Österreichischer Gewerkschaftsbund
Download
1 / 53

- PowerPoint PPT Presentation


  • 49 Views
  • Uploaded on

Österreichischer Gewerkschaftsbund Gewerkschaft d. Gemeindebediensteten – Kunst, Medien, Sport, freie Berufe. Herzlichen Willkommen. Modul 1 Einführungstag für neue Gemeinde-(verbands)bedienstete Information zum Dienst- und Besoldungsrecht (einschl. Gleichbehandlung) Stand: März 2014.

loader
I am the owner, or an agent authorized to act on behalf of the owner, of the copyrighted work described.
capcha
Download Presentation

PowerPoint Slideshow about '' - lucy-rowland


An Image/Link below is provided (as is) to download presentation

Download Policy: Content on the Website is provided to you AS IS for your information and personal use and may not be sold / licensed / shared on other websites without getting consent from its author.While downloading, if for some reason you are not able to download a presentation, the publisher may have deleted the file from their server.


- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - E N D - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Presentation Transcript
Modul 1 einf hrungstag f r neue gemeinde verbands bedienstete information zum

Österreichischer Gewerkschaftsbund

Gewerkschaft d. Gemeindebediensteten – Kunst, Medien, Sport, freie Berufe

Herzlichen Willkommen

Modul 1

Einführungstag für neue Gemeinde-(verbands)bedienstete

Information zum

Dienst- und Besoldungsrecht

(einschl. Gleichbehandlung)

Stand: März 2014


Modul 1 einf hrungstag f r neue gemeinde verbands bedienstete information zum

Ein Team informiert Sie:

  • Alfred Luger

    Amtsleiter der Gemeinde Vichtenstein/Schärding

    Landespräsidiumsmitglied der GdG, Mitglied des Bundesvorstandes der GdG

    Bezirksobmann der Schärdinger Gemeindebed., Landesobmann der FCG / GdG

    Landesobm.Stellv. der Krankenfürsorge für Gemeinden

  • Christian Wittinghofer

    Amtsleiter Marktgemeinde Lasberg (Bez. Freistadt)

    Bezirksobmann der Gewerksch.d.Gde-Bed. seit 1998, Landesleitungsmitglied seit 2002

    Landespräsidiumsmitglied seit 2010, Ersatzmitglied im Bundesvorstand seit 2011

    Landesfraktionsobmann-Stv. seit 2002, Bundesfraktionsleitungsmitgl. seit 2002

  • Mag. Christine Bargfrieder

    Personalverrechnerin der Marktgemeinde Gramastetten

    verschiedene Funktionen in der GdG


Modul 1 einf hrungstag f r neue gemeinde verbands bedienstete information zum

Dienstrecht (im weiteren Sinn)

Dienstrecht im engeren Sinn regeltRechtsbeziehung zwischen DN und DG

Rechte und Pflichten der DN und des DG

 Gehaltsrecht enthält die Bestimmungen über die Entlohnung der DN

  • Pensionsrechtregelt die pensionsrechtlichen Angelegenheiten der Beamten/innen


Modul 1 einf hrungstag f r neue gemeinde verbands bedienstete information zum

Rechtsgrundlagen

des Dienstrechts (im weiteren Sinne)

 verfassungsgesetzliche Grundlagen

Bundesverfassungsgesetz (B-VG) regelt die

Zuständigkeit der Länder für das Dienstrecht.

 (einfach)gesetzliche Regelungen

 Landesgesetze - Bundesgesetze

 Verordnungen der Oö. Landesregierung

 Erlässe der Oö. Landesregierung

 EU-Recht


Rechtsgrundlagen des dienstrechts im weiteren sinne
Rechtsgrundlagendes Dienstrechts (im weiteren Sinne)

 (einfach)gesetzliche Regelungen

 Landesgesetze zB:

- Oö. Gemeinde-Dienstrechts- und Gehaltsgesetz 2002 - Oö. GDG 2002

- Oö. Gemeindebedienstetengesetz 2001 - Oö. GBG 2001

- Oö. Landes-Vertragsbedienstetengesetz

- Oö. Landes-Gehaltsgesetz

- Oö. Kinderbetreuungs-Dienstgesetz 2014

abrufbar im GemNet oder auf der Homepage des Landes OÖ unter www.land-oberoesterreich.gv.at / politik / recht

 Bundesgesetze z.B. Mutterschutz, Väterkarenz, Arbeitsplatz-

Sicherungsgesetz usw.

abrufbar im Internet im Rechtsinformationssystem des Bundes unter

www.ris.bka.gv.at


Rechtsgrundlagen des dienstrechts im weiteren sinne1
Rechtsgrundlagendes Dienstrechts (im weiteren Sinne)

 Verordnungen der Oö. Landesregierung

z.B.

Oö. Gemeinde-Einreihungsverordnung

Oö. Gemeinde-Dienstausbildungverordnung 2005,

Oö. Gemeinde-Dienstpostenplanverordnungen,

 Erlässe der Landesregierung

im Einvernehmen mit den Interessenvertretungen

erstellt

z.B. Begleitregelungen zur Oö. Einreihungsverordnung


Rechtsgrundlagen
Rechtsgrundlagen

  • für Schema ALT

  • - Oö. Gemeindebedienstetengesetz 2001

  • - Oö. Landes-Vertragsbedienstetengesetz

  • - (Oö. Kindergärten- und Horte-Dienstgesetz)

  • - Oö. Kinderbetreuungs-Dienstgesetz 2014 (ab 01.01.2014

  • bzw. ab 01.09.2014)

  • Anwendungsbereich Schema ALT

  • - Begründung des Dienstverhältnisses vor dem 1. Juli 2002

  • - keine Option ins Schema NEU

  • für pädagogische Fachkräfte unabhängig vom Zeitpunkt

  • der Aufnahme (Option in neues Gehaltsschema KBP möglich)


Rechtsgrundlagen1
Rechtsgrundlagen

Schema NEU –

Oö. Gemeinde-Dienstrechts- und Gehaltsgesetz 2002

Aufbau und Gliederung des Oö. GDG 2002

1. Hauptstück

Allgemeine Bestimmungen

-Anwendungsbereich

- Personalbewirtschaftung

- Personalobjektivierung

2. Hauptstück

Dienstrechtliche Bestimmungen für Vertragsbedienstete

- Beginn und Ende des Dienstverhältnisses


Rechtsgrundlagen2
Rechtsgrundlagen

3. Hauptstück

Dienstrechtliche Bestimmungen für Beamte

- Beginn und Ende des Dienstverhältnisses

- Ruhestand

- Disziplinarrecht

4. Hauptstück

Dienstrechtliche Bestimmungen für VB und Beamte

- Aus- und Fortbildung

- Dienstpflichten

- Dienstzeit

- Urlaub

- Sonstige Rechte

- Verwendung

- Dienstbeurteilung

- Dienstfreistellung und Außerdienststellung

- Pensionsvorsorge für VB und Beamte


Rechtsgrundlagen3
Rechtsgrundlagen

5. Hauptstück

Gehaltsrechtliche Bestimmungen

- Allgemeine Bestimmungen

- Gehaltsrechtliche Einreihung im Gemeindedienst

- Monatsbezug

- Nebengebühren

- Sonstige Leistungen

- Sozialleistungen und Kinderbeihilfe

- Reisegebührenrechtliche Sonderbestimmungen

6. Hauptstück

Schluss- und Verweisungsbestimmungen


Dienstrecht im engeren sinn
Dienstrecht (im engeren Sinn)

Dienstverhältnis

Rechtsverhältnis zwischen Dienstnehmer und Dienstgeber

Merkmale

□ Verpflichtungsverhältnis

□ Leitung und Verfügung durch den DG

□ persönliche Arbeitspflicht

□ Erfolg und Misserfolg gehen auf Rechnung des DG

□ persönliche und wirtschaftliche Unterordnung des

DN


Dienstrecht im engeren sinn1
Dienstrecht (im engeren Sinn)

Arten der Dienstverhältnisse

Beamte/r

Dienstverhältnis wird begründet durch Ernennung auf einen im Dienstpostenplan vorgesehenen Dienstposten (mit Dekret)

Vertragsbedienstete/r

Dienstverhältnis wird durch den Abschluss des Dienstvertrages begründet

WICHTIG: Rechtsgrundlage ist das Oö. GDG 2002

(bei pädagogischen Fachkräften: Oö. GBG, Oö. LVBG u. die auf dessen Grundlage erlassenen Verordnungen, soweit im Oö. Kinderbetreuungs-Dienstgesetz 2014 nicht anderes bestimmt ist;)


Dienstpflichten 81 94 o gdg 2002
Dienstpflichten§§ 81 - 94 Oö. GDG 2002

 Allgemeine Dienstpflichten § 81 Oö. GDG 2002

Die dienstlichen Aufgaben sind aus eigenem unter Beachtung

der geltenden Rechtsordnung und der innerdienstlichen Regelungen

treu, gewissenhaft und unparteiisch zu erfüllen. Sie haben sich

dabei von den Grundsätzen der Zweckmäßigkeit, Raschheit,

Einfachheit und Kostenersparnis leiten zu lassen.

Sie haben in Ihrem gesamten Verhalten darauf Bedacht zu

nehmen, dass das Vertrauen der Allgemeinheit in die sachliche

Wahrnehmung ihrer dienstlichen Aufgaben erhalten bleibt.


Dienstpflichten
Dienstpflichten

  •  Sie müssen die Dienststunden genau einhalten,

  • nötigenfalls die Tätigkeit auch über die Dienststunden

  • hinaus ausdehnen und vorübergehend außerhalb des

  • zugewiesenen Pflichtenkreises auch andere dienstliche

  • Arbeiten ausführen.

  •  Sie haben Ihre Vertretung zu veranlassen, wenn

  • wichtige Gründe vorliegen, die geeignet sind, Ihre

  • volle Unbefangenheit in Zweifel zu ziehen.


Dienstpflichten1
Dienstpflichten

 Dienstpflichten gegenüber Vorgesetzten

§ 82 Oö. GDG 2002

 Sie müssen Ihre Vorgesetzten unterstützen und deren Weisungen,

soweit sie nicht gegen strafgesetzliche Bestimmungen verstoßen,

befolgen.

 Amtsverschwiegenheit

§ 84 Oö. GDG 2002

 Sie müssen das Dienstgeheimnis auch nach Ende des Dienstverhältnisses (!!) bewahren.

 Verbot der Geschenkannahme

§ 85 Oö. GDG 2002

 Es ist ihnen untersagt, ein Geschenk oder einen anderen Vorteil zu fordern, anzunehmen oder sich versprechen zu lassen (ausgenommen orts- oder landesübliche Aufmerksamkeiten). Ehrengeschenke dürfen mit Zustimmung des Vorgesetzten angenommen werden.


Dienstpflichten2
Dienstpflichten

  • Meldung von Nebenbeschäftigung

  • § 88 Oö. GDG 2002

  • Sie haben um Genehmigung jeder Nebenbeschäftigung

  • anzusuchen, wenn das daraus erzielte Entgelt (in bar oder in

  • Güterform) voraussichtlich den Betrag von 291 Euro (brutto) in

  • einem Kalendermonat überschreiten wird.

Meldung bei Dienstverhinderung

§ 90 Oö. GDG 2002

Sollten Sie an der Ausübung des Dienstes verhindert sein,

haben Sie dies Ihrem Vorgesetzten unter Angabe des

Verhinderungsgrundes und nach Möglichkeit auch der

voraussichtlichen Dauer unverzüglich zu melden.


Dienstpflichten3
Dienstpflichten

  •  Sonstige Meldepflichten

  • § 93 Oö. GDG 2002

  • Namensänderung

  • Standesveränderung

  • Änderung der Staatsangehörigkeit

  • Änderung des Hauptwohnsitzes

  • Verlust einer für die Dienstausübung erforderlichen Berechtigung

  • Verlust der Dienstkleidung, des Dienstausweises oder von Sachbehelfen


Dienstpflichten4
Dienstpflichten

  • Sonstige Meldepflichten

  • § 93 Oö. GDG 2002

  • Besitz eines Bescheides nach dem Behinderteneinstellungsgesetz

  • Einberufung zum Zivil- oder Präsenzdienst

  • Bezug einer Leistung aus der gesetzlichen Pensionsversicherung

  • Unfälle, bei denen Sie durch einen Dritten am Körper verletzt und dadurch dienstunfähig geworden sind.

  • Schwangerschaft


Dienstpflichten5
Dienstpflichten

Disziplinäre Verantwortung

des Beamten

eigenes Disziplinarrecht mit Strafen (auch Beendigung des DV)

der Vertragsbediensteten

formlose Beanstandung (Rüge, Ermahnung)

Kündigung oder Entlassung


Rechte der bediensteten mitarbeiter innen
Rechte der Bediensteten (Mitarbeiter/innen)

 Entlohnung

 Sonderzahlung

je Quartal 1/2 Monatsbezug

 Urlaub

 Erholungsurlaub

- je Kalenderjahr 30 Werktage (25 Arbeitstage)

- ab Dienstalter von 25 Jahren oder 51. Lj und 10 J Dienstzeit 36 WT (30 AT)

- für Bedienstete mit Behinderung je nach Grad der Beeinträchtigung 2 - 6 WT mehr

- in den ersten 6 Monaten 1/12 des Jahresurlaubes


Rechte der bediensteten mitarbeiter innen1
Rechte der Bediensteten (Mitarbeiter/innen)

  • für pädagogische Fachkräfte: plus 10 Tage Erholungsurlaub, die

  • nach Möglichkeit währ. Weihnachts-, Oster- u Pfingstferien zu verbrauchen sind

  • Sonderurlaub

  • Karenz nach MSchG

  • Karenz nach Oö. GDG 2002

  • Karenzurlaub zur Pflege eines behinderten Kindes oder eines

  • pflegebedürftigen Angehörigen (bis 40. LJ des Kindes möglich)

  • Recht auf Teilzeitbeschäftigung

  • §§ 106 und 107 Oö. GDG 2002

  • Anspruch auf Teilzeitbeschäftigung zur Kinderbetreuung (bis 7.

  • LJ des Kindes möglich)


Rechte der mitarbeiter innen
Rechte der Mitarbeiter/innen

  • Familienhospizfreistellung

  • § 126 a Oö. GDG 2002(3 + 3 Monate)

  • Bildungskarenz und Bildungsteilzeit (2-12 Mon./4-24 Mon.)

  • § 128 Oö. GDG 2002(gegen Entfall der Bezüge/Herabsetzung Wochendienstzeit)

    • Pflegekarenz und Pflegeteilzeit (1 bis 3 Monate)

  • § 129a Oö. GDG 2002(gegen Entfall der Bezüge/Herabsetzung Wochendienstzeit)

    • Pflegefreistellung

  • § 130 Oö. GDG 2002

    • Kündigungs- und Entlassungsschutz

    • Abfertigung (BV-Kasse für Dienstverhältnisse ab 01.09.2003)

    • Sozialversicherung

    • Dienstvertrag


  • Enden des dienstverh ltnisses 22 o gdg 2002

    Zeitablauf

    einjährige Dienstverhinderung

    einvernehmliche Auflösung

    Kündigung

    vorzeitige Auflösung durch den/die VB

    Entlassung

    Enden des Dienstverhältnisses§ 22 Oö. GDG 2002


    Enden des dienstverh ltnisses 22 o gdg 20021

    Abberufung von einer leitenden Funktion

    Pragmatisierung

    Tod

    Enden des Dienstverhältnisses§ 22 Oö. GDG 2002


    Gehaltsrecht
    Gehaltsrecht

    • Entlohnungsschema ALT

    • BeamteUnterteilung in Verwendungsgruppen

    • A, B, C, D, E – Allgemeine Verwaltung

    • P 1, P 2, P 3, P 4, P 5 – Handwerklicher Dienst

    • Dienstklassen, Entlohnungsstufen

    •  Vertragsbedienstete (VB)

    • Unterteilung in Entlohnungsschemata und -gruppen,

    • Entl-schema I: a, b, c, d, e – Allgemeine Verwaltung

    • Entl-schema II: p 1, p 2, p 3, p 4, p 5 – Handwerklicher Dienst

    • Entl-schema IL: Kinderbetreuungseinrichtungen – Entlohnungsstufen

    • Ausnahme: Schema für pädagogische Fachkräfte (ab 01.01.2014)

    • im Oö. GBG - Gehaltsstufen (für Beamte u. VB gleich)


    Gehaltsrecht1
    Gehaltsrecht

    • Schema NEU

    •  Grundsätze

    • gleiche Entlohnung für Beamte und VB

    • weitgehende Abkehr vom Vorbildungsprinzip hin zur verwendungsorientierten Entlohnung

    • nahezu gänzliche Abschaffung der Zulagen und Nebengebühren –

    • “All-inclusive-Gehalt”

    • Abflachung der Gehaltskurve bei gleicher Aktivverdienstsumme

     Anwendungsbereich

    ab 1. Juli 2002

    für alle neu aufgenommenen Bediensteten

    Bedienstete, die eine Optionserklärung abgegeben haben


    Gehaltsrecht schema neu
    GehaltsrechtSchema NEU

    •  Zuordnung zu den Funktionslaufbahnen

    • bei Gruppen von Bediensteten mit gleichartiger Verwendung durch

    • die Oö. Gemeinde-Einreihungsverordnung

    • - bei einzelnen Verwendungen durch Einzelbewertung


    Gehaltsrecht schema neu1
    GehaltsrechtSchema NEU

    • Beispiele - Gemeindebereich

    • Hilfsarbeiter/in, Reinigungskraft GD 25

    • Angelernte/r Arbeiter/in GD 23

    • Mitarbeiter/in im Verwaltungsdienst GD 21

    • Facharbeiter/in GD 19

    • Sachbearbeiter/in GD 18

    • Referent/in GD 14

    • Amtsleiter/in GD 12 – GD 5


    Gehaltsrecht schema neu2

    Beispiele - APH-Bereich

    Reinigungskraft GD 25

    Reinigungskraft im Pflegebereich GD 24

    Heimhelfer/in GD 21

    Pflegehelfer/in und Altenbetreuer/in GD 20

    Altenfachbetreuer/in (FSB A) GD 18

    Küchenleiter/in GD 18 – GD 14

    Dipl. Pflegepersonal GD 16

    Gehobener med-techn. Dienst GD 15

    Pflegegruppenverantwortliche/r GD 15

    Pflegedienstleiter/in GD 14 – GD 13

    APH-Leiter/in GD 13 – GD 12

    GehaltsrechtSchema NEU


    Gehaltsrecht schema neu3
    GehaltsrechtSchema NEU

    • 25 Funktionslaufbahnen

    • je Funktionslaufbahn 15 Gehaltsstufen

    •  Vorrückungen

    • in Gehaltsstufe 2 nach 5 Jahren

    • in Gehaltsstufe 3 – 6 alle 2 Jahre

    • (d.h: ab Geh.Stufe 2 bis einschl. 6 alle 2 Jahre)

    • in Gehaltsstufe 7 – 11 alle 3 Jahre

    • in Gehaltsstufe 12 – 15 alle 4 Jahre


    Gehaltsrecht schema neu4

    Geburt

    15. - 18. Lj.

    DA

    DA

    15. - 18. Lj.

    GehaltsrechtSchema NEU

    Vorrückungsstichtag

    Summe der anrechenbaren Vordienstzeiten


    Gehaltsrecht schema neu5

    Okt.

    Nov.

    Dez.

    Jän.

    Feb.

    März

    April

    Mai

    Juni

    Juli

    Aug.

    Sept.

    GehaltsrechtSchema NEU

    zwei Termine: 1. Jänner u. 1. Juliabhängig vom Vorrückungsstichtag

    vom 1.10. - 31.3.

    vom 1.4. - 30.9.

    Termin für nächste

    Vorrückung

    1.

    Juli

    1.

    Jän.


    Gehaltsrecht schema neu6
    GehaltsrechtSchema NEU

    •  1. Dienstjahr

    • 95 % des Gehaltes (ausgenommen Ausbildungsverwendungen)

    •  Begleitregelungen

    • Erlass Gem-021661/13-2002-Shw/Shü vom 3. Juli 2002

    • (mit Ergänzungen):

    • Gem-200025/70-2004-Shü/Shz [Bereich Pflegedienst];

    • Gem-200007/60-2004-Shü/Shz [Bereich Wachebedienstete];

    • Gem-021661/127-2006 [GHZ Sozialarbeiter/innen]

    • Gem-021661/171/2007 [GHZ Klärwärter/innen])

      • umfassende und taxative Aufzählung aller noch möglichen

      • Zulagen und Nebengebühren

      • darüber hinausgehende Regelungen erfordern eine Abänderung


    Gehaltsrecht schema neu7
    GehaltsrechtSchema NEU

    Pensionskasse

    für Beamte verpflichtend

    für VB freiwillig

     Fahrtkostenzuschuss

    Entfernung zwischen Dienststelle und nächstgelegener

    Wohnung mehr als 2 km (Luftlinie gemessen)

    Wegstrecke wird an Arbeitstagen regelmäßig zurückgelegt

    Eigenanteil 21,8 Euro

    maximaler Fahrtkostenzuschuss 72,7 Euro


    Gehaltsrecht schema neu8
    GehaltsrechtSchema NEU

    • Sozialleistungen

     Bezugsvorschuss - Geldaushilfe

     Kinderbeihilfe

    15 Euro je Kind und Monat

     Haushaltsbeihilfe

    200 % der Kinderbeihilfe

    Auszahlung Juni und Dezember

     Zuschlag zur Haushaltsbeihilfe ("Schulbeihilfe")


    Gehaltsrecht schema neu9
    GehaltsrechtSchema NEU

    • Ersatz der Ausbildungskosten

      Bei speziellen Ausbildungen hat der Dienstnehmer

      bei Auflösung des Dienstverhältnisses innerhalb von

      5 Jahren nach Abschluss dieser Ausbildung unter bestimmten Voraussetzungen Ausbildungskostenersatz zu leisten.

      siehe §§ 27 und 39 Oö. GDG 2002


    Pensionsrecht
    Pensionsrecht

    nur für Beamte

    Oö. Landesbeamten-Pensionsgesetz

    (Oö. L-PG)

    Aufnahmen ab 1. Februar 2006

    Oö. Pensionsgesetz 2006

    (harmonisiertes Pensionsrecht)


    Praxis
    PRAXIS

    Dienstvertrag

    Schriftform erforderlich

    Verpflichtung für den DG, Dienstvertrag auszustellen

    WICHTIG auch bei geringfügig beschäftigten Bediensteten


    Dienstvertrag
    Dienstvertrag

    • Mindestinhalt

    • Beginn des Dienstverhältnisses

    • Dienstort oder örtlicher Verwaltungsbereich

    • bestimmte oder unbestimmte Zeit

    • Verwendung

    • Funktionslaufbahn


    Dienstvertrag1
    Dienstvertrag

    Mindestinhalt

    • Beschäftigungsausmaß (Vollbeschäftigung oder Teilzeitbeschäftigung)

    • bei Vertretung Name der zu vertretenden Person

    • Anrechnung der Vordienstzeiten und der Vorrückungsstichtag

    • Hinweis, dass das Oö. GDG 2002 und dazu erlassene Verordnungen gelten


    Gleichbehandlung
    Gleichbehandlung

    Oö. Gemeinde-Gleichbehandlungsgesetz - Oö. G-GBG

    (LGBl. Nr. 63/1999 i.d.g.F.)

     umfassendes Gleichbehandlungsgebot, insbesondere

    # bei der Ausschreibung von Dienstposten und der Auswahl der Bediensteten

    # bei der Festsetzung des Entgelt und der Gewährung freiwilliger

    Sozialleistungen

    # bei Maßnahmen der Aus- und Fortbildung

    # beim beruflichen Aufstieg

    # bei den sonstigen Arbeitsbedingungen


    Gleichbehandlung1
    Gleichbehandlung

    •  Vertretung von Frauen in Kommissionen in Personalangelegenheiten

    • Normierung von Rechtsfolgen der Verletzung des

    • Gleichbehandlungsgebotes, insbesondere

    • Schadenersatzverpflichtungen

    • Frauenförderprogramm

  • am 1. Jänner jeden 3. Jahres zu erstellen (gültig 6 Jahre)


  • Gleichbehandlung2
    Gleichbehandlung

    •  Gebot der vorrangigen Aufnahme von Frauen

    • Gebot des Vorranges von Frauen beim beruflichen

    • Aufstieg

    • Verbot sexueller Belästigung

    • Verbot der Anweisung zur Belästigung


    Gleichbehandlung3
    Gleichbehandlung

    • Umsetzung/Sicherstellung der Gleichbehandlung durch

    • Koordinatorinnen

    • Gleichbehandlungsbeauftragte

    • Gleichbehandlungskommission


    Ausblick auf weitere dienstausbildung
    Ausblick auf weitere Dienstausbildung

     erforderliche Module (Verpflichtung)

    in der Oö. G-DAV 2005 geregelt

    Beispiele:

    Kassier (GD 20): M1, M2 (AT 1)

    Buchhalter (GD 18): M1, M2 (AT 1), M3 (AT 1)

    Referent (GD 14): M1, M2 (AT 2), M3 (AT 2)

    Amtsleiter (GD 7): M1, M2 (AT 3), M3 (AT 3), M4


    Ausblick auf weitere dienstausbildung1
    Ausblick auf weitere Dienstausbildung

    Persönlichkeitsbildende Fortbildung

    Persönlichkeitsentwicklung im Hinblick auf die derzeitigen und künftigen Anforderung des Arbeitsplatzes zu fördern

    (insbesondere in den Bereichen Kommunikations-, Team- und Konfliktfähigkeit)

    ! Zulassungsvoraussetzung zu Modul 2 !


    Ausblick auf weitere dienstausbildung2
    Ausblick auf weitere Dienstausbildung

    Modul 2

    - Allgemeine Ausbildung (Grundausbildung)

    Vermittlung grundlegender Kenntnisse über Abläufe, Inhalte und generelle Rechtsvorschriften der öffentlichen Verwaltung

    begleitender Dienstausbildungslehrgang

    Schriftliche Dienstprüfung (Klausur 3 Ausbildungstypen)


    Ausblick auf weitere dienstausbildung3
    Ausblick auf weitere Dienstausbildung

    Modul 3

    - Fachausbildung

    Erlangen des Fachwissens für die Verwendung

    Lernen an der beruflichen Praxis

    Mündliche Fachprüfung vor Kommission

    (3 Ausbildungstypen)


    Ausblick auf weitere dienstausbildung4
    Ausblick auf weitere Dienstausbildung

    Modul 4

    - Ausbildung für Führungskräfte

    • Erlangen von Qualifikationen in den Bereichen

      • Führungsverhalten und -verständnis

      • Kommunikation

      • Organisationsgrundlagen und -entwicklung

      • Teamorientiertes Arbeiten/Verhalten

      • Umgang mit Konflikten


    Ausblick auf weitere dienstausbildung5
    Ausblick auf weitere Dienstausbildung

     Fristen

    M 2 36 Mo ab Beginn des DV

    M 3 24 Mo nach Ablegung von M 2

    M 4 5 Jahre ab Beginn der Verwendung

    Fristverlängerungen sind möglich


    Ausblick auf weitere dienstausbildung6
    Ausblick auf weitere Dienstausbildung

    • Folgen der Nichtablegung

    • von Modul 2

    • Kürzung Monatsbezug um 5 %

    • Bei VB: Kündigungsgrund

    • von Modul 3

    • Kürzung Monatsbezug um 5 %

    • Verwendungsänderung, Versetzung


    S o n s t i g e s

    ! Nützen Sie das GemNet!

    Informationsdrehscheibe für die Gemeinden Erlässe Rechtsauskünftesonstige Informationen

    S o n s t i g e s


    Modul 1 einf hrungstag f r neue gemeinde verbands bedienstete information zum

    Dankefür Ihre Aufmerksamkeit