1 / 22

Lohnverhandlungen mit in Gruppen organisierten Arbeitnehmern

Lohnverhandlungen mit in Gruppen organisierten Arbeitnehmern. Experimentelle Wirtschaftsforschung SoSe 2009 Bernhard Schlett, Sophia Baur, Veronika Martini. Agenda. Idee Experiment Arbeitnehmer spielen einzeln Arbeitnehmer spielen als Gruppe Auswertung Erweiterungen. Idee. Agenda. Idee

howe
Download Presentation

Lohnverhandlungen mit in Gruppen organisierten Arbeitnehmern

An Image/Link below is provided (as is) to download presentation Download Policy: Content on the Website is provided to you AS IS for your information and personal use and may not be sold / licensed / shared on other websites without getting consent from its author. Content is provided to you AS IS for your information and personal use only. Download presentation by click this link. While downloading, if for some reason you are not able to download a presentation, the publisher may have deleted the file from their server. During download, if you can't get a presentation, the file might be deleted by the publisher.

E N D

Presentation Transcript


  1. Lohnverhandlungen mit in Gruppen organisierten Arbeitnehmern Experimentelle Wirtschaftsforschung SoSe 2009 Bernhard Schlett, Sophia Baur, Veronika Martini

  2. Agenda • Idee • Experiment • Arbeitnehmer spielen einzeln • Arbeitnehmer spielen als Gruppe • Auswertung • Erweiterungen Bernhard, Sophia, Veronika

  3. Idee Bernhard, Sophia, Veronika

  4. Agenda • Idee • Maximiano, Sloof, Sonnemans 2007, „Gift Exchange in a Multi-Worker Firm“ • BROWN, M., FALK, A., FEHR, E. (2004). „Relational Contracts and the Nature of Market Interactions“, (unser Experiment aus der ersten Übung) Bernhard, Sophia, Veronika

  5. Agenda • Idee • Experiment • Arbeitnehmer spielen einzeln • Arbeitnehmer spielen als Gruppe • Auswertung • Erweiterungen Bernhard, Sophia, Veronika

  6. Das Experiment 1. Spiel 2. Spiel Lohnverhandlungen zwischen einem AG und drei AN, wobei die AN in einer Gruppe agieren Wenn Arbeitsverhältnisse entstehen, dann genau drei gleichartige, und zwar zu den Konditionen, auf die sich AG und Gruppe geeinigt haben • Lohnverhandlungen zwischen einem Arbeitgeber (AG) und drei Arbeitnehmern (AN), wobei alle drei AN einzeln mit dem AG verhandeln • Ob und welches Arbeitsverhältnis entsteht hängt von einzelnen Verhandlungen ab, d.h. es können drei unterschiedliche Arbeitsverhältnisse entstehen Bernhard, Sophia, Veronika

  7. Fragestellung → Mehrere Runden => Wie entwickeln sich die vereinbarten Löhne über die Runden? Beeinflusst das kollektive Handeln der Arbeitnehmer die sich bildenden Löhne? → Intuition: Da den Gruppen-Arbeitnehmern bewusst ist, dass der Arbeitgeber nur eine Gruppe für Verhandlungen hat, fordern sie mehr Lohn. AN „bestrafen“ den AG bei zu niedrigem Lohn durch geringen Effort in Erwartung auf höheren Lohn in der nächsten Runde. Bernhard, Sophia, Veronika

  8. Das Experiment: Design (1) • 2 Spiele à 24 Spieler im Labor • Zufällige Bestimmung von 6 Arbeitgebern und 18 Arbeitnehmern • Zuordnung von je 3 Arbeitnehmern zu 1 Arbeitgeber (1 – 3) • Keine Interaktion zwischen den sechs gebildeten Märkten • Verhandlungen über PC, Abstimmung zwischen AN mittels Chat • 10 Runden à ca. 5 Minuten + Testrunde Bernhard, Sophia, Veronika

  9. Das Experiment: Design (2) • Lohn w є [0;5;10;…;95;100] • Im Gegenzug zum Lohn liefert jeder AN Effort-Einheiten, die für ihn mit Kosten verbunden sind • → Steigende Grenzkosten Bernhard, Sophia, Veronika

  10. Agenda • Idee • Experiment • Arbeitnehmer spielen einzeln • Arbeitnehmer spielen als Gruppe • Auswertung • Erweiterungen Bernhard, Sophia, Veronika

  11. Das Experiment Arbeitgeber (AG) – drei individuelle Arbeitnehmer (AN) Eine Spielrunde Bernhard, Sophia, Veronika

  12. Das Experiment • Gewinnfunktionen (1) Arbeitgeber (i=0) Arbeitnehmer (i є {1,2,3}) Die Gewinne beider Parteien sind nach jeder Runde für AG und AN sichtbar. Außerdem erfährt jeder Teilnehmer nach jeder Runde sein bisheriges Gesamtergebnis. Bernhard, Sophia, Veronika

  13. Das Experiment • Gewinnfunktionen (2) Arbeitgeber (i=0) Wenn kein Vertrag abgeschlossen wird (w=0 oder keine Eingabe), wird AG eine Strafe von 200 Pkt abgezogen. Arbeitnehmer (i є {1,2,3}) Startkapital der AN: 5,00€ p.P. Startkapital des AG: 15,00€ 200 Pkt = 1€ => Auszahlungsintervall [0,-€ ; 22,50€] Bernhard, Sophia, Veronika

  14. Agenda • Idee • Experiment • Arbeitnehmer spielen einzeln • Arbeitnehmer spielen als Gruppe • Auswertung • Erweiterungen Bernhard, Sophia, Veronika

  15. Das Experiment Arbeitgeber (AG) – drei individuelle Arbeitnehmer (AN) Eine Spielrunde Bernhard, Sophia, Veronika

  16. Agenda • Idee • Experiment • Arbeitnehmer spielen einzeln • Arbeitnehmer spielen als Gruppe • Auswertung • Erweiterungen Bernhard, Sophia, Veronika

  17. Auswertung der Ergebnisse • Fehlende Marktstruktur: 6 statistisch unabhängige Beobachtungen • Mögliche Auswertungen: • Entwicklung der Mittelwerte der gewählten Efforts in beiden Spielen über die verschiedenen Runden hinweg • Effort – Lohn – Verteilung der beiden Teilspiele vergleichen (Mann-Whitney-Test) • In welchem Teilspiel werden welche Lohnangebote nicht angenommen • Experiment alternativ auch mit Strategievektoren möglich; Problem bei der Angabe der Gewinnfunktion. Bernhard, Sophia, Veronika

  18. Auswertung der Ergebnisse • Mögliche Probleme bei der Auswertung: • „Zockermenatlität“ der AN • Heterogene Gruppen: 1 Wortführer, 2 Ja-Sager • Gleichgewichte an den Randextrema sowohl bei Lohn als auch bei Effort, wegen fehlender Bestrafungsmechanismen • Spiel mit AN als Individuen: AG kann jedem AN ein separates Angebot machen und dadurch zu niedrige Effortwahl bestrafen • Spiel mit AN als Gruppe: Sollte kein Vertrag abgeschlossen werden, hat der AG pro Runde einen Verlust von 200 Punkten und die AN erhalten einen Rundengewinn von 0 Punkten • Unter der Annahme, dass die einzelnen Spieler ihr Einkommen maximieren wollen dürften es langfristig keine Gleichgewichte bei e=0 und w=0 (kein Vertragsabschluss) geben. Bernhard, Sophia, Veronika

  19. Agenda • Idee • Experiment • Arbeitnehmer spielen einzeln • Arbeitnehmer spielen als Gruppe • Auswertung • Erweiterungen Bernhard, Sophia, Veronika

  20. Erweiterungen und Abwandlungen des Experiments (1) Mögliche Faktoren, die das Ergebnis beeinflussen können: • Gruppenstärke • Variation der Anzahl der AN, die in einer Gruppe dem AG gegenüber treten • Zeitdruck: • Verkürzung oder Verlängerung der Zeitbeschränkung bei den Verhandlungen der AN untereinander • Marktsituation: • Gruppe von AN stehen mit einzelnen AN in Konkurrenz um begrenzte Anzahl von Arbeitsplätzen Bernhard, Sophia, Veronika

  21. Erweiterungen und Abwandlungen des Experiments (2) • Auswirkungen von Transaktionskosten: • Mehrere Verhandlungsrunden zwischen AG und Gruppe von AN mit steigenden Transaktionskosten (Gewinnfunktion abhängig von der Anzahl der Verhandlungsrunden bis Einigung erzielt wurde) • Auswirkung der Spielreihenfolge – wer hat das letzte Wort: • Verändern sich die Ergebnisse, wenn AN oder AG letzten Spielzug tätigen? • Was ist realistischer? • Diskussion.... Bernhard, Sophia, Veronika

  22. Literatur MAXIMIANO, S., SLOOF, R., SONNEMANS, J. (2007). „Gift Exchange in a Multi-Worker Firm“, The Economic Journal, 117 (July), 1025-1050 BROWN, M., FALK, A., FEHR, E. (2004). „Relational Contracts and the Nature of Market Interactions“, Econometrica, Vol. 72, No.3 (May 2004), 747-780

More Related