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Referent: Ron Krell. Ziel des Seminars: Solides Basiswissen als Grundlage für das praktische Arbeiten Angenehmes und leichtes Lernen: Mitschreiben unnötig (Seminar-CD) Reduzierung von Fach-Chinesisch Komplett visualisierte Lerninhalte

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    Presentation Transcript
    1. Referent: Ron Krell

    2. Ziel des Seminars: • Solides Basiswissen als Grundlage für das praktische Arbeiten • Angenehmes und leichtes Lernen: • Mitschreiben unnötig (Seminar-CD) • Reduzierung von Fach-Chinesisch • Komplett visualisierte Lerninhalte • Ständige indirekte Wiederholung der Lerninhalte • 100% Geld-Zurück-Garantie: • - Sollten Ihre Erwartungen an dieses Seminar nicht erfüllt werden erhalten Sie Ihr Geld zurück (Feedbackrunde im Anschluss an das Seminar)

    3. Aufbau des Seminars: • - Teil 1: Theorie des Farbmanagement • Teil 2: Profilierung von Ein- und Ausgabegeräten • Teil 3: Praktisches Arbeiten mit Profilen

    4. Grundlage für standardisiertes Farbmanagement ist die ICC-Technologie. ICC = International Color Consortium Die ICC-Technologie ist ein weltweiter Standard und damit zukunftssicher!

    5. Teil 1Die Theorie des Farbmanagement

    6. Was ist eigentlichFarbe?

    7. Was ist Farbe? Licht Auge Gegenstand

    8. Auswirkung von Licht unterschiedlicher Wellenlänge auf die Farbempfindung: Leuchtstoff- röhre Glühlampe

    9. Das subjektive Empfinden Die inneren Flächen erscheinen unterschiedlich sind aber gleich.

    10. Farbmischungen RGB = Additive Farbmischung Schwarzem Hintergrund wird Licht beigefügt um Farben zu erzeugen. Alle drei Farben erzeugen Weiß. CMY(K) = Subtraktive Farbmischung Die CMY(K) Pigmente subtrahieren farbliche Wellenlängen einfallenden Lichts, wodurch andere Farben reflektieren. (Cyan subtrahiert rote, Magenta grüne und Yellow blaue Bestandteile des Lichts) CMY ergeben zusammen Schwarz.

    11. Wie unterscheiden wir Farben? Buntton Helligkeit Sättigung Mit diesen Werten kann Farbe dreidimensional dargestelltwerden (LCH, LAB usw.)

    12. Lab-Farbraum: L = Helligkeit(0 bis 100) a = Grün-Rot Achse(-127 bis +127) b = Blau-Gelb Achse(-127 bis +127) Mittels Lab-Angaben ist ein Farbton eindeutig definiert, weil er geräteunabhängig ist. (Identische Messbedingungen vorausgesetzt.) L a b

    13. Was ist Color Management?

    14. Was ist Color Management? Color Management hat die Aufgabe, Farbdaten während des gesamten Arbeitsablaufs gleich bleibend und vorhersehbar zu verarbeiten. D.h. Farbinformationen müssen bestmöglich innerhalb der verschiedenen Gerätefarbräume weitergegeben werden. Was sind Gerätefarbräume? Jedem Gerät steht technisch bedingt nur ein begrenzter Farbraum zur Verfügung. Diese Gerätefarbräume können sich in ihrer Größe beträchtlich unterscheiden.

    15. Projektor-RGB Tintenstrahldrucker Monitor-RGB Scanner-RGB Offset Unterschiedliche Farbräumeder Geräte:

    16. Resultat der unterschiedlichen Farbräume: Projektor-RGB Kamera-RGB Scanner-RGB Monitor-RGB Drucker-RGB Drucker-CMYK

    17. Die Lösung heißt Color Management basierend auf der ICC-Technologie.

    18. Verbindliche Farbwiedergabe:

    19. Unterschiedliche Geräte besitzen unterschiedliche Farbräume. Wie gelingt trotzdem ein in der visuellen Wahrnehmung gleiches Ergebnis? ?

    20. Gamut Mapping (Quellfarbersetzung): Methode, wie nicht mehr darstellbare Farben des Quellsystems so „unauffällig“ wie möglich durch Farben des Zielsystems ersetzt werden können. 8 7 6 5 4 3 2 1 8 7 6 5 4 3 2 1 5 4 3 2 1 ECI-RGB ISO-Coated-CMYK

    21. Scanner-RGB Offset-CMYK Wie werden Farbräume unterschieden? GeräteabhängigeFarbräume: GeräteunabhängigerFarbraum: Lab = Theoretischer Farbraum

    22. Was sind ICC-Profile? ICC-Profile sind Textdateien bzw. Zuordnungstabellen von Farbwerten. Lab RGB 50- 0 - 0 128-128-128 60-45-40 202-121- 91 60-92-83 241- 0 - 31

    23. Was sind ICC-Profile? ICC-Profile „übersetzen“ geräteabhängige Farbinformationen RGB oder CMYK in geräteunabhängige Farbinformationen LAB und beschreiben die unterschiedlichen Farbräume der Ein- und Ausgabegeräte.

    24. Original Lab 50-0-0 RGB 96-108-101 Lab 50-0-0 RGB 91-99-103 Lab 50-0-0 RGB 110-102-99 Lab 50-0-0 CMYK 49-41-38-24 Lab 50-0-0 Was sind ICC-Profile? Color Management Workflow

    25. Scanner: Ziel = Grau LAB-Werte: L = 50 a = 0 b = 0 Ergebnis = Rotstich Scanner-RGB: R = 130 G = 110 B = 115 Vorlage = Grau Ermittelt durch Messung der Vorlage (Chart) Wie entstehenICC-Profile?

    26. Zielprofil: Monitor R = 118 G = 115 B = 123 L = 50 A = 0 B = 0 Quellprofil: Scanner R = 130 G = 110 B = 115 L = 50 A = 0 B = 0 Zielprofil: Druck C = 49 M = 41 Y = 38 K = 24 L = 50 A = 0 B = 0 Wie funktionierenICC-Profile?

    27. Standardprofile / Geräteprofile: Geräteprofile entstehen auf messtechnischem Weg und übersetzen den tatsächlichen Gerätefarbraum in Lab.(z.B. Scanner-RGB) Standardprofile übersetzen festgelegte Standardarbeitsfarbräumein Lab: sRGB-Profil Adobe98-RGB Profil ECI-RGB Profil • Entspricht dem typischen Farbraum eines durch- schnittlichen Monitors • Internationaler Standard-RGB Arbeits- farbraum • Europäischer Standard-RGB Arbeits- farbraum

    28. Wozu Standardprofile? Standard-Profile dienen keinesfalls als Ersatz für fehlende Geräteprofile! Standard-Profile werden als Quellfarbraum für selbst angelegte neue Bilddateien oder als Zielprofil für spezifische Quellprofile genutzt. (z.B. für die Datenweitergabe) Quellprofil: Scanner –Zielprofil eciRGB v2 R = 128 G = 128 B = 128 R = 130 G = 110 B = 115 L = 50 A = 0 B = 0

    29. ISO Standardprofile (CMYK) Für Auflagendruckprozesse gibt es Standardprofile, wie z.B. die ISO Profile der FOGRA. Diese Profile entsprechen typischen Auflage-druckfarbräumen, sofern nachwiederholbaren Standard-bedingungen (Prozess-Standard) gedruckt wird. ISO Coated – Profil(Prozess-Standard-Offset)

    30. Warum ECI-RGB? Der ECI-RGB-Farbraum ist als Ausgangsbasis ideal, weil er unsere gängigen Druckfarbräume komplett abdeckt. Dies ist bei sRGB oder Adobe-RGB nicht 100%ig der Fall. ISO-Coated-CMYK sRGB Adobe-RGB ECI-RGB

    31. Methoden der Farbraumtransformation: Die ICC-Technik gewährleistet eine optimierte Farbraumtransformation, beispielsweise von einem Scannerfarbraum zum Druckprozess. Scanner-Farbraum Druck-Farbraum

    32. Scanner-Farbraum Druck-Farbraum Methoden der Farbraumtransformation: Methode 1: Große Farbräume werden in kleinere Farbräume “komprimiert“. Diese Methode eignet sich besonders um auch mit kleineren Farbräumen die gleiche visuelle Wahrnehmung im Vergleich zum Original zu erreichen. Farbmetrisch gesehen ändert sich jedoch jede Farbe im Vergleich zum Original. Quellfarbraum Zielfarbraum

    33. Methoden der Farbraumtransformation: Methode 2: Oft wird zumindest eine 1:1 Umsetzung der Farben gewünscht, die sowohl im Quell- als auch im Zielfarbraum identisch sind. In diesem Fall erfolgt die Transformation mit dem Ziel des geringsten Farbabstandes. Farbbereiche, die im Zielfarbraum nicht abzubilden sind, fallen im Vergleich zum Original ziemlich stark auf. Quellfarbraum Zielfarbraum

    34. Die Art der Farbraumtransformation wird geregelt durchRendering Intents Fotografisch/Perzeptiv Wahrnehmungsorientierte Farbanpassung („Kompression“)Anwendung: Erzeugung von Produktionsdaten(Fotos) Relativ farbmetrisch Farbanpassung mit dem Ziel des geringsten Farbabstandes Anwendung 1: Erzeugung von Produktionsdaten (Fotos/Logos)Anwendung 2: Proof auf Auflagenpapieren Absolut farbmetrischFarbanpassung mit dem Ziel des geringsten Farbabstandes inkl. einer Simulation des Weißpunktes des Zielfarbraumes (Papiersimulation).Anwendung: Digitaler Proof auf „weißem“ Papier Sättigung Farbanpassung mit dem Ziel der maximalen Sättigung (Buntheit). Anwendung: Geschäftsgrafiken / Diagramme

    35. sRGB-RGB ISO-Coated-CMYK Adobe-RGB Zeitungs-CMYK Scanner-RGB ECI-RGB Adobe-RGB Fotolabor Photoshop Welcher Rendering Intent? In der Praxis ist die Entscheidung welcher Rendering-Intent verwendet wird relativ einfach: Immer der Rendering-Intent, bei dem am wenigsten Farb-veränderung im Bild festgestellt wird. (Vorschaufunktion in Photoshop)

    36. Regeln für Rendering Intents: • Oft ist die Anwendung des richtigen Renderingintents motivabhängig, so dass es hier keine • grundsätzlich richtige oder falsche Entscheidung gibt. • Dennoch gibt es auch unumstößliche Regeln: • Niemals Absolut farbmetrisch konvertieren! Dabei würde der Weißpunkt zur Papierfarbe verändert. Das hätte zur Folge, dass im Druck Farbauftrag stattfinden würde, an Stellen die eigentlich weiß bleiben müssten. • Niemals Perzeptiv proofen! Die Aufgabe eines Proofs ist nach Möglichkeit eine 1:1 Simulation des Druckergebnisses. Bei der Kompressionsmethode ändert sich jedoch jede Farbe im Vergleich zum Original. • Niemals Perzeptiv von kleinen Farbräumen in größere Farbräume konvertieren! (CMYK in RGB). Es käme zu unerwünschten Farbverschiebungen. Für diesen Fall wird Relativ farbmetrisch genutzt. Der kleinere Farbraum kann komplett vom größeren Farbraum abgedeckt werden, also bleibt Farbe 1:1 erhalten.

    37. Was wird zur Erstellung von ICC-Profilen benötigt? Messtechnik zum Erfassen der Farbinformationen Software zur Auswertung der Messergebnisse und Berechnung der Profile Was wird zur Anwendung von ColorManagement benötigt? ICC-Profile (Eingabeprofil – Ausgabeprofil) Eine Softwareanwendung, die Color Management unterstützt (z.B. Adobe Produktfamilie) Mindestmaß an Wissen, um die Profile richtig anzuwenden.

    38. Beispiel für ein Verständigungs-Problem: ? ?

    39. Beispiel für die Probleme der Anwender in der täglichen Praxis: Keine farbverbindliche Darstellung, Bildbearbeitung und Ausgabe!

    40. Lösung: Übersetzung mittels Dolmetscher

    41. ICC-Profil Scanner ICC-Profil Druck ICC-Profil Monitor RGB LAB Lab RGB LAB CMYK LAB Lösung: „Übersetzung“ der Daten mit ICC-Profilen

    42. Eingabeprofil Ausgabeprofil RGB LAB LAB CMYK ICC-Profile sorgen für Farbverbindlichkeit!

    43. RGB ??? ??? CMYK Ohne ICC-Profile ist keine Farbverbindlichkeit möglich.

    44. RGB LAB ??? RGB Beispiele aus der täglichen Praxis:Fehlendes Zielprofil: Laden in Photoshop TIFF-Bild mit eingebettetem Profil Unprofilierter Monitor Keine farbverbindliche Beurteilung und Bearbeitung möglich!

    45. RGB ??? LAB RGB Fehlendes Quellprofil: Laden in Photoshop TIFF-Bild ohne Quellprofil Profilierter Monitor Keine farbverbindliche Beurteilung und Bearbeitung möglich!

    46. RGB LAB LAB RGB Color Management funktioniert nur mit Quell- und Zielprofil: Laden in Photoshop TIFF-Bild mit eingebettetem Profil Profilierter Monitor Farbverbindliche Beurteilung und Bearbeitung möglich!

    47. Lab-RGB Ziel-Profil(Beamer) Ziel: Präsentation Lab-RGB Ziel-Profil (RGB-Drucker) Quell-Profil (Scanner) Ziel: Drucker ohne RIP Ziel-Profil(CMYK-Drucker) RGB - Lab Lab-CMYK Ziel: Drucker mit RIP Quelle: Digitalfoto Lab-RGB Ziel-Profil (Monitor) Ziel: Visualisierung Lab-CMYK Ziel-Profil (Offset) Ziel: Auflagendruck Ein Quellprofilkann mit jedembeliebigen Ziel-profil verwendet werden:

    48. RGB LAB Rendering Intent Quellprofil (Scanner) LAB CMYK Zielprofil (Offset) LAB CMYK Quellprofil (Offset) CMYK LAB Zielprofil (Zeitung) Rendering Intent Profile übersetzen in eine bestimmte Richtung:

    49. Ziel: Monitor Softproof Quelle: Zeitung-CMYK Ziel: Zeitung-CMYK Produktionsdatensatz (Druckfarbraum) Quelle: RGB-Bild Quelldatensatz Produkt: Zeitung Druckergebnis Quelle: Zeitung-CMYK Ziel: Proofer Hardproof Digitaler Proof Simulieren des Auflagendrucks Konvertieren in Druckfarbraum Perzeptiv oder Relativ farbmetrisch Proof: Das zu simulierende Druck- Verfahren wird Quelle, das Proofgerät (Monitor=Softproof; Drucker=Hardproof) wird Ziel. Relativ farbmetrisch = Ohne PapiersimulationAbsolut farbmetrisch = Mit Papiersimulation

    50. Beurteilung von profilierten Ergebnissen Der Farbeindruck ist primär abhängig vom Licht. Unter jeder Lichtart (Glühlampe, Neonlicht, Halogenlicht, unterschiedliches Tageslicht) erhält man einen anderen Farbeindruck. Deshalb hat man sich auf einen Standard geeinigt: Farbtemperatur D50 = 5000 Kelvin Warum? ICC-Profile werden standardmäßig auf Basis D50 errechnet. Folglich ist eine absolut exakte Beurteilung nur unter Lichtbedingungen möglich, die D50 entsprechen (Normlichtkabine).