das automobil l.
Download
Skip this Video
Loading SlideShow in 5 Seconds..
Das Automobil PowerPoint Presentation
Download Presentation
Das Automobil

Loading in 2 Seconds...

play fullscreen
1 / 49

Das Automobil - PowerPoint PPT Presentation


  • 394 Views
  • Uploaded on

Das Automobil . Anton Spies. Inhalt. Entwicklungsgeschichte des Autos Heutige Antriebskonzepte Otto-Verbrennungsmotor Dieselmotor Vor- und Nachteile des heutigen Konzepts Alternative Antriebskonzepte und Kraftstoffe Biokraftstoffe Elektroantrieb Wasserstoff und Brennstoffzelle

loader
I am the owner, or an agent authorized to act on behalf of the owner, of the copyrighted work described.
capcha
Download Presentation

PowerPoint Slideshow about 'Das Automobil' - Gabriel


An Image/Link below is provided (as is) to download presentation

Download Policy: Content on the Website is provided to you AS IS for your information and personal use and may not be sold / licensed / shared on other websites without getting consent from its author.While downloading, if for some reason you are not able to download a presentation, the publisher may have deleted the file from their server.


- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - E N D - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Presentation Transcript
das automobil
Arbeitsgruppe 3: Die Zukunft Der Energie

Sommerakademie Salem 2008

Das Automobil

Anton Spies

inhalt
Inhalt
  • Entwicklungsgeschichte des Autos
  • Heutige Antriebskonzepte
    • Otto-Verbrennungsmotor
    • Dieselmotor
    • Vor- und Nachteile des heutigen Konzepts
  • Alternative Antriebskonzepte und Kraftstoffe
    • Biokraftstoffe
    • Elektroantrieb
    • Wasserstoff und Brennstoffzelle
  • Fragen und Diskussion
entwicklungsgeschichte des autos
Entwicklungsgeschichte des Autos
  • Holzwagen der Römer
  • Erfindung der Dampfmaschine  Entwicklung des Dampfwagens um 1770
  • 1669 konstruierte Christian Huygens eine Kolbenmaschine
  • 1876 perfektionierte Nicolaus August Otto diese Technik in Form eines

Viertakt-Gasverbrennungsmotors

  • Erfindung der Fremdzündung  Entwicklung des Benzin-Verbrennungsmotors

1886 Carl Benz

Mannheim

1886 Gottlieb Daimler

Bad-Canstatt/Stuttgart

der ottomotor aufbau
Der Ottomotor – Aufbau

Zündkerze

vier Zylinder

Reihenmotor

Auslassventil

Einlassventil

Verdichtungs-raum

Kolben

Pleuelstange

Kurbelwelle

der ottomotor aufbau7
Der Ottomotor – Aufbau

Zündkerze

  • Einer von vier Verbrennungsmotoren
  • Luft-Kraftstoff-Gemisch wird fremdgezündet
  • Neben Benzin auch Flüssiggas, Erdgas, Bioethanol, Biogas und Wasserstoff
  • Der Wirkungsgrad beträgt 20-30%
  • Generell unterscheidet man zwischen dem Zwei- und Viertaktmotor

Einlassventil

vier Zylinder

Reihenmotor

Auslassventil

Verdichtungs-raum

Kolben

Pleuelstange

Kurbelwelle

der ottomotor viertaktmotor
Der Ottomotor – Viertaktmotor
  • Thermodynamischer Kreisprozess besteht aus 4 Takten
  • Dadurch ist ein geordneter Gaswechsel möglich
  • Nur bei jeder 2. Kurbelumdrehung wird am Zylinder Arbeit verrichtet

1. Takt: Ansaugen

Der Kolben saugt das Benzin-Luft-Gemisch in den Zylinder.

2. Takt: Verdichten

Der Kolben presst das Gasgemisch zusammen.

3. Takt: Arbeiten

Der Funke einer Zündkerze entzündet das Gasgemisch, es verbrennt explosionsartig.

Das Gas verrichtet am Kolben Arbeit.

4. Takt: Ausstoßen

Der Kolben drückt die Verbrennungsgase aus dem Zylinder.

der ottomotor zweitaktmotor
Der Ottomotor – Zweitaktmotor

Überströmungs-

kanal

  • Benötigt nur eine Kurbelwellenumdrehung
  • Da keine Leertakte  höhere Hubraumleistung
  • Zeichnet sich durch einfache Bauart und Lageunabhängigkeit aus
  • Problem: Spülverluste und schlechteres Abgasverhalten

Auslass- öffnung

Einlass-öffnung

1. Takt: Verdichten und Arbeit

Bei der Bewegung zum oberen Totpunkt wird das Frischgas verdichtet und entzündet

2. Takt: Ausspülen, vorverdichten, befüllen

Die Abgase ziehen über die Auslassöffnung ab, der sich nach unten bewegende Kolben verdichtet das Kraftstoff-Luft-Gemisch, welches wieder in den Zylinder strömt

Vorverdichtungs- raum

der ottomotor einsatzbereiche
Der Ottomotor – Einsatzbereiche

Viertaktmotor

Zweitaktmotor

  • Pkw-Bereich
  • Motorräder
  • Motorsport

 Dort, wo hohe Leistung, hohe Umdrehungszahl und Laufruhe gefragt sind

  • Freizeitbereich
    • Modellflugzeugbau
    • Jet-Ski
  • Arbeitsgeräte
    • Motorsägen
    • Heckenschere
    • Rasenmäher
  • Fahrzeuge
    • Mofa
    • Langsame Schiffsdiesel

 Dort, wo hohe Lageunabhängigkeit und hoher Wirkungsgrad nötig sind

der dieselmotor
Der Dieselmotor
  • 1892 patentiert Rudolf Diesel seine „neue rationelle Wärmekraftmaschine“
  • „Der Gebrauch von Pflanzenöl als Kraftstoff mag heute unbedeutend sein. Aber derartige Produkte können im Laufe der Zeit ebenso wichtig werden wie Petroleum und diese Kohle-Teer-Produkte von heute.“
  • Charakteristische Merkmale:
    • Selbstzünder und hoher Wirkungsgrad mit 30 - 40%
    • Direkteinspritzer
    • Höhere Produktionskosten aufgrund der massiven Bauweise
    • Physikalisch bedingte Drehzahlgrenze von etwa 5.500 Umdrehungen je Minute
    • Sparsam und zuverlässig
    • Diesel-Boom, in manchen Ländern 75% der Neuzulassungen
    • Höhere Rußpartikel-Emission
vor und nachteile des heutigen konzepts
Vor- und Nachteile des heutigen Konzepts

Vorteile

Nachteile

  • Hohe Alltagstauglichkeit dank ausgereifter Technik
  • Hoher Mobilitätsgrad – große Reichweite und schnelles Tanken
  • Effizienzsteigerungen und Verbrauchssenkungen
  • Bereits vorhandene Infrastruktur
  • Emissionsproblematik: 20% des CO2-Ausstoßes in Deutschland geht vom Verkehr aus
  • Luftverschmutzung
  • Lärmbelastung
  • Hohe Abhängigkeit vom Erdöl und damit von Rohstoffländern
  • „alte Technik“ als Innovationsbarriere

lichkeit

Wirtschaft-

umweltbelastung
Umweltbelastung
  • Bei einer durchschn. Lebensdauer von 10 J. werden (einschl. Produktion):
    • Mehr als 200.000 l Wasser, 112 l Motoröl und 12.000 l Kraftstoff verbraucht
    • 5 l Bremsflüssigkeit, 7 Ölfilter und 15 Zündkerzen benötigt
    • Über 1.000 Millionen m3 belastete Luft freigesetzt
  • Schadstoffe:
    • Kohlenstoffdioxid: verändert die Zusammensetzung der Atmosphäre führt zum Treibhauseffekt
    • Kohlenstoffmonoxid: entsteht bei unvollst. Verbrennung organischer Verbindungen wird von Hämoglobin 250 mal fester gebunden als O2
    • Kohlenwasserstoffe: entstehen bei unvollständiger Verbrenn. von Öl  Zweitaktmotoren viele Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, sind krebserregend
    • Stickoxide: Reaktion von Stickstoff und Sauerstoff unter hohen Temperaturen Entzündung des Atemtrakts, Beeinträchtigung der Lungenfunktion
    • Schwefeloxide: im Treibstoff enthaltener Schwefel reagiert mit Sauerstoff SO2 und SO3 sind für Mensch und Tier giftig, saurer Regen
weltweiter lverbrauch und zahl der pkws
Weltweiter Ölverbrauch und Zahl der Pkws
  • Das Auto ist weltweit der größte Ölkonsument
  • Fast zwei Mrd. Tonnen Rohöl im Jahr, knapp die Hälfte der gesamten Förderung, werden durch den Verkehr verbraucht
  • Über 900 Mio. PKWs existieren auf der Welt – Tendenz: weiter steigend
  • Insbesondere günstige Automobile, wie der „Nano“ von Tata Motors macht weltweite Mobilisierungswelle unaufhaltsam
alternative antriebskonzepte und kraftstoffe
Alternative Antriebskonzepte und Kraftstoffe

Verbrennungsmotor

Biodiesel

Bioethanol

BTL („Biomasse-To-Liquids“)

Flüssiggas und Erdgas

Elektroantrieb

Elektroantrieb

Brennstoffzelle

  • Hybridantrieb
biodiesel
Biodiesel
  • Verfügt über sehr gute Schmiereigenschaften aufgrund des hohen O2-Gehalts (~11%) und chem. Aufbaus
  • Biodiesel ist nahezu schwefelfrei und senkt die Ruß-Emissionen um bis zu 50%
  • Es enthält weder das krebserregende Benzol noch andere giftige Aromaten
  • Momentan deckt Biodiesel 4% des Dieselbedarfs ab (2,8 Mio. l von 68 Mio. l an Kraftstoffen)
  • Wenn der Dieselbedarf in Deutschland gedeckt werden sollte, müsste Raps auf über einem drittel der Bundes-fläche angebaut werden
biodieselproduktion
Biodieselproduktion
  • Heizwert: 10,4 kWh/l (37,1 MJ/l)
  • Besitzt i .d .R. keine „neutrale“ CO2-Bilanz
  • Verursacht höhere Emissionen von Kohlenwasserst. und Nox
  • Gutes Lösungsmittel  zersetzt Dichtungen und Schläuche
  • Kann zu Problemen an der Ein-spritzpumpe und im Motoröl führen

1 Hektar (10.000 m2)

3000 kg Raps mit 1.300 l Rapsöl (1.100 kg)

Ölmühle

1.000 kg Schrot

130 kg Methanol

Umesterung

1.300 l Biodiesel (1.150 kg)

Glycerin

Quelle: Forschungsbericht IDW Köln

bioethanol
Bioethanol
  • Die guten Eigenschaften des Ethanols als Kraftstoff sind schon lange bekannt: Bereits das Ford-T-Modell war auf Ethanol ausgelegt
  • 1 l entspricht 0,65 l Benzin, aufgrund der höheren Oktanzahl erhält man 10% mehr Leistung, aber auch 30% höheren Verbrauch  22,7 MJ/l – 32,5 MJ/l
  • Ethanol ist weltweit der dominierende Biokraftstoff, besonders in USA und Brasilien kommt dieser im großen Stil zum Einsatz
  • Pro Liter Ethanol können, je nach Energiequelle und Rohstoffbasis, 0,5 bis 2,2 kg CO2eq eingespart werden
  • Zusätzlich versucht man mit speziellen Enzymen aus Cellulose von Pflanzen-resten Cellulose-Ethanol herzustellen  bessere Ausbeute u. Umweltbilanz
bioethanolproduktion vergleich
Bioethanolproduktion - Vergleich
  • Im Jahr 2007 betrug die Beimischung von Bioethanol 1,2%
  • In Brasilien beträgt der Bioethanolanteil, je nach Zuckerpreis, zw. 20 und 25%
  • Bioethanol verbrennt sauberer zu CO2 und Wasser als Benzin
  • Bodenverbrauch  Konkurrent zur Lebensmittelindustrie

„Das Getreide, das nötig ist, um den 120 Liter fassenden Tank eines Geländewagens mit Ethanol zu füllen, reicht aus, um einen Menschen ein Jahr lang zu ernähren.“

Quelle: Schmitz, 2005, S. 23

btl biomass to liquid
BTL – (Biomass To Liquid)
  • Im Vergleich zu etablierten Biokraftstoffen ist der BTL-Produktionsprozess komplex und aufwendig
  • In einer mehrstufigen thermochemischen Umwandlung von Pflanzenmasse wird Synthesegas erzeugt und daraus der gewünschte Kraftstoff
  • Der Wirkungsgrad bei der Umwandlung beträgt bestenfalls 60%
  • Die größten Stärken dieses „Designerkraftstoffs“ sind die Verwendung von Restholz und anderer Pflanzenmasse und der potentiell hohe Ertrag von bis zu 12.000 kg BTL/ha
  • Zudem besitzt BTL weniger Schadstoffe und lässt sich für versch. Motor-bedürfnisse synthetisieren  bessere Verbrennung & mehr Leistung
fl ssiggas und erdgas
Flüssiggas und Erdgas

Flüssiggas (LPG)

Erdgas (CNG)

  • Besteht hauptsächlich aus Propan und Butan
  • Wird bei 5 – 10 bar flüssig gespeichert
  • Flüssiggastank kann problemlos in Notradmulde installiert werden
  • Steuerbegünstigt, da besseres Abgas-verhalten als bei Benzin:
    • 15% weniger CO2 -Emissionen
    • 50% weniger Kohlenwasserstoffe
    • 80% weniger Stickoxide
  • Besitzt mit 12,9 kWh/kg eine höhere Energiedichte als Benzin (12,04 kWh/kg)
  • Besteht hauptsächlich aus Methan
  • Wird bei einem Druck von 200 – 300 bar in zylinderförmigen Druckbehältern gespeichert
  • Ist i. d. R. billiger als LPG, besitzt jedoch einen geringeren Brennwert
  • Wird in Rohren bis an die Tankstelle transportiert und vor Ort komprimiert
  • Besitzt mit 10 – 14 kWh/kg eine relativ hohe Dichte
fl ssiggas und erdgas speicherung
Flüssiggas und Erdgas - Speicherung

Flüssiggas (LPG)

Erdgas (CNG)

Notradmuldentank

hybridantrieb
Hybridantrieb
  • Allgemein: Antriebssystem, bei welchem zwei versch. Antriebe kombiniert werden
  • Das erste Hybridauto war der Lohner Porsche aus dem Jahr 1899
    • Wurde von Ferdinand Porsche entwickelt
    • Erfuhr große Aufmerksamkeit auf der Weltausstellung in Paris im Jahr 1900
    • Das Problem waren dabei die Akkumulatoren und die damit verbundene kurze Reichweite bei höherem Gewicht
hybridantrieb aufbau
Hybridantrieb – Aufbau
  • Elektromotor unterstützt Verbr.motor
  • Zeitweise emissionsfreies Fahren mögl.
  • Reduzierter Spritverbrauch und Lärmemissionen
  • Leistungs- und Effizienzsteigerung
  • Rückgewinnung von Bremsenergie
  • Zusatzgewicht durch Elektromotor und Batterie
  • Höhere Kosten durch Zusatzbauteile
  • Geringe Ladekapazität der Batterie

Verbrennungsmotor

Kraftstoff-tank

Starter-batterie

Getriebe

Batterie-einheit

Verbrennungsmotor

Kraftstoff-tank

Getriebe

Generator

Elektromotor

hybridantrieb unterteilung
Hybridantrieb – Unterteilung

Allgemein unterscheidet man zwischen:

  • Paralleler Hybrid:
    • Elektromotor und VM wirken auf einen Antriebsstrang
    • Leistungsaddition  beide Aggregate können kleiner dimensioniert werden
    • Senkung von Verbrauch und Emissionen
  • Serieller Hybrid:
    • VM hat keinerlei mechanische Verbindung zur Antriebsachse
    • VM dient lediglich zum Antreiben eines Generators  Aufladen der Batterien
    • Es genügt kleiner und verbrauchsarmer Motor u. U. ohne ein Getriebe
  • Mischhybrid:
    • Kombiniert parallelen und seriellen Hybridantrieb entsprechend der Verkehrssituation
    • Dies ermöglicht ein Planetengetriebe

Zudem werden Hybride noch in Mikrohybrid, Mildhybrid und Vollhybrid unterteilt

mikrohybrid
Mikrohybrid
  • Start-Stop-Automatik
  • Besteht aus einem Kurbelwellen-Startergenerator mit <4 kW/t
  • Sobald Motor im Leerlauf ist oder unter 6 km/h, wird der Motor abgeschaltet
  • Wenn Bremspedal gelöst wird, wird der Motor innerhalb von 0,4 sec gestartet
  • Zusätzliche Ladekapazität
  • Bescheidene Rekuperation möglich
  • Einsparpotenzial:
    • Bis zu 16% in Stadtverkehr
    • 6% im gemischten Betrieb
mildhybrid
Mildhybrid
  • E-Motor mit 6-14 kW/t Leistung
  • Unterstützt VM beim Anfahren
  • Rekuperation
  • Leistungs- und Effizienzsteigerung
  • Insbesondere bei großen Motoren interessant
  • „Downsizing“ möglich
  • Verkaufsstart: 2009
  • Sparsamste Luxus-Limousine mit 7,2 Liter Verbrauch
vollhybrid
Vollhybrid
  • E-Motor stark genug, um Pkw anzutreiben >20 kW/t
  • Stadtverkehr mit viel „Stop&Go“: E-Antrieb mit hohem Drehmoment

Überlandfahrt: wenig Leistung, VM treibt an

  • E-Motor treibt bis zu 70 km/h an
  • Bis zu 40% Verbrauchsenkung möglich
vollhybrid chevrolet volt
Vollhybrid – Chevrolet Volt
  • Plug-In Konzept für 2010
  • Aufladen an der Steckdose, nutzen von Stromüberkapazitäten
  • E-Motor als Hauptantrieb
  • VM dient lediglich zum Antreiben eines Generators
  • Normalreichweite: 60 km Mit VM: 500 km
  • 1-Liter-VM mit Verbrauch von etwa 3 – 4 l
elektroantrieb
Elektroantrieb
  • Bereits 1881 fuhr das erste Elektroauto auf Pariser Straßen
  • Im 19. Jh. galt das Elektroauto als überlegen
  • 1899 war es ein E-Fahrzeug, das schneller als 100 km/h fuhr
  • Um die Jh.wende gab es in den USA:
    • 22% Benzinautos
    • 38% Elektroautos
    • 40% Dampfmaschinen
  • Wegen Reichweite waren sie nur im Flurfahrzeugbereich zu finden
  • Erlebt eine Renaissance seit der Umweltdiskussion und Einführung des Tesla Elektroautos
elektroantrieb elektromotor
Elektroantrieb – Elektromotor
  • Hoher Wirkungsgrad des Elektromotors
  • Kein Umweg über thermodyn. Prozess
  • Hohes Drehmoment
  • Kein komplexes Getriebe (1 Gang)
  • Neue Konzepte durch Radnabenmotoren
  • Generell weniger Mechanik und Verschleiß
  • Entlastung der Bremse durch Rekuperation
  • Keine lokalen Emissionen und geringe Lärmbelastung
  • Energiemix  einfachere Diversifikation der Energieträger mögl.
  • Batterie nachwievor das größte Manko
  • Noch hohe Kosten
elektroantrieb aufbau
Elektroantrieb – Aufbau

Radnaben-motoren

  • Smart EV lieferbar ab 2010
  • 100 werden in London getestet
  • Müssen keine City-Maut bezahlen (8 Euro)
  • Besitzt Lithium-Ionen Akkus mit Reichweite von 100 km
  • Hat nur einen Gang
  • Kostet doppelt so viel (mind. 20.000 €)

Generator

Batterie-einheiten

problemfeld mobile energiespeicher
Problemfeld – mobile Energiespeicher
  • Lithium-Ionen Akkus:
    • Kosten: pro 1kWh etwa 1000 €
    • Ladekapazität: etwa 120 W/h
  • Funktion:
    • Ladevorgang: Li-Ionen wandern von der Kathode zur Anode und binden sich an Kohlenstoff, Elektronen fließen aus externem Stromkreis
    • Entladevorgang: Li-Ionen wandern wieder zurück zur Kathode, Elektronen fließen in den externen Stromkreis
  • Problem:
    • Lebensdauer
    • Kapazitätsverlust
    • Ladedauer
problemfeld entwicklungstendenzen
Problemfeld – Entwicklungstendenzen
  • Ladekapazität hängt von der Aufnahmefähigkeit der „Anode“ ab
  • Forscher vom MIT:
    • Zehnfache Ladekapazität durch Silizium-Nanodrähte anstatt Kohlenstoff
    • Laborstadium
  • Toshiba SCiB:
    • Schnelle Ladung: in nur 5 Minuten 90% der Ladekapazität
    • Zusätzl. geheimgehaltes Material
    • Besonders langlebig: 3000 Ladezyklen
    • Aber: Energiedichte liegt etwas über Kondensatoren
problemfeld entwicklungstendenzen37
Problemfeld – Entwicklungstendenzen
  • Super Capacitor
    • Speicherung von Energie durch Trennung der Ladung
    • Z. B. zwei Metallplatten, elektrostatisch
    • Kurzschließen: Elektronen fließen über externen Stromkreis
    • Je größer die Oberfläche und je näher sie dran sind, desto höher die Kapazität
    • Unterliegen keinem Verschleiß
    • Können extrem schnell Energie speichern
    • Extreme Oberflächenvergrößerung durch kleinste Kohlenstoffpartikel
    • Mit 50 kg hat man 220 Wh
wasserstoff kohle der zukunft
Wasserstoff – „Kohle der Zukunft?“
  • Dem 1766 entdeckten Wasserstoff wird das Potential zugeschrieben, nach Holz, Kohle und Öl das vierte Energiezeitalter einzuläuten
  • Wasserstoff ist ein Sekundärenergieträger, er speichert Primärenergie in chem. Form und ähnelt damit eher einer Batterie
  • Das kleinste Element ist nahezu unerschöpflich, denn 90% aller Atome im Universum sind H2-Atome
  • Universell einsetzbar: Als mobiler Energiespeicher, als Kraftstoff für Autos oder zur Strom- und Wärmeerzeugung
  • Jedoch ist H2 hoch reaktiv und flüchtig, so dass es in reiner Form in der Natur so gut wie nicht vorkommt, aber für die Nutzung in dieser Form benötigt wird
wasserstoff bereitstellung
Wasserstoff – Bereitstellung
  • Generell kommen zwei Techniken zur Gewinnung von H2 infrage:
    • Die energieintensive Elektrolyse
    • Erdgasdampfreformation – von den weltweit 700 Mrd. m3 werden 98% aus Erdgas gewonnen
wasserstoff speicherung
Wasserstoff – Speicherung
  • Die Speicherung des H2 stellt heutzutage die größte Herausforderung dar
  • 1 kg H2 entspricht etwa 3 kg Benzin
  • 1 Liter LH2 entspricht nur ¼ Liter Benzin  für gleiche Reichweite ist größerer Tank notwendig
  • Gasförmige Speicherung:
    • Mind. 700 bar
    • Hohes Tankgewicht mit nur wenig Energiegehalt
    • Tankinhalt beträgt weniger als 4% des Tankgewichts
    • Hoher energetischer Aufwand bei der Kompression
wasserstoff speicherung42
Wasserstoff – Speicherung
  • Spezielle Kryotanks sind notwendig, um den LH2 auf -253 °C zu halten
  • Ein Teil des LH2 verdampft und muss bei Nicht-Nutzung raus gelassen werden
  • Zudem ist eine aufwendige Betankungstechnik notwendig
  • Insgesamt ist ein hoher Energieaufwand und –verlust damit verbunden
wasserstoff speicherung43
Wasserstoff – Speicherung
  • Niedrige Betriebstemperatur
  • Kompakte Bauweise
  • Hohe Reinheit des H2
  • Mehrere tausend Wiederbefüllungen möglich
  • Geringe Speicherdichte und Reichweite
  • Lange Betankungsdauer
  • Speicherung in Metalhydriden, wie z. B.: Calciumhydrid oder Natriumborhydrid
  • Bei der Reaktion mit Wasser oder bei Kontakt mit Katalysatoren zerfällt Natriumborhydrid in Borax und Wasserstoff

Wasserstoff

Natriumborhydrid

Borax

NaBH4 + 2 H2O 4 H2 + NaBO2

Wasserstoff

brennstoffzelle einsatz
Brennstoffzelle - Einsatz
  • A-Klasse „NECAR“ wird seit knapp 10 getestet
  • Im Realität kam hauptsächlich DMFC zum Einsatz
  • Befindet sich immer noch im Teststadium
  • Verkauf: unbekannt
zusammenfassung und diskussion
Zusammenfassung und Diskussion

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!