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Möglichkeiten und Grenzen des vertraglichen Zusammenwirkens von öffentlichen Wissenschaftseinrichtungen mit Dritten Prof. Dr. J. Blum Ass.jur. Annika Thies. Externe und Interne Steuerung. Parlament. Ministerium. Aufsichtsrat. externe Steuerung. Gesetzmäßigkeit. Interne Steuerung. Lehre.

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Möglichkeiten und Grenzen des vertraglichen Zusammenwirkens von öffentlichen Wissenschaftseinrichtungen mit DrittenProf. Dr. J. BlumAss.jur. Annika Thies

Blum/Thies- Kontraktmanagement - 24.4.04 Düsseldorf

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Externe und Interne Steuerung

Parlament

Ministerium

Aufsichtsrat

externe Steuerung

Gesetzmäßigkeit

Interne Steuerung

Lehre

Forschung

Forschungs

gerät

Infra-

strukturen

Ordnungsmäßigkeit

Wirtschaftlichkeit

Akzeptanz/Nachfrage

rahmenbedingungen
Rahmenbedingungen
  • Handlungs- und Verantwortungsbereich
  • Handlungsfähigkeiten
  • Handlungsgrenzen

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practice beispiel dlr
Practice-Beispiel DLR
  • „best and worst“

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handlungsgrenzen
Handlungsgrenzen:
  • Grenzen spezifisch für öffentlich geförderten Einrichtungen
  • Generell spezifisch für den Sektor Forschung und Entwicklung

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besonderheiten f r ffentlich gef rderte einrichtungen
Besonderheiten für öffentlich geförderte Einrichtungen:
  • Rücklagen nicht zulässig
  • Selbstversicherungsprinzip des Bundes
  • Risikomanagement
    • Haftungsbegrenzung in Verträgen essentiell wichtig

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besonderheiten f r ffentlich gef rderte einrichtungen1
Besonderheiten für öffentlich geförderte Einrichtungen:
  • Beihilferechtliche Grenzen (EU-Gemeinschaftsrahmen)
    • Gemeinschaftsrahmen: Forschungsförderung gilt als Beihilfe, sofern die Bedingungen des Gemeinschaftsrahmens nicht erfüllt werden (Besonders relevant: Art. 2.4:

Bei Kooperationen mit Industrie zu Marktbedingungen agieren) - > keine kostenlose Nutzungsrechte zu Verwertungszwecken an Industriepartner

- > Teilkostenprojekte vermeiden

  • Vergaberecht, insbes. im europäischen Umfang: Ausschreibungsverpflichtungen als Zeitfaktor

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grenzen ii spezifika des forschungssektors
Grenzen II: Spezifika des Forschungssektors
  • EU-Kartellrecht und seine Auswirkungen
    • Art. 81 EG-Vertrag
    • „Gruppenfreistellungsverordnung für Vereinbarungen in Forschung und Entwicklung (GFVO-F&E)“
    • „Verordnung über die Gruppenfreistellung von Technologie-Transfer-Vereinbarungen“ (TT-GFVO) – wesentlich modifizierte Version wird ab 1.5.2004 gelten
      • Neu: neben Patent- oder gemischten Patent/Know-how-Lizenzen auch Software- u. Geschmacksmuster-Lizenzvereinbarungen betroffen
  • (UWG: unzulässige Marktbeeinflussung nur bei unzul. Beeinträchtigung des Wettbewerbsgefüges als Ganzem – i.d.R. durch F&E-Auftrag oder Kooperation ebenfalls nicht gegeben )

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3. Vertragsmanagement im Drittmittelbereich in der Forschungseinrichtung DLR

Mitglied der Hermann von Helmholtz-GemeinschaftDeutscher Forschungszentren (HGF) e.V.

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das dlr
Das DLR
  • 5.100 Mitarbeiterinnen
  • und Mitarbeiter
  • Drittmittelbudget 2003: 186 Mio €
  • 28 Forschungsinstitute und
  • wissenschaftlich-technische
  • Einrichtungen in
  • 8 Standorten
  • 4 Außenstellen
  • Deutsch-Niederländische
  • Windkanäle (DNW)
  • European Transonic
  • Wind Tunnel (ETW)

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Wo erfolgt die verantwortliche Planung und Durchführung von Drittmittelprojekten ?

  • DLR ist nach Prozessen organisiert
  • Dezentrale Struktur: Grundsätzlich Planung und verantwortliche Durchführung von Projekten im Drittmittelbereich in den Instituten und Einrichtungen
    • inhaltlich/technisch
    • administrativ
  • Die administrativen Leistungen, insbesondere die kfm. und jur. Planung, Betreuung und Abwicklung durch den Prozess Auftragsmanagement in den Standorten.

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Wie ist der Prozess Auftragsmanagement aufgebaut ?

Die Organisationseinheit Auftragsmanagement (PM-AM) in Köln-Porz nimmt die administrative Richtlinienkompetenz für das Auftragsmanagement wahr.

Sie versorgt den dezentralen Prozess Auftragsmanagement mit Werkzeugen und Instrumentarien sowie insbesondere mit projektbezogener betriebswirtschaftlicher und juristischer Beratung.

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vertragsmanagement im dlr
Vertragsmanagement im DLR
  • Jedes Angebot wird von grds. nach DLR-AGB erstellt und von Wissenschaftler und Administrator gemeinsam unterzeichnet
  • Auftragsadministratoren u. Institutskaufleute sind idR Betriebswirte, die eine intensive juristische Schulung durchlaufen haben und Verträge eigenständig im Rahmen der internen Vorgaben verhandeln.

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vertragsmanagement im dlr1
Vertragsmanagement im DLR
  • Unterstützung durch zentralen betriebswirtschaftlichen u. juristischen Support (Richtlinien u. Beratung) insbes. durch:
    • Bereitstellung der DLR- AGB
    • Bereitstellung von internen Mustern für F&E-Verträge, Rahmenverträge und Kooperationen
    • Bei Individualverträgen: „Gut-Böse-Liste“ gibt die Eckpunke der Vertragspolitik vor – besonders wesentlich: Haftungsbegrenzung. Wenn Vertragsverhandlungen sich schwierig gestalten, im Einzelfall Abweichung von Vorgaben erforderlich sind etc. Möglichkeit, den zentralen juristischen Support einzuschalten.
    • Für EU-Projekte separate Checklisten für Konsortialverträge
    • Vertragsdatenbank, die online im Intranet Recherche nach anderen Verträgen mit gleichem Vertragspartner ermöglicht

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vertragsmanagement im dlr2
Vertragsmanagement im DLR
  • Unterschriftsordnung: Doppelunterschriftsprinzip, grundsätzlich durch Institut und Auftragsadministration
  • Riskomanagementsystem: Interne Vorlage erforderlich, wenn
    • Projekte über 250.000 €
    • Abweichung von DLR-AGB
    • Teilkostenprojekte
    • Sonstige Risikofaktoren

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erfahrungsgem in der praxis wichtige kriterien f r erfolgreiches vertragsmanagement
Erfahrungsgemäß in der Praxis wichtige Kriterien für erfolgreiches Vertragsmanagement:
  • Informationsfluss Administration <-> Wissenschaft
    • Klare Vertragspolitik
    • eindeutige Zuständigkeiten
    • Allgemein zugängliche Informationsquellen
    • Erreichbare Ansprechpartner (bestenfalls direkt vor Ort)
    • Sensibilisierung der Wissenschaftler für vertragliche Probleme
    • Umfassende kontinuierliche Schulung der Administratoren u. Wissenschaftler

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vertragsmanagement strategie
Vertragsmanagement-Strategie
  • Dominanz des „Was“
  • Rechtliche Gestaltung des „Wie“
  • „win-win“- Strategie
  • Streitvermeidung ( um fast jeden Preis)
  • Interne/externe Professionalisierung
  • Musterbildung ( z.B. „Berliner Vertragsbausteine“)

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