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  1. Poimenikspezial SeelischeBetreuung der Leidenschaftskranken Sándor Bereczki

  2. Inhalt: • Seelische Betreuung der Leidenschaftskranken: psychopathologischer Aspekt • Seelische Betreuung der Leidenschaftskranken: addiktologischer Aspekt • Seelische Betreuung der Leidenschaftskranken: seelische Betreuung in therapeutischer Gemeinschaft, in geschlossener Gemeinschaft • Seelische Betreuung der Leidenschaftskranken: theologischer Aspekt

  3. Einleitung Skizze

  4. SeelischeBetreuung der Leidenschaftskranken Die MethodedieserseelischenBetreuungunterscheidetsich von der seelischenBetreuunggesunderMenschen. Man mußdamitrechnen, daßimFalleinesLeidenschaftskrankenphysisch, psychisch, sozialauchärztliche, psychiatrische, addiktologischeEingriffenötigseinkönnen.

  5. SeelischeBetreuung der Leidenschaftskranken Bei der seelischenBetreuungderLeidenschaftskrankenbrauchenwirspezialeKenntnisse. DieserDienstbeanspruchtgroßeUmsicht. UnsereVerantwortungistgroß, dennwennwirsienichtfachkundigbetreuen, könnenwirsolcheSchädenanrichten, welchefatalwerdenkönnen. (ZumBeispiel: Selbstmord)

  6. Beispiel Wennin der VersammlungeinBruderschlechteStimmung, „Depression” hat, abernachdemwiruns mit ihmunterhaltenhatten, gebetethatten, es inkurzer Zeit vergeht, dannkann man diesesnochkeineStimmungsstörungnennen. WennimFalleinesLeidenschaftskranken die schlechteStimmungdauerhaftbesteht, dannmußersich an einenArztwenden. Die DepressionkannfürdasTrinken, den DrogenkonsumoderdasSpielenVorwandsein.

  7. Über die LeidenschaftskrankenimAllgemeinen Die theerapeutischenGemeinschaftenbetrachtendieLeidenschaftskrankheitimAllgemeinenfüreinedieganzePersönlichkeitbetreffendeStörung, welcheaufeinigeoderalleBereiche des Funktionierensauswirkt: auf die kognitive, erkennende, Verhaltens-, emotionelle, spirituelle (geistige), moralischeSphäre, sowieaufdasWertsystem.

  8. Über die LeidenschaftskrankenimAllgemeinen ZumAufhören der Störungistlängere Zeit notwendig. Die LeidenschaftskrankheitistSymptom, nichtVerursachender der Störung.

  9. GrundlegendeEigenschaften des Leidenschaftskranken Es istsehrwichtig, esunsbewußtzumachen, daßwirgegenübereinem KRANKEN Menschenstehen. ErringteinenriesigeninnerenKampftzwischendemWählen des Rauschmittelkonsums und des reinen, normalenLebens, deshalbstehterdarausstammendunter STÄNDIGER SPANNUNG. Eristheftig, ungeduldig.

  10. GrundlegendeEigenschaften des Leidenschaftskranken Er hat vieleMißerfolgserlebnisse, daskannseineHeilunghindern. ErlebtebislangimKreislauf von Spielen, deshalbsetzterdiesealsgutbewährteMittelfortdauerndein.

  11. GrundlegendeEigenschaften des Leidenschaftskranken ErdenktinPanels, fürihnist die Welt nichtlebbar, nichtdurchblickbar. Erwar an vielenMißhandlungen, Demütigungenbeteiligt, deshalbbauteereine HARTE HÜLLE umsich.

  12. GrundlegendeEigenschaften des Leidenschaftskranken ErlebtausSelbstbedauern und ausBedauernlassen von sichselbst. ErversuchtregelmäßigemotionelleErpressungauszuüben, damitersoLiebeabdringt. Erlebt mit riesigerAngstzusammen. Eristanpassungsunfähig.

  13. GrundlegendeEigenschaften des Leidenschaftskranken Erversuchtsichstattaufsichselbstaufanderezustüzen. Eristnursehrlangsamfähig, seinerLagezuentgehen, auchdann, wennersehrmotiviertist. Erkannneben der LeidenschaftskrankheitanderepsychischeKrankheit, Verletzunghaben.

  14. I. SeelischeBetreuung der Leidenschaftskranken: psychopathologischerAspekt

  15. Die psychopathologischen (Geisteskrankheitslehren-) KenntnissebeschreibendiekrankhaftenVersionen der einzelnenseelischenErscheinungen.

  16. Persönlichkeitsstörungen, psychopathologischenKrankheitsbilder Die PersönlichkeitsstörungisteinzuerfolglosenAnpassungen*, zu den eindeutigenBeschädigungen des geselligenVerhaltens und/oderzuschwerensubjektivenBelastungenundMißhandlungenführendes, sichrelativdauerhaftäußerndesVerhaltensmuster.

  17. Anpassungsfähigkeit* • Flexibilität; • Bewältigung der SchwierigkeitenderUmgebung; • Den sichveränderdenAnforderungenEntsprechen; • Formulierung der Lebensziele und derererfolgreicheVerwirklichung; • ErfolgreichesAuftreten; • DemErfolg, beziehungsweisedemMißerfolgentsprechendverändertesVerhalten, usw.

  18. Die Persönlichkeitsstörungen Die PersönlichkeitsstörungkommenimAllgemeinennichtrein, sonderngemischtvor. BeidenenPersönlichkeitsstörungbesteht, sindgefährdeteMenschen, fürsieistimgroßenAllgemeinencharakteristisch:

  19. Allgemeine Charakterisitka der mit PersönlichkeitsstörungDiagnostisierten: Unter ihnenist die Zahl der Scheidungenhöher; Mit größererChancewerdensiearbeitslos, obdachlos; Von ihrerSeiteist der Mißbrauch von Kindernhäufiger; SiehabeneinegrößereunfallverursachendeNeigung; SiegelangenhäufigerinsKrankenhaus, in die dringendeVersorgung;

  20. Allgemeine Charakteristika der mit PersönlichkeitsstörungDiagnostisierten: Unter den Begehenden der kriminellenHandlungenkommensiezu 70% vor; IhrVorkommenunter den Begehenden der selbstdestruktivenHandlungenistauchhäufiger; Siesindalkoholabhängig (bei 60-70% bestehenPersönlichkeitsstörungen); Siesinddrogenabhängig (Siehabenzu 70-90% eineDiagnose von Persönlichkeitsstörung). (Philips und Gunderson, 1998.)

  21. Die Persönlichkeitsströrungen ImHintergrund der LeidenschaftskrankheitstehensehroftPersönlichkeitsstörungen, psychopathologischeKrankheitsbilder, die mit großerWahrscheinlichkeitschonauchvor der AusbildungderAlkoholabhängigkeit, derDrogenabhängigkeit, derSpielabhängigkeitvorhandenwaren.

  22. Die Persönlichkeitsstörungen • Die Persönlichkeitsstörungbedeutetsolchetiefwurzelnden und dauerhaftbestehendenVerhaltensmuster, die steifsind und die in den verschiedenenLebensumständen und Lebenssituationenschädlichsind.

  23. Die Persönlichkeitsstörungen Man muß die Persönlichkeitsstörungen von den ernsterenpsychiatrischenKrankheitsbildernabsondern, somuß man zumBeispiel die zwanghaftePersönlichkeitsstörung von der Zwangskrankheitunterscheiden, die schisoide, beziehungsweiseschisotipePersönlichkeitsstörung von der Schisophrenie. (Bei der letzterenkann es wirklicheHalluzinationen und ernstereFunktionsbeschädigungengeben, aufsichfortdauerndverschlechterndeWeise.)

  24. Klassifizierung der Persönlichkeitsstörungen (DSM-IV) Das DSM-IV reiht die PersönlichkeitsstörungenindreiGruppenein: • Gruppe „A”: paranoid, schisoid, schisotip – Sonderling; • Gruppe „B” : antisozial, Border-Line, hystrionisch, narzistisch, - dramatisch; • Gruppe „C” : zwanghaft, vermeidend, dependent, sichängstigend.

  25. ZurGruppe „A” gehören die eigenartigen, dieSonderlinge ParanoidePersönlichkeitsstörung • AngefangenvomfrühenErwachsenenalter, inzahlreichenverschiedenenSituationenallgemeinesMißtrauen und Argwöhnenfürandere, siedeuten die Motive von anderenalsbösartig, also 4 odermehrere von den nachstehenden: 1. Erargwöhntunbegründet, daß man ihnausnützt, ihmschadenwill, ihnbeschwindelnwill. 2. Erzweifeltdaran, daßseineAngehörigen, seineFreundeguteAbsichtenhaben, zuverlässigsind.

  26. ParanoidePersönlichkeitsstörung 3. Eristanderengegenübermißtrauisch, da erbefürchtet, daß man die Informationengegenihnanwendenwird. 4. ErschreibtgutgesinntenMeinungen, BemerkungenoderEreignissenverborgeneArgwillezu. 5. Für ihnistdauerhaftesGrollencharakteristisch, erkann die Beschwerden, dieMißhandlungenoderZurücksetzungennichtverzeihen. 6. Für ihnistcharakteristisch, daßerAngriffegegenseinePersonoderseineEhreempfindet, worauferschnell mit WutoderGegenangriffantwortet. 7. Zurückkehrendargwöhnterunbegründet die TreueseinerEhepartnerinodersexuellen Partnerin betreffend.

  27. ParanoidePersönlichkeitsstörung – IHRE ERKLÄRUNG: GenetischeFaktoren; ÜbertriebeneAnforderungenstellendeEltern; Steifer und distanzhaltenderVater, zurückweisende, überkontrollierende Mutter.

  28. ParanoidePersönlichkeitsstörung – IHRE BEHANDLUNG: SiehabenkeinKrankheitsbewußtsein, meistenssindsiewiderstehend, argwöhnend ErfahreneinerbefriedigendenBeziehung Verminderung des Ängstigens und Steigern der Problemlösenfähigkeiten Die realistischeWahrnehmung des Verhaltens, der Absicht von anderenzubefördern DasAnnehmen der Gesichtspunkte von anderenzuentwickeln

  29. Gruppe „A”: die sonderbaren, dieSonderlinge SchisoidePersönlichkeitsstörung • AngefangenvomfrühenErwachsenenalter, inzahlreichenverschiedenenSituationenin der Absonderung von den sozialenBeziehungen und imVerengen des Ausdrückens der EmotionensichäußerndeallgemeineEigenart, also 4 odermehrere von den nachstehenden: 1. Erwünscht, genießt die engegeselligeBeziehung – inbegriffendieFamilie – nicht. 2. FastimmerwähltereinsameTätigkeiten.

  30. SchisoidePersönlichkeitsstörung 3. Wennerwelches, hat, dannauchnurgeringessexuellesInteressefürandere. 4. Er hat Freudenur an wenigenTätigkeiten, oderüberhauptkeine. 5. AußerseinenunmittelbarenVerwandten hat erkeinennahen Freund oderVertrauten. 6. Eristfürdas Lob und Kritik von anderengleichgültig. 7. EmotionellsindfürihnKälte, VerschließenoderödeAffektecharakteristisch.

  31. SchisoidePersönlichkeitsstörung – IHRE ERKLÄRUNG NichtakzeptierendeEltern, Mißhandelnde; Kindheitstraumen; Ego-Störung, Selbstschätzung, Selbstverstärkungfehlen; KognitivesDefizit, die emotionellenBotschaften von anderennichtzuverstehen.

  32. SchisoidePersönlichkeitsstörung – IHRE BEHANDLUNG WegenihressozialenZurückziehensregensiekeinetherapeutischenBeziehungen an, wenn ja, dannwegeneinesanderenProblems, zumBeispielwegenAlkoholismus KognitiveverhaltenstherapeutischenMethoden: Emotionsliste, Rollenspiel Gruppentherapie:, iminnigen, sicherheitsvollenRahmen

  33. Gruppe „A” : die sonderbaren, dieSonderlinge SchisotipePersönlichkeitsstörung • AngefangenvomfrühenErwachsenenalter, inzahlreichenverschiedenenSituationen mit akutemDiskomfortverbundenenesallgemeinesMustervomsozialen und interpersonalenDefizit, verminderteKapazität des Erhaltens der engenBeziehungen, kognitiveoderperzeptiveVerzerrungenund Verhaltensbesonderheiten, also 5 odermehrere von den nachstehenden:

  34. SchisotipePersönlichkeitsstörung 1.KrankhafteBezüge (dabeibeziehtdas Individuum die am sonstenneutralen, von ihmunabhängigenEreignisseoderReize der Außenweltaufsich, es empfindet, die geltenfürihnoder es gehtinihnenumihn (zumBeispiel: wenn der Manager von Lauren imFernsehenfür den vermutlichenMördereineNachrichthinterrläßt, und Ben empfindet es so, die Bedrohunggiltfürihn, usw.).

  35. SchisotipePersönlichkeitsströung 2. DasVerhaltenbeeinflussendeungewöhnlichenGlauben, magischesDenken, welche mit den Normen der gegebenenSubkulturunvereinbarsind (Aberglaube, Hellsehen, Telepatie, sechsterSinn, „anderefühlen, wasichfühle”, bizarrePhantasien, NeigungfürMagie, usw.).

  36. SchisotipePersönlichkeitsstörung 3. UngewöhnlicheWahrnehmungserlebnisse (welchezuräußerenRealitätnichtimmerVerbindunghaben: Visionserscheinungen, Empfinden der AnwesenheiteinerentferntenPerson, „ichfühlteso, daßmeinetote Mutter mit mirim Zimmer war”, usw.). 4.Ungewöhnliches Denken und Sprechen (trüb, umständlich). 5. Argwöhnen, paranoideVorstellungen.

  37. SchisotipePersönlichkeitsstörung 6. NichtentsprechenderodereingeengterAffekt (Die Personistkühl und distanzhaltend). 7. Ungewöhnliches, exzentristisches, sonderlingliches, eigenartigesVerhaltenoderErscheinen (Sieziehensicheigenartig an, die Kinder verspottensiedeswegen, die MännernehmenihreMützeauchnichtimärztlichenOrdinationssaal ab). 8. AußerseinenunmittelbarenVerwandten hat erkeinennahen Freund oderVertrauten. 9. ÜbertriebenesÄngstigeninsozialenLagen.

  38. SchisotipePersönlichkeitsstörung – IHRE ERKLÄRUNG • GenetischeFaktoren; • PsychischeStörungen der Eltern, ärmlichefamiliäreKommunikation; • Siesteht mit der DepressioninVerbindung.

  39. SchisotipePersönlichkeitsstörung - IHRE BEHANDLUNG AufstelleneindeutigerGrenzen GenaueAbsonderung der Anschauungen von sich und vomKlienten Einstellung der sozialenIsolation, MilderungderEinsamkeit, VermeidungderÜberreizung Bewußtmachung der persönlichenGefühle KognitiveMethoden: objektiveAnalyse, Formulierung von Zusammenfassungen SozialesFertigkeitstraining, retorischeBeschäftigungen MedikamentöseBehandlung (siesindfürNebenwirkungenempfindlich, Aufpassenauf die richtigeEinstellung)

  40. ZurGruppe „B” gehören die dramatisierenden, diestürmischen Szene-Machenden AntisozialePersönlichkeitsstörung • Ab demAlter von 15 JahrensichäußerndeallgemeineEigenartzumAußerachtlassen und zurVerletzungder Rechte von anderen, also 3 odermehrere von den nachstehenden: 1. Eristunfähig mit demEinhalten der Gesetzesich an die sozialenNormenanzupassen, und sobegehterwiederholtsolcheHandlungen, wegenwelchererverhaftetwird (sichwiederholendeDiebstähle, verbotenenTätigkeiten, Mädchen-Besorgen, Prostitution, Dealer).

  41. AntisozialePersönlichkeitsstörung 2. NeigungzumBetrügen, mit sichwiederholendenLügen, mit der Verwendung von Decknamen, HereinlegenvonanderenimInteressepersönlichenVorteilsoderFreude. 3. Mangel der ImpulsivitätoderderPlanung, derVoraussicht (Reisen von einerStellezuranderenohneZiel). 4. WiederholendePrügelei, AngriffeergebendeReizbarkeit und Agressivität.

  42. AntisozialePersönlichkeitsstörung 5. TollkühnesAußerachtlassen der Sicherheit von sichodervonanderen (imFalleinesschwerkrankenKindeshälter die ärztlichenAnweisungennichtein) 6. ZusichwiederholendenFehlernführendehartnäckigeVerantwortungslosigkeit, was mit demÜbertreten des kontinuierlichenArbeitstverrichtrensoder der finaziellenVerpflichtungenverbundenist (Verspätung, Fehlen, dauerhafteUnfähigkeitzumArbeitsverrichten) 7. Fehlen der Gewissensbisse, deswegenistfürihn die Mißhandlung, HereinlegenoderBestehlen von anderenindifferentodergerecht.

  43. AntisozialePersönlichkeitsstörung – IHRE ERKLÄRUNG PsychodynamischeTheorie: Fehlen der elternlichenLiebeimSäuglingsalter Streß, Mißhandlung, Agression, Konfliktein der Kindheit BehavioristischeTheorie: Es istaufdemWeg von Modellfolgenanzueignen. KognitiveTheorie: Lebensphilosophie: sieschätzen die Wichtigkeit der Bedürfnisse von anderengering Forschungen: GenetischeFaktoren, die Neigungistvererbbar

  44. AntisozialePersönlichkeitsstörung – IHRE BEHANDLUNG HauptproblemistdasFehlen des Gewissens der Klienten und der MotivationzurVeränderung Kognitiv: die Bedürfnisse von anderen, DiskussionmoralischerFragen, Entwicklung der Empatie TherapeutischeGemeinschafteninGefängnissen, mit der BetonungderVerantwortungfürandere Überlebungsprogramme

  45. Die Gruppe „B”: die Dramatisierenden, diestürmischen Szene-Machenden Borderline (Grenzfall-) Persönlichkeitsstörung • VomfrühenErwachsenenalterangefangensichinzahlreichenverschiedenenSituationenäußerndeallgemeineInstabilitätin den interpersonalenBeziehungen, imIch-Bild und in der Stimmung, und wesentlicheImpulsivität, also 5 odermehrere von den nachstehenden: 1. VerzweifelteBestrebungzurVermeidung der wirklichenodereingebildetenVerlassenwerdens.

  46. Borderline (Grenzfall-) Persönlichkeitsstörung 2. Instabile und intensivepersönlicheBeziehungenineinem, fürwelche die extremistischeVeränderung des Idealisierens und des Verachtenscharakteristischist (die plötzlichsichsteigerndeLiebewirdvomHaßabgewechselt, Manipulation: ernütztanderefürseineZieleauf, erbewegt den Betreuer, zu…)

  47. Borderline (Grenzfall-) Persönlichkeitsstörung 3. Identitätsstörung: wesentliches, dauerhaftunsicheresIch-BildoderSelbstschätzung 4. Impulsivitätaufmindestenszwei, prinzipiellselbstgefährdendenBereichen (Geldausgeben, Sexualität, Glückspiel, Drogenkonsum, gefährlichesAutofahren, maßlosesEssen-Trinken: „großesFressen”, „Freßanfall”) 5. SichwiederholendesSelbstmordverhalten, -gestenoder –Bedrohungen, oderSelbstverstümmeln

  48. Borderline (Grenzfall-) Persönlichkeitsstörung 6. EmotionelleLabilitätwegen der bemerkbarenStimmungsreaktivität (z. B. ausdrücklichdisphorisch*, gereizteodergeängstigteEpisoden, welchein der RegeleinigeStunden, seltenereinigeTagedauern) (*Disphorie: 1. Stimmung, fürwelchefolgendescharakteristischist: Unzufriedenheit, Unruhe, Depression und Ängstigen. 2. UnangenehmesoderunbequemesGefühl.)

  49. Borderline (Grenzfall-) Persönlichkeitsstörung 7. ChronischesGefühl der innerenLeere 8. Inadekvater , intensiverZornoderdessenKontrollenschwiereigkeit (z. B. häufigesGereiztsein, Zorn, wiederholteTätlichkeit) 9. Vorübergehende, mit StreßverbundeneparanoideVorstellungenoderdissoziativeSymptome

  50. Borderline (Grenzfall-) Persönlichkeitsstörung – IHRE ERKLÄRUNG FrüheEltern-Kind-Beziehung, Verlassenwerden, Vernachlässigung Abusus, früheauftraumatischeErlebnissebauendesichhinziehendeposttraumatischeStreßstörung; GenetischeFaktoren; Reaktiongesellschaftlicher, kulturellerschnellerVeränderungen.