Koh sionsmittel
Download
1 / 70

Kohäsionsmittel - PowerPoint PPT Presentation


  • 75 Views
  • Uploaded on

Kohäsionsmittel. Referenz Substitution Ellipse Konjunktion lexikalische Kohäsion thematische Progression andere grammatische Mittel. Kohäsionsmittel. Referenz. exophorisch (situational). endophorisch (textuell). Deixis. Anapher. Katapher. Kohäsionsmittel. Referenz. endophorisch

loader
I am the owner, or an agent authorized to act on behalf of the owner, of the copyrighted work described.
capcha
Download Presentation

PowerPoint Slideshow about ' Kohäsionsmittel' - kimama


An Image/Link below is provided (as is) to download presentation

Download Policy: Content on the Website is provided to you AS IS for your information and personal use and may not be sold / licensed / shared on other websites without getting consent from its author.While downloading, if for some reason you are not able to download a presentation, the publisher may have deleted the file from their server.


- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - E N D - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Presentation Transcript
Koh sionsmittel
Kohäsionsmittel

  • Referenz

  • Substitution

  • Ellipse

  • Konjunktion

  • lexikalische Kohäsion

  • thematische Progression

  • andere grammatische Mittel


Koh sionsmittel1
Kohäsionsmittel

Referenz

exophorisch

(situational)

endophorisch

(textuell)

Deixis

Anapher

Katapher


Koh sionsmittel2
Kohäsionsmittel

Referenz

endophorisch

(textuell)

„präsentierend“

(„presenting“)

„ein Mann“

„voraussetzend“

(„presuming“)

„der Mann“


Abbildung 1 zeigt eine weitgehend unkontroverse Version des Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987), auf dessen Grundlage zahlreiche Störungen bei der Verarbeitung monomorphematischer Wörter erklärt werden können. Da das morphologisch erweiterte Logogenmodell, das als Grundlage für die hier vorgestellte neurolinguistische Untersuchung verwendet wurde, auf dieser einfachen Modellversion aufbaut, werden die wichtigsten Modellkomponenten, sowie die in der kognitiven Neurolinguistik verwendete Methode zur Überprüfung des Modells zunächst zusammenfassend erläutert.

Als empirische Evidenz für die Unterscheidung von Subsystemen, d.h. von Komponenten und Routen werden im Logogenparadigma neben modellbezogenen qualitativen Fehleranalysen vor allem sog. doppelte klassische Leistungsdissoziationen betrachtet (Teuber 1955; Shallice 1988). Eine doppelte klassische Dissoziation liegt z.B. vor, wenn zwei Patienten bei zwei unterschiedlichen Aufgaben entgegengesetzte Leistungsmuster zeigen. Für Patient 1 sind die Leistungen in Aufgabe A z.B. weitgehend normal und in Aufgabe B liegen schwere Störungen vor, während Patient 2 in Aufgabe B weitgehend normale Leistungen zeigt und in Aufgabe A erheblich gestört ist. In diesem Fall wird angenommen, daß die Leistungen A und B das Produkt unterschiedlicher, eigenständiger Verarbeitungssysteme sind. Das Vorliegen einer einfachen Dissoziation, d.h. eines signifikanten Leistungskontrastes zwischen zwei Aufgaben A und B, begründet jedoch nicht zwingend, daß die gestörte Leistung das Produkt eines eigenständigen, gestörten Subsystems ist, da sie möglicherweise schwerer ist als die besser erhaltene Leistung. Wenn jedoch zwei Patienten gegensätzliche Leistungsmuster zeigen, dann kann die jeweils stärker beeinträchtigte Leistung nicht durch eine höhere Schwierigkeit erklärt werden. Da von interindividuell gleich strukturierten kognitiven Systemen ausgegangen wird, können Subkomponenten, die durch doppelte klassische Dissoziationen bei einigen gründlich untersuchten pathologischen Einzelfällen belegt wurden, generell als Bestandteil eines Modells des normalen und des funktional geschädigten kognitiven Systems betrachtet werden. Neben klassischen Dissoziationen werden noch Trenddissoziationen und starke Dissoziationen unterschieden, bei denen ein signifikanter Unterschied zwischen einer besser und einer schlechter erhaltenen Leistung vorliegt. Die bessere Leistung liegt jedoch im Gegensatz zur klassischen Dissoziation im subnormalen Bereich, wobei der Leistungsunterschied bei der starken Dissoziation stärker ausgeprägt ist. Die Komponenten und Routen der in Abbildung 1 dargestellten Modellversion sind zum größten Teil in der Literatur durch doppelte klassische Dissoziationen belegt. Eine zusammenfassende Beschreibung der neurolinguistischen Evidenz zum Logogenmodell findet sich bei Kremin & Ohlendorf (1988).

(aus: Cholewa/ de Bleser, 1995: 264f)


Abbildung 1 zeigt Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987), auf dessen Grundlage zahlreiche Störungen bei der Verarbeitung monomorphematischer Wörter erklärt werden können. Da das morphologisch erweiterte Logogenmodell, das als Grundlage für die hier vorgestellte neurolinguistische Untersuchung verwendet wurde, auf dieser einfachen Modellversion aufbaut, werden die wichtigsten Modellkomponenten, sowie die in der kognitiven Neurolinguistik verwendete Methode zur Überprüfung des Modells zunächst zusammenfassend erläutert.eine weitgehend unkontroverse Version des Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987),auf dessen Grundlage zahlreiche Störungen bei der Verarbeitung monomorphematischer Wörter erklärt werden können. Da das morphologisch erweiterte Logogenmodell, das als Grundlage für die hier vorgestellte neurolinguistische Untersuchung verwendet wurde, auf dieser einfachen Modellversion aufbaut, werden die wichtigsten Modellkomponenten, sowie die in der kognitiven Neurolinguistik verwendete Methode zur Überprüfung des Modells zunächst zusammenfassend erläutert.

Als empirische Evidenz für die Unterscheidung von Subsystemen, d.h. von Komponenten und Routen werden im Logogenparadigma neben modellbezogenen qualitativen Fehleranalysen vor allem sog. doppelte klassische Leistungsdissoziationen betrachtet (Teuber 1955; Shallice 1988). Eine doppelte klassische Dissoziation liegt z.B. vor, wenn zwei Patienten bei zwei unterschiedlichen Aufgaben entgegengesetzte Leistungsmuster zeigen. Für Patient 1 sind die Leistungen in Aufgabe A z.B. weitgehend normal und in Aufgabe B liegen schwere Störungen vor, während Patient 2 in Aufgabe B weitgehend normale Leistungen zeigt und in Aufgabe A erheblich gestört ist. In diesem Fall wird angenommen, daß die Leistungen A und B das Produkt unterschiedlicher, eigenständiger Verarbeitungssysteme sind. Das Vorliegen einer einfachen Dissoziation, d.h. eines signifikanten Leistungskontrastes zwischen zwei Aufgaben A und B, begründet jedoch nicht zwingend, daß die gestörte Leistung das Produkt eines eigenständigen, gestörten Subsystems ist, da sie möglicherweise schwerer ist als die besser erhaltene Leistung. Wenn jedoch zwei Patienten gegensätzliche Leistungsmuster zeigen, dann kann die jeweils stärker beeinträchtigte Leistung nicht durch eine höhere Schwierigkeit erklärt werden. Da von interindividuell gleich strukturierten kognitiven Systemen ausgegangen wird, können Subkomponenten, die durch doppelte klassische Dissoziationen bei einigen gründlich untersuchten pathologischen Einzelfällen belegt wurden, generell als Bestandteil eines Modells des normalen und des funktional geschädigten kognitiven Systems betrachtet werden. Neben klassischen Dissoziationen werden noch Trenddissoziationen und starke Dissoziationen unterschieden, bei denen ein signifikanter Unterschied zwischen einer besser und einer schlechter erhaltenen Leistung vorliegt. Die bessere Leistung liegt jedoch im Gegensatz zur klassischen Dissoziation im subnormalen Bereich, wobei der Leistungsunterschied bei der starken Dissoziation stärker ausgeprägt ist. Die Komponenten und Routen der in Abbildung 1 dargestellten Modellversion sind zum größten Teil in der Literatur durch doppelte klassische Dissoziationen belegt. Eine zusammenfassende Beschreibung der neurolinguistischen Evidenz zum Logogenmodell findet sich bei Kremin & Ohlendorf (1988).

(aus: Cholewa/ de Bleser, 1995: 264f)


Logogenmodell : Z1-9 Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987), auf dessen Grundlage zahlreiche Störungen bei der Verarbeitung monomorphematischer Wörter erklärt werden können. Da das morphologisch erweiterte Logogenmodell, das als Grundlage für die hier vorgestellte neurolinguistische Untersuchung verwendet wurde, auf dieser einfachen Modellversion aufbaut, werden die wichtigsten Modellkomponenten, sowie die in der kognitiven Neurolinguistik verwendete Methode zur Überprüfung des Modells zunächst zusammenfassend erläutert.

Dissoziationsmethode: Z9-27

Logogenmodell + Dissoziationsmethode: 27-30

Abbildung 1 zeigt eine weitgehend unkontroverse Version des Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987), auf dessen Grundlage zahlreiche Störungen bei der Verarbeitung monomorphematischer Wörter erklärt werden können. Da das morphologisch erweiterte Logogenmodell, das als Grundlage für die hier vorgestellte neurolinguistische Untersuchung verwendet wurde, auf dieser einfachen Modellversion aufbaut, werden die wichtigsten Modellkomponenten, sowie die in der kognitiven Neurolinguistik verwendete Methode zur Überprüfung des Modells zunächst zusammenfassend erläutert.

Als empirische Evidenz für die Unterscheidung von Subsystemen, d.h. von Komponenten und Routen werden im Logogenparadigma neben modellbezogenen qualitativen Fehleranalysen vor allem sog. doppelte klassische Leistungsdissoziationen betrachtet (Teuber 1955; Shallice 1988). Eine doppelte klassische Dissoziation liegt z.B. vor, wenn zwei Patienten bei zwei unterschiedlichen Aufgaben entgegengesetzte Leistungsmuster zeigen. Für Patient 1 sind die Leistungen in Aufgabe A z.B. weitgehend normal und in Aufgabe B liegen schwere Störungen vor, während Patient 2 in Aufgabe Bweitgehend normale Leistungen zeigt und in Aufgabe A erheblich gestört ist. In diesem Fall wird angenommen, daß die Leistungen A und B das Produkt unterschiedlicher, eigenständiger Verarbeitungssysteme sind. Das Vorliegen einer einfachen Dissoziation, d.h. eines signifikanten Leistungskontrastes zwischen zwei Aufgaben A und B, begründet jedoch nicht zwingend, daß die gestörte Leistung das Produkt eines eigenständigen, gestörten Subsystems ist, da sie möglicherweise schwerer ist als die besser erhaltene Leistung. Wenn jedoch zwei Patientengegensätzliche Leistungsmuster zeigen, dann kann die jeweils stärker beeinträchtigte Leistung nicht durch eine höhere Schwierigkeit erklärt werden. Da von interindividuell gleich strukturierten kognitiven Systemen ausgegangen wird, können Subkomponenten, die durch doppelte klassische Dissoziationen bei einigen gründlich untersuchten pathologischen Einzelfällen belegt wurden, generell als Bestandteil eines Modells des normalen und des funktional geschädigten kognitiven Systems betrachtet werden. Neben klassischen Dissoziationen werden noch Trenddissoziationen und starke Dissoziationen unterschieden, bei denen ein signifikanter Unterschied zwischen einer besser und einer schlechter erhaltenen Leistung vorliegt. Die bessere Leistung liegt jedoch im Gegensatz zur klassischen Dissoziation im subnormalen Bereich, wobei der Leistungsunterschied bei der starken Dissoziation stärker ausgeprägt ist. Die Komponenten und Routen der in Abbildung 1 dargestellten Modellversion sind zum größten Teil in der Literatur durch doppelte klassische Dissoziationen belegt. Eine zusammenfassende Beschreibung der neurolinguistischen Evidenz zum Logogenmodell findet sich bei Kremin & Ohlendorf (1988).

(aus: Cholewa/ de Bleser, 1995: 264f)

Referenzbeziehungen


Abbildung 1 zeigt eine weitgehend unkontroverse Version des Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987), auf dessen Grundlage zahlreiche Störungen bei der Verarbeitung monomorphematischer Wörter erklärt werden können. Da das morphologisch erweiterte Logogenmodell, das als Grundlage für die hier vorgestellte neurolinguistische Untersuchung verwendet wurde, auf dieser einfachen Modellversion aufbaut, werden die wichtigsten Modellkomponenten, sowie die in der kognitiven Neurolinguistik verwendete Methode zur Überprüfung des Modells zunächst zusammenfassend erläutert.

Als empirische Evidenz für die Unterscheidung von Subsystemen, d.h. von Komponenten und Routen werden im Logogenparadigma neben modellbezogenen qualitativen Fehleranalysen vor allem sog. doppelte klassische Leistungsdissoziationen betrachtet (Teuber 1955; Shallice 1988). Eine doppelte klassische Dissoziation liegt z.B. vor, wenn zwei Patienten bei zwei unterschiedlichen Aufgaben entgegengesetzte Leistungsmuster zeigen. Für Patient 1 sind die Leistungen in Aufgabe A z.B. weitgehend normal und in Aufgabe B liegen schwere Störungen vor, während Patient 2 in Aufgabe B weitgehend normale Leistungen zeigt und in Aufgabe A erheblich gestört ist. In diesem Fall wird angenommen, daß die Leistungen A und B das Produkt unterschiedlicher, eigenständiger Verarbeitungssysteme sind. Das Vorliegen einer einfachen Dissoziation, d.h. eines signifikanten Leistungskontrastes zwischen zwei Aufgaben A und B, begründet jedoch nicht zwingend, daß die gestörte Leistung das Produkt eines eigenständigen, gestörten Subsystems ist, da sie möglicherweise schwerer ist als die besser erhaltene Leistung. Wenn jedoch zwei Patienten gegensätzliche Leistungsmuster zeigen, dann kann die jeweils stärker beeinträchtigte Leistung nicht durch eine höhere Schwierigkeit erklärt werden. Da von interindividuell gleich strukturierten kognitiven Systemen ausgegangen wird, können Subkomponenten, die durch doppelte klassische Dissoziationen bei einigen gründlich untersuchten pathologischen Einzelfällen belegt wurden, generell als Bestandteil eines Modells des normalen und des funktional geschädigten kognitiven Systems betrachtet werden. Neben klassischen Dissoziationen werden noch Trenddissoziationen und starke Dissoziationen unterschieden, bei denen ein signifikanter Unterschied zwischen einer besser und einer schlechter erhaltenen Leistung vorliegt. Die bessere Leistung liegt jedoch im Gegensatz zur klassischen Dissoziation im subnormalen Bereich, wobei der Leistungsunterschied bei der starken Dissoziation stärker ausgeprägt ist. Die Komponenten und Routen der in Abbildung 1 dargestellten Modellversion sind zum größten Teil in der Literatur durch doppelte klassische Dissoziationen belegt. Eine zusammenfassende Beschreibung der neurolinguistischen Evidenz zum Logogenmodell findet sich bei Kremin & Ohlendorf (1988).

(aus: Cholewa/ de Bleser, 1995: 264f)


Abbildung 1 Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987), auf dessen Grundlage zahlreiche Störungen bei der Verarbeitung monomorphematischer Wörter erklärt werden können. Da das morphologisch erweiterte Logogenmodell, das als Grundlage für die hier vorgestellte neurolinguistische Untersuchung verwendet wurde, auf dieser einfachen Modellversion aufbaut, werden die wichtigsten Modellkomponenten, sowie die in der kognitiven Neurolinguistik verwendete Methode zur Überprüfung des Modells zunächst zusammenfassend erläutert. zeigt eine weitgehend unkontroverse Version des Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987), auf dessen Grundlage zahlreiche Störungen bei der Verarbeitung monomorphematischer Wörter erklärt werden können. Da das morphologisch erweiterte Logogenmodell, das als Grundlage für die hier vorgestellte neurolinguistische Untersuchung verwendet wurde, auf dieser einfachen Modellversion aufbaut, werden die wichtigsten Modellkomponenten, sowie die in der kognitiven Neurolinguistik verwendete Methode zur Überprüfung des Modells zunächst zusammenfassend erläutert.

Als empirische Evidenz für die Unterscheidung von Subsystemen, d.h. von Komponenten und Routen werden im Logogenparadigma neben modellbezogenen qualitativen Fehleranalysen vor allem sog. doppelte klassische Leistungsdissoziationen betrachtet (Teuber 1955; Shallice 1988). Eine doppelte klassische Dissoziation liegt z.B. vor, wenn zwei Patienten bei zwei unterschiedlichen Aufgaben entgegengesetzte Leistungsmuster zeigen. Für Patient 1 sind die Leistungen in Aufgabe A z.B. weitgehend normal und in Aufgabe B liegen schwere Störungen vor, während Patient 2 in Aufgabe B weitgehend normale Leistungen zeigt und in Aufgabe A erheblich gestört ist. In diesem Fall wird angenommen, daß die Leistungen A und B das Produkt unterschiedlicher, eigenständiger Verarbeitungssysteme sind. Das Vorliegen einer einfachen Dissoziation, d.h. eines signifikanten Leistungskontrastes zwischen zwei Aufgaben A und B, begründet jedoch nicht zwingend, daß die gestörte Leistung das Produkt eines eigenständigen, gestörten Subsystems ist, da sie möglicherweise schwerer ist als die besser erhaltene Leistung. Wenn jedoch zwei Patienten gegensätzliche Leistungsmuster zeigen, dann kann die jeweils stärker beeinträchtigte Leistung nicht durch eine höhere Schwierigkeit erklärt werden. Da von interindividuell gleich strukturierten kognitiven Systemen ausgegangen wird, können Subkomponenten, die durch doppelte klassische Dissoziationen bei einigen gründlich untersuchten pathologischen Einzelfällen belegt wurden, generell als Bestandteil eines Modells des normalen und des funktional geschädigten kognitiven Systems betrachtet werden. Neben klassischen Dissoziationen werden noch Trenddissoziationen und starke Dissoziationen unterschieden, bei denen ein signifikanter Unterschied zwischen einer besser und einer schlechter erhaltenen Leistung vorliegt. Die bessere Leistung liegt jedoch im Gegensatz zur klassischen Dissoziation im subnormalen Bereich, wobei der Leistungsunterschied bei der starken Dissoziation stärker ausgeprägt ist. Die Komponenten und Routen der in Abbildung 1 dargestellten Modellversion sind zum größten Teil in der Literatur durch doppelte klassische Dissoziationen belegt. Eine zusammenfassende Beschreibung der neurolinguistischen Evidenz zum Logogenmodell findet sich bei Kremin & Ohlendorf (1988).

(aus: Cholewa/ de Bleser, 1995: 264f)

Textdeiktische Elemente


Die origo des zeigfeldes
Die Origo des Zeigfeldes Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987), auf dessen Grundlage zahlreiche Störungen bei der Verarbeitung monomorphematischer Wörter erklärt werden können. Da das morphologisch erweiterte Logogenmodell, das als Grundlage für die hier vorgestellte neurolinguistische Untersuchung verwendet wurde, auf dieser einfachen Modellversion aufbaut, werden die wichtigsten Modellkomponenten, sowie die in der kognitiven Neurolinguistik verwendete Methode zur Überprüfung des Modells zunächst zusammenfassend erläutert.

t

„ich“

„hier“

„jetzt

x

y


Personenreferenz
Personenreferenz Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987), auf dessen Grundlage zahlreiche Störungen bei der Verarbeitung monomorphematischer Wörter erklärt werden können. Da das morphologisch erweiterte Logogenmodell, das als Grundlage für die hier vorgestellte neurolinguistische Untersuchung verwendet wurde, auf dieser einfachen Modellversion aufbaut, werden die wichtigsten Modellkomponenten, sowie die in der kognitiven Neurolinguistik verwendete Methode zur Überprüfung des Modells zunächst zusammenfassend erläutert.


Ortsreferenz
Ortsreferenz Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987), auf dessen Grundlage zahlreiche Störungen bei der Verarbeitung monomorphematischer Wörter erklärt werden können. Da das morphologisch erweiterte Logogenmodell, das als Grundlage für die hier vorgestellte neurolinguistische Untersuchung verwendet wurde, auf dieser einfachen Modellversion aufbaut, werden die wichtigsten Modellkomponenten, sowie die in der kognitiven Neurolinguistik verwendete Methode zur Überprüfung des Modells zunächst zusammenfassend erläutert.


Richtungsreferenz
Richtungsreferenz Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987), auf dessen Grundlage zahlreiche Störungen bei der Verarbeitung monomorphematischer Wörter erklärt werden können. Da das morphologisch erweiterte Logogenmodell, das als Grundlage für die hier vorgestellte neurolinguistische Untersuchung verwendet wurde, auf dieser einfachen Modellversion aufbaut, werden die wichtigsten Modellkomponenten, sowie die in der kognitiven Neurolinguistik verwendete Methode zur Überprüfung des Modells zunächst zusammenfassend erläutert.


Zeitreferenz
Zeitreferenz Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987), auf dessen Grundlage zahlreiche Störungen bei der Verarbeitung monomorphematischer Wörter erklärt werden können. Da das morphologisch erweiterte Logogenmodell, das als Grundlage für die hier vorgestellte neurolinguistische Untersuchung verwendet wurde, auf dieser einfachen Modellversion aufbaut, werden die wichtigsten Modellkomponenten, sowie die in der kognitiven Neurolinguistik verwendete Methode zur Überprüfung des Modells zunächst zusammenfassend erläutert.


Substitution
Substitution Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987), auf dessen Grundlage zahlreiche Störungen bei der Verarbeitung monomorphematischer Wörter erklärt werden können. Da das morphologisch erweiterte Logogenmodell, das als Grundlage für die hier vorgestellte neurolinguistische Untersuchung verwendet wurde, auf dieser einfachen Modellversion aufbaut, werden die wichtigsten Modellkomponenten, sowie die in der kognitiven Neurolinguistik verwendete Methode zur Überprüfung des Modells zunächst zusammenfassend erläutert.

  • Ersetzung eines Elements durch ein anderes:

    • Pro-Verb („tun“)

    • Pro-Adverb („so“)

    • Pro-Adjektiv („so ein/e“)

    • Satzsubstitution


Substitution1
Substitution Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987), auf dessen Grundlage zahlreiche Störungen bei der Verarbeitung monomorphematischer Wörter erklärt werden können. Da das morphologisch erweiterte Logogenmodell, das als Grundlage für die hier vorgestellte neurolinguistische Untersuchung verwendet wurde, auf dieser einfachen Modellversion aufbaut, werden die wichtigsten Modellkomponenten, sowie die in der kognitiven Neurolinguistik verwendete Methode zur Überprüfung des Modells zunächst zusammenfassend erläutert.

  • Pro-Verb („tun“):

    „Ich kauf mir etwas zu essen“ - „Das tu ich auch“

  • Pro-Adverb („so“):

    „Er schreibt sehr schnell“ - „So mach ich es auch“

  • Pro-Adjektiv („so ein/e“):

    „Er hat eine grüne Tasche“ - „So eine hab ich auch“

  • Satzsubstitution:

    „War das früher ein Kloster?“ - „So sagt man“


Ellipse
Ellipse Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987), auf dessen Grundlage zahlreiche Störungen bei der Verarbeitung monomorphematischer Wörter erklärt werden können. Da das morphologisch erweiterte Logogenmodell, das als Grundlage für die hier vorgestellte neurolinguistische Untersuchung verwendet wurde, auf dieser einfachen Modellversion aufbaut, werden die wichtigsten Modellkomponenten, sowie die in der kognitiven Neurolinguistik verwendete Methode zur Überprüfung des Modells zunächst zusammenfassend erläutert.

  • Interpretation einer unvollständigen Struktur anhand einer vollständigen:

    • Verbalellipse (am häufigsten):

      „Onkel August starb an ... Wassersucht. Erst war es nur der Fuß, eigentlich nur die Zehen, aber dann bis zum Knie.“ (Brecht, „Kleinbürgerhochzeit“, zit. nach de Beagrande/ Dressler, 1981: 72)


Abbildung 1 zeigt eine weitgehend unkontroverse Version des Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987), auf dessen Grundlage zahlreiche Störungen bei der Verarbeitung monomorphematischer Wörter erklärt werden können. Da das morphologisch erweiterte Logogenmodell, das als Grundlage für die hier vorgestellte neurolinguistische Untersuchung verwendet wurde, auf dieser einfachen Modellversion aufbaut, werden die wichtigsten Modellkomponenten, sowie die in der kognitiven Neurolinguistik verwendete Methode zur Überprüfung des Modells zunächst zusammenfassend erläutert.

Als empirische Evidenz für die Unterscheidung von Subsystemen, d.h. von Komponenten und Routen werden im Logogenparadigma neben modellbezogenen qualitativen Fehleranalysen vor allem sog. doppelte klassische Leistungsdissoziationen betrachtet (Teuber 1955; Shallice 1988). Eine doppelte klassische Dissoziation liegt z.B. vor, wenn zwei Patienten bei zwei unterschiedlichen Aufgaben entgegengesetzte Leistungsmuster zeigen. Für Patient 1 sind die Leistungen in Aufgabe A z.B. weitgehend normal und in Aufgabe B liegen schwere Störungen vor, während Patient 2 in Aufgabe B weitgehend normale Leistungen zeigt und in Aufgabe A erheblich gestört ist. In diesem Fall wird angenommen, daß die Leistungen A und B das Produkt unterschiedlicher, eigenständiger Verarbeitungssysteme sind. Das Vorliegen einer einfachen Dissoziation, d.h. eines signifikanten Leistungskontrastes zwischen zwei Aufgaben A und B, begründet jedoch nicht zwingend, daß die gestörte Leistung das Produkt eines eigenständigen, gestörten Subsystems ist, da sie möglicherweise schwerer ist als die besser erhaltene Leistung. Wenn jedoch zwei Patienten gegensätzliche Leistungsmuster zeigen, dann kann die jeweils stärker beeinträchtigte Leistung nicht durch eine höhere Schwierigkeit erklärt werden. Da von interindividuell gleich strukturierten kognitiven Systemen ausgegangen wird, können Subkomponenten, die durch doppelte klassische Dissoziationen bei einigen gründlich untersuchten pathologischen Einzelfällen belegt wurden, generell als Bestandteil eines Modells des normalen und des funktional geschädigten kognitiven Systems betrachtet werden. Neben klassischen Dissoziationen werden noch Trenddissoziationen und starke Dissoziationen unterschieden, bei denen ein signifikanter Unterschied zwischen einer besser und einer schlechter erhaltenen Leistung vorliegt. Die bessere Leistung liegt jedoch im Gegensatz zur klassischen Dissoziation im subnormalen Bereich, wobei der Leistungsunterschied bei der starken Dissoziation stärker ausgeprägt ist. Die Komponenten und Routen der in Abbildung 1 dargestellten Modellversion sind zum größten Teil in der Literatur durch doppelte klassische Dissoziationen belegt. Eine zusammenfassende Beschreibung der neurolinguistischen Evidenz zum Logogenmodell findet sich bei Kremin & Ohlendorf (1988).

(aus: Cholewa/ de Bleser, 1995: 264f)


Abbildung 1 zeigt eine weitgehend unkontroverse Version des Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987), auf dessen Grundlage zahlreiche Störungen bei der Verarbeitung monomorphematischer Wörter erklärt werden können. Da das morphologisch erweiterte Logogenmodell, das als Grundlage für die hier vorgestellte neurolinguistische Untersuchung verwendet wurde, auf dieser einfachen Modellversion aufbaut, werden die wichtigsten Modellkomponenten, sowie die in der kognitiven Neurolinguistik verwendete Methode zur Überprüfung des Modells zunächst zusammenfassend erläutert.

Als empirische Evidenz für die Unterscheidung von Subsystemen, d.h. von Komponenten und Routen werden im Logogenparadigma neben modellbezogenen qualitativen Fehleranalysen vor allem sog. doppelte klassische Leistungsdissoziationen betrachtet (Teuber 1955; Shallice 1988). Eine doppelte klassische Dissoziation liegt z.B. vor, wenn zwei Patienten bei zwei unterschiedlichen Aufgaben entgegengesetzte Leistungsmuster zeigen. Für Patient 1 sind die Leistungen in Aufgabe A z.B. weitgehend normal und in Aufgabe B liegen schwere Störungen vor, während Patient 2 in Aufgabe B weitgehend normale Leistungen zeigt und in Aufgabe A erheblich gestört ist. In diesem Fall wird angenommen, daß die Leistungen A und B das Produkt unterschiedlicher, eigenständiger Verarbeitungssysteme sind. Das Vorliegen einer einfachen Dissoziation, d.h. eines signifikanten Leistungskontrastes zwischen zwei Aufgaben A und B, begründet jedoch nicht zwingend, daß die gestörte Leistung das Produkt eines eigenständigen, gestörten Subsystems ist, da sie möglicherweise schwerer ist als die besser erhaltene Leistung. Wennjedoch zwei Patienten gegensätzliche Leistungsmuster zeigen, dann kann die jeweils stärker beeinträchtigte Leistung nicht durch eine höhere Schwierigkeit erklärt werden. Da von interindividuell gleich strukturierten kognitiven Systemen ausgegangen wird, können Subkomponenten, die durch doppelte klassische Dissoziationen bei einigen gründlich untersuchten pathologischen Einzelfällen belegt wurden, generell als Bestandteil eines Modells des normalen und des funktional geschädigten kognitiven Systems betrachtet werden. Neben klassischen Dissoziationen werden noch Trenddissoziationen und starke Dissoziationen unterschieden, bei denen ein signifikanter Unterschied zwischen einer besser und einer schlechter erhaltenen Leistung vorliegt. Die bessere Leistung liegt jedoch im Gegensatz zur klassischen Dissoziation im subnormalen Bereich, wobei der Leistungsunterschied bei der starken Dissoziation stärker ausgeprägt ist. Die Komponenten und Routen der in Abbildung 1 dargestellten Modellversion sind zum größten Teil in der Literatur durch doppelte klassische Dissoziationen belegt. Eine zusammenfassende Beschreibung der neurolinguistischen Evidenz zum Logogenmodell findet sich bei Kremin & Ohlendorf (1988).

(aus: Cholewa/ de Bleser, 1995: 264f)

Konjunktionen


Lexikalische koh sion
Lexikalische Kohäsion Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987),

A: Wennst nix von der Politik verstehst, nacha redst net so saudumm daher

- des hoaßt net Komponist, sondern Kommonist.

B: Kommonist?

A: A Komponist is ja a soichana, der zum Beispiel an „Tölzer Schützen-

marsch komponiert hat.

B: Naa! Des is net wahr, an Tölzer Schützenmarsch hat - des woaß I

zufälligerweis - a Gastwirt von Tölz komponiert.

A: Is ja verkehrt - du moanst ja musiziert.

B: Naa! - Oana, der wo a Musi macht, is ka Komponist - des is a Musikant.

A: Naa - der wo die Musi spielt, is a Musikant.

B: Du spinnst ja - dann waar ja mei Radio dahoam aa a Musikant, der spielt

aa oft a Musi. (Aus: Karl Valentin, „Verstehst nix von der Politik“)


Lexikalische koh sion1
Lexikalische Kohäsion Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987),

A: Wennst nix von der Politik verstehst, nacha redst net so saudumm daher

- des hoaßt net Komponist, sondern Kommonist.

B: Kommonist?

A: A Komponist is ja a soichana, der zum Beispiel an „Tölzer Schützen-

marschkomponiert hat.

B: Naa! Des is net wahr, an Tölzer Schützenmarsch hat - des woaß I

zufälligerweis - a Gastwirt von Tölz komponiert.

A: Is ja verkehrt - du moanst ja musiziert.

B: Naa! - Oana, der wo a Musi macht, is ka Komponist - des is a Musikant.

A: Naa - der wo die Musi spielt, is a Musikant.

B: Du spinnst ja - dann waar ja mei Radio dahoam aa a Musikant, der spielt

aa oft a Musi. (Aus: Karl Valentin, „Verstehst nix von der Politik“)


Lexikalische koh sion2
Lexikalische Kohäsion Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987),

  • Rekurrenz:

    • vollständig

    • partiell

  • Synonym/ Antonym

  • Oberbegriff

  • generelles Nomen („Sache/n“, „dings“,...)


Lexikalische koh sion3
Lexikalische Kohäsion Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987),

  • Da klettert ein Bub auf den Baum

    • DerBub wird herunterfallen, wenn er nicht aufpaßt.

    • DieseBuben müssen immer etwas anstellen.

    • Und ein andererBub steht darunter.

    • Die meistenBuben klettern gern.


Abbildung 1 zeigt eine weitgehend unkontroverse Version des Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987), auf dessen Grundlage zahlreiche Störungen bei der Verarbeitung monomorphematischer Wörter erklärt werden können. Da das morphologisch erweiterte Logogenmodell, das als Grundlage für die hier vorgestellte neurolinguistische Untersuchung verwendet wurde, auf dieser einfachen Modellversion aufbaut, werden die wichtigsten Modellkomponenten, sowie die in der kognitiven Neurolinguistik verwendete Methode zur Überprüfung des Modells zunächst zusammenfassend erläutert.

Als empirische Evidenz für die Unterscheidung von Subsystemen, d.h. von Komponenten und Routen werden im Logogenparadigma neben modellbezogenen qualitativen Fehleranalysen vor allem sog. doppelte klassische Leistungsdissoziationen betrachtet (Teuber 1955; Shallice 1988). Eine doppelte klassische Dissoziation liegt z.B. vor, wenn zwei Patienten bei zwei unterschiedlichen Aufgaben entgegengesetzte Leistungsmuster zeigen. Für Patient 1 sind die Leistungen in Aufgabe A z.B. weitgehend normal und in Aufgabe B liegen schwere Störungen vor, während Patient 2 in Aufgabe B weitgehend normale Leistungen zeigt und in Aufgabe A erheblich gestört ist. In diesem Fall wird angenommen, daß die Leistungen A und B das Produkt unterschiedlicher, eigenständiger Verarbeitungssysteme sind. Das Vorliegen einer einfachen Dissoziation, d.h. eines signifikanten Leistungskontrastes zwischen zwei Aufgaben A und B, begründet jedoch nicht zwingend, daß die gestörte Leistung das Produkt eines eigenständigen, gestörten Subsystems ist, da sie möglicherweise schwerer ist als die besser erhaltene Leistung. Wenn jedoch zwei Patienten gegensätzliche Leistungsmuster zeigen, dann kann die jeweils stärker beeinträchtigte Leistung nicht durch eine höhere Schwierigkeit erklärt werden. Da von interindividuell gleich strukturierten kognitiven Systemen ausgegangen wird, können Subkomponenten, die durch doppelte klassische Dissoziationen bei einigen gründlich untersuchten pathologischen Einzelfällen belegt wurden, generell als Bestandteil eines Modells des normalen und des funktional geschädigten kognitiven Systems betrachtet werden. Neben klassischen Dissoziationen werden noch Trenddissoziationen und starke Dissoziationen unterschieden, bei denen ein signifikanter Unterschied zwischen einer besser und einer schlechter erhaltenen Leistung vorliegt. Die bessere Leistung liegt jedoch im Gegensatz zur klassischen Dissoziation im subnormalen Bereich, wobei der Leistungsunterschied bei der starken Dissoziation stärker ausgeprägt ist. Die Komponenten und Routen der in Abbildung 1 dargestellten Modellversion sind zum größten Teil in der Literatur durch doppelte klassische Dissoziationen belegt. Eine zusammenfassende Beschreibung der neurolinguistischen Evidenz zum Logogenmodell findet sich bei Kremin & Ohlendorf (1988).

(aus: Cholewa/ de Bleser, 1995: 264f)


Abbildung 1 Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987), auf dessen Grundlage zahlreiche Störungen bei der Verarbeitung monomorphematischer Wörter erklärt werden können. Da das morphologisch erweiterte Logogenmodell, das als Grundlage für die hier vorgestellte neurolinguistische Untersuchung verwendet wurde, auf dieser einfachen Modellversion aufbaut, werden die wichtigsten Modellkomponenten, sowie die in der kognitiven Neurolinguistik verwendete Methode zur Überprüfung des Modells zunächst zusammenfassend erläutert.zeigt eine weitgehend unkontroverse Version des Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987), auf dessen Grundlage zahlreiche Störungen bei der Verarbeitung monomorphematischer Wörter erklärt werden können.Da das morphologisch erweiterte Logogenmodell, das als Grundlage für die hier vorgestellte neurolinguistische Untersuchung verwendet wurde, auf dieser einfachen Modellversion aufbaut, werden die wichtigsten Modellkomponenten, sowie die in der kognitiven Neurolinguistik verwendete Methode zur Überprüfung des Modells zunächst zusammenfassend erläutert.

Als empirische Evidenz für die Unterscheidung von Subsystemen, d.h. von Komponenten und Routenwerden im Logogenparadigma neben modellbezogenen qualitativen Fehleranalysen vor allem sog. doppelte klassische Leistungsdissoziationen betrachtet (Teuber 1955; Shallice 1988).Eine doppelte klassische Dissoziationliegt z.B. vor, wenn zwei Patienten bei zwei unterschiedlichen Aufgaben entgegengesetzte Leistungsmuster zeigen.Für Patient 1sind die Leistungen in Aufgabe A z.B. weitgehend normal undin Aufgabe Bliegen schwere Störungen vor, während Patient 2 in Aufgabe B weitgehend normale Leistungen zeigt und in Aufgabe A erheblich gestört ist.In diesem Fallwird angenommen, daß die Leistungen A und B das Produkt unterschiedlicher, eigenständiger Verarbeitungssysteme sind.Das Vorliegen einer einfachen Dissoziation, d.h. eines signifikanten Leistungskontrastes zwischen zwei Aufgaben A und B, begründet jedoch nicht zwingend, daß die gestörte Leistung das Produkt eines eigenständigen, gestörten Subsystems ist, da sie möglicherweise schwerer ist als die besser erhaltene Leistung. Wenn jedoch zwei Patienten gegensätzliche Leistungsmuster zeigen, dann kann die jeweils stärker beeinträchtigte Leistung nicht durch eine höhere Schwierigkeit erklärt werden.Da von interindividuell gleich strukturierten kognitiven Systemen ausgegangen wird, können Subkomponenten, die durch doppelte klassische Dissoziationen bei einigen gründlich untersuchten pathologischen Einzelfällen belegt wurden, generell als Bestandteil eines Modells des normalen und des funktional geschädigten kognitiven Systems betrachtet werden.Neben klassischen Dissoziationenwerden noch Trenddissoziationen und starke Dissoziationen unterschieden, bei denen ein signifikanter Unterschied zwischen einer besser und einer schlechter erhaltenen Leistung vorliegt.Die bessere Leistungliegt jedoch im Gegensatz zur klassischen Dissoziation im subnormalen Bereich, wobei der Leistungsunterschied bei der starken Dissoziation stärker ausgeprägt ist. Die Komponenten und Routen der in Abbildung 1 dargestellten Modellversionsind zum größten Teil in der Literatur durch doppelte klassische Dissoziationen belegt.Eine zusammenfassende Beschreibung der neurolinguistischen Evidenz zum Logogenmodellfindet sich bei Kremin & Ohlendorf (1988).

(aus: Cholewa/ de Bleser, 1995: 264f)

Thematische Progression


Die thematische progression

die Leistungen in Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987), auf dessen Grundlage zahlreiche Störungen bei der Verarbeitung monomorphematischer Wörter erklärt werden können. Da das morphologisch erweiterte Logogenmodell, das als Grundlage für die hier vorgestellte neurolinguistische Untersuchung verwendet wurde, auf dieser einfachen Modellversion aufbaut, werden die wichtigsten Modellkomponenten, sowie die in der kognitiven Neurolinguistik verwendete Methode zur Überprüfung des Modells zunächst zusammenfassend erläutert.

Aufgabe A

weitgehend normal

Diethematische Progression

WORÜBER

GIBT‘S

WAS NEUES?

Für Patient 1

sind

THEMA

RHEMA


Die thematische progression1
Die thematische Progression Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987), auf dessen Grundlage zahlreiche Störungen bei der Verarbeitung monomorphematischer Wörter erklärt werden können. Da das morphologisch erweiterte Logogenmodell, das als Grundlage für die hier vorgestellte neurolinguistische Untersuchung verwendet wurde, auf dieser einfachen Modellversion aufbaut, werden die wichtigsten Modellkomponenten, sowie die in der kognitiven Neurolinguistik verwendete Methode zur Überprüfung des Modells zunächst zusammenfassend erläutert.

WORÜBER

GIBT‘S

WAS NEUES?

Die Leistungen

in Aufgabe A

sind

für Patient 1 weitgehend

normal

THEMA

RHEMA


Die thematische progression2
Die thematische Progression Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987), auf dessen Grundlage zahlreiche Störungen bei der Verarbeitung monomorphematischer Wörter erklärt werden können. Da das morphologisch erweiterte Logogenmodell, das als Grundlage für die hier vorgestellte neurolinguistische Untersuchung verwendet wurde, auf dieser einfachen Modellversion aufbaut, werden die wichtigsten Modellkomponenten, sowie die in der kognitiven Neurolinguistik verwendete Methode zur Überprüfung des Modells zunächst zusammenfassend erläutert.

WORÜBER

GIBT‘S

WAS NEUES?

Die Leistungen

sind

für Patient 1 in Aufgabe A

weitgehend

normal

THEMA

RHEMA


Die thematische progression3
Die thematische Progression Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987), auf dessen Grundlage zahlreiche Störungen bei der Verarbeitung monomorphematischer Wörter erklärt werden können. Da das morphologisch erweiterte Logogenmodell, das als Grundlage für die hier vorgestellte neurolinguistische Untersuchung verwendet wurde, auf dieser einfachen Modellversion aufbaut, werden die wichtigsten Modellkomponenten, sowie die in der kognitiven Neurolinguistik verwendete Methode zur Überprüfung des Modells zunächst zusammenfassend erläutert.

WORÜBER

GIBT‘S

WAS NEUES?

In Aufgabe A

sind

die Leistungen für

Patient 1

weitgehend normal

THEMA

RHEMA


Die thematische progression4
Die thematische Progression Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987), auf dessen Grundlage zahlreiche Störungen bei der Verarbeitung monomorphematischer Wörter erklärt werden können. Da das morphologisch erweiterte Logogenmodell, das als Grundlage für die hier vorgestellte neurolinguistische Untersuchung verwendet wurde, auf dieser einfachen Modellversion aufbaut, werden die wichtigsten Modellkomponenten, sowie die in der kognitiven Neurolinguistik verwendete Methode zur Überprüfung des Modells zunächst zusammenfassend erläutert.

WORÜBER

GIBT‘S

WAS NEUES?

Weitgehend

normal

sind

die Leistungen für

Patient 1 in Aufgabe A

THEMA

RHEMA


Die thematische progression5

Die Testleistungen Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987), auf dessen Grundlage zahlreiche Störungen bei der Verarbeitung monomorphematischer Wörter erklärt werden können. Da das morphologisch erweiterte Logogenmodell, das als Grundlage für die hier vorgestellte neurolinguistische Untersuchung verwendet wurde, auf dieser einfachen Modellversion aufbaut, werden die wichtigsten Modellkomponenten, sowie die in der kognitiven Neurolinguistik verwendete Methode zur Überprüfung des Modells zunächst zusammenfassend erläutert.

von Patient 1

sind

in den unterschiedlichen

Aufgaben verschieden

sie hingegen in Aufgabe B

Stark gestört

sind

Die thematische Progression

sind

Weitgehend

normal

die Leistungen für

Patient 1 in Aufgabe A


Die thematische progression6

Die Testleistungen Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987), auf dessen Grundlage zahlreiche Störungen bei der Verarbeitung monomorphematischer Wörter erklärt werden können. Da das morphologisch erweiterte Logogenmodell, das als Grundlage für die hier vorgestellte neurolinguistische Untersuchung verwendet wurde, auf dieser einfachen Modellversion aufbaut, werden die wichtigsten Modellkomponenten, sowie die in der kognitiven Neurolinguistik verwendete Methode zur Überprüfung des Modells zunächst zusammenfassend erläutert.

der Patienten

sind

in den unterschiedlichen

Aufgaben verschieden

Die thematische Progression

sind

Weitgehend

normal

die Leistungen für

Patient 1 in Aufgabe A

sie bei diesem Patienten hingegen in Aufgabe B

Stark gestört

sind


Die thematische progression7

Die Testleistungen Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987), auf dessen Grundlage zahlreiche Störungen bei der Verarbeitung monomorphematischer Wörter erklärt werden können. Da das morphologisch erweiterte Logogenmodell, das als Grundlage für die hier vorgestellte neurolinguistische Untersuchung verwendet wurde, auf dieser einfachen Modellversion aufbaut, werden die wichtigsten Modellkomponenten, sowie die in der kognitiven Neurolinguistik verwendete Methode zur Überprüfung des Modells zunächst zusammenfassend erläutert.

der Patienten

sind

in den unterschiedlichen

Aufgaben verschieden

sind

Die Leistungen

für Patient 1 in Aufgabe A

weitgehend normal

Die thematische Progression

sie bei diesem Patienten hingegen in Aufgabe B

Stark gestört

sind


Die thematische progression8
Die thematische Progression Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987), auf dessen Grundlage zahlreiche Störungen bei der Verarbeitung monomorphematischer Wörter erklärt werden können. Da das morphologisch erweiterte Logogenmodell, das als Grundlage für die hier vorgestellte neurolinguistische Untersuchung verwendet wurde, auf dieser einfachen Modellversion aufbaut, werden die wichtigsten Modellkomponenten, sowie die in der kognitiven Neurolinguistik verwendete Methode zur Überprüfung des Modells zunächst zusammenfassend erläutert.

Die Leistungen sind für Patient 1 in Aufgabe A weitgehend normal


Die thematische progression9
Die thematische Progression Logogenmodells für die lexikalische Verarbeitung monomorphematischer Wörter in Anlehnung an Patterson & Shewell (1987), auf dessen Grundlage zahlreiche Störungen bei der Verarbeitung monomorphematischer Wörter erklärt werden können. Da das morphologisch erweiterte Logogenmodell, das als Grundlage für die hier vorgestellte neurolinguistische Untersuchung verwendet wurde, auf dieser einfachen Modellversion aufbaut, werden die wichtigsten Modellkomponenten, sowie die in der kognitiven Neurolinguistik verwendete Methode zur Überprüfung des Modells zunächst zusammenfassend erläutert.

Die Leistungensind für Patient 1 in Aufgabe A weitgehend normal

Thema

Rhema


4 thesen zum zusammenhang zwischen satzthemen und textstruktur fries 1983
4 Thesen zum Zusammenhang zwischen Satzthemen und Textstruktur (Fries, 1983

  • Die thematische Progression korreliert mit der Textstruktur

  • Der Inhalt der Satzthemen korreliert mit der inhaltlichen „Entwicklungsmethode“ eines Texts.

  • Die Auswahl des Themas ist unabhängig davon, welche Information „gegeben“ oder „neu ist.

  • Satzthemen sind in globale Mechanismen des Informationsflusses im Text eingebettet.


Typen thematischer Progression Textstruktur (Fries, 1983

Typ 1: Einfache lineare Progression

Für Patient 1 sind die Leistungen in Aufgabe A weitgehend normal.

In Aufgabe B hingegen sind seine Leistungen stark beeinträchtigt.


Typen thematischer Progression Textstruktur (Fries, 1983

Typ 1: Einfache lineare Progression

Für Patient 1 sind die Leistungen in Aufgabe A weitgehend normal.

In Aufgabe B hingegen sind seine Leistungen stark beeinträchtigt.

Thema 1

Rhema 1

Thema 2

Rhema 2


Typen thematischer Progression Textstruktur (Fries, 1983

Typ 2: Progression mit durchlaufendem Thema

(Einer der größten deutschen Dichter des 19. Jahrhunderts war Johann Wolfgang von Goethe.) Goethe war überzeugt vom Fortschritt der menschlichen Entwicklung. Er trat für die Erziehung des Menschengeschlechts zur friedlichen Entwicklung ein … Der große Dichter war ein überzeugter Humanist.


Typen thematischer Progression Textstruktur (Fries, 1983

Typ 2: Progression mit durchlaufendem Thema

(Einer der größten deutschen Dichter des 19. Jahrhunderts war Johann Wolfgang von Goethe.) Goethe war überzeugt vom Fortschritt der menschlichen Entwicklung. Er trat für die Erziehung des Menschengeschlechts zur friedlichen Entwicklung ein … Der große Dichter war ein überzeugter Humanist.

(Thema 1

Rhema 1)

Thema 2

Rhema 2

Thema 2

Rhema 3


Typen thematischer Progression Textstruktur (Fries, 1983

Typ 3: Progression mit abgeleitetem Thema

Die Republik Rumänien liegt am Schnittpunkt des 45. Breitenkreises mit dem 25. Längenkreis. Die Bodenfläche des Landes beträgt 235 500km2; seine Bevölkerungszahl ist 19 Millionen Einwohner. Die Staatsgrenze hat eine Gesamtlänge von …. km.


Typen thematischer Progression Textstruktur (Fries, 1983

Typ 3: Progression mit abgeleitetem Thema

Die Republik Rumänien liegt am Schnittpunkt des 45. Breitenkreises mit dem 25. Längenkreis. Die Bodenfläche des Landes beträgt 235 500km2; seine Bevölkerungszahl ist 19 Millionen Einwohner. Die Staatsgrenze hat eine Gesamtlänge von …. km.

Thema

Rhema

Thema 1

Rhema 1

Thema 2

Rhema 2

Thema 3

Rhema 3


Typen thematischer Progression Textstruktur (Fries, 1983

Typ 4: Die Entwicklung eines gespaltenen Rhemas

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen funktionalen und formalen Sprachtheorien. In funktionalen Sprachtheorien werden grammatische Phänomene auf außersprachliche Faktoren zurückgeführt … Formale Sprachtheorien hingegen betrachten Grammatiken als Sets formaler Regeln, die keiner außersprachlichen Motivation bedürfen.


Typen thematischer Progression Textstruktur (Fries, 1983

Typ 4: Die Entwicklung eines gespaltenen Rhemas

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen funktionalen und formalen Sprachtheorien. In funktionalen Sprachtheorien werden grammatische Phänomene auf außersprachliche Faktoren zurückgeführt … Formale Sprachtheorien hingegen betrachten Grammatiken als Sets formaler Regeln, die keiner außersprachlichen Motivation bedürfen.

Thema 1

Rhema 1 (= Rhema 1‘ + Rhema 1‘‘)

Thema 2‘

Rhema 2‘

Thema 2‘‘

Rhema 2‘‘


Identität als Problem interdisziplinärer Forschung und Reflexion erlebte in den Jahren um 1980 eine Hochkonjunktur und erfreut sich seitdem einer ungebrochenen Beliebtheit.

Obwohl dem Begriff nicht mehr als „connotative significance“ (Roberston/ Holzner, 1980,2) zukommt, scheint es sich um einen Schlüsselbegriff zu handeln, dessen Nutzen gerade in seiner Mehrdeutigkeit und seiner spezifischen Appellqualität liegt.

Identität oder durch diverse Adjektive gewürzte Verbindungen sind „magische Worte“ (Cassirer 1985, 368) geworden, die sich durch Reduktion des semantischen und eine dramatische Steigerung des affektiven Gehalts auszeichnen.

Solche magischen Worte scheinen in unserer durch rasche Veränderung geprägten Zeit, die von atavistischen Geistern nationalistischer und fundamentalistischer Provenienz geplagt wird, deren Gesellschaften als Risiko- oder Erlebnisgesellschaften bezeichnet werden, einen eigenartigen Zauber auszuüben.


Identität als Problem interdisziplinärer Forschung und Reflexion erlebte in den Jahren um 1980 eine Hochkonjunktur und erfreut sich seitdem einer ungebrochenen Beliebtheit.

Obwohl dem Begriff nicht mehr als „connotative significance“ (Roberston/ Holzner, 1980,2) zukommt, scheint es sich um einen Schlüsselbegriff zu handeln, dessen Nutzen gerade in seiner Mehrdeutigkeit und seiner spezifischen Appellqualität liegt.

Identität oder durch diverse Adjektive gewürzte Verbindungen sind „magische Worte“ (Cassirer 1985, 368) geworden, die sich durch Reduktion des semantischen und eine dramatische Steigerung des affektiven Gehalts auszeichnen.

Solche magischen Worte scheinen in unserer durch rasche Veränderung geprägten Zeit, die von atavistischen Geistern nationalistischer und fundamentalistischer Provenienz geplagt wird, deren Gesellschaften als Risiko- oder Erlebnisgesellschaften bezeichnet werden, einen eigenartigen Zauber auszuüben.


Identität als Problem interdisziplinärer Forschung und Reflexionerlebte in den Jahren um 1980 eine Hochkonjunktur und erfreut sich seitdem einer ungebrochenen Beliebtheit.

Obwohl dem Begriff nicht mehr als „connotative significance“ (Roberston/ Holzner, 1980,2) zukommt, scheint es sich um einen Schlüsselbegriff zu handeln, dessen Nutzen gerade in seiner Mehrdeutigkeit und seiner spezifischen Appellqualität liegt.

Identität oder durch diverse Adjektive gewürzte Verbindungensind „magische Worte“ (Cassirer 1985, 368) geworden, die sich durch Reduktion des semantischen und eine dramatische Steigerung des affektiven Gehalts auszeichnen.

Solche magischen Wortescheinen in unserer durch rasche Veränderung geprägten Zeit, die von atavistischen Geistern nationalistischer und fundamentalistischer Provenienz geplagt wird, deren Gesellschaften als Risiko- oder Erlebnisgesellschaften bezeichnet werden, einen eigenartigen Zauber auszuüben.


  • Die Postmoderne stilisiert Identität als Chimäre, als nützliches Instrument in der Hand weniger.

  • Die Frankfurter Schule fühlt sich im Eifer gesellschaftlicher Aufbruchsstimmung zur skeptischen Dekonstruktion des Begriffs berufen.


    • Neokonservative Strömungen Suche nach Identität in einer entfremdeten Welt mit ansonsten drohender Orientierungslosigkeiterklären die Notwendigkeit der Suche nach Identität in einer entfremdeten Welt mit ansonsten drohender Orientierungslosigkeit

      • die dafür angebotenen Rezepte ähneln allerdings nicht selten der Aufgabe der individuellen Selbstverantwortung.

  • Die Postmoderne stilisiert Identität als Chimäre, als nützliches Instrument in der Hand weniger.

  • Die Frankfurter Schule fühltsich im Eifer gesellschaftlicher Aufbruchsstimmung zur skeptischen Dekonstruktion des Begriffs berufen.


    • Neokonservative Strömungen Suche nach Identität in einer entfremdeten Welt mit ansonsten drohender Orientierungslosigkeiterklärendie Notwendigkeit der Suche nach Identität in einer entfremdeten Welt mit ansonsten drohender Orientierungslosigkeit

      • die dafür angebotenen Rezepteähneln allerdings nicht selten der Aufgabe der individuellen Selbstverantwortung.

  • Die Postmodernestilisiert Identität als Chimäre, als nützliches Instrument in der Hand weniger.

  • Die Frankfurter Schulefühltsich im Eifer gesellschaftlicher Aufbruchsstimmung zur skeptischen Dekonstruktion des Begriffs berufen.


  • Bei Foucault schließlich werden die alltäglichen Handlungsprozesse, welche Identität konstruieren, zu sublimen Machtmechanismen.

  • So begibt sich die Postmoderne auf „polyphrenische“ Identitätssuche (vgl. Deleuze/ Guttari, 1988).


    • Die Kritische Theorie unter der Vorherrschaft der instrumentellen Vernunft das neuzeitliche Subjekt theoretisch am Ende seiversuchte erkennbar zu machen, daß unter der Vorherrschaft der instrumentellen Vernunft das neuzeitliche Subjekt theoretisch am Ende sei

      • Identität wird lediglich inszeniert.

  • Bei Foucault schließlich werden die alltäglichen Handlungsprozesse, welche Identität konstruieren, zu sublimen Machtmechanismen.

  • So begibt sich die Postmoderne auf „polyphrenische“ Identitätssuche (vgl. Deleuze/ Guttari, 1988).


  • Vorheriger Text unter der Vorherrschaft der instrumentellen Vernunft das neuzeitliche Subjekt theoretisch am Ende sei

    • Die Kritische Theorieversuchte erkennbar zu machen, daß unter der Vorherrschaft der instrumentellen Vernunft das neuzeitliche Subjekt theoretisch am Ende sei

      • Identitätwird lediglich inszeniert.

  • Bei Foucault schließlich werdendie alltäglichen Handlungsprozesse, welche Identität konstruieren, zu sublimen Machtmechanismen.

  • Sobegibt sich die Postmoderne auf „polyphrenische“ Identitätssuche (vgl. Deleuze/ Guttari, 1988).


  • Kopernikus, Nikolaus, unter der Vorherrschaft der instrumentellen Vernunft das neuzeitliche Subjekt theoretisch am Ende sei *1473 in Thorn (Toru), +1543 in Frauenburg (Frombork). Er stammte aus einer Kaufmannsfamilie. Da sein Vater früh starb, sorgte sein Onkel Lucas Watzelrode, Bischof von Ermland, für ihn. Langes Studium der Astronomie, des kanonischen Rechts und der Medizin in Krakau, Bologna, Padua, Ferrara und Rom, wahrscheinlich bis 1505. Seit 1497 war er Domherr in Frauenburg, mußte aber erst nach dem Tode seines Onkels 1512 Amtspflichten in Ökonomie und Verwaltung wahrnehmen. 1523 wurde er zum Administrator des Domstifts ernannt.

    Sein Hauptinteresse galt der Astronomie. Ihn störte es, daß Ptolemaios (ca.100-160 n.Chr.) zur Erklärung des Laufes der Planeten auch ungleichförmige Kreisbewegungen zugelassen hatte. Kopernikus vermied solche, indem er das geozentrische System der Alten durch ein heliozentrisches ersetzte. Bereits um 1510 beschrieb er im Commentariolus, von dem einige Abschriften gemacht wurden (3 Exemplare existieren noch), die Grundzüge seines Systems. Richtig bekannt wurde seine Lehre aber erst durch die Narratio prima, den ersten Bericht seines begeisterten Schülers, des Wittenberger Professors Georg Joachim Rheticus (1514-1576). Damals bestand an astronomischer Forschung großes Interesse, weil eine Kalenderreform immer notwendiger wurde - das Frühjahrsäquinoktium war inzwischen bis zum 11.März vorgerückt. Kopernikus beschäftigte sich deshalb in seinem Werk intensiv mit der genauen Bestimmung der Jahreslänge. Er sträubte sich jedoch lange gegen die Veröffentlichung seines Hauptwerks De revolutionibus. Es erschien erst in seinem Todesjahr 1543, aber mit einem unautorisierten Vorwort des lutherischen Theologen Osiander (1498-1552), welcher das Ganze als eine bloße Hypothese und Rechenvorschrift darstellte.


    Kopernikus, Nikolaus, unter der Vorherrschaft der instrumentellen Vernunft das neuzeitliche Subjekt theoretisch am Ende sei *1473 in Thorn (Toru), +1543 in Frauenburg (Frombork). Er stammte aus einer Kaufmannsfamilie. Da sein Vater früh starb, sorgte sein Onkel Lucas Watzelrode, Bischof von Ermland, für ihn. Langes Studium der Astronomie, des kanonischen Rechts und der Medizin in Krakau, Bologna, Padua, Ferrara und Rom, wahrscheinlich bis 1505. Seit 1497 war er Domherr in Frauenburg, mußte aber erst nach dem Tode seines Onkels 1512 Amtspflichten in Ökonomie und Verwaltung wahrnehmen. 1523 wurde er zum Administrator des Domstifts ernannt.

    Sein Hauptinteresse galt der Astronomie. Ihn störte es, daß Ptolemaios (ca.100-160 n.Chr.) zur Erklärung des Laufes der Planeten auch ungleichförmige Kreisbewegungen zugelassen hatte. Kopernikus vermied solche, indem er das geozentrische System der Alten durch ein heliozentrisches ersetzte. Bereits um 1510 beschrieb er im Commentariolus, von dem einige Abschriften gemacht wurden (3 Exemplare existieren noch), die Grundzüge seines Systems. Richtig bekannt wurde seine Lehre aber erst durch die Narratio prima, den ersten Bericht seines begeisterten Schülers, des Wittenberger Professors Georg Joachim Rheticus (1514-1576). Damals bestand an astronomischer Forschung großes Interesse, weil eine Kalenderreform immer notwendiger wurde - das Frühjahrsäquinoktium war inzwischen bis zum 11.März vorgerückt. Kopernikus beschäftigte sich deshalb in seinem Werk intensiv mit der genauen Bestimmung der Jahreslänge. Er sträubte sich jedoch lange gegen die Veröffentlichung seines Hauptwerks De revolutionibus. Es erschien erst in seinem Todesjahr 1543, aber mit einem unautorisierten Vorwort des lutherischen Theologen Osiander (1498-1552), welcher das Ganze als eine bloße Hypothese und Rechenvorschrift darstellte.


    Die neue Lehre des Kopernikus beeinflußte außer Astronomie und Naturwissenschaften weite Bereiche menschlichen Lebens und Denkens. Für die Gelehrten war es wichtig, daß Kopernikus seine Entdeckung durch ausführliche Rechnungen und in der Darstellungsweise des Ptolemaios begründete und nicht nur als einen geistreichen Einfall darstellte, wie er es im Commentariolus und im 1. Buch von De revolutionibus getan hatte. Die Bücher 2 bis 6 von De revolutionibus sind vergleichsweise schwer zu lesen. Ohne den mathematischen Aufwand wäre man wohl über Kopernikus hinweggegangen, wie über manche Vorläufer. - Der Streit in der Literatur darüber, ob Kopernikus ein Deutscher oder ein Pole sei, war überflüssig und beschämend. Leider ist die ältere Literatur davon durchsetzt.

    Die Geophysik verdankt Kopernikus die Kenntnis der täglichen Erdrotation (De revolutionibus I,5 und 8) und des jährlichen Umlaufs der Erde um die Sonne (I,9 und 10). Am Anfang des Werkes (I,2 und 3) bespricht Kopernikus die Kugelgestalt der aus Land- und Wassermassen zusammengesetzten Erde. Dabei erwähnt er China und Amerika als Entdeckungen der Neueren.

    in: BIOGRAPHISCHES LEXIKON ZUR GESCHICHTE DER GEOPHYSIK zusammengestellt von Walter Kertz, herausgegeben von Ruth Kertz und Karl-Heinz Glaßmeier, Technische Universität Braunschweig 1999


    Die neue Lehre des Kopernikus und Naturwissenschaften weite Bereiche menschlichen Lebens und Denkens. Für die Gelehrten war es wichtig, daß Kopernikus seine Entdeckung durch ausführliche Rechnungen und in der Darstellungsweise des Ptolemaios begründete und nicht nur als einen geistreichen Einfall darstellte, wie er es im Commentariolus und im 1. Buch von De revolutionibus getan hatte. Die Bücher 2 bis 6 von De revolutionibus sind vergleichsweise schwer zu lesen. Ohne den mathematischen Aufwand wäre man wohl über Kopernikus hinweggegangen, wie über manche Vorläufer. - Der Streit in der Literatur darüber, ob Kopernikus ein Deutscher oder ein Pole sei, war überflüssig und beschämend. Leider ist die ältere Literatur davon durchsetzt. beeinflußte außer Astronomie und Naturwissenschaften weite Bereiche menschlichen Lebens und Denkens. Für die Gelehrten war es wichtig, daß Kopernikus seine Entdeckung durch ausführliche Rechnungen und in der Darstellungsweise des Ptolemaios begründete und nicht nur als einen geistreichen Einfall darstellte, wie er es im Commentariolus und im 1. Buch von De revolutionibus getan hatte. Die Bücher 2 bis 6 von De revolutionibus sind vergleichsweise schwer zu lesen. Ohne den mathematischen Aufwand wäre man wohl über Kopernikus hinweggegangen, wie über manche Vorläufer. - Der Streit in der Literatur darüber, ob Kopernikus ein Deutscher oder ein Pole sei, war überflüssig und beschämend. Leider ist die ältere Literatur davon durchsetzt.

    Die Geophysik verdankt Kopernikus die Kenntnis der täglichen Erdrotation (De revolutionibus I,5 und 8) und des jährlichen Umlaufs der Erde um die Sonne (I,9 und 10). Am Anfang des Werkes (I,2 und 3) bespricht Kopernikus die Kugelgestalt der aus Land- und Wassermassen zusammengesetzten Erde. Dabei erwähnt er China und Amerika als Entdeckungen der Neueren.

    in: BIOGRAPHISCHES LEXIKON ZUR GESCHICHTE DER GEOPHYSIK zusammengestellt von Walter Kertz, herausgegeben von Ruth Kertz und Karl-Heinz Glaßmeier, Technische Universität Braunschweig 1999


    Thema und textsorte

    Identität als Problem interdisziplinärer Forschung und Reflexion

    Obwohl dem Begriff

    Identität oder durch diverse Adjektive gewürzte Verbindungen

    Solche magischen Worte

    Neokonservative Strömungen

    die dafür angebotenen Rezepte

    Die Postmoderne

    Die Frankfurter Schule

    Die Kritische Theorie

    Identität

    Bei Foucault schließlich

    So

    (Kopernikus)

    (*1473)

    (+1543)

    Er

    Da sein Vater früh starb

    Seit 1497

    1523

    Sein Hauptinteresse

    Ihn

    Kopernikus

    Bereits um 1510

    Richtig bekannt

    Damals

    Kopernikus

    Er

    Es

    Thema und Textsorte

    • Die neue Lehre des Kopernikus

    • Für die Gelehrten

    • Die Bücher 2 bis 6…

    • Ohne den mathematischen Aufwand

    • Der Streit …

    • Leider

    • Die Geophysik

    • Am Anfang des Werkes

    • Dabei


    Die sprachlichen metafunktionen
    Die sprachlichen Metafunktionen Reflexion

    • Die ideationale Metafunktion: Teilnehmer und Prozesse

      Die Republik Rumänien liegt am Schnittpunkt des 45. Breitenkreises mit dem 25. Längenkreis

    • Die interpersonale Metafunktion: Modalität

      Wahrscheinlich liegt die Republik Rumänien am Schnittpunkt des 45. Breitenkreises mit dem 25. Längenkreis.

      Liegt die Republik Rumänien am Schnittpunkt des 45. Breitenkreises mit dem 25. Längenkreis?

    • Die textuelle Metafunktion:

      Aus diesem Grund liegt die Republik Rumänien am Schnittpunkt des 45. Breitenkreises mit dem 25. Längenkreis.


    Typen von themen
    Typen von Themen Reflexion

    Einfaches Thema:

    „Experientiell“:

    1 Konstituente:

    Die Republik Rumänien liegt am Schnittpunkt des 45. Breitenkreises mit dem 25. Längenkreis.

    In den Jahren um 1980 erlebte Identität als Problem interdisziplinärer Forschung und Reflexion eine Hochkonjunktur und erfreut sich seitdem einer ungebrochenen Beliebtheit.


    Typen von themen1
    Typen von Themen Reflexion

    Einfaches Thema:

    „Experientiell“:

    „Prädiziertes Thema“ (Cleft Konstruktionen):

    Es ist das Haus, das mir mein Onkel vererbt hat.

    (Und nicht die Fabrik)

    Die „neue Information“ wird an die thematische Position gestellt.


    Typen von themen2
    Typen von Themen Reflexion

    Einfaches Thema:

    „Interpersonell“:

    Eine Konstituente:

    Leider hat er das doch getan.

    Geh sofort in dein Zimmer!

    Gehst du heute auf die Uni?

    Wie oft hast du es schon versucht?

    Mehrere Konstituenten:

    Ehrlich gesagt freue ich mich.


    Typen von themen3
    Typen von Themen Reflexion

    Einfaches Thema:

    „Textuell“:

    Eine Konstituente:

    Deshalb ist er gegangen.

    Aus diesem Grund ist er gegangen.


    Typen von themen4
    Typen von Themen Reflexion

    Einfaches Thema:

    „Finites Thema“:

    Es hat noch nie jemand hier gewohnt.

    Es wohnt hier niemand.

    Betonung der „neuen Information“


    Typen von themen5
    Typen von Themen Reflexion

    Mutiples Thema:

    „Experientiell“:

    Mehrere Konstituenten:

    Die Angelegenheit überbetonen wollen wir nicht.

    Versucht davon zu laufen hat er mehrmals.

    Die „neue Information“ wird an die thematische Position gestellt.


    Typen von themen6
    Typen von Themen Reflexion

    Mutiples Thema:

    „Textuell + experientiell“:

    Und er hat die Prüfung nicht geschafft.

    Dennoch, wir haben keine Wahl.

    Dass er bei der Prüfung durchgefallen ist, wundert mich nicht.

    „Interpersonell + experientiell“:

    Peter, ich sehe schwarz!

    Zu dumm, jetzt kommt er doch nicht!


    Deshalb Reflexion ist er gegangen

    textuell

    Leider hat er das doch getan.

    Geh sofort auf dein Zimmer!

    Gehst du heute noch auf die Uni?

    1 Konstituente

    interpersonell

    Einfaches Thema

    mehrere Konstituenten

    Ehrlich gesagt freue ich mich

    Die Republik Rumänien liegt am ….

    1 Konstituente

    Prädiziertes Thema

    experientiell

    Es ist das Haus, das mir mein ….

    Thementypen

    Es hat hier noch nie jemand ...

    Finites Thema

    Die Angelegenheit überbetonen wollen wir nicht

    Experientiell multipel

    Textuell +

    experientiell

    Multiples Thema

    Und er hat die Prüfung nicht geschafft

    Multiples Thema

    Interpersonell +

    experientiell

    Zu dumm, jetzt kommt er doch nicht


    Koh sionsmechanismen
    Kohäsionsmechanismen Reflexion

    • Referenz: exophorisch vs. Endophorisch; Anapher vs. Katapher

    • Substitution: Verwendung semantisch „leerer“ Ausdrücke („tun“, „so“, „so ein“)

    • Ellipse: Verwendung „struktureller Lücken“

    • Junktion: semantische Verbindungen zwischen Textteilen


    Koh sionsmechanismen1
    Kohäsionsmechanismen Reflexion

    • Lexikalische Kohäsion: Ober- und Unterbegriffe, (partielle) Rekurrenz, Antonyme, ...

    • Thematische Progression: Thema - Rhema, Gegebene - Neue Information, experientielle/ interpersonelle/ textuelle Themen, einfache vs. multiple Themen


    ad