jugend und psychosomatik aktuelle themen l.
Download
Skip this Video
Loading SlideShow in 5 Seconds..
Jugend und Psychosomatik -aktuelle Themen PowerPoint Presentation
Download Presentation
Jugend und Psychosomatik -aktuelle Themen

Loading in 2 Seconds...

play fullscreen
1 / 50

Jugend und Psychosomatik -aktuelle Themen - PowerPoint PPT Presentation


  • 197 Views
  • Uploaded on

Jugend und Psychosomatik -aktuelle Themen . Dr.Adrian Kamper Univ.Klinik für Kinder - und Jugendheilkunde Psychosomatik. PSO. PÄD. PSY. Psychosomatik. Überschneidungsbereich PSO mit Psychiatrie im engeren Sinne bis 10%. 20-38% der Kinder/Jugendheilkunde mit PSO Diagnose.

loader
I am the owner, or an agent authorized to act on behalf of the owner, of the copyrighted work described.
capcha
Download Presentation

PowerPoint Slideshow about 'Jugend und Psychosomatik -aktuelle Themen' - jela


An Image/Link below is provided (as is) to download presentation

Download Policy: Content on the Website is provided to you AS IS for your information and personal use and may not be sold / licensed / shared on other websites without getting consent from its author.While downloading, if for some reason you are not able to download a presentation, the publisher may have deleted the file from their server.


- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - E N D - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Presentation Transcript
jugend und psychosomatik aktuelle themen

Jugend und Psychosomatik -aktuelle Themen

Dr.Adrian Kamper

Univ.Klinik für Kinder - und Jugendheilkunde

Psychosomatik

psychosomatik

PSO

PÄD

PSY

Psychosomatik

Überschneidungsbereich PSO

mit Psychiatrie im engeren

Sinne bis 10%

20-38% der Kinder/Jugendheilkunde

mit PSO Diagnose

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

slide3
Verschlechterung des GesundheitszustandesVerschlechterung des GesundheitsverhaltensWHO-HBSC 2006;KiGGS

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

aktuelle themen
Aktuelle Themen
  • Pubertätsforschung
  • „positive“ Gesundheit
  • Körperliche und psychische Beschwerden
  • Alkohol,Nikotin
  • Körperliche Aktivität,Medienkonsum
  • Fettsucht,Essstörungen
  • Sozialstatus und Folgen
  • Gewalt/Aggression
  • Suizidalität
  • Spektrum somatoformer Störungen
  • Psychiatrische Störungen im engeren Sinne

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

pubert tsforschung strukturelle und funktionale ver nderungen des gehirns
PubertätsforschungStrukturelle und funktionale Veränderungen des Gehirns
  • Neuroplastizität
  • Emotionale Färbung
  • Exekutivfunktionen

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

slide6
Pubertätsforschung und GeschlechtsunterschiedePsychosoziale Auswirkungen physiologischer Veränderungen
  • Mädchen:

-negative Belegung der körperlichen Entwicklung

-Diskrepanz eigener Körper zu Schönheitsideal westl. Industriekultur (Essstörungen,Diätverhalten)

-Negatives Selbstbild,internalisierende Probleme

-ethnische Zugehörigkeit als Moderator ob negatives Körperbild,geringer

Selbstwert,somatische Probleme

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

pubert tsforschung psychosoziale auswirkungen physiologischer ver nderungen
PubertätsforschungPsychosoziale Auswirkungen physiologischer Veränderungen
  • Jungen:

-Positives Körperbild während Pubertät

-externalisierende Verhaltensweisen (vermittlelt über neurohumorales Belohnungssystem, begünstigt durch „Reifelücke“)

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

pupert res entwicklungstempo psychosoziale folgen
Pupertäres Entwicklungstempo – psychosoziale Folgen
  • Mädchen und frühe Reife :

-Vermehrt Kontakte zu älteren Peers

-Verstärkt die Altersnorm verletzende Verhaltensweisen

-Zunahme externalisierender und internalisierender Verhaltensweisen

  • Jungen und verzögerte Reife:

-Negatives Körperkonzept, geringe Selbstzufriedenheit

-Peer group Probleme

-Aber : nicht verzögerte sondern frühe Reife korreliert mit Risiko depressiver Verstimmung

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

sind burschen benachteiligt
Sind Burschen benachteiligt ?
  • Naturwissenschaft versus Sozialwissenschaft

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

positive gesundheit
„positive“ Gesundheit
  • 3 Indikatoren zur Messung

-Einschätzung/Fragen zur subjektiven Gesundheit (Currie 2001)

-Lebenszufriedenheit (Cantrils ladder)

-Gesundheitsbezogene Lebensqualität(Kidscreen 10-item scale)

WHO-HBSC 2006

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

ausgezeichnete gesundheit who hbsc 2006
„ausgezeichnete Gesundheit“WHO-HBSC 2006
  • Veschlechterung mit dem Alter =Pubertätsloch (Dür 2002)
  • Mädchen bewerten negativer

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

k rperliche und psychische beschwerden who hbsc 2006
Körperliche und psychische Beschwerden WHO-HBSC 2006
  • 37,5 % der Befragten leiden „regelmäßig“
  • Mädchen leiden zunehmend mit dem Alter
  • Häufigste Beschwerden: Einschlafstörungen,Kopfschmerzen,

Nervosität,Gereiztheit

  • Eine chronische Erkrankung bzw. Behinderung besteht bei 14,5 % der Jugendlichen !

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

sozialstatus und folgen
Sozialstatus und Folgen
  • positiver Zusammenhang von

niedriger Sozialschicht und ungesunder Ernährung,

erhöhtem Nikotinkonsum,

mangelnder körperlicher Bewegung

Männliche Jugendliche: Technikfreaks,,vermehrt TV +Computer (Gewalt ?)

  • „Sozialkapital“ nimmt ab
  • Armut bedingt Adipositas
  • „Benachteiligte Jugendliche“ (öibf 2001):fehlende Ausbildung, Arbeitslosigkeit

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

slide14

Gesundheitsverhalten = Risikoverhalten ?!

Long term effects of adversechildhood experiencesBio-psychopathologisches Vulnerabilitätsmodell, U.T. Egle et al.

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

auff llige jugendliche
Auffällige Jugendliche
  • Krisen
  • Störungen des Sozialverhaltens
  • somatoforme Störungen
  • Ess(verhaltens)störungen
  • psychiatrische Krankheiten i.e.Sinne

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

suizid in kinder und jugend
Suizid in Ö – Kinder und Jugend
  • 14 Jahre und jünger :

n=275 zwischen 1970 und 2001

1,4 per 100.000

Männlich:weiblich 3,1 : 1

  • 15-19 Jahre:

Zunahme auf 6,5 per 100.000 (UK Daten)

  • Bi-saisonal: Frühling/Herbst Gipfel
  • „harte „ Methoden: Erhängen, Schusswaffe,Sprung aus großer Höhe
  • Abnahme in letzten Jahren

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

risiko und schutzfaktoren
Risiko-und Schutzfaktoren
  • Risikofaktoren

-vorausgehende Suizid Versuche

-Misshandlung u. Missbrauch

-Depression & Ängste

-subklin.negative Stimmungslage

-Substanzmissbrauch

-Risikosozialverhalten (inkl.Unterstandlosigkeit,Piercing,Substanzmissbrauch)

-negative Coping Mechanismen (Problemvermeidung,Impulsivität,u.a.)

  • Schutzfaktoren - wenig Daten !

-stabile soziale Gefüge (Familie,Vereine,Schule)

-positives Coping

-Lebensbejahende Grundhaltung

  • Entwicklungsorientierte Prävention !

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

suizidalit t einteilung
Suizidalität -Einteilung
  • Suizidale Gedanken
  • Parasuizid
  • Suizid
  • Selbstverletzendes Verhalten
  • Hoch P.erwartet den Tod
  • mittel Gefühl zu sterben und zu leben hält sich die Waage
  • niedrig kein bewußter Tötungsversuch
  • null keine Selbsttötungsabsicht

Schweregrad

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

suizidversuch abkl rung
Suizidversuch Abklärung
  • Observation
    • wer ist mitgekommen
    • Körpersprache
    • Niveau emotionalen Distress
  • Auskultation (Zuhören)
    • passiv: Duktus, Tempo, Rhythmus und Tonfall der Erzählung
    • aktiv: Empathie, Respekt vor dem Stress

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

suizidversuch abkl rung20
Suizidversuch Abklärung
  • Palpation (basale Fragen)
    • gezielte Fragen nach dem Hergang des Geschehens
    • Klärung des Entwicklungniveaus der PatientIn
    • Klärung der Umgebungsressourcen
  • Percussion (tieferes Verständnis)
    • MALPRACTICE

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

suizidversuch abkl rung21
Suizidversuch Abklärung
  • M ental health ? psychiatrische Diagnose (in Familie?) Psychopharmaka +Compliance
  • A ttempts: erster Suizidversuch ? Frühere SMV ? Wie, womit, wann
  • L etalität: Wollte d.P.sterben, will er/sie es immer noch ? Zugang zu gefährlichen Waffen ?
  • P läne: Kann der P. Pläne für die Zukunft machen ?
  • R isikoverhalten ? Waffen, Orte, Sport
  • A lkohol/Drogen
  • C onflikts: interpersonal, intrafamiliär
  • T rauma: Misshandlung, Missbrauch
  • I mpulsivität: geplanter SMV oder impulsiv ?
  • C ommunity Ressources: soziales Netz
  • E xposure: SMV/Suizid in Medien, bei nahe Verwandten oder Freunden

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

erfahrungen mit aggression bzw gewalt hbsc 2006
Erfahrungen mit Aggression bzw. Gewalt(HBSC 2006)
  • 60 % der befragten Jugendlichen in Österreich bejahen Gewalt bzw. Aggressionserfahrungen in den letzten 12 Monaten
  • Beteiligung an körperlicher Gewalt/Raufereien: 40,5 % innerhalb 12 Monaten

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

aggressionsentwicklung

50

40

30

20

10

0

Aggressionsentwicklung

Geburt Vorschulalter Pubertät Erw.

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

eigene gewalttaten jugendlicher in abh ngigkeit eigener gewalterfahrung
Eigene Gewalttaten Jugendlicher in Abhängigkeit eigener Gewalterfahrung

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

jugendliche als opfer
Jugendliche als Opfer
  • Körperliche Gewalt:

HBSC Daten !!- 40,5 % innerhalb der letzten 12 Monate beteiligt

USA,ca 25% der Gewaltopfer sind zw. 12-und 25 Jahre alt

Peers als Täter

  • Sexuelle Gewalt:

Weibliche jugendliche Opfer zw.13-22%

Männliche jugendliche Opfer zw.5-10%

  • Missbrauch an Jugendlichen erfolgt bei ca. 40 % unter Alkohol und

Drogeneinfluss (AAP 2001)

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

mobbing
Mobbing
  • Systematischer,wiederholter Machtmissbrauch einer sozialen Machtposition
  • Häufigkeit unter Schülern: 1 von 7 (Smith&Brain,2000)
  • Vorkommen in nicht frei gewählten Gruppen innerhalb hierarchisch strukturierter Systeme

-Begünstigend: unausgewogene soziale Kräfte in den Gruppen , gerade

stattfindende Veränderungen im sozialen Gefüge

  • Methoden: von Gerücht bis Erpressung, von Rempeln bis zu massiver körperlicher Gewalt
  • kein Entkommen für das Opfer, ausser die Flucht in Symptome Folgen !
  • Täter: Aggression als Erfolgsmodell (Kognition) von früher Kindheit an
  • Konsequenzen: klare und konsistente Sanktionen gegen das Verhalten

des Täters

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

was tun bei mobbing
Was tun bei Mobbing
  • Lösung dort wo Mobbing auftritt – in der Gruppe
  • Rasch handeln
  • Gut dokumentieren
  • Eltern aktivieren
  • Eltern besänftigen
  • Klarer Zeitplan des Handelns

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

slide28

Erwerb prosozialen Verhaltens

Auffangen der

Aggression

Regelhafter Umgang

Aggressiver Impuls

Aktion

Reaktion

Integration

aggressiver Impulse

Elterliche Normen

Familiäre Normen

GESELLSCHAFTLICHE NORMEN und UMGANGSWEISEN

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

alkoholintoxikation
Alkoholintoxikation
  • Toxikologie:

Resorption innerhalb von 1-(2) Stunden im Magen-Darmtrakt,

Abhängig von der Nahrungsaufnahme

und vom Verteilungsvolumen = Flüssigkeits- und Fettkompartment

(68 % (m) und 55 % (w) des KG)

  • Kinder und Jugendliche

 0,5 %0 Intoxikationszeichen

ab 0,5 %0 Bewusstlosigkeit ohne Vorstadium möglich

 3 %0 beg. letale Dosis = 3g/kg KG (Erwachsene 5-8 %0)

  • Eliminationsgeschwindigkeit bei 11-13-Jährigen: 0,1‰ / h

Quelle: Pichler u Müller, Monatsschrift f. Kinderheilkunde, 1999

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

resorption des alkohols
Resorption des Alkohols

Blutspiegel (g/Liter):

Menge (ml) x Vol.% Alk x 0,8 (g Alk)

/ (kg KG) / Verteilungsvolumen (0.68 - 0.55)

Faustregel 1 g Alkohol/ kg KG ≈ 1 ‰ ( -2 ‰)

Resorbierte Menge ?(50% fettreiche MZ .-100% nüchtern)

Konsumierter Alkohol (g) :

kg KG x Blutspiegel (g/L) x

Verteilungsvolumen

14 a männl. 55 kg

14 a weibl. 50 kg

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

alkoholelimination und alkoholverstoffwechselung
Alkoholelimination und Alkoholverstoffwechselung
  • 5% eliminiert durch Atmung, Harn, Schwitzen
  • 90% - 95% oxidativer Abbau in der Leber durch das

Alkoholdehydrogenase - System zu Acetaldehyd und Essigsäure. Coenzym

der ADH ist NAD und wegen der

beschränkten Reoxidierung von NADH nur 0,15 P./St.

  • MEOS (Mikrosomale-Ethanol-Oxidierende-System) ist

der zweite Abbauweg mit 3 – 8%

Durch „Training“ induzierbar bis 0,35 P./St.

Genet. Polymorphismus bei Asiaten - 50% reduziert.

  • Abbau von Paracetamol und Benzodiazepine kompetitiv gehemmt,

Entstehung von toxischen Metaboliten.

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

alkoholkonsum
Alkoholkonsum
  • Regelmäßiger Konsum mit 15 Jahren:

- 41 % der Burschen

- 32 % der gleichaltrigen Mädchen

  • 1/3 der Altergruppe war in den letzten 30 Tagen zumindest 1 x betrunken
  • Erster Alkoholkonsum: 11-12 Jahre
  • Erster Rausch: 12-13 Jahre

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

slide33

Alkoholintoxikationen

  • Retrospekt.US d. KG 1999-2003

N=187 (L.Reisp 2004)

  • Ambulanzbuch:

2004: 104

2005: 113

2006: 125

Univ.Klinik für Kinder-und Jugendheilkunde Salzburg

Uni

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

altersverteilung
Altersverteilung

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

trinkort
Trinkort

Trinken und Gesellschaft

Trinken allein 10 %

Trinken mit Peers 90 %

Erwachsene anwesend 25 %

Welche Getränke w

Spirituosen 80 % 50 %

Alkopops 50 % 55 %

Bier 25 % 30 %

Wein 18 % 58 %

Sekt 15 % 63 %

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

wohnort und schule
Wohnort und Schule

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

probleme sind wenn dann weiblich
Probleme sind wenn, dann weiblich !

Nur ganz wenig Kids aus Alkoholikerfamilien !!!

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

alkohol und jugend
Alkohol und Jugend
  • Altersspanne ab 11 Jahren
  • Getrunken wird in Gesellschaft
  • Häufigste Getränke: harte Getränke und Alkopops
  • Mehrheitlich wird nicht als Problemlösung getrunken
  • Mädchen häufiger Probleme als Burschen
  • Mädchen sind häufiger Gymnasiastinnen
  • Burschen häufiger Hauptschüler
  • Häufig wird zu Hause getrunken
  • Die meisten wohnen bei ihren Eltern

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

nikotin
Nikotin
  • Erste Zigarettenerfahrung haben 8,4 % der 11 Jährigen
  • 2/3 aller 15 Jährigen wobei 30% regelmäßig rauchen
  • 20% rauchen täglich
  • 9% der 15 Jährigen /12 Monate
  • Erfahrung mit 17 Jahren: 25 % der Burschen, 14 % der Mädchen

Cannabis

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

essst rungen und auff lliges essverhalten
Essstörungen und auffälliges Essverhalten
  • Risikogruppe:Typische Merkmale zeigen 29% der Mädchen (KiGGS)
  • SCOFF: sick-controll-one stone-fat-food v.Morgan et al., 1999 – 6 Fragen
  • Ja/Nein
  • 3 oder mehr „Ja“ .....hohe Wahrscheinlichkeit
  • Spezifität 95%, Sensivität 89%
  • Verwendbar bei Kindern ab 10 Jahren
  • Deutsche Version v. Ströbel&Löffler, 2001

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

fragebogen zum screening von essst rungen
Fragebogen zum Screening von Essstörungen
  • SCOFF: sick-controll-one stone-fat-food v.Morgan et al., 1999 – 6 Fragen
  • Ja/Nein
  • 3 oder mehr „Ja“ .....hohe Wahrscheinlichkeit
  • Spezifität 95%, Sensivität 89%
  • Verwendbar bei Kindern ab 10 Jahren
  • Deutsche Version v. Ströbel&Löffler, 2001

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

scoff sick controll one stone fat food
SCOFF: sick-controll-one stone-fat-food
  • Bringst Du Dich absichtlich zum Erbrechen, weil Du Dich unangenehm voll fühlst?
  • Machst Du Dir Sorgen, weil Du manchmal nicht mit dem Essen aufhören kannst?
  • Hast Du in der letzten Zeit mehr als 6 Kilogramm in 3 Monaten abgenommen?
  • Findest Du Dich zu dick, während andere Dich zu dünn finden?
  • Würdest Du sagen, dass Essen das Hauptthema in Deinem Leben ist?
  • Isst Du meist heimlich, damit andere nicht mitbekommen, wie viel Du isst?

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

spektrum essst rungen
Spektrum „Essstörungen“
  • Anorexie und Bulimie
  • FAED: food avoidance emotional disorder
  • Selektive eating disorder
  • Restriktive eating isorder
  • Nahrungsverweigerung
  • Binge eating, Essattacken, Night Eating Syndrom
  • Hyperphagie
  • Purging
  • Orthorexia nervosa...“krankhafte Gesundesser“

Diätverhalten: ca 50% der 12 j. Mädchen haben Erfahrung

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

fettsucht
Fettsucht

6%Störungen im

Glukosestoffwechsel

1% Diabetes mellitus Typ 2

35% (Prä-)Metabolisches Syndrom

30% Steatosis hepatis

2% Gallensteine

35% Orthopädische Folgestörungen

Ergebnisse der Murnauer Komorbiditätsstudie

1998-2001; n=520

Erwachsene:Risiko für Depression und Angsterkrankungen steigt x 4

Suchtverhalten steigt mit Ausprägung – morbide Adipositas !

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

k rperliche aktivit t und medienkonsum

Gesundheitsverhalten

Körperliche Aktivität und Medienkonsum
  • Altersentsprechende körperliche Aktivitäten üben nur 20 % der Jugendlichen aus
  • Medienkonsum: > 3 std.täglich Fernsehen, >2 std.Computer/Spielkonsolen
          • Sitzend,passiv
          • Inhalte: z.b.Gewalt
          • Kommunikation ?
          • soziale Leistung ?

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

spektrum somatoformer st rungen

Konversions-

störung

Somatisierungs-

störung

Somatoforme autonome

Funktionsstörung

Spektrum somatoformer Störungen

Organzentrierte Funktionsstörung

Autonom-vegetativ

Allg.psychovegetatives Sy

Organzentrierte Funktionsstörung

bzw.Schmerzen

Nicht lokalisierbare Schmerzen

Multiples Somatisierung-Sy

Pseudoneurologie

-Willkürmotorik

-Sensorik

-Bewußtsein

Neurasthenie

Körperdysmorphe

Störung

Schmerzstörung

Hypochondrie

Modif.n. Kapfhammer,WMW 2005

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

fr h beginnende erwachsenentypische st rungen
Früh beginnende erwachsenentypische Störungen
  • Angststörungen
  • Zwangsstörungen
  • Dissoziative Störungen
  • Affektive Störungen
  • Schizophrenie
  • Persönlichkeits(entwicklungs)-störungen
  • Substanzmissbrauch

Auftreten nicht häufiger, aber ca. um 2Jahre früher !!!

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

schlussfolgerungen
Schlussfolgerungen
  • Die Funktionsweise unserer Gesellschaft steht auf dem Prüfstand
  • Daten der Sozialwissenschaft und Gesundheitsforschung verweisen eindringlich auf den eklatanten Verlust an biologischer, psychischer und sozialer Gesundheit während des Lebensabschnittes „Pubertät“ !
  • Die Rolle des Sozialstatus hat einen eindeutigen Bezug zur Gesundheit der Jugendlichen

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

schlussfolgerungen49
Schlussfolgerungen
  • Zusammenführung bisheriger Ergebnisse der Sozialwissenschaft, Naturwissenschaft und Gesundheitsforschung – Nutzung zur Entwicklung präventiver Strategien
  • Erhebung weiterer Daten (Klärung:wer zahlt,wer leistet ?)
  • Herausforderung an die Sozial-,Familien-,Schul-,und Gesundheitspolitik
  • Präventionsprojekte:primär, sekundär, tertiär

-Kindergärten, Schulen, Arbeitsplätze (z.B. Suizidprävention Großarltal,Peer Projekt HS Maxglan)

-Adipositas: „In Form“

  • Förderung sinnvoller Vernetzungen - multiprofessionelle Arbeit
  • Verankerung der Kinderrechte in der Verfassung

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H

was k nnen wir tun als erwachsene als eltern
Was können wir tun - als Erwachsene, als Eltern
  • Anregung – Anleitung – Anerkennung - Auseinandersetzung
  • Konstanz – Kontinuität - Konfliktfähigkeit
  • Beziehungsaufbau, - Erhalt, - Weiterentwicklung damit die physiologische Sturmzeit „Pubertät“ gut bewältigt werden kann
  • Zeit widmen

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H