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Grundlagen von Objekt-Pascal

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Grundlagen von Objekt-Pascal - PowerPoint PPT Presentation


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Grundlagen von Objekt-Pascal. Erstellt von J. Rudolf, Feb. 2001 [email protected] www.rudolf-web.de. Grundlage: Der Name einer Variablen bezeichnet eine Stelle im Speicher. Der Inhalt dieses Speicherbereichs ist der Wert der Variablen.

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Presentation Transcript
variablen
Grundlage:

Der Name einer Variablen bezeichnet eine Stelle im Speicher. Der Inhalt dieses Speicherbereichs ist der Wert der Variablen.

Bevor eine Variable verwendet werden kann, muss sie (und evtl. ihr Datentyp) deklariert werden:

Var name:string; Die Variable mit Namen name vom Typ String wird deklariert.

Deklaration:

In einer Unit kann man an mehreren Stellen Variablen deklarieren:

Im Interface-Teil nach “Uses”, “Type”: öffentliche, globale Variablen

Im Implementation-Teil nach “Uses”, “Type”: nichtöffentliche, globale Variablen

Im Prozedur-Kopf: Übergabe-Parameter

Wir werden in der nächsten Zeit lokale Variablen definieren:

Nach dem Prozedur-Kopf vor “Begin”: procedure TForm1.BtKlickClick(Sender: TObject);Var name:string;Beginend;

Variablen
variablen typen
Wir arbeiten vorläufig mit 3 Typen:

String-Variablen: Zeichenketten z. B. ‚Hallo Nr. 1‘

Integer-Variablen: Ganze Zahlen z.B. -230

Real-Variablen: Reelle Zahlen z. B. 15,3

Im Quelltext sieht das so aus:

procedure TForm1.BtKlickClick(Sender: TObject);

Var name, strasse, ort:string;alter, PLZ: integer;Gehalt:real;

Begin

end;

Variablen-Typen
komponenten eigenschaften
Die Eigenschaften der Komponenten können auch als Variable aufgefasst werden. Ihr Name lässt sich so ableiten:

Die Eigenschaft Caption vom Label LbHallo heißt: LBHallo.Caption

Die Eigenschaft Text von EdName heißt: EdName.text

Die Eigenschaften haben verschiedene Typen:

String: Caption, Text, Name, ...

Integer: Size, Height, Width, ...

Komponenten-Eigenschaften
wertzuweisung
Damit Variable einen Wert enthalten, müssen wir ihnen diesen zuweisen. Der Objekt-Pascal-Befehl dazu lautet `:=`

Im Quelltext:name:=`J.Rudolf `;LbDanke.Caption:=`Danke!`;LbName.Caption:=name;PLZ:=79837;Gehalt:=9550,34;LbDanke.font.size:=20;

Wertzuweisung

Bei Strings:

Variable Name erhält den Wert „J.Rudolf“

Eigenschaft Caption von LbDanke erhält den Wert „Danke!“

Eigenschaft Caption von LbName erhält den Wert von Variable Name

Bei Integer / Real -Variablen:

Int-Variable PLZ erhält den Wert 79837

Real-Variable Gehalt soll 9550,34 sein

Eigenschaft Font.Size von LbDanke soll den Wert 20 erhalten

bung 1
Aufgabe 1: Der User soll seinen Namen in einem Edit eingeben können und nach einem Klick auf den Button soll der Name auf einem Label erscheinen.

Im Quelltext:

procedure TForm1.BtKlickClick(Sender: TObject);

Var name:string;

Begin

name:=EdName.text;//Einlesen

LbName.Caption:=name;//Auslesen

end;

Ausführung:

Übung (1)

Komponenten

Edit, Button, Label

Eigenschaften der Komponenten

Edit: Name = EdName, Text = Ihr Name

Button: Name = BtnKlick, Caption = Klick mich

Label: Name = LbName, Caption = ?

Ereignisse der Komponenten:

Beim Button BtKlick soll das OnClick-Ereignis verändert werden (Doppelklick auf das Feld rechts neben OnClick)

kommentare
Wenn wir im Quelltext Erläuterungen geben wollen, so darf DELPHI dadurch nicht „verwirrt“ werden.

Im Quelltext:

Var name:string;//String-Variable

Begin //Prozeduranfang

name:=`J.Rudolf ‘; {Hier wird der Name J.Rudolf der String-Variablen Name zugewiesen}LbName:=name;

End;

Kommentare

Einzeilige Kommentare

Beginnen mit „//“ und gelten bis zum Zeilenende

Mehrzeilige Kommentare

Beginnen mit „{„ und enden mit „}“

typ umwandlung 1
Bei der Zuweisung von Werten zu Variablen muss der Typ beachtet werden. Bei der Eingabe von Zahlen wird eine Typ-Umwandlung notwendig:Typ-Umwandlung (1)

Integer  String

Wenn wir in Edit-Feld die Zeichen 123 ein- oder ausgeben, so werden diese als String gespeichert:edit1.text:=`123`; // String

Wenn wir eine Integer-Variable Zahl1 haben, so brauchen wir aber:Zahl1:=123; // Integer

Wir können den Wert von Zahl1 auch in einen String umwandeln: Mit dem Befehl IntToStr(Zahl1) und dann im Edit-Feld ausgeben:Edit1.text:=IntToStr(Zahl1); // Zahl1:Integer  String; 123 `123`

Wir können den Text in Edit1 auch in einen Integer umwandeln: Mit dem Befehl StrToInt(Edit1.text) und dann Zahl1 zuweisen:Zahl1:=StrToInt(Edit1.text); // Edit1.text:StringInteger; `123`123

bung 2
Aufgabe 2: Der User soll sein Geburtsjahr eingeben können und nach einem Klick auf den Button soll sein Alter auf einem Label erscheinen.

Im Quelltext:

procedure TForm1.BtKlickClick(..);

Var gebjahr,alter:integer;

Begin

gebjahr:=StrToInt(Edjahr.text);//Einlesen und Umwandelnalter:=2001-gebjahr;

LbAlter.Caption:=IntToStr(alter);//Umwandeln und Auslesen

end;

Ausführung:

Übung (2)

Komponenten

Edit, Button, Label

Eigenschaften der Komponenten

Edit: Name = EdJahr, Text = Ihr Geburtsjahr

Button: Name = BtnKlick, Caption = Klick mich

Label: Name = LbAlter, Caption = ?

Ereignisse der Komponenten:

Beim Button BtKlick soll das OnClick-Ereignis verändert werden (Doppelklick auf das Feld rechts neben OnClick)

typ umwandlung 2
Analog erfolgt die Umwandlung zwischen String und RealTyp-Umwandlung (2)

Real  String

Wenn wir in Edit-Feld die Zeichen -12.3 ein- oder ausgeben, so werden diese als String gespeichert:edit1.text:=`-12.3`; // String

Wenn wir eine Real-Variable Zahl1 haben, so brauchen wir aber:Zahl1:= -12.3; // Real (auch Float = Fließkommazahl) genannt

Für die Textausgabe benötigen wir den Befehl FloatToStr(): Edit1.text:=FloatToStr(Zahl1); // Zahl1:Real  String; 12,3 `12,3`

Für das Einlesen gibt‘s den Befehl StrToFloat(): Zahl1:=StrToFloat(Edit1.text);//Edit1.text:StringReal;`12,3`12,3

rechenoperationen
Die „üblichen“ Rechenoperationen stehen zur Verfügung:Für Integer und Real- Variablen: a,b,c: Integer; x,y,z:RealRechenoperationen

Operation Operandtyp Ergebnistyp Beispiel

+ Addition Integer, Real Integer, Real a:=b+c; x:=y+z;

- Subtraktion Integer, Real Integer, Real a:=b-c; x:=y-z;

* Multiplikation Integer, Real Integer, Real a:=b*c; x:=y*z;

/ Division Integer, Real Real x:=b/c; x:=y/z;

div Division Integer Integer a:= b div c; // 7div2=3

mod Rest Integer Integer a:= b mod c;//7mod2=1

bung 3
Aufgabe 3: Programmiere einen Taschenrechner. Beginne mit der Addition!

Im Quelltext:

procedure TForm1.BtPlusClick(..);

Var a,b,c:real;

Begin

//Einlesen und Umwandeln:

a:=StrToFloat(Eda.text);

b:=StrToFloat(Edb.text);

c:=a+b; //Berechnung

//Umwandeln und Auslesen:

LbErg.Caption:=FloatToStr(c);

end;

Ausführung:

Übung (3)

Komponenten

2* Edit, Button, 2*Label

Eigenschaften der Komponenten

Edit: Name = Eda, Text = `2`

Edit: Name = Edb, Text =`3`

Button: Name = BtnPlus, Caption = `+`

Label: Name = LbGleich, Caption = `=`

Label: Name = LbErg, Caption = `5`

Ereignisse der Komponenten:

Beim Button BtPlus soll das OnClick-Ereignis verändert werden

bung 4
Aufgabe 4: Ergänze deinen Taschenrechner um die Subtraktion, Multiplikation und Division.

Aufgabe 5: Ergänze deinen Taschenrechner um die Wurzel - Befehl sqrt(a) – und das Quadrat – sqr(a) .

Aufgabe 6: Ergänze deinen Taschenrechner um trigonometrische Funktionen – sin(a), cos(a), tan(a). (Berechnung erfolgt im Bogenmaß! Zusatz: Umrechnung in Grad)

Aufgabe 7: Ergänze deinen Taschenrechner um die e-Funktion – exp(a) – und den natürlichen Logarithmus – ln(a).

Übung (4)
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