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Zehn Jahre Ökowatt Nürtingen

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  1. Zehn Jahre Ökowatt Nürtingen Die Stiftung ÖKOWATT Nürtingen stellt sich vor Otmar Braune

  2. Das Nürtinger Modell „ÖKOWATT“ in Kürze Durch den Bezug von Grünem ÖKOWATT-Strom von den Stadtwerken können sich Nürtinger Bürger am Umbau des Nürtinger Energiesystems finanziell beteiligen. Der Aufpreis von 2 Cent/kWh geht an die Stiftung ÖKOWATT Nürtingen, an der die Stadt, die Stadtwerke, das Handwerk, die Kirchen und die Umweltverbände beteiligt sind. Langfristiges Ziel: Es soll soviel Energie in Nürtingen eingespart werden, dass die erneuerbaren Energiequellen den Restbedarf decken können. Dieses Ziel soll durch die Stiftung ÖKOWATT Nürtingen mit konkreten Projekten erreicht werden.

  3. Weshalb ÖKOWATT in Nürtingen Geschichte von ÖKOWATT Stiftung ÖKOWATT – was ist das? Beispiele von ÖKOWATT-Aktivitäten Zukunft der Stiftung ÖKOWATT Themenübersicht

  4. Stiftung ÖKOWATT: Beitrag zum Klimaschutz Um einen Klimakollaps(Temperaturanstieg höher als 2°C) zu vermeiden, forderten die Klimaforscher bereits 1992 auf der UNO-Konferenz in Rio den Kohlendioxidausstoß bis 2050 weltweit zu halbieren. Dafür müssten die Industrieländern ihren Ausstoß um 80% senken. Wie kann dies in Nürtingen erreicht werden?

  5. Stiftung ÖKOWATT: Motor für Übergang in ein neues Energiezeitalter in Nürtingen Quelle: Dr.Zittel/Dipl.Ing.Schwarz ASPO-Dt. „Zukunft der Energieversorgung“, September 2007

  6. Spezifische Energiekosten FOS und NUK REG Externe Kosten 2000 2010 2020 2030 2040 2050 Der Umstieg rechnet sich Kostenverlauf herkömmlicher und erneuerbarer Energien FOSSIL- NUKLEARES SYSTEM - begrenzte Verfügbarkeit - Preise längerfristig steigend - hohe externe Kosten - große Sicherheitsrisiken REGENERATIVES ENERGIESYSTEM - unbegrenzte Verfügbarkeit - junge Technologien - Kostensenkungspotential groß Quelle: DLR, Stuttgart

  7. Ziel: langfristig ein „gutes Leben“ in Nürtingen sichern ÖKOWATTNürtingen

  8. Wie kann ein „gutes Leben“ in Nürtingen gesichert werden? durch eine lokale Energiepolitik, welche die Energie-Effizienz steigert unddie Energieversorgung auf erneuerbare Energiequellen umstellt.

  9. 4 Schritte in ein neues Energiezeitalter 1.Wesentlich effizientere Nutzung der eingesetzten Energie Altbausanierung1 – 3 Liter Autosstromsparende Geräteusw. 2.Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bei der Stromerzeugung BlockheizkraftwerkeGasturbinenBrennstoffzellen 3.Nutzung der unerschöpfl. Energiequellen im europ. Verbund WasserkraftWindenergieBiomasseSolarenergieErdwärme 4. Einführung von Speicher für regenerativ erzeugte Energie PumpspeicherBiomasseWasserstoffDruckluftAutobatterien  Saisonale Wärmespeicherusw.

  10. Der ÖKOWATT- Tarif stellt ein Fördermodell dar. Der freiwillige Förderbetrag der Kunden fließt unmittelbar in einen Fördertopf. Tarif Verbrauchspreis Stromlieferungsvertrag 16,87 Cent pro kWh 2,00 Cent pro kWh ÖKOWATT- Förderbeitrag Geschichte von ÖKOWATT: Ursprüngliche Idee im Jahr 2000 Projektbezogene Umsetzung einer lokalen Energiepolitik Dieser ist die Basis für die Förderung von umweltverträglich erzeugten Strom.

  11. Erfolge Geschichte von ÖKOWATT 2004: Fünf Jahre ÖKOWATT Ergebnisse, die sich sehen lassen können: Über 270 Kunden haben sich bisher für ÖKOWATT entschieden darunter: Etwa 50 gewerbliche Abnahmestellen 15 Institutionen (Stadt, Kirchengemeinden u.a.) Über 200 private Haushalte Ca. 1,5 Mio. Kilowattstunden Ökowattwerden p.a. verkauft.

  12. Die StiftungSo entstand die gemeinnützige Stiftung "ÖKOWATT Nürtingen„ im Jahr 2005. Sie hat das Ziel, den Umweltschutz, insbesondere den Klimaschutz in Nürtingen zu fördern. Zudem soll die Stiftung die Einführung erneuerbarer Technologien unterstützen, so zum Beispiel Anlagen zur Energieeinsparung, Kraft-Wärme-Kopplung und Nutzung erneuerbarer Energien im Stadtgebiet. Vom ÖKOWATT-Projekt zur Stiftung ÖKOWATT Nürtingen • Weshalb eine Stiftung? • seit 2004: kostendeckende Einspeisevergütung für Solarstrom durch Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) – daher keine weitere Förderung nötig • auch Energieeinsparung soll gefördert werden können • die ÖKOWATT-Einnahmen sollen von den Stadtwerken in eine neue Rechtsform überführt werden

  13. Stadtwerke Geschäftsführung Präsident KuratoriumÖKOWATT BUND-Ortsgruppe OB Stadt Nürtingen Kunde Kirchen Handwerk Die Stiftung ÖKOWATT Nürtingen Gerhard Schwenk, Heide Berner Volkmar Klaußer, Geschäftsführer SWN

  14. 20 kWp Fotovoltaikanlage auf der Mörikeschule Stiftungskapital erzeugt Strom

  15. Projekte: Energieagentur auf Initiative der Stiftung Seit Januar 2008 in Nürtingen in der Alten Seegrasspinnerei • Energieagentur Landkreis Esslingen ist eine gemeinnützige GmbH • Beratung von Hauseigentümern, Mietern, Planern, Handwerkern und Unternehmern insbesondere im Hinblick auf Gebäudemodernisierungen, Neubauten und den Betrieb technischer Anlagen Ziele: • rationelle Energienutzung • Energieeinsparung • Einsatz erneuerbarer Energien

  16. Projekte: Nürtinger Solardachinfo Solardachinfo Gemeinsam mit der Stadt: Auftragsvergabe an die HfWU Nürtingen zur Entwicklung eines Internetservers „Solardächer in Nürtingen“. Darin sollen sämtliche für die Solarnutzung geeigneten Dachflächen in Nürtingen dargestellt werden.

  17. Förderungen durch die Stiftung • Finanzielle Unterstützung • ÖKOWATT-Kunden erhalten für Energiediagnosen durch die Energieagentur einen Zuschuss in Höhe von 200 Euro, Kirchengemeinden 500 Euro • Multivisionshow Klima und Energie für Nürtinger Schüler • Max Planck-Gymnasium fürdas neue Fach NWT (Solarmessgeräte) • Film über EMAS-Konvoi in Nürtingen als Bsp. für andere Kommunen • Trägerverein Freies Kinderhaus • Projekt „Klima fit – für eine bessere Zukunft!“

  18. ÖKOWATT Aktivitäten • 14 Veranstaltungen seit Gründung im Jahr 2005 mit: • Umweltministerin Gönner • Kultusminister Rau • Bene Müller, Solarkomplex AG • Dr. Werner Zittel, Ludwig-Bölkow-Systemtechnik • Dr. Angelika Zahrnt, Ehrenvorsitzende BUND • u.a. siehe homepage www.oekowatt.de

  19. Nürtinger Energietage 2010 Montag, 12. April Sonne über Nürtingen – Solardachinfo für Alle Präsentation des neuen Energieportals der Stadt Nürtingen und der Stiftung ÖKOWATT 19.00 Uhr K3N Panoramasaal Mittwoch, 21. April Tübingen macht blau – macht Nürtingen mit? Kommunaler Klimaschutz und zukunftsfähige Stadtentwicklung 19.30 Uhr Kreuzkirche Oberbürgermeister Boris Palmer, Tübingen Sonntag, 25. April Ihre Solaranlage – So geht´s10.00 UhrGeführte Radtour zu zwei Solaranlagen (Solarthermie und Fotovoltaik) in Nürtingen Im Anschluss um 11.30 Uhr : Informationsveranstaltung im Gemeindehaus der Johanneskirche ÖKOWATT Aktivitäten 2010

  20. Die Stiftung unterstützt die Stadtwerke: Eine Biogasanlage für Nürtingen Durch die Vergärung von Speiseresten könnten 20 % des Nürtinger Gasbedarfs selbst erzeugt werden.

  21. Wichtige Ziele wurden erreicht, z.B. die Einrichtung der Energieagentur für den Kreis Esslingen, hier in Nürtingen. Im Kuratorium wird derzeit intensiv über eine langfristige Zukunftsstrategie für Nürtingen diskutiert. Entwicklung eines Beteiligungsmodells zur Finanzierung von Energieprojekten. Wir sind der Meinung, dass ein leistungsfähigerEnergieversorger vor Ort wichtig ist, den wir unterstützen, wenn es um die Frage einer nachhaltigen und zukunfts-fähigen Energieversorgung geht. Zukunft der Stiftung ÖKOWATT

  22. Heute und Morgen: lokale Energiepolitik ist wichtiger denn je! Höhere Versorgungssicherheit und Klimaschutz Durch Energieeinsparung bleibt - trotz steigender Energiepreise - Kaufkraft erhalten Energieimport wird durch lokale Wertschöpfung im Bereich Handwerk ersetzt Dadurch mehr qualifizierte Arbeitsplätze Mehr Einfluss und Selbstbestimmung der Bürger

  23. Existenzgrundlagen für den Mittelstand Ein „gutes Leben“ Arbeitsplätze Gemeinschaftssinn Gestaltungs- möglichkeiten Ziele einer lokalen Energiepolitik