Beispiele regionaler Entwicklungs- und Innovationsinitiativen:
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Beispiele regionaler Entwicklungs- und Innovationsinitiativen: Förderung der Medizintechnik und Biotechnologie in Mecklenburg-Vorpommern. Christian Bahntge Carsten Stimpel Christian Tingler Daniel Voßen Benjamin Weppe. Gebiet und Bevölkerung

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Beispiele regionaler Entwicklungs- und Innovationsinitiativen:Förderung der Medizintechnik und Biotechnologie in Mecklenburg-Vorpommern

Christian Bahntge

Carsten Stimpel

Christian Tingler

Daniel Voßen

Benjamin Weppe

Einleitung – EU-Förderung – BioCon Valley – BioCon Valley Beispiele – KBR


Gebiet und Bevölkerung

  • Mecklenburg-Vorpommern hat die geringste Bevölkerungsdichte aller Bundesländer

  • Mit Rostock (210.000 EW) und Schwerin (107.000 EW) gibt es lediglich zwei Großstädte

  • 43% der Bevölkerung leben in Gemeinden mit maximal 5.000 Einwohnern

  • Von den 1.073 Gemeinden haben 830 unter 1.000 Einwohner, davon 513 unter 500 Einwohnern

  • Lediglich Rostock / Mittleres Mecklenburg sind als Region mit Verdichtungs-ansätzen klassifiziert

  • Rostock besitzt im Gegensatz zu den anderen verstädterten Regionen Deutschlands keinen direkten räumlichen Anschluss zu den Agglomerations-räumen und großen wirtschaftlichen Zentren

Einleitung – EU-Förderung – BioCon Valley – BioCon Valley Beispiele – KBR


Gebiet und Bevölkerung

Fläche Bevölkerung* Einwohner

Land insgesamt männlich weiblich je km²

km² 1.000 Anzahl

Jahr/Monat/Stichtag 31.12.2003

Brandenburg 29.477,16 2.575 1.273 1.302 87

Mecklenburg-Vorpommern 23.174,17 1.732 858 874 75

Sachsen 18.413,91 4.321 2.103 2.219 235

Sachsen-Anhalt 20.445,26 2.523 1.231 1.292 123

Thüringen 16.172,14 2.373 1.166 1.207 147

Deutschland 357.030,32 82.532 40.356 42.176 231

*Ergebnisse der Bevölkerungsfortschreibung.

(Quelle: eigene Darstellung nach: http://www.statistik-portal.de/Statistik-Portal/de_jb01_jahrtab1.asp; abgefragt am 08/01/2005)

Einleitung – EU-Förderung – BioCon Valley – BioCon Valley Beispiele – KBR


Altersstruktur der Bevölkerung

Bevölkerung am nach Altersgruppen und Ländern (31.12.2002)

  • (Quelle: eigene Darstellung nach: Statistisches Jahrbuch 2004, Statistisches Bundesamt, S.41)

  • seit 1989 verminderte sich die Bevölkerung um ca. 8,2%

  • durch hohe Abwanderungen 15-25jähriger Personen in den Jahren 1990-97 ist eine Alterung der

  • Bevölkerung zu beobachten

  • (Quelle: http://www.mv-regierung.de/strukturfonds/doku/op_fina_work_habil1.pdf , S.15, abgefragt am 08/01/2005)

Einleitung – EU-Förderung – BioCon Valley – BioCon Valley Beispiele – KBR


Wirtschaftsstruktur

  • Mecklenburg-Vorpommern ist eine stark agrarisch geprägte Region mit geringem Industriebesatz

  • M-V weist die größte Strukturschwäche auf: Verglichen mit zu den anderen neuen Bundesländern ist der Anteil der Industrie an der Wertschöpfung am geringsten (15%), der der Landwirtschaft am höchsten (5%)

  • Mehr als 50% des industriellen Umsatzes wird durch Schiffbau und das Ernährungsgewerbe erbracht

  • Nur wenige Branchen des verarbeitenden Gewerbes sind als F&E-intensiv einzustufen, höherwertige und Hochtechnologiebranchen sind schwach vertreten

  • Es gibt Ansätze in den Bereichen Biotechnologie und Medizintechnik

Einleitung – EU-Förderung – BioCon Valley – BioCon Valley Beispiele – KBR


Erwerbstätigkeit (2003)

(Quelle: verändert nach: Statistisches Jahrbuch 2004, Statistisches Bundesamt, S.69)

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  • Von allen Bundesländern im deutschen Ziel 1-Gebiet weist Mecklenburg-Vorpommern die zweithöchste Arbeitslosigkeit auf

  • Entscheidender Grund für hohe Arbeitslosigkeit ist unzureichende wirtschaftliche Dynamik, damit verbunden geringe Arbeitskräftenachfrage

  • Dynamik der in den 90er Jahren entstandenen KMU gering, da vorwiegend kleine und kleinste Unternehmen

  • Wenig Großunternehmen (außer Schiffbau): 47% der ansässigen Betriebe mit lediglich bis zu 4 Beschäftigte

  • Aufgrund fehlender Großunternehmen mit Hauptsitz im Lande Defizit an allgemeinen Unternehmensfunktionen, Steueraufkommen und regionaler Ausstrahlung (wesentliche Schwäche der Landeswirtschaft!!!)

    Quelle: http://www.mv-regierung.de/strukturfonds/doku/op_fina_work_habil1.pdf

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Löhne und Gehälter

(Quelle: Statistisches Jahrbuch 2004, Statistisches Bundesamt, S.587)

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Durchschnittliche Wochenarbeitszeiten und Bruttoverdienste

(Quelle: Statistisches Jahrbuch 2004, Statistisches Bundesamt, S.595)

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Gewerbeanzeigen

  • Als Gewerbeanzeigen gelten alle Gewerbean-, -ab- und –ummeldungen;

(Quelle: Statistisches Jahrbuch 2004, Statistisches Bundesamt, S.541)

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Quellenverzeichnis

  • http://www.bmwa.bund.de/Navigation/Service/bestellservice,did=49614.html (07/01/2005)

  • http://www.bmwa.bund.de/Navigation/Wirtschaft/Wirtschaftspolitik/wirtschaftsfoerderung-neue-bundeslaender.html (07/012005)

  • http://www.destatis.de/jahrbuch/ (08/01/2005)

  • http://www.mv-regierung.de/strukturfonds/doku/op_fina_work_habil1.pdf (06/01/2005)

  • http://www.mv-regierung.de/strukturfonds/doku/MVP-Band1-24.10.03final.pdf (06/01/2005)

  • http://www.gfw-mv.de/ (07/01/2005)

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Vier idealtypische Entwicklungsszenarien:

[OP Mecklenburg-Vorpommern 2000-2006, S. 64]

  • auf Weiterentwicklung einer industriellen Basis angewiesen

  • Entwicklungsbemühungen sollen jedoch nicht auf Indusrie / verarbeitendes Gewerbe beschränkt werden, um vorhandene Potenziale nicht zu vernachlässigen

  • → sinnvolle Kombination von Zielen, Mitteln und Maßnahmen zwischen den Zielebenen Tourismus, Landwirtschaft, traditioneller Industrie und High-Tech

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Verbesserung der regionalen Infrastruktur

Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der gewerblichen Wirtschaft, insb. der KMU

Entwicklung der Humanressourcen

Entwicklung des ländlichen Raumes

  • übergeordnetes Grundziel der Förderpolitik nach dem „Operationellen Programm (OP) 2000-2006“:

    →„Verringerung des Entwicklungsrückstandes durch nachhaltiges Wirtschaftswachstum, Sicherung und Ausweitung der Beschäftigung und Abbau der Arbeitslosigkeit“ durch

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Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der gewerblichen Wirtschaft, insb. der KMU:

  • Förderung produktiver Investitionen der einheimischen Unternehmen, insbesondere KMU → Stärkung der überregionalen Wettbewerbsfähigkeit

  • Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation, IuK-Technologien

  • Stärkung der unternehmerischen Potenziale in den KMU

  • „Life Science“ ist Förderschwerpunkt für EFRE Technologie- und Innovationsförderung → „Schlüsseltechnologiefeld“

  • Ziel: Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie gemeinnützige außeruniversitäre wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern

  • letztere sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) werden mit erhöhten Fördersätzen unterstützt

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Übergeordnete Ziele der Fördermaßnahmen:

  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der Wirtschaft

  • Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen

  • Schonung der natürlichen Ressourcen

  • Verbesserung der Arbeitsbedingungen,Entwicklung und Einführung von Technologien für die Informationsgesellschaft

    →Förderschwerpunkte für die Technologie- und Innovationsförderung:

  • Vorhaben zur Entwicklung und Einführung neuer Technologien (F+E-Projektförderung),

  • Vorhaben zur Entwicklung der Informationsgesellschaft

  • Verbesserung der Personalstruktur

  • Technologische Beratung und Informationsvermittlung

  • Entwicklung der Informationsgesellschaft

  • Anmeldung und Verwertung von Schutzrechten

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[OP Mecklenburg-Vorpommern 2000-2006, S. 64]

  • Einsatz der Strukturfondsmittel im Rahmen der obigen Entwicklungsschwerpunkte

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Erreichungsgrad „Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der gewerblichen Wirtschaft“

[OP Mecklenburg-Vorpommern: Durchführungsbericht 2003, S. 34]

  • 283,5 Mio. € EFRE-Mittel

  • 258,7 Mio. € von Bund und Land

  • 1.163,7 Mio. € privater Investoren

  • 154,7 Mio. € EFRE-Mittel

  • 149,5 Mio. € von Bund und Land

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Erreichungsgrad „Förderung von Technologie und Innovationen“

[OP Mecklenburg-Vorpommern: Durchführungsbericht 2003, S. 42]

  • Maschinenbau (50 Fälle)

  • Medizin-, Mess-, Steuer- u. Regeltechnik (40)

  • wirtschaftliche Dienstleistungen (34)

  • Datenverarbeitung und Datenbanken (28)

  • Herstellung von Metallerzeugnissen (27)

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Infrastruktur im Bereich Wissenschaft, Forschung, Entwicklung und IT

[verändert nach OP Mecklenburg-Vorpommern: Durchführungsbericht 2003, S. 67]

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Bewertung der Fördermaßnahmen im Zusammenhang mit der Förderung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen

  • „Das Ziel, höherqualifizierte, technologieorientierte Unternehmensaktivitäten zu initiieren, wurde speziell in den Technologiefeldern Biotechnologie/Medizintechnik, Informations-und Kommunikationstechnik sowie Maschinenbau/Metallverarbeitung erreicht.“

  • „hinsichtlich der Generierung neuer Arbeitsplätze sind Biotechnologie und Medizintechnik als führende Technologiefelder anzusehen.“

  • „wirkungsvolle Kompetenzbildung in der Kategorie rote Biotechnologie mit den regionalenSchwerpunkten in Rostock und Greifswald“

  • „Förderinstrumentarium wird als adäquates Mittel zur Schaffung von FuE-intensiven Branchen angesehen, es ist aber zu prüfen, ob die Instrumente mit den Bedürfnissen der Existenzgründer in technologieintensiven Bereichen intensiver verknüpft werden können.“

    [Halbzeitbewertung der Umsetzung der EU-Strukturfonds in MV 2003, S. 126]

Einleitung – EU-Förderung – BioCon Valley – BioCon Valley Beispiele – KBR


Quellenverzeichnis

  • „Durchführungsbericht über das Operationelle Programm des Landes Mecklenburg-Vorpommern für das Interventionsjahr 2003“, http://www.mv-regierung.de/strukturfonds/doku/1_JB%202003.pdf (03.01.05)

  • „EU-Strukturfonds und nachhaltige Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern 2000-2006 – Handbuch“, http://www.mv-regierung.de/strukturfonds/doku/handbuch.pdf (27.12.04)

  • „Operationelles Programm Mecklenburg-Vorpommern: Durchführungsbericht 2003“, http://www.mv-regierung.de/strukturfonds/doku/op_fina_work_habil1.pdf (03.01.05)

  • „Operationelles Programm Mecklenburg-Vorpommern – Förderperiode 2000-2006“, http://www.mv-regierung.de/strukturfonds/doku/op_fina_work_habil1.pdf (27.12.04)

  • „Umsetzung der EU-Strukturfonds in Mecklenburg-Vorpommern in der Programmperiode 2000-2006“, http://www.mv-regierung.de/strukturfonds/doku/MVP-Band1-24.10.03final.pdf (08.01.05)

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BioCon Valley – Das Kompetenznetz im Profil

Seit 1996 erlebt die Biotechnologie in Deutschland mit dem Wettbewerb

BioRegio einen wirtschaftlichen Aufschwung.

Kernkompetenzen:

  • Medizin / Medizintechnik,

  • Agrobiotechnologie und

  • Marine Biotechnologie

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BioCon Valley zeichnet sich aus durch:

  • eine enge Vernetzung zwischen Forschern und Firmen

  • eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Medizinern, Biologen,

    Physikern, Chemikern und Ingenieuren

  • unbürokratische Verfahrenswege

  • optimale Infrastruktur in den spezifischen Gründerzentren

  • professionelle Beratung

  • Vermarktung der Region

  • internationale Zusammenarbeit

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BioCon Valley – Leistungsspektrum

BioCon Valley dient als:

  • Anlaufstelle zur fachspezifischen Information

  • Kooperationsvermittlung und Vernetzung

  • Werbung für den Standort

  • Fachspezifische Unterstützung bei Unternehmensgründung

    und –Ansiedlung

  • Betrieb von Biotechnologie Gründerzentren

  • Organisation von Veranstaltungen

  • Akquise und Management von Projekten

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BioCon Valley Leistungsspektrum

Die BioCon Valley GmbH ist mit drei Büros in den Technologiezentren

Der Standorte Rostock, Greifswald und Teterow vertreten.

Erleichterung des fachspezifischen Technologietransfers

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BioCon Valley – Akteure

Quelle: Eigene Darstellung nach: http://www.bcv.org/hosting/bcv/website.nsf/urlnames/aboutus_structure

Die BioCon Valley Initiative ist seit 2001 in juristisch eigenständigen Organisationen,

der „BioCon Valley GmbH“ und des „BioCon Valley e.V.“ etabliert.

BioCon Valley

Kapitalgesellschaft

Land 51%, Banken 20%

BioCon Valley e.V. 27%

Gemeinnütziger

Verein

89 Mitglieder

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BioConValley – Akteure

  • Außeruniversitäre F&E – Zentren

  • F&E – Zentren (z.B. Leibniz-Institut für Organische Katalyse)

  • Fördernde und Forschende Vereine

  • Hochschulen / Fachhochschulen (z.B. Uni-Greifswald, -Rostock)

  • Exemplarische Unternehmen

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BioCon Valley in Zahlen

  • Aktuell arbeiten 75 Firmen in dem Bereich Life Science

  • Beschäftigte: ca. 1.700 Mitarbeiter bei den Firmen, und 2.000

    weitere Wissenschaftler bei den Forschungsinstituten

  • 32 Neugründungen und Unternehmensansiedlungern seit 1998

  • Ansiedlung der Fa. PlasmaSelect AG aus München nach Teterow

  • Ansiedlung der Cortronik GmbH & Co KG in Rostock als

    Spin off der Biotronic KG, Berlin

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BioCon Valley – Internationale Aktivitäten

BioCon Valley engagiert sich aktiv an dem Life Science - Verbund „ScanBalt“,der von Vertretung aus Forschung und Industrie der Ostsee - Anrainer - Staaten ins Leben gerufen wurde.

Der Startschuss der Initiative fiel im Jahr 2001.

Das gemeinsame Ziel ist die Stärkung der internationalen

Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Ostseeregion.

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Quellenverzeichnis

  • http://www.kompetenznetze.de/navi/de/Kompetenznetze/bio-con-valley.html

  • http://www.bcv.org/hosting/bcv/website.nsf/urlnames/aboutus_structure.html

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Technologiezentren

  • BioCon Valley betreut und betreibt zwei der biotechnologiespezifischen Technologie- und Gründerzentren

    • AgroBioTechnikum Groß Lüsewitz (bei Rostock)

    • BioTechnikum Greifswald

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AgroBioTechnikum Groß Lüsewitz

  • Eröffnung November 2004

  • Auf Anregung des „Vereins zur Förderung Innovativer und Nachhaltiger Agrobiotechnologie e.V.“ kurz FINAB e.V. konzipiert

  • Von der Gemeinde Sanitz mit Unterstützung der Landesregierung (Landwirtschaftsministerium und Wirtschaftsministerium) errichtet

  • Standort verfügt bereits über ein anerkanntes wissenschaftliches und wirtschaftliches Potenzial

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AgroBioTechnikum Groß Lüsewitz

  • Infrastruktur:

    • 1.000 qm Labor- und Büroflächen

    • 1.000 qm Gewächshausflächen

    • Mehrzweckhalle zur Lagerung von Erntegut

    • Technikum mit 3 Laboren je 56 qm

    • 260 ha landwirtschaftlicher Versuchsfläche

    • Direkte Beratung vor Ort durch Mitarbeiter der BioCon Valley GmbH

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AgroBioTechnikum Groß Lüsewitz

  • Dienstleistungen der BioCon Valley GmbH

    • Günstige Vermietung der o.g. Labor- und Büroflächen

    • Gemeinschaftliche Nutzung von Gemeinschaftslaboren, Konferenz- und Besprechungsräumen

    • Vermittlung von Kontakten zu renommierten Forschungseinrichtungen

    • Standortmarketing

    • Unternehmenspräsentation auf Messen und Tagungen

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AgroBioTechnikum Groß Lüsewitz

  • Ziele:

    • Initiierung und Unterstützung zukunftsorientierter Unternehmensgründungen

    • Einbindung der Firmengründungen in das bestehende Netzwerk

    • Förderung des Wissenstransfers zwischen den Unternehmen und den Forschungseinrichtungen

    • Förderung der Kooperation zwischen den Biotech-Unternehmen, der vorhandenen Industrie und Dienstleistungsunternehmen der Region

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AgroBioTechnikum Groß Lüsewitz

  • Bewertung:

    • Die ergriffenen Maßnahmen zum Auf- bzw. Ausbau eines zukunftsorientierten Wirtschaftszweiges sind im Hinblick auf den Strukturwandel in der Region positiv zu bewerten

    • Die Resonanz der Unternehmen bleibt abzuwarten

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BioTechnikum Greifswald

  • Seit 1993 auf Anregung von Firmen und Professoren der Ernst-Moritz-Arndt-Universität geplant und von der Hansestadt Greifswald mit der Unterstützung der Landesregierung errichtet

  • Eröffnung Ende 1996

  • Direkt benachbart zum neuen Campus der Uni

  • Zunehmende Zahl der Studierenden in den Fächern Biologie, Biochemie, Humanbiologie, Medizin, Pharmazie und Zahnmedizin

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BioTechnikum Greifswald

  • Infrastruktur:

    • 4.000 qm Büro- und Laborflächen

    • Gut ausgestattete Gemeinschaftslabore (Zentrifugation, Kühllaboratorium, ...)

    • 500 qm Lagerflächen

    • Eigener Schulungs- und Konferenzbereich

    • Direkte Beratung vor Ort durch Mitarbeiter der BioCon Valley GmbH

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BioTechnikum Greifswald

  • Dienstleistungen der BioCon Valley GmbH

    • Günstige Vermietung der o.g. Labor- und Büroflächen

    • Gemeinschaftliche Nutzung von Gemeinschaftslaboren, Konferenz- und Besprechungsräumen

    • Büroservice

    • Kommunikationsservice

    • Cafeteriaservice

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BioTechnikum Greifswald

  • Weiter Dienstleistungen und Unterstützung bei:

    • der Entwicklung von Geschäftsideen

    • der Erstellung von Geschäftsplänen

    • der Unternehmensgründung

    • Messeteilnahmen

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BioTechnikum Greifswald

  • Weitere Unterstützung:

    • Vermittlung von Kontakten zu Finanzierungsinstituten:

      • Regionale Beteiligungsgesellschaften

      • Regionale Fördermittel

      • Fördermittel des Bundes

    • Vermittlung von Kontakten zu regionalen und überregionalen Netzwerken

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BioTechnikum Greifswald

  • Ziele:

    • Nachhaltige Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung in M.-V.

    • Besonders durch Unterstützung junger, zukunftsorientierter Unternehmen

    • Einbindung der Firmengründungen in das bestehende Netzwerk

    • Förderung des Wissenstransfers zwischen den Unternehmen und den Forschungseinrichtungen

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BioTechnikum Greifswald

  • Bestandsaufnahme:

    • 13 Firmen aus den Bereichen der Medizintechnik und Biotechnologie

    • 7 Forschungseinrichtungen

    • 3 Beratungsunternehmen

    • 1 Betreibergesellschaft

    • 2 Sonstige (BioCon Valley e.v./GmbH; Forschungsverbund M-V e.V.)

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BioTechnikum Greifswald

  • Bewertung:

    • Das umfangreiche Dienstleistungsangebot erleichtert eine Unternehmensgründung an diesem Standort

    • Über 20 Unternehmen konnten bereits angesiedelt werden

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Quellenverzeichnis

  • http://www.agrobiotechnikum.de

  • http://www.bcv.org

  • http://www.biotechnikum.de

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Kompetenzzentrum Biomaterialien Rostock

  • Zweites Kompetenznetz im Raum Mecklenburg- Vorpommern auf dem Gebiet der Biotechnologie

www.kompetenznetze.de

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Zielsetzung

  • Ausbildung eines Clusters auf dem Gebiet der Biotechnologie mit Spezialisierung auf Biomaterialen

  • Stärkung des FuE Potentials

  • Stärkung des Wissenstransfer insbesondere mit Ausrichtung auf die Wirtschaft

  • sowie Erbringung von Labordienstleistungen

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Vorraussetzungen zur Schaffung eines Clusters

  • Zahlreiche Universitäre Einrichtungen des Fachbereichs Medizin, insbesondere das Institut für Biomedizinische Technik

  • Institut für Chemie

  • Institut für Werkstoffkunde

  • RIGZ (Rostock Innovations und Gründer Zentrum) mit Schwerpunkt auf Biomedizin

  • Außeruniversitäre Institute im Bereich Biomedizin

  • CORTRONIK GmbH&Co

  • Terraklin AG

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Umsetzung

  • Antragstellung auf Mitgliedschaft im vom BMBF erstellten Förderprogramm Kompetenznetze.de

  • Januar 2004 erfolgt Aufnahme in Kompetenznetze.de

  • Sicherstellung der Außendarstellung im internationalen Maßstab durch

    • Internetauftritt

    • Internationale Gespräche durch das BMBF

    • Verwendung des Kompetenznetze Logos als „Gütesiegel“

www.kompetenznetze.de

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Akteure

  • Universitäre Einrichtungen Rostocks unter Führung des Instituts für Biomedizinische Technik

  • Institute der Standorte Greifswald und Wismar

  • Außeruniversitäre Institute und Überregionale Forschungseinrichtungen des gesamten Bundesgebietes

  • Die zuvor genannten Firmen Teraklin AG und CORTRONIK GmbH&Co sind nicht direkt beteiligt, tragen jedoch zur Ausstrahlung bei. (idw-online,2005)

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Entwicklung

  • Zur Entwicklung sind gegenwärtig keine Daten verfügbar, da das KBR noch kein Jahr existiert

  • Ein positiver Trend ist wahrscheinlich da Leistungsfähigkeit ein Kriterium des Kompetenznetze.de Programms ist

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Bewertung der Clusterbildung

  • Die hohe diversivität der beteiligten Akteure führt zu einer breiten Wissensbasis

  • Die Forschung sowie die Erprobung kann vollständig innerhalb des KBR durchgeführt werden

  • Die Verwendung eines Netzwerkes ist notwendig um die sehr unterschiedlichen Akteure zu koordinieren

  • Die Biomaterial-Branche wird allgemein als zukunftsträchtig angesehen.

  • Der Biomaterial Markt wird auf 1 Mrd. US$ geschätzt (VDI,2004; S.23)

  • Bis 2007 wird ein Zuwachs um 30% prognostiziert (VDI,2004; S.23)

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Quellenverzeichnis

  • http://www.kompetenznetze.de/navi/de/Kompetenznetze/biomaterialien-kbr,did=64162,render=renderPrint.html 06.01.2005

  • http://idw-online.de/pages/de/news75283 06.01.2005

  • VDI Technologiezentrum GmbH; 2004: Jahresbericht Kompetenznetze.de 2004/2005; Düsseldorf

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