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Finanzierung im Gesundheitswesen. von Frank Hüppe. Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG § 1 Grundsatz).

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PowerPoint Slideshow about 'Finanzierung im Gesundheitswesen' - breanna


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Presentation Transcript
krankenhausfinanzierungsgesetz khg 1 grundsatz
Krankenhausfinanzierungsgesetz(KHG § 1 Grundsatz)
  • (1) Zweck dieses Gesetzes ist die wirtschaftliche Sicherung der Krankenhäuser, um eine bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit leistungsfähigen, eigenverantwortlich wirtschaftenden Krankenhäusern zu gewährleisten und zu sozial tragbaren Pflegesätzen beizutragen.

Finanzierung im Gesundheitswesen

krankenhausfinanzierungsgesetz khg 1 grundsatz1
Krankenhausfinanzierungsgesetz(KHG § 1 Grundsatz)
  • der bedarfsgerechten Versorgungder Bevölkerung
  • mit leistungsfähigenund eigenverantwortlichwirtschaftendenKrankenhäusern
  • sowie des Beitrags zu sozial tragbaren Pflegesätzen.

Finanzierung im Gesundheitswesen

krankenhausfinanzierungsgesetz khg 1 grundsatz2
Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG § 1 Grundsatz)
  • (2) Bei der Durchführung des Gesetzes ist die Vielfalt der Krankenhausträger zu beachten.Dabei ist nach Maßgabe des Landesrechts insbesondere die wirtschaftliche Sicherungfreigemeinnütziger und privater Krankenhäuser zu gewährleisten.Die Gewährung von Fördermitteln nach diesem Gesetz darf nicht mit Auflagen verbunden werden, durch die die Selbständigkeit und Unabhängigkeit von Krankenhäusern über die Erfordernisse der Krankenhausplanung und der wirtschaftlichen Betriebsführung hinaus beeinträchtigt werden.

Finanzierung im Gesundheitswesen

slide5

Krankenhausträgergruppen

öffentlich-rechtlich

privatrechtlich

freigemeinnützig

  • natürliche Personen,Handelsgesellschaften,juristische Personen des privaten Rechts
  • Konzession nach§ 30 GewO
  • Gewinnerzielungsabsicht
  • öffentlich-rechtliche Körperschaften
  • privatrechtliche oder öffentlich-rechtliche Organisationsformen
  • überw. Träger, deren Bundesorganisationen in der Bundesarbeits-gemeinschaft „Freie Wohlfahrtspflege“ arbeiten
  • bedarfswirtschaftlich orientiert

Finanzierung im Gesundheitswesen

modelle der krankenhausfinanzierung
Modelle der Krankenhausfinanzierung

Krankenhaus-finanzierung

Duale Finanzierung(§ 4 KHG)

Monistische Finanzierung

Investitionsbereich und der Leistungsbereich werden von einem Kostenträgerfinanziert

InvestitionsbereichKostenträger:Länder

Leistungsbereich Kostenträger:Benutzer

Finanzierung im Gesundheitswesen

duale finanzierung 4 khg
Duale Finanzierung(§ 4 KHG)

Investitionskosten-übernahem durch öffentliche Förderung

Erlöse aus Pflegesätzen

Kostenträger:Länder

Kostenträger:Benutzer

Einzel-förderung

Pauschal-förderung

SonstigeFörderung

Pflegesatz

Vergütungfür nicht-stationäreLeistungen

Pflegesätze können auch Investitionskosten enthalten (§ 4 Nr. 2 KHG).

Finanzierung im Gesundheitswesen

f rdermittel
Fördermittel

öffentliche Fördermittel

Kostenträger

Einzelförderung(§ 9 Abs. 1 KHG)

Pauschalförderung(§ 9 Abs. 3 KHG)

  • Neu-/Um-/ErweiterungsbauErstausstattung
  • Wiederbeschaffung von AnlagegüternND > 3 Jahre
  • Ergänzung von Anlagegütern
  • Anlauf- undUmstellungskosten
  • Wiederbeschaffung kurzfristiger Anlagegüter
  • Mittel für „kleine bauliche Maßnahmen“
  • Grundstück
  • Grundstückserwerb,-erschließung,-finanzierung

auf Antrag

jährliche Pauschale

Intern

Finanzierung im Gesundheitswesen

investitionskosten 2 nr 2 khg
Investitionskosten(§ 2 Nr. 2 KHG)

Kosten der Errichtung (Neubau, Umbau., Erweiterungsbau) von Krankenhäusern

Nicht:

Grundstücke und damit zusammenhängende Kosten (Erwerb, Erschließung, Finanzierung)

Kosten der (Erst-) An-schaffung der zum Krankenhaus gehörenden Wirtschaftsgüter(ND > 3 Jahre)

Nicht:

VerbrauchsgüterTelematikinfrastruktur

Kosten der Wieder-beschaffung der zum Krankenhaus gehören-den Anlagegütern

Finanzierung im Gesundheitswesen

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Leistungsabrechnung im ambulanten Bereich

Versicherungs-finanzierte

Durch private oder gesetzliche Krankenversicherung

Privatfinanziert

Durch den Patient selbst ohne Kostenerstattung

Öffentlich finanziert

„freie Heilfürsorge“Polizei, BGS, Feuerwehr, Bundeswehr,Zivildienstleistende

Finanzierung im Gesundheitswesen

regelleitungsvolumen
Regelleitungsvolumen
  • Regelleistungsvolumen des Arztes = Fallzahl des Arztes x Fallwert der Arztgruppe x Gewichtungsfaktor AlterD. h.: Um das Regelleistungsvolumen eines Arztes zu berechnen, wird die Fallzahl des Arztes aus dem jeweiligen Vorjahresquartal mit dem arztgruppenspezifischen Fallwert multipliziert. Hinzu kommt noch ein so genannter Gewichtungsfaktor, der das unterschiedliche Alter der Patienten berücksichtigt.

Finanzierung im Gesundheitswesen

bedarfsgerechte versorgung
Bedarfsgerechte Versorgung
  • Berücksichtigung des allgemein anerkannten Standes der medizinischen Erkenntnisse
  • und der Entwicklung medizinischen Fortschritts
  • den Angemessen Versorgungsbedürfniss der Bevölkerung  wird zunehmend durch die Finanzierbarkeit definiert

Finanzierung im Gesundheitswesen

leistungsf higkeit von krankenh usern
Leistungsfähigkeit von Krankenhäusern
  • Leistungsfähig sind Krankenhäuser, die eine bedarfsgerechte Versorgung der Patienten sicherstellen.
  • Bundesverfassungsgericht:Ein Krankenhaus ist dann als leistungsfähig anzusehen, Wenn sein Angebot die Anforderungen erfüllt, die nach dem Stand der Erkenntnisse der medizinischen Wissenschaft an ein Krankenhaus der betreffenden Art zu stellen sind.

Finanzierung im Gesundheitswesen

eigenverantwortliche wirtschaftende krankenh user
Eigenverantwortliche wirtschaftende Krankenhäuser
  • unterstreicht die Kompetenz des Krankenhauses, in eigener Verantwortung zu handeln.
  • Hierdurch soll das Interesse des Krankenhausträgers an einer sparsamen Wirtschaftsführung gestärkt werden.

Finanzierung im Gesundheitswesen

sozial tragbare pfleges tze
Sozial tragbare Pflegesätze
  • „Zweck des Gesetzes ist es, die notwendigen Krankenhausleistungen zu möglichst geringen Kosten zu gewährleisten.“ (Kommentar Dietz/Bofinger zum § 1 KHG)
  • Das Bundesverwaltungsgericht kommt zu einer ähnlichen Beurteilung:Dass ein niedrigerer Pflegesatz sozial tragbarer ist als ein höherer Pflegesatz.Der Beitrag hierzu darf aber andererseits die wirtschaftliche Sicherung des Krankenhauses nicht gefährden

Finanzierung im Gesundheitswesen

telematikinfrastruktur ehealth quelle prof dr roland trill fh flensburg
Telematikinfrastruktur (eHealth)(Quelle Prof. Dr. Roland Trill, FH Flensburg)

Finanzierung im Gesundheitswesen

bundesarbeitsgemeinschaft der freien wohlfahrtspflege e v
Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege e.V.

Die sechs in der BAGFW organisierten sogenannten "Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege" sind:(Quelle: Wikipedia)

  • Arbeiterwohlfahrt (AWO)
  • Deutscher Caritasverband (DCV)
  • Der Paritätische Wohlfahrtsverband (DER PARITÄTISCHE)
  • Deutsches Rotes Kreuz (DRK)
  • Diakonisches Werkder Evangelischen Kirche in Deutschland (DW der EKD)
  • Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST)

Finanzierung im Gesundheitswesen