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Mag. Elvira MUCHITSCH, Tirol 2012

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Kognitive und sozial‐emotionale Förderung für Kinder mit Autismusspektrumstörung im Rahmen der Multifunktionellen Fördertherapie. Mag. Elvira MUCHITSCH, Tirol 2012.

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Mag. Elvira MUCHITSCH, Tirol 2012


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    Presentation Transcript
    1. Kognitive und sozial‐emotionale Förderung für Kinder mit Autismusspektrumstörung im Rahmen der Multifunktionellen Fördertherapie Mag. Elvira MUCHITSCH, Tirol 2012

    2. Ich sehe, aber mit Vorliebe Details.Ich höre, aber ich kann dem Gehörten keinen Sinn entnehmen.Ich rieche, ich schmecke, ich taste - intensiv ist die Erfahrung, schmerzlich, fast unaushaltbar. Jede einzelne dieser Wahrnehmungen Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten empfange ich, versuche ich zu einem Ganzen zu vereinen, zu einer Information zusammenzufügen, doch bruchstückhaft, detailhaft bleibt das Abbild meiner Umwelt. Die Welt aus der Sicht eines Autisten

    3. Gründerin der Involvierungstherapie und der Multifunktionellen Fördertherapie "Unmögliches möglich machen" Ohne sie wäre viel nicht gewesendurch sie ist viel entstanden E. Muchitsch senior, Klinische und Gesundheitspsychologin leistete Pionierarbeit auf dem Gebiet des Autismus. Schon in den 80er Jahren beschäftigte sie sich intensiv mit dem Erscheinungsbild des Autismus und der intensiven therapeutischen Förderung von autistischen Menschen. Sie entwickelte für alle Kinder und Jugendliche, die Lern- und Leistungsprobleme hatten, spezielle therapeutische Programme.35 Jahre lerntherapeutische Lebensbegleitung zeigen, dass rechtzeitige therapeutische Fördermaßnahmen ungeahnte Lebensperspektiven eröffnen. Das Therapiemodell nach Muchitsch ist ein ganzheitliches Konzept zur Förderung der Motorik, Wahrnehmung, Sprache, Emotionalität, des Denkens und Sozialverhaltens. Stärken werden gefestigtSchwächen minimiert

    4. Guten Tag, guten Tag,ich weiß warumich nicht mitspielen mag.Ich weiß nicht, was Puppen fragen,ich weiß nicht, was Puppen sagen,mir fällt dazu nichts ein,drum lass ich´s lieber sein.

    5. Zu viel sehenzu viel hörenzu viel spürenin diese grelle Welt hineingeboren,verschließe ich Augen und Ohren,und lass mich nicht berühren.Zu viel riechenzu viel schmecken,ein Leben voll Gestankmacht mich krank.

    6. Meine kleine Welt dreht sich,drehen, drehen, drehen,alles bewegt sich,auch ich.Ich bringe die Welt zum Schwingen,zum Pendeln, zum Rieseln,zum Drehen und Singen,das ist Spaß,das gibt mir was.

    7. Stereotype SpieleIrgendwo in jedem Zimmergibt es immerLichtschalter,die ich betätigen kann.Lichtschalterziehen mich magisch an.Licht ein, Licht aus,bei Tag und Nacht,so wird´s gemacht.Licht ein, Licht aus,bei Nacht und Tag,immer dann, wenn ich es mag,wo und wann ich es will,das ist das Lichtschalterspiel!

    8. Faszination an glänzenden bewegten Gegenständenkeine kleine Welt dreht sich,drehen, drehen, drehen,alles bewegt sich,auch ich,ich bringe die Welt zum Schwingen,zum Pendeln, zum Rieseln,zum Drehen und Singen,das ist Spaß,das gibt mir was.

    9. Es dreht sich das Rad,(mir wird niemals fad),die Speichen glitzern in der Sonne,es gibt nur das Glitzernund meine Wonne.

    10. Der Kreisel hats mir angetan,er dreht sich wie man sehen kannund immer halt ich ihn im Gangewig, ewig, ewig lang.

    11. Ein Wegist mein Weg.Mein Wegist ein Weg,den ich mag,Tag für Tag.Jeden Tag seh ich ihn,jeden Tag geh ich ihn,ich kenne ihn,er ist mir vertraut,nur für mich gebaut.Neue Wege will ich nicht gehen,weil sie so fremd aussehen.

    12. Mach,mach das,mach auch so,gib die Arme in die Höh,mit gespreizten Beinen steh,hüpfe wie ein Hampelmann,ich fang gar nicht an,weil ichs nicht nachmachen kann.

    13. Grundbedürfnisse der Kinder mit Autismus: • Gleicherhaltung der bekannten Umgebung • Gleicherhaltung der vertrauten Personen • Gleicherhaltung der Art der Vermittlung pädagogischer Inhalte • Langsame harmonische Übergänge • Langsame behutsame Einleitung von Ablöseprozessen • Individuelle ganzheitliche Förderung (Einzel- und Gruppentherapie)

    14. Die Involvierungstherapie Die Involvierungstherapie – ein neuer Zugang zum autistischen Kind – hat zu Beginn den Charakter einer Spieltherapie.

    15. Multifunktionelle Fördertherapie Es entstanden Programme zur Einübung von Kulturtechniken, die nicht nur den Effekt hatten, dass viele autistisch behinderte Kinder schreiben und rechnen lernten, sondern auch wesentlich zur Defektkompensation in den einzelnen Wahrnehmungs-bereichen beitrugen.

    16. Übungendie in Einzelsitzungen mit Kind und Eltern unter Anleitung erarbeitet werden • Aufbau von Sozialverhalten • Aufbau von nichtverbalen Diskriminationsleistungen • Sprachaufbau • Gedächtnisübungen • Training der graphischen Fertigkeiten

    17. Übungendie in Einzelsitzungen mit Kind und Eltern unter Anleitung erarbeitet werden • Buchstabentraining • Konzentrationstraining • Training des Mengenbegriffs • Übungen zur Einsicht in Zusammenhänge • Training von lebenspraktischen Fertigkeiten Nach der Einübungsphase im Einzeltraining werden die Übungen nach und nach auf die Gruppensituation übertragen

    18. Übungendie im Großraum erarbeitet werden • Rhythmisch-musikalische Erziehung • Verhaltenspädagogisch geführte Gruppen Es handelt sich hier um geplante Aufbauprogramme für lernbehinderte und autistische Kinder, sowie für Kinder mit einer Teilleistungs-störung.

    19. Ein Netzwerk bildet sich aus: • Visueller Gestalt • Akustischen Erfahrungen • Taktilen Erfahrungen • In der normalen Entwicklung funktioniert • diese Vernetzung automatisch – • die betroffenen Kinder müssen dies erst mühsam erlernen.

    20. Z I E L des lebenslangen lebensbegleitenden Lernens … … ist es, den Menschen, die eine besonders lange Lern- und Entwicklungsphase brauchen, diese auch zu geben. Die Betroffenen sollen so ihr Potential zur Gänze ausschöpfen können.

    21. Ich komme in Eure Welt und werde ein Teil von ihr Und führe Euch Schritt für Schritt In unsere Welt Dann haben wir Ein Stück gemeinsame Welt