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10 Gründe für das Fehlschlagen von Softwareprojekten . Wer bin ich?. Thomas Schissler Software-Architekt und Projektleiter artiso AG Schwerpunkte sind Team Foundation Server Entwicklungsprozesse Software-Architektur und Software Design

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10 Gründe für das Fehlschlagen von Softwareprojekten

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Presentation Transcript


Thomas Schissler, artiso AG

10 Gründe für das Fehlschlagen von Softwareprojekten


Wer bin ich?

  • Thomas Schissler

    • Software-Architekt und Projektleiter artiso AG

    • Schwerpunkte sind

      • Team Foundation Server

      • Entwicklungsprozesse

      • Software-Architektur und Software Design

    • Leiter der .net Developergroup Ulm (www.dotnet-ulm.de)

    • Blog : http://www.artiso.com/problog


Wer sind Sie?

Was machen Sie?

  • Produktentwicklung

  • Auftragsprogrammierung

  • Interne Entwicklung


Wer sind Sie?

Welche Position haben Sie?

  • Entwickler

  • Projektleiter

  • Sonstiges?


Wer sind Sie?

Wie definieren Sie ein fehlgeschlagenes Software-Projekt?


Wer sind Sie?

Waren Sie schon mal an einem fehlgeschlagenen Software-Projekt beteiligt?

  • Termin oder Budget um mehr als 50% überschritten

  • Termin oder Budget um mehr als 100% überschritten

  • Kunde unzufrieden


1

Zunehmende Komplexität


Problemsituationen

  • Bewährte Prozesse werden beibehalten obwohl das Umfeld sich verändert hat

  • Moderne Softwareentwicklung erfordert geänderte Team- und Projektstrukturen die aber wiederum geeignete Prozesse voraussetzen.


Komplexität


Komplexität beherrschen

  • Spezialisten vs. Generalisten

  • Über Prozesse relevante Themen addressieren

  • Risiken erkennen und vorbeugen

  • Abstraktion durch Tool-Unterstützung

  • Komplexität reduzieren

  • Dokumentation

  • Architektur


2

Unklare Spezifikation


Problemsituationen

  • Kunde akzeptiert implementierte Lösungen nicht

  • Fehlende Basis für aufwandsabschätzung

  • Entwickler hat keine genaue Beschreibung der Funktion für die Implementierung

  • Tester stellen Spezifikationslücken fest

  • Ewige Nacharbeiten


Textliche Spezifikation

Kunden sollen gelöscht werden können. Der Lösch-Vorgang kann durch das Kontext-Menü, durch ein Icon in der Symbol-Leiste oder durch die Entfernen-Taste auf der Tastatur ausgelöst werden. Beim Löschen eines Kunden soll zunächst geprüft werden, ob der Kunde Aufträge zugeordnet hat. Ist dies nicht der Fall, kann der Kunde sofort gelsöcht werden. Andfernfalls muss geprüft werden, ob alle Aufträge die dem Kunden zugeordnet sind abgeschlossen sind. Hat der Kunde nicht abgeschlossene Aufträge zugeordnet, so kann der Kund zu diesem Zeitpunkt nicht gelöscht werden und dies soll durch eine entsprechende meldung angezeigt werden. Bei ausschließlich abgeschlossenen Aufträgen soll zunächst der Anwender gefragt werden, ob alle Aufträge zum Kunden ebenfalls gelöscht werden sollen. Wird diese mit Ja bestätigt, werden zunächst die Aufträge und anschließend der Kunde gelöscht. Andernfalls wird der Lösch-Vorgang für den Kunden abgebrochen.


Workflow Diagramme


Funktionsbaum


Test als Spezifikation


3

Unzureichende Planung


Problemsituationen

  • Aufwand und Termine werden nur grob geschätzt, der Kunde pocht aber auf die Einhaltung

  • Der Aufwand um die Planung zu pflegen ist viel zu hoch

  • Der aktuelle Projektstatus wird aus dem Bauch beurteilt


Aufwandsabschätzung

  • Voraussetzung ist eine detaillierte Spezifikation

  • Anforderungen werden in Lösungen überführt

  • Lösungen werden verfeinert und in Aufgaben heruntergebrochen

  • Aufwand für Aufgaben abschätzen (in Stunden)

  • Tests wie Aufgaben einplanen


Aufwandsabschätzung

DEMO


Terminplanung


4

Fehlendes Projekt-Controlling


Problemsituationen

  • Budget ist fast aufgebraucht, aber es fehlen noch wichtige Funktionen

  • Zugesagte Termine können nicht eingehalten werden

  • Die Funktionen sind fertiggestellt aber es bleibt keine Zeit zum Testen

  • Probleme im Projekt werden zu spät erkannt


Projektcontrolling = Plan – Ist-Vergleich


Statusaktualisierung


Zeit-Controlling


Budget-Controlling

DEMO


5

Entscheidungen aufschieben


Problemsituationen

  • Längst bekannte Probleme verursachen einen hohen Anpassungsaufwand

  • Anpassungen und Fehlerbehebungen müssen über Gewährleistung erbracht werden

  • Architektur- oder Technologieentscheidungen stellen sich als problematisch heraus


  • Probleme möglichst früh addressieren

  • Regelmäßige Reviews einführen

  • Erkannte Probleme dokumentieren und deren Lösung planen, nicht aufschieben


6

Kommunikation


Problemsituationen

  • Missverständnisse führen zu Mehraufwand

  • Keine konsistente Code-Qualität bei mehren Entwicklern

  • Kommunikation zwischen Tester und Entwickler ist zu aufwändig


Contract First Design


Kommunikation Tester  Entwickler


7

Qualitätsprobleme


Problemsituationen

  • Die Entwicklung verläuft planmäßig, jedoch das Testen und die Fehlerbehebung dauert wesentlich länger als angenommen.

  • Der Kunde findet im Test-Betrieb zu viele Fehler

  • Nach Monaten wird festgestellt, dass Ergabnisse, mit denen gearbeitet wurden, falsch waren.


Testplanung

Planung

Implementierung

Testen


Testplanung

Planung

Implementierung

Testen


Testplanung

Planung

Implementierung


Testplanung

Planung

Implementierung

Testen


Testplanung

Iteration


Test-Methoden


Testaufwand


8

Feature Creep


Problemsituationen

  • Budget und Termin reichen nicht aus, als Begründung werden ungeplante zusätzliche Funktionen angegeben – aber welche waren das nochmals genau?

  • Die Architektur-Basis passt irgendwann nicht mehr zu den aktuellen Funktionen


Sender

Sender

Sender

UI Driven Development


Sender

Sender

Sender

UI Driven Development


Sender

Sender

Sender

UI Driven Development


Sender

Sender

Sender

UI Driven Development


Sender

Sender

Sender

UI Driven Development


Sender

Sender

Sender

UI Driven Development


Sender

Sender

Sender

UI Driven Development


Puffer-Verwaltung

DEMO


9

Falsche Prioritäten


Problemsituationen

  • Punkte die für den Kunden wichtig sind, werden erst erkannt, wenn diese durch den Kunden bemängelt werden.

  • Probleme werden zu spät im Projekt erkannt und behoben

  • Entwickler fokusieren sich zu stark auf Technologie-Themen


Prioritäten richtig festlegen

  • Den Kunden fragen, was ihm wichtig ist

  • Prioritäten regelmäßig reviewen

  • Prioritäten im Team Kommunizieren

  • Prioritäten betreffen meist nicht-technische Aspekte

     Requirement Management


V-Modell

User Requirements

Acceptance Tests

Function Specification

Developer Tests

Software Design

Unit-Tests

Implemen-tation


Requirementsund Features

Requirement

Requirement

Module

Specification

Feature

Feature

Specification

Requirement

Requirement

Tasks

Tasks

Tasks

Tasks

Tasks

Tasks

Risks

Risks

Risks

Risks

Risks

Risks

Tests

Tests

Tests

Tests

Tests

Tests

Requirement

Requirement

Bugs

Bugs


Requirement Decomposition

UR

FS

Vision

Business Cases

Use Cases

DT

SD

RA

Nicht funkt. Requirements

Tasks / Testanf.

Code / Tests

AT

Qualitäts-dokumente


Agiles vs. Klassisches Prozessmodell

Start

Ziel

Ziel


Agiles vs. Klassisches Prozessmodell

Start

Ziel

Ziel


10

Unterschätzte Technologie-komplexität


Problemsituationen

  • Durch den Einsatz einer modernen Technologie hätte Entwicklungsaufwand eingespart oder Vorteile beim Betrieb der Software realisiert werden können

  • Beim Einsatz einer neuen Technologie ist die Einarbeitszeit deutlich höher als geplant oder die implementierten Lösungen sind nicht ideal.


  • Gutes Risiko-Management, Eskalationsszenarien einplanen

  • Zeit für Evaluierung neuer Technologien einplanen

  • Durch Architektur Entkopplung ermöglichen


Fazit


Fragen ???

  • Gerne jetzt.

  • Oder gerne per Mail an [email protected]

  • Mein Blog: http:// www.artiso.com/problog


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