitz und/oder Geschäftsleitung im Inland
      • Steuerpflichtig mit Einkünften gem § 98 EStG
    • Inländische Körperschaften öffentlichen Rechts, von der unbeschr KSt befreite Körperschaften
      • Steuerpflicht mit Einkünften, bei denen Steuer durch Steuerabzug erhoben wird
        • § 10 KStG ist aber anwendbar

Tina Ehrke-Rabel

k rperschaftsteuer25
Körperschaftsteuer
  • Auflösung und Abwicklung (§ 19 KStG)
    • Eigener Besteuerungszeitraum vom Schluss d der Auflösung vorangegangen WJ bis zur Beendigung der Abwicklung
    • Liquidationsgewinn wird durch Vermögensvergleich ermittelt
    • Auf Gesellschafterebene: betriebl EK od EK gem § 31 EStG

Tina Ehrke-Rabel

k rperschaftsteuer26
Körperschaftsteuer
  • Tarif (§ 22 KStG)
    • 25 % vom stpfl Einkommen
    • Unbeschränkt Stpfl müssen MindestKöSt entrichten
      • Jährlich € 1750,- für GmbH
      • Jährlich € 3.500,- für AG
      • Jährlich € 5.452,- für Banken und Vesicherungen

 Anrechnung auf KöSt-Schuld

Tina Ehrke-Rabel

privatstiftungen
Privatstiftungen
  • Definition
    • Zweckvermögen mit eigener Rechtspersönlichkeit
  • Stifter stattet die PS mit Geld- od Sachvermögen aus (mind. 70.000 €)
  • Stiftungsorgane : Stiftungsprüfer, Aufsichtrat, Beirat verwalten und kontrollieren die PS
  • Zuwendungen an Begünstigte nach Maßgabe des Stifterwillens (siehe Stiftungsurkunde und Stiftungszusatzurkunde)

Tina Ehrke-Rabel

privatstiftungen28
Privatstiftungen
  • Kosten der Vermögensausstattung:
    • ErbSt 5 % (§ 8 Abs 3 ErbStG)
    • Bei Grundstücken: + 3,5 % GrESt-Äquivalent
    • Eintragungsgebühr 1 %

Tina Ehrke-Rabel

privatstiftungen29
Privatstiftungen
  • Einkünfteermittlung
    • Handelsrechtlicher Jahresabschluss, Lagebericht, Eintragung ins Firmenbuch
    • Bei Stiftungstransparenz gilt § 7 Abs 3 KStG nicht  Stiftung hat trotz Eintragung im FB alle 7 Einkunftsarten (§ 13 Abs 1 KStG)

 Gewinnermittlung gem § 5 EStG nur bei EK aus Gewerbebetrieb

Tina Ehrke-Rabel

eigenn tzige privatstiftungen
Eigennützige Privatstiftungen
  • Steuerfrei sind (§ 5 Z 11 iVm § 13 KStG)
    • Inländ Ausschüttungserträge: Beteiligungsertragsbefreiung (§ 21 Abs 2 Z 1 iVm § 10 Abs 1 KStG)
    • Ausländ Ausschüttungserträge: Beteiligungsertragsbefreiung ohne Mindestbeteiligungsgrenze und ohne Behaltefrist (§ 13 Abs 2 KStG) [wenn mit inländ Beteiligungserträgen vergleichbar und wenn keine Steuerentlastung aufGr v DBA

Tina Ehrke-Rabel

eigenn tzige privatstiftungen31
Eigennützige Privatstiftungen
  • Zwischenbesteuerung mit 12,5 % KöSt
    • In- und ausländ Kapitalerträge
      • aus Geldeinlagen und sonstigen Forderungen bei Kreditinstituten
      • Aus Forderungswertpapieren unter bestimmten Voraussetzungen
      • Einkünfte aus der Veräußerung von Beteiligungen (§ 31 EStG)
    • Bei Zuwendung an Begünstigte in späteren VA-Zeiträumen  Anrechnung der ZwSt auf KESt

Tina Ehrke-Rabel

eigenn tzige privatstiftungen32
Eigennützige Privatstiftungen
  • Zwischenbesteuerung mit 12,5 % KöSt
    • Unterbleibt, wenn im VA-Zeitraum Zuwendungen getätigt, von denen KESt einbehalten wurde
    • Übertragung stiller Reserven aus Veräußerung gem § 31 EStG auf neu angeschaffte 10 %- Beteiligung an KapGes möglich, bzw Bildung eines steuerfreien Betrages für zwölf Monate

Tina Ehrke-Rabel

eigenn tzige privatstiftungen33
Eigennützige Privatstiftungen
  • Besteuerung mit 25 % KöSt
    • Einkünfte aus LuF-Betrieb
    • Gewerbliche Einkünfte aus Kommanditbeteiligungen
    • Einkünfte aus der Vermietung von Grundstücken
    • Spekulationsgeschäfte

Tina Ehrke-Rabel

eigenn tzige privatstiftungen34
Eigennützige Privatstiftungen
  • Besteuerung der Zuwendungen an Begünstigte
    • Einkünfte aus Kapitalvermögen (§ 27 Abs 1 Z 7 EStG)
    • KESt-Abzug
    • Endbesteuerung
    • Option auf Veranlagung mit ½ Durchschnittsteuersatz

Tina Ehrke-Rabel

u m s a t z s t e u e r

U M S A T Z S T E U E R

Univ.-Doz. Mag. Dr. Tina Ehrke-Rabel

WS 2007 / 08

system der umsatzsteuer
System der Umsatzsteuer
  • Rechtsgrundlagen
    • Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft
    • Umsatzsteuergesetz
    • Verordnungen des Bundesministers für Finanzen (BMF)

Tina Ehrke-Rabel

system der umsatzsteuer37
System der Umsatzsteuer
  • Funktionsweise

Finanzamt

20 USt 40 USt 20 VSt

100 + 20 USt 200 + 40 USt

Unternehmer FUnternehmer XPrivate A

Belastung F = 0 Belastung X = 0 Belastung A = 40

Tina Ehrke-Rabel

steuerbarer umsatz 1 abs 1 ustg
Steuerbarer Umsatz(§ 1 Abs 1 UStG)
  • Umsätze von Lieferungen u sonstigen Leistungen,
    • die ein Unternehmer
    • im Inland
    • gegen Entgelt
    • im Rahmen seines Unternehmens ausführt
  • Eigenverbrauch im Inland
  • Spezieller Eigenverbrauch im Inland
  • Einfuhr von Waren aus dem Drittland

Tina Ehrke-Rabel

der unternehmer 2 ustg
Der Unternehmer(§ 2 UStG)
  • Unternehmer ist, wer
    • selbständig
    • eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit ausübt
  • Selbständigkeit
    • Frage: In welchem Verhältnis steht die leistende Person zu ihrem Auftraggeber?
    • Nicht, wenn Verpflichtung, den Weisungen des Unternehmers zu folgen

Tina Ehrke-Rabel

der unternehmer 2 ustg40
Der Unternehmer(§ 2 UStG)
  • Gewerbliche od berufliche Tätigkeit
    • Nachhaltig
    • Tun, Unterlassen, Dulden
    • Einnahmenerzielungsabsicht
      • Gewinnerzielungsabsicht grundsätzlich nicht Voraussetzung
      • Ausnahme: Liebhaberei
        • Wenn auf Dauer keine Gewinne zu erwarten sind
        • Und Tätigkeit auf persönliche Neigung zurückzuführen ist

Tina Ehrke-Rabel

der unternehmer 2 ustg41
Der Unternehmer (§ 2 UStG)
  • Beginn d unternehmerischen Tätigkeit
    • Mit Aufnahme der auf Einnahmenerzielung ausgerichteten Handlung
  • Ende d unternehmerischen Tätigkeit
    • Mit dem letzten unternehmerischen Tätigwerden

Tina Ehrke-Rabel

der unternehmer
Der Unternehmer
  • Weltunternehmer
    • Unternehmer ist jeder, der die Voraussetzungen des UStG erfüllt
  • Zivilrechtliche Rechtsfähigkeit egal
    • Unternehmer ist jeder, der nach außen als Einheit unternehmerisch auftritt
      • Personengesellschaften, juristische Personen, ARGE, ...

Tina Ehrke-Rabel

der unternehmer43
Der Unternehmer
  • Körperschaften öffentlichen Rechts
    • Bund, Länder, Gemeinden
      • Sind Unternehmer, wenn sie wie Private tätig werden
      • Maßstab:
        • Betriebe gewerblicher Art iSd KStG
        • Fiktive Betriebe gewerblicher Art iSd § 2 Abs 3 UStG

Tina Ehrke-Rabel

der unternehmer44
Der Unternehmer
  • Grundsatz der Unternehmenseinheit
    • Merksatz:

Ein Unternehmer kann mehrere Betriebe, aber nur ein Unternehmen haben

    • Unternehmen

alle Betriebe eines Unternehmers im In- und Ausland

Tina Ehrke-Rabel

der unternehmer45
Der Unternehmer
  • Grundsatz der Unternehmenseinheit
    • Konsequenzen
      • Eine gemeinsame USt-Erklärung
      • Für die Anwendung von Betragsgrenzen sind alle Tätigkeiten eines Unternehmers zusammenzuzählen
      • Umsätze zwischen den einzelnen Betrieben eines Unternehmens  nicht steuerbare Innenumsätze

Tina Ehrke-Rabel

gegen entgelt
„gegen Entgelt“
  • Umsatzsteuerbar nur, wenn „gegen Entgelt“
    • Leistungsaustausch
    • Unmittelbarer Zusammenhang zwischen Leistung und Gegenleistung
      • Geld
      • Anderer Gegenstand (Tausch)
      • Sonstige Leistung (tauschähnlicher Umsatz)

Tina Ehrke-Rabel

gegenstand der ust
Gegenstand der USt
  • Grundtatbestand
    • Lieferungen
    • Sonstige Leistungen
  • Ergänzungstatbestand
    • Eigenverbrauch
    • Einfuhr aus dem Drittland

Tina Ehrke-Rabel

lieferungen 3 ustg
Lieferungen(§ 3 UStG)
  • Verschaffung der wirtschaftlichen Verfügungsmacht an einem Gegenstand
  • Auch Strom und Gas
  • Zivilrechtliches Eigentum ohne Bedeutung
    • zB Lieferung unter Eigentumsvorbehalt

Tina Ehrke-Rabel

sonstige leistungen 3a ustg
Sonstige Leistungen(§ 3a UStG)
  • Sonstige Leistung
    • Alles, was keine Lieferung ist
      • Dienstleistungen
      • Nutzungsüberlassungen (zB Vermietung)
      • Duldung eines Zustandes (zB Servitut)
      • Unterlassungen
      • Übertragung von Rechten (zB Urheberrechte)
  • Abgrenzungsfrage
    • Worauf kommt es den Vertragsparteien an?

Tina Ehrke-Rabel

grundsatz der einheitlichkeit der leistung
Grundsatz der Einheitlichkeit der Leistung
  • Leistungen, die sowohl Elemente der Lieferung als auch der sonstigen Leistung enthalten

 entweder Lieferung od sonstige Leistung

Tina Ehrke-Rabel

bemessungsgrundlage 4 ustg
Bemessungsgrundlage(§ 4 UStG)
  • Entgelt
    • Alles, was der Empfänger der Leistung aufzuwenden hat, um die Lieferung od sonstige Leistung zu erhalten
    • Was ein anderer als der Empfänger für die Lieferung od sonstige Leistung gewährt
    • Wesentlich
      • Unmittelbarer wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen Entgelt und Leistung!

Tina Ehrke-Rabel

bemessungsgrundlage 16 ustg
Bemessungsgrundlage(§ 16 UStG)
  • Änderung der Bemessungsgrundlage
    • Berichtigung ist sowohl beim leistenden als auch beim empfangenden Unternehmer vorzunehmen
    • In dem Voranmeldungszeitraum, in dem Änderung eingetreten ist
    • Zeitlich unbefristet
    • Anwendungsfälle
      • Mängelrügen, Skonti, Rabatte
      • Zahlungsunfähige Kunden

Tina Ehrke-Rabel

ort der lieferung 3 abs 7 und abs 8 ustg
Ort der Lieferung(§ 3 Abs 7 und Abs 8 UStG)
  • Lieferung „im Inland ausgeführt“
    •  steuerbar in Österreich
    • Grundtatbestand
      • Wo sich der Gegenstand zum Zeitpunkt d Verschaffung der Verfügungsmacht befindet (§ 3 Abs 7 UStG)
    • Ergänzungstatbestand
      • Wo die Beförderung od Versendung beginnt (§ 3 Abs 8 UStG)

Tina Ehrke-Rabel

ort der sonstigen leistung 3a abs 6 12 ustg
Ort der sonstigen Leistung(§ 3a Abs 6 – 12 UStG)
  • Abhängig von der Art der sonstigen Leistung
  • Generalnorm (§ 3a Abs 12 UStG)
    • Der Ort, von dem aus der Unternehmer sein Unternehmen betreibt
      • Gilt nur, wenn keine Spezialnorm zur Anwendung kommt
  • Spezialnormen (§ 3a Abs 6 bis Abs 9 UStG)
    • Verhältnis der Absätze zueinander:
      • Reihenfolge bestimmt sich nach der Reihenfolge der Absätze!

Tina Ehrke-Rabel

ort der sonstigen leistung 3a ustg
Ort der sonstigen Leistung (§ 3a UStG)
  • Abs 6 – Belegenheitsort des Grundstücks
    • sonstige Leistung iZm einem Grundstück
      • zB Architekt, Immobilienhändler
  • Abs 7 – Ort, an dem die Beförderung bewirkt wird
    • Beförderungsleistungen
    • Bei grenzüberschreitender Beförderung  inländischer Teil der Leistung in Österreich ausgeführt

Tina Ehrke-Rabel

ort der sonstigen leistung 3a ustg56
Ort der sonstigen Leistung (§ 3a UStG)
  • Abs 8 - Tätigkeitsort
    • Der Ort, an dem der Unternehmer ausschließlich oder zum wesentlichen Teil tätig wird
    • Gilt für
      • Künstlerische, wissenschaftliche, unterrichtende, sportliche, unterhaltende oder ähnliche Leistungen einschließlich der Leistungen der Veranstalter,
      • Umschlag, Lagerung oder ähnliche Leistungen, die mit Beförderungsleistungen üblicherweise verbunden sind,
      • Arbeiten an beweglichen körperlichen Gegenständen und die Begutachtung dieser Gegenstände.

Tina Ehrke-Rabel

ort der sonstigen leistung 3a ustg57
Ort der sonstigen Leistung (§ 3a UStG)
  • Abs 10 – Katalogleistungen
    • zB
    • Die Einräumung, Übertragung und Wahrnehmung von Rechten, die sich aus urheberrechtlichen Vorschriften ergeben;
    • Die Leistungen, die der Werbung und Öffentlichkeitsarbeit dienen;
    • Die sonstigen Leistungen aus der Tätigkeit als Rechtsanwalt, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Sachverständiger, Ingenieur, Aufsichtsratsmitglied, Dolmetscher und Übersetzer sowie ähnliche Leistungen anderer Unternehmer;

Tina Ehrke-Rabel

ort der sonstigen leistung 3a ustg58
Ort der sonstigen Leistung (§ 3a UStG)
  • Abs 10 – Katalogleistungen
    • zB
    • Die rechtliche, technische und wirtschaftliche Beratung;
    • Die Datenverarbeitung;
    • Die Gestellung von Personal;
    • Die Vermittlung der in diesem Absatz bezeichneten Leistungen;
    • Die Vermietung beweglicher körperlicher Gegenstände, ausgenommen Beförderungsmittel;
    • Die Telekommunikationsdienste;
    • ......

Tina Ehrke-Rabel

ort der sonstigen leistung 3a ustg59
Ort der sonstigen Leistung (§ 3a UStG)
  • Abs 9 – Katalogleistungen
    • Die im Abs. 10 bezeichneten sonstigen Leistungen werden ausgeführt:
      • Empfänger ist Unternehmer: sonstige Leistung wird dort ausgeführt, wo der Empfänger sein Unternehmen betreibt
      • Empfänger ist kein Unternehmer und hat keinen Sitz im Gemeinschaftsgebiet: sonstige Leistung wird an seinem Wohnsitz oder Sitz im Drittlandsgebiet ausgeführt
      • (.....)

Tina Ehrke-Rabel

ort der sonstigen leistung 3a ustg60
Ort der sonstigen Leistung (§ 3a UStG)
  • Reverse – charge (§ 19 Abs 1 UA 1 UStG)
    • Die Steuerschuld geht auf den Leistungsempfänger über, wenn
      • Leistender Unternehmer keinen Sitz oder Wohnsitz in Österreich,
      • Aber sonstige Leistung in Ö ausgeführt
      • Leistungsempfänger ist selbst Unternehmer oder juristische Person öffentlichen Rechts

Tina Ehrke-Rabel

eigenverbrauch im inland
Eigenverbrauch im Inland
  • Ersatztatbestand
  • Ziel
    • Gleichstellung mit dem Letztverbraucher, wenn der Unternehmer seinen privaten Bedarf aus dem Unternehmen deckt

Tina Ehrke-Rabel

entnahmeeigenverbrauch 3 abs 2 ustg
Entnahmeeigenverbrauch§ 3 Abs 2 UStG
  • Der Lieferung gegen Entgelt gleichgestellt
    • Entnahme eines Gegenstandes
    • Durch einen Unternehmer
    • Aus seinem Unternehmen
      • Für Zwecke, die außerhalb des Unternehmens liegen
      • Für den Bedarf seines Personals, sofern keine Aufmerksamkeiten oder
      • Für jede andere unentgeltliche Zuwendung,
        • ausgenommen Geschenke von geringem Wert und
        • Warenmuster
    • Voraussetzung: vorher VStA

Tina Ehrke-Rabel

nutzungseigenverbrauch 3a abs 1a ustg
Nutzungseigenverbrauch§ 3a Abs 1a UStG
  • Verwendung eines dem Unternehmen zugeordneten Gegenstandes
    • Der zum vollen od teilweisen VStA berechtigt hat,
      • Für Zwecke, die außerhalb d Unternehmens liegen,
      • Für den Bedarf seines Personals, sofern keine Aufmerksamkeiten vorliegen
      • AUSNAHME: private Verwendung eines dem Unternehmen zugeordneten Gegenstandes fällt nicht darunter!

Tina Ehrke-Rabel

eigenverbrauch durch sonstige leistung 3a abs 1a ustg
Eigenverbrauch durch sonstige Leistung§ 3a Abs 1a UStG
  • Unentgeltliche Erbringung von anderen sonstigen Leistungen durch den Unternehmer
      • Für Zwecke, die außerhalb d Unternehmens liegen
      • Für den Bedarf seines Personals, sofern keine Aufmerksamkeiten

Tina Ehrke-Rabel

spezieller eigenverbrauch 1 abs 1 z 2 ustg
Spezieller Eigenverbrauch(§ 1 Abs 1 Z 2 UStG)
  • Aufwandseigenverbrauch
    • Bei ertragsteuerlich nicht abzugsfähigen Aufwendungen, für die davor VStA geltend gemacht wurde
    • Aufwendungen für bestimmte Auslandsleistungen
      • Befristet bis 1.1.2006
      • Bsp.: Auslandsleasing von PKW
        • Gemeinschaftsrechtswidrig?

Tina Ehrke-Rabel

eigenverbrauch bemessungsgrundlage 4 abs 8 ustg
EigenverbrauchBemessungsgrundlage (§ 4 Abs 8 UStG)
  • Nutzungseigenverbrauch
    • Auf die Nutzung entfallende Kosten
    • Nach hA AfA + Betriebskosten im Ausmaß der privaten Nutzung
  • Entnahmeeigenverbrauch
    • Wiederbeschaffungskosten im Zeitpunkt der Entnahme
  • Eigenverbrauch durch sonstige Leistung
    • Die auf die sonstige Leistung entfallenden Kosten

Tina Ehrke-Rabel

einfuhrumsatzsteuer 1 abs 2 z 3 ustg
Einfuhrumsatzsteuer(§ 1 Abs 2 Z 3 UStG)
  • Einfuhr von Gegenständen aus dem Drittland
    • Unabhängig davon, ob Abnehmer der Lieferung Unternehmer oder Privatperson ist
    • Bemessungsgrundlage
      • Zollwert + Eingangsabgaben + Kommissions- und Beförderungskosten + Versicherungskosten bis zum 1. Bestimmungsort im Gemeinschaftsgebiet

Tina Ehrke-Rabel

steuers tze 10 ustg
Steuersätze(§ 10 UStG)
  • Allgemeiner Steuersatz 20 %
  • ermäßigter Steuersatz 10 %
  • Preise beinhalten im Zweifelsfall die Umsatzsteuer
    • MwSt-Anteil bei USt-Satz von 20 %: 16,667 % (Divisor: 6)
    • MwSt-Anteil bei USt-Satz von 10 %: 9,091 % (Divisor: 11)

Tina Ehrke-Rabel

steuerschuldner 19 abs 1 ustg
Steuerschuldner(§ 19 Abs 1 UStG)
  • Regel
    • Lieferung u sonstige Leistung  leistender Unternehmer
    • Eigenverbrauch  eigenverbrauchender Unternehmer
    • Einfuhr  einführende Person
  • Ausnahme
    • Reverse-Charge

Tina Ehrke-Rabel

steuerbefreiungen
Echte

Umsatz befreit

Vorsteuerabzug bleibt

USt bleibt neutral

§ 6 Abs 1 Z 1 – 6 UStG

Unechte

Umsatz befreit

Kein Vorsteuerabzug

§ 6 Abs 1 Z 7 ff UStG

Folge

Gleichstellung mit Letztverbraucher

USt Belastung

Tw Optionsrecht auf Regelbesteuerung

Steuerbefreiungen

Tina Ehrke-Rabel

steuerbefreiungen mit vsta
Steuerbefreiungen mit VStA
  • Ausfuhrlieferung
    • Ins Drittlandsgebiet befördert oder versendet
    • Abnehmer befördert oder versendet selbst ins Drittland („tax free shopping“)
      • Ausnahme: Touristenexport < 75 €
        • Abnehmer ohne Wohnsitz in Österreich
        • Zw Erwerb und Ausfuhr nicht mehr als 3 Monate
        • Wert der Lieferung nicht mehr als 75 €

 Keine Steuerbefreiung  steuerpflichtig in Ö

Tina Ehrke-Rabel

steuerbefreiungen ohne vsta
Steuerbefreiungen ohne VStA
  • Kleinunternehmer (§ 6 Abs 1 Z 27 UStG)
    • Voraussetzungen
      • Jahresumsatz nicht über 30.000 Euro (netto)
      • Einmaliges Überschreiten von 15 % innerhalb von 5 Jahren zulässig

Von der USt befreit

Kein VStA

Keine Befreiung von den Aufzeichnungspflichten

        • Ausnahme: Jahresumsatz nicht über 7.500 €

Tina Ehrke-Rabel

steuerbefreiungen ohne vsta73
Steuerbefreiungen ohne VStA
  • Kleinunternehmer
    • Option auf Steuerpflicht (§ 6 Abs 3 UStG)
      • Bis zur Rechtskraft des USt-Bescheides
      • Empfehlenswert, wenn überwiegend Umsätze an Unternehmer und wenn hohe Vorsteuern
      • Verpflichtet für 5 Jahre
      • Bei Wechsel  Vorsteuerkorrektur

Tina Ehrke-Rabel

steuerbefreiungen ohne vsta beispiele
Steuerbefreiungen ohne VStABeispiele
  • Grundstücksumsätze (§ 6 Abs 1 Z 9 lit a UStG)
    • Erfasst alle Umsätze von Grundstücken iSd GrEStG
    • Steuerfrei ist auch die fiktive Lieferung
    • Option auf Steuerpflicht (§ 6 Abs 2 UStG)
  • Vermietung und Verpachtung von Grundstücken
    • Ausgenommen Vermietung zu Wohnzwecken (10 % USt)
    • Vorübergehend unternehmensfremde Nutzung fällt nicht unter die Befreiung!
    • Option auf Steuerpflicht (§ 6 Abs 2 UStG)

Tina Ehrke-Rabel

vorsteuerabzug
Vorsteuerabzug
  • Kernstück des MwSt-Rechts
  • Inhalt
    • Erstattung der Umsatzsteuer auf empfangene Lieferungen und sonstige Leistungen
  • Zweck
    • Verwirklichung der Konsumbelastung

Tina Ehrke-Rabel

vorsteuerabzug 12 ustg
Vorsteuerabzug(§ 12 UStG)
  • Betrifft USt, EUSt, reverse-charge-Steuer
  • Voraussetzungen
    • Leistungsempfänger ist Unternehmer
    • Leistung für das Unternehmen ausgeführt
    • USt von anderem Unternehmer gesondert in Rechnung ausgewiesen
    • Bezahlung nicht notwendig
      • Ausnahme Anzahlung

Tina Ehrke-Rabel

vorsteuerabzug77
Vorsteuerabzug
  • „für sein Unternehmen ausgeführt“, wenn
    • Leistungen dienen zu mind 10 % unternehmerischen Zwecken
      • maßgeblich sind Verhältnisse im Zeitpunkt der Leistung
    • Im Ausmaß der nichtunternehmerischen Nutzung
      • GS Nutzungseigenverbrauch

Tina Ehrke-Rabel

vorsteuerabzug78
Vorsteuerabzug
  • „für sein Unternehmen ausgeführt“
    • Beispiel
      • Unternehmer X erwirbt einen PC, den er zu 70 % für seinen „Job“ verwendet, zu 30 % wird er von den Söhnen benutzt.
        • Anschaffungskosten € 1000 + USt
      • Lösung
        • PC wird zu mind 10 % unternehmerisch genutzt  für das Unternehmen ausgeführt  VStA iHv 200
        • Private Nutzung  fiktive sonstige Leistung auf die Nutzung entfallende Kosten sind zu versteuern  30 % der AfA und der Betriebskosten x 20 %

Tina Ehrke-Rabel

vorsteuerabzug79
Vorsteuerabzug
  • „Nicht für das Unternehmen ausgeführt“
    • Kraft gesetzlicher Fiktion
      • Entgelte, die überwiegend keine abzugsfähigen Aufwendungen iSd EStG
      • PKW
    • Folge
      • Kein Vorsteuerabzug
      • daher auch kein Eigenverbrauch

Tina Ehrke-Rabel

rechnung 11 ustg
Rechnung (§ 11 UStG)
  • Angaben
      • Name u Anschrift d leistenden Unternehmers
      • Name u Anschrift d Abnehmers
      • Menge, handelsübliche Bezeichnung der Lieferung; Art u Umfang d sonstigen Leistung
      • Datum, an dem Leistung ausgeführt
      • Entgelt
      • USt, die auf das Entgelt entfällt, Steuersatz; bei steuerfreien Umsätzen Hinweis auf die Steuerbefreiung
      • UID-Nummer, wenn stpfl Umsätze ausgeführt
      • UID-Nummer des Leistungsempfängers, wenn Rechnungsbetrag > € 10.000,-
      • Ausstellungsdatum
      • Laufende Nummer der Rechnung

Tina Ehrke-Rabel

rechnung 11 ustg81
Rechnung(§ 11 UStG)
  • Kleinbetragsrechnung
    • Entgelt nicht über 150 Euro
    • Name, Adresse des leistenden Unternehmers
    • Menge, handelsübliche Bezeichnung d Lieferung; Art u Umfang d sonstigen Leistung
    • Datum (d Ausstellung u d Leistungserbringung)
    • Entgelt brutto
    • Steuersatz

Tina Ehrke-Rabel

rechnung 11 ustg82
Rechnung(§ 11 UStG)
  • Gutschriften
    • Gelten unter bestimmten Voraussetzungen als Rechnung
  • Steuerschuld auf Grund der Rechnung
    • Unrichtiger Steuerausweis
    • Unberechtigter Steuerausweis
      • Leistung wurde gar nicht ausgeführt oder
      • Leistender war nicht Unternehmer
    • Berichtigung möglich!

Tina Ehrke-Rabel

vorsteuerabzug 12 abs 3 ustg
Vorsteuerabzug(§ 12 Abs 3 UStG)
  • Ausschluss vom Vorsteuerabzug
    • Unecht befreite Leistungen
      • Erfasst sind auch damit in bloß mittelbarem Zusammenhang stehende Leistungen
    • Die vorübergehend private Nutzung von dem Unternehmen zugeordneten Gebäudeteilen

Tina Ehrke-Rabel

vorsteuerabzug 12 abs 3 ustg84
Vorsteuerabzug(§ 12 Abs 3 UStG)
  • Nutzung eines Gegenstandes sowohl für steuerfreie als auch für steuerpflichtige Umsätze
    • Aufteilung der Vorsteuern
      • Nach der wirtschaftl Zuordnung
      • Umsatzschlüsselmethode
    • Beispiel
      • Bank errichtet Gebäude, 1.000.000 + 20 % USt, Nutzung 60 % für das Bankgeschäft, 40 % steuerpflichtig vermietet

 Bankgeschäft unecht steuerfrei, Vermietung steuerpflichtig  VStA 40 % von 200.000  80.000

Tina Ehrke-Rabel

vorsteuerkorrektur 12 abs 10 ustg
Vorsteuerkorrektur(§ 12 Abs 10 UStG)
  • Voraussetzungen
    • Änderung des Verwendungszwecks eines Gegenstandes
    • Innerhalb des Beobachtungszeitraumes
      • Anlagevermögen: 5 Jahre
      • Grundstücke (Gebäude): 10 Jahre
      • Umlaufvermögen: grds. zeitlich unbegrenzt

Tina Ehrke-Rabel

vorsteuerkorrektur
Vorsteuerkorrektur
  • Folgen
    • Verwendung zuerst steuerpflichtig, dann steuerfrei
      • Negative Vorsteuerkorrektur
        • Für jedes Jahr der Änderung bis zum Ablauf des Beobachtungszeitraumes ist VSt zurückzuzahlen
    • Verwendung zuerst steuerfrei, dann steuerpflichtig
      • Positive Vorsteuerkorrektur
        • Für jedes Jahr der Änderung bis zum Ablauf des Beobachtungszeitraumes wird VSt erstattet

Tina Ehrke-Rabel

vorsteuerkorrektur87
Vorsteuerkorrektur
  • Wie?
    • Für jedes Jahr der Änderung 1/5 bzw 1/10 der gesamten Vorsteuer
  • Bagatellgrenze
    • 220 Euro VSt  keine Korrektur

Tina Ehrke-Rabel

vorsteuerkorrektur88
Vorsteuerkorrektur
  • Beispiel
    • S hat im Jahr 2002 einen PC erworben, den er für seine steuerfreie Versicherungstätigkeit verwendet hat. AK 2000 + 20 % USt. Im Jahr 2004 ändert er seinen Unternehmensgegenstand und arbeitet (selbständig) als steuerpflichtiger Eventmanager, den PC verwendet er weiter
      • 2002: PC für das Unternehmen ausgeführt, aber Tätigkeit ist steuerfrei  kein VStA
      • 2004: PC nicht mehr für steuerfreie Tätigkeit, sondern für steuerpflichtige  Änderung der Verhältnisse innerhalb der 5 Jahresfrist  positive VSt-Korrektur  1/5 von 400 bis zum Jahr 2006

Tina Ehrke-Rabel

vorsteuerabzug89
Vorsteuerabzug
  • Vorsteuerabzug für Reisekosten
    • Anknüpfung an die Einkommensteuer (ESt)
  • Vorsteuerabzug nach Durchschnittsätzen
    • Auf Grund des Gesetzes
    • Auf Grund von Verordnungen

Tina Ehrke-Rabel

entstehen der steuerschuld
Entstehen der Steuerschuld
  • Sollbesteuerung (§ 19 Abs 2 UStG)
    • Besteuerung nach vereinbarten Entgelten
    • Steuerschuld entsteht mit Ablauf des Kalendermonats, in dem Leistung ausgeführt
    • Bezahlung der Rechnung ohne Bedeutung
    • Spätere Rechnungslegung
      • Steuerschuld entsteht 1 Monat später

Tina Ehrke-Rabel

entstehen der steuerschuld91
Entstehen der Steuerschuld
  • Ist-Besteuerung (§ 17 UStG)
    • Nach vereinnahmten Entgelten
    • Gilt für
      • Freiberufler
      • Nicht buchführungspflichtige Land- und Forstwirte
      • Nicht buchführungspflichtige Gewerbetreibende
      • Andere Unternehmer mit Umsätzen von nicht mehr als 1,5 Mio Euro in den letzten 2 Jahren
      • Anzahlungen
      • Fiktive Lieferung, fiktive sonstige Leistung

Tina Ehrke-Rabel

voranmeldung vorauszahlung veranlagung
Voranmeldung, Vorauszahlung, Veranlagung
  • Fälligkeit = Entrichtungszeitpunkt
    • Spätestens am 15. des auf den Kalendermonat (Voranmeldungszeitraum) der Steuerschuldentstehung zweitfolgenden Kalendermonat
      • USt-Voranmeldung
      • USt-Vorauszahlung

Tina Ehrke-Rabel

voranmeldung vorauszahlung veranlagung93
Voranmeldung, Vorauszahlung, Veranlagung
  • Vorauszahlungszeitraum
    • Grundsätzlich der Kalendermonat
    • Kleinunternehmer, die optiert haben
      • Vierteljahr
  • Nach Ablauf des Kalenderjahres
    • Veranlagung zur USt

Tina Ehrke-Rabel

aufzeichnungspflichten
Aufzeichnungspflichten
  • Wer?
    • Jeder Unternehmer (auch befreite)
  • Was?
    • Eigene Umsätze
    • VSt-zulässige Umsätze
    • Einfuhr
    • Eigenverbrauch
    • Fiktive Lieferung, fiktive sonstige Leistung

Tina Ehrke-Rabel

aufzeichnungspflichten95
Aufzeichnungspflichten
  • Wie?
    • Keine besonderen Formerfordernisse
  • Verstoß
    • Finanzordnungswidrigkeit

Tina Ehrke-Rabel

binnenmarkt berblick
Binnenmarkt - Überblick
  • Gemeinschaftsrechtliche Grundlagen
    • EG-Richtlinien
  • Wo in Österreich geregelt?
    • Binnemarktregelung
      • Anhang zum UStG
  • Was braucht ein Unternehmer im Binnenmarkt?
    • Umsatzsteuer-Identifikations-Nummer
    • Zusammenfassende Meldungen
    • Buchnachweis

Tina Ehrke-Rabel

binnenmarkt berblick97
Binnenmarkt - Überblick
  • Grundsätze
    • Bestimmungslandprinzip
    • Ursprungslandprinzip
      • Im privaten Reiseverkehr

Tina Ehrke-Rabel

binnenmarkt berblick98
Binnenmarkt - Überblick
  • Lieferungen im Binnenmarkt
    • Exportsituation
    • Importsituation
  • Sonstige Leistungen im Binnenmarkt
    • Besonderheiten in Bezug auf
      • Beförderungsleistungen
      • Vermittlungsleistungen
      • Arbeiten an beweglichen körperlichen Gegenständen

Tina Ehrke-Rabel

gr ndz ge des bewertungsrechts
Gründzüge des Bewertungsrechts
  • Bedeutung
    • Steuergegenstand besteht nicht in Geld
      • ZB Naturalbezüge von AN für LSt
      • ZB Gesellschaftsanteil für ErbSt
      • ZB Grundstück für ErbSt oder GrESt

Tina Ehrke-Rabel

gr ndz ge des bewertungsrechts100
Gründzüge des Bewertungsrechts
  • Rechtsgrundlagen
    • Bewertungsgesetz 1955
      • Teil I (§§ 2 – 17 BewG)
      • Teil II (§§ 17 ff BewG)
    • Spezielle Bewertungsvorschriften in einzelnen Materiengesetzen
      • zB § 6 EStG

Tina Ehrke-Rabel

gr ndz ge des bewertungsrechts101
Gründzüge des Bewertungsrechts
  • Bewertungsgegenstand
    • Vermögensarten
      • Land- und Forstwirtschaft
      • Grundvermögen
      • Betriebsvermögen
      • Sonstiges Vermögen
    • Grundbesitz
      • Land- und forstwirtschaftliches Vermögen
      • Grundvermögen
      • Die zum gewerblichen Betrieb gehörenden Grundstücke

Tina Ehrke-Rabel

gr ndz ge des bewertungsrechts102
Gründzüge des Bewertungsrechts
  • Gegenstand der Bewertung
    • wirtschaftliche Einheit
  • Bewertungsfähig
    • Wirtschaftsgüter
      • Alles, was im wirtschaftl Verkehr nach der Verkehrsauffassung selbständig bewertbar
      • Immaterielle WG
        • Besonderes Entgelt gezahlt
        • Besondere Verkehrsauffassung
      • Negative Wirtschaftsgüter
        • Schulden und Lasten

Tina Ehrke-Rabel

gr ndz ge des bewertungsrechts103
Gründzüge des Bewertungsrechts
  • Bewertungsgrundsätze
    • Grundsatz der Einheitlichkeit des Eigentums
    • Grundsatz der Bewertung im Ganzen

Tina Ehrke-Rabel

gr ndz ge des bewertungsrechts104
Gründzüge des Bewertungsrechts
  • Bedingungen und Befristungen
    • Aufschiebende Bedingung: Bewertung erst mit Bedingungseintritt
    • Auflösenden Bedingung: bis zum Eintritt der Bedingung als unbedingt
    • Auflösend bedingte Erwerbe und aufschiebend bedingte Lasten
      • Antrag auf Berichtigung nicht laufend entrichteter Abgaben (Ausnahme § 26 GebG)
      • Laufend veranlagte Steuern: Bedingung wirkt ex nunc

Tina Ehrke-Rabel

gr ndz ge des bewertungsrechts105
Gründzüge des Bewertungsrechts
  • Bewertungsmaßstäbe
    • Ertragswert
      • Abgezinster Wert der geschätzten künftigen Erträge
    • Teilwert
    • Gemeiner Wert
  • Bewertungsmethode
    • Gibt an, wie im Einzelfall Bewertungsmaßstab zur Anwendung gebracht wird
      • Bsp Bewertung von GmbH-Anteilen

Tina Ehrke-Rabel

gr ndz ge des bewertungsrechts106
Gründzüge des Bewertungsrechts
  • Bewertungsregeln des I. Teiles des BewG
    • Wertpapiere und Anteile an KapGes (§ 13)
    • Kapitalforderungen und Schulden (§ 14)
    • Wiederkehrende Nutzungen und Leistungen (§§ 15 – 18 BewG)
    • Einheitsbewertung (§§ 19 ff)

Tina Ehrke-Rabel

erbschafts und schenkungssteuer
Erbschafts- und Schenkungssteuer
  • Charakterisierung
    • Personensteuer
    • Auf den unentgeltlichen Vermögenserwerb
  • Gegenstand
    • Erwerbe von Todes wegen
    • Schenkungen unter Lebenden iSd bürgerlichen Rechts
    • Freigebige Zuwendungen
    • Zweckzuwendungen

Tina Ehrke-Rabel

erbschafts und schenkungssteuer108
Erbschafts- und Schenkungssteuer
  • Bemessungsgrundlage
    • Steuerpflichtiger Erwerb (Nettovermögensanfall)
    • Schulden und Lasten iZm Erwerb sind abzugsfähig
  • Bewertung (§ 19 ErbStG)
    • GS nach Teil I des BewG
    • Ausnahme: inländ Grundvermögen  Einheitswert X 3

Tina Ehrke-Rabel

erbschafts und schenkungssteuer109
Erbschafts- und Schenkungssteuer
  • Mittelbare Grundstücks- od Geldschenkung
  • Gemischte Schenkung
  • Vermögenserwerbe, die innerhalb der letzten 10 Jahre von derselben Peson erworben wurden, sind zusammenzurechnen

Tina Ehrke-Rabel

erbschafts und schenkungssteuer110
Erbschafts- und Schenkungssteuer
  • Befreiungen (§§ 14, 15, 15a ErbStG)
  • Tarif (§§ 7, 8 ErbStG)
    • Zuwendungen von Liegenschaften + GrESt-Ä
    • Zuwendungen an Privatstiftungen: 5 %
    • Zuwendungen an gemeinnützige Institutionen: 2,5 %

Tina Ehrke-Rabel

erbschafts und schenkungssteuer111
Erbschafts- und Schenkungssteuer
  • Entstehen der Steuerschuld
    • Erwerbe von Todes wegen
      • GS mit dem Tod d Erblassers
        • Beim Pflichtteil mit dessen Geltendmachung
      • Schenkungen mit der Ausführung
  • Steuerschuldner
    • Erwerber
    • Bei Schenkung auch Geschenkgeber
  • Haftung
    • Nachlass
    • Jeder Miterbe in der Höhe des aus dem Nachlass Empfangenen

Tina Ehrke-Rabel

erbschafts und schenkungssteuer112
Erbschafts- und Schenkungssteuer
  • Entrichtung
    • Anmeldepflicht d Erwerbers
      • Erwerber ab Kenntnis binnen 3 Monaten
      • Bei Schenkungen auch Geschenkgeber
      • Entfällt bei Selbstberechnung durch Parteienvertreter

Tina Ehrke-Rabel

erbschafts und schenkungssteuer113
Erbschafts- und Schenkungssteuer
  • „internationales“ Erbschaftsteuerrecht
    • Unbeschränkte Steuerpflicht (§ 6 Abs 1 Z 1 und Abs 2)
      • Inländereigenschaft des Erblassers zum Todesztpkt oder
      • Inländereigenschaft d Erwerbers zum Ztpkt des Eintritts der Steuerpflicht
    • Beschränkte Steuerpflicht (§ 6 Abs 1 Z 2 und Abs 3)
      • Inländ. Grundbesitz und Betriebsvermögen
    • Beseitigung von Doppelbesteuerungen
      • Abzug der ausländ Steuer als Nachlassverbindlichkeit
      • § 48 BAO
      • DBA auf dem Gebiet der Erbschaftsteuer

Tina Ehrke-Rabel

steuerschuldrecht
Steuerschuldrecht
  • Gesetzliches Schuldverhältnis
  • Subordinationsverhältnis zwischen Abgabenschuldner und Abgabengläubiger

Tina Ehrke-Rabel

steuerschuldrecht115
Steuerschuldrecht
  • Abgabentatbestand
    • Persönliche Seite
      • Abgabengläubiger
      • Abgabenschuldner
    • Sachliche Seite
      • Steuergegenstand
      • Bemessungsgrundlage
      • Tarif

Tina Ehrke-Rabel

steuerschuldrecht116
Steuerschuldrecht
  • Abgabentatbestand
    • Steuerschuldner
    • Steuerträger
    • Entrichtungspflichtiger

Tina Ehrke-Rabel

steuerschuldrecht117
Steuerschuldrecht
  • Gesamtschuld (§ 6 BAO)
      • zB Schenkung: Geschenkgeber u Geschenknehmer
      • GrESt: Käufer und Verkäufer
      • Geltendmachung einer Haftung  Haftungspflichtiger und Abgabenschuldner werden zu Gesamtschuldnern (§ 7 BAO)

Tina Ehrke-Rabel

steuerschuldrecht118
Steuerschuldrecht
  • Haftung für fremde Abgabenschulden
    • Haftung d Vertreters v juristischen Personen (§ 9 BAO)
      • Vertreter gem § 80 BAO
      • Insoweit, als die Abgaben infolge schuldhafter Pflichtverletzung nicht eingebracht werden können
    • Haftung von Personengesellschaftern (§ 12 BAO)
      • Umfang der Haftung nach Zivilrecht

Tina Ehrke-Rabel

steuerschuldrecht119
Steuerschuldrecht
  • Haftung für fremde Abgabenschulden
    • Haftung des Erwerbers eines Unternehmens (§ 14 BAO)
      • Für betriebsbezogene Abgaben für die Zeit des letzten vor der Übereignung liegenden KJ
      • Für Steuerabzugsbeträge, die seit dem letzten KJ vor der Übereignung zu entrichten waren
      • Nur insoweit als Schulden kannte oder kennen musste
      • Nur in Höhe des Wertes der übernommenen Besitzposten abzüglich übernommener Schulden

Tina Ehrke-Rabel

steuerschuldrecht120
Steuerschuldrecht
  • Haftung für fremde Abgabenschulden
    • Haftung von Erben (§ 15 BAO)
    • Gesamtrechtsnachfolge (§ 19 BAO)
  • Entstehen der Abgabenschuld
    • § 4 BAO
      • Bestimmt Beginn der VJ-Frist
      • Sicherstellungsmaßnahmen können getroffen werden
      • Selbstbemessungsabgaben: Fälligkeit hängt von Entstehung ab

Tina Ehrke-Rabel

steuerschuldrecht121
Steuerschuldrecht
  • Fälligkeit
    • GS ein Monat nach Bekanntgabe d Bescheides (§ 210 BAO)
    • Berufung berührt Fälligkeit nicht
      • Keine aufschiebende Wirkung
      • Aber Möglichkeit Aussetzung d Einhebung zu beantragen
    • Stundung, ratenweise Entrichtung
      • Hinausschieben der Fälligkeit

Tina Ehrke-Rabel

steuerschuldrecht122
Steuerschuldrecht
  • Fälligkeit – Säumnis
    • Säumniszuschlag (§ 217 Abs 1 BAO)
      • Dreistufig
    • Verspätungszuschlag (§ 135 BAO)
      • Wegen verspäteter Einreichung der Abgabenerklärung

Tina Ehrke-Rabel

steuerschuldrecht123
Steuerschuldrecht
  • Erlöschen des Steuerschuldverhältnisses
    • Grundsätzlich durch Entrichtung der Abgabenschuld
    • Nachsicht gem § 236 BAO
      • Einhebung wäre im Einzelfall persönlich od sachlich unbillig
      • Ermessensentscheidung
      • Auf Antrag

Tina Ehrke-Rabel

steuerschuldrecht124
Steuerschuldrecht
  • Erlöschen des Steuerschuldverhältnisses
    • Löschung gem § 235 BAO
      • Von Amts wegen
      • Einbringungsversuche erfolglos oder
      • Einbringungsmaßnahmen offenkundig aussichtslos und
      • Mit Erfolg in Zukunft nicht zu rechnen
    • Widerruf der Nachsicht od Löschung

Tina Ehrke-Rabel

steuerschuldrecht125
Steuerschuldrecht
  • Verjährung
    • Festsetzungs- (Bemessungs-) Verjährung (§§ 207 f BAO)
      • GS 5 Jahre nach Entstehen des Abgabenanspruches
      • Hinterzogene Abgaben: 7 Jahre
      • ErbSt: Frist beginnt erst mit vollständiger Kenntnis durch die AbgBeh zu laufen.
      • Verlängerung der Verjährungsfrist (§ 209 BAO)
        • Durch jede nach außen erkennbare Amtshandlung innerhalb der VJ-Frist um ein Jahr

Tina Ehrke-Rabel

steuerschuldrecht126
Steuerschuldrecht
  • Verjährung
    • Einhebungsverjährung (§ 238 BAO)
      • Fünf Jahre nach Ablauf des Jahres, in dem Abgabe fällig geworden ist
      • Keinesfalls früher als Recht zur Festsetzung der Abgabe
      • Unterbrechung (§ 238 Abs 2 BAO)
      • Hemmung (§ 238 Abs 3 BAO)

Tina Ehrke-Rabel