Mephisto karriere eines romans
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Mephisto – Karriere eines Romans. Die Freiheit der Kunst gegen den Schutz der Persönlichkeit. Seminar:Literatur und Zensur in der Bundesrepublik Dozent: Dr. Matthias Lorenz Referentin: Mareike Hinz. Gliederung. Lebenslauf von Klaus Mann und Gustaf Gründgens

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Mephisto karriere eines romans l.jpg
Mephisto – Karriere eines Romans

Die Freiheit der Kunst

gegen

den Schutz der Persönlichkeit

Seminar:Literatur und Zensur in der Bundesrepublik

Dozent: Dr. Matthias Lorenz

Referentin: Mareike Hinz


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Gliederung

  • Lebenslauf von Klaus Mann und Gustaf Gründgens

  • Inhalt des Romans

  • Vergleich der Figuren und ihrer Modelle, insbesondere G. Gründgens und H. Höfgen

  • Die Entstehung des Romans

  • Veröffentlichung bis 1949

  • Publikation bis 1963

  • Die Prozesse

  • Mephisto- Die Rückkehr

  • Quellenangaben


Klaus heinrich thomas mann l.jpg
Klaus Heinrich Thomas Mann

  • 18.11.1906 in München geboren

  • ältester Sohn von Thomas Mann und Katia Pringsheim, Mutter jüdischer Herkunft

  • 4 Geschwister, lebenslang enge Verbindung zu Erika Mann (1905- 1969)‏

  • entstammt gebildetem Großbürgertum-> finanziell abgesichert, bereits in der Jugend Umgang mit angesehenen (künstlerischen) Persönlichkeiten

  • Schauspieler, Schriftsteller, Journalist

  • homosexuell


Gustav gr ndgens l.jpg
Gustav Gründgens

  • 22.12.1899 in Düsseldorf geboren

  • entstammt ärmeren Schicht -> keine finanzielle Unabhängigkeit

  • erfolgreicher Film- und Theaterschauspieler, Regisseur und Theaterindentant in Deutschland

  • homosexuell


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Gustav Gründgens

1917 Schauspielerdebüt als Soldat am Fronttheater Friedrichsburg

1919 Ausbildung an der Hochschule für Bühnenkunst in Düsseldorf

1916 - 1922

Klaus Mann

  • 1916 Gymnasium in München

  • 1922 Internat in Hochwaldhausen mit Erika

  • nach Schließung des Internats ging Klaus an die Odenwaldschule, Erika nach München

  • Entdeckung seiner homosexuellen Veranlagung

  • schrieb eigene Stücke, eigene Theatergruppe, erfolglose Veröffentlichungen


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Gustav Gründgens

1923 Schauspieler bei den Hamburger Kammerspielen, die unter Leitung von Erich Ziegel zur erfolgreichen literarischen Bühne wurden

G. Gründgens wurde zum vielseitigen „Star“ der Hamburger Bühne

Änderung der Schreibweise seines Names von Gustav zu Gustaf

1923 - 1924

Klaus Mann

  • 1923 Rückkehr nach München, Privatlehrer, brach Abitur ab

  • erster Besuch in Berlin, erster Auftritt im Kabarett

  • wohnte bei Schauspielerin Erika in Berlin

  • erste schriftstellerische Erfolge

  • Buch „ Vor dem Leben“, erfolgreiches Bühnenstück „Anja und Esther“

  • Anstellung als 3.Theaterkritiker


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1925 - 1927

Klaus Mann und Gustaf Grüngens

  • September 1925 lernten K. Mann, E. Mann und P. Wedekind G. Gründgens kennen, gemeinsam studierten sie „Anja und Esther“ ein


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1925 - 1927

Klaus Mann und Gustaf Grüngens

  • September 1925 lernten K. Mann, E. Mann und P. Wedekind G. Gründgens kennen, gemeinsam studierten sie „Anja und Esther“ ein

  • 1926 Verlobung und Heirat von Erika und Gustaf


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1925 - 1927

Klaus Mann und Gustaf Grüngens

  • September 1925 lernten K. Mann, E. Mann und P. Wedekind G. Gründgens kennen, gemeinsam studierten sie „Anja und Esther“ ein

  • 1926 Verlobung und Heirat von Erika und Gustaf

  • Klaus Mann verlobte sich mit Pamela Wedekind, die heiratet aber schließlich Carl Sternheim


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1925 - 1927

Klaus Mann und Gustaf Grüngens

  • September 1925 lernten K. Mann, E. Mann und P. Wedekind G. Gründgens kennen, gemeinsam studierten sie „Anja und Esther“ ein

  • 1926 Verlobung und Heirat von Erika und Gustaf

  • Klaus Mann verlobte sich mit Pamela Wedekind, die heiratet aber schließlich Carl Sternheim

  • G. Gründgens wurde Leiter der Hamburger Kammerspiele


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1925 - 1927

Klaus Mann und Gustaf Grüngens

  • September 1925 lernten K. Mann, E. Mann und P. Wedekind G. Gründgens kennen, gemeinsam studierten sie „Anja und Esther“ ein

  • 1926 Verlobung und Heirat von Erika und Gustaf

  • Klaus Mann verlobte sich mit Pamela Wedekind, die heiratet aber schließlich Carl Sternheim

  • G. Gründgens wurde Leiter der Hamburger Kammerspiele

  • K. Manns „Revue zu Vieren“ inszenierte G. Gründgens, die Hauptrollen hatten K. Mann, E. Mann, G. Gründgens und P. Wedekind


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1925 - 1927

Klaus Mann und Gustaf Grüngens

  • September 1925 lernten K. Mann, E. Mann und P. Wedekind G. Gründgens kennen, gemeinsam studierten sie „Anja und Esther“ ein

  • 1926 Verlobung und Heirat von Erika und Gustaf

  • Klaus Mann verlobte sich mit Pamela Wedekind, die heiratet aber schließlich Carl Sternheim

  • G. Gründgens wurde Leiter der Hamburger Kammerspiele

  • K. Manns „Revue zu Vieren“ inszenierte G. Gründgens, die Hauptrollen hatten K. Mann, E. Mann, G. Gründgens und P. Wedekind

  • Premiere 21.4.1927-> schlechte Kritiken


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1925 - 1927

Klaus Mann und Gustaf Grüngens

  • September 1925 lernten K. Mann, E. Mann und P. Wedekind G. Gründgens kennen, gemeinsam studierten sie „Anja und Esther“ ein

  • 1926 Verlobung und Heirat von Erika und Gustaf

  • Klaus Mann verlobte sich mit Pamela Wedekind, die heiratet aber schließlich Carl Sternheim

  • G. Gründgens wurde Leiter der Hamburger Kammerspiele

  • K. Manns „Revue zu Vieren“ inszenierte G. Gründgens, die Hauptrollen hatten K. Mann, E. Mann, G. Gründgens und P. Wedekind

  • Premiere 21.4.1927-> schlechte Kritiken

  • 2. und 9. Mai Aufführung in Berlin


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1925 - 1927

Klaus Mann und Gustaf Grüngens

  • September 1925 lernten K. Mann, E. Mann und P. Wedekind G. Gründgens kennen, gemeinsam studierten sie „Anja und Esther“ ein

  • 1926 Verlobung und Heirat von Erika und Gustaf

  • Klaus Mann verlobte sich mit Pamela Wedekind, die heiratet aber schließlich Carl Sternheim

  • G. Gründgens wurde Leiter der Hamburger Kammerspiele

  • K. Manns „Revue zu Vieren“ inszenierte G. Gründgens, die Hauptrollen hatten K. Mann, E. Mann, G. Gründgens und P. Wedekind

  • Premiere 21.4.1927-> schlechte Kritiken

  • 2. und 9. Mai Aufführung in Berlin

  • G. Gründgens stieg in Berlin aus


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Gustaf Gründgens

von 1926 – 1932 Inszenierung von 19 Stücken + Nebentätigkeiten als Schauspieler

9.1.1929 Scheidung von Erika Mann

1928 / 29 ging er von Hamburg nach Berlin ->Neuanfang

spielte unter der Leitung von Max Reinhardt nur noch Komödien und Kammerrevuen

1932 erhielt er seine erste Rolle im Berliner Staatstheater: „ Mephisto“ in Goethes „Faust“

1927 - 1932

Klaus Mann

  • 1927 – 1933 zahlreiche Reisen

  • schrieb und veröffentlichte viel

  • erkannte die Gefährdung Europas

  • ab 1930 bezog er stärkere Stellung gegen den Nationalsozialismus

  • 1932 endgültiges Zerbrechen der Freundschaft zu G. Gründgens: beide Geschwister kamen nicht damit klar, dass er Karriere über alles andere stellte


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Gustaf Gründgens

hielt sich während Machtübernahme in Paris auf, kehrte dennoch nach Berlin zurück

spielte mit Emmy Sonnemann, Freundin, spätere Frau Görings, zusammen am Berliner Staatstheater

Hermann Göring wurde sein Protegiere

1933

Klaus Mann

  • 12.3.1933 ging Erika Mann ins Exil in die Schweiz zu ihren Eltern, Klaus folgte einen Tag später

  • Planung der literarischen Zeitschrift „Die Sammlung“, die ab September im Amsterdamer Querido Verlag erschien

  • arbeitete zu dem als freier Lektor beim Verlag


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Gustaf Gründgens

26.2.1934 wurde er Intendant des Staatstheaters

das Theater wurde innerhalb von 2 Jahren zur repräsentativen Bühne des Reiches

Angriffe von J. Goebbels aufgrund seiner Homosexualität

Februar 1936 Gespräch mit Hitler, danach Urlaub in Sizilien

er emigrierte für einen Tag

durch die Ernennung zum preuß-ischen Staatsrat kehrte er zurück

Juni '36 Heirat mit Marianna Hoppe

1934 - 1936

Klaus Mann

  • wechselnde Aufenthaltsorte, unter anderem Amsterdam, Paris, Schweiz, USA

  • verfasste 3 Romane in drei Jahren

  • 1934 Flucht in den Norden

  • 1935Symphonie Pathétique

  • 1936 Mephisto


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Gustaf Gründgens

arbeitete weiterhin als Intendant

hatte einen jüdisch stämmischen Sekretär, den er selbst bezahlte

1937- 1945

Klaus Mann

  • wanderte 1938 nach Amerika aus

  • schrieb Romane und seine Autobiographie „The Turning- Point“

  • bemühte sich um Aufnahme in die amerikanische Armee

  • erhielt 1942 die amerikanische Staatsbürgerschaft

  • ab 1942 Journalist bei der amerikanischen Armee, prangert deutsche Kriegspropaganda an


Ab 1945 l.jpg

Gustaf Gründgens

Gustav von Wangeheim sollte im Auftrag der Russen das deutsche Theater in Berlin wiederaufbauen

durch Einsatz ehemaliger Mitarbeiter G. Gründgens wurde dieser aus dem russ. Militärlager entlassen

3.5.1947 erster Auftritt in „Snob“

Herbst 1947 Leiter der städtischen Bühne Düsseldorf

Ab 1945

Klaus Mann

  • nach Kriegsende arbeitete er für amerikanische Zeitungen ( „The Stars and Stripes“), betonte Zusammenhang zwischen Kunst und Politik

  • arbeitete „The Turning- Point“ zum „Wendepunkt“ um

  • kämpfte mit Schwierigkeiten „Mephisto“ in Deutschland zu veröffentlichen


Ab 194520 l.jpg

Gustaf Gründgens

Adoption seines langjährigen Assistenten und Regisseur Peter Gorski

wurde 1949 Präsident des Deutschen Bühnenvereins

1953 Verleihung des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern als erster deutscher Künstler nach dem Krieg

starb am 7. Oktober 1963 in Manila an Überdosis Schlafmittel

Ab 1945

Klaus Mann

  • Er „zerbricht“ am Nachkriegsdeutschland

  • Verbitterung durch politische Gegebenheit (insbesondere die Spaltung von Ost und West-> Kalter Krieg)‏

  • Drogenmissbrauch und Todessehnsüchte

  • Selbstmord 21.Mai 1949 in Cannes



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Inhalt des Romans

  • Hendrik Höfgen ist ein (un)talentierter Schauspieler am Hamburger Künstlertheater um 1930


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Inhalt des Romans

  • Hendrik Höfgen ist ein (un)talentierter Schauspieler am Hamburger Künstlertheater um 1930

  • H. Höfgen betreibt „Lustspiele“ mit Prinzessin Tebab alias Juliette Martins


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Inhalt des Romans

  • Hendrik Höfgen ist ein (un)talentierter Schauspieler am Hamburger Künstlertheater um 1930

  • H. Höfgen betreibt „Lustspiele“ mit Prinzessin Tebab alias Juliette Martins

  • er bezieht keine ( politische) Position, will sich mit allen gut stellen


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Inhalt des Romans

  • Hendrik Höfgen ist ein (un)talentierter Schauspieler am Hamburger Künstlertheater um 1930

  • H. Höfgen betreibt „Lustspiele“ mit Prinzessin Tebab alias Juliette Martins

  • er bezieht keine ( politische) Position, will sich mit allen gut stellen

  • er heiratet Barbara Bruckner, die er durch die Schauspielerin Nicoletta von Niebuhr kennen lernt, die Trennung erfolgt nur kurze Zeit später


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Inhalt des Romans

  • Hendrik Höfgen ist ein (un)talentierter Schauspieler am Hamburger Künstlertheater um 1930

  • H. Höfgen betreibt „Lustspiele“ mit Prinzessin Tebab alias Juliette Martins

  • er bezieht keine ( politische) Position, will sich mit allen gut stellen

  • er heiratet Barbara Bruckner, die er durch die Schauspielerin Nicoletta von Niebuhr kennen lernt, die Trennung erfolgt nur kurze Zeit später

  • durch Hilfe von einflussreiche Persönlichkeiten gelingt ihm schließlich der Schritt nach Berlin->erst Komödiant, dann 1932/1933 „Mephisto“


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Inhalt des Romans

  • Hendrik Höfgen ist ein (un)talentierter Schauspieler am Hamburger Künstlertheater um 1930

  • H. Höfgen betreibt „Lustspiele“ mit Prinzessin Tebab alias Juliette Martins

  • er bezieht keine ( politische) Position, will sich mit allen gut stellen

  • er heiratet Barbara Bruckner, die er durch die Schauspielerin Nicoletta von Niebuhr kennen lernt, die Trennung erfolgt nur kurze Zeit später

  • durch Hilfe von einflussreiche Persönlichkeiten gelingt ihm schließlich der Schritt nach Berlin->erst Komödiant, dann 1932/1933 „Mephisto“

  • während der Machtübernahme hält er sich im Ausland auf, zögert erst, kehrt dann aber doch nach Deutschland zurück


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Inhalt des Romans

  • Hendrik Höfgen ist ein (un)talentierter Schauspieler am Hamburger Künstlertheater um 1930

  • H. Höfgen betreibt „Lustspiele“ mit Prinzessin Tebab alias Juliette Martins

  • er bezieht keine ( politische) Position, will sich mit allen gut stellen

  • er heiratet Barbara Bruckner, die er durch die Schauspielerin Nicoletta von Niebuhr kennen lernt, die Trennung erfolgt nur kurze Zeit später

  • durch Hilfe von einflussreiche Persönlichkeiten gelingt ihm schließlich der Schritt nach Berlin->erst Komödiant, dann 1932/1933 „Mephisto“

  • während der Machtübernahme hält er sich im Ausland auf, zögert erst, kehrt dann aber doch nach Deutschland zurück

  • unter dem Protektorat des Ministerpräsidenten wächst der Erfolg, er wird Staatstheaterintendant


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Inhalt des Romans

  • Hendrik Höfgen ist ein (un)talentierter Schauspieler am Hamburger Künstlertheater um 1930

  • H. Höfgen betreibt „Lustspiele“ mit Prinzessin Tebab alias Juliette Martins

  • er bezieht keine ( politische) Position, will sich mit allen gut stellen

  • er heiratet Barbara Bruckner, die er durch die Schauspielerin Nicoletta von Niebuhr kennen lernt, die Trennung erfolgt nur kurze Zeit später

  • durch Hilfe von einflussreiche Persönlichkeiten gelingt ihm schließlich der Schritt nach Berlin->erst Komödiant, dann 1932/1933 „Mephisto“

  • während der Machtübernahme hält er sich im Ausland auf, zögert erst, kehrt dann aber doch nach Deutschland zurück

  • unter dem Protektorat des Ministerpräsidenten wächst der Erfolg, er wird Staatstheaterintendant

  • trotz Bemühung seine Postionen auszunutzen, um anderen zu helfen, stürzt er am Ende in (Selbst-)Verzweiflung



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Vergleich Höfgen und Gründgens

  • Vor- und Nachname mit selben Anfangsbuchstaben


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Vergleich Höfgen und Gründgens

  • Vor- und Nachname mit selben Anfangsbuchstaben

  • Wechsel der Name ( Gustav -> Gustaf, Heinz -> Hendrik)‏


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Vergleich Höfgen und Gründgens

  • Vor- und Nachname mit selben Anfangsbuchstaben

  • Wechsel der Name ( Gustav -> Gustaf, Heinz -> Hendrik)‏

  • ähnliches Aussehen ( Glatze, Monokel usw.)‏


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Vergleich Höfgen und Gründgens

  • Vor- und Nachname mit selben Anfangsbuchstaben

  • Wechsel der Name ( Gustav -> Gustaf, Heinz -> Hendrik)‏

  • ähnliches Aussehen ( Glatze, Monokel usw.)‏

  • beide stammen aus relativ ärmlichen Verhältnissen


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Vergleich Höfgen und Gründgens

  • Vor- und Nachname mit selben Anfangsbuchstaben

  • Wechsel der Name ( Gustav -> Gustaf, Heinz -> Hendrik)‏

  • ähnliches Aussehen ( Glatze, Monokel usw.)‏

  • beide stammen aus relativ ärmlichen Verhältnissen

  • beide Schauspieler ( Film + Theater), beide Regisseur und Intendant


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Vergleich Höfgen und Gründgens

  • Vor- und Nachname mit selben Anfangsbuchstaben

  • Wechsel der Name ( Gustav -> Gustaf, Heinz -> Hendrik)‏

  • ähnliches Aussehen ( Glatze, Monokel usw.)‏

  • beide stammen aus relativ ärmlichen Verhältnissen

  • beide Schauspieler ( Film + Theater), beide Regisseur und Intendant

  • beide heiraten relativ spontan und lassen sich wieder scheiden


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Vergleich Höfgen und Gründgens

  • Vor- und Nachname mit selben Anfangsbuchstaben

  • Wechsel der Name ( Gustav -> Gustaf, Heinz -> Hendrik)‏

  • ähnliches Aussehen ( Glatze, Monokel usw.)‏

  • beide stammen aus relativ ärmlichen Verhältnissen

  • beide Schauspieler ( Film + Theater), beide Regisseur und Intendant

  • beide heiraten relativ spontan und lassen sich wieder scheiden

  • „abnorme“ sexuelle Neigungen ( Tebab vs. Homosexualität)‏


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Vergleich Höfgen und Gründgens

  • Vor- und Nachname mit selben Anfangsbuchstaben

  • Wechsel der Name ( Gustav -> Gustaf, Heinz -> Hendrik)‏

  • ähnliches Aussehen ( Glatze, Monokel usw.)‏

  • beide stammen aus relativ ärmlichen Verhältnissen

  • beide Schauspieler ( Film + Theater), beide Regisseur und Intendant

  • beide heiraten relativ spontan und lassen sich wieder scheiden

  • „abnorme“ sexuelle Neigungen ( Tebab vs. Homosexualität)‏

  • beide verlassen ihr erfolgreiches „Provinztheater“ um in Berlin neu-anzufangen, beide zuerst mit kleinen Rollen, hauptsächlich als Komödiant


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Vergleich Höfgen und Gründgens

  • Vor- und Nachname mit selben Anfangsbuchstaben

  • Wechsel der Name ( Gustav -> Gustaf, Heinz -> Hendrik)‏

  • ähnliches Aussehen ( Glatze, Monokel usw.)‏

  • beide stammen aus relativ ärmlichen Verhältnissen

  • beide Schauspieler ( Film + Theater), beide Regisseur und Intendant

  • beide heiraten relativ spontan und lassen sich wieder scheiden

  • „abnorme“ sexuelle Neigungen ( Tebab vs. Homosexualität)‏

  • beide verlassen ihr erfolgreiches „Provinztheater“ um in Berlin neu-anzufangen, beide zuerst mit kleinen Rollen, hauptsächlich als Komödiant

  • beide behaupten „revolutionäres Theater“ machen zu wollen


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Vergleich Höfgen und Gründgens

  • Vor- und Nachname mit selben Anfangsbuchstaben

  • Wechsel der Name ( Gustav -> Gustaf, Heinz -> Hendrik)‏

  • ähnliches Aussehen ( Glatze, Monokel usw.)‏

  • beide stammen aus relativ ärmlichen Verhältnissen

  • beide Schauspieler ( Film + Theater), beide Regisseur und Intendant

  • beide heiraten relativ spontan und lassen sich wieder scheiden

  • „abnorme“ sexuelle Neigungen ( Tebab vs. Homosexualität)‏

  • beide verlassen ihr erfolgreiches „Provinztheater“ um in Berlin neu-anzufangen, beide zuerst mit kleinen Rollen, hauptsächlich als Komödiant

  • beide behaupten „revolutionäres Theater“ machen zu wollen

  • die Rolle „Mephisto“ wird für beide zum Durchbruch, beide glänzen in den Rollen von „Bösewichten“


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Vergleich Höfgen und Gründgens

  • beide halten sich während der Machtübernahme im Ausland auf, kehren aber dennoch zurück


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Vergleich Höfgen und Gründgens

  • beide halten sich während der Machtübernahme im Ausland auf, kehren aber dennoch zurück

  • beide werden vom Ministerpräsidenten/ Hermann Göring beschützt


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Vergleich Höfgen und Gründgens

  • beide halten sich während der Machtübernahme im Ausland auf, kehren aber dennoch zurück

  • beide werden vom Ministerpräsidenten/ Hermann Göring beschützt

  • beide gestehen ihre „abnormen“ sexuellen Neigungen dem Minister-präsidenten/ Hermann Göring, beide heiraten erneut, um aufkommende Gerüchte zu unterbinden


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Vergleich Höfgen und Gründgens

  • beide halten sich während der Machtübernahme im Ausland auf, kehren aber dennoch zurück

  • beide werden vom Ministerpräsidenten/ Hermann Göring beschützt

  • beide gestehen ihre „abnormen“ sexuellen Neigungen dem Minister-präsidenten/ Hermann Göring, beide heiraten erneut, um aufkommende Gerüchte zu unterbinden

  • beide spielen mit der Verlobten des Ministerpräsidenten zusammen am Theater


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Vergleich Höfgen und Gründgens

  • beide halten sich während der Machtübernahme im Ausland auf, kehren aber dennoch zurück

  • beide werden vom Ministerpräsidenten/ Hermann Göring beschützt

  • beide gestehen ihre „abnormen“ sexuellen Neigungen dem Minister-präsidenten/ Hermann Göring, beide heiraten erneut, um aufkommende Gerüchte zu unterbinden

  • beide spielen mit der Verlobten des Ministerpräsidenten zusammen am Theater

  • beide bemühen sich durch ihre Position im dritten Reich Verfolgten zu helfen


Die anderen figuren und ihre modelle l.jpg

Cäsar von Muck = Hanns Johst

Benjamin Pelz = Gottfried Benn

Hans Miklas = Slenka

Lotte Lindenthal = Emmy Sonnenmann- (Göring)‏

„Der Dicke“/ Ministerpräsident = Hermann Göring

„Der Hinkende“ / Propaganda-minister = Joseph Goebbels

„Das Schnurbärtchen“ / Der Führer = Adolf Hitler

Die anderen Figuren und ihre Modelle

  • Geheimrat Bruckner = Thomas / Heinrich Mann

  • Sebastian = Klaus Mann

  • Barbara Bruckner = Erika Mann

  • Hedda von Herzfeld = Therse Giehse / Luzy von Jacoby / Mirjam Horwitz

  • Rahel Mohrenwitz = Ilse

  • Angelika Siebert = Ruth Hellberg

  • Die Motz = Loja

  • Rolf Bonnetti = Bernhard Minetti / Victor de Kowa



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Entstehung des Romans

  • K. Manns Verleger Fritz H. Landshoff stellte ihm im Mitte 1935 für ein Jahr lang Geld zu Verfügung, damit er einen Roman schreiben kann


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Entstehung des Romans

  • K. Manns Verleger Fritz H. Landshoff stellte ihm im Mitte 1935 für ein Jahr lang Geld zu Verfügung, damit er einen Roman schreiben kann

  • Hermann Kesten, ebenfalls Autor, riet Klaus Mann in einem Brief, „den Roman eines homosexuellen Karrieristen im dritten Reich [zu] schreiben, und zwar [...] die Figur des von Ihnen künstlerisch [...] schon bedachten Herrn Staats-indentanten Gründgens [...]“


Entstehung des romans50 l.jpg
Entstehung des Romans

  • K. Manns Verleger Fritz H. Landshoff stellte ihm im Mitte 1935 für ein Jahr lang Geld zu Verfügung, damit er einen Roman schreiben kann

  • Hermann Kesten, ebenfalls Autor, riet Klaus Mann in einem Brief, „den Roman eines homosexuellen Karrieristen im dritten Reich [zu] schreiben, und zwar [...] die Figur des von Ihnen künstlerisch [...] schon bedachten Herrn Staats-indentanten Gründgens [...]“

  • trotz anfänglichem Zögern nahm Klaus Mann den Vorschlag an und fertigte erste Entwürfe im Januar 1936 in Engardin an


Entstehung des romans51 l.jpg
Entstehung des Romans

  • K. Manns Verleger Fritz H. Landshoff stellte ihm im Mitte 1935 für ein Jahr lang Geld zu Verfügung, damit er einen Roman schreiben kann

  • Hermann Kesten, ebenfalls Autor, riet Klaus Mann in einem Brief, „den Roman eines homosexuellen Karrieristen im dritten Reich [zu] schreiben, und zwar [...] die Figur des von Ihnen künstlerisch [...] schon bedachten Herrn Staats-indentanten Gründgens [...]“

  • trotz anfänglichem Zögern nahm Klaus Mann den Vorschlag an und fertigte erste Entwürfe im Januar 1936 in Engardin an

  • bereits im Mai 1936 war die 600 seitige Grundfassung fertig


Entstehung des romans52 l.jpg
Entstehung des Romans

  • K. Manns Verleger Fritz H. Landshoff stellte ihm im Mitte 1935 für ein Jahr lang Geld zu Verfügung, damit er einen Roman schreiben kann

  • Hermann Kesten, ebenfalls Autor, riet Klaus Mann in einem Brief, „den Roman eines homosexuellen Karrieristen im dritten Reich [zu] schreiben, und zwar [...] die Figur des von Ihnen künstlerisch [...] schon bedachten Herrn Staats-indentanten Gründgens [...]“

  • trotz anfänglichem Zögern nahm Klaus Mann den Vorschlag an und fertigte erste Entwürfe im Januar 1936 in Engardin an

  • bereits im Mai 1936 war die 600 seitige Grundfassung fertig

  • Anfang Juni 1936 beendete er das Manuskript



Ver ffentlichung der vorabdruck54 l.jpg
Veröffentlichung– Der Vorabdruck

  • Das Erstveröffentlichungsrecht bekam das deutschsprachige Emigrantenblatt „Pariser Tageszeitung“ in Holland


Ver ffentlichung der vorabdruck55 l.jpg
Veröffentlichung– Der Vorabdruck

  • Das Erstveröffentlichungsrecht bekam das deutschsprachige Emigrantenblatt „Pariser Tageszeitung“ in Holland

  • Diese kündigte „Mephisto“ als Schlüsselroman an


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Veröffentlichung– Der Vorabdruck

Definition Schlüsselliteratur:

„Literarische Werke, in denen wirkliche Personen, Zustände und Ereignisse meist der Gegenwart des Autors hinter fiktiven oder historischen Namen mehr oder minder verborgen sind. Das Verständnis der Werke setzt beim Leser die Kenntnis des verwendeten >Schlüssels< oder der verschlüsselten Verhältnisse voraus.“


Ver ffentlichung der vorabdruck57 l.jpg
Veröffentlichung– Der Vorabdruck

  • Das Erstveröffentlichungsrecht bekam das deutschsprachige Emigrantenblatt „Pariser Tageszeitung“ in Holland

  • Diese kündigte „Mephisto“ als Schlüsselroman an

  • Fritz H. Landshoff erwirkte Berichtigung dieser Ankündigung


Ver ffentlichung der vorabdruck58 l.jpg
Veröffentlichung– Der Vorabdruck

  • Das Erstveröffentlichungsrecht bekam das deutschsprachige Emigrantenblatt „Pariser Tageszeitung“ in Holland

  • Diese kündigte „Mephisto“ als Schlüsselroman an

  • Fritz H. Landshoff erwirkte Berichtigung dieser Ankündigung

  • Die „Pariser Tageszeitung“ druckte lediglich Ausschnitte aus einen Telegramm von Klaus Mann ab:

    • „Dem Dichter [...] lag daran einen Typus darzustellen und mit ihm die verschiedene Milieus, die soziologischen und geistigen Voraussetzung, die seinen Aufstieg erst möglich machten.“


Ver ffentlichung der vorabdruck59 l.jpg
Veröffentlichung– Der Vorabdruck

  • Das Erstveröffentlichungsrecht bekam das deutschsprachige Emigrantenblatt „Pariser Tageszeitung“ in Holland

  • Diese kündigte „Mephisto“ als Schlüsselroman an

  • Fritz H. Landshoff erwirkte Berichtigung dieser Ankündigung

  • Die „Pariser Tageszeitung“ druckte lediglich Ausschnitte aus einen Telegramm von Klaus Mann ab:

    • „Dem Dichter [...] lag daran einen Typus darzustellen und mit ihm die verschiedene Milieus, die soziologischen und geistigen Voraussetzung, die seinen Aufstieg erst möglich machten.“

  • F.H. Landshoff rät Klaus Mann zu Streichungen noch während des Vorabdrucks



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Veröffentlichung- Die erste Buchausgabe

  • erste Buchausgabe im Oktober 1936, Auflage 2500 Exemplare


Ver ffentlichung die erste buchausgabe62 l.jpg
Veröffentlichung- Die erste Buchausgabe

  • erste Buchausgabe im Oktober 1936, Auflage 2500 Exemplare

  • Überarbeitung des Vorspiels und weitere 27 recht umfangreiche Änderungen


Ver ffentlichung die erste buchausgabe63 l.jpg
Veröffentlichung- Die erste Buchausgabe

  • erste Buchausgabe im Oktober 1936, Auflage 2500 Exemplare

  • Überarbeitung des Vorspiels und weitere 27 recht umfangreiche Änderungen

  • Einarbeitung von Widmung und Zitat


Ver ffentlichung die erste buchausgabe64 l.jpg
Veröffentlichung- Die erste Buchausgabe

  • erste Buchausgabe im Oktober 1936, Auflage 2500 Exemplare

  • Überarbeitung des Vorspiels und weitere 27 recht umfangreiche Änderungen

  • Einarbeitung von Widmung und Zitat

  • Verbot in Deutschland


Ver ffentlichung die erste buchausgabe65 l.jpg
Veröffentlichung- Die erste Buchausgabe

  • erste Buchausgabe im Oktober 1936, Auflage 2500 Exemplare

  • Überarbeitung des Vorspiels und weitere 27 recht umfangreiche Änderungen

  • Einarbeitung von Widmung und Zitat

  • Verbot in Deutschland

  • Reaktionen nach Veröffentlichung ausschließlich aus Kreisen des Exils


Ver ffentlichung die erste buchausgabe66 l.jpg
Veröffentlichung- Die erste Buchausgabe

  • erste Buchausgabe im Oktober 1936, Auflage 2500 Exemplare

  • Überarbeitung des Vorspiels und weitere 27 recht umfangreiche Änderungen

  • Einarbeitung von Widmung und Zitat

  • Verbot in Deutschland

  • Reaktionen nach Veröffentlichung ausschließlich aus Kreisen des Exils

  • Kritiken und Buchbesprechungen in Zeitungen und Zeitschriften suchten meist nach den realen Vorbilder, manche hielten es aber wirklich nur für Typenbeschreibungen


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Veröffentlichung- Die erste Buchausgabe

  • erste Buchausgabe im Oktober 1936, Auflage 2500 Exemplare

  • Überarbeitung des Vorspiels und weitere 27 recht umfangreiche Änderungen

  • Einarbeitung von Widmung und Zitat

  • Verbot in Deutschland

  • Reaktionen nach Veröffentlichung ausschließlich aus Kreisen des Exils

  • Kritiken und Buchbesprechungen in Zeitungen und Zeitschriften suchten meist nach den realen Vorbilder, manche hielten es aber wirklich nur für Typenbeschreibungen

  • Zwei Exemplare schickte Klaus Mann an Gottfried Benn und Gustaf Gründgens in Deutschland


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Veröffentlichung- Die erste Buchausgabe

  • erste Buchausgabe im Oktober 1936, Auflage 2500 Exemplare

  • Überarbeitung des Vorspiels und weitere 27 recht umfangreiche Änderungen

  • Einarbeitung von Widmung und Zitat

  • Verbot in Deutschland

  • Reaktionen nach Veröffentlichung ausschließlich aus Kreisen des Exils

  • Kritiken und Buchbesprechungen in Zeitungen und Zeitschriften suchten meist nach den realen Vorbilder, manche hielten es aber wirklich nur für Typenbeschreibungen

  • Zwei Exemplare schickte Klaus Mann an Gottfried Benn und Gustaf Gründgens in Deutschland

  • G. Gründgens behauptet es nie erhalten zu haben, Zeitzeugen berichten er hätte es erhalten und gelesen



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Veröffentlichung nach Kriegsende

  • Klaus Mann versuchte nach Kriegsende „Mephisto“ endlich in Deutschland zu veröffentlichen


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Veröffentlichung nach Kriegsende

  • Klaus Mann versuchte nach Kriegsende „Mephisto“ endlich in Deutschland zu veröffentlichen

  • erhielt aber Absagen von Verlagen


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Veröffentlichung nach Kriegsende

  • Klaus Mann versuchte nach Kriegsende „Mephisto“ endlich in Deutschland zu veröffentlichen

  • erhielt aber Absagen von Verlagen

  • Begründung: G. Gründgens sei bereits eine zu bedeutende Persönlichkeit geworden, als dass es klug wäre, diesen Roman zu veröffentlichen


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Veröffentlichung nach Kriegsende

  • Klaus Mann versuchte nach Kriegsende „Mephisto“ endlich in Deutschland zu veröffentlichen

  • erhielt aber Absagen von Verlagen

  • Begründung: G. Gründgens sei bereits eine zu bedeutende Persönlichkeit geworden, als dass es klug wäre, diesen Roman zu veröffentlichen

  • zu Lebzeiten von Klaus Mann hat es nie eine Auflage von „Mephisto“ in Deutschland gegeben



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Erika Mann und „Mephisto“

  • nach Selbstmord ihres Bruder, betreute Erika seinen Nachlass


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Erika Mann und „Mephisto“

  • nach Selbstmord ihres Bruder, betreute Erika seinen Nachlass

  • ihr und ihrem Vater gelang es bereits relativ früh nach Kriegsende Werke von Klaus Mann zu veröffentlichen


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Erika Mann und „Mephisto“

  • nach Selbstmord ihres Bruder, betreute Erika seinen Nachlass

  • ihr und ihrem Vater gelang es bereits relativ früh nach Kriegsende Werke von Klaus Mann zu veröffentlichen

  • Ende 1952 schloss Erika Mann mit dem Berliner Verleger Lothar Blanvalet einen Vertrag über die Veröffentlichung von „Mephisto“ ab


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Erika Mann und „Mephisto“

  • nach Selbstmord ihres Bruder, betreute Erika seinen Nachlass

  • ihr und ihrem Vater gelang es bereits relativ früh nach Kriegsende Werke von Klaus Mann zu veröffentlichen

  • Ende 1952 schloss Erika Mann mit dem Berliner Verleger Lothar Blanvalet einen Vertrag über die Veröffentlichung von „Mephisto“ ab

  • G. Gründgens erfuhr davon und ließ das erste juristische Gutachten über „Mephisto“ anfertigen, dass von einer Veröffentlichung abrät


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Erika Mann und „Mephisto“

  • nach Selbstmord ihres Bruder, betreute Erika seinen Nachlass

  • ihr und ihrem Vater gelang es bereits relativ früh nach Kriegsende Werke von Klaus Mann zu veröffentlichen

  • Ende 1952 schloss Erika Mann mit dem Berliner Verleger Lothar Blanvalet einen Vertrag über die Veröffentlichung von „Mephisto“ ab

  • G. Gründgens erfuhr davon und ließ das erste juristische Gutachten über „Mephisto“ anfertigen, dass von einer Veröffentlichung abrät

  • daraufhin zögerte L. Blanvalet die Publikation hinaus


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Erika Mann und „Mephisto“

  • nach Selbstmord ihres Bruder, betreute Erika seinen Nachlass

  • ihr und ihrem Vater gelang es bereits relativ früh nach Kriegsende Werke von Klaus Mann zu veröffentlichen

  • Ende 1952 schloss Erika Mann mit dem Berliner Verleger Lothar Blanvalet einen Vertrag über die Veröffentlichung von „Mephisto“ ab

  • G. Gründgens erfuhr davon und ließ das erste juristische Gutachten über „Mephisto“ anfertigen, dass von einer Veröffentlichung abrät

  • daraufhin zögerte L. Blanvalet die Publikation hinaus

  • Erika Mann verfasste Vorwort


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Erika Mann und „Mephisto“

  • nach Selbstmord ihres Bruder, betreute Erika seinen Nachlass

  • ihr und ihrem Vater gelang es bereits relativ früh nach Kriegsende Werke von Klaus Mann zu veröffentlichen

  • Ende 1952 schloss Erika Mann mit dem Berliner Verleger Lothar Blanvalet einen Vertrag über die Veröffentlichung von „Mephisto“ ab

  • G. Gründgens erfuhr davon und ließ das erste juristische Gutachten über „Mephisto“ anfertigen, dass von einer Veröffentlichung abrät

  • daraufhin zögerte L. Blanvalet die Publikation hinaus

  • Erika Mann verfasste Vorwort

  • 1952/53 lehnte L. Blanvalet die Publikation ab


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Erika Mann und „Mephisto“

  • nach Selbstmord ihres Bruder, betreute Erika seinen Nachlass

  • ihr und ihrem Vater gelang es bereits relativ früh nach Kriegsende Werke von Klaus Mann zu veröffentlichen

  • Ende 1952 schloss Erika Mann mit dem Berliner Verleger Lothar Blanvalet einen Vertrag über die Veröffentlichung von „Mephisto“ ab

  • G. Gründgens erfuhr davon und ließ das erste juristische Gutachten über „Mephisto“ anfertigen, dass von einer Veröffentlichung abrät

  • daraufhin zögerte L. Blanvalet die Publikation hinaus

  • Erika Mann verfasste Vorwort

  • 1952/53 lehnte L. Blanvalet die Publikation ab

  • Erika Mann suchte nach anderem Verlag, aber sie findet keinen in der BRD



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Publikation in der DDR

  • Januar 1955 gab sie die Rechte an den Aufbau-Verlag in Ost-Berlin


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Publikation in der DDR

  • Januar 1955 gab sie die Rechte an den Aufbau-Verlag in Ost-Berlin

  • Februar 1956 erschien „Mephisto“ in der DDR


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Publikation in der DDR

  • Januar 1955 gab sie die Rechte an den Aufbau-Verlag in Ost-Berlin

  • Februar 1956 erschien „Mephisto“ in der DDR

  • kleine Änderungen: Dr.Irig -> Dr.Radig, Mönkeberg-> Mönkebeck


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Publikation in der DDR

  • Januar 1955 gab sie die Rechte an den Aufbau-Verlag in Ost-Berlin

  • Februar 1956 erschien „Mephisto“ in der DDR

  • kleine Änderungen: Dr.Irig -> Dr.Radig, Mönkeberg-> Mönkebeck

  • Leser von 1956 sahen in „Mephisto“ einen Schlüsselroman


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Publikation in der DDR

  • Januar 1955 gab sie die Rechte an den Aufbau-Verlag in Ost-Berlin

  • Februar 1956 erschien „Mephisto“ in der DDR

  • kleine Änderungen: Dr.Irig -> Dr.Radig, Mönkeberg-> Mönkebeck

  • Leser von 1956 sahen in „Mephisto“ einen Schlüsselroman

  • „Die Modelle“ saßen an wichtigen Stellen und fühlten sich durch den Roman beleidigt


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Publikation in der DDR

  • Januar 1955 gab sie die Rechte an den Aufbau-Verlag in Ost-Berlin

  • Februar 1956 erschien „Mephisto“ in der DDR

  • kleine Änderungen: Dr.Irig -> Dr.Radig, Mönkeberg-> Mönkebeck

  • Leser von 1956 sahen in „Mephisto“ einen Schlüsselroman

  • „Die Modelle“ saßen an wichtigen Stellen und fühlten sich durch den Roman beleidigt

  • Anwälte von G. Gründgens wollten weitere Auflagen im Aufbau- Verlag verhindern -> erst 1971 gab es eine neue Auflage in der DDR


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Publikation in der DDR

  • Januar 1955 gab sie die Rechte an den Aufbau-Verlag in Ost-Berlin

  • Februar 1956 erschien „Mephisto“ in der DDR

  • kleine Änderungen: Dr.Irig -> Dr.Radig, Mönkeberg-> Mönkebeck

  • Leser von 1956 sahen in „Mephisto“ einen Schlüsselroman

  • „Die Modelle“ saßen an wichtigen Stellen und fühlten sich durch den Roman beleidigt

  • Anwälte von G. Gründgens wollten weitere Auflagen im Aufbau- Verlag verhindern -> erst 1971 gab es eine neue Auflage in der DDR

  • 60 000 verkaufte Exemplare


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Publikation in der DDR

  • Januar 1955 gab sie die Rechte an den Aufbau-Verlag in Ost-Berlin

  • Februar 1956 erschien „Mephisto“ in der DDR

  • kleine Änderungen: Dr.Irig -> Dr.Radig, Mönkeberg-> Mönkebeck

  • Leser von 1956 sahen in „Mephisto“ einen Schlüsselroman

  • „Die Modelle“ saßen an wichtigen Stellen und fühlten sich durch den Roman beleidigt

  • Anwälte von G. Gründgens wollten weitere Auflagen im Aufbau- Verlag verhindern -> erst 1971 gab es eine neue Auflage in der DDR

  • 60 000 verkaufte Exemplare

  • „Der Spiegel“ griff das Thema „Mephisto“ auf

    • Westdeutsche Verlagshäuser zeigten wieder Interesse, aber wie zuvor zögerten sie erst, und dann folgte die Ablehnung



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Die Prozesse

  • Es ist fraglich, ob G. Gründgens jemals selbst geklagt hätte


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Die Prozesse

  • Es ist fraglich, ob G. Gründgens jemals selbst geklagt hätte

  • Gründgens nahm selbst die Änderungen beim „Wendepunkt“ vor


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Die Prozesse

  • Es ist fraglich, ob G. Gründgens jemals selbst geklagt hätte

  • Gründgens nahm selbst die Änderungen beim „Wendepunkt“ vor

  • Briefe, in denen festgestellt wurde, dass der Anstoß zu dem Buch von außen kam, wurden erst nach dem Urteil entdeckt


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Die Prozesse

  • Es ist fraglich, ob G. Gründgens jemals selbst geklagt hätte

  • Gründgens nahm selbst die Änderungen beim „Wendepunkt“ vor

  • Briefe, in denen festgestellt wurde, dass der Anstoß zu dem Buch von außen kam, wurden erst nach dem Urteil entdeckt

  • „Mephisto“ wurde in anderen Ländern anstandslos veröffentlicht: Tschechien 1937, Polen 1957, Ungarn 1957, Serbien und Kroatien 1958, 1961 Lettland, 1962 Tschechien, 1971 Russland, 1975 Frankreich


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Die Prozesse

  • Es ist fraglich, ob G. Gründgens jemals selbst geklagt hätte

  • Gründgens nahm selbst die Änderungen beim „Wendepunkt“ vor

  • Briefe, in denen festgestellt wurde, dass der Anstoß zu dem Buch von außen kam, wurden erst nach dem Urteil entdeckt

  • „Mephisto“ wurde in anderen Ländern anstandslos veröffentlicht: Tschechien 1937, Polen 1957, Ungarn 1957, Serbien und Kroatien 1958, 1961 Lettland, 1962 Tschechien, 1971 Russland, 1975 Frankreich

  • Gregor Gregori Figur aus dem Roman „Treffpunkt im Unendlichen“ 1932, ebenfalls Vorbild G. Gründgens


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Die wichtigsten Rechtsgrundlagen

  • Artikel 1

    (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

    (2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

    (3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

  • Artikel 5

    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

    (3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.



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1.Prozess: Gorski gegen Spangenberg

  • 1963 will die Nymphenburger Verlagshandlung ( München) eine Gesamtausgabe von Klaus Mann herausbringen, Verleger Bertholt Spangenberg


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1.Prozess: Gorski gegen Spangenberg

  • 1963 will die Nymphenburger Verlagshandlung ( München) eine Gesamtausgabe von Klaus Mann herausbringen, Verleger Bertholt Spangenberg

  • Der Roman „Alexander“ von K. Mann erscheint mit Vorankündigung des „Mephisto“ auf dem Schutzumschlag


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1.Prozess: Gorski gegen Spangenberg

  • 1963 will die Nymphenburger Verlagshandlung ( München) eine Gesamtausgabe von Klaus Mann herausbringen, Verleger Bertholt Spangenberg

  • Der Roman „Alexander“ von K. Mann erscheint mit Vorankündigung des „Mephisto“ auf dem Schutzumschlag

  • Der Alleinerbe von G. Gründgens, Peter Gorski, beauftragt den Hamburger Rechtsanwalt Biermann- Ratjen die Veröffentlichung von „Mephisto“ zu verhindern


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1.Prozess: Gorski gegen Spangenberg

  • 1963 will die Nymphenburger Verlagshandlung ( München) eine Gesamtausgabe von Klaus Mann herausbringen, Verleger Bertholt Spangenberg

  • Der Roman „Alexander“ von K. Mann erscheint mit Vorankündigung des „Mephisto“ auf dem Schutzumschlag

  • Der Alleinerbe von G. Gründgens, Peter Gorski, beauftragt den Hamburger Rechtsanwalt Biermann- Ratjen die Veröffentlichung von „Mephisto“ zu verhindern

  • Verlag und Anwalt können sich nicht einigen


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1.Prozess: Gorski gegen Spangenberg

  • 1963 will die Nymphenburger Verlagshandlung ( München) eine Gesamtausgabe von Klaus Mann herausbringen, Verleger Bertholt Spangenberg

  • Der Roman „Alexander“ von K. Mann erscheint mit Vorankündigung des „Mephisto“ auf dem Schutzumschlag

  • Der Alleinerbe von G. Gründgens, Peter Gorski, beauftragt den Hamburger Rechtsanwalt Biermann- Ratjen die Veröffentlichung von „Mephisto“ zu verhindern

  • Verlag und Anwalt können sich nicht einigen

  • 26.3.1964 klagt P. Gorski gegen den Verlag vorm Hamburger Landgericht, „um, die >>drohende Rechtsverletzung<< zu verhindern“



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1.Prozess: Hamburger Landgericht- Gorski

  • Der Roman verzerre das Lebensbild von Gustaf Gründgens


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1.Prozess: Hamburger Landgericht- Gorski

  • Der Roman verzerre das Lebensbild von Gustaf Gründgens

  • Diese Wiedergabe seiner Persönlichkeit könne sein Andenken in der Öffentlichkeit verunglimpfen


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1.Prozess: Hamburger Landgericht- Gorski

  • Der Roman verzerre das Lebensbild von Gustaf Gründgens

  • Diese Wiedergabe seiner Persönlichkeit könne sein Andenken in der Öffentlichkeit verunglimpfen

  • Klaus Mann habe G. Gründgens porträtiert, ihm jedoch gleichzeitig unwahre Züge angedichtet


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1.Prozess: Hamburger Landgericht- Gorski

  • Der Roman verzerre das Lebensbild von Gustaf Gründgens

  • Diese Wiedergabe seiner Persönlichkeit könne sein Andenken in der Öffentlichkeit verunglimpfen

  • Klaus Mann habe G. Gründgens porträtiert, ihm jedoch gleichzeitig unwahre Züge angedichtet

  • „Mephisto“ sei kein literarisches Werk, sondern ein Schlüsselroman


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1.Prozess: Hamburger Landgericht- Gorski

  • Der Roman verzerre das Lebensbild von Gustaf Gründgens

  • Diese Wiedergabe seiner Persönlichkeit könne sein Andenken in der Öffentlichkeit verunglimpfen

  • Klaus Mann habe G. Gründgens porträtiert, ihm jedoch gleichzeitig unwahre Züge angedichtet

  • „Mephisto“ sei kein literarisches Werk, sondern ein Schlüsselroman

  • Ziel von Klaus Mann sei es gewesen, seinen ehemaligen Schwager aus Hass- und Rachegefühlen zu beleidigen


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1.Prozess: Hamburger Landgericht- Gorski

  • Der Roman verzerre das Lebensbild von Gustaf Gründgens

  • Diese Wiedergabe seiner Persönlichkeit könne sein Andenken in der Öffentlichkeit verunglimpfen

  • Klaus Mann habe G. Gründgens porträtiert, ihm jedoch gleichzeitig unwahre Züge angedichtet

  • „Mephisto“ sei kein literarisches Werk, sondern ein Schlüsselroman

  • Ziel von Klaus Mann sei es gewesen, seinen ehemaligen Schwager aus Hass- und Rachegefühlen zu beleidigen

  • Beweismittel: Zitate aus „Mephisto“ und Stellen aus dem „Wendepunkt“ und „The Turning Point“, sowie deren Abweichungen voneinander


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1.Prozess: Hamburger Landgericht- Gorski

  • Der Roman verzerre das Lebensbild von Gustaf Gründgens

  • Diese Wiedergabe seiner Persönlichkeit könne sein Andenken in der Öffentlichkeit verunglimpfen

  • Klaus Mann habe G. Gründgens porträtiert, ihm jedoch gleichzeitig unwahre Züge angedichtet

  • „Mephisto“ sei kein literarisches Werk, sondern ein Schlüsselroman

  • Ziel von Klaus Mann sei es gewesen, seinen ehemaligen Schwager aus Hass- und Rachegefühlen zu beleidigen

  • Beweismittel: Zitate aus „Mephisto“ und Stellen aus dem „Wendepunkt“ und „The Turning Point“, sowie deren Abweichungen voneinander

  • Gründgens behauptete „Der Wendepunkt“ wäre gefälscht worden, um sein Erscheinen in der BRD nicht zu verhindern. Er behauptete „The Turning-Point“ ließe viel mehr den Schluss zu, dass Klaus Mann seinen Schwager porträtieren wollte und keinen Typ



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1.Prozess: Hamburger Landgericht- Spangenberg

  • Für B. Spangenberg war der Prozess „ politische Sache, es ging um die Freiheit der Kunst, die Anerkennung der Emigration und ihres literarischen Ausdrucks als gültiger Teil der deutschen Vergangenheit“


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1.Prozess: Hamburger Landgericht- Spangenberg

  • Für B. Spangenberg war der Prozess „ politische Sache, es ging um die Freiheit der Kunst, die Anerkennung der Emigration und ihres literarischen Ausdrucks als gültiger Teil der deutschen Vergangenheit“

  • der Roman sei kein Schlüsselroman, sondern ein Kunstwerk


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1.Prozess: Hamburger Landgericht- Spangenberg

  • Für B. Spangenberg war der Prozess „ politische Sache, es ging um die Freiheit der Kunst, die Anerkennung der Emigration und ihres literarischen Ausdrucks als gültiger Teil der deutschen Vergangenheit“

  • der Roman sei kein Schlüsselroman, sondern ein Kunstwerk

  • es entstand aus Klaus Manns antinationalsozialistischer Gesinnung in der Emigration und im Kampf gegen das Dritte Reich


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1.Prozess: Hamburger Landgericht- Spangenberg

  • Für B. Spangenberg war der Prozess „ politische Sache, es ging um die Freiheit der Kunst, die Anerkennung der Emigration und ihres literarischen Ausdrucks als gültiger Teil der deutschen Vergangenheit“

  • der Roman sei kein Schlüsselroman, sondern ein Kunstwerk

  • es entstand aus Klaus Manns antinationalsozialistischer Gesinnung in der Emigration und im Kampf gegen das Dritte Reich

  • Klaus Mann habe im „Wendepunkt“ und im kurzen Nachsatz stets von sich gewiesen, dass der Roman ein Schlüsselroman sei


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1.Prozess: Hamburger Landgericht- Spangenberg

  • Für B. Spangenberg war der Prozess „ politische Sache, es ging um die Freiheit der Kunst, die Anerkennung der Emigration und ihres literarischen Ausdrucks als gültiger Teil der deutschen Vergangenheit“

  • der Roman sei kein Schlüsselroman, sondern ein Kunstwerk

  • es entstand aus Klaus Manns antinationalsozialistischer Gesinnung in der Emigration und im Kampf gegen das Dritte Reich

  • Klaus Mann habe im „Wendepunkt“ und im kurzen Nachsatz stets von sich gewiesen, dass der Roman ein Schlüsselroman sei

  • Gutachten zu Belegungen, dass der Roman Kunstwerk sei, von vielen anerkannten Autoren, Literaturwissenschaftlern und anderen anerkannten Persönlichkeiten aus literarischen Kreisen



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1.Prozess: Hamburger Landgericht- Das Urteil

  • Urteil zu Gunsten der Nymphenburger Verlagshandlung-> „Mephisto“ durfte weiter publiziert werden


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1.Prozess: Hamburger Landgericht- Das Urteil

  • Urteil zu Gunsten der Nymphenburger Verlagshandlung-> „Mephisto“ durfte weiter publiziert werden

  • „Es sei für die Urteilsfindung nicht von Bedeutung, ob es sich um einen Schlüsselroman handle, denn es läge zweifelsfrei ein Kunstwerk vor, das unter den Schutz des Grundgesetzes Falle.“


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1.Prozess: Hamburger Landgericht- Das Urteil

  • Urteil zu Gunsten der Nymphenburger Verlagshandlung-> „Mephisto“ durfte weiter publiziert werden

  • „Es sei für die Urteilsfindung nicht von Bedeutung, ob es sich um einen Schlüsselroman handle, denn es läge zweifelsfrei ein Kunstwerk vor, das unter den Schutz des Grundgesetzes Falle.“

  • „Der im Grundgesetz vorliegende Persönlichkeitsschutz reiche nicht über den Tod einer Person hinaus“


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1.Prozess: Hamburger Landgericht- Das Urteil

  • Urteil zu Gunsten der Nymphenburger Verlagshandlung-> „Mephisto“ durfte weiter publiziert werden

  • „Es sei für die Urteilsfindung nicht von Bedeutung, ob es sich um einen Schlüsselroman handle, denn es läge zweifelsfrei ein Kunstwerk vor, das unter den Schutz des Grundgesetzes Falle.“

  • „Der im Grundgesetz vorliegende Persönlichkeitsschutz reiche nicht über den Tod einer Person hinaus“

  • Die Mehrzahl der Leser würde Höfgen nicht mehr mit Gründgens identifizieren, weil Interesse an damaliger Zeit nachließe


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1.Prozess: Hamburger Landgericht- Das Urteil

  • Urteil zu Gunsten der Nymphenburger Verlagshandlung-> „Mephisto“ durfte weiter publiziert werden

  • „Es sei für die Urteilsfindung nicht von Bedeutung, ob es sich um einen Schlüsselroman handle, denn es läge zweifelsfrei ein Kunstwerk vor, das unter den Schutz des Grundgesetzes Falle.“

  • „Der im Grundgesetz vorliegende Persönlichkeitsschutz reiche nicht über den Tod einer Person hinaus“

  • Die Mehrzahl der Leser würde Höfgen nicht mehr mit Gründgens identifizieren, weil Interesse an damaliger Zeit nachließe

  • Roman stelle Zeitgeschichte und Dokumentation über die deutsche Emigration dar


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1.Prozess: Hamburger Landgericht- Das Urteil

  • Urteil zu Gunsten der Nymphenburger Verlagshandlung-> „Mephisto“ durfte weiter publiziert werden

  • „Es sei für die Urteilsfindung nicht von Bedeutung, ob es sich um einen Schlüsselroman handle, denn es läge zweifelsfrei ein Kunstwerk vor, das unter den Schutz des Grundgesetzes Falle.“

  • „Der im Grundgesetz vorliegende Persönlichkeitsschutz reiche nicht über den Tod einer Person hinaus“

  • Die Mehrzahl der Leser würde Höfgen nicht mehr mit Gründgens identifizieren, weil Interesse an damaliger Zeit nachließe

  • Roman stelle Zeitgeschichte und Dokumentation über die deutsche Emigration dar

  • es sei mit Art. 5 GG nicht zu vereinbaren, wenn diese Welt in der Heimat von Klaus Mann und in seinem eigentlichen Sprachgebiet nicht erscheinen dürfte



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2.Prozess- Die Berufung

  • September 1965 Auflage in Höhe von 10.000 Exemplaren


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2.Prozess- Die Berufung

  • September 1965 Auflage in Höhe von 10.000 Exemplaren

  • P. Gorski legte Berufung beim Oberlandesgericht in Hamburg ein


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2.Prozess- Die Berufung

  • September 1965 Auflage in Höhe von 10.000 Exemplaren

  • P. Gorski legte Berufung beim Oberlandesgericht in Hamburg ein

  • P. Gorski wollte durch eine einstweilige Verfügung die Verbreitung von „Mephisto“ unterbinden -> Gericht beschied, „Mephisto“ könne weiterhin erscheinen, allerdings mit einen Vorwort


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2.Prozess- Die Berufung

  • September 1965 Auflage in Höhe von 10.000 Exemplaren

  • P. Gorski legte Berufung beim Oberlandesgericht in Hamburg ein

  • P. Gorski wollte durch eine einstweilige Verfügung die Verbreitung von „Mephisto“ unterbinden -> Gericht beschied, „Mephisto“ könne weiterhin erscheinen, allerdings mit einen Vorwort

  • Der Verlag erklärte sich dazu bereit dieses in die noch vorhandenen Exemplare einkleben zu lassen


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2. Prozess- Die Berufung

  • September 1965 Auflage in Höhe von 10.000 Exemplaren

  • P. Gorski legte Berufung beim Oberlandesgericht in Hamburg ein

  • P. Gorski wollte durch eine einstweilige Verfügung die Verbreitung von „Mephisto“ unterbinden -> Gericht beschied, „Mephisto“ könne weiterhin erscheinen, allerdings mit einen Vorwort

  • Der Verlag erklärte sich dazu bereit dieses in die noch vorhandenen Exemplare einkleben zu lassen

  • Die Auflage war bald verkauft



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2. Prozess: Oberlandesgericht - Gorski

  • „Mephisto“ würde als Biographie von Gustaf Gründgens gelesen werden, da das Buch neben der inzwischen erschienen Biographie Gründgens' verfasst von von Curt Riess ausgestellt war


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2. Prozess: Oberlandesgericht - Gorski

  • „Mephisto“ würde als Biographie von Gustaf Gründgens gelesen werden, da das Buch neben der inzwischen erschienen Biographie Gründgens' verfasst von von Curt Riess ausgestellt war

  • Ein Künstler sei kein Künstler, wenn es misslingt ehrverletzende Beleidigungen in nicht erkennbare Beziehungen zu einer bestimmten Person zu bringen. Das soll Klaus Mann bewusst getan haben


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2. Prozess: Oberlandesgericht - Gorski

  • „Mephisto“ würde als Biographie von Gustaf Gründgens gelesen werden, da das Buch neben der inzwischen erschienen Biographie Gründgens' verfasst von von Curt Riess ausgestellt war

  • Ein Künstler sei kein Künstler, wenn es misslingt ehrverletzende Beleidigungen in nicht erkennbare Beziehungen zu einer bestimmten Person zu bringen. Das soll Klaus Mann bewusst getan haben

  • Nach dem Krieg, hätte Klaus Mann, das Buch in Hinsicht auf Gründgens ändern können.


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2. Prozess: Oberlandesgericht - Gorski

  • „Mephisto“ würde als Biographie von Gustaf Gründgens gelesen werden, da das Buch neben der inzwischen erschienen Biographie Gründgens' verfasst von von Curt Riess ausgestellt war

  • Ein Künstler sei kein Künstler, wenn es misslingt ehrverletzende Beleidigungen in nicht erkennbare Beziehungen zu einer bestimmten Person zu bringen. Das soll Klaus Mann bewusst getan haben

  • Nach dem Krieg, hätte Klaus Mann, das Buch in Hinsicht auf Gründgens ändern können.

  • Die Veröffentlichung des Werkes in der DDR 1956, sei eine bewußte Einleitung einer groß angelegten Verleumdungskampagne, in der kein Mittel gescheut werde, selbst der Pakt mit dem kommunistischen Regime



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2. Prozess: Oberlandesgericht - Spangenberg

  • Verwahrung gegen den Vorwurf der Diffamierungskampagne


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2. Prozess: Oberlandesgericht - Spangenberg

  • Verwahrung gegen den Vorwurf der Diffamierungskampagne

  • „Mephisto“ sei ein „selbständiges Kunstwerk mit Eigenleben, das nur nach den Gesetzen der künstlerischen Wahrheit zu beurteilen sei“


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2. Prozess: Oberlandesgericht - Spangenberg

  • Verwahrung gegen den Vorwurf der Diffamierungskampagne

  • „Mephisto“ sei ein „selbständiges Kunstwerk mit Eigenleben, das nur nach den Gesetzen der künstlerischen Wahrheit zu beurteilen sei“

  • Zurückweisung des Vorwurfs, dass es sich bei dem im ersten Prozess gebrachten Gutachtern nur um Emigranten handle



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2. Prozess: Oberlandesgericht – Das Urteil

  • 17.März 1966 gab das Urteil vom OLG dem Kläger Recht und Verbot der Nymphenburger Verlagshandlung den „Mephisto“ weiterhin zu verbreiten


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2. Prozess: Oberlandesgericht – Das Urteil

  • 17.März 1966 gab das Urteil vom OLG dem Kläger Recht und Verbot der Nymphenburger Verlagshandlung den „Mephisto“ weiterhin zu verbreiten

  • der Roman sei ein Schlüsselroman, eine >Schmähschrift in Romanform<


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2. Prozess: Oberlandesgericht – Das Urteil

  • 17.März 1966 gab das Urteil vom OLG dem Kläger Recht und Verbot der Nymphenburger Verlagshandlung den „Mephisto“ weiterhin zu verbreiten

  • der Roman sei ein Schlüsselroman, eine >Schmähschrift in Romanform<

  • dass die <<schutzwürdigen Werte der Persönlichkeit [..] die Rechtsfähigkeit ihres Subjekts, die mit dem Tode erlischt>> überdauern


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2. Prozess: Oberlandesgericht – Das Urteil

  • 17.März 1966 gab das Urteil vom OLG dem Kläger Recht und Verbot der Nymphenburger Verlagshandlung den „Mephisto“ weiterhin zu verbreiten

  • der Roman sei ein Schlüsselroman, eine >Schmähschrift in Romanform<

  • dass die <<schutzwürdigen Werte der Persönlichkeit [..] die Rechtsfähigkeit ihres Subjekts, die mit dem Tode erlischt>> überdauern

  • Roman ist zwar keine Biographie des Gründgens, „ aber der Leser muß Handlungen, Motive und Äußerungen des Höfgen sowie die Gespräche, die er in den Roman mit andren Personen geführt hat, auf Gründgens beziehen.“


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2. Prozess: Oberlandesgericht – Das Urteil

  • 17.März 1966 gab das Urteil vom OLG dem Kläger Recht und Verbot der Nymphenburger Verlagshandlung den „Mephisto“ weiterhin zu verbreiten

  • der Roman sei ein Schlüsselroman, eine >Schmähschrift in Romanform<

  • dass die <<schutzwürdigen Werte der Persönlichkeit [..] die Rechtsfähigkeit ihres Subjekts, die mit dem Tode erlischt>> überdauern

  • Roman ist zwar keine Biographie des Gründgens, „ aber der Leser muß Handlungen, Motive und Äußerungen des Höfgen sowie die Gespräche, die er in den Roman mit andren Personen geführt hat, auf Gründgens beziehen.“

  • Der Leser kann bei einer solchen Schilderung nicht zwischen Wahrheit und Dichtung unterscheiden


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2. Prozess: Oberlandesgericht – Das Urteil

  • 17.März 1966 gab das Urteil vom OLG dem Kläger Recht und Verbot der Nymphenburger Verlagshandlung den „Mephisto“ weiterhin zu verbreiten

  • der Roman sei ein Schlüsselroman, eine >Schmähschrift in Romanform<

  • dass die <<schutzwürdigen Werte der Persönlichkeit [..] die Rechtsfähigkeit ihres Subjekts, die mit dem Tode erlischt>> überdauern

  • Roman ist zwar keine Biographie des Gründgens, „ aber der Leser muß Handlungen, Motive und Äußerungen des Höfgen sowie die Gespräche, die er in den Roman mit andren Personen geführt hat, auf Gründgens beziehen.“

  • Der Leser kann bei einer solchen Schilderung nicht zwischen Wahrheit und Dichtung unterscheiden

  • Zudem behauptete das OLG, dass „Mephisto“ bis dahin nur in deutscher Sprache erschienen sei und „daß Gründgens keinen Anlaß zu der negativen Kritik gegeben“ habe



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>>Eine Neuherausgabe des Romans wäre erst dann möglich, wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>

„Die Hintertür“


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3.Prozess: Bundesgerichtshof wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>


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3.Prozess: Bundesgerichtshof wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>

  • Ende 1966 geht Nymphenburger Verlagshandlung in Revision vor den Bundesgerichtshof -> keine neuen Tatsachen, nur Verfahrensfehler


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3.Prozess: Bundesgerichtshof wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>

  • Ende 1966 geht Nymphenburger Verlagshandlung in Revision vor den Bundesgerichtshof -> keine neuen Tatsachen, nur Verfahrensfehler

  • Revision wird vom OLG zugelassen, weil der Frage des Persönlichkeits- schutzes nach dem Tod und der Abgrenzung der Freiheit der Kunst gegenüber dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht im Fall Mephisto große Bedeutung zukommt


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3.Prozess: Bundesgerichtshof wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>

  • Ende 1966 geht Nymphenburger Verlagshandlung in Revision vor den Bundesgerichtshof -> keine neuen Tatsachen, nur Verfahrensfehler

  • Revision wird vom OLG zugelassen, weil der Frage des Persönlichkeits- schutzes nach dem Tod und der Abgrenzung der Freiheit der Kunst gegenüber dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht im Fall Mephisto große Bedeutung zukommt

  • der Revision im Urteil vom 20.3.1968 wurde nicht stattgegeben


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3.Prozess: Bundesgerichtshof wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>

  • Ende 1966 geht Nymphenburger Verlagshandlung in Revision vor den Bundesgerichtshof -> keine neuen Tatsachen, nur Verfahrensfehler

  • Revision wird vom OLG zugelassen, weil der Frage des Persönlichkeits- schutzes nach dem Tod und der Abgrenzung der Freiheit der Kunst gegenüber dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht im Fall Mephisto große Bedeutung zukommt

  • der Revision im Urteil vom 20.3.1968 wurde nicht stattgegeben

  • Die Freiheit der Kunst finde ihre Schranken in der persönlichen Ehre Gründgens'


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3.Prozess: Bundesgerichtshof wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>

  • Ende 1966 geht Nymphenburger Verlagshandlung in Revision vor den Bundesgerichtshof -> keine neuen Tatsachen, nur Verfahrensfehler

  • Revision wird vom OLG zugelassen, weil der Frage des Persönlichkeits- schutzes nach dem Tod und der Abgrenzung der Freiheit der Kunst gegenüber dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht im Fall Mephisto große Bedeutung zukommt

  • der Revision im Urteil vom 20.3.1968 wurde nicht stattgegeben

  • Die Freiheit der Kunst finde ihre Schranken in der persönlichen Ehre Gründgens'

  • „Der Künstler dürfe zwar an reale Geschehnisse und Umwelterfahrungen anknüpfen, doch sei die Grenze zwischen künstlerischer Betätigung dort über-schritten, wo das Lebensbild einer bestimmten Person durch frei erfundene Zutaten grundsätzlich negativ entstellt werde[...].“


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4. Prozess: Verfassungsbeschwerde beim BVG wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>


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4. Prozess: Verfassungsbeschwerde beim BVG wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>

B. Spangenbergs begründet:

  • „angegriffenen Entscheidungen verletzen die Kunstfreiheit“


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4. Prozess: Verfassungsbeschwerde beim BVG wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>

B. Spangenbergs begründet:

  • „angegriffenen Entscheidungen verletzen die Kunstfreiheit“

  • die Anerkennung des „Mephisto“ als Kunstwerk ebenso wie das Urteil an-erkannter Kritiker und Schriftsteller des Ins- und Auslandes verbieten eine Herabsetzung zu einer „Schmähschrift in Romanform“


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4. Prozess: Verfassungsbeschwerde beim BVG wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>

B. Spangenbergs begründet:

  • „angegriffenen Entscheidungen verletzen die Kunstfreiheit“

  • die Anerkennung des „Mephisto“ als Kunstwerk ebenso wie das Urteil an-erkannter Kritiker und Schriftsteller des Ins- und Auslandes verbieten eine Herabsetzung zu einer „Schmähschrift in Romanform“

  • „Der Rechtsschutz für die Persön-lichkeit könne nur für den Menschen in der Wirklichkeit und in bezug auf die Wirklichkeit bestehen, nicht in bezug auf eine Phantasiewelt dichterischer Schöpfung“


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4. Prozess: Verfassungsbeschwerde beim BVG wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>

B. Spangenbergs begründet:

  • „angegriffenen Entscheidungen verletzen die Kunstfreiheit“

  • die Anerkennung des „Mephisto“ als Kunstwerk ebenso wie das Urteil an-erkannter Kritiker und Schriftsteller des Ins- und Auslandes verbieten eine Herabsetzung zu einer „Schmähschrift in Romanform“

  • „Der Rechtsschutz für die Persön-lichkeit könne nur für den Menschen in der Wirklichkeit und in bezug auf die Wirklichkeit bestehen, nicht in bezug auf eine Phantasiewelt dichterischer Schöpfung“

  • desweiteren seien die Gutachten unzureichend beachtet worden


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P. Gorski begründe wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>t:

„Der Roman missbrauche die Kunstfreiheit [..]“

4. Prozess: Verfassungsbeschwerde beim BVG

B. Spangenbergs begründet:

  • „angegriffenen Entscheidungen verletzen die Kunstfreiheit“

  • die Anerkennung des „Mephisto“ als Kunstwerk ebenso wie das Urteil an-erkannter Kritiker und Schriftsteller des Ins- und Auslandes verbieten eine Herabsetzung zu einer „Schmähschrift in Romanform“

  • „Der Rechtsschutz für die Persön-lichkeit könne nur für den Menschen in der Wirklichkeit und in bezug auf die Wirklichkeit bestehen, nicht in bezug auf eine Phantasiewelt dichterischer Schöpfung“

  • desweiteren seien die Gutachten unzureichend beachtet worden


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P. Gorski begründe wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>t:

„Der Roman missbrauche die Kunstfreiheit [..]“

Durch Art.5 Abs.3 Satz 1 GG „sei der Zugriffswille des Künstlers durch die allgemeinen gültigen Rechtschranken beschränkt“

4. Prozess: Verfassungsbeschwerde beim BVG

B. Spangenbergs begründet:

  • „angegriffenen Entscheidungen verletzen die Kunstfreiheit“

  • die Anerkennung des „Mephisto“ als Kunstwerk ebenso wie das Urteil an-erkannter Kritiker und Schriftsteller des Ins- und Auslandes verbieten eine Herabsetzung zu einer „Schmähschrift in Romanform“

  • „Der Rechtsschutz für die Persön-lichkeit könne nur für den Menschen in der Wirklichkeit und in bezug auf die Wirklichkeit bestehen, nicht in bezug auf eine Phantasiewelt dichterischer Schöpfung“

  • desweiteren seien die Gutachten unzureichend beachtet worden


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P. Gorski begründe wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>t:

„Der Roman missbrauche die Kunstfreiheit [..]“

Durch Art.5 Abs.3 Satz 1 GG „sei der Zugriffswille des Künstlers durch die allgemeinen gültigen Rechtschranken beschränkt“

„[...] weil der Bestimmungsgrund für Klaus Mann in erster Linie nicht ein Anliegen der Kunst, sondern Haßgefühle gewesen seien.“

4. Prozess: Verfassungsbeschwerde beim BVG

B. Spangenbergs begründet:

  • „angegriffenen Entscheidungen verletzen die Kunstfreiheit“

  • die Anerkennung des „Mephisto“ als Kunstwerk ebenso wie das Urteil an-erkannter Kritiker und Schriftsteller des Ins- und Auslandes verbieten eine Herabsetzung zu einer „Schmähschrift in Romanform“

  • „Der Rechtsschutz für die Persön-lichkeit könne nur für den Menschen in der Wirklichkeit und in bezug auf die Wirklichkeit bestehen, nicht in bezug auf eine Phantasiewelt dichterischer Schöpfung“

  • desweiteren seien die Gutachten unzureichend beachtet worden


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4. Prozess: Urteil vom BVG Karlsruhe wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>


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4. Prozess: Urteil vom BVG Karlsruhe wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>

  • Urteil vom 12.Juli 1971


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4. Prozess: Urteil vom BVG Karlsruhe wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>

  • Urteil vom 12.Juli 1971

  • Das Bundesverfassungsgericht begutachtet, ob die Gerichte den dargelegten Grundsätzen Rechnung getragen haben


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4. Prozess: Urteil vom BVG Karlsruhe wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>

  • Urteil vom 12.Juli 1971

  • Das Bundesverfassungsgericht begutachtet, ob die Gerichte den dargelegten Grundsätzen Rechnung getragen haben

  • 3 : 3 Stimmen


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4. Prozess: Urteil vom BVG Karlsruhe wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>

  • Urteil vom 12.Juli 1971

  • Das Bundesverfassungsgericht begutachtet, ob die Gerichte den dargelegten Grundsätzen Rechnung getragen haben

  • 3 : 3 Stimmen

  • bei Stimmengleichheit ist die Verfassungsbeschwerde abgelehnt


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4. Prozess: Urteil vom BVG Karlsruhe wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>

  • Urteil vom 12.Juli 1971

  • Das Bundesverfassungsgericht begutachtet, ob die Gerichte den dargelegten Grundsätzen Rechnung getragen haben

  • 3 : 3 Stimmen

  • bei Stimmengleichheit ist die Verfassungsbeschwerde abgelehnt

  • Mephisto ist endgültig verboten


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Mephisto – Die Rückkehr wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>


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Mephisto – Die Rückkehr wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>

  • Vorbereitungen Ende der siebziger Jahre für eine Verfilmung des Mephisto- Stoffes, Regie führte der Ungar István Szabóm, im Herbst 1981 Kino


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Mephisto – Die Rückkehr wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>

  • Vorbereitungen Ende der siebziger Jahre für eine Verfilmung des Mephisto- Stoffes, Regie führte der Ungar István Szabóm, im Herbst 1981 Kino

  • Dramatisierung des Stoffes durch die französische Regisseurin Ariane Mnouchkine und ihres Théâtre du Soleil ab Mai 1979


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Mephisto – Die Rückkehr wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>

  • Vorbereitungen Ende der siebziger Jahre für eine Verfilmung des Mephisto- Stoffes, Regie führte der Ungar István Szabóm, im Herbst 1981 Kino

  • Dramatisierung des Stoffes durch die französische Regisseurin Ariane Mnouchkine und ihres Théâtre du Soleil ab Mai 1979

  • Bühnenstück zu den Berliner Festspielen und zum Theaterfestival 1980 in München -> dazu existierte eine deutsche Textfassung, die im Ellermann Verlag herausgegeben wurde, mit Vorwort von B. Spangenberg


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Mephisto – Die Rückkehr wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>

  • Vorbereitungen Ende der siebziger Jahre für eine Verfilmung des Mephisto- Stoffes, Regie führte der Ungar István Szabóm, im Herbst 1981 Kino

  • Dramatisierung des Stoffes durch die französische Regisseurin Ariane Mnouchkine und ihres Théâtre du Soleil ab Mai 1979

  • Bühnenstück zu den Berliner Festspielen und zum Theaterfestival 1980 in München -> dazu existierte eine deutsche Textfassung, die im Ellermann Verlag herausgegeben wurde, mit Vorwort von B. Spangenberg

  • Auftauchen von Raubkopien, gegen die die Staatsanwaltschaft nicht vorging


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Mephisto – Die Rückkehr wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>

  • Vorbereitungen Ende der siebziger Jahre für eine Verfilmung des Mephisto- Stoffes, Regie führte der Ungar István Szabóm, im Herbst 1981 Kino

  • Dramatisierung des Stoffes durch die französische Regisseurin Ariane Mnouchkine und ihres Théâtre du Soleil ab Mai 1979

  • Bühnenstück zu den Berliner Festspielen und zum Theaterfestival 1980 in München -> dazu existierte eine deutsche Textfassung, die im Ellermann Verlag herausgegeben wurde, mit Vorwort von B. Spangenberg

  • Auftauchen von Raubkopien, gegen die die Staatsanwaltschaft nicht vorging

  • Unangekündigte Rowohlt Ausgabe mit ausführlicher Einleitung von B. Spangenberg im Dezember 1980


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Mephisto – Die Rückkehr wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>

  • Vorbereitungen Ende der siebziger Jahre für eine Verfilmung des Mephisto- Stoffes, Regie führte der Ungar István Szabóm, im Herbst 1981 Kino

  • Dramatisierung des Stoffes durch die französische Regisseurin Ariane Mnouchkine und ihres Théâtre du Soleil ab Mai 1979

  • Bühnenstück zu den Berliner Festspielen und zum Theaterfestival 1980 in München -> dazu existierte eine deutsche Textfassung, die im Ellermann Verlag herausgegeben wurde, mit Vorwort von B. Spangenberg

  • Auftauchen von Raubkopien, gegen die die Staatsanwaltschaft nicht vorging

  • Unangekündigte Rowohlt Ausgabe mit ausführlicher Einleitung von B. Spangenberg im Dezember 1980

  • Erstauflage (30.000) nach wenigen Tagen vergriffen


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Mephisto – Die Rückkehr wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>

  • Vorbereitungen Ende der siebziger Jahre für eine Verfilmung des Mephisto- Stoffes, Regie führte der Ungar István Szabóm, im Herbst 1981 Kino

  • Dramatisierung des Stoffes durch die französische Regisseurin Ariane Mnouchkine und ihres Théâtre du Soleil ab Mai 1979

  • Bühnenstück zu den Berliner Festspielen und zum Theaterfestival 1980 in München -> dazu existierte eine deutsche Textfassung, die im Ellermann Verlag herausgegeben wurde, mit Vorwort von B. Spangenberg

  • Auftauchen von Raubkopien, gegen die die Staatsanwaltschaft nicht vorging

  • Unangekündigte Rowohlt Ausgabe mit ausführlicher Einleitung von B. Spangenberg im Dezember 1980

  • Erstauflage (30.000) nach wenigen Tagen vergriffen

  • innerhalb von 3 Monaten 300.000 verkaufte Exemplare


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Mephisto – Die Rückkehr wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>

  • Vorbereitungen Ende der siebziger Jahre für eine Verfilmung des Mephisto- Stoffes, Regie führte der Ungar István Szabóm, im Herbst 1981 Kino

  • Dramatisierung des Stoffes durch die französische Regisseurin Ariane Mnouchkine und ihres Théâtre du Soleil ab Mai 1979

  • Bühnenstück zu den Berliner Festspielen und zum Theaterfestival 1980 in München -> dazu existierte eine deutsche Textfassung, die im Ellermann Verlag herausgegeben wurde, mit Vorwort von B. Spangenberg

  • Auftauchen von Raubkopien, gegen die die Staatsanwaltschaft nicht vorging

  • Unangekündigte Rowohlt Ausgabe mit ausführlicher Einleitung von B. Spangenberg im Dezember 1980

  • Erstauflage (30.000) nach wenigen Tagen vergriffen

  • innerhalb von 3 Monaten 300.000 verkaufte Exemplare

  • 34 Jahre nach Beendigung des Manuskripts ist „ Mephisto“ heimgekehrt


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Vielen Dank wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>

für eure

Aufmerksamkeit!!


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Quellen wenn nach einem längeren Zeitablauf das Andenken an den Schauspieler Gründgens stark gemindert sei, weil jüngere Leser des Romans ihn nicht selbst erlebt haben und ihn ihn Höfgen daher nicht wiedererkennen können [...]>>

Mann, Klaus: Mephisto. Roman einer Karriere. 4. Auflage. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH 1981

Mann, Klaus: Mephisto. Roman einer Karriere. München: edition spangenberg im Ellermann Verlag 1987

Spangenberg, Eberhard: Karriere eines Romans. Mephisto, Klaus Mann und Gustaf Gründgens. Ein dokumentarischer Bericht aus Deutschland und dem Exil 1925- 1981, Reinbeck bei Hamburg: Rowohlt 1986

Metzler- Literatur-Lexikon: Begriffe und Definitionen. hrsg von Günther und Irmgard Schweikle. 2. überarb. Aufl. Stuttgart: Metzler 1990

http://bundesrecht.juris.de/gg/


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