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Ein Hochschulsystem im Umbruch

Ein Hochschulsystem im Umbruch. Univ.Doz. Mag. Dr, Michael Wagner MBA Zentrum für Bildung und Medien und Zentrum für Telematik Donau-Universität Krems. Der Bologna Prozess. Bologna-Erklärung 1999 Unterschrieben von 29 Europäischen Staaten.

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Ein Hochschulsystem im Umbruch

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Presentation Transcript


  1. Ein Hochschulsystem im Umbruch Univ.Doz. Mag. Dr, Michael Wagner MBA Zentrum für Bildung und Medien und Zentrum für Telematik Donau-Universität Krems

  2. Der Bologna Prozess • Bologna-Erklärung 1999 • Unterschrieben von 29 Europäischen Staaten. • Ziel: Harmonisierung der europäischen Hochschulsysteme • Bologna-Ziele • Einführung des ‚Diploma-Supplement‘ • Einführung des ‚European Credit Transfer System‘ • Umstellung auf akademisches 2-Stufensystem (im Modus 3-5-7)

  3. European Credit Transfer System • Definition der ECTS Punkte • 60 ECTS Punkte entsprechen 1 Jahr Vollzeitstudium (1500-1800 Arbeitsstunden) • 1 ECTS Punkt entspricht 25-30 Arbeitsstunden • Umrechnung SWS:ECTS • 1 SWS entspricht ca. 10 Präsenzstunden • Übliche Umrechnungsfaktoren liegen zwischen 1:1 und 1:3 (in der Regel 1:1,5 oder 1:2) • Umrechnung amerikanische Credit Hour:ECTS • 1 Credit Hour entspricht ca. 60-75 Arbeitsstunden (2-3 ECTS)

  4. Traditionell 4-5 jähriges Magister/Diplom-Studium Doktorat-Studium (Länge variabel) Mitunter spezielle Ausnahmeregeln Medizin, Jus Neu (UG 2002) Mind. 3-jähriges Bakkalaureats-Studium (180 ECTS) Mind. 2-jähriges Magister- oder Master-Studium (120 ECTS) Mind. 2-jähriges Doktorat-Studium (120 ECTS) Alternativ zum Doktorat:Mind. 4-jähriges PhD-Studium (240 ECTS) Magister alt und neu

  5. Unterschiede Österreich-Deutschland • Im deutschen System werden die Begriffe „Bachelor“ und „Master“ durchgehend verwendet. • Ein deutsches Masterstudium kann 60-120 ECTS betragen, insgesamt (Bachelor + Master) müssen allerdings 300 ECTS absolviert werden. • Im deutschen System sind Grundausbildungsmaster (Magister), FH-Master und Weiterbildungsmaster rechtlich gleichwertig. • Im deutschen System wird zwischen konsekutivem und nicht-konsekutivem Masterstudium unterschieden.

  6. Akkreditierung • Die Liberalisierung des Bildungswesen macht eine externe Qualitätskontrolle (Akkreditierung) notwendig. • Deutsche Akkreditierungsagenturen • Agentur für Qualitätssicherung durch Akkreditierung von Studiengängen (AQAS) • Foundation for International Business Administration Accreditation (FIBAA) • In Österreich ist zur Zeit nur die Akkreditierung von Privatuniversitäten gesetzlich möglich, daher ist eine internationale Akkreditierung (zumeist AQAS oder FIBAA) üblich.

  7. Bemerkungen • Das österreichische Bakkalaureatsstudium ist dem US-amerikanischen (4-jährig) nicht gleichwertig. • Bakkalaureatsstudium soll für den Beruf vorbereiten – dies ist nicht überall sinnvoll (zB Lehramststudien). • Bakkalaureatsstudien verschieben die Berufsbildung in den universitären Bereich. (Aufwertung der AHS?) • Die Berufsorientierung des Bakkalaureats bedingt eine Veränderung der Doktoratsstudien, da das wissenschaftliche Methodentraining in der Regel nicht behandelt werden kann.

  8. Kontakt Michael Wagner michael.wagner@donau-uni.ac.at www.donau-uni.ac.at/zbm

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