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Semesterfahrplan. Sitzung 1 (18.4.) Allgemeine Einführung Sitzung 2 (26.4.) Entwicklungspsychologie 1 Sitzung 3 (3.5.) Entwicklungspsychologie 2 Sitzung 4 (10.5.) Entwicklungspsychologie 3 Sitzung 5 (17.5.) Gedächtnis und Lernen 1

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semesterfahrplan
Semesterfahrplan

Sitzung 1 (18.4.) Allgemeine Einführung

Sitzung 2 (26.4.) Entwicklungspsychologie 1

Sitzung 3 (3.5.) Entwicklungspsychologie 2

Sitzung 4 (10.5.) Entwicklungspsychologie 3

Sitzung 5 (17.5.) Gedächtnis und Lernen 1

Sitzung 6 (24.5.) Gedächtnis und Lernen 2

Sitzung 7 (31.5.) Gedächtnis und Lernen 3

Sitzung 8 (7.6.) Differenzielle Psychologie 1

Sitzung 9 (14.6.) Differenzielle Psychologie 2

Sitzung 10 (21.6) Verhaltensauffälligkeiten 1

Sitzung 11 (28.6.) Verhaltensauffälligkeiten 2

Sitzung 12 (5.7.) Sozialpsychologie

Sitzung 13 (12.7.) Klausur

slide2

3.2.1 Lernphänomene und Lerntheorien

  • Lernphänomene
    • Behalten und Vergessen
    • Anwendung des Gelernten
      • Können, Fertigkeit
      • Generalisierbarkeit u. Übertragbarkeit (Transfer)
    • unterschiedliche Funktionsbereiche von Lernen
      • Was kann man alles Lernen?
  • Allgemeine Funktion des Lernens
    • durch Anpassung Umweltereignisse meistern
slide3

3.2.1 Lernphänomene und Lerntheorien

  • Definition des Lernens:
    • Veränderung im Verhalten /V.potential
    • eines Organismus
    • hinsichtlich einer bestimmten Situation
    • die auf wiederholte Erfahrungen des O in dieser S zurückgeht
    • ausgeschlossen:
      • angeborene Reaktionstendenzen
      • vorübergehende Zustände (wie Müdigkeit, Trunkenheit, Triebzustände) (vgl. Reader S. 36)
  • Definition des Lernens (2):
    • Prozess, der ein Individuum zu relativ überdauernden Verhaltensänderungen führt
    • aufgrund eigener, meist wiederholter Aktivität
slide4

3.2.1 Lernphänomene und Lerntheorien

  • Theorien
    • verhaltenspsychologische
    • kognitionspsychologische
    • kognitiv- oder sozial-konstruktivistische
  • Tendenzen in der Entwicklung der
  • Lerntheorien im 20. Jahrhundert:
  • - Von der Außen- zur Innensteueurung
  • - Von der Assoziation über die Kognition zur Konstruktion
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Organisieren

Sensorisches

Register

Selegieren

INPUT

OUTPUT

Speichern

Integrieren

3.2.2 Lernen als Informationsverarbeitung

Informationsfluss

Kurzzeit-gedächtnis

Rahmenmodell der mehrstufigen Informations-verarbeitung (Mayer, 1999)

Langzeit-gedächtnis

slide6

3.2.2 Lernen als Informationsverarbeitung

  • Vier Phasen der Informationsverarbeitung:
    • Selektion, Konstruktion, Integration, Erwerb
  • Förderung der kognitiven Prozesse der Informationsverarbeitung durch Strategien
    • Reduzieren
    • Verdichten von Informationen (Organisieren)
    • Elaborative Techniken des bildhaften Vorstellens und Verknüpfens (Integrieren)
    • Wiederholen und Üben (Speichern)
slide7

3.2.2 Lernen als Informationsverarbeitung

  • Didaktische Schlußfolgerungen
    • Maßnahmen zur Aufmerksamkeitssteuerung
    • Info.menge den Verarbeitungskapazitäten anpassen
    • Anwendung von kognitiven Strategien fördern
    • Genügend Zeit zum Wiederholen und Üben einräumen
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3.2.2 Lernen als Informationsverarbeitung

Wissen

  • Repräsentation des Wissens im Langzeitspeicher
  • Repräsentationsarten:
    • propositional (satzartig)
    • semantische Netze (Begriffsnetze); Schemata
slide9

Geben

Relation/

Prädikat

Objekt/

Argument

Esther

Agens/

Argument

Banane

Objekt/

Argument

Subjekt/

Argument

Judith

Subjekt/

Argument

Relation/

Prädikat

Freundin

grün

Relation/

Prädikat

3.2.2 Lernen als Informationsverarbeitung

Propositionales Netz

Esther gibt Judith eine Banane.

Die Banane ist grün.

Esther ist Judiths Freundin.

slide10

3.2.2 Lernen als Informationsverarbeitung

Wissensschemata

  • Schema:
    • bedeutsame Merkmale von Gegebenheiten in abstrakter Form
    • Leerstellen u. Voreinstellungen (defaults)
      • Situationen, Ereignisse, typische Geschehnisabläufe
      • Handlungsmuster
      • wichtige Rolle beim Verstehen von Texten (top-down Informationsverarbeitung)
slide11

Einkaufen

  • Wäschewaschen
  • Aufräumen
  • Kofferpacken

?

3.2.2 Lernen als Informationsverarbeitung

Beispiel: Der Vorgang ist eigentlich ganz einfach ...

slide12

3.2.3 Problemlösen und Transfer

  • Definition eines Problems:
    • unerwünschter Ausgangszustand (a)
    • angezielter Endzustand (b)
    • Hindernis, das den Weg von (a) nach (b) versperrt
slide13

3.2.3 Problemlösen und Transfer

  • Analytisches Problemlösen
    • Mittel-Ziel-Analyse
    • Was ist gegeben? Was fehlt? (Konstruktion einer vollständigen Datenbasis)
    • Erkennen figuraler Elemente aufgrund der Aktivierung passenden Vorwissens
    • Antizipieren von Zielen und von da aus Rückwärtssuche
    • Algorithmen, Heuristiken
slide14

Stab A Stab B Stab C

Scheibe von Stab ? (A) zu Stab ? (C)

3.2.3 Problemlösen und Transfer

Turm-von-Hanoi-Problem:

Wie bringt man die Scheiben schnellstmöglich von Stab A nach Stab C?

Regeln: Es darf immer nur eine Scheibe bewegt werden und es darf nie eine größere auf einer kleineren Scheibe liegen

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0

1

Stab A Stab B Stab C

Stab A Stab B Stab C

Scheibe von Stab ? (A) zu Stab ? (C)

Scheibe von Stab ? (A) zu Stab ? (B)

2

3

Stab A Stab B Stab C

Stab A Stab B Stab C

Scheibe von Stab ? (C) zu Stab ? (B)

Scheibe von Stab ? (A) zu Stab ? (C)

3.2.3 Problemlösen und Transfer

  • Lösung des Problems in reduzierter Schwierigkeit (3 Scheiben)
  • Herleitung von Lösungsprinzipien
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3.2.3 Problemlösen und Transfer

  • Hobbits-Orcs-Problem:
    • Am Ufer eines Flusses befinden sich drei Hobbits und drei Orcs. Sie besitzen ein Boot, mit dem man jeweils zwei Passagiere über den Fluss befördern kann.
    • Aufgabe: Ermitteln Sie, mit welcher geringsten Anzahl von Überfahrten alle sechs zum anderen Ufer gebracht werden können.
    • Wichtig: Es dürfen niemals mehr Orcs als Hobbits an einem Ufer sein, denn sonst werden die Hobbits aufgefressen.
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3.2.4 Assoziatives Lernen

  • Klassische Konditionierung
    • Pawlow (1849-1936)
      • Konditionierung des Speichelflusses bei Hunden
    • Watson & Rayner (1920)
      • Konditionierung emotionaler Reaktionen bei einem Kleinkind („kleiner Albert“)
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1.

US

UR

2.

NS + US

UR

NS = CS

UR = CR

3.

CS

CR

um Löschung zu verhindern

CS + US

CR

3.2.4 Assoziatives Lernen

Die ursprüngliche Theorie (Pawlow, Watson)

Das Reagieren mit einem bereits vorhandenen Verhalten auf einen neuen Reiz

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3.2.4 Assoziatives Lernen

  • Grundprinzip der Klassischen Konditionierung:
    • Reizsubstitution aufgrund von
    • Kontiguität: sehr enge räumliche und zeitliche Nähe zweier Reize
      • Gleichzeitigkeit zweier Reize notwendig u. hinreichend
    • Ausnutzen vorhandener (angeborener) Reaktionen (Reflexe)
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3.2.4 Assoziatives Lernen

Klassische Konditionierung emotionaler Reaktionen („kleiner Albert“)

Albert ist 9 Monate alt, emotional stabil, hat keine Angst vor Ratten, Kaninchen etc.

1 Aufbau einer konditionierten emotionalen Reaktion

2 Generalisierung

3 Dauerhaftigkeit

4 Abbau der konditionierten emotionalen R

-> ethische Haltung der Forscher ?

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3.2.4 Assoziatives Lernen

Operante (instrumentelle) Konditionierung

  • Ausgangspunkt: die Konsequenzen von Verhaltensweisen
  • Thorndike (1874-1949): Gesetz des Effektes
    • gelernt wird die Beziehung zwischen einer Reaktion R und deren erlebten Konsequenz C
    • Verhalten als Instrument für das Herstellen belohnender Umweltveränderungen
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Diskriminative Reize

SD

R

Cr

3.2.4 Assoziatives Lernen

Kontingenz: Verknüpfung von Reaktionen mit verstärkenden Reizen (Thorndike, Skinner)

operantes (d.h. spon-tanes) Verhalten

Reizsituation, die als Verstärker wirkt

R

Cr

wichtig: raum-zeitlich enger Zusammenhang zwischen R und Cr

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3.2.4 Assoziatives Lernen

Verhaltenskonsequenzen:

Angenehme Konsequenz Unangenehme Konsequenz

Darbietung positive Verstärkung Bestrafung I

Entzug Bestrafung II negative Verstärkung

  • Bestrafung Typ I ist nur unter bestimmten Voraussetzungen effektiv
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Verstärkungspläne:

Kontinuierliche vs. intermittierende Verstärkung

3.2.4 Assoziatives Lernen

  • kontinuierliche Verstärkung
    • jede erwünschte Reaktion wird verstärkt
    • neues Verhalten wird schnell aufgebaut
    • geringe Löschungsresistenz bei Ausbleiben der Verstärkung
  • intermittierende Verstärkung (partielle V.)
    • es wird nur gelegentlich, aber systematisch-planvoll verstärkt
    • neues Verhalten wird langsamer aufgebaut
    • Löschungswiderstand sehr viel höher als bei Ausbleiben der Verstärkung
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3.2.4 Assoziatives Lernen

  • Verhaltensausformung durch Verstärkungspläne (shaping)
  • Pädagogische Verhaltensmodifikation (angewandte Verhaltensanalyse)
    • Beschreibung von Problem- und Zielverhalten
    • Ermittlung von Dauer, Intensität und Häufigkeit des Problemverhaltens
    • systematische Veränderung von Verhaltenskonsequenzen
    • Token-Systeme und Kontingenzverträge
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3.2.4 Assoziatives Lernen

  • Von Skinner für das Lernen abgeleitete Prinzipien:
  • Programmierter Unterricht
  • Lernstoff wird in kleine Einheiten zerlegt (keine Fehler)
  • zu jeder dieser Lerneinheiten muss der Lerner eine Reaktion zeigen
  • richtige Reaktionen werden unmittelbar verstärkt
  • Lerner bestimmt das Lerntempo und damit seinen Lernfortschritt selbst
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3.2.4 Assoziatives Lernen

Klassisches Experiment zum Lernen am Modell(Bandura, 1965)

Drei experimentelle Variationen

1) Ein zweiter Erwachsener lobt und verstärkt den „Puppenquäler“

2) Der zweite Erwachsene tadelt und bestraft den ersten

3) Das aggressive Verhalten bleibt folgenlos

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3.2.4 Assoziatives Lernen

  • Bedingungen für das Lernen am Modell:
  • Merkmale des Modells:
  • Affektive Valenz
  • Stellvertretende Verstärkung
  • (angemessene) Komplexität
  • Merkmale des Beobachters:
  • Aufmerksamkeit
  • Wahrnehmungs-/Gedächtniskapazität
  • mittleres Erregungsniveau
  • Selbstverstärkung
  • Anwendunsgbeispiele:
  • Sport, kognitives Modellieren