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Was bedeutet BQN

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  1. Was bedeutet BQN • BQN steht für: Berufliche QualifizierungsNetzwerke für jugendliche Migrantinnen und Migranten. Vom 1. Januar 2004 bis zum 30. Juni 2006 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bundesweit den Aufbau zehn lokaler und regionaler Netzwerke: Berlin, Emscher-Lippe, Essen, Nürnberg-Fürth-Erlangen, Ostwestfalen-Lippe, Rheinland-Pfalz, Rostock, Sächsische Schweiz, Stuttgart und Ulm. Finanziert werden die BQN aus Mitteln des Bundes und des Europäischen Sozialfonds (ESF).

  2. Träger von BQN-Rostock • BQN Rostock ist beim Deutsch-Vietnamesischen Verein Diên Hông angesiedelt. • Nach den rassistischen Ausschreitungen 1992 in Rostock-Lichtenhagen beschlossen VietnamesInnen, ihr Schicksal selbst aktiver zu beeinflussen und vor allem den Kontakt zu deutschen EinwohnerInnen der Hansestadt zu suchen und zu gestalten. Im Oktober 1992 gründeten sie den Verein Diên Hông - Gemeinsam unter einem Dach e.V. • Weitere Informationen finden Sie unter www.dienhong.de

  3. Zielgruppen Das BQN-Projekt richtet sich an: • junge Menschen mit Migrationshintergrund (SpätaussiedlerInnen, AusländerInnen mit verfestigtem Aufenthalt, Zugewanderte in der 2. oder 3. Generation), • ihre Eltern, • Akteurinnen und Akteure in Migrantenorganisationen • und Akteurinnen und Akteure der beruflichen Bildung (LehrerInnen, BerufsberaterInnen, AusbilderInnen, VertreterInnen der Kammern, Personalverantwortliche in Betrieben).

  4. Ziele und Aufgaben Das BQN Rostock möchte die Integration der Jugendlichen mit Migrationshintergrund in den regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt fördern, vor allem durch • die konzeptionelle Weiterentwicklung vorhandener Informations- Beratungs- und Förderangebote, • die Optimierung der Beratungsstrukturen • sowie die Sensibilisierung der Ausbildungs-, und ArbeitsakteurInnen für die Berufsausbildung Jugendlicher mit Migrationshintergrund

  5. Kooperationspartner • Agentur für Arbeit • Jobzentren (ARGEn) • Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragte der Hansestadt Rostock und der Landkreise Bad Doberan und Güstrow • Ausländerbeirat der Hansestadt Rostock und weitere MSO • Unternehmensnetzwerke und Branchenverbände (BioConValley, DEHOGA u.a.) • Jugendmigrationsdienst der AWO Rostock • Kammern (IHK, HWK) • u.a.

  6. Handlungsfelder • Übergang Schule-Beruf • Ausbildungsplatzakquise • Kommunal-, Verbands-, Tarif- und Gewerkschaftspolitik • Bildungs-, Hochschul-, Weiterbildungs- und Forschungspolitik • Öffentlichkeitsarbeit

  7. Übergang Schule-Beruf • Junge MigrantInnen und ihre Eltern werden durch die vorhandenen Informations- und Orientierungsangebote zur Berufsausbildung nicht ausreichend angesprochen. Aus diesem Grund entwickelt BQN Rostock zielgruppengerechte Informationsveranstaltungen und -materialien sowie Maßnahmen zur besseren Erschließung  der Regelangebote der Zielgruppe. Außerdem wird eine Erweiterung des angebotenen Berufsspektrums in berufsvorbereitenden Maßnahmen und die Optimierung der Beratung durch eine bessere Vernetzung der AkteurInnen angestrebt 

  8. Ausbildungslatzakquise • Mit Hilfe von Kammern, Unternehmensverbänden und durch Direktakquise werden ArbeitgeberInnen in der Region für die Berufsausbildung von MigrantInnen gewonnen. Auch UnternehmerInnen mit Migrationshintergrund werden verstärkt als potenzielle AusbilderInnen angesprochen und bei Bedarf durch geeignete Maßnahmen unterstützt.

  9. Kommunal-, Verbands-, Tarif- und Gewerkschaftspolitik • Ausgehend von bereits existierenden Kooperationsstrukturen in den Kommunen des Arbeitsagenturbezirks Rostock sollen Netzwerke zur Förderung der beruflichen Integration der Zielgruppe mit möglichst verbindlichen Verantwortungsbereichen und klar definierter Aufgabenteilung aufgebaut und etabliert werden. Angestrebt wird die Koordination durch jeweils eine kommunale Institution sowie eine dauerhafte Einbindung von VertreterInnen der Zielgruppe.

  10. Bildungs-, Hochschul-, Weiterbildungs- und Forschungspolitik • Für LehrerInnen, BerufsberaterInnen und AusbilderInnen sollen Weiterbildungsmodule entwickelt, erprobt und nach Projektende ins Seminarangebot geeigneter Weiterbildungsinstitutionen übernommen werden. Interkulturelle Fortbildungen sind dabei ebenso geplant wie Workshops zum berufsbezogenen Deutschunterricht. • Es ist außerdem vorgesehen, zu relevanten Problemstellungen der beruflichen Integration junger MigrantInnen in der Region akademische Forschungsvorhaben zu initiieren.

  11. Öffentlichkeitsarbeit • Über Presse, Internet und den BQN-Newsletter werden Öffentlichkeit und regionale Wirtschaft für die Berufsausbildung Jugendlicher mit Migrationshintergrund sensibilisiert. Dabei werden vor allem die Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kompetenz der MigrantInnen und ihre künftige Bedeutung für die regionale Wirtschaft ins Blickfeld gerückt.