Immunbiologie
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Immunbiologie. IB-Aufgaben. Definieren Sie Pathogen. Erläutern Sie, warum Antibiotika zwar gegen Bakterien, nicht aber gegen Viren wirksam sind. Umreißen Sie die Rolle der Haut und Schleimhäute als Schranken gegen Pathogene. Definition Pathogen.

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Presentation Transcript

Ib aufgaben
IB-Aufgaben

  • Definieren Sie Pathogen.

  • Erläutern Sie, warum Antibiotika zwar gegen Bakterien, nicht aber gegen Viren wirksam sind.

  • Umreißen Sie die Rolle der Haut und Schleimhäute als Schranken gegen Pathogene.


Definition pathogen
Definition Pathogen

  • Pathogene sind Organismen (meist Viren oder Bakterien), welche eine Krankheitverursachen.



Immunbiologie

  • Antibiotika blockieren Warum?spezifische Stoffwechselwege, die in Bakterien, nicht aber in eukaryotischen Zellen vorkommen.

  • Viren reproduzieren sich mit dem Stoffwechsel der Wirtszelle (Viren haben keinen eigenen Stoffwechsel!), auf den Antibiotika nicht einwirken können




Haut als barriere
Haut – als Barriere Warum?

  • Die Haut ist eine feste und dadurch undurchdringlicheBarriere.

  • mehrere Schichten verhornter Zellen und eine durchgehendeZellschicht.

  • trocken, dadurch können Pathogene schlecht wachsen und sich nicht gut fortpflanzen.


Haut als barriere1
Haut – als Barriere Warum?

  • Lysozyme (Enzyme) auf der Haut, sie bekämpfen Pathogene

  • Die Haut hat sauren pH-Wert, Wachstum von (pathogenen) Bakterien wird verhindert.

  • Äußere Zellen werden abgeworfen (um Parasiten und Bakterien zu entfernen).


Schleimhaut mucosa
Schleimhaut (mucosa) Warum?

Barrieren gegen Pathogene

  • Die Schleimhäute bekämpfen Mikroorganismen.

  • SekretierteLysozyme der Schleimhäute zerstören

    Bakterien.

  • Zilien (Flimmerhärchen) stoßen SchleimmitBakterien aus (Bronchien, Bronchiolen)


Keypoints barrieren gegen pathogene
Keypoints Warum?Barrieren gegen Pathogene

  • Haut

    • fest, trocken, verhornt, Lysozyme, saurer pH-Wert

  • Schleimhäute

    • Lysozyme, Zilien, Schleim

  • Phagozytische Leukozyten

    • Phagozytose von Pathogenen


Immunbiologie
Übung Warum?

  • Zeichne ein Bild des menschlichen Körpers, in dem die Barrieren gegen Pathogene zu sehen sind. (Haut, Schleimhäute, phagozytische Leukozyten)

  • Beschrifte deine Zeichnung und finde eine passende Überschrift.


Ib aufgaben1
IB-Aufgaben Warum?

  • Umreißen Sie, wie phagozytische Leukozyten Pathogene im Blut und im Körpergewebe aufnehmen.

  • Unterscheiden Sie zwischen Antigenen und Antikörpern.


Immunbiologie

Makrophagen Warum?

phagozytieren

Pathogene


Phagozytische leukozyten
Phagozytische Leukozyten Warum?

Bakterien mit Schleim-kapsel werden von Anti-körpern erkannt und zum Phagozyt gebracht.

Phagozytischer Leukozyt

Bakterien ohne Schleimkapsel werden phagozytiert (Endozytose).


Immunbiologie

Antikörper Warum?

Antigen


Immunbiologie

Antikörper: Warum? Glycoproteide, die von Plasmazellen auf den Reiz eines Antigens gebildet werden.

Antigen: Alles, was eine Immunantwort verursacht.

Ein fremdes Molekül auf der Oberfläche von Pathogenen


Ib aufgaben2
IB-Aufgaben Warum?

  • Erläutern Sie die Erzeugung von Antikörpern.

    • Antigenpräsentation durch Makrophagen

    • Aktivierung von Helfer-T-Zellen

    • Aktivierung B-Zellen (Antikörperklone)

    • Plasmazellen und Gedächtniszellen



Immunbiologie

Lymphocyten Warum? produzieren Antikörper

Das Blut hat zwei verschiedene Typen von weißen Blutkörperchen oder Leukozyten.

Phagocyten ingestieren Bakterien durch Endocytose


Immunbiologie

Antikörper Warum?

Microbe

Antigen

Antikörper sind spezifisch – sie binden nur an ein spezifisches Antigen.


Immunbiologie

Jeder Lymphocyt hat einige seiner Antikörper auf seiner Zelloberfläche…

Produktion von Antikörpern durch Lymphocyten

Ein Lymphocyt kann nur einen Typ von Antikörper produzieren. Also braucht man sehr viele verschiedene Lymphocyten.


Immunbiologie

Die Antigene eines Pathogens binden an die Antikörper an der Zelloberfläche des Lymphocyten. …

…Dies aktiviert den Lymphocyten.


Immunbiologie

Der aktivierte Lymphozyt teilt sich (Mitose) und produziert viele Klone identischer Zellen. (mitotische Klonbildung!)

MITOSE

Diese Klone produzieren nun viele Antikörper…

… dieselben Antikörper, welche man braucht um das Pathogen zu bekämpfen.


Keypoints antik rperproduktion
Keypoints Antikörperproduktion viele Klone identischer Zellen. (mitotische Klonbildung!)

  • Es gibt viele verschiedene Arten von Lymphozyten.

  • Jede Art erkennt ein spezifisches Antigen und reagiert durch Teilung und Klonbildung.

  • Dieser Klon produziert dann einen spezifischen Antikörper gegen das Antigen.


Herausforderung und reaktion klonselektion und ged chtniszellen
Herausforderung und Reaktion Klonselektion und Gedächtniszellen

Film “Immunreaktion”

  • Zeichne ein Schaubild mit den Begriffen

    • Makrophage

    • Antigen

    • Antikörper

    • T-Helferzelle

    • B-Zelle

    • Gedächtniszelle

    • Plasmazelle


Herausforderung und reaktion grundlegender mechanismus der immunit t
Herausforderung und Reaktion Gedächtniszellen (grundlegender Mechanismus der Immunität)


Immunbiologie

Aktivieren Gedächtniszellen

Aktivieren

B-zelle

T-Helfer-Zelle

Makrophage

Klone

Antigen

Antigen

Plasma- Zelle

Gedächtnis-

Zelle

Antikörper


Immunbiologie

(a) B- Gedächtniszellen Zelle

4 Micrometer

(b) Plasmazelle

EndoplasmatischesReticulum

4 Micrometer


Immunbiologie

Beschreibe und erläutere die Grafik Gedächtniszellen

Anzahl produzierter Antikörper

ZweiteInfektion

ErsteInfektion

4

6

8

2

Zeit (Wochen)


Ib aufgaben3
IB-Aufgaben Gedächtniszellen

  • Umreißen Sie das Prinzip von Herausforderung und Reaktion, Klonselektion und Gedächtniszellen als Grundlage der Immunität.

  • Definieren Sie aktive und passive Immunität.


Aktive immunit t
Aktive Immunität Gedächtniszellen


Passive immunit t
Passive Immunität Gedächtniszellen


Ib aufgaben4
IB-Aufgaben Gedächtniszellen

  • Beschreiben Sie die Erzeugung monoklonaler Antikörper sowie deren Anwendung bei der Diagnose und bei der Behandlung.


Monoklonale polyklonale antik rper
Monoklonale – Polyklonale Antikörper Gedächtniszellen

  • Pathogene haben viele verschiendene Antigene

  • Viele verschiedene Antikörper werden produziert (polyklonal)

  • Schwierig einen bestimmten Antikörper zu selektieren

  • Monoklonale Antikörper sind alle identisch




Anwendung monoklonaler antik rper bei diagnose und behandlung
Anwendung monoklonaler Antikörper bei Diagnose und Behandlung

  • Schwangerschaftstest

    • Embryo produziert HCG, ins Blut der Mutter

    • Antikörper gegen HCG reagieren und verändern enzymatisch die Farbe

  • Krebs

    • Krebszellen haben andere Antigene als gesunde Zellen


Ib aufgaben5
IB-Aufgaben Behandlung

  • Erläutern Sie das Prinzip der Impfung.

  • Erläutern Sie die Vorteile und Gefahren einer Impfung.


Imfpung
Imfpung Behandlung



Ib aufgaben6
IB-Aufgaben Behandlung

  • Umreißen Sie die Auswirkungen von HIV auf das Immunsystem.

  • Erörtern Sie die Ursache, die Übertragung und die gesellschaftlichen Auswirkungen von AIDS.


Ursache bertragung und gesellschaftliche auswirkungen von aids
Ursache, Übertragung und gesellschaftliche Auswirkungen von AIDS

  • HIV – "human immunodeficiency virus“

  • AIDS - "acquired immunodeficiency syndrome“


Auswirkungen von hiv auf das immunsystem
Auswirkungen von HIV auf das Immunsystem AIDS

  • Anzahl aktiver Lymphozyten nimmt ab.

  • Körper kann keine Antikörper produzieren.

  • Ohne funktionierendes Immunsystem keine Reaktion auf Pathogene

  • Einfache Krankheiten (z.B. Grippe) können zum Tod führen


Bertragung
Übertragung AIDS

  • nur durch den Austausch von Körperflüssigkeitenmöglich.

  • Das Virus wird hauptsächlich durch sexuellen Kontakt oder Drogengebrauch verbreitet, wobei Blut oder Samenflüssigkeit übertragen wird.

  • HIV kann ebenfalls von der Mutter auf das Kind übertragen werden oder durch Bluttransfusionen


Gesellschaftlichen auswirkungen von aids

Gesellschaftlichen Auswirkungen von AIDS AIDS

Durch AIDS kam es zu einer gesellschaftlichen Aufklärungskampagne welche besonders die Benutzung von Kondomen propagierte.

Soziale Diskriminierung von AIDS-Kranken


Ib aufgabe
IB-Aufgabe AIDS

Beschreiben Sie den Prozess der Blutgerinnung.



Prozess der blutgerinnung

Gerinnungs-faktoren AIDSbeeinflussen die Reaktion. Diese Faktoren werden vonBlutplättchenoder beschädigten Gewebezellenfreigesetzt. Dadurch kommt es zur Bildung von Thrombin.

Fibrinogen (löslich)

Prothrombin

Thrombin (aktiv)

Prothrombin Aktivator

Fibrin (unlöslich)

Prozess der Blutgerinnung


Blutgerinnung keypoints
Blutgerinnung - Keypoints AIDS

  • Prothrombin-Aktivator aktiviert Prothrombin.

  • Thrombin (aktiv) katalysiert die Transformation von Fibrinogen (löslich), zu einem Faserprotein, Fibrin (unlöslich).

  • Dieses Fibrin nimmt rote Blutzellen auf.

  • Endothel eines Blutgefäßes wird beschädigt

    • Bindgewebe aus der Gefäßwand kommt mit dem Blut in Kontakt.

  • Blutplättchen (Thrombozyten) setzen eine klebrige Substanz frei, die bewirkt, dass Blutplättchen aneinander binden.



L sung
Lösung aus!

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