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  1. Orientieren, Kompass

  2. Zur Orientierung muss der eigene Standort und die Himmelsrichtung bestimmt werden können. Man sollte wichtige Geländemerkmale erkennen und Karten lesen können, um sich im Gelände zu orientieren. Drei Fragen muss man sich also beantworten können. Wo stehe ich Was sehe ich Wohin gehe ich

  3. Was versteht man unter Orientierung ? Bestimmung der Himmelsrichtung um sich geografisch zurechtzufinden. Was benötigt man zur Orientierung ? Zur Orientierung benötigt man immer Hilfsmittel bzw. Anhaltspunkte. Das können Beobachtungen und Reize aus der Natur sein. Fotografien, Karten, GPS und Kompass sind weiter bekannte Hilfsmittel zur Orientierung.

  4. Die Himmelsrichtungen Die Himmelsrichtungen (auch Haupthimmelsrichtungen oder Kardinalpunkte) sind die vier Grundrichtungen Norden, Osten, Süden, Westen auf einem Standort der Erdoberfläche. Sie beziehen sich auf den jeweiligen Horizont und die Lage der Erdachse und definieren die Richtung der geografischen Koordinaten:

  5. Orientierung ohne Kompass Auch ohne Kompass kann die Himmelsrichtung bestimmt werden. Hierbei können uns natürliche Richtungsweiser wie Sonne Stern Schatten Pflanze oder künstliche Richtungsweiser wie Gebäude Satellitenschüsseln Messpunkte der Landvermessung die Himmelsrichtung grob anzeigen

  6. 6:00 18:00 15:00 9:00 12:00 Bestimmung der Himmelsrichtung mit dem Stand der Sonne Der Lauf der Sonne kann bei der Orientierung helfen, die Himmelsrichtung ist grob zu bestimmen, denn die Sonne steht ungefähr um. 06:00 Uhr im Osten, 09:00 Uhr im Südosten, 12:00 Uhr im Süden, 15:00 Uhr im Südwesten, 18:00 Uhr im Westen. Diese Angaben beziehen sich auf die Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Bei Sommerzeit ist entsprechend 1 Stunde hinzuzuzählen. N W E S Anmerkung: Alle Angaben zum Sonnenstand und Verlauf sind nur für die Nordhalbkugel gültig. Auf der anderen Seite des Äquators, geht die Sonne zwar auch im Osten auf und im Westen unter. Mittags steht sie aber im Norden.

  7. Bestimmung der Himmelrichtung mit einer analogen Uhr. Eine einfache analoge Uhr reicht für die ungefähre Bestimmung der Himmelsrichtung aus. Ausgangspunkt ist immer der Stundenzeiger. Minuten und Sekundenzeiger haben keine Bedeutung. Der Stundenzeiger wird auf die Sonne gerichtet und eine gedachte Linie auf die 12 projiziert Zu beachten ist noch, zur Sommerzeit wird verwendet man anstatt der 12 die 1. Wenn man den Winkel zwischen Stundenzeiger und 12:00 halbiert bekommt man die Südrichtung. SÜD SÜD 1/2 1/2 12:00 12:00 1/2 1/2 6:00 6:00 Vormittag Nachmittag

  8. Schattenkompass Bei bedecktem Himmel kann man die Sonne oft nicht anpeilen. Stellt man jedoch einen Stab (z.B. Bleistift) auf eine helle Fläche (Papier) so wirft dieser einen Schatten. Dieser Schatten weist genau in die entgegen gesetzte Richtung in der die Sonne gerade steht.                                                     Der Schatten zeigt (genau umgekehrt zur Sonne). um 6 Uhr nach Westen, 12 Uhr nach Norden 18 Uhr nach Osten Norden 18:00 6:00 12:00 Westen Osten

  9. Bestimmung der Himmelsrichtung bei Nacht 200 Zur Bestimmung der Himmelsrichtung bei Nacht, eignet sich in unseren Breiten am besten der Polarstern. Er steht immer an der gleichen Stelle. Dort ist Norden Er ist das ganze Jahr sichtbar und man findet ihn am schnellsten, wenn man sich das Sternbild des großen Wagens (auch großer Bär) sucht. Die fünffache Verlängerung der hinteren Achse führt auf direktem Weg zum Polarstern. Der Polarstern ist gleichzeitig der letzte Stern an der Deichsel des kleinen Wagens

  10. Bestimmung der Himmelsrichtung mit Pflanzenwachstum Es gibt noch einige weiter Möglichkeiten die Himmelrichtung zu bestimmen, z.B. dem Wachstum oder Moosbefall bestimmter Pflanzen usw. Moos wächst dort wo es feucht ist, und somit gegenüber der, stärker von der Sonne beschienen Südseite. Moos wächst vor allem auf der Nord-Westseite von Bäumen, Mauern, Steinen oder Gebäuden. Diese Methoden sind aber leider nicht besonders zuverlässig.

  11. Bestimmung der Himmelsrichtung z.B.Gebäuden In alter Zeit war es für das frühe Christentum selbstverständlich die Kirchen bevorzugt in Richtung Osten zu bauen. Altäre und auch Grabsteine wurden ebenfalls nach Osten ausgerichtet. Den Grund für die Ausrichtung nach Osten finden wir in Symbolik der Himmelsrichtungen im Christentum. Satellitenschüsseln sind in Deutschland bis auf wenige Grad Abweichung nach Süden auf den Satelliten (Astra) ausgerichtet. Natürlich muss man hier den Abstrich bei Ausrichtung auf exotische Satelliten machen. Diese sind teilweise abweichen ausgerichtet.

  12. Trigonometrische Punkte in der Landschaft. Trigonometrische Punkte sind Messpunkte der Landvermessung. Im Gelände dienen solche Punkte, der Orientierung und als Fixpunkte für örtliche Vermessungen. Dabei handelt es sich meistens um herausgehobene Stellen, die einen guten Überblick über die Umgebung bieten. An solchen festgelegten Punkten sind viereckige Steine in den Boden eingesetzt, auf deren Oberseite ein rechtwinkliges Kreuz eingemeißelt ist. Die Balken dieses Kreuzes verlaufen genau in Nord-Süd- bzw. West-Ost-Richtung.

  13. Trigonometrische Punkte in der Landschaft. Zusätzlich sind in solche Steine an einer Seite die Buchstaben „TP" eingemeißelt. Diese Buchstaben befinden sich stets an der Südseite des Steines In Deutschland tragen die Trigonometrische Punkte auf der Nordseite ein Dreieck und auf der Südseite die Buchstaben „TP“. In den topografischen Karten sind die TP als kleine Dreiecke markiert.

  14. N Wo ist welche Himmelsrichtung. Buchstaben der jeweiligen Himmelsrichtung zuordnen. N = Norden W= Westen O= Osten S = Süden O W S Norden Der Schatten des Stabes zeigt um welche Uhrzeit nach Norden ? a) 6 Uhr b) 12:00 c) 18:00 b 12:00

  15. Westen Osten Wo steht die Sonne um 9:00 Vormittag ? Südwesten Südosten Süden Süden Der Stundenzeiger zeigt auf die Sonne. Es ist 16:00 MEZ. Wo ist Süden? 12:00 6:00

  16. Wie kann man am Tage ohne Kompass bei bedecktem Himmel die Himmelsrichtung feststellen? a) Bei bedecktem Himmel kann man den Stand der Sonne feststellen, wenn ein senkrecht auf einer hellen Fläche aufgestelltes Stäbchen (z. B. ein Bleistift) noch einen erkennbaren Schatten wirft. Der Schatten weist morgens nach Westen, mittags nach Norden, abends nach Osten. b) Bei bedecktem Himmel kann man den Stand der Sonne feststellen, wenn ein senkrecht auf einer hellen Fläche aufgestelltes Stäbchen (z. B. ein Bleistift) noch einen erkennbaren Schatten wirft. Der Schatten weist morgens nach Osten, mittags nach Norden, abends nach Westen. c) Bei bedecktem Himmel kann man den Stand der Sonne feststellen, wenn ein senkrecht auf einer hellen Fläche aufgestelltes Stäbchen (z. B. ein Bleistift) noch einen erkennbaren Schatten wirft. Der Schatten weist morgens nach Norden mittags nach Westen, abends nach Süden. d) Bei bedecktem Himmel kann man den Stand der Sonne feststellen, wenn ein senkrecht auf einer hellen Fläche aufgestelltes Stäbchen (z. B. ein Bleistift) noch einen erkennbaren Schatten wirft. Der Schatten weist morgens nach Süden, mittags nach Osten, abends nach Norden. a

  17. Nordrichtung Nun ist Norden leider nicht gleich Norden. Es wird unterschieden zwischen magnetisch Nord, geografisch Nord und Gitter Nord. In topografischen Karten werden die einzelnen Nordrichtungen durch verschiedene Pfeilsymbole gekennzeichnet.

  18. Magnetisch Nord (MaN) Das Magnetfeld der Erde ist auf die magnetischen Pole ausgerichtet. Diese fallen nicht mit den geografischen Polen zusammen. Die Kompassnadelorientiert sich an den magnetischen Feldlinien der Erde. Deren Verlauf schwankt je nach örtlicher Lage sehr stark. Die Kompassnadel zeigt darum nicht immer zum magnetischen Nordpol. Magnetisch Nord (MaN) muss somit (theoretisch) für jeden Ort auf der Erde gesondert bestimmt werden und verändert sich zudem laufend. In topografischen Karten wird magnetisch Nord meistens durch eine (altmodische) Magnetkompassnadel gekennzeichnet

  19. Nordrichtung Im Bild ist dargestellt wie sich der Magnetische Nordmagnetpol in den letzten Jahrhunderten gewandert ist.

  20. Geografisch Nord (GeN) Um einen Punkt auf der Erde genau definieren zu können hat man die Erde in Längengrade (Meridiane) und Breitengrade (Parallelkreise) eingeteilt. Breitengrad Äquator Längengrad

  21. Geografisch Nord (GeN) Geografisch Nord ist die "wahre" Nordrichtung. Alle Längengrade (Meridiane) des geografischen Koordinatensystems führen nach Geografisch Nord, d.h. zum geografischen Nordpol. In topografischen Karten wird geografisch Nord üblicherweise mit einem (Nord) Stern gekennzeichnet.

  22. Gitter Nord (GiN) Gitter Nord bezeichnet die Richtung, in der die senkrecht und parallel verlaufenden Linien eines rechtwinkligen und zweidimensionalen Koordinatengitters verlaufen. Hierzu gehören z.B. das UTM- Gitter. Gitter Nord (GiN) und geografisch Nord (GeN) stimmen lediglich am Hauptmeridian des abgebildeten Meridianstreifens überein. In topografischen Karten wird Gitter Nord im allgemeinen mit einem kleinen Querstrich oder Quadrat (wie ein Gitter) gekennzeichnet.

  23. Missweisung Als Missweisung (Deklination) (Mw) bezeichnet man die horizontale Abweichung der magnetischen Nordrichtung (MaN) von der geografischen Nordrichtung (GeN).

  24. Nadelabweichung Als Nadelabweichung bezeichnet man die horizontale Abweichung zwischen der Nordrichtung der senkrechten Gitterlinien eines geodätischen Koordinatensystems (z.B. UTM) und der magnetischen Nordrichtung.

  25. Berücksichtigung der Missweisung und Nadelabweichung In Mitteleuropa ist die Missweisung sehr gering. Auch die Nadelabweichung ist kaum der Rede wert. Solche geringen Werte können auf der Kompassrose eines durchschnittlichen Kompasses nicht hinreichend genau eingestellt und abgelesen werden. In Deutschland und seinen Nachbarländern kann die Missweisung daher für normale Orientierungszwecke vernachlässigt werden. Beträgt die jedoch mehr als 5°, so ist eine Korrektur sinnvoll. Bei noch größeren Werten, z.B. 20° in Kanada, ist eine Korrektur zwingend erforderlich

  26. Der Kompass Niemand weiß, wer den ersten Kompass erfunden hat. Geschichtlich nachgewiesen ist der Gebrauch des Gerätes bei den Chinesen im 12. Jahrhundert nach Christus, wobei die magnetischen Eigenschaften von Eisen wahrscheinlich schon im 2. Jahrhundert vor Christus bekannt waren. Die ersten Kompasse bestanden aus einem magnetisierten Erzstück, das auf einem Holzstück befestigt in einem Gefäß mit Wasser schwamm, so dass sich das Erzstück, den Gesetzen des Magnetismus gehorchend, stets in die Nordrichtung einstellte.

  27. Der Kompass Was ist ein Kompass? Der Kompass ist ein Instrument zur Anzeige der Nordrichtung mit der Hilfe einer Magnetnadel. Der Marschkompass In seiner robusten Ausführung bewährt sich der Marschkompass vor allem im Gelände, wenn oft gepeilt werden muss. Bei dieser Kompassausführung bewährt sich die lange Visierlinie. Die Magnetnadeldose und der Spiegel werden durch das zusammenschieben oder klappen des Kompasses im Gehäuse versenkt. So ist der Kompass gut geschützt. Als Nachteil erweisen sich diese Modellen bei der Arbeit auf Karten, weil sie undurchsichtig sind und über keine durchgehende Anlegekante verfügen.

  28. Der Kompass Der Kartenkompass Diese Art von Kompass (auch Plattenkompass genannt) wurde besonders für die Arbeit auf der Karte entwickelt. Er verfügt über eine durchsichtige Kunststoffplatte, auf der meistens ein Maßstab eingeprägt ist und hat eine durchgehende Anlegekante für die Arbeit mit Standlinien. Dafür gestaltet sich die Peilung im Gelände etwas schwieriger und die Ausführung ist weniger robust. Modelle mit Spiegenvisier sind ein Kompromiss zum Marschkompass

  29. Der Kartenkompass Der Kartenkompass ist klein, leicht und preiswert. Er vereinigt Lineal, Winkelmesser und Kompassnadel miteinander Rahmenplatte Ablesemarke Magnetnadel Nordlinien Anlegekante mit Planzeiger Richtungspfeil Missweisungsskala Kompassrose Nordmarke Kompassdose

  30. Der Kartenkompass Die Magnetnadel ist Edelsteingelagert und schwimmt zur Dämpfung in einer öligen Flüssigkeit. Das Nordende wird durch Pfeilform und Farbe deutlich hervorgehoben. Die Kompassdose ist durchsichtig und drehbar. Am äußeren Ring befindet sich die Kompassrose, Am Boden sind Nordmarke und Nordlinien eingearbeitet die sich mitdrehen. Mit der Hilfe der Nordmarke und Nordlinien ist eine Winkelmessung erst möglich. Die Kompassrose besitzt eine Skaleneinteilung von 0-360°. Mit ihr können Winkel an der Ablesemarke eingestellt und abgelesen werden. Auf der Rahmenplatte aus durchsichtigem Kunststoff sind die Kompassdose, Skalen, und andere Dinge wie Planzeiger, Lupe und Spiegel wenn vorhanden angebracht. Die rechte und linke Seite der Rahmenplatte werden als Anlegekanten bezeichnet. An ihr werden Kurs und Peilung auf die Karte übertragen. Der Richtungspfeil legt die Arbeitsrichtung fest. Kurse und Peilungen werden immer in Pfeilrichtung durchgeführt.

  31. Einnorden einer der Karte Orientierung beginnt im Kopf. Je besser man sich im Kopf orientieren kann, desto weniger ist man auf künstliche Hilfsmittel angewiesen. Aber in gewissen Abständen sollte man die Orientierung im Kopf mit Karte und Kompass korrigieren. Nur so lassen sich rechtzeitig Korrekturen vornehmen. Erster Schritt für jedes gemeinsame Arbeiten mit Karte und Kompass, ist das Einnorden der Karte, d.h. ich bringe Karte und Kompass in eine Richtung. Aber darauf achten das ein Kompass durch elektrische Felder oder Gegenstände aus Eisen abgelenkt werden kann. Das Einnorden auf der Motorhaube eines Autos ist darum nicht die beste Methode.

  32. Einnorden einer der Karte 1) Anlegekante des Kompasses an eine der senkrechten Gitterlinie (Nord – Süd) der Karte anlegen. Der Richtungspfeil zeigt zum oberen Kartenrand. Die Beschriftung ist lesbar. 2) Kompassdose so lange drehen, bis die Skalierung 0°(N) an der Ablesemarke anliegt.

  33. Einnorden einer der Karte 3) Karte mit dem aufgelegten Kompass so lange drehen bis die Nadel auf N eingependelt ist 4) Kompass, Karte und der Blick sind nun nach Norden ausgerichtet. Missweisung und Nadelabweichung, die auf der Karte angegeben sind, beachten. In Deutschland und seinen Nachbarländern kann die Missweisung vernachlässigt werden.

  34. Kursbestimmung (Marschzahl/Kompasszahl) auf der Karte Es soll die Richtung einer Wegstrecke, ausgehend von einem Punkt zu einem weiteren Punkt auf der Karte ermittelt und auf die Landschaft übertragen werden.. Ausgangspunkt und Zielort sollten nicht zu weit entfernt sein. Es ist besser Zwischenzielort zu verwenden. Z 1) Die Karte einnorden. 2) Der Ausgangspunkt “A“ mit z.B. einer Hilfslinie dem Zielpunkt “Z“ verbinden. 3) Anlegekante des Kompasses auf die Hilfslinie zwischen „A“ und „Z“ legen. Richtungspfeil zeigt zum Zielort! A

  35. Kursbestimmung (Marschzahl/Kompasszahl) auf der Karte 4) Mit der linken Hand Kompass werden und Karte auf dieser Stelle fixiert. Mit der rechten Hand wird die Kompassdose so gedreht, dass die Nordlinien des Kompasses mit den senkrechten Gitterlinien der Karte parallel laufen. Die Nordmarke zeigt nach Norden! 5) Der Kompass ist nun auf dem Kurs (Marschzahl) eingestellt. Man liest ihn an der Ablesemarke von der Kompassrose ab. Z A

  36. Kurs auf die Landschaft übertragen Den mittels Karte auf dem Kompass ermittelten und eingestellten Kurs (Marschzahl) nicht mehr am Kompass verändern. Event. aufschreiben. 1.Am Ausgangspunkt den Kompass waagrecht vor dem Körper halten. Der Richtungspfeil zeigt vom Körper weg! 2. Sich mit dem Kompass um die eigen Achse drehen, bis das Nordende der Magnetnadel mit der Nordmarke übereinstimmt. 3. Der Richtungspfeil des Kompasses zeigt nun in Richtung des zu gehenden Wegs (Kurs). 4. In Pfeilrichtung ein markantes und nicht zu weit entferntes Objekt als Hilfsziel suchen. Ohne den Kompass dauerhaft abzulesen zum Hilfsziel gehen. (*1) 5 Nach dem Erreichen des Hilfsziels den Kompass in Übereinstimmung (Punkt 2) bringt und ggf. neue Hilfsziele aussuchen bis das Ziel (Z) erreicht ist. (*1) Können wegen der Geländeform oder schlechter Sicht keine Hilfsziele genutzt werden, hält man den Kompass beim gehen so, dass die Nadel stehst parallel zur Nordmarke steht.

  37. Anpeilen eines Objektes Um zu entfernten Objekten zu kommen kann man es mit dem Kompass anpeilen. Auch wenn man zeitweise die Sicht auf das Objekt verliert gelangt man zum Zielpunkt. Die Methode der Peilung wird auch zur Standortbestimmung mittels Kreuzpeilung verwendet • Ein klar erkennbares Objekt in der Landschaft, Berggipfel, Kirchenturm, usw. aussuchen. • Objekt mit dem Kompass anpeilen: Am besten dabei den ganzen Körper dem Objekt zudrehen. Kompass wagrecht, etwa in Hüfthöhe halten. Senkrecht auf den Kompass blicken, der Richtungspfeil des Kompasses zeigt auf das Zielobjekt. • Kompassdose so drehen, dass das Nordende der Kompassnadel in der Nordmarke ruht. Peilungswinkel bzw. Marschzahl ist jetzt auf dem Kompass fixiert (Ablesemarke) und kann z.B. auf die Karte übertragen werden.

  38. Kreuzpeilung Um einen Standort zu bestimmen, braucht man auf der Karte mindestens 2 Standlinien, die sich kreuzen. Der Kreuzungspunkt der Linien ist der eigene Standort. Eine präzise Möglichkeit bietet die Kompasspeilung über mindestens zwei angepeilte Objekte. Die Karte muss vorher eingenordet werden. • Mindestens 2 klar erkennbare, nicht zu weit entfernte Objekte aussuchen. Objekte müssen auf der Karte eindeutig identifizierbar sein. • Erstes Objekt mit dem Kompass anpeilen. Der Peilungswinkel wird auf dem Kompass fixiert und kann auf die Karte übertragen werden. • Anlegekante des Kompasses auf der Karte an das Peilobjekt anlegen. Der Richtungspfeil muss zum Objekt hinweisen. • Kompass so lange verdrehen um das Peilobjekt verdrehen, bis die Nordlinien mit den senkrechten Gitterlinien der Karte parallel laufen. • An der Anlegekante liegt jetzt die Peilung an. Mit einem Bleistift die Standlinie in die Karte einzeichnen.

  39. Kreuzpeilung Fortsetzung Irgendwo auf der ersten Linie ist nun unser Standort. Nun ist eine zweite Peilung zu einem anderen Objekt an der reihe um den Standort genau zu bestimmen. • Zweites Objekt mit dem Kompass anpeilen. Der Peilungswinkel wird auf dem Kompass fixiert und kann auf die Karte übertragen werden. • Anlegekante des Kompasses auf der Karte an das Peilobjekt anlegen. Der Richtungspfeil muss zum Objekt hinweisen. • Kompass so lange verdrehen um das Peilobjekt verdrehen, bis die Nordlinien mit den senkrechten Gitterlinien der Karte parallel laufen. • An der Anlegekante liegt jetzt die zweite Peilung an. Mit einem Bleistift die Standlinie einzeichnen. • An der Stelle an dem sich die beiden Linien kreuzen ist unser Standort. Mit zusätzlichen Standlinien lässt sich die Präzision erhöhen.

  40. Der Kompass ist ein Instrument zu welcher Bestimmung? a) der Anzeige der aktuellen Höhe des Punktes, an dem man sich befindet b) der Anzeige der Westrichtung mit Hilfe einer Magnetnadel c) der Anzeige der Nordrichtung mit Hilfe einer Magnetnadel d) der Anzeige der Wassertiefe mit Hilfe des Bandes am Gehäuse Worauf ist beim Gebrauch eines Kompasses besonders zu achten? a) Nie in die direkte Sonne halten, da ansonsten die Nadel irritiert wird b) Der Kompass muss immer auf dem Boden liegen c) Die Kompassnadel kann durch Gegenstände aus Kunststoff abgelenkt werden d) Die Kompassnadel wird durch elektrische Felder, Gegenstände aus Eisen Abgelenkt C D Sind der magnetische und der geografische Nordpol identisch ? Nein Ja

  41. Wie wird eine topographische Karte eingenordet? a) Teilscheibe (Kompassdose) drehen, „N“ (Norden) mit der Ablesemarke in Übereinstimmung bringen; Marschkompass mit der Anlegekante so an eine Nord-Süd-Gitterlinie legen, dass der Richtungspfeil zum oberen Kartenrand zeigt; Karte mit angelegtem Marschkompass so lange drehen, bis die Magnetnadel auf „N“ eingespielt ist. b) Teilscheibe drehen, „N“ (Norden) mit der Ablesemarke in Übereinstimmung bringen; Marschkompass mit der Anlegekante so an eine West-Ost-Gitterlinie legen, dass der Richtungspfeil zum oberen Kartenrand zeigt; Karte mit angelegtem Marschkompass so lange drehen, bis die Magnetnadel auf „N“ eingespielt ist. c) Teilscheibe drehen, „N“ (Norden) mit der Ablesemarke in Übereinstimmung bringen; Marschkompass mit der Anlegekante so an den Kartenrand legen, dass der Richtungspfeil zum oberen Kartenrand zeigt; Karte mit angelegtem Marschkompass so lange drehen, bis die Magnetnadel auf „N“ eingespielt ist. d) Teilscheibe drehen, „N“ (Norden) mit der Ablesemarke in Übereinstimmung bringen; Marschkompass mit der Anlegekante so an eine Nord-Süd-Gitterlinie legen, dass der Richtungspfeil zum unteren Kartenrand zeigt; Karte mit angelegtem Marschkompass so lange drehen, bis die Magnetnadel auf „N“ eingespielt ist. A

  42. Wie wird eine Kompasszahl (Marschzahl) aus der Karte ermittelt? a) Den Kartenpunkt, von dem aus die Richtung bestimmt werden soll (z. B. Ausgangspunkt für Bewegungen), mit dem Richtungspunkt durch eine Hilfslinie verbinden. Den Marschkompass mit der Anlegekante so an die Hilfslinie anlegen, dass der Richtungspfeil zum Richtungspunkt zeigt. Den Marschkompass festhalten und die Teilscheibe so lange drehen, bis die Magnetnadel auf „N“ (Norden) einspielt. Die gesuchte Kompasszahl an der Ablesemarke ablesen. b) Den Kartenpunkt, von dem aus die Richtung bestimmt werden soll (z. B. Ausgangspunkt für Bewegungen), mit dem Richtungspunkt durch eine Hilfslinie verbinden. Die Karte einnorden. Den Marschkompass mit der Anlegekante so an die Hilfslinie anlegen, dass der Richtungspfeil zum Richtungspunkt zeigt. Die gesuchte Kompasszahl an der Ablesemarke ablesen. c) Den Kartenpunkt, von dem aus die Richtung bestimmt werden soll (z. B. Ausgangspunkt für Bewegungen), mit dem Richtungspunkt durch eine Hilfslinie verbinden. Die Karte einnorden. Den Marschkompass mit der Anlegekante so an die Hilfslinie anlegen, dass der Richtungspfeil zum Richtungspunkt zeigt. Den Marschkompass festhalten und die Teilscheibe so lange drehen, bis die Magnetnadel auf „N“ (Norden) einspielt. Die gesuchte Kompasszahl an der Ablesemarke ablesen. d) Den Kartenpunkt, von dem aus die Richtung bestimmt werden soll (z. B. Ausgangspunkt für Bewegungen), mit dem Richtungspunkt durch eine Hilfslinie verbinden. Die Karte einnorden. Den Marschkompass mit der Anlegekante so an den Kartenrand anlegen. Den Marschkompass festhalten und die Teilscheibe so lange drehen, bis die Magnetnadel auf „N“ (Norden) einspielt. Die gesuchte Kompasszahl an der Ablesemarke ablesen. C

  43. Wie wird eine Kompasszahl zu einem sichtbaren Geländepunkt ermittelt? a) Den Geländepunkt anvisieren. Die Teilscheibe drehen, bis die Magnetnadel auf „N“ (Norden) eingespielt ist. Die gesuchte Kompasszahl an der „N“ (Norden) Markierung ablesen. b) Den Geländepunkt anvisieren. Die Teilscheibe drehen, bis die Magnetnadel auf „N“ (Norden) eingespielt ist. Die gesuchte Kompasszahl an der Ablesemarke ablesen. c) Den Geländepunkt anvisieren. Teilscheibe drehen bis „N“ (Norden) mit der Ablesemarke übereinstimmt. Die gesuchte Kompasszahl an der Ablesemarke ablesen. d) Den Geländepunkt anvisieren. Den Körper solange drehen, bis die Magnetnadel auf „N“ (Norden) eingespielt ist. Die gesuchte Kompasszahl an der Ablesemarke ablesen. B

  44. 1) Die Karte einnorden. 2) Die Kompasszahl / Marschzahl von Punkt A zu Punkt B bestimmen. Marschzahl =____________ 3) Die Kompasszahl / Marschzahl von Punkt C zu Punkt D bestimmen. Marschzahl =____________ 4) Von Standort aus kann man Punkt D mit eine Kompasszahl / Marschzahl von __________________ und Punkt B mit einer Kompasszahl / Marschzahl von __________________ sehen. An welchen Ort befindet sich der Standort? Standort:___________________________________

  45. Danke für Eure Aufmerksamkeit