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Psychotizismus - Schizotypie

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Psychotizismus - Schizotypie

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  1. Psychotizismus - Schizotypie und biologische Grundlagen Gruppe 5 Heese Michaela Langmann Angelika Schafzahl Elisabeth

  2. Begriffsabgrenzung • Psychotizismus = Bezeichnung für eine psychotische Störung im Persönlichkeitsaufbau (nach Eysenck) • Schizotypie = nicht pathologische Ausprägung der Schizophrenie, gemeint sind Personen mit erhöhtem Krankheitsrisiko (psychosis proneness)

  3. „Psychosis Proneness“ • Verwandte 1. Grades zu 15 % • Eltern zu 6% • Geschwister zu 9% • Kinder zu 13%

  4. Begriffsabgrenzung • Schizophrenie = beschreibt eine gespaltene Persönlichkeit mit extremen Verhaltensstörungen  dazu gehören: - Geisteskrankheit - Verrücktheit - Irresein - Wahnsinn

  5. Definition - Schizophrenie • Plussymptomatik: (produktive) - Realitätsverlust - irrige Vorstellungen - Halluzinationen - Wahrnehmung von Stimmen • Minussymptomatik: (Defektsymptomatik) - falsche emotionale Reaktionen - „verflachter“ Affekt

  6. Begriffsabgrenzung • Beziehung zwischen Schizotypie und Schizophrenie: 3 Modelle 1) 2 verschiedene Krankheiten 2) 2 identische Krankheiten mit verschiedenen Ausprägungsgraden 3) 2 nah verwandte Krankheiten mit überlappender Ätiologie

  7. Basis: PEN-Modell nach Eysenck • Psychotizismus • Extraversion • Neurotizismus • Primärfaktoren: hohe Agressivität, Egoismus, unpersönliche, wenig empathische und hartherzige Einstellung ggü. anderen

  8. Merkmale nach Eysenck Psychotizismus aggressiv kalt egozentrisch unpersönlich impulsiv antisozial unempathisch kreativ hartherzig Normal:Psychose = niedrig psychotisch:hoch psychotisch

  9. Korrelate • Negativ mit Lügen-Skala • Positiv mit - Verhaltensmaßen der Impulsivität - Machiavellismus - Extraversion - selbstberichtetem delinquentem Verhalten bei Erwachsenen

  10. Messung • EPQ – Eysenck Personality Questionnaire Beispielitems der Psychotizismus-Skala: - Geben Sie viel auf Sauberkeit und gute Manieren? - Arbeiten Sie gern mit anderen zusammen? - Bemühen Sie sich, anderen gegenüber nicht grob zu sein?

  11. Psychotizismus - Schizotypie Kritik: Eysencks Annahmen ungenügend  Schizotypie nicht gleichzusetzen mit Psychotizismus! Conclusio: Entwicklung spezifischer Skalen zur Erfassung von Schizotypie

  12. mehrdimensionale Messung • SPQ – Schizotypal Personality Questionnaire (nach Raine, 1991) • O-LIFE – Oxford-Liverpool Inventory of Feelings (nach Mason et al, 1995) • PSQ – Personality Syndrome Questionnaire (nach Gruzelier et al, 2002)

  13. Messung • SPQ – Schizotypal Personality Questionnaire (nach Raine, 1991) • 74 dichotome Items • Kurzform: 22 Items • Basis: 3-Faktoren-Modell von Vollema&Hoijtink

  14. 3-Faktoren-Modell(Vollema&Hoijtink) • Positive Symptomatik: charakterisiert durch - den Glauben an versteckte Anspielungen - den Glauben an magische Dinge - paranoide Gedanken - unübliche Wahrnehmungsphänomene Bsp.: Verwechseln sie öfter Objekte und Schatten mit Personen, und Lärm mit Stimmen?

  15. 3-Faktoren-Modell(Vollema&Hoijtink) • negative Symptomatik:  charakterisiert durch - Sozialer Rückzug - keine engen Freunde - eingeschränktes emotionales Empfinden - paranoide Gedanken Bsp.: Ich werde sehr nervös, wenn ich eine höfliche Unterhaltung führe.

  16. 3-Faktoren-Modell(Vollema&Hoijtink) • disorganized: charakterisiert durch: - merkwürdiges Verhalten - merkwürdige Sprache Bsp.: Ich vergesse manchmal, was ich gerade sagen wollte.

  17. Biologische Grundlagen • reduzierter Temporallappen • reduziertes Pulvinar • kleineres Putamen (red. dopaminerge cortikale Aktivität) • geringe Prozessverarbeitungskapazität

  18. Biologische Grundlagen • EEG • Negative Beziehung zwischen Schizotypie und Aktivität im alpha-Band - Hypo-/Hyperfrontalitätshypothese - Störung des interhemisphärischen Transfers - Inbalance der Hemisphären

  19. 3 Syndromgruppen • Activity syndrome = Aktivitätssyndrom (links-rechts Asymmetrie) - gesteigerte Aktivität im Denken, Sprechen und Handeln - ungewöhnlich exzentrisches und ungewöhnliches Verhalten und Aussehen - gesteigerte, aber situationsinadäquate Affekte • Withdrawal syndrome = Rückzugssyndrom (rechts-links Asymmetrie) - sozialer Rückzug - stark erhöhte Angst vor sozialen Situationen - Antriebs- und Interesselosigkeit, - Reduktion sprachlicher Äußerungen - verminderte emotionale Beteiligung • Unreality syndrome (Asymmetrie inkonsistent) - unabhängig von activation- withdrawal- Kontinuum

  20. Biologische Grundlagen • evozierte Potentiale - mittlere Komponenten: Defizite im „sensory gating“ bei Schizophrenen und Schizotypen - P300-Komponenten: signifikant reduzierte P300 Amplituden bei Schizophrenen und Schizotypen

  21. Danke für Eure Aufmerksamkeit

  22. Zum Artikel: • Seite 1, 3. Absatz, 3. Zeile  Vertex • Seite 2, 1. Absatz  SANS - Scale for Assessment of Negative Symptoms (nach Andreasen, 1983)

  23. EEG-Ableitung