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Ausbildung auf dem Prüfstand So wird’s fair: Qualität verbessern durch Ausbildungsstandkontrolle. Seite 1. 1. Qualität der Ausbildung verbessern. 1. Qualität der Ausbildung verbessern. Seite 2. Ausbildung - Investition in die Zukunft

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Presentation Transcript
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Ausbildung auf dem Prüfstand

So wird’s fair:

Qualität verbessern

durch Ausbildungsstandkontrolle

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1. Qualität der Ausbildung verbessern

1. Qualität der Ausbildung verbessern

Seite 2

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Ausbildung - Investition in die Zukunft

Eine qualifizierte Ausbildung ist das Fundament für

Beruf und Leben.

Qualität der Ausbildung ist die Schlüsselfrage überhaupt.

Diese bestimmt wesentlich unsere Zukunftsperspektiven,

unsere Arbeits- und Einkommenssituation nach der Ausbildung.

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Ausbildung auf dem Prüfstand

Anforderungen und Ansprüche an technische und soziale

Kompetenz wachsen ständig.

Diesen Herausforderungen muss sich berufliche Tätigkeit

heute stellen.

Die Qualität der Ausbildung ist die Grundlage dafür.

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Davon quatschen auch Arbeitgeber/innen

Unternehmens-Ziele sind:

Qualitäts-Offensive

Soziale Kompetenz

Teamfähigkeit

Mitarbeitermotivation

Zufriedenheit

Bewusstseinsstärkung

Ausbildung?

Viele Betriebe halten sich da nicht an ihre Thesen

in den Hochglanzbroschüren!

Freiräume/Neue Ideen

Innovationsvorsprung

Ablaufverbesserung

Technologie- und Innovationsvorsprung

Förderung kreativer Prozesse

...usw!

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Schmalspur-Ausbildung? Nix da!

Grundlage für eine gute Ausbildung sind

Berufsbildungsgesetz (BBiG) und Handwerksordnung (HwO).

Diese haben grundlegende Bedeutung für die qualifizierte

Ausgestaltung der Berufsausbildung.

Darin sind auch die Rechte der Azubis festgelegt.

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Recht der Azubis auf...

eine breit angelegte berufliche Grundbildung;

die Vermittlung fachlicher Kenntnisse und Fertigkeiten,

die eine qualifizierte berufliche Tätigkeit ermöglichen;

den Erwerb von Berufserfahrung;

einen geordneten Ausbildungsgang;

geeignetes Ausbildungspersonal;

Eignung der Ausbildungsstätte.

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Ausbildungsgrundlagen

Wer ausbildet, muss sich an die Ausbildungsordnung

halten (§ 25 BBiG/HwO).

Bestandteil jeder Ausbildungsordnung ist der

Ausbildungsrahmenplan (je nach Berufsbild).

Er ist der unumstößliche Rahmen für die betriebliche

Ausbildung.

Alle Inhalte des Ausbildungsrahmenplans müssen

vollständig vermittelt werden.

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Klare Regelungen

Der Ausbildungsrahmenplan beinhaltet auch die sachliche

und zeitliche Gliederung der Fertigkeiten und Kenntnisse.

Für jeden Azubi ist auf Grundlage des jeweiligen

Ausbildungsrahmenplans ein betrieblicher Ausbildungsplan

zu erstellen.

Im Ausbildungsplan wird diese Gliederung auf die

betrieblichen Gegebenheiten zugeschnitten

(§ 6, Abs. 1, Nr.1 BBiG).

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Verbindlicher Ausbildungsplan

Die Aufstellung des Ausbildungsplans muss dem

tatsächlichen Ausbildungsablauf in der Ausbildungsstätte

entsprechen.

Es darf sich nicht um einen erfundenen oder geschönten

Ablauf handeln.

Der Ausbildungsplan ist dem Azubi mit dem

Ausbildungsvertrag auszuhändigen (§ 4 Abs. 1, Nr. 1 BBiG).

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Versetzungsplan für Azubis

In der Regel wird in mehreren Abteilungen oder Betriebs-

bereichen ausgebildet.

Selbst Ausbildungswerkstätten sind häufig in mehrere Fach-

bereiche aufgegliedert.

Ist das der Fall, muss für jeden Azubi ein individueller

Versetzungsplan als Ergänzung des Ausbildungsplans

erstellt werden.

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Die Realität?

Einhaltung des Ausbildungsplans?

Vermittlung aller Inhalte des Ausbildungsrahmenplans?

Geordneter Ausbildungsgang?

Fakt:

Viele Betriebe und Unternehmen halten sich nicht daran!

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Echt krass!

Ist-Stand der Ausbildung in vielen Betrieben:

Viele Lernziele werden nicht vermittelt!

Ausbildungs- und Versetzungsplan werden nicht

eingehalten!

Azubis ist oft nicht klar, was konkret vermittelt werden muss!

Ausbilder/innen haben zuwenig Zeit!

Der Azubi verkommt zur „Billigkraft“!

Schlechte Ausstattung!

Schlüsselqualifikationen spielen keine Rolle!

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Beurteilungsbögen

Azubis werden oft „subjektiv“ beurteilt nach Kriterien wie

Lern- und Denkfähigkeit,

Führung, Betragen, Folgsamkeit,

Arbeitsgüte, Arbeitstempo,

Fleiß und Arbeitsbereitschaft,

Ordnung und Sauberkeit,

Äußeres Erscheinungsbild ...usw.

Frei nach der Devise: „Ohne Noten nichts geboten“

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So geht’s nicht!

Das ist unsachlich, einseitig und parteiisch, also subjektiv.

Nach welchen Kriterien sollen Azubis denn beurteilt werden?

Jede/r stellt sich darunter etwas anderes vor.

Eine sachliche, also „objektive“ Messbarkeit und

Nachprüfbarkeit ist hier nicht gegeben.

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Also: Schluss damit!

Keine Disziplinierung!

Nicht Fertigkeiten und Kenntnisse stehen hier im

Vordergrund, sondern Noten und unsachliche, subjektive

Parteinahme.

Noten bedeuten Konkurrenzkampf und ändern

Missstände nicht.

Die Qualität der Ausbildung wird dadurch nicht besser.

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So wird’s fair: Ausbildungsstandkontrolle

Damit sichergestellt wird, dass die Ausbildungsziele auch erreicht werden.

Um die Qualität der Ausbildung zu verbessern.

Damit sachlich überprüft werden kann, ob alle Ausbildungsinhalte vermittelt werden.

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Ablauf der Ausbildungsstandkontrolle

Nach jedem Ausbildungsabschnitt wird der

Ausbildungsstand zwischen Azubi und Ausbilder/in

besprochen.

Ein Ausbildungsstandkontrollbogen ist hierfür die

Grundlage, in dem bereits alle zu vermittelnden

Qualifikationen aufgeführt sind.

Seite 19

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Lernzielkontrollbogen

Bereits vor Beginn eines Ausbildungsabschnitts wird an

den Azubi ein Lernzielkontrollbogen ausgehändigt.

Zwischen Azubi und Ausbilder/in erfolgt dann die

Durchsprache der zu vermittelnden Lernziele.

Jetzt kann es losgehen und während der Ausbildung

finden „Feedback-Gespräche“ statt.

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Check nach dem Ausbildungsabschnitt

Jetzt wird mit dem Azubi kontrolliert: In welchen Punkten

wurde das Lernziel erreicht bzw.nicht erreicht?

Erreichte Qualifikationen aus dem Lernzielkontrollbogen

werden in den Ausbildungsstandkontrollbogen übertragen.

Lernziele alle vermittelt und erreicht, alles paletti!

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Lernziel nicht erreicht?

Ursachen klar bestimmen und korrekt im

Ausbildungsstandkontrollbogen benennen.

Z.B. Urlaub, Ausbildungsabschnitt versäumt, Produktion

ohne Ende, Zeit hat nicht gereicht, Krankheit usw.

Konsequenzen in Form gezielter Fördermaßnahmen und

Ergänzungen ziehen.

Seite 22

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Ausbildungsleiter muss ran!

Für die Planung und Durchführung abgestimmter

Fördermaßnahmen.

Im Ausbildungsstandkontrollbogen müssen diese

ersichtlich sein.

Hat den Ursachen nicht vermittelter Inhalte

nachzugehen und muss Missstände in den

betroffenen Ausbildungsbereichen

abstellen.

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Azubis sind einzubeziehen!

Sie müssen Inhalt und alle Schritte der

Ausbildungsstandkontrolle verstehen können.

Da es um ihre Ausbildung und Zukunft geht, müssen Azubis

die Möglichkeit haben, unbeeinflusst schriftlich Stellung zu

beziehen.

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Ausbildungsstandkontrolle bedeutet also...

...für die Auszubildenden:

Es findet eine regelmäßige Erfolgskontrolle statt.

Eventuelle Schwächen werden schnell erkannt und

ausgeglichen.

Sie ist rein fachbezogen und kein Disziplinierungsinstrument.

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Ausbildungsstandkontrolle bedeutet also...

...für die Ausbilder/innen:

Es ist immer ein aktueller Überblick über den

Ausbildungsstand der Azubis vorhanden.

Ein gleichmäßiger Ausbildungsfortschritt wird sichergestellt.

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Ausbildungsstandkontrolle bedeutet also...

...für die Ausbildungsleitung:

Der Ablauf der Ausbildung wird nachvollziehbar (ganzheitliche Betrachtung).

Ein ständiger Informationsfluss zwischen allen Beteiligten an der Ausbildung ist gewährleistet.

Die Verteilung der Zuständigkeiten ist klarer geregelt.

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Mitbestimmung von BR und JAV

Bei Personalfragebögen und Beurteilungsgrundsätzen

(§94 BetrVG). (Ausbildungsstandkontrolle erfordert den

Abschluss einer Betriebsvereinbarung!)

Bei der Durchführung betrieblicher Ausbildungsmaßnahmen

(§ 98, Abs. 1 BetrVG, Stichwort „regelmäßige Beurteilungen“!)

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Eckpunkte für eine Betriebsvereinbarung 1

Beurteilt werden die zu vermittelnden Fertigkeiten und

Kenntnisse.

Lernziele werden auf Grundlage des Ausbildungsrahmenplans

festgelegt.

Methodenkompetenz wird im Zusammenhang mit den

Fertigkeiten und Kenntnissen festgestellt (kein eigenes

Bewertungskriterium!).

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Eckpunkte für eine Betriebsvereinbarung 2

Sozialkompetenz wird entwickelt und gefördert, aber nicht

beurteilt.

Keine Verhaltensbeurteilungen!

Beurteilungskriterium entweder „Lernziel erreicht“ oder

„Lernziel nicht erreicht“.

Überprüfung des Ausbildungsstandes nach jedem

Ausbildungsabschnitt.

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Eckpunkte für eine Betriebsvereinbarung 3

Wer die Ausbildungsinhalte tatsächlich vermittelt, nimmt

auch die Überprüfung vor.

Ist ein Lernziel nicht erreicht, Ursachen festhalten und

Maßnahmen zur Förderung einleiten.

Unterschrift Azubi, Ausbilder/in, BR/JAV.

Ergebnisse der Ausbildungsstandkontrolle sind kein

Kriterium zur Übernahme.

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