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Flexibles Arbeitszeitmanagement

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Presentation Transcript
slide1

Flexibles Arbeits(zeit)management -

interessengerecht und effizient

Stefanie Wiebrock

Fauth-Herkner & Partner

www.arbeitswelt.de

fauth herkner partner leistungsfelder
Fauth-Herkner & Partner Leistungsfelder
  • Umsetzungsberatung: 20 Jahre Erfahrung Human-Resource-Management
  • Arbeits(zeit)management, Organisation
  • Arbeitsrecht, Entlohnung, EDV
  • Kompetenzentwicklung von Führungskräften
  • Information und Kommunikation, Mitarbeiterbefragung

Projekte:

Innovative Modelle - Qualifizierte Teilzeit (BMFSFJ)Systematisches Beschäftigungsmanagement (Bertelsmann Stfg.)

mobilZeit

Kompetenzzentrum work-life balance(StMAS, vbw, VBM, ESF)Förderprojekt: Familienbewusste Arbeitswelt

Informationsportal Mittelstand und Familie(Allianz für die Familie)

audit berufundfamilie® (GHSt): Entwicklung und AuditierungEU-Netzwerk: „Family & Work“

www.Arbeitswelt.de & www.work-life.de & www.mittelstand-und-familie.de

interessen und ziele eines arbeits zeit managements

Kunde / Arbeitsmarkt

Infrastruktur / Gesellschaft

Unternehmen

Mitarbeiter/innen

Ziel

Wirtschaftlichkeit

Ökonomisch

und sozial

ausgewogen

Zeitsouveränität

Kundenorientierung

Beschäftigungs-sicherung

Attraktiver

Arbeitsplatz

Anpassung an Schwankungen

Lebensphasen-

orientierung

Partner-schaft

Amortisation der Aus- und Weiterbildung

Teilzeit

Interessen und Ziele eines Arbeits(zeit)managements
der weg zu einem arbeits zeit management

Arbeits(zeit)management

effizient und partnerschaftlich

K

O

M

M

U

N

I

K

A

T

I

O

N

I

N

F

O

R

M

A

T

I

O

N

Management

Kultur

Modelle

+

Instrumente

Führungskraft

+

Team

Der Weg zu einem Arbeits(zeit)management
vom arbeitszeitmodell zum arbeits zeit management

Arbeitsmarkt

Kunde

Infrastruktur

Gesellschaft

Vom Arbeitszeitmodell zum Arbeits(zeit)management

Organisation

Entlohnung

Personal-

wirtschaft

Arbeitszeit

Qualifikation

Führung / Team

Information

innovative arbeitszeitmodelle
Innovative Arbeitszeitmodelle

Tag

Woche

Monat

Jahr

Leben

Vollzeit

Individuelle

Arbeitszeit

Rollierende

Wochenarbeit

Langzeitkonten

Gleitzeit

Sabbaticals

Vier-Tage-

Woche

Flexible

Jahresarbeitszeit

Flexible

Teilzeitschichten

Modulare

Arbeitszeit

Job-Sharing

50%

Halbtagsarbeit

Turnusteilzeiten

Zeitautonome

Arbeitsgruppen

Abendschichten

Vertrauens-

arbeitszeit

0%

Zeithorizont

= starr

= flexibel

flexible jahresarbeitszeit
Flexible Jahresarbeitszeit

Monatliche Soll-Arbeits-

zeit der Jahresteilzeit

Monatliche Soll-Arbeitszeit (Vollzeit kalendarisch)

Maximale Anpassungsmöglichkeit im rahmen der Flexiblen Jahrearbeitszeit

Monatliche Soll-Arbeitszeit Teilzeit

Arbeitsanfall / Umsatz / Kundenfrequenz

jahresarbeitszeitkonten
Jahresarbeitszeitkonten

Jahresverlauf

Arbeitsanfall

Beginn des

Abrechnungszeitraums

Ausgleichs-

stichtag

Phasen-Höhein Std.

> + 40

+ 38

+ 33

max. + 40

+ 20

+ 15

+ 20

+ 7

+ 12

+ 7

- 20

- 5

max. - 40

< - 40

ampelkonto steuerung der kumulation in zeitkonten
AmpelkontoSteuerung der Kumulation in Zeitkonten

>40

Rot

Schriftlicher Abbauplan

bis 40

Gelb

Weiteres Ansteigen nur in Absprache mit der Führungskraft

+ 20

Im Kompetenzbereich der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Verfügung der Arbeitszeit durch die Beschäftigten

Grün

0

- 20

Gelb

Weiteres Ansteigen nur in Absprache mit der Führungskraft

bis -40

Rot

Schriftlicher Maßnahmenplan

< -40

zusammenh nge zwischen den verschiedenen zeiten
Zusammenhänge zwischen den verschiedenen „Zeiten“

Arbeitszeitrahmen

6.00 Uhr

20.00 Uhr

Servicezeit, z. B.

18.00 Uhr

8.00 Uhr

Mindestbesetzung, z. B. Abteilung mit 6 MA

1 MA

3 MA

1 MA

3 MA

2 MA

9.00 Uhr

12.00 Uhr

13.00 Uhr

16.00 Uhr

18.00 Uhr

8.00 Uhr

„Besetzungsgebirge“

Mitarbeiter A

Mitarbeiter B

8.00 Uhr

Mitarbeiter C

7.30 Uhr

Mitarbeiter D

Mitarbeiter E

18.30 Uhr

grundgedanke des aktiven kapazit ts managements
Grundgedanke des „Aktiven Kapazitäts-Managements“

Arbeitsanfall und Mitarbeiter zusammenführen und vergleichen

Arbeitsanfall / Geschäftsvorfälle

Mitarbeiter-Stunden-Budget

Beispiel:

Beispiel:

20.000 Geschäftsvorfälle / Jahr

5,8 MAK entsprechen einem jährlichen

Stunden-Budget von 9.741,68 Std. Netto

Arbeitsanfall

Stunden-Budget

Jahresverlauf

Jahresverlauf

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Arbeitsanfall

Stunden-Budget

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Jahresverlauf

flexibler personaleinsatz planungs und informationsablauf

Praxisbeispiel:

Jahresplanung

z. B. Information über Arbeitsanfall, Projekte Ausgleichszeitraum, Urlaubsplanung, Zeitentnahme

Monatsplanung

z. B. Urlaub, freie Stunden und Tage, Krankheit, Seminare

Zeitausgleich, Abbauplan

Tagesplanung

z. B. Mindestbesetzung, freie Stunden und Tage

Ist-Situation

Kurzfristige Reaktion und Absprache im Team

Flexibler Personaleinsatz: Planungs- und Informationsablauf
tipps f r die gestaltung von arbeitszeitmodellen
Tipps für die Gestaltung von Arbeitszeitmodellen
  • Werden Sie sich über Ihre Ziele klar
  • Ermitteln und berücksichtigen Sie die Interessen Ihrer Kunden und Mitarbeiter/innen
  • Analysieren Sie die Schwankungen des Arbeitsanfalls
  • Beziehen Sie flexible Teilzeitmodelle in Ihre Überlegungen mit einTeilzeitarbeit kann Ihre Flexibilität erheblich erhöhen
  • Bemessen Sie den Arbeitszeitrahmen großzügig
  • Definieren Sie Mehrarbeit (genehmigungspflichtig, zuschlagspflichtig)
  • Entwerfen Sie ein Grundmodell und vereinbaren Sie Flexi-Spielregeln
  • Legen Sie Dispositionsrechte fest
  • Bauen Sie Ankündigungszeiten für Änderungen im Rahmen der Flexi-Spielregeln ein Regel: Je länger die Ankündigungszeit, desto größer die Zumutbarkeit
  • Fördern Sie die Selbststeuerung der Mitarbeiter durch:1. Festlegung von Ansprech- und Funktionszeiten sowie von Besetzungsdichten bzw. Mindestbesetzungen2. Festlegung von Freizeitfenstern in „ruhigeren“ Zeiten3. Vertretungsregelungen und ggf. Qualifizierungsmaßnahmen
tipps f r die umsetzung von arbeitszeitmodellen
Tipps für die Umsetzung von Arbeitszeitmodellen
  • Informieren Sie Ihre Beschäftigten rechtzeitig und umfassend über Ihre Ziele
  • Beziehen Sie Ihre Beschäftigten und den Betriebsrat von Anfang an mit ein
  • Erarbeiten Sie gemeinsam Ziele, Werte und Spielregeln
  • Lassen Sie Lösungsalternativen von Mitarbeitern erarbeiten
  • Lösen Sie den Interessengegensatz Mitarbeiter - Unternehmer auf und leiten Sie die Energie auf gemeinsame übergeordnete Ziele (Kundenzufriedenheit, Arbeitsplatzsicherheit etc.) um
  • Führen Sie das Arbeitszeitmodell am Anfang eines Auftragsberges ein
  • Ergänzen Sie ein frequenzorientierte Arbeitszeitmodell ggf. durch ein erfolgsorientiertes Vergütungssystem
  • Qualifizieren Sie Ihre Führungskräfte
  • Nutzen Sie externe Hilfen für1. Fachlichen Input2. Die Moderation des Prozesses
vorteile eines optimalen arbeits zeit managements
Vorteile eines optimalen Arbeits(zeit)managements
  • Bessere Auslastung der Personalkapazität
  • Bessere Anpassung der Arbeitszeit an den Arbeitsanfall
  • Erhöhung der Produktivität und Mitarbeiterleistung
  • Reduktion von Fluktuation und Fehlzeiten
  • Transparente, aktuelle Informationen für kurzfristige Reaktionsmöglichkeiten
  • Motivierte, informierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
  • Attraktiver Arbeitsplatz
  • Flexibles Unternehmen, gewappnet für zukünftige Anforderungen