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Bürgerticket. Dr. Axel Friedrich Berlin. Warum brauchen wir den ÖPNV?. Verkehrsmittelvergleich Emissionen. Verkehrsmittelvergleich Emissionen (2). Kostenloser Nahverkehr Tallinn.

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Presentation Transcript
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Bürgerticket

Dr. Axel Friedrich

Berlin

kostenloser nahverkehr tallinn
Kostenloser Nahverkehr Tallinn

Als erste europäische Großstadt bietet die Hauptstadt Estlands den öffentlichen Personennahverkehr seit Anfang des Jahres für alle Bewohner kostenlos an. Ziel ist, den durch Privatisierungen heruntergewirtschafteten ÖPNV in Tallinn wieder attraktiver zu machen und die Verkehrssituation in der City zu entspannen. Vor allem die Bewohner der Trabantenstädte sollen nicht mehr mit dem PKW zum Einkaufen und Arbeiten in die Innenstadt kommen, sondern Bus und Straßenbahn benutzen. Es gibt jedoch auch Kritiker: Die Bewohner der Innenstadt, die jetzt fürchten, dass noch mehr Menschen aus den Plattenbau-Siedlungen in die sowieso schon volle Altstadt kommen. Andere befürchten, dass die ausbleibenden Einnahmen zur Streichung von sozialen Leistungen führen.

Quelle: ARD 2013, Autor: Clas Oliver Richter

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Liste der Städte mit kostenlosem ÖPNV

Quelle:http://freepublictransports.com/city/

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Liste der Städte mit kostenlosem ÖPNV

Quelle:http://freepublictransports.com/city/

warum ist ein kostenloser pnv keine zukunftsl sung
Warum ist ein kostenloser ÖPNV keine Zukunftslösung?

Ein kostenloser ÖPNV ist natürlich nicht kostenlos, sondern muss aus dem Haushalt der Stadt finanziert werden. Dadurch entsteht eine große Abhängigkeit von der Zahlungsfähigkeit der Stadt. Bologna ist hier ein negatives Beispiel. Hinzu kommt, das in der Gesellschaft kostenlose Dinge auch nicht richtig bewertet werden. Kostet nichts = ist nichts wert. Es führt auch nicht zu einer Bindung der Bürger und Bürgerinnen zu „ihrem“ ÖPNV

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Die Idee des Bürgerticket ist vergleichbar mit dem Semesterticket.Alle Bürger zahlen eine ÖPNV-Abgabe zahlen und können dann den ÖPNV frei nutzen. Diese Abgabe wird dann relativ günstig sein, weil die Gesamtzahl der Einzahler ja sehr groß ist. Der gesamte ÖPNV-Finanzaufwand soll also auf die Bürger und Betriebe umgelegt werden. Es ergibt sich dadurch eine relevante Flat-Rate-Logik. Ein weiteres zentrales Element des Bürgertickets ist die Beteiligung der Bürger und Bürgerinnen an alle relevanten Entscheidungen, die den ÖPNV betreffen. Dies stärkt die Verbundenheit der Bürger und Bürgerinnen mit der Stadt und wirkt der Demokratieverdrossenheit entgegen.

Bürgerticket

b rgerticket beispiel hamburg diakonie will hvv gratis f r alle
Bürgerticket Beispiel HamburgDiakonie will HVV gratis für alle

Das Diakonische Werk Hamburg und andere Umwelt- und Sozialverbände fordern ein kostenfreies Bürgerticket für öffentliche Verkehrsmittel. Die Idee dazu stammt aus der Studie „Zukunftsfähiges Hamburg“ vom Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt, Energie, die von der Diakonie, dem Zukunftsrat und dem BUND Hamburg herausgegeben wurde.

Die Studie stellt Konzepte für ein Bürgerticket vor,das in der Struktur vom Semestertickets für Studenten ähnelt. Aufs Bürgerticket übertragen hieße das: Jeder, der in Hamburg oder dem Umland wohnt, bezahlt ein Ticket – egal, ob er Bus und Bahn fährt oder nicht. Die Pauschale würde dann 170 Euro im Jahr pro Einwohner – vom Säugling bis zum Rentner, betragen,d.h. ca. 14 € pro Monat

beispiel t bingen t bus
Beispiel Tübingen„TÜ.BUS“

Es gibt einen Beschluss des Gemeinderates, ein Bürgerticket einzuführen.

Wie kann die Finanzierung des Bürgerticket gestaltet werden?

Die Stadtwerke sind offen für einen ticketfreien Nahverkehr. Verständlicherweise bestehen sie darauf dass die Finanzierung gesichert sein muss. Zur Zeit kostet der Busverkehr in Tübingen ca.14 Millionen Euro, bei Einnahmen von 10,3 Millionen Euro. Bei Einführung eines Bürgertickets kommt es zu einer Nachfragesteigerung, dadurch sind mehr Busse und Fahrer notwendig. Die Mehrkosten beziffert Stadtverkehrsleiter Thomas Pawlaczyk auf 30 bis 40 Prozent. Bei 90.000 Einwohner würde das Bürgerticket dann ca.

12 € pro Monat kosten

b rgerticket beispiel potsdam
Bürgerticket Beispiel Potsdam

Laut Geschäftsbericht ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH von 2011 betrugen die Ticketerlöse ca. 15 Mill €.

Die Einwohnerzahl Potsdam im Jahr 2011 wird mit ca. 160.000 angebeten.

Mit der Annahme, dass 20% der Ticketeinnahmen von Touristen und Umlandbewohnern erbracht werden und einer Steigerung der Nachfrage um 30% durch ein Bürgerticket beliefen sich die Ticketkosten auf ca. 100€ pro Monat, d.h.

8 € pro Monat