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Modell Schlüsselsituationen Eva Tov, Regula Kunz, Adi Stämpfli 2013

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Presentation Transcript

  1. Modell SchlüsselsituationenEva Tov, Regula Kunz, Adi Stämpfli2013

  2. Diese PowerPoint Präsentation steht unter einer Creative Commons Lizenz Sie dürfen: • das Werk bzw. den Inhalt vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen • Abwandlungen und Bearbeitungen des Werkes bzw. Inhaltes anfertigen Zu den folgenden Bedingungen: Namensnennung — Sie müssen den Namen des Autors/Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen. Keine kommerzielle Nutzung — Dieses Werk bzw. dieser Inhalt darf nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden. Weitergabe unter gleichen Bedingungen — Wenn Sie das lizenzierte Werk bzw. den lizenzierten Inhalt bearbeiten oder in anderer Weise erkennbar als Grundlage für eigenes Schaffen verwenden, dürfen Sie die daraufhin neu entstandenen Werke bzw. Inhalte nur unter Verwendung von Lizenzbedingungen weitergeben, die mit denen dieses Lizenzvertrages identisch oder vergleichbar sind. Link zur Lizenz: http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/deed.de

  3. ModellSchlüsselsituationen Schlüsselsituationen beschreiben in Variationen wiederkehrende Situationen der Sozialen Arbeit. Die Professionellen stehen als Akteure im Blickfeld. Ihr Handeln und Wissen wird durch die Beschreibungen in acht Elementen sichtbar gemacht. Das Reflexionsmodell führt Sie durch die acht Prozessschritte zur Erarbeitung einer Schlüsselsituation. Das Diskursmodell führt Sie auf die Plattform mit den beschriebenen Schlüsselsituationen. Wir laden Sie dort zum Diskurs ein: Was verstehen Sie unter professioneller Praxis?

  4. Definition einer Schlüsselsituation Schlüsselsituationen der Sozialen Arbeit sind jene Situationen des professionellen Handelns, die durch Fachkräfte der Sozialen Arbeit als typisch und im professionel- len Geschehen wiederkehrend beschrieben werden. Schlüsselsituationen zeichnen sich einerseits durch generalisierbare und verallgemeinerbare Merkmale aus, die für eine gelingende Professionalität als bedeutsam erachtet werden, andererseits wer- den die erlebten Situationen in ihrer spezifischen Ausprägung beschrieben. Die An- zahl solcher Situationen wie die Situationen selbst passen sich im Laufe der Zeit den sich verändernden gesellschaftlichen Bedingungen an. Situationen werden aus der Perspektive der Fachkraft als zeitlich nicht unterbrochener Handlungsfluss erlebt und als symbolisch strukturierter Sinnzusammenhang erfahren.

  5. Wichtigste theoretische Grundlagen • Illeris (2010): Entwicklung von Kompetenz • Jarvis (2009): Lernen als Werden • Lave & Wenger (1991, 1998): situatives Lernen, Soziale Theorie des Lernens, Communities of Practice • Kaiser (2005): integrierendes Modell des Lernens • Dreyfus & Dreyfus (1987): Novizen-Experten Modell • Schön (1983, 1987): Reflective Practitioner: Reflection in Action, on Action und on Reflection in Action • Dewe (2012): Theorie-Praxis Relationierung

  6. Reflexionsmodell Jede Situation ist einzigartig. Und doch lassen sich Gemeinsamkeiten von ähnlichen Situationen finden, generelle Merkmale bestimmen, welche für neue Situationen handlungsleitend werden können. Der strukturierte Reflexionsprozess regt an, vom Spezifischem einer Situation zum Allgemeinen und umgekehrt zu gelangen. So sind Sie in der Lage, das ähnlich Wiederkehrende zu erfassen. Dieses Wissen können Sie für neue, ähnliche Situationen nutzen.In der Reflexion werden Sie dazu geführt, Ihr implizites und explizites Wissen herauszuarbeiten, neue Wissensressourcen zu erschliessen und diese Wissensbestände konkret auf Ihr Handeln zu beziehen. Ausgangspunkt ist immer eine selbst erlebte Situation.Ziel ist, die eigene Professionalität weiter zu entwickeln.

  7. Reflexionsmodell: 8 Prozessschritte • Situationsbeschreibung: Hier beschreiben Sie eine selbst erlebte Situation. Ein Erlebnis, in welchem der Handlungsfluss zeitlich nicht unterbrochen wird. • Reflection in Action: Gemäss dem Reflexionsansatz nach D. Schön (1983 und 1987) wecken Sie durch Nachspielen der Situation die Erinnerungen an Ihre Gefühle und Gedanken im Handlungsfluss und beschreiben diese. In der Reflection in Action verbirgt sich Ihr implizites Wissen, welches Sie später sichtbar machen und mit weiteren Wissensressourcen verknüpfen. • Titel: Sie entscheiden sich, welchen Fokus Sie auf diese Situation legen möchten und wählen den entsprechenden Titel aus der Sammlung der Schlüsselsituationen aus. • Situationsmerkmale: Nun definieren Sie, welche Merkmale eine solche Schlüsselsituation generell charakterisieren.

  8. Reflexionsmodell: 8 Prozessschritte • Ressourcen: Hier erarbeiten Sie, welche Ressourcen für die Gestaltung der Situation hilfreich sind: Wissensbestände, Erfahrungen, Fähigkeiten, organisationale, zeitliche, materielle Voraussetzungen. • Qualitätsstandards: Sie legen mit den Standards fest, was Sie, auf der Grundlage von erschlossenen Ressourcen und Werten unter professioneller Praxis in dieser konkreten Situation verstehen. • Reflexion anhand der Qualitätsstandards: Anhand dieser Standards reflektieren Sie nun ihre im ersten Schritt beschriebene Situation. • Handlungsalternativen: Aus den Erkenntnissen der Reflexion entwickeln Sie neue Handlungsalternativen.

  9. Arbeitshilfen zum Reflexionsmodellauf der website www.schluesselsituationen.ch • Lerndrehbuch für die Blended Learning Sequenz für die Dozierenden • Leitfaden zu den Prozessschritten für die Studierenden • PowerPoint zu den Prozessschritten: • Modell Schlüsselsituationen (Übersicht) • Wissensressourcen • Professionalität - Qualitätsstandards • PowerPoint zu den Theoretischen Grundlagen • Grundsätze des Lernens • Illeris: Entwicklung von Kompetenz • Jarvis: Lernen als Werden • Kaiser: Integrierendes Lernmodell • Dreyfus & Dreyfus: Novizen-Experten Modell • Lave & Wenger: Theorie des Sozialen Lernens in Communities of Practice • Schön: Reflective Practitioner

  10. Diskursmodell "Schluss mit verschlüsselten Situationen - schliessen wir uns online kurz zum Diskurs!" Dieser Slogan von Teilnehmenden aus einer Veranstaltung zur Arbeit mit Schlüsselsituationen bringt es auf den Punkt, was wir mit dem Diskurs über Schlüsselsituationen erreichen wollen: All das Wissen, welches wir uns in Reflexionen erarbeiten, soll in einer Kasuistik-Datenbank für andere sichtbar und nutzbar werden. Erst das ermöglicht den Dialog über Wissen und Handeln, über deren Bedeutung und über unser Verständnis von professioneller Praxis. Wir brauchen den Diskurs, um Professionalität in der Sozialen Arbeit fortlaufend zu entwickeln! Die Titel der Schlüsselsituationen ermöglichen einen schnellen und einfachen Zugriff auf für Sie relevante Situationen.

  11. Plattform Schlüsselsituationen • Auf der Plattform werden die Schlüsselsituationen der Sozialen Arbeit veröffentlicht und für den Fachdiskurs zugänglich gemacht. Im Laufe der Zeit entsteht dabei ein diskursiv gewonnenes, gemeinsames Verständnis von professioneller Praxis der Sozialen Arbeit. • Praxisausbildende, Studierende, Dozierende und interessierte Personen aus der Fachwelt beteiligen sich am Aufbau der Plattform. Derzeit sind noch nicht zu allen Titeln Schlüsselsituationen beschrieben. • Die Titel der Schlüsselsituationen erlauben eine thematische Suche. Vorhandene Schlüsselsituationen können gelesen, verändert, kommentiert, wie auch Neue beschrieben und veröffentlicht werden. Die Autor/innen der Schlüsselsituationen verantworten ihren Beitrag und gewähren den Datenschutz sowie die Netiquette.

  12. Aufbau der PlattformDie Schlüsselsituationen in der Sammlung sind thematisch gegliedert • Schlüsselsituationen zu den Methodischen Grundschritten setzen den Fokus auf die Grundschritte des Methodischen Handelns wie Situationserfassung, Zieldefinition, Interventionsplanung, Abschluss. • Schlüsselsituationen zur Direkten Klientenarbeit schildern alle Situationen, welche in der unmittelbaren Arbeit mit der Klientel geschehen. Sie stellen dabei nicht die Grundschritte des methodischen Handelns in den Vordergrund, sondern die entsprechenden Aspekte wie Beratung, Motivation, Ressourcen erschliessen, Krisenintervention etc. • Schlüsselsituationen zur Indirekten Klientenarbeit beschreiben die Tätigkeiten, welche zwar ebenfalls auf die Klientel ausgerichtet sind, jedoch nur mittelbar. Es sind Situationen im Bereich von sozialpolitischem Engagement, Projektarbeit, interne/externe Zusammenarbeit, Administration etc. • Zukunftsperspektiven nennen Situationen, die in der Sozialen Arbeit an Bedeutung gewinnen.

  13. Zugang zur Plattform über www.schluesselsituationen.ch