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  1. Digitale Unterlagen in der Verwaltung und ihre Archivierung Dr. Beate Dorfey Für die Ewigkeit?

  2. Frage längst beantwortet: Einsatz in allen Bereichen Euphorie der ersten Jahre ist weg Neue Wege werden gesucht und beschritten Rechtliche Unsicherheiten noch nicht vollständig abgebaut Digital oder Papier: Wohin geht die Reise?

  3. Kabinettsbeschluss 2005 zu landeseinheitlichem DMS eGovernment-Strategie des Landes IT-Zentralstelle Gemeinsame Plattform durch rlp-Netz und rp-Middleware De facto unterschiedliche DMS- Systeme im Einsatz Unübersehbare Vielfalt bei Fachverfahren Grad der IT-Unterstützung schwankt schon innerhalb einer Behörde Weitgehende Ressort-Autonomie in IT-Fragen Digital oder Papier: Wo steht Rheinland-Pfalz?

  4. DMS/VBS Fachverfahren eGovernment Kommunikationsplattformen: Microsoft Sharepoint Email File-Server Arbeitsplatz-PCs Elektronische Unterlagen in der Verwaltung: ein weites Feld

  5. Schutz, Sicherheit und Integrität dienstlicher Daten liegen im öffentlichen Interesse und sind nicht die Privatangelegenheit von Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern Hybride oder unvollständige Akten gefährden die Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen und Geschäftsprozessen Aufbau von Teilregistraturen und Sachbearbeiterablagen auf PCs, File-Servern und Sharepoint gefährden die Gerichtsfestigkeit der Akten Verstecktes und nicht-geteiltes Wissen ist Verlust von Wissen Aufbewahrungsfristen von mehr als 5 Jahren erzwingen Verfahren zur Langzeiterhaltung Ihrer digitalen Daten Fünf gute Gründe, weshalb Sie das etwas angeht

  6. Dienstliche Korrespondenz Vermerke, Stellungnahmen Informationsmaterialien zur Entscheidungsfindung aus Internet Emails Problem: Oftmals wird nicht alles, was aktenrelevant ist, den Akten zugeführt mit der Folge: Arbeitsplatz-PC als Sachbearbeiterablage!Datensicherheit und –integrität ungelöst! Arbeitsplatz-PCs

  7. Auch hier findet man: Dienstliche Korrespondenz, Vermerke, Stellungnahmen vornehmlich organisationsübergreifend Für den Dienstbetrieb wichtige Unterlagen wie GVP, Dienstanweisungen, Richtlinien Vermengung individueller und organisationsübergreifender Informationen Fazit: Unstrukturierte Aktenablage als Teil- oder Parallelregistratur File-Server

  8. Direkte dienstliche Korrespondenz mit Bürgerinnen und Bürgern ohne Niederschlag in den Akten Nicht-Zugänglichkeit von dienstlich relevanten Informationen für andere Nicht-Beachtung des Geschäftsgangs Interne Entscheidungsfindung per Email Fazit: Umgang mit Teil- oder Parallelregistraturen auf Arbeitsplatz-PCs, File-Servern und Email ist kein IT-Problem, sondern Frage der Organisation Email

  9. Definition: datenbankbasierte Anwendungen zur Erledigung von Fachaufgaben Weites Spektrum von einfacher Access-Anwendung bis komplexen Geoinformationssystemen Nahezu unbegrenzte Anwendungsmöglichkeiten: von referatsbezogen bis behördenübergreifend Häufig fehlende Historisierungsfunktion zur Nachvollziehbarkeit von Änderungen Fazit:Auch Daten aus Fachverfahren unterliegen der Anbietungspflicht an die Archive und müssen ganz oder teilweise ausgesondert werden! Fachverfahren

  10. Definition: Anwendungen zur direkten und unmittelbaren Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern schnellere und einfachere Informationsbeschaffung Erledigung gleichförmiger Prozesse Politischer Druck zur Ausweitung Fazit: eGovernment-Verfahren sind ebenfalls anbietungspflichtig, ihre Archivwürdigkeit muss im Einzelfall geprüft werden eGovernment

  11. DMS/VBS Ziele • Erzeugen und Verwalten elektronischer Akten • Aufgabenerledigung auf elektronischem Weg • Reibungsloser Austausch von Informationen, auch organisationsübergreifend Praxis • Hohe Kosten • Hoher organisatorischer Aufwand • Komplexe Bedienung • Unsicherheiten bezüglich Rechtssicherheit • Verbreitungsgrad deutlich geringer als erwartet

  12. Kommunikationsplattformen wie Microsoft Sharepoint • Etablieren sich mehr und mehr als Vorstufe, aber auch Ersatz für DMS • Einfachere, deutlich geringer formalisierte Form der Zusammen-arbeit, auch organisa-tionsübergreifend • Reduzierter Organisationsaufwand • Höhere Benutzerakzeptanz • Höhere Sorgfalt bei Veraktung der Dokumente erforderlich • Nachvollziehbarkeit von Entscheidungsprozessen muss gewährleistet bleiben • Kein unkontrolliertes Anwachsen von Projekten und Informationspools

  13. Prinzipien der Schriftgutverwaltung müssen stets beachtet werden! IT-Anwendungen sind stets immer auch Aufgabe der Organisation! Unterstützung und Begleitung durch die Hausspitze ist unverzichtbar! Rechtssicherheit geht vor bequemer Aufgabenerledigung! IT-Anwendungen: Spielregeln und Voraussetzungen

  14. Verlust von Informationen durch lückenhafte Veraktung von Dokumenten Mangelhafte Nachvollziehbarkeit von Geschäftsprozessen gefährdet die Rechtssicherheit Unzureichende Vorbereitung von IT-Maßnahmen erhöht die Kosten und reduziert die Akzeptanz in den Behörden „Vergessen“ der Anbietungspflicht an die Archive führt zu unerwarteten Kosten und Aufwendungen IT-Anwendungen: Gefahren und Klippen

  15. Kalkulierbare Kosten Planungssicherheit Erfolgssicherheit Übersicht über xöv-Standards unter www.xoev.de Übersicht über die wichtigsten IT-Standards zur Datensicherheit unter www.bsi.bund.de Übersicht über die wichtigsten Standards zur Langzeiterhaltung von Daten unter www.langzeitarchivierung.de Unverzichtbar: Standards

  16. IT: Datensicherheit und Datenintegrität technische Umsetzung sämtlicher Anforderungen Betrieb und Support Organisation: Erstellung eines Anforderungsprofils Projektmanagement Modellierung Geschäftsabläufe und Schaffung der organisatorischen Rahmenbedingungen Führungskräfte Unterstützung Förderung Vorbildfunktion Archiv Unverzichtbar: Support

  17. Archive und IT-Anwendungen:Unsere Anforderungen an Sie • Alles, was aktenrelevant ist, muss den Akten zugeführt werden! • Entscheidungsprozesse und Geschäftsabläufe müssen nachvollziehbar sein! • Auch Fachverfahren und eGovernment-Anwendungen sind grundsätzlich anbietungspflichtig! • Frühzeitige Kommunikation und Abstimmung mit dem Archiv verhindert nachträgliche Kosten und Anstrengungen!

  18. Archive und IT-Anwendungen:Was wir Ihnen bieten Teilhabe an unseren Erfahrungen durch Beratung und Schulung • in allen Fragen der Schriftgutverwaltung • bei der Einführung neuer Systeme, insbesondere DMS und VBS, insbesondere bezüglich Organisation, Planung und Rechtssicherheit • in allen Fragen der Langzeiterhaltung Ihrer Daten

  19. Langzeiterhaltung: Revisionssichere Speicherung behördlicher Daten in der elektronischen Altregistratur zur Wahrung von Aufbewahrungsfristen Digitale Archivierung: Dauerhafter Erhalt archivwürdiger digitaler Unterlagen im Digitalen Magazin Rheinland-Pfalz und deren Zugänglichmachung für die Öffentlichkeit Langzeiterhaltung ≠Digitale Archivierung

  20. Überschneidungen langzeitfähige Formate strukturierte Ablage Rechtemanagement Migrationsroutinen Mehrleistungen systemunabhängige Speicherung erweiterter Metadatenkatalog Schaffung von sicheren Zugangsmöglichkeiten Langzeiterhaltung vs. Digitale Archivierung

  21. DMS/VBS: Standardisiertes Aussonderungsverfahren xdomea 2.x Fachverfahren: Standard für relationale Datenbanken: SIARD, ansonsten: individuelle Absprachen und Schnittstellenprogrammierung Kommunikationsplattformen: Noch kein standardisiertes Verfahren zur Aussonderung vorhanden: Überführung der aktenrelevanten Dokumente in DMS/VBS Email: Noch kein standardisiertes Verfahren zur Langzeiterhaltung vorhanden; Ausdruck oder Überführung in DMS/VBS File-Server und Arbeitsplatz-PCs: Tools zur Strukturierung und Konvertierung der Daten vorhanden (Primärdaten pdf/a, Metadaten: xml) Langzeiterhaltung und Aussonderung: Sachstand

  22. Unser Anspruch: Dauerhafte, rechtssichere, authentische und revisionssichere Erhaltung des behördlichen Schriftgutes - auch für die nächsten 1200 Jahre Für die Ewigkeit!

  23. Dr. Beate Dorfey Abteilungsleiterin Staatliches Schriftgut Referentin der Ressorts Staatskanzlei, Inneres, Landesplanung, Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung, Kultur Projektleiterin Digitales Magazin Tel. 0261-9129 103 b.dorfey@landeshauptarchiv.de Dr. Jörg Pawelletz Stellv. Abteilungsleiter Staatliches Schriftgut Referent der Ressorts Finanzen, Umwelt, Forsten, Energie, Klimaschutz, Soziales, Arbeit, Gesundheit, Demografie, Integration, Familie, Kinder, Jugend, Frauen Tel. 0261-9129 120 j.pawelletz@landeshauptarchiv.de Dr. Daniel Heimes Referent der Ressorts Justiz, Verbraucherschutz, Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft, Weinbau, Ernährung Tel. 0261-9129 130 d.heimes@landeshauptarchiv.de Ihre Ansprechpartner im Landeshauptarchiv