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Galeristen als Kunsthändler. Kulturmanagement- und Sponsoring-Präsentation von Sophia Porcaro. Gliederung. Begriffsdefinitionen Galerist / Kunsthändler Geschichtliche Entwicklung Ökonomische Betrachtung 3.1 Kunsthändler, Künstler und Kunstmarkt 3.1.1 Die Aufgaben eines Galeristen

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Presentation Transcript
galeristen als kunsth ndler

Galeristen als Kunsthändler

Kulturmanagement- und Sponsoring-Präsentation

von Sophia Porcaro

gliederung
Gliederung
  • Begriffsdefinitionen Galerist / Kunsthändler
  • Geschichtliche Entwicklung
  • Ökonomische Betrachtung
  • 3.1 Kunsthändler, Künstler und Kunstmarkt
  • 3.1.1 Die Aufgaben eines Galeristen
  • 3.1.2 Wie finanziert sich eine Galerie
  • Galerie und Kunsthandlung Keim
  • 4.1 Vorstellung
  • 4.2 Zusammenarbeit mit Künstlern und Ausstellungsarbeit
  • 4.2.1 Marketing
  • 4.3 Gegenüberstellung von Kosten und Erträgen
  • 5. Fazit
1 begriffsdefinitionen galerist kunsth ndler
1.Begriffsdefinitionen Galerist / Kunsthändler
  • Der Begriff Kunsthandel nach dem Bundesverband Deutscher Kunst- und Antiquitätenhändler
  • In den Bundesverband Deutscher Kunst- und Antiquitätenhändler werden Händler aufgenommen, wenn sie: „hauptberuflich und überwiegend mit Kunstgegenständen, Sammlungsstücken und Antiquitäten (…) von Kunsthistorischem Wert handeln und eine mindestens fünfjährige selbständige kunsthändlerische Tätigkeit nach den Grundsätzen ordentlicher Kaufleute ausüben oder eine gleichwertige Berufserfahrung nachweisen können sowie Kenntnisse der Kunst- und Kulturgeschichte und der einschlägigen Literatur besitzen.“
1 begriffsdefinitionen galerist kunsth ndler4
1.Begriffsdefinitionen Galerist / Kunsthändler
  • Der Begriff Galerie nach dem Bundesverband Deutscher Galeristen
  • Mitglied im Bundesverband Deutscher Galerien werden Galeristen, „…die hauptberuflich überwiegend mit der bildenden Kunst des 20. Jahrhunderts handeln. (…) in den vergangenen drei Jahren Ausstellungen (…) in den eigenen Galerieräumen veranstaltet hat, Einladungen für die Ausstellungen versandt hat und seine Galerieräume in dieser Zeit einer uneingeschränkten Öffentlichkeit während der üblichen Öffnungszeiten (…) an mindestens fünf Wochentagen zugänglich sind. Indiz für die hauptberufliche Galerietätigkeit ist darüber hinaus die Förderung lebender Künstler und entsprechende Öffentlichkeitsarbeit.“
2 geschichtliche entwicklung
2. Geschichtliche Entwicklung
  • Schon in der Antike erste Kunsthandelsformen nachgewiesen
  • 5. Jahrhundert v. Chr. Griechische Kaufleute
  • Bedeutend war der Handel mit älteren griechischen Kunstgegenständen im antiken Rom der Kaiserzeit
  • Erst im 15. Jahrhundert kommt wieder eine Kunsthandelsähnliche Form auf
2 geschichtliche entwicklung6
2. Geschichtliche Entwicklung
  • Ab dem 16. Jahrhundert etablierte sich der Kunsthandel in speziellen Läden. In Florenz waren dies die sog. Botteghe, die man als die Vorboten der heutigen Galerien bezeichnen könnte
  • Der hochspezialisierte Beruf des Kunsthändlers entwickelte sich im 18. und vor allem im 19. Jahrhundert
  • Folglich wurden im 19. Jahrhundert, zahlreiche Galerien – vor allem in London, Paris und New York – gegründet
3 konomische betrachtung 3 1 kunsth ndler k nstler und kunstmarkt
3. Ökonomische Betrachtung 3.1 Kunsthändler, Künstler und Kunstmarkt

Kunstmarkt

Künstler

Galerist

Kunstnachfrager

Einführung in den Kunstmarkt durch entsprechende Öffentlichkeitsarbeit, rentable Preisbildung, rechtliche und finanzielle Absicherung etc.

Beratung, Fachwissen, Kostenersparnis, Hinführung zum Künstler und seiner Werke etc.

3 konomische betrachtung 3 1 kunsth ndler k nstler und kunstmarkt8
3. Ökonomische Betrachtung 3.1 Kunsthändler, Künstler und Kunstmarkt
  • Kontaktzahlreduzierung zwischen Künstlern und Kunstnachfragern
  • erhebliche Kostenreduktion
  • Zugang zu allen Informationen, welche auf dem Kunstmarkt zur Verfügung gestellt werden
  • Unsicherheiten auf Seiten der Nachfrager, sowie der Künstler reduzieren
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3. Ökonomische Betrachtung3.1 Kunsthändler, Künstler und Kunstmarkt 3.1.1 Die Aufgaben eines Galeristen
  • Transaktionsgegenstand sind Werke der modernen bildenden Kunst wie Gemälde, Skulpturen und Installationen
  • Galerieprogramm
  • schließen Verträge mit Künstlern und legen Preise fest
  • stellen Potentialfaktoren
  • veranstalten Vernissagen
  • leisten Öffentlichkeitsarbeit
  • schließen Verkaufsverträge ab
  • versichert die Bilder während des Transports und Galerieaufenthalts gegen Beschädigung
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3. Ökonomische Betrachtung3.1 Kunsthändler, Künstler und Kunstmarkt 3.1.1 Die Aufgaben eines Galeristen
  • Beschaffungswege:
  • • Ankauf über Auktionen
  • • Ankauf über Kommissionsware von Privatbesitzern oder anderen Galerien oder Kunsthandlungen
  • • Ankauf oder Annahme von Kommissionsware direkt vom Künstler
  • Gestaltung der Transaktionsbeziehung zum Künstler:
  • monatliches Fixtum
  • Kunstwerke in Kommission
  • Künstler erhält, unter Berücksichtigung des Fixtums, 40 – 60% des erzielten Verkaufserlöses
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3. Ökonomische Betrachtung3.1 Kunsthändler, Künstler und Kunstmarkt 3.1.2 Wie finanziert sich eine Galerie
  • Terrahe Umfrage:
  • Umsätze Galerien in der BRD im Jahr 1979 zwischen
  • DM 150 000 und über 1 Million DM
  • Durchschnittsumsatz einer Galerie für moderne Kunst
  • 300 000 – 400 000 DM
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3. Ökonomische Betrachtung3.1 Kunsthändler, Künstler und Kunstmarkt 3.1.2 Wie finanziert sich eine Galerie
  • Umfrage bei 70 deutschen Galerien durch den Bundesverband Deutscher Galerien Mitte der neunziger Jahre:
  • monatlich laufenden Kosten 15 000 Euro – für Promotion, Ausstellungen, Katalogproduktion, Vermittlungsarbeit.
  • Erstausstellungen lagen im Bereich der Malerei zwischen 1000 und 5000 Euro, für Arbeiten auf Papier um die 500 Euro
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3. Ökonomische Betrachtung3.1 Kunsthändler, Künstler und Kunstmarkt 3.1.2 Wie finanziert sich eine Galerie
  • Galerien finanzieren sich fast ausschließlich über ihre Verkäufe. Spenden kommen selten vor und sind dann meist sehr gering
  • Schnelle Entscheidungen, Mobilität, Präsenz auf mehreren Messen, Dienstleistung, Service und Betreuung der Künstler, Sammler und Museen, rechtlicher und steuerlicher Verwaltungsaufwand
  • Galeristen und Kunsthändler können meist nicht nach dem Prinzip der Gewinnmaximierung handeln
4 galerie und kunsthandlung keim 4 1 vorstellung
4. Galerie und Kunsthandlung Keim4.1 Vorstellung
  • Inhaber Thomas Niecke, seit 1997
  • 2 Feste Mitarbeiter
  • 3 Freie Mitarbeiter
  • Mitglied des LGBaWü und des BDG
  • keine Programmgalerie
  • Galerieprogramm 25 Künstler vertreten
  • Jürgen Mack, Horst Peter Schlotter, Hans Schreiner, Heinz Nowag, Rolf Kilian, Birgit Rehfeld, Birte Horn, Ingeborg van Loock
4 galerie und kunsthandlung keim 4 1 vorstellung15
4. Galerie und Kunsthandlung Keim4.1 Vorstellung

Rolf Kilian, o.T. 2002Eitempera auf Sperrholz, 98x60 cm

H.P. Schlotter "Stilleben genießerisch" 2003, Pigmente auf Leinwand, 126 x 57 cm

4 galerie und kunsthandlung keim 4 1 vorstellung16
4. Galerie und Kunsthandlung Keim4.1 Vorstellung

Pablo Picasso"Jaqueline e`curere en profil..."im Rahmen ca. 65x54 cmEUR 685

Birgit Rehfeldt, "Innen 2002"Alabaste

4 galerie und kunsthandlung keim 4 1 vorstellung17
4. Galerie und Kunsthandlung Keim4.1 Vorstellung
  • Bilder im Wert von ca. 100 000 Euro
  • Versicherungssumme von 3 Millionen Euro
  • Kundenstamm ca. 3500 , 1200 wirklich interessant
  • 4 - 5mal im Jahr Ausstellungen, 4 – 6 Wochen
  • Kunsthaus Keim
4 galerie und kunsthandlung keim 4 1 vorstellung18
4. Galerie und Kunsthandlung Keim4.1 Vorstellung

Kunsthaus Keim

Galerie Keim

„Sommerwind“

6. Juni – 16. Juli

4 galerie und kunsthandlung keim 4 2 zusammenarbeit mit k nstlern und ausstellungsarbeit
4. Galerie und Kunsthandlung Keim4.2 Zusammenarbeit mit Künstlern und Ausstellungsarbeit
  • Künstler direkt von der Akademie in Stuttgart
  • Bilder der Künstler in Kommission
  • Gewinn eines verkauften Gemäldes geht zu 50% an die Galerie und zu 50% an den Künstler
  • kein bindendes Vertragsverhältnis
4 galerie und kunsthandlung keim 4 2 zusammenarbeit mit k nstlern und ausstellungsarbeit20
4. Galerie und Kunsthandlung Keim4.2 Zusammenarbeit mit Künstlern und Ausstellungsarbeit
  • jährlich etwa 4 – 5 Ausstellungen
  • Kosten pro Ausstellung ca. 3000 Euro:
  • Werbekosten (ca. 1000 Euro), Bewirtungskosten (ca. 200 Euro), Verwaltungskosten die bei der Organisation anfallen, Personal- und Raumkosten, Versicherungssummen und Transportkosten, teilweise die Einrahmung der Gemälde
4 galerie und kunsthandlung keim 4 2 zusammenarbeit mit k nstlern und ausstellungsarbeit21
4. Galerie und Kunsthandlung Keim4.2 Zusammenarbeit mit Künstlern und Ausstellungsarbeit
  • Erlös:
  • bei Bildern zu 50% an die Galerie
  • bei Skulpturen zu 40% an die Galerie
  • Preise:
  • höchstens 10 000 Euro
  • Zahlungsbereitschaft
  • Bekanntheit des Künstlers
  • Größe des Bildes
  • aktuelle Marktsituation
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4. Galerie und Kunsthandlung Keim4.2 Zusammenarbeit mit Künstlern und Ausstellungsarbeit4.2.1 Marketing
  • Internet:
  • Homepage 300 – 500 Besucher täglich
  • Verkäufe über das Internet
  • Newsletter per E-Mail
  • Regionalen Kunstzeitschriften:
  • Belser
  • Kunsttermine
  • Art Karlsruhe:
  • Kosten für eine Messe ca. 7000 Euro
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4. Galerie und Kunsthandlung Keim4.2 Zusammenarbeit mit Künstlern und Ausstellungsarbeit4.2.1 Marketing
  • Kunstausstattung großer Firmen:
  • pds-Bank
  • über 50 Fertighäuser
  • 2 Krankenhäuser
  • 100 Firmen in Objekteinrichtung

pds-Bank

4 galerie und kunsthandlung keim 4 3 gegen berstellung von kosten und ertr gen
4. Galerie und Kunsthandlung Keim4.3 Gegenüberstellung von Kosten und Erträgen
  • Jährliche Umsatzerlöse 100 000 Euro
  • Jährliche Kosten 50 000 Euro
  • Jährliche Warenankäufe 35 000 Euro
  • Betriebsergebnis ca. 20 000 Euro
4 galerie und kunsthandlung keim 4 3 gegen berstellung von kosten und ertr gen25
4. Galerie und Kunsthandlung Keim4.3 Gegenüberstellung von Kosten und Erträgen
  • Umsatzerlöse 100 000 Euro:

Ausgaben 85 000 Euro:

5 fazit
5. Fazit
  • Galeristen nehmen im Kunstmarkt eine Schlüsselposition ein
  • öffnen für viele junge Künstler den Weg auf den Kunstmarkt
  • keine Gewinnmaximierung, daher Idealisten