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Die altenglischen schwachen Verben. Starke und Schwache Verben Stammbildung der schwachen Verben Flexion der schwachen Verben Flexionsklassen der schwachen Verben. Starke und schwache Verben. In den germanischen Sprachen gab es zwei Hauptklassen von Verben: starke Verben schwache Verben

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Presentation Transcript
die altenglischen schwachen verben

Die altenglischen schwachen Verben

Starke und Schwache Verben

Stammbildung der schwachen Verben

Flexion der schwachen Verben

Flexionsklassen der schwachen Verben

starke und schwache verben
Starke und schwache Verben
  • In den germanischen Sprachen gab es zwei Hauptklassen von Verben:
    • starke Verben
    • schwache Verben
  • Sie unterscheiden sich hauptsächlich in der Bildung der Formen der Vergangenheit:
    • Die starken Verben bilden die Vergangenheitsformen durch Vokalwechsel (Ablaut): beran 'bear (tragen)', bær, bǽron,boren (vgl. ne. bear, bore, born)
    • die schwachen Verben bilden die Vergangenheitsformen durch Anfügen eines Suffixes –ed oder –od,das möglicherweise auf eine periphrastische Bildung mit 'tun' zurückgeht
die stammbildung der schwachen verben
Die Stammbildung der schwachen Verben
  • Je nach Bildung des Präsensstammes können beim schwachen Verb drei Konjungationsklassen unterschie-den werden:
    • Klasse I: In dieser Klasse wurde zwischen Wurzel und Endung ein Halbvokal /j/ eingeschoben, der zu einer Reihe von morpho-phonologischen Prozessen Anlass gab (i-Umlaut, Gemination, d.h. Konsonantenverdoppelung)
    • Klasse II: In dieser Klasse geht dem Halbvokal noch ein Vokal voraus (germ. -ō-), was sowohl Umlaut als auch Gemination verhindert.
    • Klasse III: Diese Klasse enthält Mischformen und enthält nur wenige – wenngleich wichtige – Verben.
schwachen verben der klasse i
Schwachen Verben der Klasse I:
  • Klasse I: In dieser Klasse wird zwischen Wurzel und Endung ein Halbvokal /j/ eingeschoben, der zu einer Reihe von morpho-phonologischen Prozessen Anlass gab.
    • Umlaut: Dieses Element bewirkte zunächst Umlaut des Stammvokals in allen Formen.
    • Palatalisierung und Assibilierung
    • Gemination
    • Tilgung von /j/
    • Tilgung von /e/ (Synkope)
    • Assimilationserscheinungen
klasse i umlaut des stammvokals
Klasse I: Umlaut des Stammvokals
  • Wie bereits erwähnt bewirkt das Stammformativ /j/Umlaut des Stammvokals in allen Formen. Da alle Formen betroffen sind, scheint dies nicht bemerkenswert. Es gibt jedoch interessante Zusammenhänge mit anderen Wörtern.
  • Häufig sind diese Verben von Ablautformen abgeleitet.
    • So ist z.B. dēman 'urteilen (ne. deem)' vom Nomen dōm 'Urteil' abgeleitet: do:m-j-an > dœ:m-j-an > dœ:m-an > de:m-an.
    • Das Verb drenċan 'tränken' aus einer Ablautform von drincan 'trinken': draNk-j-an > drQNkjan > (Umlaut) dreNkjan> (Palatalisierung und Assibilierung, Tilgung von /j/)drentSan
    • Weitere Beispiele: fēdan 'feed' (zu fōda 'food'); tŷnan (zu tūn 'Zaun'); cŷþan 'verkünden' (zu cūþ 'bekannt'); cwellan 'töten' (< kwal-jan Ablautform von cwelan 'sterben')
gemination konsonantenverdoppelung
Gemination (Konsonantenverdoppelung)
  • In kurzsilbigen Stämmen mit einfachem Auslautkonsonan-ten, ausgenommen /r/ (s. vorhergehendes Paradigma), wurde dieser Konsonant vor dem Formativ /j/ verdoppelt: (C)VC+j (C)VCC+j.
  • /j/ nach langer Silbe (-VVC oder –VCC - auch wenn durch Gemination entstanden) wird getilgt: dēm-j-an > dēm-an, fremm-jan > fremm-an
gemination konsonantenverdoppelung9
Gemination (Konsonantenverdoppelung)
  • /j/ vor germ. /i/ in der 2./3. Sg. (-is-, iþ-) wird getilgt, und zwar bevor Konsonantenverdoppelung eintreten konnte. Daher haben wir in der Konjugation von fremman auch die Formen fremest und fremeþ
synkope
Synkope
  • Das auf unbetontes /i/ zurückgehende <e> in der 2./3. Sg. sowie im Präteritumstamm-Formativ <ed> wird nach langer Silbe (–VVC und –VCC) synkopiert:
    • dēm-est dēm-st
    • dēm-eþdēm-þ
    • dēm-ed-e(st) dēm-d-e(st)
  • Betroffen ist auch das <e> des Imperativ Sg.
    • dēm-e  dēm
flexionsendungen der schwachen verben klasse ii
Flexionsendungen der schwachen Verben: Klasse II
  • Die Konjugation der 2. Klasse der schwachen Verben entstand aus einer Mischung aus einem Stammformativ -ō- (2./3. Sg. Präsens Indikativ. sowie Imperativ), dem in bestimmten Formen ein /j/ folgte. Inlautendes -ōj- wurde im Ae. zu -i- bzw. -ij- (<iġ>). Dieses -ō- verhinderte sowohl Umlaut als auch Gemination.
  • Der Präteritumstamm wird durch das Suffix –od gebildet
pr teritopr sentia
Präteritopräsentia
  • Bei den Präteritopräsentia genannten Verben handelt es sich um eine kleine Klasse von teilweise hochfrequenten Verben, deren Präsensformen auf Präteritumformen starker Verben zurückgehen, die eine präsentische Bedeutung erlangt haben.
  • Eine Besonderheit besteht darin, dass die 2.Sg. mit dem Stamm des Prät.Sg. und der Endung –st/-t gebildet wird und nicht wie sonst üblich vom Pluralstamm und der Endung –e.
  • Es wird ein neues Präteritum nach dem Muster der schwachen Verben gebildet.