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Gedächtnisentwicklung. Referenten: Anja Markusch Linda Eberlein Meike Winkler. Gliederung. Einstieg Grundlagen und Begriffserläuterungen Modelle zur Gedächtniskapazität Gedächtnisentwicklung bei Säuglingen und Kleinkindern Gedächtnis im Vorschulalter Autobiographisches Gedächtnis

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Ged chtnisentwicklung l.jpg

Gedächtnisentwicklung

Referenten:

Anja Markusch

Linda Eberlein

Meike Winkler


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Gliederung

  • Einstieg

  • Grundlagen und Begriffserläuterungen

  • Modelle zur Gedächtniskapazität

  • Gedächtnisentwicklung bei Säuglingen und Kleinkindern

  • Gedächtnis im Vorschulalter

  • Autobiographisches Gedächtnis

  • Augenzeugenberichte

  • Suggestibilität

  • Literatur


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Ab welchem Alter verfügen Kinder über ein autobiografisches Gedächtnis?

Ab welchem Alter und unter welchen Umständen sind Kinder in der Lage, sich an vergangene Lebensereignisse korrekt zu erinnern?

Sind Augenzeugenberichte von Kindern vor Gericht glaubwürdig?

1. Einstieg


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Gliederung autobiografisches Gedächtnis?

  • Einstieg

  • Grundlagen und Begriffserläuterungen

  • Modelle zur Gedächtniskapazität

  • Gedächtnisentwicklung bei Säuglingen und Kleinkindern

  • Gedächtnis im Vorschulalter

  • Autobiographisches Gedächtnis

  • Augenzeugenberichte

  • Suggestibiltät

  • Literatur


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2. Grundlagen und Begriffserläuterungen autobiografisches Gedächtnis?

Gedächtnisprozess

Verschlüsselung / (En-)Kodierung

Information wird in eine andere Form umgewandelt, die im Gedächtnis aufgenommen wird

Speicherung / Retention oder Storage

die Mittel und Wege, um die aufgenommenen Informationen zu behalten

Wiedergabe / Dekodierung / Retrieval

Information wird aus dem Speicher abgerufen - Abrufsignale (retrievals) aktivieren Erinnerungen entsprechend der Kodierung beim Merken


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2. Grundlagen und Begriffserläuterungen autobiografisches Gedächtnis?

Cues / reminders

spezifische Erinnerungshilfen, Gedächtnisstützen – verbessern die Gedächtnisleistungen sowohl auf der Enkodier- als auch auf der Abrufebene

Scripts

Organisieren das Gedächtnis mit Hilfe schematisierter „Drehbücher“ für häufiger erlebte Handlungsabläufe – bedeutsam für das Einspeichern und Erinnern von Geschichten

Basale Gedächtniskompetenzen - Wissensbasis - Langzeitgedächtnis


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Rekognition autobiografisches Gedächtnis?

Wiedererkennung

Äußere Gedächtnishilfen (retrieval cues)

Reproduktion

Merkmale der Ausgangssituation sind innerlich repräsentiert und können wieder hervorgerufen werden

2. Grundlagen und Begriffserläuterungen

Abruf/ Retrievales gibt zwei Kriterien zum Messen von gespeicherten Informationen,zwei Wege Gedächtnisinhalte abzurufen


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Kapazität als hypothetisches Konstrukt im Sinne eines zentralen Arbeitsspeichers, in dem Informationen transformiert werden

In deskriptiver Bedeutung wird Kapazität mit Verhalten, meist mit der Leistung in einem Test zur Erfassung der Gedächtnisspanne gleichgesetzt

2. Grundlagen und Begriffserläuterungen

Verarbeitungskapazität

Das menschliche Informationsverarbeitungssystem ist begrenzt hinsichtlich der Menge von Informationen, derer sich der Mensch aktuell bewusst sein kann bzw. die er aktuell verarbeiten kann.

Forschungsliteratur nicht einheitlich zur Kapazitätshypothese:


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2. Grundlagen und Begriffserläuterungen zentralen Arbeitsspeichers, in dem Informationen transformiert werden

Messen der Verarbeitungskapazität

Über Anforderungen des unmittelbaren seriellen Behaltens (immediate serial recall)

Versuchsaufbau:

  • Eine Reihe von Stimuli wird im Ein-Sekunden-Takt vorgelegt (Serie von Wörtern, Buchstaben, Ziffern)

  • Mit der Anweisung unmittelbar danach in gleicher Reihenfolge zu reproduzieren

  • Begonnen wird in der Regel mit niedriger Anzahl von Items

    Gedächtnisspanne einer Person meint die Anzahl von Items, die nach einmaliger Darbietung gerade noch perfekt in richtiger Reihenfolge reproduziert werden kann


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2. Grundlagen und Begriffserläuterungen zentralen Arbeitsspeichers, in dem Informationen transformiert werden

Studie zur Gedächtnisspanne (Demster 1985)

Ergebnisse:

6-jährig – 4 Wörter (einsilbig)

12-jährig – 5 Wörter (einsilbig)

4-jährige – 4 Zahlen

12-jährige – 7 Zahlen


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2. Grundlagen und Begriffserläuterungen zentralen Arbeitsspeichers, in dem Informationen transformiert werden

Auswirkende Faktoren auf die Gedächtnisspanne

Gedächtnisstrategien

  • Enkodierungstrategien

    - Wiederholung / Rehearsal (passiv oder kumulativ)

    - Kategorisieren nach Oberbegriffen

    - Elaborieren (Eselsbrücken)

  • Abruf-Strategien

    Nicht-strategische Merkmale sind zum Beispiel

  • Item-Identifikationsgeschwindigkeit/ Artikulationsgeschwindigkeit

  • Serielle Abfolge von Items - wenn Kinder die Reihenfolge nicht beibehalten müssen, erhöht sich die Gedächtnisspanne


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Implizites Gedächtnis zentralen Arbeitsspeichers, in dem Informationen transformiert werden

Unwillkürliches Gedächtnis

Beiläufiges Lernen

nicht bewusst vorgenommene Reproduktion

Oberflächenmerkmale der Stimuli wichtiger (z.B. in einer Modalität bleiben (visuelle oder akkustisch)

weniger altersabhängig als explizites Gedächtnis

Explizites Gedächtnis

Willkürliches Gedächtnis

Zielgerichtetes Lernen

Bewusst vorgenommene Reproduktion

Verarbeitungstiefe der Items in der Lernphase und die Länge des Behaltensintervalls wichtiger

abhängiger von alterskorrelierten Faktoren wie Wissensbasis, Strategiegebrauch und Metagedächtnis

2. Grundlagen und Begriffserläuterungen

Implizites und explizites Gedächtnisbezieht sich auf das Langzeitgedächtnis


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2. Grundlagen und Begriffserläuterungen zentralen Arbeitsspeichers, in dem Informationen transformiert werden

Infantile Amnesie

…meint die Schwierigkeit von Erwachsenen, sich an Lebensereignisse zu erinnern, die vor dem 3. oder 4. Lebensjahr stattgefunden haben.

Für echte autobiografische Erinnerungen muss das Kind in der Lage sein,

  • sich selbst als erlebendes Individuum zu erkennen,

  • Wissen darüber haben, dass die erinnerten Inhalte tatsächlich selbst erlebt wurden und

  • über entsprechende sprachliche Kompetenzen verfügen.


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2. Grundlagen und Begriffserläuterungen zentralen Arbeitsspeichers, in dem Informationen transformiert werden- Erklärungsversuche infantile Amnesie -

Freud (1938): Verdrängung traumatischer Erlebnisse in der frühen Kindheit (aber warum sind Erinnerungen an positive Ereignisse später nicht mehr zugänglich?)

Veränderungen im Sprachgebrauch und in der sprachgebundenen Verarbeitung von Erlebnissen

Verständnis des eigenen „Selbst“ ist Voraussetzung für „Auto“biografische Enkodierung der Ereignisse

Jüngere Kinder enkodieren Ereignisse selten als selbst-erlebt (theory-of-mind Forschung) „autonoetische“ (selbstbezogene) Komponente des episodischen Gedächtnisses ist bei Kindern vor dem vierten Lebensjahr nur unzureichend entwickelt.


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2. Grundlagen und Begriffserläuterungen zentralen Arbeitsspeichers, in dem Informationen transformiert werden

  • Metagedächtnis (Wissen über Gedächtnisvorgänge)

    • Deklaratives Metagedächtnis

      • Faktisch verfügbares und verbalisierbares Wissen um Gedächtnisvorgänge

      • Wissen über Personen-, Aufgaben- und Strategiemerkmalen (Flavell & Wellman, 1977)

    • Prozendurales Metagedächtnis

      • Fähigkeit zur Regluation und Kontrolle gedächtnisbezogener Aktivitäten


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2. Grundlagen und Begriffserläuterungen zentralen Arbeitsspeichers, in dem Informationen transformiert werden

  • Inhaltswissen und Gedächtnis

    • Organisation menschlichen Wissens in Netzwerken, in denen ähnliche Inhalte miteinander verknüpft sind.

    • Positive Beziehung zwischen dem Ausmaß des Vorwissens in einem Inhaltsbereich und der Gedächtnisleistung aus diesem Bereich.


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Gliederung zentralen Arbeitsspeichers, in dem Informationen transformiert werden

  • Einstieg

  • Grundlagen und Begriffserläuterungen

  • Modelle zur Gedächtniskapazität

  • Gedächtnisentwicklung bei Säuglingen und Kleinkindern

  • Gedächtnis im Vorschulalter

  • Autobiographisches Gedächtnis

  • Augenzeugenberichte

  • Suggestibiltät

  • Literatur


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Gemeinsamer Ausgangspunkt dieser Modelle ist die Annahme, dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.

= Invarianz (Unveränderbarkeit)

1. Case

2. Baddeley

Weitere alternative Vorstellungen sind z.B. von Cowan erklärt worden, worauf bisher aber wenig entwicklungspsychologische Studien basieren.

3. Modelle zur Gedächtniskapazität


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3. Modelle zur Gedächtniskapazität dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.

Modell nach Case

Die gesamte Verarbeitungskapazität (total processing space) ist begrenzt und teilt sich zwischen 2 Grundfunktionen auf:

Arbeitsspeicher

(operating space)

für kognitive Prozesse,

die gerade durchgeführt werden

Kurzzeitspeicher

(storage space)

für Speicherung der Ergebnisse

gerade abgelaufener Prozesse


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3. Modelle zur Gedächtniskapazität dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.

Modell nach BaddeleyDas Arbeitsgedächtnis lässt sich untergliedern in folgende Teilfunktionen:

Zentrale Exekutive

phonologische

Schleife

visuell-räumlicher

Notizblock

Bei Anstieg der Speichererfordernisse bleibt weniger Aktivierungskapazität

für die Verarbeitung von Informationen übrig.


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Zentrale Exekutive dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.

Planung, Regulation und Kontrolle

Einzelne Teilschritte zur Lösung einer Aufgabe werden identifiziert und initiiert

Koordiniert Informationen aus verschiedenen Quellen

Weist ausgewählten Aspekten der Aufgabe Aufmerksamkeit zu

Aktiviert das zur Aufgabenlösung nötige Wissen

Kognitive Hemmung

Dienstleistungssysteme

(slave systems)

a) visuell-räumlicher Notizblock

für Aufrechterhaltung bildhaft- symbolischer Informationen

b) phonologische Schleife

für Bereithaltung verbaler bzw. klangliche Informationen

3. Modelle zur Gedächtniskapazität


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3. Modelle zur Gedächtniskapazität dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.


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3. Modelle zur Gedächtniskapazität dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.

Phonologische Schleife

des Arbeitsgedächtnisses

Effekt

phonetischer

Ähnlichkeit

Wortlängen-

effekt

Effekt

Artikulato-

rischer

Unter

drückung


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3. Modelle zur Gedächtniskapazität dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.


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3. Modelle zur Gedächtniskapazität dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.

Fuzzy-Trace-Theorie(Reyna & Brainerd, 1995)

Ansatz: Kognitionsvorgänge aufgrund inexakter (Fuzzy) Repräsentationen

Kernannahme: episodisch angeeignete Informationen ist entlang eines Kontinuums von wortwörtlicher (Verbatim) Repräsentation bis zur Repräsentation des wesentlichen Bedeutungskerns (Gist) in der Wissensbasis verfügbar.


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3. Modelle zur Gedächtniskapazität dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.

Optimierungsmodell

Entwicklungsveränderungen der Gedächtnisleistungen greifen nicht auf höhere kognitive Faktoren (Strategien) zurück

Sensitivität gegenüber Interferenzen

mit zunehmendem Alter sinkt die Sensitivität gegenüber Interferenzen


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Gliederung dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.

  • Einstieg

  • Grundlagen und Begriffserläuterungen

  • Modelle zur Gedächtniskapazität

  • Gedächtnisentwicklung bei Säuglingen und Kleinkindern

  • Gedächtnis im Vorschulalter

  • Autobiographisches Gedächtnis

  • Augenzeugenberichte

  • Suggestibilität

  • Literatur


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4. Gedächtnisentwicklung bei Säuglingen und Kleinkindern dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.

  • Untersuchung der Gedächtnisleistung durch Beobachtungsverfahren:

    • Habituationsverfahren

    • Imitationsverfahren


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4. Gedächtnisentwicklung bei Säuglingen und Kleinkindern dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.

  • Wiedererkennensleistungen (Rekognitionsleistungen)

    • Wenige Tage alte Säuglinge sind in der Lage sich Gesichter, Bilder oder Spielzeuge über längere Perioden (Wochen bis Monate) einzuprägen.


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4. Gedächtnisentwicklung bei Säuglingen und Kleinkindern dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.

  • Assoziatives Lernen

    • Säuglinge verfügen über komplexere Gedächtnisformen (Gedächtnis für motorische Handlungen).

    • Beispiel: Verfahren von Rovee-Collier und ihren Mitarbeitern (1989)


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4. Gedächtnisentwicklung bei Säuglingen und Kleinkindern dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.

  • Operantes Konditionierungsverfahren (Verfahren der konjugierten Verstärkung)

  • Ablauf der Untersuchung:

    • Mobile über Bett, das mit einem Band mit dem Fuß des Kindes verbunden war.

    • Bewegungen des Fußes bewirken Bewegungen des Mobiles.


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4. Gedächtnisentwicklung bei Säuglingen und Kleinkindern dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.

  • Beobachtung

    • ca. 3 Monate alte Kinder strampelten etwa doppelt so oft in der Minute, wenn das Band an ihrem Knöchel befestigt war.

    • Säuglinge haben die assoziative Beziehung zwischen ihrer Bewegung und der des Mobiles gelernt.


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4. Gedächtnisentwicklung bei Säuglingen und Kleinkindern dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.

  • Erfassung der Gedächtnisleistung: Wiederholen des Verfahrens zu einem späteren Zeitpunkt

    • 3 Monate alte Kinder: keine „Vergessensanzeichen“, wenn Zeitintervall zwischen den Messungen weniger als acht Tage beträgt.

    • Auch Säuglinge jünger als 3 Monate erzielten gute Behaltensleistungen.

    • Bei Problemen: Abrufproblem, kein vollständiges Vergessen.


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4. Gedächtnisentwicklung bei Säuglingen und Kleinkindern dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.

  • Sullivan (1982):

    • Wurden die Säuglinge nur an ursprüngliche Lernerfahrung erinnert, bestand aber nicht die Möglichkeit zur Wiederholung (VL zog selbst am Band), strampelten die Kinder am nächsten Tag wesentlich häufiger.

    • Durch den Prozess der Wiedereinsetzung (als Teilstück der früheren Lernerfahrung) wurden vorher nicht zugängliche Informationen wieder abrufbar.


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4. Gedächtnisentwicklung bei Säuglingen und Kleinkindern dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.

  • Einfluss von Kontextbedingungen auf frühkindliche Gedächtnisleistungen

    • Gruppe, bei denen Lern- und Testbedingungen (Farbe des Kindersitzes) identisch waren, strampelten signifikant mehr als die Gruppe, bei der sich die Bedingungen unterschieden. (Rovee-Collier et al, 1992)


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4. Gedächtnisentwicklung bei Säuglingen und Kleinkindern dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.

  • Imitationslernen (Meltzhoff, 1990, 1995)

    • Kleinkindern (9 und 14 Monate) wurden neue Handlungen vorgeführt; Kinder hatten keinen Zugriff auf das Material.

    • 24 Stunden später: Darbietung des Materials

    • Handlungen wurden imitiert

    • Fähigkeit zur Reproduktion früherer

      Erfahrungen


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4. Gedächtnisentwicklung bei Säuglingen und Kleinkindern dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.

  • Skripts

    • Organisation von Ereignissen (Nelson, 1996)

    • Skripts unterstützen das Einspeichern und Erinnern von Ereignissen und Geschichten.

    • Wiederholte Erfahrungen mit bestimmten Ereignissen erleichtern langfristige Erinnerungsleistungen bei jungen Kindern.


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4. Gedächtnisentwicklung bei Säuglingen und Kleinkindern dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.

  • Lokalisationsgedächtnis

    • Objektpermanenzaufgaben: „A nicht B“- Aufgabe

      • Diamond (1995): Zeitverzögerung als kritisches Merkmal:

        Mit jedem Lebensmonat muss Zeitspanne zwischen Versteck- und Suchvorgang erhöht werden, um den Perseverationsfehler zu produzieren.

      • Starke Verbesserung des Lokalisations-gedächtnisses zwischen sechs und zwölf Monaten.


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4. Gedächtnisentwicklung bei Säuglingen und Kleinkindern dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.

  • Spezifische Erinnerungshilfen (cues, reminders)

    • Verbesserung der Gedächtnisleistungen junger Kinder

    • Zeitpunkt der Erinnerungshilfen spielt keine Rolle: während Behaltenszeitraum oder während Gedächtnistest (Hudson & Sheffield, 1999)


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4. Gedächtnisentwicklung bei Säuglingen und Kleinkindern dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.

  • Fazit

    • Unterschiedliche Gedächtniskompetenzen bei Säuglingen und Kleinkindern

    • Rekognitionsfähigkeit von Geburt an vorhanden

    • Rekognitionsleistungen nicht unerheblich für spätere intellektuelle Entwicklung (McCall, 1990; Rose & Wallace, 1985).


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Gliederung dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.

  • Einstieg

  • Grundlagen und Begriffserläuterungen

  • Modelle zur Gedächtniskapazität

  • Gedächtnisentwicklung bei Säuglingen und Kleinkindern

  • Gedächtnis im Vorschulalter

  • Autobiographisches Gedächtnis

  • Augenzeugenberichte

  • Suggestibilität

  • Literatur


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5. Gedächtnis im Vorschulalter dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.

  • Entwicklung des Kurzzeitgedächtnisses

    • Bei 3-4 Jahre alten Kindern: kein intentionales Memorieverhalten, wenn explizite Behaltensinstruktionen vorgegeben werden. (Yendovitskaya, 1971)

    • größere Bedeutung des impliziten Gedächtnisses


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5. Gedächtnis im Vorschulalter dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.

  • Gedächtnisstrategien

    • Kaum Anwendung bei jüngeren Kindergartenkindern  Mediationsdefizit

    • Vorschulkinder: Produktionsdefizit

    • Nutzungsdefizit: erst nach wiederholten Erfahrungen mit der Strategie und der zunehmenden Automatisierung ihrer Anwendung ist mit klaren Gedächtnisvorteilen zu rechnen.


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5. Gedächtnis im Vorschulalter dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.

  • Wiederholungsstrategien

    • Studie von Flavell et al. (1966)

      • Wiederholen als effektive Memorierstrategie

      • Verwendung der Strategie nimmt mit dem Alter der Kinder zu

      • „kumulative“ Wiederholungsstrategien bedeutsam


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5. Gedächtnis im Vorschulalter dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.

  • Diskrepanz: Rekognition- Reproduktion

    • Gute Wiedererkennungsleistungen – niedrige Reproduktionsraten (Perlmutter, 1984)

    • Bei Reproduktionsaufgaben stehen äußere Gedächtnishilfen („retrieval cues“) zur Verfügung. Es müssen Merkmale:

      • Innerlich repräsentiert sein

      • Wieder hervorgerufen werden


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5. Gedächtnis im Vorschulalter dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.

  • Lokalisationsgedächtnis

    • 2-4 Jahre alte Kinder profitieren von äußeren retrieval cues (Gedächtnisstützen)

    • Faktoren, die zur Verbesserung im Ortsgedächtnis führen: (Sophian, 1984)

      • Ansteigende Robustheit bzw. Flexibilität der Suchfertigkeiten

      • Zunehmende Konsistenz beim Einsatz von Suchaktivitäten

      • Wegfall unangemessener Suchmuster


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5. Gedächtnis im Vorschulalter dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.

  • Entwicklung des Langzeitgedächtnisses

    • Gedächtniskompetenz wird über Handlungswissen gefördert

    • Einfluss des Skript- Wissens

    • Eltern haben wichtige Rolle beim Aufbau von langfristigen Gedächtnisleistungen.


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Gliederung dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.

  • Einstieg

  • Grundlagen und Begriffserläuterungen

  • Modelle zur Gedächtniskapazität

  • Gedächtnisentwicklung bei Säuglingen und Kleinkindern

  • Gedächtnis im Vorschulalter

  • Autobiographisches Gedächtnis

  • Augenzeugenberichte

  • Suggestibiltät

  • Literatur


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6. Autobiographisches Gedächtnis dass die insgesamt zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazität eine einheitliche Menge an Ressourcen darstellt.

  • Definition:Das autobiografische Gedächtnis wird in Anlehnung an Weber (1993) als Teilbereich des episodischen (Langzeit-) Gedächtnisses definiert, in dem Erinnerungen an komplex strukturierte Erlebnisse mit starkem Selbstbezug repräsentiert sind.


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Faktoren, die autobiografische Erinnerungen beeinflussen können

Vorwissenseffekte

Eltern-Kind-Konversationen

Stress

Temperament des Kindes


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Faktoren, die den Aufbau von Gedächtnisspuren beeinflussen können

Alter

Selbstbezug oder Selbstinvolviertheit

Wiederholung von Ereignissen

Die aktive Teilnahme am Geschehen und Ereigniswiederholungen beeinflussen die Anlage von vielfach verankerten Gedächtnisspuren positiv.


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Faktoren, die den Abruf von Information beeinflussen können

Merkmale des Kontextes

Sich die physikalischen und psychologischen

Besonderheiten beim Erleben eines Ereignisses vor

der Wiedergabe ereignisbezogener Information zu

vergegenwärtigen

Abrufhinweise/ Abrufhilfen

Sprachliche Entwicklung des Kindes

Von jungen Kindern gemachte Angaben stellen häufig eine Unterschätzung des eigentlich abgespeicherten Wissens dar. Die Diskrepanz zwischen abgespeichertem Wissen und Gedächtnisbericht scheint in jüngeren Altersgruppen noch ausgeprägter zu sein als bei Älteren.


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Interindividuelle Unterschiede bei Kindern können

temperamentvoll & extravertiert vs. zurückhaltend, schüchtern & introvertiert

positives und negatives Selbstwertgefühl

  • Persönlichkeitsmerkmale sind von

    großer Bedeutung, allerdings ist es

    nicht möglich allein auf Grund dieser Persönlichkeitsausprägungen die Güte einer zu leistenden Zeugenaussage vorherzusagen.


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Gliederung können

  • Einstieg

  • Grundlagen und Begriffserläuterungen

  • Modelle zur Gedächtniskapazität

  • Gedächtnisentwicklung bei Säuglingen und Kleinkindern

  • Gedächtnis im Vorschulalter

  • Autobiographisches Gedächtnis

  • Augenzeugenberichte

  • Suggestibilität

  • Literatur



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Entwicklung können

  • Bewusstseinsveränderung in der Gesellschaft in den 80er Jahren gegenüber dem Thema

    „sexueller Missbrauch bei Kindern“

  • immer häufiger also Kinder vor Gericht als Zeugen  

  • starkes öffentliches Interesse


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- könnenKind muss richtig unterscheiden können, ob Information tatsächlich vom fraglichen Ereignis stammt oder erst zu einem späteren Zeitpunkt erwähnt wurde

-> Fähigkeit zu korrekten Quellenüberwachungen und

– zuschreibungen entwickelt sich im Wesentlichen zwischen 3.und 8.Lebensjahr

->Kinder können dazu gebracht werden, Ereignisse als selbst erlebt oder beobachtet zu schildern, die eigentlich so nie statt gefunden haben


Genauigkeit der aussage l.jpg

GENAUIGKEIT der Aussage können

höher bei selbst erlebten, v.a. schmerzhaften Erfahrungen (Spritze)

kann erhöht/verbessert werden durch :

Belohnung bei richtiger Antwort

gezieltes Stimulieren der Fähigkeit zur Überwachung eigener Gedächtnisaktivitäten

besondere Nachfrage-Techniken


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Metakognitive Überwachungs- und Kontrollprozesse sind für die Genauigkeit von ereignisbezogenen Gedächtnisleistungen von entscheidender Bedeutung. Altersbedingte Anstiege in diesen metakognitiven Leistungen erwiesen sich für Verbesserungen von Augenzeugenleistungen mitverantwortlich. Auch teilweise ist es auf die Wahrnehmung der Interviewsituation zurückzuführen, wenn Kinder solche Überwachungsprozesse nicht spontan während eines Interviews durchführen.

-> Nachweis bei Kindern ab 7 J. effiziente metakognitive Überwachungs- u. Kontrollproz.


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Verbesserung der Qualität die Genauigkeit von ereignisbezogenen Gedächtnisleistungen von entscheidender Bedeutung. Altersbedingte Anstiege in diesen metakognitiven Leistungen erwiesen sich für Verbesserungen von Augenzeugenleistungen mitverantwortlich. Auch teilweise ist es auf die Wahrnehmung der Interviewsituation zurückzuführen, wenn Kinder solche Überwachungsprozesse nicht spontan während eines Interviews durchführen.

Art der Frage bzw.

Schwierigkeit (offen, irreführend,

lenkend, leicht oder schwer)

zu Beginn gegebene Instruktionen


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Verbesserung der Aussagegenauigkeit die Genauigkeit von ereignisbezogenen Gedächtnisleistungen von entscheidender Bedeutung. Altersbedingte Anstiege in diesen metakognitiven Leistungen erwiesen sich für Verbesserungen von Augenzeugenleistungen mitverantwortlich. Auch teilweise ist es auf die Wahrnehmung der Interviewsituation zurückzuführen, wenn Kinder solche Überwachungsprozesse nicht spontan während eines Interviews durchführen.

Art der Frageformulierung

Belohnung

Fragewiederholung

Person des Interviewers

Interviewsituation/Vorannahmen

des Interviews


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Zusammenfassung die Genauigkeit von ereignisbezogenen Gedächtnisleistungen von entscheidender Bedeutung. Altersbedingte Anstiege in diesen metakognitiven Leistungen erwiesen sich für Verbesserungen von Augenzeugenleistungen mitverantwortlich. Auch teilweise ist es auf die Wahrnehmung der Interviewsituation zurückzuführen, wenn Kinder solche Überwachungsprozesse nicht spontan während eines Interviews durchführen.

- auch junge Kinder können sich erinnern

  • ab 3Jahren korrekte

    Beschreibung v.Geschehnissen

  • Ältere geben mehr korrekte

    Infos wieder, weniger anfällig

    für irreführende Fragen

    - Jüngere können trainiert werden

    -> im Bereich einer Zeugenaussage sind Kinder unter 9 Jahren eher nicht geeignet; Sensitivität von Kindern gegenüber der sozialen Situation


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Gliederung die Genauigkeit von ereignisbezogenen Gedächtnisleistungen von entscheidender Bedeutung. Altersbedingte Anstiege in diesen metakognitiven Leistungen erwiesen sich für Verbesserungen von Augenzeugenleistungen mitverantwortlich. Auch teilweise ist es auf die Wahrnehmung der Interviewsituation zurückzuführen, wenn Kinder solche Überwachungsprozesse nicht spontan während eines Interviews durchführen.

  • Einstieg

  • Grundlagen und Begriffserläuterungen

  • Modelle zur Gedächtniskapazität

  • Gedächtnisentwicklung bei Säuglingen und Kleinkindern

  • Gedächtnis im Vorschulalter

  • Autobiographisches Gedächtnis

  • Augenzeugenberichte

  • Suggestibilität

  • Literatur


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Suggestibilität die Genauigkeit von ereignisbezogenen Gedächtnisleistungen von entscheidender Bedeutung. Altersbedingte Anstiege in diesen metakognitiven Leistungen erwiesen sich für Verbesserungen von Augenzeugenleistungen mitverantwortlich. Auch teilweise ist es auf die Wahrnehmung der Interviewsituation zurückzuführen, wenn Kinder solche Überwachungsprozesse nicht spontan während eines Interviews durchführen.


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Definition die Genauigkeit von ereignisbezogenen Gedächtnisleistungen von entscheidender Bedeutung. Altersbedingte Anstiege in diesen metakognitiven Leistungen erwiesen sich für Verbesserungen von Augenzeugenleistungen mitverantwortlich. Auch teilweise ist es auf die Wahrnehmung der Interviewsituation zurückzuführen, wenn Kinder solche Überwachungsprozesse nicht spontan während eines Interviews durchführen.

Suggestibilität ist ein Persönlichkeitsmerkmal, welches das Ausmaß der Empfindlichkeit für Suggestionen (=Unmittelbares Hervorrufen von Empfindungen oder Verhaltensweisen bei sich oder anderen ohne willentliche Steuerung) ausdrückt. Personen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Suggestibilität, d.h. der Übernahme von induzierten Gedanken, Gefühlen, Wahrnehmungen oder Vorstellungen auf Kosten des Bezuges zur Realität.


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Allgemein die Genauigkeit von ereignisbezogenen Gedächtnisleistungen von entscheidender Bedeutung. Altersbedingte Anstiege in diesen metakognitiven Leistungen erwiesen sich für Verbesserungen von Augenzeugenleistungen mitverantwortlich. Auch teilweise ist es auf die Wahrnehmung der Interviewsituation zurückzuführen, wenn Kinder solche Überwachungsprozesse nicht spontan während eines Interviews durchführen.

  • bei Kindern ist die Suggestibilität noch sehr hoch, zB sind auch deshalb jüngere Menschen v.a. Ziel der kommerziellen Beeinflussung durch Werbung

    Die Suggestibilität kann erhöht werden durch:

  • Müdigkeit

  • Körperl. Geschwächtheit

  • Hypnose


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  • Schulkinder ab 7-8 Jahren die Genauigkeit von ereignisbezogenen Gedächtnisleistungen von entscheidender Bedeutung. Altersbedingte Anstiege in diesen metakognitiven Leistungen erwiesen sich für Verbesserungen von Augenzeugenleistungen mitverantwortlich. Auch teilweise ist es auf die Wahrnehmung der Interviewsituation zurückzuführen, wenn Kinder solche Überwachungsprozesse nicht spontan während eines Interviews durchführen.

    ähnlich zuverlässige Berichte

    wie Erwachsene, wenig

    Beeinflussung durch irreführende Infos

  • Aussagen sehr junger Kinder in Gerichtsverfahren müssen mit Vorsicht betrachtet werden, v.a.nach langer Zeit/vielen Interviews, bzw. ist an ihrer Zeugenaussagefähigkeit zu zweifeln


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Fragen die Genauigkeit von ereignisbezogenen Gedächtnisleistungen von entscheidender Bedeutung. Altersbedingte Anstiege in diesen metakognitiven Leistungen erwiesen sich für Verbesserungen von Augenzeugenleistungen mitverantwortlich. Auch teilweise ist es auf die Wahrnehmung der Interviewsituation zurückzuführen, wenn Kinder solche Überwachungsprozesse nicht spontan während eines Interviews durchführen.


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