Spielgabe 1 und 2
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Friedrich Fröbel. Spielgabe 1 und 2. Einleitung. Einleitende Worte Gruppenarbeit Spielgabe 1 : Der Ball Einleitende Worte zur 2. Spielgabe Spielgabe 2 : Die Kugel Spielgabe 2 : Der Würfel Spielgabe 2 : Würfel und Stab in Verbindung Würfel und Kugel verbunden Bezug zu Heute.

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Presentation Transcript


Spielgabe 1 und 2

Friedrich

Fröbel

Spielgabe 1 und 2


Einleitung

Einleitung

Einleitende Worte

Gruppenarbeit

Spielgabe 1 : Der Ball

Einleitende Worte zur 2. Spielgabe

Spielgabe 2 : Die Kugel

Spielgabe 2 : Der Würfel

Spielgabe 2 : Würfel und Stab in Verbindung

Würfel und Kugel verbunden

Bezug zu Heute


1 einleitende worte

1. Einleitende Worte

Spiel = Verhältnis zwischen Mensch, Außenwelt und Tätigkeit, komplexer Prozess, Beobachtung der Umgebung, selbständiges Aufnehmen der Umwelt

Tätigkeiten bauen aufeinander auf und schaffen Voraussetzung füreinander

Kind lernt im Spiel, ohne das der Gegenstand des Lernens bewusst wird

Im Spiel werden allgemein menschliche Werte vermittelt

Soll dazu beitragen einen „besseren“ Menschen zu erziehen, der an der Verbesserung/Veränderung der Gesellschaft teilnimmt

Es bildet Persönlichkeit, Körper, Geist, Gemüt aus

Öffnet den Blick in die Welt, tiefe Bedeutung, Schlüssel zur Außenwelt, Mittel zum Wecken der Innenwelt


2 gruppenarbeit

2. Gruppenarbeit

Überlegt wie ihr/bzw. wie ihr mit euerm Kind diese Spielgaben nutzen würdet!

Denkt euch einen passenden 4zeiligen Reim zu dieser Spielgabe aus!


3 die erste spielgabe der ball

3. Die erste Spielgabe: Der Ball

Kind braucht Gegenstand, an dem es sich selbst betätigen und weiterentwickeln kann, der die Natur des Menschen fördert

Ein dem Kinde entgegengesetztes angemessenes Gegenbild

Gegenstand mit dem es alles machen kann, das es sich vorstellen/denken kann und einen reinen Zweck hat

Ball = Stellvertreter für Ruhe/Bewegung, Allheit/Einheit, Allseitigkeit/Einflächigkeit, Sichtbares/Unsichtbares

Darstellungsmittel für das Innere, Einführungsmittel in die Außenwelt und zur Nachahmung dieser

Ball entspricht der kindlichen Natur


Spielgabe 1 und 2

Ball vereint viele Elemente ( Körperraum, Gestalt, Größe, Inhalt, Stoff etc.)

In jeder Altersstufe genutzt, aber in unterschiedlicher Gebrauchsweise

Spiel mit dem Ball soll erziehend, bildend, veredelnd, vesittlichend und führend sein

Er kann Schwingungen, Richtungen, Kreise, Wellen zeigen

Fördereffekt für Sprachrhythmus, Konzentration, Koordination


4 einleitende worte zur 2 spielgabe

4. Einleitende Worte zur 2. Spielgabe

Von Beginn des zweiten Lebendjahres bis zum Schluss des Dritten

Hörfähigkeit/Sprachfähigkeit beginnt sich zu entwickeln

Einklang zwischen Kind und Umwelt früh durch Ton und Blick hervorheben

Kugel & Würfel in ihrer Form Gegensätze, gehören aber zusammen

Kugel: Beweglich, Würfel: Ruhend, Zusammen: das Lebendige

Kugel & Würfel ungetrennt zum Spiel zu geben, aber abwechselnd im Spiel und durch das Spiel vorzuführen


5 die kugel

5. Die Kugel

Mit und in der zweiten Hälfte des ersten Lebensjahres

Körperlicher Ausdruck der reinen Bewegung

Kugel lässt sich leicht in Bewegung versetzen

Freie, kreisförmige Bewegungen

Das Tönende : dem Stummen Sprache verleihen, auch wenn Sprachentwicklung noch nicht voll entwickelt ist, so ist es doch das Hören  Worte und deren Bedeutung sollen im Spiel vermittelt werden

Leben & Bedeutung

Lebens- und Sachverknüpfungen


Kugelreime

Kugelreime

Rund um, rund um!

Das ist meine Freunde

Rund um, rund um

Kehr´ich mich, freu mich;

Freue Dich, auch wie ich.

Wie ich mich auch dreh´und wende,

Die Kugel, sie zeig´sich ohne Ende.


6 der w rfel

6. Der Würfel

Stellvertreter jedes sich fortentwickelnden Mannigfaltigen, es ahnt in ihm die Einheit, welcher aller Mannigfaltigkeit zugrunde liegt, aus welcher diese hervorgeht

Körperlicher Ausdruck der reinen Ruhe

Verschiedenartigkeit der Glieder

Mehrseitige Verwirklichung der ebenen Fläche

Ruhiges, festes, sicheres Stehen auf einer großen Grundfläche


W rfelreime

Würfelreime

Er steht auf einem Fuß,

warum er das wohl muss?

Komm, Würfel! Komm steh einmal vor dem Kindchen auf einem Fuß! Sieh Kind, er will nicht stehen!

Er wanket hin, er wanket her! (…)

Nun Würfel, halte dich fest, dass du nicht umfällst!


7 w rfel und stab reime

7. Würfel und Stab Reime

Mach mich um mich selber drehen,

Eine Walze lass ich sehen.

Schaue, wie ich tanze schön,

Lust´geres ist nich zu sehen

Dreh´mich um, dreh mich um,

zeig´ich, was gerad ist, krumm.


8 w rfel und kugel verbunden

8. Würfel und Kugel verbunden

Würfel und Kugel kann man abwechselnd/gemeinsam nutzen/in Verknüpfung miteinander

Z.Bsp.: Kugel kann auf Würfel ruhen aber nicht umgekehrt

Kind hat an beiden Formen große Freude

Legt man Kugel auf Würfel bekommt das Ganze einen räumlichen Ausdruck und die Bedeutung des menschlich Lebendigen

Jungs spielen mit den Formen eher getrennt, Mädchen eher zusammen


W rfel und kugelreime

Würfel und Kugelreime

Nimm die Kugel, sie ist rund.

Rund ist die Kugel.

Wie ist die Kugel?

Nimm die runde Kugel!

Nimm den Würfel, er ist glatt.

Glatt ist der Würfel.

Wie ist der Würfel?

Nimm den glatten Würfel!


9 bezug zu heute

9. Bezug zu Heute

Heute noch genutzt in Fröbel Kindergärten und Schulen

Auf spielerische Weise vermittelt

Reime kaum noch verwendet

Abgewandelte Formen

Mehr in Bezug auf Heute

Bps. Aus einem Fröbelkindergarten


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