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Private Hallen- und Freischwimmbecken Ableitung von Spül-, Reinigungs- und Beckenwasser

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Private Hallen- und Freischwimmbecken Ableitung von Spül-, Reinigungs- und Beckenwasser - PowerPoint PPT Presentation


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Private Hallen- und Freischwimmbecken Ableitung von Spül-, Reinigungs- und Beckenwasser. Schwimmbadwasser kann ganz schön „giftig“ sein….siehe Warnschilder. Dr. Klaus König – ADLR Vorarlberg Abteilung Wasserwirtschaft VIId 08.04.08.

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Private Hallen- und FreischwimmbeckenAbleitung von Spül-, Reinigungs- und Beckenwasser

Schwimmbadwasser kann ganz schön „giftig“ sein….siehe Warnschilder

Dr. Klaus König – ADLR Vorarlberg Abteilung Wasserwirtschaft VIId 08.04.08

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Private Hallen- und FreischwimmbeckenAbleitung von Spül-, Reinigungs- und Beckenwasser

Badewässer privater Anlagen werden bestimmungsgemäß mit unter-schiedlichen chemischen Verbindungen (u.a. Desinfektionsmittel auf Chlor- und Sauerstoffbasis, pH- Korrekturmittel, Algizide) behandelt.

Dosierungen nach Herstellervorgaben liegen u.a. im Sinne der Einhaltung hygienischer Mindeststandards im eigenen gesundheitlichen Interesse.

Von Experimenten mit „Geheimrezepturen“ (z.B. auf Kupfer- und Ammon-sulfatbasis) wird wegen gesundheitlicher Risken dringend abgeraten.

Badewässer privater Anlagenenthalten somit unvermeidlich Reste an Chemi-kalien und dürfen daher nur unter bestimmten Bedingen abgeleitet werden.

Verstöße gegen nachfolgend zusammengefasste Bedingungen können zu Schädigungen der Umwelt (Fischsterben..) führen. Nach geltenden wasser- und abfallrechtlichen Rechtsvorgaben drohen zudem teils hohe Strafen.

Dr. Klaus König – ADLR Vorarlberg Abteilung Wasserwirtschaft VIId 08.04.08

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Private Hallen- und FreischwimmbeckenAbleitung von Spül-, Reinigungs- und Beckenwasser

Spül- und Reinigungswässer sind inklusive der Filterrückspülwässer als haushaltsähnliche Schmutzwässer über das öffentliche Schmutzwassernetz oder allenfalls die eigene Kleinkläranlage (Eignung prüfen!) abzuleiten.

Beckenwässer mit Aktivchlorgehalten unter 0,05 mg/l können außerhalb geschützter Bereiche (Grundwasserschutz- und Schongebiete) grundsätzlich bewilligungsfrei

  • auf eigenem Grund und Boden flächig über eine geschlossene Grün-
  • vegetation versickert werden.
  • ohne Einrichtung von Einbauten in ein Gewässer sowie/ oder
  • in eine Regenwasserkanalisation eingeleitet werden.

Wichtig: Im Zweifelsfall vorher bei derWasserrechtsbehörde und/ oder beim Kanalbetreiber (in der Regel Gemeinde/ Stadt) anfragen.

Dr. Klaus König – ADLR Vorarlberg Abteilung Wasserwirtschaft VIId 08.04.08

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Private Hallen- und FreischwimmbeckenAbleitung von Spül-, Reinigungs- und Beckenwasser

Für die Ableitung/ Versickerung unbedingt einzuhaltende Bedingungen:

  • Beckenwässer, die Überwinterungszusätze und/ oder biozide
  • Chemikalien enthalten, dürfen nicht versickert oder in ein Gewässer
  • abgeleitetwerden.
  • Oberflächenversickerung nur bei ausreichend Fläche und Sicker-
  • fähigkeit, keine Vernässung beim Nachbarn!
  • Nach dem letzten Zusatz von Desinfektionsmittel mindestens 48 h
  • warten vor versickert/ abgeleitet wird (im Zweifel messen, vorher !!)
  • Keine schwallartige Einleitung in ein Gewässer („hydraulischer Stress“).
  • Grundsätzlich keine Schachtversickerung (d.h. ohne Passage einer
  • „belebten“ Bodenschicht (mit durchgehender Grünvegetation).

Wichtig: Jegliche direkte Versickerung (über Schächte) oder Einleitung in ein Gewässer mittels fixer Verrohrung etc. ist (vorher !) bewilligungspflichtig.

Dr. Klaus König – ADLR Vorarlberg Abteilung Wasserwirtschaft VIId 08.04.08

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Private Hallen- und FreischwimmbeckenAbleitung von Spül-, Reinigungs- und Beckenwasser

Sonstiges:

  • Für Naturbadeteiche gelten die Empfehlungen sinngemäß.Auch Abwasser
  • aus diesen Anlagen kann nämlich (organisch) belastet sein.
  • Durch entsprechende bauliche/ leitungstechnische Ausführungen ist
  • die auch versehentliche Ableitung von Spül- und Reinigungswässern außerhalb
  • des Schmutzwassernetzes möglichst von vorneherein zu unterbinden.
  • Reste von (nicht mehr benötigten) Schwimmbadchemikalien dürfen unter
  • keinen Umständen (auch nicht nach Verdünnung!) in das öffentliche Schmutz-
  • wassernetz oder auf sonstige Weise in die Umwelt „entsorgt“ werden.
  • Nicht mehr benötigte Schwimmbadchemikalien sind als Problemabfall bei
  • den öffentlichen Sammelstellen (der Gemeinden/ Städte) abzugeben.

Anfragen/ Rückmeldungen unter klaus.koenig@vorarlberg.at oder 0664/6255799

Dr. Klaus König – ADLR Vorarlberg Abteilung Wasserwirtschaft VIId 08.04.08