Osteologie rezenter v gel 1
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Osteologie rezenter Vögel 1. Schädel und Axialskelett. Prämissen. Hoch spezialisiert in Lebens- und Bewegungsweise Das bedingt eine Reihe von Konvergenzen, die dazu führt, daß das Skelett oft von nur geringem taxonomischem Wert ist

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Osteologie rezenter v gel 1 l.jpg

Osteologie rezenterVögel1

Schädel und Axialskelett


Pr missen l.jpg
Prämissen

  • Hoch spezialisiert in Lebens- und Bewegungsweise

  • Das bedingt eine Reihe von Konvergenzen, die dazu führt, daß das Skelett oft von nur geringem taxonomischem Wert ist

  • und führt zu einer Verminderung der Variationsbreite beim generellen Bauplan.



Sch delanatomie 1 l.jpg
Schädelanatomie 1

  • Einem Reptilschädel ähnlich

  • Abgeleitet diapsid (avidiapsid)

  • Ausfall der oberen Schläfenbrücke führt zur Verschmelzung der beiden Schläfenfenster

  • Schläfenfenster auch mit den Augenhöhlen verschmolzen

  • Das Jugale ist bei allen Vögeln erhalten

  • Die einzelnen Knochen des Schädels verschmelzen vollständig miteinander

  • Condylus occipitalis unpaar


Gallus l.jpg
Gallus

Schädel des Haushuhnes aus 3 verschiedenen Ansichten: palatal, frontal und lateral.

Beachten Sie v.a. die Kinetik des Schnabels in der Lateralansicht, sowie Position und Bau des Quadratums.



Sch delanatomie 2 l.jpg
Schädelanatomie 2

  • Ausbildung eines hörnernen Schnabels

  • Prämaxillare, Maxillare und Dentale unbezahnt

  • Schädel kinetisch zwischen Oberschnabel und Neurocranium

  • Neurocranium großlumig

  • Allgemeine Tendenz, den Schädel spangenartig zu reduzieren (Gewicht!)


Schnabeltypen l.jpg
Schnabeltypen

Die Evolution hat eine große Zahl verschiedener Schnabel-typen hervorgebracht, die immer die Art der Ernährung widerspiegeln – picken, seihen, filtern, fischen, saugen, u.v.m.




Hirnentwicklung l.jpg
Hirnentwicklung

  • Anpassung des Gehirns an die Erfordernisse des Fluges

    • Allgemeine Vergrösserung des Gehirnes

    • v.a. Vergrösserung des Cerebellums

    • Dominanz des Gesichtssinnes

    • Reduktion des Geruchssinnes


Hirn im vergleich l.jpg
Hirn imVergleich

cl – cerebellum

crh – cerebral hemisphere

fl – floccular lobe

olt – olfactory tract

opl – optic lobe

va – vallecula

wu – Wulst





Innenohr l.jpg
Innenohr

  • Beim Übergang von den Amphibien zu den Reptilien und Vögeln erfolgt eine Vergrösserung der Lagena und damit die Ausbildung des Ductus cochlearis

  • Damit erfolgt eine Vergrösserung der Rezeptorfelder was zu einer Verbesserung des Gehörsinnes führt

  • Der nächste Schritt zu einer weiteren Verbesserung des Gehörsinnes erfolgt dann beim Übergang zu den Säugetieren durch eine weitere Vergrösserung des Ductus cochlearis (Cochlea) und den Funktionswechsel zweier Knochenelemente zu Incus und Malleus (Gaupp-Reichert‘sche Theorie)






Axialskelett basisdaten l.jpg
Axialskelett – Basisdaten

  • Wirbel heterocoel

  • 10-26 Halswirbel

  • 3-10 Brustwirbel

  • 3-9 Rippenpaare

  • Rippen haben Processus uncinatus zur Versteifung und zum Ansatz der Zwischenrippenmuskulatur

  • Dorsal über 2 Gelenke (Capitulum et Tuberculum costae) mit den Wirbeln verbunden, ventral über die Sternalrippen mit dem Sternum

  • 5-8 bewegliche Caudalwirbel

  • Die übrigen Caudalwirbel sind zum Pygostly verschmolzen


Axialskelett fluganpassungen l.jpg
Axialskelett – Fluganpassungen

  • Anpassungen an das Flugvermögen

    • Erhöhte Mobilität der Halswirbelsäule

    • Versteifung der BWS respektive Fusion der Thoracalwirbel zum Os dorsale

    • Komplette Fusion der hintersten Thoracal-, mit den Lumbal- und Sacralwirbeln sowie den ersten Caudalwirbeln zum Synsacrum

    • Das Synsacrum ist wiederum fest mit dem Becken verbunden

  • Ziel der Anpassungen: Widerlager für den Flügelschlag


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Sternum

  • Das Sternum wird bei den Vögeln stark vergrößert, v.a. nach caudal

  • Durch seine schalenartige Form trägt und schützt Herz, Magen und Leber

  • Die Carina, der Kiel des Brustbeines, auch Crista sterni genannt, ist v.a. bei guten Fliegern stark entwickelt

  • Ansatzstelle für die wichtigsten Flugmuskeln: M. pectoralis, M. supracoracoideus und M. deltoideus, der nicht am Sternum inseriert.



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Becken

  • Das Becken, Pelvis, ist eine schalenartige Leichtkonstruktion

  • Es dominiert das Ilium über das Ischium, das Pubis ist etwas reduziert

  • Ideale Ansatzstelle für die Beinmuskulatur, die bei bipeden Tieren ja ebenfalls stark ausgeprägt sein muss

  • Das Acetabulum wird von allen Beckenknochen gebildet und ist, wie bei den Reptilien üblich, perforiert


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Becken

Beachten Sie die Reduktion des cranialen Pubis-Astes bei Apteryx (F), der bei dem in Fig. E dargestellten 4-strahligen Becken eines Archosauriers noch so deutlich ausgebildet ist. Das Ilium ist der dominante Knochen des Vogelbeckens.

Beachten Sie auch die Perforation des Acetabulum-Grundes.



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Vorlesungsvorschau

  • Fortsetzung der Besprechung des Beckens

  • Beginn der neuen Themen:

    • Schultergürtel

    • Vorderextremität

    • Hinterextremität